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Angeln Futterkorb

02.07.2018 18:31 von Daniel Schulze

Angeln Futterkorb

Am Fluss- oder Seeufer zu sitzen und gespannt darauf zu warten, dass die Rutenspitze zu zucken beginnt, damit man einen beherzten Anhieb setzen kann - das ist Angeln mit der Feederrute. Was es dabei zu beachten gibt und worauf es bei der Thematik Angeln Futterkorb ankommt erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Der Futterkorb ist ausgebrachtAngeln Futterkorb - was bedeutet das?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausübt, bedient sich einer speziellen Angeltechnik. Ziel ist es, mit Hilfe des Futterkorbes, der in der Montage integriert ist, möglichst viel Futter auf dem selben Punkt am Gewässergrund einzubringen. Dadurch sollen Friedfische an den Platz gelockt werden. Der Hakenköder, der unweit des Futters positioniert ist, soll genau diese angelockten Fische zum Biss verleiten.

Welche Gewässer kommen zum Angeln mit Futterkorb in Frage?

Als Gewässer kommen sowohl Still- als auch Fließgewässer in Frage. Stillgewässer bieten sich für Anfänger an, weil man hier nicht auf die Strömung achten muss. Diese kann beim Thema Angeln Futterkorb im Fluss dem Angler recht böse mitspielen, wenn sie beispielsweise dafür sorgt, dass der Korb nicht liegen bleibt und es nicht möglich ist, einen vernünftigen Futterplatz anzulegen. Die Strömung kann aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein, wenn sie dafür sorgt, dass sich die Duftspur des Futters schnell unter Wasser verteilt und die Fische recht schnell zum Platz gelockt werden.

 

Welche Ruten & Rollen braucht man?

Da diese Angelei auf sehr unterschiedliche Anforderungen am Gewässer angepasst werden muss, ist es schwer pauschal gültige Aussagen zum Gerät zu treffen. Man muss differenzieren, unter welchen Bedingungen geangelt wird und dann lässt sich eine genaue Aussage zur Materialauswahl treffen. Wenn man im schnell fließenden Wasser fischt und weit werfen muss, dann benötigt man lange Ruten mit einem hohem Wurfgewicht, damit auch schwere Körbe auf Distanz gebracht werden können. Rutenlängen zwischen 330 und 390 Zentimeter und Wurfgewichte von 30 bis 180 Gramm sind hier angebracht. Beim Angeln auf kurze Distanz und im stillen oder langsamen Wasser, reichen Ruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm. Diese sollten 270 bis 300 Zentimeter lang sein. Hier kommen Stationärrollen der Größe 3000 bis 4500 zum Einsatz. Sie sollten sich mit 200 Meter 0,22 bis 0,28 Millimeter dicker monofiler Schnur oder 0,15 bis 0,22 Millimeter dicker geflochtener Schnur bespulen lassen. Außerdem sollte die Bremse fehlerlos arbeiten und sich problemlos justieren lassen. Man sollte mit der Rolle mühelos werfen können, auch auf große Entfernungen. Die einzelnen Komponenten sollten robust und sauber verarbeitet sein. Dies sichert der Rolle eine lange Funktionstüchtigkeit.

Angeln Futterkorb - welche Futterkörbe braucht man?

Die Futterkörbe müssen ebenso den Gegebenheiten angepasst werden, wie die Ruten beim Projekt Angeln Futterkorb. In stehendem Wasser und leichter bis mittlerer Strömung kommen Körbe mit Gewichten von 10 bis 30 Gramm zum Einsatz. Im schnell fließenden Wasser braucht man Körbe mit Gewichten zwischen 50 und 90 Gramm, damit diese am Platz liegen bleiben. Modelle, deren Enden beide offen sind, spülen schneller aus, als Ausführen, bei denen eine der beiden Seiten verschlossen ist.

Gute Feeder zum Angeln Futterkorb findest du hier: Feederkörbe

Welches Futter und welche Köder machen Sinn?

Pulverfutter aus verschiedenen Mehlen ist das ideale Futter für diese Angeltechnik. Es ist in unzähligen unterschiedlichen Geschmacks- und Aromarichtungen erhältlich und lässt sich mit Wasser zu einer Masse verarbeiten, die sich problemlos in den Futterkorb pressen lässt. Als Köder verwendet man bei dieser Angelei die typischen Friedfischköder Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit dieser Köderauswahl ist man auf viele verschiedene Situationen vorbereitet und schafft es in den meisten Fällen, Fische zum Biss zu verleiten.

Angeln Futterkorb – welche Plätze sind interessant?

Die Plätze für diese Methode finden sich überall dort, wo auch mit Friedfischen zu rechnen ist. Abbruchkanten im Flussboden sind immer ein Garant für Fischkontakt. Hier ziehen die Fische entlang auf der Suche nach Futter. Finden sie auf diesem Weg einen mit Futter gedeckten Tisch, verharren sie am Platz und bedienen sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hakenköder unter diesen Umständen gefunden wird, ist sehr hoch.

Angeln Futterkorb – wann muss der Anhieb erfolgen?

Der Anhieb muss erfolgen, sobald die Spitze der Rute damit beginnt, sich unnatürlich zu bewegen. Unnatürlich bedeutet hier, dass sie sich auch anders bewegt, als beispielsweise unter der Einwirkung von Wind und Strömung. Es ist dieses hektische oder konstante Wippen der Spitze, das den beißenden Fisch verrät. Genau jetzt muss der Angler da sein und den Anhieb setzen.

Wie sollte man bei Wind mit dem Feederkorb angeln?

Wenn man das Projekt Angeln Futterkorb bei Wind angeht, muss man versuchen die Rutenspitze vor dem Wind zu schützen. Dazu muss sie so dicht wie möglich über dem Boden platziert werden, da hier der Wind am wenigsten stark bläst. Nur so ist eine vernünftige Bisserkennung möglich. Außerdem sollte man die Rute am Ufer immer in Windrichtung ausrichten, um einen störenden Schnurbogen zu vermeiden.


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