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Unterwasserpose

12.09.2017 12:18 von Daniel Schulze

Unterwasserpose

Unterwasserpose - ein Begriff, der im Zusammenhang mit der modernen Welsangelei sehr oft fällt. Für Angler, die gerade ihre ersten Schritte beim Welsangeln machen, klingt die Bezeichnung Unterwasserpose immer etwas verwirrend, weil sie Posen normal nur als Auftriebskörper kennen, die nicht unter Wasser, sondern auf der Oberfläche eingesetzt werden, um Bisse anzuzeigen. Wir möchten mit diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, woher dieser spezielle Name kommt und wo die Einsatzgebiete der Unterwasserpose liegen.


UnterwasserposeUnterwasserpose - was ist eine Unterwasserpose?

Bei einer Unterwasserpose handelt es sich um einen Auftriebskörper. In den meisten Fällen ist dieser Auftriebskörper stromlinienförmig. Dieser Auftriebskörper wird allerdings nicht wie normale Posen zur Anzeige von Bissen verwendet. Sie wird auf dem Vorfach einer Grundmontage montiert und hat die Aufgabe, den Köder etwas vom Gewässerboden abzuheben. Die Präsentation des Köders wird dadurch etwas auffälliger und reizvoller für die umherziehenden Welse. Wie bereits erwähnt, gleicht die Montage beim Angeln mit der Unterwasserpose einer einfachen Grundmontage. Der Auftriebskörper sitzt auf dem Vorfach, etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter vor dem Haken. Um ihn in seiner Position zu fixieren, kann man Silikonstopper nutzen, die einfach vor und nach der Unterwasserpose aufs Vorfach geschoben werden. Damit sich die Montage auch am Gewässergrund fixieren lässt, wird entweder ein Blei, oder ein Stein für die Montage verwendet.


Unterwasserpose - wann fischt man mit Stein, wann mit Blei?

Steine werden beim Angeln mit der U-Pose immer dann eingesetzt, wenn ein Köder in einer recht starken Strömung sicher an einer bestimmten Stelle gehalten werden soll. Vor allem beim Angeln auf große Distanzen hat ein Stein, aufgrund seines Gewichts, große Vorteile gegenüber eines Bleis. Die Rutschgefahr wird fast vollständig ausgeschlossen und der Köder befindet sich während der gesamten Angelzeit im gewünschten Bereich. Allerdings benötigt man zum Ausbringen von Steinmontagen in der Regel ein Boot. Da ein Boot aber immer einen großen oraganisatorischen und auch finanziellen Aufwand bedeutet, hat nicht jeder die Möglichkeit mit Steinen zu arbeiten. In solchen Situationen schaffen Bleie in Gewichten zwischen 150 und 350 Gramm Abhilfe. Mit etwas Gefühl kann man diese Bleie vom Ufer auswerfen und gelangt somit, im Optimalfall, an den Fuß der Uferkante und damit genau dorthin, wo viele Welse auf der Suche nach Beute entlang ziehen.

Gute Unterwasserposen zum Angeln auf Welse findest du hier: Wallerposen


Unterwasserpose - welche Gewässer eignen sich am besten?

Ideale Gewässer und Gewässerbereiche für das Angeln mit der U-Pose sind jene, in denen eine konstante, mittlere bis starke Strömung vorherrscht. Denn nur mit der nötigen Strömung schafft es das Vorfach sich sauber zu strecken und nur dann können Verhedderungen unterbunden werden. Genau deshalb sind auch Kehrwasser oder Prallufer immer mit Vorsicht zu genießen. Hier ist das Wasser zwar auch in Bewegung, allerdings verhalten sich die Verwirbelungen in der Regel nicht so, wie es für einen sauberen Einsatz der Unterwasserpose nötig wäre.


Unterwasserpose - wie lang sollte das Vorfach sein?

Die Länge des Vorfachs hängt auch immer etwas von der zum Zeitpunkt des Angelns am Wasser vorherrschenden Situation ab. Grundsätzlich sind Längen zwischen 180 und 200 Zentimetern jedoch gute "Allround-Längen", mit denen man in vielen Situationen Fischkontakte erhält. Je nach Fischverhalten und Rahmenbedingungen am Fluss, kann man die Rigs dann variieren, sie entweder kürzen oder verlängern.


Unterwasserpose - für welche Jahreszeit eignet sich diese Methode?

Die U-Pose ist eine Methode, mit der man ganzjährig Fische fängt. Besonders gut funktioniert sie allerdings immer dann, wenn sich die Fische passiv und träge verhalten und am Gewässergrund abliegen. Man präsentiert den Welsen die Köder mit dieser Grundmontage sehr grundnah und direkt vorm Maul. Dadurch werden auch Welse zum Biss verleitet, die eigentlich keine Nahrung aufnehmen wollten. Sie geben den empfangenen Reizen einfach irgendwann nach. Auch Agressionsbisse sind in solchen Phasen keine Seltenheit.


Unterwasserpose - welche Köder präsentiert man damit?

Mit der Unterwasserpose kann man sehr viele verschiedene Köder anbieten. Köderfische, Tauwürmer, Tintenfische und Blutegel sind einige Beispiele. Wer seinem toten Köderfisch oder anderem leblosen Köder mehr Bewegung einhauchen möchte, der kann die Lockwirkung seiner Montage verstärken, indem er auf spezielle Flügel-Unterwasserposen zurückgreift. Diese speziellen Auftriebskörper sind an ihren Flanken mit kleinen, schaufelartigen Flügeln versehen, die die Unterwasserpose unter dem Einfluss einer konstanten Strömung in eine Rotation versetzen. Die Dadurch erzeugten Druckwellen spürt der Wels. Selbstverständlich können die geflügelten U-Posen auch in Kombination mit jeden anderen Wallerköder eingesetzt werden. Beim Präsentieren eines Köders in der Strömung ist es auch immer wichtig darauf zu achten, dass sich dieser sauber in die Strömung stellen kann, um die volle Lockwirkung zu entfalten und Verhedderungen zu vermeiden.


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