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Angeln mit Gummifisch

18.03.2018 20:02 von Daniel Schulze

Angeln mit Gummifisch

Angeln mit Gummifisch - das aktive Angeln auf Raubfische wird immer populärer. Immer mehr Raubfischangler tauschen ihre Ansitzrute gegen eine Spinnrute aus und stellen den Barschen, Hechten und Zandern unserer Gewässer mit Kunstködern nach. Dabei ist auch häufig die Rede von Gummifischen. Aber Gummifisch ist nicht gleich Gummifisch. Wir haben uns für euch damit auseinandergesetzt, wo die Unterschiede liegen und welche Eigenschaften die einzelnen Modelle auszeichnen.


Angeln mit GummifischAngeln mit Gummifisch - was versteht man darunter?

Angeln mit Gummifisch bedeutet, dass sich ein Angler auf Raubfischjagd begibt. Er tut das aber nicht mit Köderfischen, oder mit Kunstködern aus Metall, sondern er greift auf speziell dafür entwickelte und hergestellte Gummifische zurück. Diese Gummifische haben die Aufgabe, die Beute der Raubfische zu imitieren. Dazu müssen sie vom Angler aktiv durchs Wasser geführt werden, denn damit haucht ihnen der Angler sozusagen Leben ein. Je natürlicher und verführerischer der Gummifisch vom Angler geführt wird, desto größer ist die Chance, dass beim Angeln mit Gummifisch ein Biss von Barsch, Hecht, Zander und Co erfolgt. Es gibt Gummifische nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in vielen verschiedenen Formen und Größen.


Angeln mit Gummifisch - welche Modelle gibt es?

Bevor man beim Angeln mit Gummifisch starten kann, steht man beim Köderkauf vor der Qual der Wahl. Wir haben euch dafür kurz und kompakt die Unterschiede von drei der bekanntesten Ausführungen aufgelistet.


Angeln mit Gummifisch - was sind Actionshads?

Als Actionshads werden Gummifische bezeichnet, die in ihrer Form den Beutefischen sehr nahe kommen. Ihr Körper ähnelt der typischen Fischform stark und ist am Schwanzende mit einer großen Tauchschaufel ausgestattet. Diese sorgt für starke Druckwellen, wenn sie vom Angler durchs Wasser gezogen wird. Die Köderführung kann entweder in einer durchgehenden Einzugbewegung ablaufen, mit Tempowechseln, oder ohne. Außerdem kann man den Actionshad, wenn man das Angeln mit Gummfisch mit diesem Köder-Typ durchzieht, immer wieder auf dem Grund absetzen und anschließend wieder anheben. Mit diesem Köder kann man das Angeln mit Gummifisch sowohl vom Ufer, als auch vom Boot ausgeführen. Das Wurfangeln, sowie das Vertikalfischen sind Optionen, zwischen denen der Angler wählen kann.


Angeln mit Gummifisch - was sind No Action Shads?

No Action Shads sind Köder, die ebenfalls aus Gummi bestehen und auch teilweise sehr nah an das Erscheinungbild der Beutefische herankommen. Typisches Unterscheidungsmerkmal zu den klassischen Gummifischen ist die Schaufel am Ende des Schwanzes. Diese fehlt den No Action Shads. Stattdessen läuft das Ende dieses Köders spitz und dünn zusammen. Einige Modelle gabeln sich am Ende. Sie müssen aufgrund dieser Merkmale etwas anders geführt werden, als normale Gummis mit Schaufel. Um das dünne Schwanzende so richtig in Bewegung zu versetzen, sollte man, wenn man das Angeln mit Gummifisch mit No Action Shads ausüben möchte, auf das kontinuierliche Einkurbeln verzichten. Diese Technik, kommt diesen Ködern nämlich nicht entgegen. Sprünge über den Grund und das Zupfen des Köders versetzen die dünnen Schwanzenden hingegen in hochfrequente Vibrationen, denen kaum ein Raubfisch widerstehen kann.


Angeln mit Gummifisch - was sind Jigs?

Jigs gehören zu den Gummiködern, die in Deutschland schon am längsten zum gezielten Raubfischfang zur Verfügung stehen. Ihr Körper ist meist wurmartig ausgeprägt und am Ende befindet sich in der Regel ein sichelförmiger Flatterschwanz, der unter Wasser extrem große Reize an die Räuber aussendet. Für Anfänger in Sachen Angeln mit Gummifisch eignen sich Jigs sehr gut, da ihre Eigenschaften Fehler in der Führung verzeihen und so die Fängigkeit erhalten.


Angeln mit Gummifisch - wie montiert man einen Gummifisch?

Gummifische werden im Normalfall mit einem Bleikopf ausgestattet. Dieser Bleikopf verfügt über einen integrierten Haken, über den sich Kopf und Gummifisch verbinden lassen. Der Bleikopf dient dazu, dass der Angler den Köder auf Distanz und auf Tiefe bringen kann. Je nach Ködergröße, gewünschter Wurfdistanz und Strömung greift man auf verschiedene Bleikopf-Größen zurück, um sich jeder Situation so exakt wie möglich anzupassen. Als Vorfach kommt entweder ein Stück Fluorocarbon oder ein Stahlvorfach zum Einsatz. Wer auf Hechte aus ist, kommt langfristig nicht um ein Vorfach aus Stahl herum.


Angeln mit Gummifisch - wo ist es sinnvoll?

Das Angeln mit Gummifisch kann man entweder im Still- oder im Fließgewässer ausüben. Einsteigern kann man empfehlen, ihr Glück vorerst in Gewässern ohne Strömung auf die Probe zu stellen, weil das Erlernen der Köderführung und das Entwickeln eines Gespürs für die Signale des Köders, dort leichter fällt. Kraut- und hindernisfreie Abschnitte mit freiem Grund sind sehr gut geeignet für die ersten Schritte mit Gummifisch.


Angeln mit Gummifisch - welche Fische fängt man dabei?

Beim Angeln mit Gummifsch kann man verschiedene Fischarten fangen. Barsche, Hechte, Zander, Welse, Döbel, Forellen und viele andere Arten stehen auf die künstlichen Weichköder. Grundsätzlich kann man die Angelei natürlich auf eine bestimmte Fischart spezialisieren, dennoch kann zu jeder Zeit alles beißen. Ein Hecht beim Barschangeln ist ebenso möglich, wie ein Zander beim Wallerspinnfischen. Das hält die Spannung stets auf einem hohen Level und lässt den Angler Wurf um Wurf unter höchster Motivation absolvieren.


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