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Karpfen Grundfutter

29.01.2018 14:20 von Daniel Schulze

Karpfen Grundfutter

Karpfen Grundfutter - wer ans Karpfenangeln denkt, der hat automatisch auch das Anfüttern im Kopf. Dieses Anfüttern geschieht in der Regel mit Boilies, Pellets, Mais, oder Tigernüssen. Allerdings ist es auch möglich für den Fang von Karpfen Grundfutter einzusetzen. Welche Eigenschaften das Grundfutter besitzt, die es für die Karpfen interessant machen und worauf es im Gebrauch zu achten gilt, haben wir für euch zusammengefasst.


Karpfen Grundfutter - was ist damit gemeint?

Mit den beiden Begriffen Karpfen Grundfutter ist das Futter gemeint, dass man normalerweise aus dem Stipp- und Feederbereich kennt. Ein solches Grundfutter besteht aus vielen verschiedenen Mehlen, die in Kombination eine attraktive Lockwirkung auf verschiedene Fischarten ausüben. Normalerweise wird diese Art von Futter eingesetzt, wenn es darum geht Brassen, Rotaugen oder andere, kleinere Friedfische zu fangen. Man kann aber auch Karpfen Grundfutter servieren, um sie an den Platz zu locken.


Karpfen GrundfutterKarpfen Grundfutter - wie setzt man es ein?

Bevor man den Karpfen Grundfutter füttern kann, muss man das Pulver zu einem formbaren Teig anmischen. Wobei Teig eigentlich die falsche Bezeichnung ist, weil diese Benennung eher an eine zähe Masse erinnert. Damit man Grundfutter jedoch zielführend verwenden kann, muss es mit Wasser zu einer lockeren Mischung angerührt werden, aus der sich Kugeln formen lassen. Wichtig ist, dass das Futter nicht mit zu viel Wasser angemischt wird. Denn dadurch verliert es den Effekt, dass es unter Wasser aufflockt und auffällige Wolken bildet. Mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh aber schnell raus, Tests im flachen Uferbereich, bei dem das Futter unter Wasser beobachtet werden kann, verschaffen Anfängern schnell Klarheit. Hat man sich einige Kugeln geformt, bringt man diese dort ins Gewässer ein, wo man die Montage ablegen möchte. Das Futter beginnt sich am Gewässergrund sofort zu zersetzen, erste Partikel werden ans Umfeld abgegeben und optische Reize entstehen. Der Plan, der dahinter steckt, lautet wie folgt: Es sollen im ersten Schritt viele Weißfische angelockt werden, die dem Futterplatz durch ihr Gewusel Leben einhauchen. Dieses Treiben bleibt von den anderen Fischen, also auch von den Karpfen, nicht sehr lange unbemerkt. Futterneid wird ausgelöst, was die Karpfen dazu veranlasst ebenfalls schnell den Futterplatz aufzusuchen, um so viel Futter wie möglich zu ergattern. Am Futterplatz angekommen, stolpern die Karpfen zwangsläufig über die Montage und den Hakenköder, da dieser sich optisch deutlich vom übrigen Futter abhebt. Der Biss erfolgt und der Angler kann zum Drill übergehen. Diese Vorgehensweise hat sich vor allem dann bewert, wenn man nur sehr wenig Zeit zum Angeln hat. Das Grundfutter aktiviert den Futterplatz eben wesentlich schneller als beispielsweise gefütterte Boilies und dadurch verkürzt man die Zeit, bis erste Karpfen in unmittelbarer Ködernähe mit dem Fressen beginnen.


Karpfen Grundfutter - welche Montagen benutzt man?

Wenn man Karpfen Grundfutter vorsetzen und effektiv angeln möchte, kann man prinzipiell die selben Montagen verwenden, die man sonst auch beim Karpfenangeln verwendet. Wer allerdings sicher sein will, dass direkt neben dem Köder eine attraktive Portion Futter am Gewässerboden liegt, der kann zu sogenannten Method-Bleien greifen. Dabei handelt es sich im Bleie, die dafür vorgesehen sind, mit Grundfutter umknetet zu werden. So ist sichergestellt, dass der Köder maximal so weit vom Futter entfernt liegt, wie das Vorfach lang ist. Diese Variante hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen und verlangt im Vorfeld keine langen Futterkampagnen. Der Aufwand ist also sehr gering, der Ertrag aber hoch.

Methodbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfen Grundfutter - welche Hakenköder setzt man ein?

Wer Karpfen Grundfutter füttert, ist gut beraten, mit recht auffälligen Ködern zu angeln. Das heißt Boilies in hellen, grellen Farben sind erste Wahl. Pop Ups, also auftreibende Boilies, sind ebenfalls bestens geeignet für das Angeln in Kombination mit dem Grundfutter. Mit einem kleinen Schrot- oder Knetblei, das circa zwei bis drei Zentimeter hinter dem Köder auf dem Vorfach angebracht werden sollte, hält man den auftreibenden Boilie in der genau richtigen Distanz zum Grund. Ein solcher Köder sticht jedem Karpfen, der den Futterplatz erreicht, sofort ins Auge.

Karpfen Grundfutter - welche Fische sind damit möglich?

Dass Karpfen Grundfutter mögen ist durch Fangerfolge in der Vergangenheit häufig bewiesen worden. Interessant dabei ist, dass die auf diese Art und Weise gefangenen Karpfen sehr unterschiedliche Größen aufweisen. Vom Satzkarpfen, bis hin zum alten, erfahrenen Endfisch, kann man in jeder Sekunde des Ansitzes mit allem rechnen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Taktik ist, dass man sich, wenn man das Thema Karpfen Grundfutter ernsthaft und konsequent angeht, von den restlichen Anglern absetzt. Nach wie vor füttern die meisten Karpfenangler mit Boilies, Pellets und Mais. Da kann eine Partikel verströmende, optisch attraktive Lockwolke aus Grundfutter definitiv schon mal den Unterschied ausmachen.


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