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U-Pose

15.07.2017 17:02 von Daniel Schulze

U-Pose

U-Pose - ein Auftriebskörper, der aus der modernen Welsangelei nicht mehr wegzudenken ist. Ein Großteil dergroßen Fische, die in den letzten Jahren gefangen wurden, fielen auf die U-Pose herein. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, dass der Köder mit der Unterwasserpose extrem dezent angeboten werden kann.

U-Pose - wie funktioniert sie?

U-PoseDie U-Pose ist ein Auftriebskörper, der dazu genutzt wird, den Köder beim Angeln mit der Grundmontage etwas vom Grund abzuheben. Sie verleiht dem angebotenen Happen dadurch zusätzliche Attraktivität und steigert die Anzahl der Bisse. Vor allem im Fluss spielt diese Montage ihre Stärken voll aus, weil die Strömung im Fließgewässer dafür sorgt, dass sich die Montage jederzeit schön streckt. Das wiederum vermeidet Verwicklungen.

U-Pose - wie sieht die Montage aus?

Für die Herstellung einer Montage mit U-Pose, werden ein Karabinerwirbel, ein Stück Vorfachmaterial, zwei Silikonstopper, die gewünschten Haken und eine U-Pose benötigt. Am Ende der Hauptschnur findet der Wirbel seinen Platz. Anschließend, stellt man aus Haken und Vorfachmaterial das Vorfach her. Dann wird die U-Pose mit Hilfe der beiden Silikonstopper auf dem Vorfach fixiert. Eine Schlaufe am Ende des Vorfaches rundet das Ganze ab und sorgt dafür dass das Rig in den Wirbel eingehängt werden kann.

U-Pose - welche Größe sollte gewählt werden?

Weil sehr viele Faktoren Einfluss darauf haben, in welche Gewässertiefe der Köder durch die U-Pose gehoben wird, ist es schwer eine pauschal gültige Aussage über die richtige Größe zu formulieren. Letztendlich muss die am Wasser vorherrschende Situation jedes Mal aufs Neue überprüft, bewertet und danach gehandelt werden. Die hauptsächlichen Einflussgrößen für die Distanz in der der Köder über Grund schwebt, sind die Strömung und die Ködergröße. Je mehr Strömung vorliegt und je größer der Köder ist, desto größer muss auch die Unterwasserpose ausfallen, wenn die Montage angehoben werden soll.

U-Pose - wo auf dem Vorfach muss sie sitzen?

Normalerweise sind zehn bis fünfzehn Zentimeter Abstand zwischen Unterwasserpose und Köder genau richtig. Manchmal macht es aber durchaus Sinn den Abstand auf ein Minimum zu reduzieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine unmittelbar vorm Haken positionierte Unterwasserpose Verwicklungen vorbeugt, weil sie es dem toten Köder auf diese Art und Weise extrem schwer macht, sich ins Vorfach einzudrehen und sich zu verwickeln.

U-Pose - machen Ausführungen mit Flügeln Sinn?

Da das Angeln mit lebendem Köderfisch in Deutschland verboten ist, muss sich der Angler etwas einfallen lassen, um die beim toten Köfi fehlenden Bewegungsreize zu ersetzen. Eine Unterwasserpose mit Flügeln schafft hier in jedem Fall Abhilfe. Durch die Strömung und die Flügel, beginnt die Unterwasserpose um die eigene Achse zu rotieren und gibt dabei enorme Druckwellen an die Umgebung ab. Welse können diese Bewegungsmuster über große Distanzen wahrnehmen und werden dadurch auf die Montage aufmerksam. Natürlich funktioniert dieses Prinzip nur im Fließgewässer und auch nur dort, wo genügend Fließgeschwindigkeit vorhanden ist.

U-Pose - kann sie auch im Stillgewässer eingesetzt werden?

Diese Frage ist ganz klar mit "JA" zu beantworten. Jedoch gibt es dabei einige Aspekte zu beachten, um etwaige Probleme bereits im Vorfeld auszuschließen. Die Verwicklungsgefahr beim Stillwasserangeln mit der Unterwasserpose ist sehr hoch, wenn starker Wind auf dem Wasser steht oder Unterströmungen vorhanden sind. Oftmals verwickelt der tote Köder sich dann mit dem Vorfach in der Hauptschnur, oder im Blei- bzw. Steingewicht. Deshalb ist monofiles Vorfachmaterial hier Pflicht. Durch seine Steifigkeit wird das Eindrehen in die Hauptschnur verhindert und hält den toten Köderfisch gestreckt immer etwas auf Distanz. Um dennoch ganz sicher zu gehen, sollte man die Montage beim Angeln ohne Strömung absenken. Das heißt, die Hauptschnur wird größtenteils an den Grund angelegt. Dies gelingt beim Angeln mit der U-Pose am besten mit einem Stein, an dem eine dünne Reißleine und ein Karabiner angebracht sind. Ist die Montage ausgelegt, wird der besagte Stein kurz vorm Ufer über den Karabiner auf der Hauptschnur eingehängt, anschließend lässt man ihn auf den Grund sinken. Spannt man das Ganze jetzt durch, schmiegt sich die Hauptschnur an den Gewässerboden und nimmt dem toten Köderfisch auf diese Weise die Möglichkeit sich durch Unterströmungen oder Wind darin zu verfangen.

U-Pose - welche Vor- und Nachteile haben Rasseln?

In einigen auf dem Markt erhältlichen Modellen, sind in der U-Pose spezielle Rasseln verarbeitet, die für zusätzliche akustische Reize sorgen sollen. Dies funktioniert an Gewässern, an denen nicht viel auf Wels geangelt wird sehr gut, da der Wels von Natur aus ein sehr neugieriger Fisch ist und der Geräuschquelle gerne auf den Grund geht. Allerdings können sich die Rasseln auch schnell zum Nachteil entwickeln. Nämlich dann, wenn die angesprochenen Fische in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen mit diesen Rasseln machen konnten. Sie bringen die Geräusche der Unterwasserpose dann mit Gefahr in Verbindung und beißen wesentlich vorsichtiger.


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