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Hechtangeln im Winter

29.01.2016 22:51 von Daniel Schulze

Hechtangeln im Winter – verschiedene Möglichkeiten für die kalte Jahreszeit

Hechtangeln im Winter – unterschiedliche Angelmethoden und Hechtköder für den Winter

Hechtangeln im Winter – Das gezielte Hechtangeln lässt sich das gesamte Jahr betreiben. Außer in der Schonzeit, die in den Bundesländern unterschiedlich ist, kann jeder Zeit ein kapitaler Hecht gefangen werden. Für den Winter muss man seine Strategie etwas anpassen, um erfolgreich zu sein.

In diesem Bericht wollen wir euch ein paar Tipps für das Hechtangeln im Winter geben, damit ihr auch in der kalten Jahreszeit erfolgreich auf Hecht angelt.

Hechtangeln im WinterWorauf muss man beim Hechtangeln im Winter achten?

Für das erfolgreiche Hechtangeln im Winter sollte man gute Kenntnisse von dem zu beangelnden Gewässer haben. Mit den fallenden Wassertemperaturen senkt sich auch der Stoffwechsel der Raubfische ab. Das bedeutet, dass sie sehr träge werden und nicht mehr so aktiv auf die Jagd gehen. Die Hechte benötigen bei niedrigen Temperaturen auch kaum Nahrung, weil der Stoffwechsel auf Sparflamme läuft. Aus diesem Grund muss man die tiefsten Stellen eines Gewässers kennen, da sich die Hechte in den tiefen Bereichen eines Sees oft versammeln und am Grund liegen. Wenn ein solcher Spot ausgemacht wurde, lohnt es sich eine intensive Befischung des Bereiches. Die Hechte werden sich nicht viel bewegen, um Nahrung aufzunehmen. Ein Echolot kann helfen, die Fische dicht am Grund zu erkennen. Es empfiehlt sich, für den Winter ein Farbecholot, denn mit farblicher Darstellung können Fische besser vom Grund unterschieden werden.

Welche Hechtköder verwende ich zum Hechtangeln im Winter?

Beim Hechtangeln im Winter sollten Hechtköder relativ langsam geführt werden. Die Hechte sind durch die niedrigen Temperaturen sehr passiv und jagen einem schnellen Gummifisch oder Wobbler nicht hinterher. Der Hecht müsste zu viel Energie aufwenden, um neue Energie in Form von Futter zu bekommen. Im Herbst können auch sehr große Gummifische und Wobbler verwendet werden. Die Fische merken, dass die Temperaturen fallen und wollen sich für den Winter und die bevorstehende Laichzeit Reserven aufbauen, wodurch sie größere Happen bevorzugen. Je nach Wetterlagen können von September – November große Köder mit starker Aktion geführt werden. Bei Minusgraden und sehr niedriger Wassertemperatur müssen die Köder langsam und mit wenig Aktion geführt werden. Für den Hecht muss der Köder eine „leichte Beute sein“. Vertikalköder mit V-förmigen Schwanz oder Fransen eignen sich hierfür sehr gut für den Spinnangler. Beim Spinnangeln sollten Bleiköpfe auch relativ leicht sein, weil sich dadurch die Geschwindigkeit des Hechtköders deutlich verlangsamt. Eine Köderfischmontage für Hecht kann an dem richtigen Spot ebenfalls sehr gute Ergebnisse bringen. Bei langsamer Köderführung kann sich der Räuber langsam nähern und muss nicht viel Energie für einen Sprint verbrauchen. Die langsame Köderführung kann ebenfalls beim Zander- und Barschangeln angewendet werden. Gummifische für Hecht mit einer Länge von ca. 15cm sollten mit Bleiköpfen von 8-15g ausgestattet werden. Bei schwierigen Windverhältnissen und tiefen Gewässern kann natürlich auch mehr verwendet werden. Es empfiehlt sich die Verwendung von Zusatzdrillingen. Ein sogenannter Stinger oder Angsthaken wird am hinteren Ende des Gummifisches befestigt, sodass auch ein vorsichtiger Biss gehakt werden kann. Wenn die Fische sehr träge sind, kann auch ein sehr lauter Wobbler mit Rasseln die Hechte aufwecken. Die Hechte sind von dem Geräusch gestört und bewegen sich oder der laute Köder wird weggebissen.

Gute Gummifische für Hecht findet ihr hier: Gummifische

Welches Zubehör benötige ich fürs Hechtangeln im Winter?

Problematisch beim Hechtangeln im Winter kann das permanente Einfrieren der Ringe der Rute sein. Die Hauptschnur transportiert immer etwas Wasser, welches an den Ringen abgestreift wird und gefriert. Das Eis in den Ringen kann die Schnur beschädigen. Für kurze Abhilfe kann die gesamten Rute ins Wasser getaucht werden. Vor dem Angeln kann auch ein dünner Film mit Sprühfett den Ansatz von Eis herauszögern. Weiteres wichtiges Zubehör ist in dieser Zeit ein Unterfangkescher, damit man nicht ins kalte Wasser fassen muss. Der Kescher sollte ein gummiertes Netz besitzen, weil das Wasser ohne eine Gummibeschichtung in den Fasern gefrieren kann. Dadurch wird das Netz sehr steif und kann beschädigt werden.

Wir hoffen, dass diese Tipps zum Hechtangeln im Winter euch eine Hilfe sind und wünschen euch viel Spaß.

Euer Neptunmaster Team


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