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Hechtvorfach

30.11.2017 12:30 von Daniel Schulze

Hechtvorfach

Hechtvorfach - zum Angeln auf Hecht gehört mehr als eine gut sichtbare Pose, ein attraktiver Kunstköder, oder aber scharfe Haken. Neben all diesen Bestandteilen kommt vor allem dem Hechtvorfach eine besondere Rolle zu. Welche unterschiedlichen Materialien es gibt und welche Eigenschaften sie jeweils aufweisen, möchten wir in diesem Artikel genauso durchleuchten, wie die Verarbeitung und die Integration vom Hechtvorfach in die Montage, mit der man Hechte fangen möchte.


HechtvorfachHechtvorfach - was ist das?

Bevor man erklären kann, worum es sich bei einem Hechtvorfach handelt, sollte man zunächst einmal darauf eingehen, was überhaupt ein Vorfach ist. Im Friedfischbereich, also beim Angeln auf Brassen, Rotaugen und andere kleinere Zielfischarten, verwendet man als Vorfach eine Schnur, die zwischen 50 und 100 Zentimeter lang und im Durchmesser dünner ist, als die Hauptschnur, mit der man die Rolle bespult hat. Der Sinn, der sich dahinter verbirgt, ist dass man mit diesem dünnen Vorfach einfach dezenter angeln kann. Im direkten Umfeld des Köders befindet sich keine dicke, auffällige Schnur, sondern nur eine dünne, unauffällige Leine. Außerdem erleidet man, wenn man zwischendurch einen Fisch hakt, den man absolut nicht stoppen kann, keinen Hauptschnurbruch, sondern verliert nur das Vorfach. Die restliche Montage bleibt erhalten. Beim Karpfenangeln nutzt man das Vorfach, um den Hakeffekt positiv zu beeinflussen. So gibt es beispielsweise Vorfächer, die durch ihre weiche Beschaffenheit sehr leicht eingesaugt, oder durch ihre Steifheit nur sehr schwer wieder ausgespuckt werden können. Je nach Situation muss der Angler entscheiden, für welche Vorfach-Variante er sich entscheidet. Beim Thema Hechtvorfach, kommt jedoch noch ein ganz anderer Ansatz zum Tragen. Und zwar muss man bei der Auswahl von einem Hechtvorfach immer berücksichtigen, dass dieser Fisch eine Vielzahl sehr scharfer Zähne besitzt. Das heißt, dass das Vorfach während eines Drills ständig starken Belastungen ausgesetzt ist. Vor allem auf Abrieb wird ein Hechtvorfach beansprucht und genau dieser Tatsache, muss das Material gewachsen sein.


Hechtvorfach - an welchen Montagen wird es verwendet?

Ein Hechtvorfach benutzt man bei sämtlichen Angeltechniken mit denen man Hechte fangen kann. Sowohl beim Spinnfischen als auch beim Ansitzangeln mit Naturködern, kommt man nicht um die Verwendung eines Vorfachs herum. Die Hauptschnur wäre den Belastungen, die während eines Hechtdrills dort auftreten, wo die Schnur mit dem Maul des Hechtes in Kontakt kommt, nicht gewachsen. Dennoch sehen die Vorfächer beim stationären Angeln anders aus, als beim Aktivangeln. Ein Hechtvorfach zum Angeln mit Köderfisch, wird mit einem oder mit zwei Haken versehen, die dazu gedacht sind, den Köder an der Montage zu fixieren. Beim Spinnfischen besitzt das Vorfach am Ende lediglich einen Karabiner, über den der ausgewählte Kunstköder in der Montage integriert werden kann. So hat man als Spinnfischer die Möglichkeit, immer wieder den Köder zu wechseln, ohne diesen jedes Mal komplett neu einknoten zu müssen.


Hechtvorfach - welche Typen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Thema Hechtvorfach zwei verschiedene Materialien. Es handelt sich dabei zum einen um Stahlvorfach und zum anderen um Hardmono.


Hechtvorfach - Stahlvorfach

Das Stahlvorfach ist ein Vorfach, welches durch seine Eigenschaften bestens auf die Anforderungen eingestellt ist, die im Hechtdrill gestellt werden. Es ist sehr abriebfest und verschleißt selbst dann nicht, wenn es bei einem harten, langen Drill ständig zwischen den scharfen Hechtzähnen hindurchgleitet. Oftmals wird dem Stahlvorfach vorgeworfen es sei zu auffällig und zu steif. Diese Vorwürfe können allerdings entkräftet werden, da die Hersteller mittlerweile Stahlvorfächer hervorbringen, die sehr flexibel und ebenso dezent sind. Bei gleichbleibender Stabilität natürlich.

Hier kannst du Stahlvorfächer zum Hechtangeln kaufen: Stahlvorfach


Hechtvorfach - Hardmono

Der große Vorteil, der Hardmono im Vergleich zum Stahlvorfach zugesprochen wird, ist sein unauffälliges Erscheinungsbild. Das Material ist transparent und dadurch für den Hecht nur sehr schwer unter Wasser zu erkennen. Viele Angler schreiben dieser Eigenschaft eine erhöhte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Stahlvorfach zu. Allerdings muss im gleichen Atemzug erwähnt werden, dass die Abriebfestigkeit von Hardmono oft nicht an die eines Stahlvorfachs rankommt. Neben Hardmono Vorfächern setzen viele Hechtangler auch auf etwa 1,00mm dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach.


Hechtvorfach - wo kann man sie kaufen?

Man kann Vorfächer für Hecht sowohl in Angellläden, als auch im Internet erwerben. Viele Läden und Online-Anbieter bieten ein breites Spektrum verschiedener Vorfächer für jede Angeltechnik, mit der man dem Hecht nachstellen kann, an. So findet man neben den mit Karabinern ausgestatteten Ausführungen auch Stahlvorfächer, an denen die Haken zum Naturköderangeln bereits befestigt sind. Hier kann man dann noch auswählen, ob man eher ein Vorfach mit einem Einzelhaken, oder eine Ausführung mit zwei Drillingshaken für seinen individuellen Anwendungsfall benötigt. Diejenigen, die ihre Vorfächer gerne selber knüpfen, können jedoch auch alle Komponenten einzeln kaufen und sich die Vorfächer dann speziell für ihre Zwecke herstellen. So ist sichergestellt, dass wirklich jeder, der ein Vorfach für Hecht sucht, auch wirklich genau das findet, was er braucht.


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