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06.12.2017 13:20

Gummifisch für Zander

Gummifisch für Zander - wer einen Gummiköder für Zander sucht, steht bei der Betrachtung der Regale in Angelläden vor der Qual der Wahl. Besonders Einsteigern in die Materie, ist oftmals nicht klar, wo genau die Unterschiede in den verschiedenen Ausführungen liegen. Dieser Thematik haben wir uns im Folgenden angenommen und werden auf einige der bekanntesten Formen und ihre Eigenschaften, eingehen. Wir möchten damit jedem, der nach einem Gummifisch für Zander Ausschau hält, die Auswahl erleichtern.

 

Gummifisch für Zander - welche Modelle gibt es?

Wir möchten in dieser Abhandlung auf drei sehr unterschiedliche Gummis eingehen, die man zum Zanderfang verwenden kann. Es handelt sich dabei um Action Shads, No Action Shads und Jigs.

 

Gute Gummiköder zum Zanderangeln findest du hier: Gummifische

 

Gummifisch für ZanderGummifisch für Zander - Action Shad

Der Begriff Action Shad ist im deutschen, anglerischen Sprachgebrauch nicht weit verbreitet. Er meint allerdings nicht mehr, als das genaue Gegenteil, der im weiteren Verlauf des Textes noch behandelten No Action Shads. Ein Action Shad weist im Regelfall eine fischähnliche Form auf und besitzt einen sehr beweglichen Schwanz, der schaufelartig ausgeprägt ist. Diese Schaufelform bietet dem Wasser Angriffsfläche. Gemeinsam mit der Zugbewegung, die der Angler ausführt ist diese Angriffsfläche dafür verantwortlich, dass der Schaufelschwanz in ein konstantes Bewegungsmuster versetzt wird. Er sendet dann neben optischen Reizen auch große und für Raubfische deutlich spürbare Druckwellen an sein Umfeld ab. Ein Action Shad kann entweder in einer gleichmäßigen Bewegung durch das Wasser gezogen werden, oder mit variierenden Tempowechseln. Ebenfalls kann man diesen Gummifisch für Zander über den Grund des Gewässers hüpfen lassen. Zander lieben dieses Laufverhalten und quittieren es besonders während der Absinkphase mit Bissen. Eingesetzt werden kann ein derartiger Gummifisch für Zander entweder beim Wurf- oder Vertikalangeln und das entweder vom Ufer aus, oder auch vom Boot. Ein echtes Allround-Produkt eben.

 

Gummifisch für Zander - No Action Shad

Der No Action Shad zeichnet sich grundsätzlich dadurch aus, dass er, keinen Schaufelschwanz besitzt. Das Ende des meist schlanken Körpers läuft in der Regel spitz zusammen. Bei einigen dieser Köder splittet sich das Ende nochmal gabelförmig auf. Auf den ersten Blick erzeugen No Action Shads kaum Schwanzbewegungen und Druckwellen, wenn man sie durchs Wasser zieht. Bei genauerer Betrachtung und richtiger Führung wird aber deutlich, dass das sensible, dünne und flexible Schwanzende sehr hochfrequente Zitterbewegungen ausführt und dadurch entsprechende Reize aussendet. Dieses Zittern entsteht vor allem dann, wenn man diesen Gummifisch für Zander über den Gewässergrund springen und immer wieder aufsetzen lässt und wenn man den Köder vertikal unter dem Boot oder an der Spundwand führt und zupft. Auf einfaches Einkurbeln sollte beim bei diesem Gummifisch für Zander verzichten. Besonders launische und zickige Zander können den Reizen dieser Shads nur sehr selten widerstehen. Auch dort, wo normal nur mit herkömmlichen Gummifischen geangelt wird, ist der No Action Shad ein echter Joker.

 

Gummifisch für Zander - Jigs

Der Jig ist einer der ersten, wenn nicht gar der erste Gummiköder, den es für den gezielten Raubfischfang in Deutschland gab. Das ihm mittlerweile zugeteilte Schattendasein fristet er zu Unrecht, denn er ist nach wie vor dazu im Stande, Fische zur Attacke zu verführen. Der Jig zeichnet sich aus durch seinen zumeist wurmförmigen Körper, an dessen Ende ein sichelförmiger Flatterschwanz angebracht ist. Je dünner und weicher das Gummi des Schwanzteils ist, desto besser bewegt sich dieser Gummifisch für Zander unter Wasser. Neben den Standardjigs gibt es auch Modelle, die über zwei Flatterschwänze verfügen und Ausführungen, deren Schwanz ein schaufelähnliches Ende besitzt. Die Druckwellen und Bewegungsmuster variieren bei diesem speziellen Gummifisch für Zander von Modell zu Modell. Letztendlich muss sich der Angler am Wasser unter Betrachtung der Rahmenbedingungen für eine bestimmte Ausführung entscheiden.

 

Gummifisch für Zander - wo kommen sie zum Einsatz?

Wer seinen Gummifisch für Zander erfolgreich einsetzen möchte, der muss die Fische zunächst einmal finden. Zander stehen gerne in unmittelbarer Nähe von Steinpackungen. Unter anderem deshalb, weil sie dort viel Nahrung finden. Gerade in Zeiten der explodierenden Grundelbestände ist der Tisch für die Zander an der Steinpackung reich gedeckt, mit Grundeln, die zwischen den Steinen Schutz suchen. Ebenfalls interessante Bereiche sind Spundwände, Steganlagen, verankerte Boote, aber auch markante Abbruchkanten im Gewässerboden, Ansammlungen von Holz und jegliche Ansammlungspunkte von Futterfischen. Überall dort kann man mit dem richtigen Gummifisch für Zander punkten und Fische fangen. Wichtig ist es jedoch auch, sich in Geduld zu üben. Selbst wenn der Zander nicht bei den ersten 50 Würfen gebissen hat, heißt das nicht, dass es nicht bereits beim nächsten Wurf soweit sein kann. Es gilt die Nerven zu behalten, konzentriert weiterzuangeln, auf die Chance zu warten und sie zu verwerten, sobald sie sich bietet. Außerdem ist es wichtig, dass man, auch wenn man den richtigen Gummifisch für Zander ausgewählt hat, während des Angelns stets Augen und Ohren offen hält. Nur so kann man auf eventuelle Fischaktivität an der Oberfläche aufmerksam werden und sein Angeln mit dem Gummifisch für Zander danach ausrichten.

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19.10.2017 16:32

Kunstköder für Zander

Kunstköder für Zander - wer ein Angelgeschäft betritt und sich in Richtung der Regale begibt, in denen die Kunstköder für Zander nebeneinander aufgereiht hängen, der wird schon von weitem von einer Vielzahl an Modellen, Farben und Formen übermannt. Man hat, wenn es um Kunstköder für Zander geht, die buchstäbliche Qual der Wahl und wenn man die Entwicklung der Köder-Industrie betrachtet, scheint kaum Besserung in Sicht zu sein. Um unseren Lesern einen kleinen, groben Überblick über einige Kunstköder für Zander zu geben, haben wir uns in diesem Artikel mit genau diesem Thema auseinandergesetzt.

 

Kunstköder für ZanderKunstköder für Zander - Gummifische

Wenn ich von Gummifischen rede, dann meine ich die Modelle mit stark ausgeprägter Schwanzschaufel. Dies möchte ich einleitend nochmals betonen, weil genau dieses Merkmal im weiteren Verlauf dieses Textes nochmal wichtig wird, respektive einen ausschalggebenden Unterschied zu einem anderen Kunstköder für Zander darstellt. Aber wie gesagt, dazu später mehr. Klassische Gummifische, die mit einer Schwanzschaufel ausgetattet sind können auf verschiedene Arten geführt werden. Entweder man kurbelt sie ohne Unterbrechungen durchs Wasser, oder man zupft sie so, dass der Köder mitsamt des Bleikopfes immer wieder angezogen und anschließend wieder auf den Boden absacken gelassen wird. Beides kann, je nach Situation, zum Erfolg führen. Was die beiden Varianten vereint ist der Umstand, dass die Schwanzschaufel egal bei welcher Führungsart stets große Druckwellen erzeugt und an die Umgebung abgibt. Das macht diesen Kunstköder für Zander zu einer nahezu unwiderstehlichen Verlockung.

 

Gute Gummiköder zum Spinnfischen findest du hier: Gummifische

 

Kunstköder für Zander - No Action Shads

Als No Action Shads werden Gummifische bezeichnet, die mit keiner Schwanzschaufel ausgestattet sind. Stattdessen laufen sie entweder spitz zusammen, oder das Schwanzende splittet sich in zwei Enden auf. Beide Versionen haben die Eigenschaft, dass sie auf den ersten Blick kaum Bewegungen erzeugen - zumindest für das menschliche Auge. Unter Wasser wird das Ganze von den Zandern aber als viel attraktiver empfunden, denn die sensiblen, meist sehr dünnen Schwanzenden erzeugen dort mehr Druckwellen, als gedacht. Damit dieser Kunstköder für Zander allerdings seine volle Lockwirkung entfalten kann, sollte man ihn nicht einfach durchs Wasser kurbeln. Das Schwanzende bietet dem Wasser beim einfachen Kurbeln nämlich nur sehr wenig Angriffsfläche und wird dadurch nicht ausreichend in Vibration versetzt. Viel besser ist es, den Köder über den Grund springen so lassen, da dies seinem effizienten Laufverhalten viel eher in die Karten spielt. Auch vertikal, entweder vom Boot, oder vom Ufer, beispielsweise an einer Spundwand, können No Action Shads sehr gut und fängig eingesetzt werden. Gerade in Zeiten, in denen die Zander sehr zickig sind und sich nur sehr zaghaft auf die Köder stürzen, sind No Action Shads einen Versuch wert. Ebenso, wenn man Spots befischt, an denen regelmäßig die Standard-Baits durchs Wasser gepeitscht werden. All diese beschriebenen, aus Gummi bestehenden Kunstköder für Zander gibt es sowohl als normale und als eingelegte, aromatisierte Varianten. Die Duftstoffe sollen müde Raubfische munter machen.

 

Kunstköder für Zander -Blinker

Blinker sind Kunstköder für Zander, deren Basis ein Stück speziell geformtes Stück Metall darstellt. Ob oberen Ende ist ein Öse, für das Anbinden der Schnur angebracht, am anderen Ende befindet sich ein Sprengring, der widerrum mit einem Drillingshaken ausgestattet ist. Zieht man den Blinker durchs Wasser, wird durch seine Form und den Wasserwiederstand das gewünschte Laufverhalten erzeugt. Dadurch entstehen für einen Raubfisch zum einem optische Reize, zum anderen Druckwellen, die ebenfalls wahrgenommen werden können. Beides macht den Köder für den Raubfisch interessant. Blinker werden vor allem dann gerne verwendet, wenn auf sehr große Distanzen geworfen werden muss, um in die Bereiche zu gelangen, wo man die Zander vermutet. Sie können in verschiedenen Tiefen geführt und dem Räuber präsentiert werden, was es möglich macht, die einzelnen Wasserschichten nach und nach abzusuchen, bis man die Fische gefunden hat. Mit Sicherheit hat der Blinker als Kunstköder für Zander in den letzten Jahren etwas an Ansehen verloren. Dennoch sollte er in jeder Box, in der Kunstköder für Zander mitgeführt werden, enthalten sein. Die verwendeten Gewichte, Größen und Farben der verwendeten Blinker hängen von Faktoren wie Wurfdistanz, Strömung, Aussehen und Größe der hauptsächlich vorkommenden Beutefische ab.

 

Kunstköder für Zander - Anpassung entscheidet

Mit Sicherheit haben wir in diesem Artikel nicht alle Kunstköder für Zander genannt, die der Markt hergibt. Unabhängig davon ist es jedoch wichtig, dass man bei der Köderauswahl immer auch seinem  persönlichen Bauchgefühl und seinem anglerischen Instinkt vertraut. Es ist wichtig, dass man sich vor Beginn des Angelns das Wasser genau ansieht, die Bedingungen prüft und sich daraus ableitet, welche Kunstköder für Zander in der, zum Zeitpunkt des Angelns, vorliegenden Situation am ehesten passen. Denn nur der Angler fängt beständig seine Fische, der sich am besten anpassen kann und nicht der, der die meisten Kunstköder mit ans Wasser trägt.

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02.11.2016 10:15

Zander Gummifisch

Zander Gummifisch - für die Auswahl und den Einsatz des richtigen Gummifisches zum Zanderangeln gibt es verschiedene, relevante Kriterien. Einige davon, werden  in der folgenden Abhandlung aufgegriffen und helfen dabei, Fehlkäufe zu vermeiden.

 

Zander Gummifisch- welche Farbe?

Wenn über die Schlagworte Zander Gummifisch diskutiert wird, steht in den meisten Fällen zuerst die Auswahl der richtigen Farbe zur Debatte. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn der Kunstködermarkt stellt mittlerweile ein kaum zu überblickendes Farbenmeer dar. Anstatt dem Kunden zu helfen, führt dieser Sachverhalt eher zu Verwirrung und Unsicherheit bei der Farbfestlegung. Richtungsweisende Ratgeber sind in diesem Fall immer die Farbe des Wassers, in dem geangelt wird und das Aussehen der Fischart, die den Großteil der Zandernahrung ausmacht. Wird zum Beispiel im klaren Wasser geangelt, sind transparente Gummifische mit Grün- oder Blaustich eine gute Wahl. Ein hoher Glitteranteil verstärkt die optischen Reize. Ist das Wasser trüb oder vom Hochwasser braun eingefärbt, haben sich grelle Farben, wie Fluoro-Gelb oder verschiedene Organe-Töne etabliert. Auch die Anlehnung an den Futterfisch ist zielführend. Sind größtenteils Rotaugen vorhanden, leisten helle Silbertöne in Kombination mit Glitter beste Dienste. Angelt man zwischen Lauben, wird ein silber-grauer Gummifisch gerne von den Zandern genommen.

 

Gute Gummifische für Zander findest du hier: Gummifische

 

Zander Gummifisch - welche Schwanzformen gibt es?

Zander GummifischGrundsätzlich kann gesagt werden, dass die verschiedenen Schwanzformen bei Gummifischen zu verschiedenen Laufeigenschaften führen. Vor allem bei zäh beißenden Zandern kann es deshalb ein Vorteil sein, viele verschieden Ködertypen in der Tacklebox mitzuführen. So kann man den Räubern im Verlauf des Angelns viele unterschiedliche Reize präsentierten und erhöht dadurch die Chance, auch zickige Zander zu überlisten. Die hauptsächlich genutzten Formen sind Modelle mit mehr oder weniger stark ausgeprägter Schwanzschaufel, am Ende spitz zusammenlaufende No-Action-Shads und No-Action-Shads mit gespaltenem Schwanz.

 

Zander Gummifisch - welche Methoden werden angewendet?

Neben Farbe und Form sind es vor allem die verschiedenen Führungstechniken auf die es ankommt. Die Industrie stellt den Köder nur her, das Leben haucht ihm der Angler ein und erst dadurch kann es zu Bissen kommen. Deshalb ist es wichtig, diese bei der Thematik Zander Gummifisch ebenfalls zu durchleuchten.

Die drei gängigsten Methoden werden im Folgenden beschrieben:

 

Zander Gummifisch - wie funktioniert die Faulenzer-Technik?

Der Köder wird eingeworfen und sinkt zum Grund. Der Angler sollte das Abspulen der Schnur in der Absinkphase mit der Hand kontrollieren und die Schnur leicht auf Spannung halten, denn nur dann wird das Ankommen am Gewässergrund durch ein Zusammenbrechen der gespannten Schnur signalisiert. Ist der Gummifisch am Grund, setzt ihn der Angler mit ein oder zwei Kurbel-Umdrehungen in Bewegung, bevor er erneut inne hält. Der Köder sackt wieder zum Grund, die gespannte Schnur bricht erneut zusammen und der Angler beginnt abermals zu kurbeln. Der Gummiköder hüpft dadurch in gleichmäßigen Sprungbewegungen über den Boden des Gewässers und strahlt seine Reize aus.

 

Zander Gummifisch -wie funktioniert die aktive Köderführung?

Ist man bei der Recherche nach Zander Gummifisch zu einem Ergebnis gekommen und hat sich für ein Modell entschieden, kann diesem auch mit Hilfe der Rute Leben verliehen werden. Die Rute wird dazu aus ihrer waagerechten Position gelöst und mit einer schnellen Bewegung nach oben gezockt. Das bewirkt, dass sich der Köder vom Grund hebt. Nun wird die Spitze wieder rasch nach unten gekippt und schnell so viel Schnur aufgenommen, dass die Verbindung zwischen Köder und Rute niemals erlischt.

 

Zander Gummifisch - wie funktioniert vertikale Köderführung?

Die Worte Zander Gummifisch und Vertikalangeln stehen in einer ganz engen Bindung zueinander. Vertikalangeln bedeutet, dass sich der Köder während des Angelns senkrecht unter der Rutenspitze befindet. Die Köderführung ist sehr direkt, wodurch der Lauf des Köders sehr verführerisch gestaltet werden kann.

 

Zander Gummifisch - wie wählt man die richtige Bebleiung aus?

Für das Thema Zander Gummifisch ist auch die korrekte Bleikopf-Wahl wichtig. Das Gewicht richtet sich hauptsächlich nach den Kriterien Strömung und Ködergröße. Es muss zu jedem Zeitpunkt des Angelns gewährleistet sein, dass der Angler spürt, wie der Köder auf dem Gewässergrund aufsetzt. Denn nur dann kann festgestellt werden ob und wann ein Zander den Köder attackiert.

 

Zander Gummifisch - welches Stahlvorfach benötigt man?

Um die Laufeigenschaften des Gummifisches zu erhalten, ist es wichtig, dass das Stahlvorfach, wenn man denn eins verwenden möchte, sehr flexibel ausfällt. Weiche Ausführungen wie 7x7 eignen sich sehr gut für den Einsatz beim Kunstköderangeln.

 

Zander Gummifisch - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Abschließend sollte zu dieser Auflistung in Bezug auf Zander Gummifisch noch erwähnt werden, dass es absolut nicht notwendig ist, sämtliche auf dem Markt erhältliche Gummifische zu besitzen, oder sie gar am Wasser mitzuführen, damit man erfolgreich ist. Es geht vielmehr darum, sich der aktuellen Situation am Wasser bestmöglich anzupassen. Nach einiger Zeit merkt man, dass dies auch mit einer kleinen Anzahl von Ködern zu realisieren ist.

 

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14.09.2016 06:50

Zanderangeln Montagen

Zanderangeln Montagen - für den Fang eines Zanders führen viele Wege ins Ziel. Es gibt zum Zanderangeln Montagen, die beim Einsatz von Naturködern zum Zuge kommen. Aber auch das Angeln mit Naturködern weist mehrere Facetten auf.

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Naturködern?

Zanderangeln MontagenNaturköderangeln bedeutet, dass man beim Zanderangeln Montagen einsetzt, die darauf ausgerichtet sind, einen Zander mit Hilfe eines Köderfisches zu fangen. Die Präsentation des Köders geschieht entweder auf dem Gewässergrund, oder in einer beliebig wählbaren Tiefe. Soll der Köder auf Grund angeboten werden, kommen beim Zanderangeln Montagen mit Grundblei zum Einsatz. Um die Angeltiefe frei wählen zu können, sind Posenmontagen erste Wahl.

 

Die passende Ausrüstung für Zander findest du hier: Angelshop

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Grundblei?

Wer zum Zanderangeln Montagen mit Grundblei benutzen möchte, benötigt nur eine kleine Anzahl an Einzelkomponenten. Die Montage besteht aus einem auf der Hauptschnur gleitenden Blei, einer kleinen Stopperperle, einem Karabinerwirbel zum Einhängen des Vorfachs und dem Vorfach selbst. Grundsätzlich reichen zum Zanderangeln Montagen, die auf monofiler Schnur basieren. Als Hauptschnur genügt eine Monofile mit 0,30 - 0,35 Millimeter Durchmesser. Wer beim Zanderangeln Montagen auf größere Distanzen ausbringen und eine zuverlässige Bisserkennung beibehalten möchte, kann sich mit geflochtener Schnur behelfen. Diese weist nur eine sehr geringe Dehnung auf und zeigt deshalb sehr genau an, was am ausgelegten Köder passiert. Geflochtene Schnüre in 0,15 - 0,20 Millimeter eignen sich hier bestens. Als Blei kommen jegliche Modelle, die per Öse auf die Hauptschnur geschoben werden können, in Frage. Das Gewicht richtet sich nach dem beangelten Gewässer und seinen Strömungsverhältnissen. Bei viel Strömung ist logischerweise mehr Bebleiung notwenig, um den Zanderköder an Ort und Stelle zu halten. Aber auch in Stillgewässern sollte man eine gewisse Gewichtsgrenze nicht unterschreiten. Ist das Blei nämlich zu leicht, wird es von dem, mit dem Köder flüchtenden, Zander mitgeschleift, bevor der Zug des Fisches groß genug ist, um Schnur von der Rolle zu ziehen. Dieses Schleifen erzeugt einen Widerstand, der den Raubfisch irritiert und verschreckt. Geeignete Bleie für Stillgewässer und Flüsse mit mäßiger Strömung liegen deshalb bei 50 bis 80 Gramm. In schnell fließenden Strömen machen auch Ausführungen von bis zu 100 Gramm Sinn. Wer beim Zanderangeln Montagen in der Steinpackung platzieren möchte, minimiert durch die Anwendung eines so genannten Tiroler Hölzl die Gefahr eines Hängers. Um während des Angelns die Bleigröße mit nur wenigen Handgriffen verändern zu können, lohnt der Gebrauch eines Anti Tangle Boom. Dieses, mit einem Karabiner ausgestattete, Röhrchen gleitet frei auf der Schnur und ist mit jedem Einhängeblei kombinierbar. Besonders in Phasen mit schnell wechselnden Wasserständen und Fließgeschwindigkeiten kommen die Vorzüge des Anti Tangel Boom zum Tragen. Nach dem Blei respektive dem Anti Tangle Boom wird die Stopperperle auf die Schnur geschoben und anschließend ein Karabinerwirbel an deren Ende angeknotet. Die Perle fungiert als Schockabsorber zwischen Blei und Knoten. Der Wirbel nimmt das 0,25 - 0,30 Millimeter dicke Vorfach auf, welches vorzugsweise aus Fluorocarbon besteht und je nach eingesetztem Köder mit einem Einzel-, oder zwei Drillingshaken bestückt ist.

 

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Pose?

Möchte man beim Zanderangeln Montagen mit Pose einsetzen, beginnt die Komponenten-Auswahl mit der Festlegung des richtigen Posen-Modells. Hier kommen bevorzugt schlanke Ausführungen mit langer Antenne in die engere Auswahl. Die schlanke Form lässt für das Zanderangeln Montagen mit einer nahezu widerstandsfreien Köderaufnahme zu. Er schöpft keinen Verdacht und nimmt den Köder ohne Argwohn. Die lange Antenne ist nützlich, weil es so leichter fällt, die Pose auch auf größere Distanzen, oder bei Wellengang, zu beobachten und Anfasser festzustellen. Posen mit vier bis acht Gramm Tragkraft eignen sich hier ideal. Wer nachts oder in der Dämmerung mit Pose auf Zander angeln möchte, sollte beim Kauf auf eine an der Pose integrierte Knicklicht-Aufnahme achten. Weitere Bestandteile der Montage sind die zur Pose passende Bebleiung, sowie ein Karabinerwirbel, an dem das Vorfach eingehängt wird. Das Vorfach sollte auch hier aus Fluorocarbon hergestellt und mit den entsprechenden Haken bestückt werden. Posenmontagen sind beim Zanderangeln Montagen, mit denen man vor allem oberflächennah raubende Zander erwischen kann. Die Morgen- und Abenddämmerung bieten perfekte Rahmenbedingungen. Die Kleinfischschwärme stehen in solchen Momenten sehr flach und sind meistens mit bloßem Auge durch Bewegungen an der Oberfläche zu erkennen. Je größer der Schwarm ist, desto auffälliger ist er auch für die Zander. Es dauert meist nicht lange bis einer oder gleich mehrere dieser Raubfische in den Schwarm schießen, um Beute zu machen. Schafft man es beim Zanderangeln Montagen, wie die Posenmontage punktgenau im oder am Rand des Schwarms zu positionieren, stehen die Fangaussichten sehr gut. Bleiben in der beangelten Tiefe die Bisse aus, lässt sich die beangelte Wasserschicht mit Hilfe der Pose verstellen. Ein etwas unter dem Schwarm angebotener Zanderköder kann in solchen Situationen beispielsweise den erhofften Biss bringen. Um die Präsentation perfekt zu machen, lohnt es sich genau darauf zu achten, welche Art von Köderfisch angeboten wird. Sie sollte nach Möglichkeit immer der entsprechen, die auch gerade den Hauptzielfisch der Zander darstellt.

 

 

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15.08.2016 06:42

Köder für Zander

Köder für Zander - viele Wege können dabei zum Glück führen. Zunächst sollte erwähnt werden, dass der Zanderfang mit Natur- und Kunstködern gelingen kann. Beide Köderarten gliedern sich in jeweilige Unterarten. Um welche Typen es sich dabei handelt und wo sie ihre Anwendung finden, wird in den folgenden Zeilen dokumentiert.

 

Köder für Zander - Naturköder

Köder für ZanderNaturköder sind ein hervorragender Köder für Zander. Dazu gehören verschiedene Arten von Köderfischen. In seltenen Fällen kommen auch Krabben, oder Muschelfleisch zum Einsatz. Deren Effektivität ist jedoch umstritten. Der gute alte Köderfisch hat sich hingegen tausendfach bewiesen und gilt als absolute Bank. Allein der Geruch, der unter Wasser von ihm ausgeht genügt, um Zander aufmerksam werden zu lassen. Stimmt die Präsentation, lässt auch ein Biss nicht lange auf sich warten. Da man in Deutschland aufgrund der Gesetze nicht mit lebenden Köderfischen angeln darf, kann man sich die Bewegungsmuster der verschiedenen Köderfische nicht zu Nutze machen. Dennoch hat jede Art ihre gewissen Vorzüge.

 

Köder für Zander - Lauben

Lauben werden wohl am häufigsten als Köder für Zander eingesetzt. Und das mit gutem Grund: Ihre Populationen sind zumeist sehr stark ausgeprägt, sodass sie die Hauptfutterquelle der Zander ausmachen. Die Stachelritter haben sich darauf eingestellt und attackieren bevorzugt Lauben. Deshalb hat jeder, der eine Laube als Köder für Zander zur Verfügung hat, gute Karten den erhofften Biss zu bekommen. Einziger Nachteil einer Laube ist ihr vergleichsweise weiches Fleisch. Würfe auf weite Distanz verursachen dadurch bedingt regelmäßige, ungewollte Köderverluste.

 

Köder für Zander - Rotaugen

Rotaugen stehen den Lauben, sofern man Exemplare in passender Größe zur Verfügung hat, in nichts nach. Gerade in Gewässern, in denen keine Lauben vorkommen, sind sie der beliebteste Beutefisch. Natürlich sollte der Angler beachten, dass die Rotaugen, die er als Köder für Zander verwenden möchte, die richtige Größe aufweisen. Eine Länge von sechs bis acht Zentimeter ist dazu ideal. Das im Vergleich zur Laube zähere Fleisch von Rotaugen, macht sie zur Lösung beim Überwinden größerer Wurfdistanzen, ohne Köderverlust.

 

Köder für Zander - Aal

Wer in Gewässern mit starkem Krebs-Vorkommen nach dem richtigen Köder für Zander sucht, der wird beim Aal fündig. Wo andere Naturköder wie Lauben und Rotaugen in Windeseile zerlegt werden, leistet das zähe Fleisch und die noch zähere Haut des Aals erheblichen Widerstand gegen die scharfen Krebsscheren. Selbstredend sollte der Aal nicht komplett, sondern nur Teile von ihm verwendet werden. Stücke von sechs bis acht Zentimetern stellen einen widerstandsfähigen und gleichermaßen fängigen Köder für Zander dar.

 

Köder für Zander - Kunstköder

Kunstköder gibt es wie Sand am Meer. Um einen Zander zu fangen ist es nicht notwendig alle Köder-Typen in allen erdenklichen Farben zu besitzen. Was zählt ist die richtige Einschätzung der Situation am Wasser und die damit verbundene, richtige Auswahl. Orientierungshilfen sind dabei immer die am stärksten auftretende Köderfisch-Art und die typische Charakteristik des befischten Gewässers.

 

Köder für Zander - Gummifisch / Shad

Gummifische und Shads kommen als Kunstköder immer dann in Frage, wenn die Zander dicht am Grund vermutet und gesucht werden. Die einzelnen Modelle variieren extrem in ihrer Formgebung. Es gibt Ausführungen mit langen schlanken, oder kurzen gedrungenen Körpern, Varianten mit großer Schwanzschaufel, oder spitz zulaufendem Ende. Um eine Orientierungshilfe für die Auswahl der richtigen Form zu bekommen, kann man sich zunächst am hauptsächlich auftretenden Futterfisch orientieren. Ist dies beispielsweise eine Laube, sind langgezogene Shads Trumpf. Ernähren sich die Zander ausschließlich von Grundeln, versprechen gedrungene Modelle Erfolg. Beabsichtigt man große Aufmerksamkeit mit dem Köder zu erzeugen, schafft man dies mit einer großen Tauchschaufel. Die von einem spitz auslaufenden, so genannten No-Action-Shad ausgehenden Druckwellen sind sehr dezent. Sind die Zander zickig, lockt sie aber oftmals genau diese Eigenschaft aus der Reserve.

 

Gute Gummifische für Zander findet ihr hier: Gummifische

 

Köder für Zander - Wobbler

Wobbler machen als Köder für Zander immer dann Sinn, wenn oberflächennah geraubt wird. Steht man beispielsweise im Hafen und kann regelmäßig beobachten, wie die Laubenschwärme auseinander spritzen, um vor den jagenden Zandern zu flüchten, ist die Zeit für den Wobbler gekommen. Die beangelte Wassertiefe hängt von der Ausrichtung der Tauchschaufel ab. Ist diese steil nach unten abgewinkelt, bleibt der Wobbler in den oberen Wasserschichten. Modelle mit flach ausgerichteter Tauchschaufel gehen derweil auf Tiefe.

 

Gute Wobbler für Zander findet ihr hier: Wobbler

 

Köder für Zander - Farbauswahl

Wenn es darum geht, den Köder für Zander in der richtigen Farbe zu kaufen, dienen die Färbung der bevorzugten Beute und die Farbe des Wassers als Wegweiser. Fischt man verstärkt zwischen Laubenschwärmen, sind silbrig-blaue Farbtöne mit Glitteranteil effektiv. Bei Grundeln sind Brauntöne von Vorteil. Im klaren Wasser eignen sich transparente Köder mit einem leichten Grünstich und Glitter-Zusatz bestens, während für die Angelei in sehr sedimenthaltigem, braunem Wasser eher grelle Farben den Biss bringen. Gelb, orange oder weiß werden vor allem im Hochwasser besonders gut angenommen.

 

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15.07.2016 14:58

Zanderangeln mit Köderfisch

Zanderangeln mit Köderfisch - Das Zanderangeln mit Köderfisch ist mittlerweile bei vielen Anglern in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Denn der gezielte Ansitz auf Zander ist nicht nur eine extrem spannende Angelegenheit, sondern kann auch extrem effektiv sein. Vor allem an Gewässern, deren Zander einem hohen Angeldruck durch Kunstköderangler unterliegen, schafft man es oftmals, sich mit einem Köderfisch, oder einem Fischfetzen von der Masse abzusetzen und die vorsichtigen Zander in die Falle zu locken.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Köderfischarten verwendet man?

Zanderangeln mit Köderfisch

Für das Zanderangeln mit Köderfisch verwendet man vor allem schlanke Köderfischarten. Tote Lauben oder kleine Rotaugen in Längen zwischen sieben und zehn Zentimetern eignen sich hervorragend zum Zanderangeln mit Köderfisch, denn sie stellen die bevorzugte Beutegröße der Zander dar und gewährleisten deshalb einen absolut natürlichen Köder. Darüber hinaus beweisen auch Fischfetzen regelmäßig ihre Fängigkeit. Besonders die Kopf- und Schwanzpartien kleiner Weißfische werden gerne genommen. Außerdem zählen Aal-Stücke, in einer Länge zwischen fünf und zehn Zentimetern, zu den absoluten Erfolgsgaranten beim Zanderangeln mit Köderfisch.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Montagen verwendet man?

Beim Zanderangeln mit Köderfisch ist gibt es mehrere Möglichkeiten den Köderfisch zu präsentieren. Zum einen, kann man die Zander beangeln, die im Freiwasser auf der Jagd sind, zum anderen kann man Köder am Grund platzieren, um die Fische zu fangen, die ihre Nahrung grundnah aufsammeln.

 

Passendes Zubehör zum Zanderangeln mit Köderfisch findet ihr hier: Raubfischshop

Zanderangeln - Köderfischpräsentation am Grund mit Durchlaufblei

Für die Köderfischpräsentation am Grund ist die Montage beim Zanderangeln mit Köderfisch simpel wie effektiv. Auf der Hauptschnur gleitet ein Durchlaufblei. Birnen- oder Sargbleie mit Öhr eignen sich hier bestens. Am Ende der Hauptschnur befindet sich ein Karabinerwirbel, in den wiederum das Vorfach eingehängt wird. Als Vorfach kommt vorzugsweise ein 50-60 Zentimeter langes Stück Flurocarbon in einer Stärke von 0,25 - 0,40 Millimeter zum Einsatz. Ist mit Hechten zu rechnen, sollte auf ein flexibles Stahlvorfach zurückgegriffen werden. Den Abschluss bildet entweder ein Einzelhaken der Größe sechs bis zwei, oder ein System aus zwei kleinen Drillingen der Größe vier bis zwei.

Das Blei sollte im Gewicht der jeweiligen Situation angepasst werden. Während im Stillgewässer 50 - 80 Gramm beim Zanderangeln mit Köderfisch ausreichen, können es im Fluss schon 100 Gramm oder mehr sein, die eingesetzt werden müssen, um den Köder auch in der Strömung am Platz zu halten. Grundsätzlich wählt man das Blei besser etwas zu schwer, als etwas zu leicht. Denn der Zander muss nach dem Biss sauber und ohne Widerstand Schnur abziehen können, um keinen Verdacht zu schöpfen. Dies gelingt nur, wenn das Blei nicht so leicht ist, dass es trotz geöffnetem Rollenbügel mitgezogen wird. Im Idealfall wird das Blei nicht bewegt und die ablaufende Schnur gleitet absolut ruckfrei durchs Öhr des Bleies. Idealerweise wird das Blei per Karabiner, oder per Anti Tangle Boom auf der Schnur fixiert. So kann man es nach dem Ansitz mühelos demontieren und in der Tacklebox verstauen, ohne die komplette Montage kappen zu müssen. Zusätzlich erhält man sich eine große Flexibilität und kann das Bleigewicht bei wechselnden Gegebenheiten austauschen und anpassen. Dies kommt vor allem am Fluss zum Tragen, wo die Strömungsverhältnisse stündlich wechseln können. Um den sauberen Schnurablauf im Fall eines Bisses zusätzlich zu unterstützen, wird die Rute auf zwei Bank Sticks abgelegt und der Schnurfangbügel der Rolle geöffnet. So kann der Zander nach der Köderaufnahme frei abziehen. Die Bisserkennung erfolgt über einen elektronischen Bissanzeiger. Um das ungewollte Abspringen von Schnurwicklungen bei geöffnetem Bügel zu vermeiden, klemmt man die Schnur mittels eines einfachen Haushaltsgummis gegen die Rute.

Zanderangeln - Köderfischpräsentation im Freiwasser mit Pose

Die Posenmontage für das Zanderangeln  mit Köderfisch besteht aus einer Pose, einer entsprechend großen Bleiolive, einem Karabinerwirbel und dem Vorfach mit Haken bzw. einem Haken-System. Da der Zander nach der Köderaufnahme oftmals gegen die Strömung flüchtet, sollte die Pose eine schlanke Form aufweisen und mit vier bis acht Gramm bemessen sein. Eine derart dezente Pose bietet dem Zander kaum Widerstand beim Zug gegen den Strom und vermeidet so Fehlbisse. Um auch auf große Gewässertiefen vorbereitet zu sein, sind per Stopper einstellbare Posen erste Wahl. Wer den Zandern auch nachts nachstellen möchte, greift zu Modellen mit Knicklichtaufnahme und kann so jeden Zupfer live mitverfolgen. Allerdings sollte man hier beachten, dass grüne Knicklichter im Vergleich zu blauen und roten die wesentlich höhere Scheuchwirkung besitzen. Dies wirkt sich vor allem beim Angeln in flachen Gewässern oder dann, wenn der Köderfisch kurz unter der Oberfläche angeboten wird, negativ aus. Wirbel, Vorfach und Haken werden nach den gleichen Kriterien wie beim Grundangeln ausgewählt. Beim Biss wartet man bis die Pose abtaucht, oder in einer stetigen Bewegung seitlich weggezogen wird. Wer sichergehen möchte, gibt dem Zander dann etwas Zeit, um den Köder zu schlucken. Allerdings ist davon abzuraten, da die Haken dann meist sehr tief sitzen und nur schwer zu lösen sind. Wird der Anhieb früh gesetzt, greift der Haken meist im vorderen Maulbereich und stellt weder für den Fisch noch für den Angler ein größeres Problem dar.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welches Zubehör wird benötigt?

Für das Zanderangeln mit Köderfisch sind Ruten mit einer Länge von 3- 3,6 Meter optimal geeignet. Das Wurfgewicht sollte zwischen 50 und 100 Gramm liegen und in Ausnahmefällen den eingesetzten Bleien angepasst werden, um problemloses Werfen zu garantieren. Außerdem sollte die Rute über ein gutes Rückgrat verfügen, damit auch Anhiebe auf Distanz satt durchkommen und den Zander sicher haken. Für das Posenangeln sollte man darauf achten, dass die Öffnung des Spitzenrings groß genug ist, für eine reibungslose Freigabe des Stoppers beim Auswerfen. Rollenmodelle in Größen von 3000 - 4000 bespult mit monofiler Schnur in Stärken von 0,25-0,40 Millimeter sind für das Zanderangeln mit Köderfisch optimal. Wer besonders direkten Köderkontakt beim Zanderangeln mit Köderfisch möchte, kann auch auf eine geflochtene Hauptschnur in Stärken von 0,15-0,25 zurückgreifen.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Gewässer sollte man befischen?

Gute Gewässer für das Zanderangeln mit Köderfisch sind alle Flüsse, Kanäle und Seen, die einen guten Zanderbestand aufweisen. Viele Vereinsgewässer werden seit Jahren regelmäßig mit Zandern besetzt, sodass sie mittlerweile Exemplare in stattlichen Größen beherbergen. Aber auch in vielen öffentlichen Gewässern, besonders in Flüssen ist jederzeit mit einem Zander zu rechnen. Dabei müssen es nicht unbedingt die großen Ströme wie Rhein, Main, Elbe oder Donau sein. Auch die kleineren Fließgewässer bieten für das erfolgreiche Zanderangeln mit Köderfisch vielversprechende Bedingungen.

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