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Grundfutter Karpfen

28.10.2017 18:00 von Daniel Schulze

Grundfutter Karpfen

Grundfutter Karpfen - dabei handelt es sich um zwei Begriffe, die zunächst in keiner direkten Verbindung zueinander stehen. Schließlich würde man Grundfutter, also dieses pulverartige Lockmittel, das unter Wasser zu Wolken aufflockt, eher mit Fischarten wie Brassen oder Rotaugen assoziieren. Karpfen hingegen, würde man eher mit typischem Futter wie Boilies, Pellets, Mais oder Tigernüssen in Verbindung bringen. Allerdings gibt es auch noch eine ganz andere Möglichkeit Karpfen an den gewünschten Platz zu locken. Wir möchten unseren Lesern mit dieser Abhandlung zum Thema Grundfutter Karpfen zeigen, wie sie genau dieses Futtermittel etwas zweckentfremden und beim Karpfenangeln damit punkten können.

Grundfutter KarpfenGrundfutter Karpfen - was ist damit genau gemeint?

Wenn man davon spricht, dass man mit der Hilfe von Grundfutter Karpfen fangen möchte, dann dreht es sich dabei um das Futter, das man im Angelladen beim Stipp- und Feederzubehör findet. Es ist das gleiche Futter, das man zum Fang von Brassen, Rotaugen, Schleien oder Karauschen einsetzt. Dieses besagte Grundfutter besteht aus verschiedenen Mehlen. Diese Mehle weisen verschiedene Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen auf, sodass man für jede Situation das richtige Futter kaufen kann. Außerdem gibt es Futtermischungen, deren Bestandteile sehr fein zermalen sind, aber auch Mixe, die mit vielen groben Bestandteilen durchzogen sind.


Grundfutter Karpfen - wie setzt man es ein?

Wer mit Grundfutter Karpfen auf den Angelplatz locken möchte, rechtfertigt diesen Gedanken mit folgendem Plan: Es geht darum mit dem Grundfutter dort, wo man seinen Köder ablegt, große Wolken zu erzeugen. Neben den Aromen, die vom Futter verströmt werden, setzt der Angler für die Umsetzung seiner Strategie vor allem auf die optischen Reize des Futters, welches, bei richtiger Vorbereitung, zu deutlich erkennbaren Partikel-Wolken aufflockt. Man beabsichtigt dadurch allerdings nicht in erster Linie, die Karpfen zu animieren. Vielmehr geht es darum, Weißfische aufmerksam zu machen, die den Futterplatz aufsuchen und sich an den umhertreibenden Partikeln erfreuen. Dieser Effekt tritt in den meisten Fällen recht schnell ein, sodass nach wenigen Minuten schon ein reges Treiben auf dem Futterplatz herrscht. Und genau auf diese Fischaktivität setzt der Karpfenangler, um den Futterneid bei seinem eigentlichen Zielfisch zu wecken. Die Karpfen erkennen die Tumulte und die Streitereien der Weißfische um das Futter aus größerer Entfernung. Dadurch wird bei ihnen der Futterneid ausgelöst. Die Hoffnung, möglichst viel der Nahrung für sich ergattern zu können, veranlasst sie dazu, die Futterstelle aufzusuchen und sich zu sättigen. Die Weißfische verschwinden dann recht schnell und überlassen den Karpfen das Feld. Der Hakenköder, der sich mitten im Futterteppich befindet, wird von den Karpfen schnell entdeckt und eingesaugt. Der Bissanzeiger ertönt, Mission erfüllt. Diese Taktik, bei der man mit Grundfutter Karpfen befischt, ist vor allem dann sehr gut geeignet, wenn man nicht viel Zeit hat, um auf Karpfen anzusitzen. Denn der komplette, beschriebene Prozess läuft recht schnell ab, sodass es vom Einbringen des Futters, bis zum Ertönen des Bissanzeigers meist nicht lange dauert. Futterplätze, die nur mit Boilies befüttert werden, laufen erfahrungsgemäß deutlich später an.


Grundfutter Karpfen - was ist zu beachten?

Damit das Grundfutter Karpfen und natürlich auch die Weißfische intensiv locken kann, ist es wichtig, beim Anmischen zu beachten, dass man die Mischung nicht zu sehr anfeuchtet. Ein zu nasses Futter bildet zusammenhängende Klumpen aus, was verhindert, dass sich unter Wasser eine Lockwolke aus Kleinstpartikeln bildet. Auch werden die Weißfische sehr schnell gesättigt, wodurch sie den Platz recht schnell wieder verlassen. Ist bis dahin noch kein Karpfen aufmerksam geworden, geht der Plan nicht auf und der Bissanzeiger bleibt still.


Grundfutter Karpfen - wie macht man das Futter noch interessanter?

Damit das Grundfutter Karpfen so richtig zum Fressen anregt, wenn sie auf dem Platz angekommen sind, ist es sinnvoll die Mischung noch um einige Maiskörner, zerbrochene Boilies und kleine Pellets aus Fischmehl zu ergänzen. Liegen diese etwas größeren Bestandteile am Grund herum, veranlasst das die Karpfen dazu, den Platz im wahrsten Sinne des Wortes auf der Suche nach Nahrung umzugraben. Maden zeigen hier ebenfalls eine außerordentlich effektive Wirkung, da sie mit ihren Bewegungen sowohl Weißfische als auch Karpfen gleichermaßen ansprechen. Vor allem im Winter und im zeitigen Frühling, wenn man die Fische unter keinen Umständen sättigen möchte, sind Maden eine tolle Ergänzung für das Futter des Karpfenanglers.


Grundfutter Karpfen - welche Köder benutzt man?

Wenn man mit Grundfutter Karpfen anlocken und anschließend fangen möchte, sind auffällige Hakenköder sehr interessant. Auffällige, grelle Farben, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Futterplatz erreicht, sind erste Wahl. Für diejenigen, die mit Grundfutter Karpfen überlisten wollen und dabei auf die beschriebenen Maden setzen, ist es sinnvoll, die Maden auch auf dem Haar der Haarmontage anzubieten, beispielsweise in Kombination mit einem auffälligen Boilie. Abschließend kann man sagen, dass das Thema Grundfutter Karpfen in Zukunft sicherlich noch einiges von sich hören lassen wird, da es eine zeitsparende und sehr effiziente Methode ist, um Karpfen zu fangen.

Guten Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder


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