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Hechtkescher

21.12.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hechtkescher

Hechtkescher - neben Rute, Rolle und Schnur gibt es viele andere Hilfsmittel, die dem Angler den Fischfang erleichtern. Dies gilt auch beim Hechtangeln. Im folgenden Text möchten wir uns deshalb mit einem Hilfsmittel beschäftigen, welches dazu dient, die gehakten und ausgedrillten Fische sicher und problemlos zu landen. Richtig, die Rede ist vom Hechtkescher. Wir haben seine Eigenschaften und Einsatzgebiete für euch durchleuchtet und in den nachfolgenden Zeilen aufgelistet. Somit kann sich jeder unserer Leser wichtige Informationen einholen, bevor der nächste Hechtkescher angeschafft wird und dadurch Fehleinkäufe vermeiden.


Hechtkescher - was ist das?

Zunächst stellt sich die Frage, was ein Hechtkescher eigentlich ist. Nun, bevor man diese Frage speziell auf den Zielfisch Hecht abgestimmt beantworten kann, sollten zunächst ein paar generelle Worte zur Thematik Kescher verloren werden. Es handelt sich bei einem Kescher um ein Netz, welches an einer circa zwei Meter langen und zumeist noch ausziehbaren, also verlängerbaren Kescherstange befestigt ist. Das Netz selbst, wird von einem runden oder eckigen Rahmen gehalten und so in Form gebracht, dass eine Öffnung entsteht, die groß genug ist, um auch größere Fische einzunetzen. Man benutzt einen Kescher um ausgedrillte Fische in der Endphase des Drills zu sichern und an einer erneuten Flucht zu hindern. Kescher ist jedoch nicht gleich Kescher. Die beschriebene Variante kann nämlich auch als Unterfang-Kescher bezeichnet werden. Eine weitere Kescherform stellt der Setzkescher dar. Dieser unterscheidet sich in seiner Form und Funktion allerdings grundlegend vom Unterfang-Kescher und kommt nicht beim Hecht- sondern beim Friedfischangeln zum Einsatz, wo er als Aufbewahrungsort für die getätigten Fänge dient. Man sollte sich also vor einem Kauf oder einer fachlichen Diskussion im Angelladen überlegen, welche der beiden Varianten man im Sinn hat und dies dem Diskussionspartner entsprechend mitteilen, damit man Missverständnisse frühzeitig vermeidet.


HechtkescherHechtkescher - wie sollte er aussehen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Hechtkescher aussehen kann. Man kann sowohl Modelle mit herkömmlichem Netzmaterial erwerben, als auch Hechtkescher, deren Gewebe aus gummierten Material besteht, oder mit einer Gummibeschichtung überzogen ist. Durch dieses Gummimaterial erhält das Gewebe nicht nur eine glatte Oberfläche, die der Schleimhaut der Hechte positiv entgegen kommt, sondern auch eine gewisse Steifigkeit. Diese Steifigkeit bewirkt, dass sich die Haken und vor allem die Drillinge, die beim Hechtangeln oft zum Einsatz kommen, nicht so leicht verfangen und im Material verstricken können. Jeder, der bereits einmal einen herkömmlichen Kescher benutzt hat, weiß, wie sich die Löseaktionen eines festsitzenden Hakens in die Länge ziehen können und was dies an Nerven kosten kann. Beim gummierten Hechtkescher gelingt das Befreien des Hakens aus dem Keschermaterial innerhalb weniger Sekunden mit ein, zwei Handgriffen und schon kann das Angeln entspannt weitergehen. Ebenfalls wichtig ist beim Hechtkescher ein stabiler Rahmen, der auch mit den Belastungen klarkommt, die auftreten, wenn ein Hecht im Kescher nochmal so richtig um sich schlägt. Die Verbindungsstelle zum Griff erfährt in dieser Phase ebenfalls große Belastungen und sollte entsprechend beschaffen sein. Außerdem unterstützt ein Hechtkescher mit stabilem Rahmen das Keschern in Bereichen, in denen es durch dichten Kraut-,Schilf-, oder Seerosenbewuchs behindert wird. Durch den stabilen Rahmen lassen sich die Wasserpflanzen einfach zur Seite schieben und der Hecht kann sicher eingenetzt werden.

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Hechtkescher - wann setzt man ihn ein?

Eingesetzt werden Kescher für Hechte immer dann, wenn eindeutig zu erkennen ist, dass der Hecht sich im Drill verausgabt hat und bereit ist für die Landung. Der Angler würde es nicht schaffen, den Hecht mit der Angel aus dem Wasser zu heben, ohne dem Fisch oder seinem Gerät zu schaden. Deshalb ist der Hechtkescher genau hier bestens angebracht. Man taucht für eine sichere Landung den Kescher knapp unter die Oberfläche und zieht anschließend den Hecht langsam über den Rahmen des Keschers. Dann wird der Kescher angehoben, bis die Maschen des Netzes den gefangenen Fisch umschließen und dadurch sichern. Nun zieht man den Fisch in Richtung des Ufers. Aber aufgepasst! An genau dieser Stelle wird es nochmal heikel. Man sollte unbedingt vermeiden den Kescher nun mit waagerecht gehaltener Kescherstange einfach anzuheben. Denn die Kräfte, die in diesem Moment auf die Verbindungsstelle zwischen Rahmen und Kescherstab wirken, sind zu immens. Es kommt zum Abknicken des Rahmens und zur anschließenden Unbrauchbarkeit des Keschers. Viel besser ist es deshalb, den Stab des Keschers senkrecht nach oben zu ziehen. Die dadurch in Längsrichtung wirkenden Kräfte sind wesentlich besser zu ertragen für die Verbindungsstelle. Man beugt Materialverschleiß vor und hat dadurch lange Zeit Freude an seinem Hechtkescher.


Hechtkescher - kann man ihn nur für Hechte benutzen?

Kescher für Hechte können natürlich auch für die Landung anderer Fischarten verwendet werden. Beispielsweise eignen sich Hechtkescher mit stabilem Rahmen und robusten Netzen bestens dazu, Karpfen zu landen, die sich im dichten Uferbewuchs aus Kraut und Schilf festgesetzt haben.


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