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Zander mit Gummifisch

19.08.2017 12:35 von Daniel Schulze

Zander mit Gummifisch

Zander mit Gummifisch - beim Angeln auf Zander mit Gummifisch gibt es einige Regeln und Kniffe, an die man sich halten kann, wenn man das Spinnfischen auf diesen tollen Raubfisch erfolgreich gestalten möchte. Wir möchten in diesem Artikel auf die wesentlichen, grundlegenden Aspekte, die das Angeln auf Zander mit Gummifisch mit sich bringt, eingehen. Hierdurch wollen wir euch die Möglichkeit geben euren nächsten Zander Ausflug am Wasser zielorientiert vorzubereiten und durchzuführen und bestenfalls mit einem tollen Fang und Erfolgerlebnis abschließen zu können.

Zander mit GummifischZander mit Gummifisch - welche Gummifische gibt es?

Hinter dem Sammelbegriff Gummifisch verbergen sich sehr viele verschiedene Kunstködertypen. Um die drei wesentlichen Ausführungen etwas hervorzuheben, die umgangssprachlich gerne alle als Gummifische betitelt werden, wären der auch als Action Shad bekannte, normale Gummifisch zu nennen, der No Action Shad und der Jig. Wer klassisch auf Zander mit Gummifisch angeln möchte, der greift auf fischähnliche Modelle zurück, die über einen Schaufelschwanz verfügen. Diese Ausführung erzeugt unter Wasser ordentlich Druckwellen und macht sich dadurch interessant für die Zander. Wer es auf Zander mit Gummifisch versuchen möchte und sein Vertrauen in No Action Shads setzt, angelt mit Ködern, deren Schwanz keine Schaufel aufweist, sondern spitz zusammenläuft. Die Druckwellen fallen bei diesen Ködern wesentlich geringer aus, dennoch reizt die hochfrequente Vibration des Schwanzendes, bei richtiger Führung, die Räuber und lockt diese aus der Reserve. Jigs gehören ebenfalls oftmals zum Repertoire vieler Spinnangler, wenn das Ziel Zander mit Gummifisch lautet. Diese Köder verfügen über einen, oder gar mehrere, sichelförmige Flatterschwänze, deren Bewegungen die Sinne der Zander ansprechen sollen. Egal ob Action Shad, No Action Shad oder Jig, wenn es auf Zander mit Gummifisch geht, werden all diese Köder mit Bleiköpfen ausgestattet, die dafür sorgen, dass man die Köder weit genug werfen kann und vernünftig auf Tiefe bekommt. Ebenfalls ist im Bleikopf der Haken integriert.

Eine tolle Auswahl an Gummifischen findest du hier: Gummifische

Zander mit Gummifisch - welche Farben sind interessant?

Um im Laden die richtige Wahl zu treffen, bevor man auf Zander mit Gummifisch startet, hier nochmal ein paar Worte zur Farbgebung. Im klaren Wasser haben sich transparente Gummiköder, mit grünlichem, oder bläulichem Stich als häufig sehr erfolgreich herausgestellt. Ein hoher Glitteranteil sorgt für zusätzliche, optische Reize. Im stark eingetrübten Wasser spielen grelle Köder ihre Stärken aus. Giftgrün, Gelb, oder Pink sind gute Farben, wenn es im trüben Wasser auf Zander mit Gummifisch gehen soll.

Zander mit Gummifisch - wie führt man den Köder?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Varianten, wie der Köder beim Zanderangeln mit Gummi geführt werden kann. Die Faulenzertechnik und das aktive Jiggen.


Zander mit Gummifisch - Faulenzertechnik

Bei der Faulenzertechnik wird der Köder ausgeworfen und abgewartet, bis er den Grund des Gewässers erreicht hat. Die Rute kann entweder parallel zum Wasser, oder in einer steilen Stellung gehalten werden. Hängt auch immer etwas von den vorherrschenden Bedingungen ab. Bei viel Wind ist eine steil aufgerichtete Rute beispielsweise nicht besonders förderlich, weil so wesentlich mehr Schnur dem Wind ausgesetzt ist und die Bisserkennung erschwert wird. Ist der Köder also unten angekommen, beginnt man zu kurbeln. Nach einer Umdrehung hält man inne. Der Köder, der durch das Kurbeln angehoben wurde, sinkt nun zurück zum Grund. Wenn er dort angekommen ist, erschlafft die Schnur und man spürt einen leichten Schlag in der Rute. Je fester der Grund, desto deutlicher spürt man das Auftreffen des Köders. Ist der Köder erneut unten, kurbelt man weiter und unterbricht erneut. Diesen Ablauf setzt man solange fort, bis der Köder wieder am Ufer angekommen ist. Man erreicht dadurch eine kontinuierliche Hüpfbewegung des Köders über den Gewässerboden. Dieses Bewegungsmuster mögen die Zander.


Zander mit Gummifisch - aktive Köderführung

Eine andere Variante, wenn ein Zander mit Gummifisch gefangen werden soll, ist die aktive Köderführung. Dabei versetzt der Angler den Köder nicht durch das bloße Kurbeln in Bewegung, sondern zockt ihn durch eine Jig-Bewegungen mit der Rute vom Boden weg, bevor er ihn an gespannter Schnur wieder absinken lässt. Das Ergebnis, ist also letztendlich dasselbe wie bei der Faulenzer Methode, nur das die Sprünge oft agressiver und höher ausfallen. Bei der Bewertung der besseren Variante gehen die Meinungen auseinander. Letztendlich sollte jeder die für sich individuell beste Lösung finden, respektive auswählen.


Zander mit Gummifisch - an welchen Stellen sollte man es versuchen?

Wer auf Zander mit Gummiköder loszieht findet die Fische oftmals in der Nähe von Steinpackungen. Die Zander halten sich dort unter anderem gerne auf, weil sie dort auf sehr viel Beute stoßen. Denn in Zeiten der explodierenden Grundelbestände, erwartet sie dort ein reich gedeckter Tisch. Die Grundeln suchen zwischen den Steinen Schutz, finden ihn aber nicht immer in ausreichender Form und werden dadurch zur leichten Beute für die Zander. Auch Spundwände, Steganlagen, Abbruchkanten am Gewässerboden und jegliche Ansammlungen von potentiellen Beutefischchen, sind echte Zander-Hotspots, an denen man jederzeit mit einem Fisch rechnen kann.

 


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