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Dorsch

26.04.2018 08:20 von Daniel Schulze

Dorsch

Dorsch - wenn es um das Angeln in den nördlichen Meeresregionen geht, steht wohl kaum ein Fisch derart im Fokus wie der Dorsch. Grund genug für uns, dem Dorsch einen eigenen Bericht zu widmen und darin auf die wesentlichen wissenswerten Aspekte rund um diese Fischart einzugehen. Wir werden dabei vor allem Augenmerk auf Köder, Gerät und Taktik legen.


DorschDorsch - wo findet man ihn?

Die Dorsche bewohnen die nördlichen Meere. Die Angler legen besondere Aufmerksamkeit auf die Gewässer rund um Norwegen, sowie auf die Ostsee. Idealerweise sollte man ein Echolot einsetzen, um die Fische aufzuspüren. Sie halten sich sehr gerne auf steinigem Grund auf, ebenso in der Nähe von Krautfeldern und überall, wo der Boden des Gewässers unregelmäßige Strukturen aufweist. Abbruchkanten sind beispielsweise immer einen Versuch wert, weil dort meistens mit einem Dorsch oder mehreren Exemplaren zu rechnen ist. Ofmals stehen Dorsche im Schwarm zusammen, sodass man, wenn man einen entdeckt, sogleich mehrere gefunden hat. Die interessanten Spots lassen sich im besten Fall mit Hilfe eines GPS speichern. Dadurch wird es möglich, bei nachfolgenden Sessions sofort die heißen Bereiche aufzusuchen und das Angeln auf diese Art zu optimieren.


Dorsch - welche Köder setzt man ein?

Dorsche sind Raubfische und lassen sich deshalb gezielt mit Kunstködern beangeln. Pilker und Gummifische sind hier erste Wahl.


Dorsch - Pilker

Pilker lassen sich sehr gut direkt unter dem Boot führen. Durch ihr Gewicht fällt es dem Angler leicht, diese Köder genau dorthin zu befördern, wo sie hin sollen - auf den Gewässergrund. Dann wird der Pilker angehoben, sodass er knapp über Grund sein spezielles Spiel entwickeln kann. Durch den an den Pilkern fixierten Drillingshaken besteht dabei jedoch eine recht große Hängergefahr, mit der man beim Angeln auf Dorsch mit Pilker einfach leben muss. Modelle zwischen 30 und 150 Gramm sind sehr gut geeignet. Als Farben sind vor allem Blau-Grau-Töne effektiv, weil diese auch den typischen Farben der Beutefische der Dorsche entsprechen. Aber auch der Versuch mit Schockfarben kann lohnen.

Gute Pilker zum Dorschangeln findest du hier: Meeresköder


Dorsch - Gummifische

Gummifische sind sehr gute Köder, um gezielt Dorsche zu fangen. Man kann sie gefühlvoll über den Grund führen, so, wie man es vom Angeln auf Zander kennt. Das heißt es kommen entweder die Faulzener-Methode, oder das koventionelle Jiggen zum Einsatz. Gummifische in einer Größe von zwölf Zentimeter kommen beim Dorschangeln in Frage. Die Farbauswahl verhält sich analog zu der beim Pilken. Blau-Grau-Töne machen, in Anlehung an die typischen Beutefische, immer Sinn beim Angeln auf Dorsche.

Dorsch - welche Ruten setzt man ein?

Zum Dorschangeln kann man ohne Weiteres mittlere bis schwere Hechtruten verwenden. Wurfgewichte von 150 Gramm machen durchaus Sinn. Die Länge sollte bei 240 bis 270 Zentimeter betragen, weil dies die sehr gute Abmessungen für das leichte Bootsangeln sind.


Dorsch - welche Rollen setzt man ein?

Dorsche beangelt man am besten mit stationären Rolle in der Größe 4000, oder mit in der Größe angepassten Multirollen. Als Schnur kommt eine 0,16-0,24 Millimeter dicke, geflochtene Schnur zum Einsatz.


Dorsch - wie geht man vor?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Angeln auf Dorsch vom Boot zwei verschiedene Vorgehensweisen. Das Angeln in der Andrift, sowie das Angeln in der Abdrift.


Dorsch - Angeln in der Andrift

Das Angeln in der Andrift bedeutet, dass man den Köder in die Richtung auswirft, in die das Boot driftet. Dies gelingt vorzugsweise sehr gut mit Gummifischen & Pilkern. Nach dem Absinken auf den Grund wird der Köder entweder heran gepilkt, gejiggt, oder mit der Faulenzermethode geführt.


Dorsch - Angeln in der Abdrift

Das Angeln in der Abdrift beudeutet, dass man den Köder auf der Seite des Bootes ablässt, die der Driftrichtung entgegengesetzt ist. Hier ist es nicht notwendig zu werfen. Der Köder wird vom Angler einfach vertikal hinterm Boot in Richtung Grund befördert und dann dort geführt. So, wie man es vom Vertikalangeln kennt. Für diese Vorgehensweise eignet sich die erwähnte Multirolle bestens, da sich durch ihre Funktionen sehr schnell die Tiefe, in der der Köder geführt wird, variieren lässt. Dadurch ist der Angler im Stande dazu, auf kleinste Unebenheiten im Gewässergrund zu reagieren und seinen Köder sehr exakt dort anzubieten, wo die Dorsche lauern.

Dorsch - welche Stückzahlen sind möglich?

Wenn man einen guten Platz erwischt und die Gelegenheit hat, diesen unter guten Bedingungen zu befischen, ist es möglich, dass an diesem Tag alle Angler auf dem Boot mehrere Dorsche fangen. Das eigentliche Angeln ist dabei kein Hexenwerk, es geht viel mehr darum, den richtigen Platz zu finden. Deshalb sollte man der Platzauswahl, wenn man Dorsche fangen möchte, besondere Aufmerksamkeit schenken. Die investierte Zeit wird sich nämlich in Fischen auszahlen, sodass es dem Ergebnis zuträglicher ist, länger zu suchen und dann konstant zu fangen, als nicht zu suchen und deshalb nur wenig Fische auf die Matte zu legen.


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