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Unterwasserposenmontage

06.06.2016 20:30 von Daniel Schulze

Unterwasserposenmontage zum Wallerangeln

Unterwasserposenmontage - Eine Vielzahl der gefangenen Großwelse der letzten Jahre gehen wohl auf das Konto der Unterwasserposenmontage. Das liegt zum einen daran, dass sie schnell, einfach sowie mit wenig Wallerzubehör zusammengestellt ist, wodurch sie von vielen Walleranglern oftmals gefischt wird. Zum anderen lässt sich mit dieser Wallermontage der Köder genau im Blickfeld des Wallers präsentieren, so dass dieser nahezu unmöglich den Köder übersehen kann. Bei der Unterwasserposenmontage lässt ein Auftriebskörper, die sogenannte U-Pose, den Köder über Grund schweben, so dass er für die Welse attraktiver wird, da sie bei ihren Beutezügen früher oder später auf den Köder stoßen werden. In unserem Wallershop führen wir diverses Wallerzubehör von bekannten Angelfirmen, mit dem sich eine sichere Unterwasserposenmontage im Handumdrehen anfertigen lässt.

Unterwasserposen findet ihr hier: U-Posen

 

Unterwasserposenmontage - Die passende U-Pose für verschiedene Bedingungen beim Wallerangeln!

Unterwasserposenmontage - Worin unterscheiden sich die verschiedenen U-Posen beim Wallerangeln?

Beim Bau einer Unterwasserposenmontage sollte je nach Einsatzgebiet die passende U-Pose gewählt werden. Das wichtigste Merkmal der verschiedenen U-Posen ist die Tragkraft des jeweiligen Auftriebkörpers und sollte vor allem dem Köder, aber auch der Strömung angepasst werden. Beim Wallerangeln bringen die gebräuchlichsten U-Posen eine Tragkraft zwischen 10g und 60g mit, wobei allerdings auch welche bis 120g ihre Verwendung finden. Weiterhin gibt es Unterwasserposen mit Rasseln, die entweder fest eingebaut sind oder je nach Zweck entfernt werden können. Letzteres macht Sinn, wenn in Gewässern mit einem hohen Angeldruck auf Wels gefischt wird, da dort eine Rassel eher ein Scheucheffekt als ein Lockeffekt haben kann. Weiterhin weisen U-Posen unterschiedliche Formen auf, wobei sich zigarrenförmige U-Posen in stark strömenden Gewässern anbieten. Hier bricht sich die Strömung am dünnen Ende der U-Pose, verläuft über die dicke Mitte und trifft sich am dünnen Ende. So entstehen keine Wasserverwirbelungen, die direkt auf den Köder treffen und vorsichtige Großwelse abschrecken können. Weitere U-Posen können beispielweise an einem Ende dünn und am anderen dick sein oder durchgehend denselben Durchmesser aufweisen.

Unterwasserposenmontage - Für welche Gewässer ist diese Montage besonders geeignet?

Die Unterwasserposenmontage wird hauptsächlich in langsam bis stark fließenden Flüssen verwendet. Hier streckt sich nach Ablage des Köders die gesamte Montage und wird aufgrund der U-Pose ein gewisses Stück über dem Gewässerboden gehalten. Der Köderfisch wird so angeködert, dass er die Unterwasserpose anschaut, wodurch er natürlich wirkt und es den Anschein macht, als würde er gegen die Strömung schwimmen. Da der Strömungsdruck die gestreckte Unterwasserposenmontage etwas runter drückt, sollte das Vorfach ca. 2m aufweisen, damit der Köder mindestens einen Meter über Grund schwebt. Genau hier befinden sich oftmals hungrige Welse, die über dem Gewässerboden schwimmen und nach Beute suchen.

Unterwasserposenmontage - Kann die U-Pose auch in stehenden Gewässern bzw. Seen eingesetzt werden?

Die Einsatzgebiete der Unterwasserposenmontage kennt nahezu keine Grenzen und so lässt sie sich sehr gut in Seen oder stehenden Seitenarmen verschiedener Flüsse einsetzen. Hierbei gilt nicht viel zu beachten und der Aufbau der Montage ist gleich. Bei angepasster U-Pose beträgt die Länge des Vorfachs hier den genauen Abstand zum Gewässerboden, so dass die Vorfachlänge etwas kürzer ausfallen kann. Wird mit einem lebendigen Köderfisch geangelt, sollte er in diesem Fall anders herum, als im Fluss angeködert werden. Hier schwimmt der Fisch sozusagen von der U-Pose weg, denn andernfalls kann es sehr schnell zu Verhedderungen kommen.

Unterwasserposenmontage - Welches Zubehör wird für diese Montage benötigt?

Das Zusammenbauen einer Unterwasserposenmontage ist recht simpel, da es nicht viel Zubehör benötigt. Wird mit einem Blei gefischt, benötigt man als erstes ein Sea-Boom, das auf die Hauptschnur gefädelt und in dem das Blei eingehängt wird. Bei der Verwendung eines Steines samt Abrissleine, entfällt das Sea-Boom, denn die Reißleine wird direkt in den Wallerwirbel geknotet, der als nächstes an das Ende der Hauptschnur angebracht wird. Zu guter Letzt fehlt das Vorfach der Unterwasserposenmontage. Um eine gewisse Flexibilität in Bezug auf den Köder zu haben, wird ein Einzelhaken und am Ende ein Drilling per "no knot" befestigt. Natürlich lassen sich Hakenanzahl, Größen und Formen variieren. Mit der genannten Kombination lassen sich allerdings verschiedene Köder in unterschiedlichen Größen sehr gut präsentieren. Wie groß der Abstand zwischen den beiden Haken sein sollte, ist abhängig von den zu verwendenden Ködern und es sollte keine große Schlaufe vom Köderfisch abstehen. Ungefähr zehn bis 15 cm vor dem Einzelhaken wird eine Unterwasserpose mittels zweier Stopper fixiert, so dass sie nicht verrutschen kann. Jetzt wird das fertige Unterwasserposenvorfach am Wallerwirbel befestigt und die gesamte Unterwasserposenmontage ist einsatzbereit.


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