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Angeln mit der Feederrute

28.02.2018 18:59 von Daniel Schulze

Angeln mit der Feederrute

Angeln mit der Feederrute - es gibt in Deutschland sehr viele Angler, die entweder auf Wettkampf-Basis oder nur privat, regelmäßig gezielt den Friedfischen nachstellen. Einige versuchen ihr Glück beim Stippen, andere ziehen mit der Bolognaise-Rute los, in der Hoffnung, möglichst viele Weißfische zu überlisten. Eine weitere Möglichkeit, die man hat, wenn man es auf Friedfische abgesehen hat, ist das Angeln mit der Feederrute. Mit dieser Technick lassen sich, bei richtiger Handhabe, tolle Fänge verbuchen. Wir haben uns deshalb dieser Thematik angenommen und alle wissenswerten Aspekte zum Angeln mit der Feederrute im folgenden Text für euch zusammengefasst.


Angeln mit der FeederruteAngeln mit der Feederrute -was bedeutet das?

Das Angeln mit der Feederrute ist eine spezielle Angeltechnik, mit der sich Friedfische am Grund des Gewässers beangeln lassen. Über einen Futterkorb, der in der Montage integriert ist, bringt man mit jedem neuen Wurf, den man absolviert, Futter an den Platz. Denn vor jedem Wurf wird das Körbchen mit neuem Futter gefüllt. Auf dem Gewässerboden angekommen, beginnt das Futter damit, sich aus dem Körbchen zu lösen. Es ist wichtig, immer wieder den selben Platz anzuwerfen, damit sich das Futter auf einen möglichst kleinen Bereich konzentriert. Das Futter sorgt für eine große Lockwirkung, der sich die Fische nicht lange entziehen können. Der Hakenköder liegt, je nach Vorfachlänge, entweder ganz nah am Korb und damit mitten im Futter, oder etwas weiter entfernt vom Korb und dadurch eher am Rand der Futterstelle. Zu Beginn des Angelns sollte man recht regelmäßig neu auswerfen, um zunächst einen Futterplatz zu errichten. Ein Wurf alle drei bis vier Minuten macht hier Sinn. Wenn später die Fische am Platz stehen, können ruhig zehn bis fünfzehn Minute zwischen den einzelnen Würfen vergehen. Die Rute liegt beim Angeln mit der Feederrute immer auf einem Rutenhalter auf und die Schnur wird leicht gespannt. Erfolgt ein Biss, wird dieser durch ein Zucken in der Rutenspitze für den Angler erkennbar. Die Rutenspitze einer Feederrute ist sehr sensibel, sodass auch kleine Erschütterungen wahrgenommen werden können. Fangen kann man beim Angeln mit der Feederrute viele verschiedene Fischarten. Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güstern, Schleien, Barben, Karauschen, Giebel und Karpfen sind nur einige der typischen Feeder-Fischarten. Gelegentlich kommen auch Fänge von Barschen, Zandern oder kleinen Welsen vor.


Angeln mit der Feederrute -welche Rute verwendet man dafür?

Als Rute kommen beim Angeln mit der Feederrute Modelle in einer Länge zwichen 240 und 390 Zentimeter zum Einsatz, die über Wurfgewichte von zwischen 30 und 180 Gramm verfügen. Kurze Feederruten mit bis zu 300 Zentimeter Länge und einem Wurfgewicht von bis zu 80 Gramm sind dafür geeignet, wenn man nur auf kurze Distanzen und mit kleinen Körben angeln möchte. Ruten mit 330, 360 oder 390 Zentimeter Länge, die ein Wurfgewicht von bis zu 180 Gramm aufweisen, gelten als Heavy Feeder und dienen dazu, weite Würfe mit schweren Körben zu absolvieren.

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute


Angeln mit der Feederrute -welche Rolle benötigt man?

Als Rollen kommen Modelle zum Einsatz, deren Größe zwischen 3000 und 4500 liegt. Ihre Komponenten sollten hochwertig sein, da diese Rolle im Einsatz sehr viele Würfe absolvieren muss. Die Bremse sollte ruckfrei arbeiten, damit es im Drill, bei den Fluchten kampstarker Fische, nicht zu unnötigen Komplikationen kommt.


Angeln mit der Feederrute -worauf ist bei der Schnur zu achten?

Bei den Schnüren hat man die Wahl zwischen Geflochtenen und Monofilen. Monofile besitzt eine gewisse Dehnung, Geflochtene dehnt sich nicht. Durch die fehlende Dehnung wird die Bissanzeige, beim Angeln auf Distanz, nicht verfälscht, respektive nicht abgeschwächt. Die Monofile hat in der Endphase des Drills den Vorteil, dass sie die harten Schläge durch ihre Dehnung besser abfedert, weshalb weniger Fische ausschlitzen. Zum Angeln mit der Feederrute eignen sich monofile Schnüre mit einem Durchmesser von 0,20 bis 0,25 Millimeter und Geflochtene mit einem Durchmesser von 0,15 bis 0,21 Millimeter.


Angeln mit der Feederrute -welche Köder setzt man ein?

Bei der genannten Angeltechnik kommen alle typischen Friedfischköder zum Einsatz. Man kann Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer oder Dosenmais dazu verwenden. Manche Spezialisten schwören sogar auf den Einsatz von kleinen Fischmehlpellets als Hakenköder. Diese werden mit Hilfe von speziellen Bait-Bändern am Haken fixiert. Auf diese Art und Weise lassen sich die größeren Exemplare, die sich am Futterplatz einfinden, selektieren.


Angeln mit der Feederrute -was ist bei Wind zu beachten?

Wenn man beim Angeln mit der Feederrute mit Wind zu kämpfen hat, ist es wichtig, dass sich die Rutenspitze, nachdem sie auf dem Rutenhalter abgelegt wurde, so dicht wie möglich am Boden befindet. Je größer der Abstand zwischen Boden und Rutenspitze, desto mehr Angriffsfläche bietet man dem Wind und dieser verfälscht die Bissanzeige, weil die Spitze sich ständig bewegt. Knapp überm Boden ist der Wind am schwächsten, wodurch die Bissanzeige verbessert und die Bisserkennung erleichtert wird.


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