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31.10.2017 20:00

Zander Montagen

Zander Montagen - für den Fang eines Zanders führen viele Wege ins Ziel. Es gibt Zander Montagen, die beim Einsatz von Naturködern zum Zuge kommen. Man kann diese Raubfische entweder aktiv, oder stationär beangeln. In diesem Artikel möchten wir uns damit beschäftigen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn man mit stationären Zander Montagen einen dieser Raubfische fangen möchte. Man spricht dabei auch vom Naturköderangeln.

 

Zander Montagen - was gibt es beim Naturköderangeln zu beachten?

Naturköderangeln bedeutet, dass man Zander Montagen einsetzt, die darauf ausgerichtet sind, einen Zander mit Hilfe eines Köderfisches, oder eines anderen natürlichen Köders zu fangen. Die Präsentation des Köders erfolgt direkt auf dem Boden des Gewässers, oder aber in einer frei wählbaren Tiefe. Soll der Köder auf Grund positioniert werden, kommen Zander Montagen mit Grundblei zum Einsatz. Um die Angeltiefe frei wählen zu können, sind Posenmontagen erste Wahl.

 

Zander MontagenZander Montagen - Was ist wichtig beim Angeln mit Grundblei?

Wer Zander Montagen mit Grundblei verwenden möchte, benötigt dazu nur wenige Einzelkomponenten. Die Montage besteht aus einem Blei, das auf der Hauptschnur gleitet, aus einer kleinen Stopperperle, aus einem Karabinerwirbel zum Einhängen des Vorfachs und aus dem Vorfach selbst. Grundsätzlich reichen zum Angeln auf Zander Montagen, die auf monofiler Schnur basieren. Als Hauptschnur genügt eine Monofile mit einem Durchmesser von 0,28 - 0,35 Millimeter. Wer mit Zander Montagen auf größere Distanzen angeln und eine zuverlässige Bisserkennung beibehalten will, der sollte auf eine geflochtener Schnur zurückgreifen. Diese besitzt nur eine sehr geringe Dehnung und zeigt deshalb sehr genau an, was am ausgelegten Köder geschieht. Geflochtene Schnüre in 0,10 - 0,17 Millimeter eignen sich sehr gut. Als Bleie kommen all jene Modelle, die über eine Öse auf die Hauptschnur geschoben werden können, in Frage. Das Gewicht sollte nach dem beangelten Gewässer und seinen Strömungsverhältnissen ausgerichtet werden. Beim Angeln in starker Strömung ist logischerweise mehr Bebleiung nötig, um den Zanderköder am vorgesehenen Platz zu halten. Aber auch in stehenden Gewässern sollte man eine gewisse Gewichtsgrenze nicht unterschreiten. Denn fällt das Bleigewicht zu gering aus, wird es von dem Zander, der mit dem Köder flüchtet, mitgeschleift, bevor der Zug des Fisches groß genug ist, um Schnur von der Rolle zu ziehen. Der dabei entstehende Widerstand, irritiert den Raubfisch und verschreckt ihn oftmals. Bleigewichte für stehende Gewässer und Flüsse mit mäßiger Strömung liegen deshalb bei 50 bis 80 Gramm. In schnell fließenden Strömen machen auch Ausführungen von bis zu 100 Gramm Sinn. Wer seine Zander Montagen in der Steinpackung platzieren möchte, minimiert durch den Gebrauch eines so genannten Tiroler Hölzl die Hängergefahr. Damit man während des Angelns das Bleigewicht mit nur wenigen Handgriffen verändern kann, lohnt der Gebrauch eines Anti Tangle Booms. Dieses, mit einem Karabiner ausgestattete Röhrchen gleitet frei auf der Schnur und kann jedes Einhängeblei aufnehmen. Vor allem in Situationen mit schnell wechselnden Pegelständen und Fließgeschwindigkeiten machen sich die Vorzüge des Anti Tangel Boom bemerkbar. Nach dem Blei, respektive dem Anti Tangle Boom, wird die Stopperperle auf die Schnur gefädelt und anschließend ein Karabinerwirbel an deren Ende festgeknotet. Die Perle fungiert als Schockabsorber zwischen Blei und Knoten. Der Wirbel nimmt das 0,25 - 0,30 Millimeter dicke Vorfach auf, welches bestenfalls aus Fluorocarbon besteht und je nach eingesetztem Köder mit einem Einzel-, oder zwei Drillingshaken bestückt ist.

 

Zander Montagen - Was ist wichtig beim Angeln mit Pose?

Möchte man für das Angeln auf Zander Montagen mit Pose einsetzen, beginnt die Komponenten-Auswahl mit der Festlegung des richtigen Posen-Modells. Schlanke Ausführungen mit langer Antenne sind hier die erste Wahl. Diese Formgebung bewirkt, dass die Zander die Zander Montagen, respektive die Köder nahezu widerstandsfrei aufnehmen können. Dadurch schöpfen die Zander keinen Verdacht. Die lange Antenne hilft dabei die Pose auch auf größere Distanzen, oder bei starkem Wellengang zu beobachten und Anfasser festzustellen. Tragkräfte von vier bis acht Gramm eignen sich hier sehr gut. Um auch nachts oder in der Dämmerung mit Pose auf Zander angeln zu können, sollte man bei der Anschaffung auf eine an der Pose integrierte Aufnahme für Knicklichter achten. Weitere Bestandteile der Montage sind die an die Pose angepasste Bebleiung, sowie ein Karabinerwirbel, an dem das Vorfach eingehängt wird. Das Vorfach sollte auch hier aus Fluorocarbon hergestellt und mit den entsprechenden Haken bestückt werden. Mit Pose ausgestattete Zander Montagen sind wie geschaffen dafür, um oberflächennah raubende Zander zu erwischen. Die Morgen- und Abenddämmerung sind Phasen, in denen man auf diese Art und Weise tolle Erfolge feiern kann. In solchen Momenten stehen die Kleinfischschwärme sehr weit oben und können meistens mit bloßem Auge durch Bewegungen an der Oberfläche vom Angler lokalisiert werden . Schafft man es die Zander Montagen punktgenau im oder am Rand des Schwarms zu positionieren, hat man beste Fangaussichten auf seiner Seite. Bleiben in der beangelten Tiefe die Bisse aus, kann man durch die Pose so lange variieren, bis man die Zander gefunden hat. Ein etwas unter dem Schwarm angebotener Zanderköder kann beispielsweise den erhofften Biss bringen.

 

Gute Posen zum Zanderangeln findest du hier: Raubfischposen

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14.09.2016 06:50

Zanderangeln Montagen

Zanderangeln Montagen - für den Fang eines Zanders führen viele Wege ins Ziel. Es gibt zum Zanderangeln Montagen, die beim Einsatz von Naturködern zum Zuge kommen. Aber auch das Angeln mit Naturködern weist mehrere Facetten auf.

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Naturködern?

Zanderangeln MontagenNaturköderangeln bedeutet, dass man beim Zanderangeln Montagen einsetzt, die darauf ausgerichtet sind, einen Zander mit Hilfe eines Köderfisches zu fangen. Die Präsentation des Köders geschieht entweder auf dem Gewässergrund, oder in einer beliebig wählbaren Tiefe. Soll der Köder auf Grund angeboten werden, kommen beim Zanderangeln Montagen mit Grundblei zum Einsatz. Um die Angeltiefe frei wählen zu können, sind Posenmontagen erste Wahl.

 

Die passende Ausrüstung für Zander findest du hier: Angelshop

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Grundblei?

Wer zum Zanderangeln Montagen mit Grundblei benutzen möchte, benötigt nur eine kleine Anzahl an Einzelkomponenten. Die Montage besteht aus einem auf der Hauptschnur gleitenden Blei, einer kleinen Stopperperle, einem Karabinerwirbel zum Einhängen des Vorfachs und dem Vorfach selbst. Grundsätzlich reichen zum Zanderangeln Montagen, die auf monofiler Schnur basieren. Als Hauptschnur genügt eine Monofile mit 0,30 - 0,35 Millimeter Durchmesser. Wer beim Zanderangeln Montagen auf größere Distanzen ausbringen und eine zuverlässige Bisserkennung beibehalten möchte, kann sich mit geflochtener Schnur behelfen. Diese weist nur eine sehr geringe Dehnung auf und zeigt deshalb sehr genau an, was am ausgelegten Köder passiert. Geflochtene Schnüre in 0,15 - 0,20 Millimeter eignen sich hier bestens. Als Blei kommen jegliche Modelle, die per Öse auf die Hauptschnur geschoben werden können, in Frage. Das Gewicht richtet sich nach dem beangelten Gewässer und seinen Strömungsverhältnissen. Bei viel Strömung ist logischerweise mehr Bebleiung notwenig, um den Zanderköder an Ort und Stelle zu halten. Aber auch in Stillgewässern sollte man eine gewisse Gewichtsgrenze nicht unterschreiten. Ist das Blei nämlich zu leicht, wird es von dem, mit dem Köder flüchtenden, Zander mitgeschleift, bevor der Zug des Fisches groß genug ist, um Schnur von der Rolle zu ziehen. Dieses Schleifen erzeugt einen Widerstand, der den Raubfisch irritiert und verschreckt. Geeignete Bleie für Stillgewässer und Flüsse mit mäßiger Strömung liegen deshalb bei 50 bis 80 Gramm. In schnell fließenden Strömen machen auch Ausführungen von bis zu 100 Gramm Sinn. Wer beim Zanderangeln Montagen in der Steinpackung platzieren möchte, minimiert durch die Anwendung eines so genannten Tiroler Hölzl die Gefahr eines Hängers. Um während des Angelns die Bleigröße mit nur wenigen Handgriffen verändern zu können, lohnt der Gebrauch eines Anti Tangle Boom. Dieses, mit einem Karabiner ausgestattete, Röhrchen gleitet frei auf der Schnur und ist mit jedem Einhängeblei kombinierbar. Besonders in Phasen mit schnell wechselnden Wasserständen und Fließgeschwindigkeiten kommen die Vorzüge des Anti Tangel Boom zum Tragen. Nach dem Blei respektive dem Anti Tangle Boom wird die Stopperperle auf die Schnur geschoben und anschließend ein Karabinerwirbel an deren Ende angeknotet. Die Perle fungiert als Schockabsorber zwischen Blei und Knoten. Der Wirbel nimmt das 0,25 - 0,30 Millimeter dicke Vorfach auf, welches vorzugsweise aus Fluorocarbon besteht und je nach eingesetztem Köder mit einem Einzel-, oder zwei Drillingshaken bestückt ist.

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Pose?

Möchte man beim Zanderangeln Montagen mit Pose einsetzen, beginnt die Komponenten-Auswahl mit der Festlegung des richtigen Posen-Modells. Hier kommen bevorzugt schlanke Ausführungen mit langer Antenne in die engere Auswahl. Die schlanke Form lässt für das Zanderangeln Montagen mit einer nahezu widerstandsfreien Köderaufnahme zu. Er schöpft keinen Verdacht und nimmt den Köder ohne Argwohn. Die lange Antenne ist nützlich, weil es so leichter fällt, die Pose auch auf größere Distanzen, oder bei Wellengang, zu beobachten und Anfasser festzustellen. Posen mit vier bis acht Gramm Tragkraft eignen sich hier ideal. Wer nachts oder in der Dämmerung mit Pose auf Zander angeln möchte, sollte beim Kauf auf eine an der Pose integrierte Knicklicht-Aufnahme achten. Weitere Bestandteile der Montage sind die zur Pose passende Bebleiung, sowie ein Karabinerwirbel, an dem das Vorfach eingehängt wird. Das Vorfach sollte auch hier aus Fluorocarbon hergestellt und mit den entsprechenden Haken bestückt werden. Posenmontagen sind beim Zanderangeln Montagen, mit denen man vor allem oberflächennah raubende Zander erwischen kann. Die Morgen- und Abenddämmerung bieten perfekte Rahmenbedingungen. Die Kleinfischschwärme stehen in solchen Momenten sehr flach und sind meistens mit bloßem Auge durch Bewegungen an der Oberfläche zu erkennen. Je größer der Schwarm ist, desto auffälliger ist er auch für die Zander. Es dauert meist nicht lange bis einer oder gleich mehrere dieser Raubfische in den Schwarm schießen, um Beute zu machen. Schafft man es beim Zanderangeln Montagen, wie die Posenmontage punktgenau im oder am Rand des Schwarms zu positionieren, stehen die Fangaussichten sehr gut. Bleiben in der beangelten Tiefe die Bisse aus, lässt sich die beangelte Wasserschicht mit Hilfe der Pose verstellen. Ein etwas unter dem Schwarm angebotener Zanderköder kann in solchen Situationen beispielsweise den erhofften Biss bringen. Um die Präsentation perfekt zu machen, lohnt es sich genau darauf zu achten, welche Art von Köderfisch angeboten wird. Sie sollte nach Möglichkeit immer der entsprechen, die auch gerade den Hauptzielfisch der Zander darstellt.

 

 

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15.07.2016 14:58

Zanderangeln mit Köderfisch

Zanderangeln mit Köderfisch - Das Zanderangeln mit Köderfisch ist mittlerweile bei vielen Anglern in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Denn der gezielte Ansitz auf Zander ist nicht nur eine extrem spannende Angelegenheit, sondern kann auch extrem effektiv sein. Vor allem an Gewässern, deren Zander einem hohen Angeldruck durch Kunstköderangler unterliegen, schafft man es oftmals, sich mit einem Köderfisch, oder einem Fischfetzen von der Masse abzusetzen und die vorsichtigen Zander in die Falle zu locken.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Köderfischarten verwendet man?

Zanderangeln mit Köderfisch

Für das Zanderangeln mit Köderfisch verwendet man vor allem schlanke Köderfischarten. Tote Lauben oder kleine Rotaugen in Längen zwischen sieben und zehn Zentimetern eignen sich hervorragend zum Zanderangeln mit Köderfisch, denn sie stellen die bevorzugte Beutegröße der Zander dar und gewährleisten deshalb einen absolut natürlichen Köder. Darüber hinaus beweisen auch Fischfetzen regelmäßig ihre Fängigkeit. Besonders die Kopf- und Schwanzpartien kleiner Weißfische werden gerne genommen. Außerdem zählen Aal-Stücke, in einer Länge zwischen fünf und zehn Zentimetern, zu den absoluten Erfolgsgaranten beim Zanderangeln mit Köderfisch.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Montagen verwendet man?

Beim Zanderangeln mit Köderfisch ist gibt es mehrere Möglichkeiten den Köderfisch zu präsentieren. Zum einen, kann man die Zander beangeln, die im Freiwasser auf der Jagd sind, zum anderen kann man Köder am Grund platzieren, um die Fische zu fangen, die ihre Nahrung grundnah aufsammeln.

 

Passendes Zubehör zum Zanderangeln mit Köderfisch findet ihr hier: Raubfischshop

Zanderangeln - Köderfischpräsentation am Grund mit Durchlaufblei

Für die Köderfischpräsentation am Grund ist die Montage beim Zanderangeln mit Köderfisch simpel wie effektiv. Auf der Hauptschnur gleitet ein Durchlaufblei. Birnen- oder Sargbleie mit Öhr eignen sich hier bestens. Am Ende der Hauptschnur befindet sich ein Karabinerwirbel, in den wiederum das Vorfach eingehängt wird. Als Vorfach kommt vorzugsweise ein 50-60 Zentimeter langes Stück Flurocarbon in einer Stärke von 0,25 - 0,40 Millimeter zum Einsatz. Ist mit Hechten zu rechnen, sollte auf ein flexibles Stahlvorfach zurückgegriffen werden. Den Abschluss bildet entweder ein Einzelhaken der Größe sechs bis zwei, oder ein System aus zwei kleinen Drillingen der Größe vier bis zwei.

Das Blei sollte im Gewicht der jeweiligen Situation angepasst werden. Während im Stillgewässer 50 - 80 Gramm beim Zanderangeln mit Köderfisch ausreichen, können es im Fluss schon 100 Gramm oder mehr sein, die eingesetzt werden müssen, um den Köder auch in der Strömung am Platz zu halten. Grundsätzlich wählt man das Blei besser etwas zu schwer, als etwas zu leicht. Denn der Zander muss nach dem Biss sauber und ohne Widerstand Schnur abziehen können, um keinen Verdacht zu schöpfen. Dies gelingt nur, wenn das Blei nicht so leicht ist, dass es trotz geöffnetem Rollenbügel mitgezogen wird. Im Idealfall wird das Blei nicht bewegt und die ablaufende Schnur gleitet absolut ruckfrei durchs Öhr des Bleies. Idealerweise wird das Blei per Karabiner, oder per Anti Tangle Boom auf der Schnur fixiert. So kann man es nach dem Ansitz mühelos demontieren und in der Tacklebox verstauen, ohne die komplette Montage kappen zu müssen. Zusätzlich erhält man sich eine große Flexibilität und kann das Bleigewicht bei wechselnden Gegebenheiten austauschen und anpassen. Dies kommt vor allem am Fluss zum Tragen, wo die Strömungsverhältnisse stündlich wechseln können. Um den sauberen Schnurablauf im Fall eines Bisses zusätzlich zu unterstützen, wird die Rute auf zwei Bank Sticks abgelegt und der Schnurfangbügel der Rolle geöffnet. So kann der Zander nach der Köderaufnahme frei abziehen. Die Bisserkennung erfolgt über einen elektronischen Bissanzeiger. Um das ungewollte Abspringen von Schnurwicklungen bei geöffnetem Bügel zu vermeiden, klemmt man die Schnur mittels eines einfachen Haushaltsgummis gegen die Rute.

Zanderangeln - Köderfischpräsentation im Freiwasser mit Pose

Die Posenmontage für das Zanderangeln  mit Köderfisch besteht aus einer Pose, einer entsprechend großen Bleiolive, einem Karabinerwirbel und dem Vorfach mit Haken bzw. einem Haken-System. Da der Zander nach der Köderaufnahme oftmals gegen die Strömung flüchtet, sollte die Pose eine schlanke Form aufweisen und mit vier bis acht Gramm bemessen sein. Eine derart dezente Pose bietet dem Zander kaum Widerstand beim Zug gegen den Strom und vermeidet so Fehlbisse. Um auch auf große Gewässertiefen vorbereitet zu sein, sind per Stopper einstellbare Posen erste Wahl. Wer den Zandern auch nachts nachstellen möchte, greift zu Modellen mit Knicklichtaufnahme und kann so jeden Zupfer live mitverfolgen. Allerdings sollte man hier beachten, dass grüne Knicklichter im Vergleich zu blauen und roten die wesentlich höhere Scheuchwirkung besitzen. Dies wirkt sich vor allem beim Angeln in flachen Gewässern oder dann, wenn der Köderfisch kurz unter der Oberfläche angeboten wird, negativ aus. Wirbel, Vorfach und Haken werden nach den gleichen Kriterien wie beim Grundangeln ausgewählt. Beim Biss wartet man bis die Pose abtaucht, oder in einer stetigen Bewegung seitlich weggezogen wird. Wer sichergehen möchte, gibt dem Zander dann etwas Zeit, um den Köder zu schlucken. Allerdings ist davon abzuraten, da die Haken dann meist sehr tief sitzen und nur schwer zu lösen sind. Wird der Anhieb früh gesetzt, greift der Haken meist im vorderen Maulbereich und stellt weder für den Fisch noch für den Angler ein größeres Problem dar.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welches Zubehör wird benötigt?

Für das Zanderangeln mit Köderfisch sind Ruten mit einer Länge von 3- 3,6 Meter optimal geeignet. Das Wurfgewicht sollte zwischen 50 und 100 Gramm liegen und in Ausnahmefällen den eingesetzten Bleien angepasst werden, um problemloses Werfen zu garantieren. Außerdem sollte die Rute über ein gutes Rückgrat verfügen, damit auch Anhiebe auf Distanz satt durchkommen und den Zander sicher haken. Für das Posenangeln sollte man darauf achten, dass die Öffnung des Spitzenrings groß genug ist, für eine reibungslose Freigabe des Stoppers beim Auswerfen. Rollenmodelle in Größen von 3000 - 4000 bespult mit monofiler Schnur in Stärken von 0,25-0,40 Millimeter sind für das Zanderangeln mit Köderfisch optimal. Wer besonders direkten Köderkontakt beim Zanderangeln mit Köderfisch möchte, kann auch auf eine geflochtene Hauptschnur in Stärken von 0,15-0,25 zurückgreifen.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Gewässer sollte man befischen?

Gute Gewässer für das Zanderangeln mit Köderfisch sind alle Flüsse, Kanäle und Seen, die einen guten Zanderbestand aufweisen. Viele Vereinsgewässer werden seit Jahren regelmäßig mit Zandern besetzt, sodass sie mittlerweile Exemplare in stattlichen Größen beherbergen. Aber auch in vielen öffentlichen Gewässern, besonders in Flüssen ist jederzeit mit einem Zander zu rechnen. Dabei müssen es nicht unbedingt die großen Ströme wie Rhein, Main, Elbe oder Donau sein. Auch die kleineren Fließgewässer bieten für das erfolgreiche Zanderangeln mit Köderfisch vielversprechende Bedingungen.

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15.03.2016 13:40

Köderfischmontage Zander

Köderfischmontage Zander - Der Zander ist nicht nur ein beliebter Fisch für Sportfischer, sondern auch ein leckerer Speisefisch. Er zählt zu den Räubern unserer Gewässer und hat sich daher vorwiegend auf kleine Beutefische spezialisiert. Dies machen wir Angler uns zu Nutze, indem oftmals kleine Rotaugen oder Barsche am Haken an einer Köderfischmontage Zander eingesetzt werden. Die Stachelritter, wie der Zander auch genannt wird, gelten als sehr vorsichtig und daher sollte eine Köderfischmontage für Zander nicht zu schwer ausfallen. In unserem Angelshop haben wir diverses Raubfischzubehör, mit dem sich unterschiedliche Zandermontagen für das Angeln mit Köderfischen binden lassen.

Köderfischmontage Zander - Grund- und Posenmontage zum Zanderangeln

Köderfischmontage Zander - Welche Zandermontagen gibt es und wann werden sie eingesetzt?

Der Zander hält sich meistens am Grund auf und daher sollte die Köderfischmontage Zander auch dort angeboten werden. Hier kommt entweder eine normale Grund- oder Posenmontage zum Einsatz. Die Grundmontage findet bevorzugt in Flüssen ihren Einsatz, damit der Köder in der Strömung liegen bleibt oder in Seen, falls vom Ufer weit geworfen werden muss. Liegt der HotSpot nicht weit entfernt oder wird vom Boot gefischt, ist eine Köderfischmontage Zander mit einer Pose empfehlenswert. Dadurch lässt sich der Köder auch im Freiwasser anbieten, wo bevorzugt große Zander, mit Längen um einen Meter, ihr Unwesen treiben. Für welche Köderfischmontage Zander sich letztendlich auch entschieden wird, sie sollte auf jeden Fall so dünn wie möglich aber so stark wie nötig ausfallen. Der Zander ist meistens sehr vorsichtig und spuckt den Köder beim geringsten Widerstand aus.

Köderfischmontage Zander - Welches Angelzubehör wird für die Zandermontagen benötigt?

1.) Köderfischmontage Zander - Die Grundmontage

Bei der Köderfischmontage Zander mit einem Grundblei sollte darauf geachtet werden, dass der Schnurkanal des Bleies groß genug ist, so dass die Schnur ohne jegliches Haken bzw. Stottern hindurch läuft. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Zander merkt, dass die vermeintliche Beute einen Haken hat. Weiterhin sollte das Blei nur so schwer wie nötig gewählt werden, um die gesamte Köderfischmontage Zander möglichst fein zu gestalten. Nach dem Blei wird ein Knotenschutz in Form einer Gummiperle auf die Schnur gefädelt und zu guter Letzt ein Tönnchen- oder Karabinerwirbel an die Hauptschnur geknotet. Das Vorfachmaterial sollte möglichst weich sein, so dass der Zander es nicht spüren kann. Hier sind dünne Kevlarschnüre von Vorteil, die mit einem passenden Haken versehen werden.

2.) Köderfischmontage Zander - Die Posenmontage

Die Pose bei dieser Köderfischmontage Zander sollte nicht zu groß ausfallen und es reichen in den meisten Fällen Posen mit einer Tragkraft im hohen einstelligen Bereich aus. Weiterhin sind schlanke Antennenposen empfehlenswert, da sie keinen großen Wasserwiderstand besitzen. Bevor die Pose allerdings über einen frei laufenden Wirbel auf die Hauptschnur kommt, wird zuerst ein Stopper für die Tiefeneinstellung sowie eine Perle auf die Hauptschnur gezogen. Jetzt folgen der Wirbel samt Pose und ein kleines Laufblei, was auf die Pose abgestimmt ist. Zu guter Letzt wird wieder ein Tönnchen- bzw. Karabinerwirbel an das Ende der Hauptschnur geknotet, in dem das Vorfach eingehängt wird, das dieselben Eigenschaften besitzt, wie bei der Grundmontage.

Köderfischmontage Zander - Kann eine Köderfischmontage beim Zanderangeln auch aktiv geführt werden?

Eine Köderfischmontage Zander ist nicht nur beim Ansitzangeln möglich, sondern es gibt auch verschiedene Möglichkeiten einen Köderfisch aktiv einzusetzen. Es gibt beispielsweise verschiedene Schleppsysteme, an die der Köderfisch fixiert wird und anschließend ganz langsam über Grund eingeholt oder gezockt wird. Ein ähnlicher Effekt wird erzielt, wenn die Köderfischmontage Zander, in Form der Posenmontage oder Grundmontage, im Zeitlupentempo eingeholt und immer wieder zwischendurch pausiert wird. Diese Köderfischmontage Zander kann besonders dann wirkungsvoll sein, wenn die Stachelritter lethargisch am Grund liegen. Weiterhin lassen sich Köderfische am Drop Shot System einsetzen. Im Vergleich zu einem normalen Drop Shot Köder, steigen bei dieser Köderfischmontage Zander oftmals die größeren Stachelritter ein.

Passendes Raubfischzubehör für diese Zandermontagen findet ihr unter: Raubfischangeln

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