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Spinnfischen Rhein

10.10.2017 15:14 von Daniel Schulze

Spinnfischen Rhein

Spinnfischen Rhein - der Rhein ist ein Fluss, der eine unglaubliche Masse an Wasser führt. Starke Strömung und ein abwechlungsreiches Erscheinungbild charakterisieren den größten Strom Deutschlands. Aufgrund seines Facettenreichtums bietet er jede Menge Möglichkeiten Angelköder einzubringen. Das gilt auch für das Spinnfischen. Deshalb haben wir uns heute einmal dem Thema "Spinnfischen Rhein" verschrieben und gehen dabei speziell auf zwei Zielfischarten ein.


Spinnfischen RheinSpinnfischen Rhein - auf welche Fische kann man angeln?

Wer das Vorhaben Spinnfischen Rhein in die Tat umsetzen möchte, der hat zunächst eine sehr große Auswahl, was den Zielfisch betrifft, auf den die Vorgehensweise speziell abgestimmt werden soll. Typische Verdächtige wie Hecht, Barsch, Zander und Döbel kommen einem jeden Angler sofort in den Sinn, wenn die Schlagwörter Spinnfischen Rhein fallen. Wir möchten uns in dieser Abhandlung allerdings mit zwei besonders starken Kämpfern beschäftigen. Zwei Raubfische, die den Köder nicht nur knallhart attackieren, sondern auch im Anschluss alles in die Wagschale werfen, um den Kampf gegen den Angler und sein Angelgerät zu gewinnen. Es handelt sich dabei, wie sich viele von euch sicherlich schon denken konnten, um den Wels und den Rapfen.


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Welse?

Um den Plan Spinnfischen Rhein auf Waller erfolgreich zu gestalten, muss zunächst die passende Stelle gefunden werden. Grundsätzlich eignen sich dazu alle Plätze, an denen das Wasser aufgeschäumt wird, oder einen markanten Strömungsverlauf aufweist. Turbinenausläufe, Buhnen und Mündungsbereiche von Altarmen sind hier zielführende Anhaltspunkte. Aber auch all das, was dem Wels Deckung bietet, ist es immer Wert, mit der Spinnrute angeworfen zu werden. Typische Unterstände für Waller sind umgestürzte und im Wasser liegende Bäume, überhängende Äste und Sträucher, die Bereiche rundum Brückenpfeiler, Steganlagen und über einen längeren Zeitraum verankerte Boote oder Schiffe. An all diesen Orten findet der Dunkelheit liebende Fisch die Deckung, die er so sehr liebt und braucht, um sich auszuruhen, zu verdauen und zu verharren, bis der nächste Beutezug in Angriff genommen wird. Typische Spinnköder, die für das Projekt Spinnfischen Rhein genutzt werden können, um Welse zu fangen, sind große Blinker und Gummifische in verschiedenen Größen. Wichtig bei der Verwendung von Gummifischen ist, dass man auf stabile Jighaken setzt. Nichts ist ärgerlicher als ein durch Materialverschleiß verlorener Fisch. Mit diesen Ködern wirft man die vermuteten Stand- bzw. Raubplätze der Waller an. In welcher Wasserschicht der Köder geführt werden muss, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich ist es deshalb ratsam die einzelnen Wasserschichten der Spots mit vielen Würfen abzusuchen, bis man früher oder später auf die Welse stößt. Die Augen und Ohren offen zu halten, liefert wichtige Informationen für jeden, der sein Vorhaben Spinnfischen Rhein mit einem Waller krönen möchte. Als Gerät kommen 270 bis 300 Zentimeter lange Ruten mit einem Wurfgewicht von etwa zwischen 30 und 180 Gramm zum Einsatz. Bestückt mit einer robusten Rolle der Größe 5000 bis 6000, erhält man eine verlässliche Kombo. Als Hauptschnur kommen geflochtene Schnüre in Frage, die idealerweise einen Durchmesser von 0,35 bis 0,40 Millimeter aufweisen. Vorfächer in Längen von 60 bis 80 Zentimeter mit einem Durchmesser von ca. 1,2 Millimeter runden das Paket ab. Ans Ende des Vorfachs, sollte ein Karabinerwirbel geknotet werden, damit schnelle Köderwechsel möglich sind.

Gute Spinnruten zum Wallerangeln findest du hier: Wallerruten


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Rapfen?

Für das Spinnfischen Rhein stellt der Rapfen einen sehr interessanten Zielfisch dar. Buhnen, Strömungskanten oder Steinpackungen bieten gute Fanggründe für Rapfen. Besonders wenn die großmäuligen Räuber ganz dicht an der Packung stehen, bietet das dem Angler aussichtsreiche Chancen. Am besten lässt man sich in solchen Momenten mit dem Boot an der Steinpackung entlang treiben und wirft den Köder so dicht wie möglich an die Steine heran. Dreißig Zentimeter mehr oder weniger können bei dieser Angelei bereits über Sieg und Niederlage entscheiden. Meistens erfolgen die Attacken der Rapfen kurz nach dem Aufschlagen des Köders auf die Wasseroberfläche. Das Unterfangen Spinnfischen Rhein auf Rapfen gelingt sehr gut mit kleinen Spinnern, die an einem ca. 0,30er Flurocarbon-Vorfach und einer 0,17 Millimeter dicken, geflochtenen Hauptschnur in Richtung der Steinpackung befördert werden. Wichtig ist, dass die Spinner sauber drehen. Modelle, die sich regelmäßig verhaken und sich dadurch selbst in ihrere Drehfreudigkeit behindern, scheiden aus. Oftmals hat man beim Vorbeidriften nämlich nur eine einzige Chance, den gewünschten Platz anzuwerfen und deshalb muss jeder Wurf sitzen. Wer nicht auf ein Boot zurückgreifen kann, der bertreibt das Vorhaben Spinnfischen Rhein vom Ufer aus. Buhnen und flache Kiesbänke in bzw. auf denen die silbernen Raufische ihre Beute jagen, sind problemlos zu Fuß erreichbar und bringen regelmäßig gute Fische hervor. Als Orientierungshilfen sollte man sich dabei wieder voll und ganz auf Augen und Ohren verlassen. Denn überall dort, wo Kleinfische panisch auseinanderspritzen, sind die Rapfen oft nicht weit.


Spinnfischen Rhein - Abwechslung und Spannung

Ihr seht, das Thema Spinnfischen Rhein bringt jede Menge Abwechlung mit sich, da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt Fische zu fangen. Außerdem weiß man nie, was sich als nächstes am Köder vergreift, weil am Rhein zu jeder Zeit der absolute Ausnahmefisch einsteigen kann.


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