Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992

Salmo Slider

15.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Salmo Slider

Salmo Slider - der Salmo Slider ist ein Kunstköder, der für einen sehr breit gefächerten Anwendungsbereich in der Raubfischangelei entwickelt wurde. Als letztendliches Ergebnis entstand ein Köder, der von sehr vielen Angler genutzt werden kann, weil er eben sehr vielseitig einsetzbar ist - und das mit Erfolg! Im folgenden Artikel dreht sich alles um den Salmo Slider, um seine Eigenschaften und Vorzüge, sowie darum, wie man diesen Köder richtig einsetzt. Für Angler, die ihren Lieblingen gerne mit künstlichen Ködern nachstellen, stellt der Salmo Slider wesentlich mehr dar, als eine bloße Alternative.


Salmo SliderSalmo Slider - was ist das?

Beim Salmo Slider handelt es sich um einen Kunstköder für das moderne Raubfischangeln. Er lässt sich der Gruppe der Jerkbaits zuordnen. Ein Jerkbait ist ein Kunstköder, der entweder aus Holz, Balsaholz oder Kunststoff besteht und keine Tauchschaufel besitzt. Er wird in der Regel vom Angler über den Schnureinzug und die Bewegungen der Rutenspitze durchs Wasser dirigiert, erhält somit sein spezielles Bewegungsmuster und verführt dadurch die Raubfische des beangelten Gewässers zur Attacke. Seine volle Lockwirkung entfaltet dieser Köder zum Spinnfischen allerdings dann, wenn er durch ein mehrfaches Rucken und mehrere Stops durchs Wasser gejerkt wird. Alle Raubfische lieben das. Obwohl Jerkbaits im Normalfall eher, wie beschrieben, durchs Wasser gezockt als bloß eingekurbelt werden, ist das Laufverhalten des Salmo Slider selbst beim normalen, konstanten Schnureinzug so ausgereift, dass schon sehr viele Raubfische auf diese Art und Weise überlistet werden konnten. Es handelt sich bei diesem künstlichen Spinnköder deshalb auch um eine Ausführung mit der Einsteiger in diese Angeltechnik problemlos angeln und die ersten Erfolge feiern können. Über die gesammelten Erfahrungen lässt sich die Köderführung dann weiter und weiter optimieren, ohne, dass man in der Zwischenzeit auf Fänge verzichten muss. Es ist also wenig verwunderlich, dass sich der Salmo Slider in vielen Angelkisten von Anfängern wiederfindet.

Hier findest du diesen Kunstköder: Salmo Slider


Salmo Slider - wo liegen die Vorteile?

Die Vorteile des Salmo Slider liegen, wie bereits teilweise angesprochen, in seiner Vielfältigkeit. Dabei geht es nicht nur um die Tatsache, dass er sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene in Bezug auf die Kunstköderangelei ein echtes Highlight darstellt. Auch die Köderführung kann so flexibel gestaltet werden, dass man sich sehr vielen Situationen problemlos anpassen kann. Wenn die Raubfische beispielsweise, aus welchem Grund auch immer, recht zäh sind und nur sporadisch auf, im normalen Tempo geführte, Köder reagieren, ist es mit dem Salmo Slider möglich, einen Gang runter zu schalten, die Geschwindigkeit zu drosseln und ihn somit für die Fische zugänglich zu machen, die schneller geführte Köder links liegen lassen. Mit anderen Ködern, wie beispielsweise Spinnern, oder Gummifischen, wäre diese Temporeduzierung nicht möglich, ohne Einbußen bei der Lockwirkung hinnehmen zu müssen.


Salmo Slider - welche Größe sollte man wählen?

Der Salmo Slider ist in vielen verschiedenen Größen erhältlich und das nicht ohne Grund. Denn seine sehr fängigen Eigenschaften sollen nicht nur den Hecht- oder Zanderanglern gute Fänge ermöglichen, sondern auch den Liebhabern des Barsch- oder Forellenangelns. Die kleineren Ausführungen eignen sich hervorragend für den Fang für Salmoniden, besonders auch deshalb, weil dieser Köder in vielen Forellenteichen oder -bächen noch nicht so bekannt ist wie Teig oder andere Baits. Er setzt somit völlig neue Reizpunkte und verhilft dem Angler zu einer gesteigerten Anzahl von Bissen. Die großen Modelle sind perfekt für das Angeln auf Zander und Hecht.


Salmo Slider - welche Farben sind interessant?

Zunächst sollte erwähnt werden, dass der Slider in sehr vielen verschiedenen Farben erhältlich ist. Dadurch wird dem Angler ermöglicht, dass er sich der ihm bietenden Situation am Gewässer sehr gut anpassen kann. Grundsätzlich sind alle Farben gut, die durch ihr Erscheinungsbild typische Beutefische der Räuber imitieren. Dazu gehören in der Regel Rotaugen, respektive Rotfedern, Lauben, kleine Brassen, kleine Barsche und junge Hechte. Je höher die Dichte einer bestimmten Art im Gewässer ausfällt, desto wahrscheinlicher ist es, dass Hecht, Zander und Co sich darauf eingeschossen haben. Ist also vermehrt mit Rotaugen und kleinen Brassen zu rechnen,so ist der Salmo Slider in silbrigem Dekor erste Wahl. Wer sehr "barschlastige" Gewässer beangelt, wird vermutlich mit den Barsch-Imitaten zum Erfolg kommen.


Salmo Slider - welches Vorfach sollte man verwenden?

Wer mit dem Salmo Slider in Gewässern fischt, in denen eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Hecht-Attacke besteht, der sollte so fair sein und mit einem Stahlvorfach arbeiten. Viele werden jetzt denken, dass ein Stahlvorfach auch immer Einbußen bei der Köderführung bedeutet. Allerdings gibt es mittlerweile derart weiche und flexible Vorfächer aus Stahl auf dem Markt, dass dieses Ablehnungskriterium nicht mehr greift und völlig entkräftet wird. Und spätestens dann, wenn sich einer der stark bezahnten "Krokodile" am Slider zu schaffen macht und die Rute zum Halbkreis biegt, wird jeder Angler das Gefühl genießen, durch die Verwendung eines Stahlvorfachs auf der sicheren Seite zu sein.


Vorheriger Blog
Angeln Gummifisch
Nächster Blog
Angeln auf Zander am Rhein
Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten