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Zanderangeln in der Elbe

20.03.2017 10:03 von Daniel Schulze

Zanderangeln in der Elbe

Zanderangeln in der Elbe - die Elbe ist einer der größten Flüsse Deutschlands und wird von vielen Raubfischspezialisten für ihre guten Fischbestände geschätzt. Auch der Zander ist in recht hoher Stückzahl vertreten, große Exemplare sind keine Seltenheit. Grund genug für uns, einige wichtige Aspekte für das Zanderangeln in der Elbe zu sammeln und aufzulisten. Wir gehen dabei auf das Gerät, auf die Platzwahl und die effektivsten Führungstechniken ein.

Zanderangeln in der Elbe - welche Rute braucht man dafür?

Zanderangeln in der ElbeDie Rute für das Zanderangeln in der Elbe sollte eine Länge von 2,7 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind ideal, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf perfekt zu kontrollieren. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Zanderangeln in der Elbe recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.

Zanderangeln in der Elbe - welche Rolle braucht man dafür?

Als Rolle für das Zanderangeln ín der Elbe machen Ausführungen in einer Größe von3000- 4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

Zanderangeln in der Elbe - welche Schnur sollte man verwenden?

Beim Zanderangeln in der Elbe kommt für jeden, der mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keinerlei Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt ebenfalls dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte zum Zanderangeln in der Elbe einen Durchmesser zwischen 0,12 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.

Zanderangeln in der Elbe - Stahl oder Mono-Vorfach?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach zurückgreifen. Keine Monofile schafft es, den messerscharfen Zähnen des Hechtes einen solchen Widerstand zu bieten, wie es Stahl kann. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, deshalb auf ein Stahlvorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält.

Die passende Ausrüstung findet ihr hier: Zanderangeln

Zanderangeln in der Elbe - welche Plätze eignen sich?

Für das Zanderangeln in der Elbe bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es ideal nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder beim Zanderangeln an der Elbe mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische beim Zanderangeln in der Elbe am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

 


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