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18.08.2018 18:36 von Daniel Schulze

Wallercamps

Wallercamps - wer sich darüber informiert, wie und wo das Wallerangeln im Ausland betrieben werden kann, der stolpert schnell über eines der vielen Wallercamps, die sich an Europas besten Wels-Revieren einquartiert haben, um abenteuerlustigen Welsanglern die Basis für einen Auslands-Trip zu bieten. Was genau man unter einem Wallercamp versteht, warum eine Buchung Sinn macht und was dem Angler vor Ort alles geboten wird, haben wir in den folgenden Zeilen für unsere Leser zusammengetragen.

WallercampsSind Wallercamps empfehlenswert, um auf Welse zu Angeln?

Die Buchung in einem der verschiedenen Wallercamps ist schon allein deshalb ratsam, weil man somit die Möglichkeit erhält, sein Fahrzeug sicher zu parken. In den Regionen, in denen sich die meisten guten Wallergewässer befinden, gehören zerschlagene Autoscheiben, entwendete Wertgegenstände und zerstochene Autoreifen zur Normalität. Ein sicherer Parkplatz ist deshalb für einen entspannten Angelausflug, ohne böse Überraschungen, die absolute Grundvoraussetzung. Außerdem hat man in den Wallercamps immer die Möglichkeit Ausrüstungsgegenstände zu verstauen, sodass man nur das mitführen muss, was man wirklich braucht. Das Schleppen von unnötigem Gepäck entfällt somit. Ein Boot ist zum Wallerangeln in den betroffenen Gewässern absolute Grundvoraussetzung. Glücklicherweise kann man diese ebenfalls in allen Wallercamps mieten. Man erhält dadurch eine sehr gute Arbeitsplattform zum Suchen von Stellen, Transportieren der Ausrüstung, Auslegen der Montagen und zum Drillen der Welse. Auch kann direkt vom Boot aus geangelt werden und das sowohl mit aktiven, als auch mit stationären Methoden. Ein Faktor, der von den meisten Anglern bei der Entscheidung für oder gegen eines der Wallercamps vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass man, durch eine Buchung im Wallercamp auch immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner vor Ort hat. Dies kann nicht nur die Abläufe begünstigen, sondern auch in Problemsituationen sehr helfen. Wenn beispielsweise technische Probleme vorliegen, weiß der Campbetreiber in der Regel immer einen passenden Ansprechpartner. Noch wichtiger wird dies im Fall eines Unfalls und gesundheitlichen Notfällen. Der Campbetreiber kennt in jedem Fall den schnellsten Weg ins nächstgelegene Krankenhaus. Da die meisten Campbetreiber der Landessprache ihrer Wahlheimat mächtig sind, können Sie vor Ort die Kommunikation übernehmen, sodass schnellstmöglich helfende Maßnahmen eingeleitet werden können. Die meisten Campbetreiber kennen darüber hinaus ihr Gewässer wie ihre Westentasche. Nützliche Tipps und Tricks für die gastierenden Angler sind also immer verfügbar. Wer ganz neu am Gewässer ist, kann in den meisten Wallercamps auch die Dienste eines Guides buchen, der die Gäste zu ihrem Traumfisch führt. Diese Guidings können sich entweder auf einige Stunden, oder sogar auf eine ganze Woche belaufen. Verschiedene Angebote kann man sich vor Ort in Rücksprache mit dem Leiter des Camps erstellen lassen.

Wo befinden sich Wallercamps?

Es gibt Wallercamps in Italien und in Spanien. Die italienischen Camps liegen am Ufer des Flusses Po. Dieser Fluss ist bekannt für seinen sehr guten Welsbestand und die hohe Dichte an großen Fischen. Die Wallercamps befinden sich sowohl am Ober-, Mittel- und auch Unterlauf, respektive dem Delta des Flusses. So kann man sich vor Buchung der Reise genau den Bereich aussuchen, der am interessantesten erscheint. Die spanischen Wallercamps liegen am Ufer des Ebro und dessen Stauseen. Auch hier kann man sich für verschiedene Bereiche entscheiden. So gibt es beispielsweise Camps im Mündungsbereich von Cinca und Segre, aber auch weiter oben und unten im Flussverlauf. Jeder Bereich hat seine ganz besonderen Vorzüge und der Angler entscheidet vor der Buchung, wo er genau angeln möchte.

Welche Jahreszeiten sind interessant zum Welsangeln?

Der Frühling und der Herbst sind immer sehr interessante Phasen für einen Aufenthalt in einem der Wallercamps. Im Frühling erwärmt sich das Wasser Stück für Stück. Die im Winter eingebüßten Energiereserven müssen wieder zugeführt werden, was im Klartext bedeutet, dass die Fische aktiv auf Nahrungssuche sind. Dies steigert selbstredend die Aussichten des Anglers. Vor und nach dem Laichgeschäft, was sich, je nach Temperaturverlauf zwischen Mai und Juli abspielt, stehen die Chancen ebenfalls sehr gut. Im Herbst bereiten sich die Waller auf den bevorstehenden Winter vor und fressen sich Reserven an. Dies gilt sowohl für die spanischen, als auch für die italienischen Welse. Aber auch der Sommer kann seinen ganz besonderen Reiz ausüben. Klar ist es anglerisch etwas schwieriger, allerdings kommt bei den sommerlichen Temperaturen im Süden sehr schnell wahres Urlaubsfeeling auf.

Was für Kosten sind zu erwarten?

Jedes einzelne der verschiedenen Wallercamps hat seine eigene Preisstaffelung. Dadurch ist es schwierig zu diesem Aspekt allgemein gültige Aussagen  zu treffen. So kostet das Mieten eines Bootes für eine Dreiergruppe in "Camp A" pro Woche 400 Euro, während in "Camp B" nur 250 Euro dafür verlangt werden. Allerdings liegt dies größtenteils auch in der Ausstattung der jeweiligen Boote begründet. Letztendlich sind aber derart viele Camps vor Ort, dass sich für jeden Geldbeutel das passende Angebot finden lassen kann.

Gutes Tackle & Zubehör zum Wallerangeln findest du hier: Wallerzubehör

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08.07.2018 13:29 von Daniel Schulze

Nachtangeln am Rhein

Der Rhein eignet sich nicht nur wegen seiner herausragenden Fischbestände, sondern auch wegen der dort herrschenden Gesetzeslage als ein erstklassiges Gewässer für entspannte Ansitze in lauen Sommernächten. Welche Fischarten sich besonders eignen, um beim Nachtangeln am Rhein beangelt zu werden, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengetragen. Außerdem werden die für Fischart und Gewässer typischen Angelmethoden geschildert. Auf diese Art und Weise erhält man beim Lesen einen Gesamtüberblick über das, was man beim nächsten sommerlichen Nachtansitz ausprobieren und beachten sollte.


Nachtangeln am RheinNachtangeln auf Zander im Rhein mit der Grundmontage

Wenn man beim Nachtangeln am Rhein mit der Grundmontage zum Zander kommen möchte, wird der Köder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs beim Nachtangeln am Rhein. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes "Tiroler Hölzl" zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Posenmontage

Für das Posenangeln müssen beim Nachtangeln am Rhein Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzelfisch wird von diesen raubenden Fischen gerne angenommen.

Angeln auf Aal mit der Grundmontage

Für den Fang von Aalen beim Nachtangeln am Rhein kommt eine klassische Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Nachtangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

Nachtangeln auf Waller mit der Unterwasserposenmontage

Eine der effektivsten Montagen für das Angeln auf Wels beim Nachtangeln am Rhein ist die Unterwasserposenmontage. Diese Montage hat ihren Namen von einem Auftriebskörper, einer sogenannten Unterwasserpose, die auf dem Vorfach fixiert ist und den Köder durch ihren Auftrieb vom Gewässergrund abhebt. Das steigert die Attraktivität des Köders, die Welse reagieren sehr positiv darauf. Da diese Montage eine gewisse Strömung benötigt, um sich sauber zu strecken, ist sie für das strömungsreiche Wasser des Rheins prädestiniert. Um die Montage dort zu halten, wo man sich die besten Erfolgsaussichten ausrechnet, benutzt man ein Steingewicht oder ein schweres Blei. Das Blei kann geworfen werden, sodass nicht zwingend ein Boot vorhanden sein muss. Um den Stein sauber abzulegen, ist ein Boot definitiv nötig. Natürlich, kann man den Stein auch per Hand ein paar Meter weit rauswerfen. Diese Art des Angelns bringt aber eine gewisse Ungenauigkeit mit sich und sollte deshalb gemieden werden. Neben der Unterwasserposenmontage ist für das Nachtangeln am Rhein auch das Abspannen absolut zielführend. Vor allem während Hochwasser-Perioden eignet sich diese Methode bestens, um die Köder sauber in Kehrwassern und Strömungstaschen anzubieten. Allerdings sollte man bei einer viel befahrenem Wasserstraße wie dem Rhein darauf achten, dass man, sollte man das Abspannen einsetzen, keine anderen Wassersportler behindert oder gefährdet. Die großen Welse des Rheins beißen oftmals in der zweiten Nachthälfte. Deshalb sollte man beim Nachtangeln am Rhein stets bis spät in die Nacht sehr aufmerksam sein.

Gute Wallerruten findest du hier: Welsruten

 

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29.06.2018 19:01 von Daniel Schulze

Wallermontage

Beim Wallerangeln führen viele Wege zum Glück. Deshalb steht jedem, der einen Wels fangen möchte, zunächst eine Auswahl mehrerer Montagen zur Verfügung. Die wesentlichen Unterschiede, sowie die typischen Einsatzgebiete der bekanntesten Montagen zum Welsangeln haben wir in diesem Artikel zusammengetragen und erläutern in den folgenden Zeilen, welche Feinheiten zu beachten sind.  Auch auf die Frage, welche Wallermontage denn die beste sei, haben wir eine eindeutige Antwort gefunden.


Die Wallermontagen sind ausgebrachtWallermontage - Unterwasserpose

Bei der Unterwasserposenmontage handelt es sich um eine Wallermontage, die sich sehr vielseitig einsetzen lässt. Sie kann sowohl mit, als auch ohne Boot ausgebracht werden. Dieser Umstand macht sie also auf alle Fälle für diejenigen interessant, die sich für ihre Welsangelei kein Boot kaufen möchten oder können, oder aber durch Gesetze dazu verpflichtet sind, ohne Boot auszukommen. Grundsätzlich eignet sich die Unterwasserposenmontage am besten für das Angeln in konstanter Strömung, weil sich die Montage durch den Strömungsdruck genauso entfalten kann, wie sie es soll. Vom Aufbau her erinnert diese Wallermontage an eine einfache Grundmontage, wie sie auch zum Aalangeln verwendet wird. Natürlich fallen die verwendeten Komponenten aber wesentlich stärker und robuster aus, damit der Angler dem Wels im Drill Paroli bieten kann. Die fertige Montage besteht aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Wirbel, der ans Ende der Hauptschnur geknotet wird und aus einem Vorfach. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel wird entweder ein Blei, oder ein Stein, der mit einer Reißleine versehen ist, eingehängt. Wer ohne Boot auslegen möchte, greift selbstredend besser zum Blei, weil sich dieses am besten werfen lässt. Steine mit der Rute auszuwerfen sollte dringend vermieden werden. Auf dem Vorfach dieser Wallermontage ist ein Auftriebskörper, die sogenannte Unterwasserpose, angebracht. Dieser Auftriebskörper hat die Aufgabe den Köder etwas vom Grund des Gewässers anzuheben, um ihn so hervorzuheben. Er wird dadurch eher vom Wels wahrgenommen, was die Anzahl der Bisse erhöht.


Wallermontage - Boje

Das Angeln mit Boje funktioniert sehr gut in langsam fließenden und stehenden Gewässern. Zunächst wird ein großer Auftriebskörper mit Hilfe eines Seils und eines schweren Steingewichts im Gewässer am gewünschten Platz fixiert, sodass die Boje auf der Oberfläche schwimmt, aber nicht abtreiben kann. Diese Boje bekommt anschließend eine sogenannte Auslegerschnur, die so abgelängt wird, dass man sich genau über dem Bereich befindet, an dem später der Köder auf Tauchstation gehen soll. Am Ende der Auslegerschnur wird ein Ausleger fixiert, der dazu dient, dass die Auslegerschnur schnell vom Angler gefunden werden kann und nicht absinkt. Wenn dies alles vorbereitet ist, fehlt nur noch die eigentliche Montage. Zum Bojenangeln genügt eine einfache Posenmontage, bestehend aus Pose, Blei, Perle und Vorfach. Allerdings wird oberhalb der Pose noch ein Wirbel auf die Hauptschnur gezogen. Über diesen Wirbel und den Wirbel, der sich am Ausleger der Boje befindet, wird die Montage mit der Boje verbunden. Man schaltet dazu einfach ein je nach Anwendungsfall 0,30 bis 0,50 dickes und zehn Zentimeter langes Stück monofile Schnur zwischen die beiden Wirbel. Anschließend lässt man den Köder zu Wasser, fährt zurück um Angelplatz, stellt die Rute in den Rutenhalter und bringt die komplette Wallermontage auf Spannung. Die Schnur hebt sich dabei aus dem Wasser und wird dadurch resistent gegen Äste, Blätter, Kraut und anderes Treibgut. Währenddessen hängt der Köder genau an der Stelle, für die sich der Angler entschieden hat und hat nicht die Möglichkeit, sich von dort zu entfernen. Zum Einstellen der Tiefe dient die Pose, über deren Posenstift nach der Tiefen-Justierung ein halber Schlag mit der Hauptschnur gelegt werden sollte. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Hauptschnur beim Spannen dieser Wallermontage durch die Pose gezogen und die Tiefe verstellt wird. Die Bojenmontage ist eine sehr effektive Wallermontage, mit der in den letzten Jahren und Jahrzehnten bereits sehr viele Welse gefangen wurden.

Abspannen auf Waller

Das Abspannen läuft sehr ähnlich ab, wie das Angeln mit der Boje. Allerdings verzichtet man in diesem Fall gänzlich auf die Boje und fixiert den Ausleger stattdessen am gegenüberliegenden Fluss- oder Seeufer. Bäume, Sträucher und hervorstehende Äste bieten sich dazu bestens an. Ansonsten sind der Ablauf und die Vorgehensweise bei dieser Wallermontage identisch zum Angeln mit Boje. Dort wo Schiffe und Sportboote fahren sollte man allerdings auf den Einsatz dieser Wallermontage verzichten, weil sich durch die abgespannten Schnüre Gefahren für andere Wassersportler ergeben können.

 

Welche Montage ist die beste?

Die beste Wallermontage ist immer die, die am besten auf die zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen abgestimmt ist. Außerdem sollte die Montage dem Platz, der befischt wird, angepasst werden. Die einzig wahre Wallermontage existiert also in dem Sinne nicht. Es liegt in der Hand des Anglers die Gegebenheiten einzuschätzen und die passende Entscheidung zu treffen.

Gutes Zubehör für Welsmontagen findest du hier: Wallerzubehör

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26.01.2018 11:08 von Daniel Schulze

Wallerköder

Wallerköder - das Spektrum der Nahrung eines Welses ist sehr breit gefächert. Denn diese Fischart ernährt sich, indem sie sowohl auf die Jagd geht, aber parallel auch als Sammler aktiv ist. Durch diesen Umstand entsteht für den Angler natürlich eine große Auswahl an möglichen Ködern. Welche Wallerköder dem Welsangler grundsätzlich für das Fangen eines Welses zur Verfügung stehen und welche Eigenschaften die einzelnen Optionen aufweisen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Dabei werden wir sowohl Köder für das aktive, als auch Varianten für das stationäre Wallerangeln beleuchten.


WallerköderWallerköder - Köderfische

Wenn man an Wallerköder denkt, dann fallen einem sofort Köderfische ein. Köderfische dürfen in Deutschland nur tot eingesetzt werden. Dies tut ihrer Fängigkeit, bei der richtigen Vorgehensweise, aber keinerlei Abbruch. Köderfisch eignen sich für das stationäre, aber auch für das aktive Angeln auf Wels. Wer seinem Köderfisch zusätzliche Lockwirkung einhauchen möchte, kann ihn an den Flanken mehrmals aufschneiden. So gibt dieser Wallerköder mehr Aromen ans Wasser ab und hilft dabei, die Waller zum Biss zu verleiten.


Wallerköder - Tauwürmer

Die Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern der Wallerköder. Sie lassen sich als Bündel anbieten und erzeugen durch ihre Bewegungen und durch ihren Geruch ein sehr spezielles Lockmuster, dem sich kaum ein Wels entziehen kann. Tauwürmer sind sehr leicht zu beschaffen, denn nahezu jeder Angelladen hat sie in rauen Mengen im Lager. Die Anwendung macht sowohl beim stationären, als auch beim aktiven Angeln auf Waller Sinn.


Wallerköder - Tintenfische

Mit Tintenfischen schafft es der Wallerangler seinem Zielfisch einen Happen aufzutischen, den er aus seiner natürlichen Umgebung überhaupt nicht kennt. Tintenfische riechen völlig anders, als alle Beutetiere, die der Wels aus seinem Gewässer kennt. Das macht diesen Wallerköder zu einer absoluten Option für den Wallerangler. Gerne werden die Tintenfische dafür in Streifen geschnitten und in Kombination mit Tauwürmern zu großen XXL-Bündeln auf den Angelhaken aufgezogen.


Wallerköder - Blutegel

Blutegel erleben als Wallerköder aktuell sozusagen ihren zweiten Frühling. Noch vor einigen Jahren waren sie sehr schwer zu bekommen. Und wenn, dann musste man sehr hohe Stückpreise akzeptieren. Diese Zeiten sind nun Gott sei Dank vorbei, denn verschiedenen Händlern ist es gelungen Bezugsquellen ausfindig zu machen, die es ihnen erlauben, die Blutegel zu humanen Preisen an den Endkunden zu veräußern. Blutegel entwickeln durch ihre Bewegungen Druckwellen unter Wasser, die vom Waller bestens wahrgenommen werden können. Das Interesse wird dadurch auch bei Fischen geweckt, die nicht direkt am Köder entlangziehen. Wichtig ist nur, dass man die Blutegel so anködert, dass sie sich nicht gegenseitig ineinander verbeißen können. Denn sonst hat man bereits nach kürzester Zeit einen Klumpen aus Blutegeln am Ende des Vorfachs, der sich weder bewegt, noch für Bisse sorgt. Spezielle Systeme für das zielgerichtete Blutegel-Angeln auf Waller drängen glücklicherweise mehr und mehr auf den Markt.


Wallerköder - Blinker

Mit dem Blinker greifen wir den ersten Köder für Waller auf, der sich ausschließlich für das aktive Welsangeln eignet. Man spricht dabei auch vom Spinnfischen auf Wels. Der Blinker selbst besteht aus einer speziell geformten Metall-Platte, die beim Einkurbeln spezielle Bewegungsmuster erzeugt. Diese Bewegungsmuster reizen den Wels und bringen dem Spinnfischer den ersehnten Biss. Blinker gibt es in zahlreichen, unterschiedlichen Farben und Formen und auch in verschiedenen Gewichten. Somit sind sämtliche Anwendungszwecke abgedeckt und jeder, der mit dem Blinker auf Waller los möchte, findet den genau darauf perfekt abgestimmten Wallerblinker.


Wallerköder - Wobbler

Beim Welsangeln sind Wobbler etwas in Vergessenheit geraten, zumindest hört man nicht mehr oft davon, dass Welsangler gezielt mit Wobblern losziehen. Dabei sind Wobbler ein sehr guter Köder für Waller. Diese aus Balsaholz oder Kunststoff bestehenden Kunstköder, die durch ihre Form an die typischen Beutefische von Welsen erinnern, können, je nach Ausrichtung ihrer Tauchschaufel, in unterschiedlichen Wassertiefen geführt werden. Wer mit Wobblern auf Welse angeln will, sollte sich bei den ausgwählten Modellen aber versichern, dass eine hochwertige Verarbeitung vorliegt, damit die großen Belastungen, die im Welsdrill auftreten, abgefedert werden können. Eine durchgehende Drahtachse, die die Basis für die Befestigung der Drillingshaken bildet, sollte beispielsweise unbedingt vorhanden sein. Bei zweigeteilten Modellen müssen die Verbindungselemente robust ausfallen.


Wallerköder - Vertikal-Jig

Der Vertikal-Jig ist ein Wallerköder für das vertikale Angeln unter dem treibenden Boot. Dieser Köder wird dabei immer wieder vom Angler circa 20 bis 50 Zentimeter nach oben gezockt und dadurch bestens in Szene gesetzt. Im Normalfall verfügt ein Vertikal-Jig über zwei Drillingshaken, sowie eine in der Mitte des Köder angebrachte Öse, in die das Vorfach eingeknotet, oder per Karabiner eingehängt werden kann.

Wallerköder - Vertikal-System

Mit einem Vertikal-System kann man tote Köderfische beim Vertikalangeln einsetzen. Sie werden dazu einfach an den Haken des Systems fixiert und mit Hilfe des Bleikopfs zum Boden des Gewässers geführt. Mit kleinen Sprüngen wird dann der Grund nach abliegenden Wallern abgesucht.

Eine Auswahl toller Wallerköder findest du hier: Welsköder

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29.07.2017 17:39 von Daniel Schulze

Wallerzubehör

Wallerzubehör - durchstöbert man die Sortimente der Hersteller und Händler wird schnell klar, dass mittlerweile ein sehr breites Spektrum an Wallerzubehör angeboten wird. Gerade die Anfänger und Neueinsteiger haben Probleme zu unterscheiden, was sie für ihre Angelei benötigen und was nicht. Die folgenden Zeilen sollen dabei helfen einen Überblick über die Basis-Bestandteile einer Welsausrüstung zu geben und Fehlkäufe zu vermeiden.

Eine gute Auswahl an Wallerzubehör findet ihr hier: Wallerzubehör

Wallerzubehör - Haken

WallerzubehörOhne Haken kein Fisch, das ist auch beim Wallerangeln so. Gängig sind hier Einzelhaken und Drillinge. Einzelhaken in den Größen von 4/0 bis 8/0 eignen sich hervorragend, bei den Drillingen leisten Größen von 1/0 bis 5/0 perfekte Dienste. Wichtig ist es bei den Drillingen auf eine ausreichende Drahtstärke zu achten, da hier auch Ausführungen mit zu geringem Durchmesser angeboten werden.

Wallerzubehör - Vorfachmaterial

Als Vorfachmaterialien kommen geflochtene und monofile Schnüre zum Einsatz. Geflochtene Schnüre eignen sich bestens, um dem Köder eine natürliche Präsentation zu verleihen und ihn beispielsweise verführerisch in der Strömung taumeln zu lassen. Durchmesser von 0,9 bis 1,4 Millimeter sind hier gängig. Monofile Schnüre bewirken in strömungsberuhigten Zonen ein Angeln ohne verwickelte Schnüre und besitzen eine hohe Abriebfestigkeit. Hier sind Durchmesser von 1,0 bis 1,3 Millimeter gefragt.

Wallerzubehör - Bleie

Bleie bringen die Welsköder verlässlich auf Tiefe. Sie sollten je nach Anwendungsfall zwischen 50 und 300 Gramm schwer sein. Ummantelte Ausführungen sollen elektromagnetische Felder abschirmen und vermeiden, dass der Wels aufgrund dieser Felder vor dem Biss das Weite sucht. Eine wirklich bessere Fangquote konnte allerdings bisher nicht fundiert bestätigt werden.

Wallerzubehör - Wirbel

Hier kommen Modelle mit und ohne Karabiner in die engere Auswahl. Wer flexibel bleiben und schnell Vorfächer austauschen können möchte, macht mit dem Karabiner alles richtig. Diejenigen, die dem Karabiner nachsagen, er sei eine mögliche Bruchstelle bei der Einwirkung großer Kräfte, können auch lediglich auf den kugelgelagerten Wirbel zurückgreifen.

Wallerzubehör - Unterwasserposen

U-Posen gehören zu den wichtigsten Waffen eines Welsanglers. Mit Modellen zwischen 5 und 60 Gramm macht der Angler alles richtig und schafft den Spagat zwischen ausreichend Auftrieb und dezenter Präsentation. Wer lange Freude an den Auftriebskörpern haben möchte, sollte darauf achten nur Modelle aus robustem Material zu kaufen.

Wallerzubehör - Posen

Posen werden für viele Methoden des modernen Welsangelns benötigt. Dazu gehören beispielsweise das Abspannen, das Bojenangeln und das Driften. Sie dienen zum Egalisieren schwerer Blei- und Ködergewichte und als Bissanzeiger. Posen, die mit 300 Gramm angegeben sind, eignen sich hervorragend und sind auch in Situationen, in denen mit viel Blei geangelt wird die perfekte Lösung.

Wallerzubehör - Gummiperlen

Sie werden dazu genutzt, um Pufferzonen zwischen den einzelnen Komponenten der Montage zu schaffen. Meistens finden sie ihren Platz zwischen Blei und Wirbel. Dort dienen sie gleichzeitig auch als Knotenschutz.

Wallerzubehör - Silikonstopper

Stopper gehören zur absoluten Grundausstattung. Man setzt sie ein, um U-Posen oder Bleie an einem bestimmten Punkt auf der Schnur zu fixieren. Auch zum Einstellen der Tiefe können sie in Kombination mit einer Gummiperle bei manchen Montagen genutzt werden.

Wallerzubehör - Mutlitool

Das Multitool vereint alle Werkzeuge, die der Wallerangler für seine Arbeit am Wasser benötigt. Neben einem Messer ist vor allem die Zange oftmals im Einsatz, wenn es zum Beispiel darum geht Haken zu lösen.

Wallerzubehör - Lösezange

In manchen Situationen stößt das Multitool an seine Grenzen. Besonders wenn kleine Fische den Haken tief inhaliert haben, fehlt der Platz um mit der Hand oder einer normalen Zange zu arbeiten. Die speziellen, langen Lösezangen schaffen hingegen genau das und sollten deshalb den Weg in jede Wallertasche finden.

Wallerzubehör - Glöckchen

Zum Erkennen der Bisse hat sich das Glöckchen seit Jahrzehnten etabliert. Wenngleich es nicht alle Biss-Varianten, die auftreten können, signalisieren kann, schafft es das Glöckchen wie kein anderer Bissanzeiger das Ansaugen des Köders durch den Wels zu signalisieren.

Wallerzubehör - Schleudergummi

Schleudergummi findet in vielen Bereichen des Welsangelns Anwendung. Hauptaufgabengebiet ist allerdings der Schutz der Knoten vor den Zahnplatten der Welse. Bei der Verwendung von monofilen Schnüren sorgt dieser Gummi außerdem dafür, dass die Wicklungen der Knoten nicht mehr aufspringen.

Wallerzubehör - Fahrradschlauch

Kleine, aus einem alten Fahrradschlauch herausgeschnittene Stücke werden nach dem Anködern über die Hakenspitze gezogen und verhindern, dass der Köder während des Angelns vom Haken rutscht.Alternativ kann man auch die Bait Stopper nehmen, die von der Angelgeräteindustrie angebiten werden.

Wallerzubehör - Steinschnur

Ohne Schnur, mit der man Steine verschnüren kann, sind viele Methoden nicht anwendbar. Wichtig ist, dass die Schnur verrottbar ist, damit die Umwelt nicht durch den Verbleib im Wasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Manche Paketschnüre, die man auf der Post für kleines Geld erwerben kann, leisten hier beste Dienste.

Wallerzubehör - Reißleine

Als Reißleine werden monofile Schnüre in Stärken von 0,25 bis 0,60 benutzt. Eine geringe Dehnungseigenschaft ist hier von Vorteil, damit problemlose Anhiebe gefördert werden.

Wallerzubehör - Hakenfeile

Stumpfe Haken führen zu Fehlbissen. Um diese zu vermeiden und nicht ständig neue Greifer kaufen zu müssen kann man die "alten" Haken mit Hilfe einer Hakenfeile ganz einfach nachschleifen. Abgestumpfte Haken werden dadurch in Windeseile wieder zu scharfen Waffen - im wahrsten Sinne des Wortes.

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19.06.2017 11:36 von Daniel Schulze

Wallerangeln vom Boot

Tipps & Tricks zum Welsangeln vom Boot

Wallerangeln vom Boot - für das langfristig zielorientierte Angeln auf Wels ist ein Boot unabdingbar. Natürlich ist es auch möglich ohne Boot zu angeln, allerdings ermöglicht der schwimmende Untersatz eine wesentlich genauere und damit effektivere Präsentation des Köders. Dies schlägt sich im Lauf der Zeit in spürbar verbesserten Fangergebnissen nieder.

Wallerangeln vom Boot - welche Arten von Bootsangeln gibt es?

Wallerangeln vom BootAls Bootsangeln können vielerlei Vorgehensweisen interpretiert werden. Egal ob man das Boot zum Auslegen der Köder oder als Basis zum Aktiv- oder Stationärangeln einsetzt, wird bei allen drei Varianten von Bootsangeln gesprochen.

Wallerangeln vom Boot - warum ist es so effektiv?

Wallerangeln vom Boot ist deshalb so erfolgreich, weil es dem Angler mit Hilfe des Bootes gelingt den Köder viel exakter an seinen Bestimmungsort zu bringen. Wer genauer angelt, angelt dichter am Fisch und bekommt deshalb als logische Konsequenz oft mehr Bisse. Ein reiner Uferangler, der seine Montagen ohne Boot positionieren muss, ist im direkten Vergleich häufig unterlegen.

Wallerangeln vom Boot - welche Boote gibt es?

Boote gibt es in den unterschiedlichen Ausführungen, hergestellt aus verschiedensten Materialien. Doch egal ob Schlauch-, Alu- oder GFK-Boot, sie lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. So gibt es Auslegeboote, Aktivangelboote und Boote zum stationären Angeln. Auslegeboote fallen eher klein aus. Sie dienen lediglich dazu die Montagen hinauszubringen und bieten deshalb meistens nur Platz für eine Person. Längen von 160 bis 200 Zentimeter sind hier gängig. Boote für das Aktivangeln, also das Spinnfischen, Vertikalangeln oder Klopfen sind etwas größer, da sich ein oder mehrere Angler über viele Stunden darauf aufhalten können sollen. Boote zwischen zwei und vier Meter Länge sind für diesen Zweck sehr beliebt. Angelboote für stationäre Methoden fallen oftmals sehr groß aus. Dies ist auch notwendig, da die Angler in der Regel darauf übernachten müssen und deshalb neben dem zum Angeln genutzten Bereich auch eine geeignete Liegefläche benötigen.

Wallerangeln vom Boot - was bedeutet aktives Bootsangeln?

Beim Wallerangeln vom Boot spricht man dann von aktivem Angeln, wenn Methoden wie das Spinnfischen, das Vertikalangeln, oder das Klopfen ausgeübt werden. Dabei wird das Gewässer aktiv mit den jeweiligen Ködern nach Welsen abgesucht. Das Boot ist dabei unabdingbar, denn nur dadurch ist es dem Angler möglich eine große Wasserfläche abzusuchen. Es wird dazu genutzt die markantesten Stellen aufzusuchen, in der Hoffnung, dass der Zielfisch dort gefunden und zum Biss animiert werden kann.

Wallerangeln vom Boot - was bedeutet stationäres Bootsangeln?

Wallerangeln vom Boot kann auch stationär erfolgen. Das bedeutet, der Angler nutzt das Boot als Ausgangsplattform, um seine Ansitzangelei zu betreiben. Das Boot wird am gewünschten Ort verankert, anschließend werden die Montagen mit Hilfe eines kleinen Auslegebootes ausgebracht. Die eingesetzten Methoden sind identisch zu denen, die auch der Uferangler beim Ansitz verwendet. Die Unterwasserpose, das Abspannen oder die Bojenmontage sind die beliebtesten Montagen.

Wallerangeln vom Boot - wo liegen die Vorteile des stationären Bootsangelns?

Der größte Vorteil beim Wallerangeln vom Boot ist, dass der Angler nicht an die Zugänglichkeit des Ufers gebunden ist und frei auswählen kann, welchen Teil des Gewässers er gerne befischen möchte. Es ist ihm dadurch möglich Spots anzufahren, die für den normalen Uferangler unerreichbar sind. Es wird also ausschließlich in Zonen gefischt, die wegen ihrer fehlenden Zugänglichkeit einem geringen Befischungsdruck unterliegen. Nicht zuletzt deshalb ist das stationäre Wallerangeln vom Boot sehr erfolgversprechend. Ein weiterer Vorteil ist das hohe Maß an Flexibilität. Während der Uferangler für einen Platzwechsel seine komplette Ausrüstung einpacken und ins Auto oder Boot verladen muss, braucht der Bootsangler nur die Montagen einzukurbeln und den Anker zu lichten und kann dann sofort starten. Er spart also nicht nur Zeit, sondern auch körperlichen Aufwand, was sich letztendlich positiv auf die Motivation auswirkt und zu gewissenhafterem Angeln führt.

Wallerangeln vom Boot - wo liegen die Nachteile des stationären Bootsangelns?

Wenn man einen Nachteil für das Wallerangeln vom Boot finden sollte, steht der Lautstärkepegel wohl an erster Stelle. Da das Boot einen Resonanzkörper darstellt, übertragen sich erzeugte Geräusche sehr laut in die Umgebung. Eine unachtsam fest abgestellte Kiste oder eine versehentlich umgestoßene Wasserflasche sind typische Beispiele für ungewünschte Geräuschquellen, die das Angeln negativ beeinflussen können. Besonders die Bewohner viel befischter Gewässer erkennen diese Signale als Warnung, suchen das Weite, oder halten in den darauffolgenden Stunden das Maul geschlossen.

Wallerangeln vom Boot - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Für das Wallerangeln vom Boot ist es wichtig, dass man sich genau das Boot zulegt, welches man für seine persönliche Angelei benötigt. Dazu sollte man sich zunächst hinterfragen, was man genau damit machen möchte und mit welchen Rahmenbedingungen dabei verstärkt zu rechnen ist. Dadurch lässt sich die große Auswahl, die der Markt bietet Stück für Stück sortieren, bis man letztendlich bei genau dem Boot angelangt ist, welches der persönlichen Angelei exakt entspricht. Fehlkäufe werden somit vermieden.

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13.07.2016 14:43 von Daniel Schulze

Welsbissanzeiger

Welsbissanzeiger - Pflichtuntensil für Welsangler. Da Welse zu den nachtaktiven Tieren gehören, findet die Angelei auf diese cleveren Raubfische größtenteils nachts statt. Um die Attacken und Bisse der Welse auch während der Schlafphasen zu registrieren, werden Welsbissanzeiger verwendet, die den Angler mit akustischen Signalen alarmieren, sobald es ernst wird.

Welsbissanzeiger - Warum werden sie benötigt?

WelsbissanzeigerWelsbissanzeiger - sie dienen dazu, den Welsangler auf einen Biss aufmerksam zu machen und ihn, wenn nötig, auch aus einer Tiefschlafphase zu wecken. Besonders bei längeren Angel-Trips, bei denen man hohen physischen Belastungen ausgesetzt ist, bewahren Welsbissanzeiger den Angler davor, dass er am Morgen hinter leer gezogenen Rollen aufwacht. Außerdem wird beim Welsangeln meist mit mehreren Ruten gleichzeitig geangelt, die nicht zwangsweise unmittelbar nebeneinander gestaffelt werden. Dadurch fällt es oftmals schwer, alle Ruten gleichzeitig zu beobachten und im Falle einer Attacke, rechtzeitig entsprechend zu reagieren. Die Welsbissanzeiger gewährleisten einen gewissen Überblick über das aktuelle Geschehen an jeder einzelnen Wallerrute und erlauben es dem Angler, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und den Anhieb zu setzen.

 

Welsbissanzeiger - Welche Arten gibt es?

Welsbissanzeiger - mittlerweile gibt es neben den seit Jahrzehnten etablierten, klassischen Glöckchen auch verschiedene elektronische Ausführungen, die teilweise mit Funkboxen ausgestattet sind. Diese elektrischen Lösungen stoßen in genau die Lücken, die die Bisserkennung des klassischen Glöckchens offen lässt. Eine gute Auswahl an Bissanzeigern zum Wallerangeln findet ihr hier: Waller Bissanzeiger

 

Welsbissanzeiger - Wie verwendet man sie und was zeigen sie an?

Welsbissanzeiger -  sie reagieren auf die unterschiedlichsten Arten von Bissen. Um zu verstehen, wie ein Glöckchen funktioniert, respektive, warum es bei manchen Bissen nicht funktioniert, sollte man zuerst seine Wirkungsweise durchleuchten. Der Ton der Glöcke wird über eine Kugel erzeugt, die sich im Inneren des Glocken-Körpers befindet und bewegt. Wird die Glocke nun Erschütterungen, oder ruckartigen Bewegungen ausgesetzt, schlägt die Kugel gegen die Wände des Glockenkörpers und erzeugt so das Geräusch. Im Normalfall äußert sich der Biss eines Welses durch mal mehr, mal weniger heftiges Ausschlagen der senkrecht gestellten Wallerrute. Vor allem das von vielen als "Anklingeln" bezeichnete Geräusch, welches dann entsteht, wenn der Wels den Köder stoßartig inhaliert, wird von einer Glocke deutlich angezeigt. Über die Anzeige von Erschütterungen lassen sich also viele Situationen absichern und sehr viele Biss-Varianten erkennen, aber eben nicht alle. Denn es gibt Bisse, die ohne Erschütterungen erfolgen. Es sind Bisse, bei denen die Rute langsam nach vorne gezogen wird. Es gibt keinen Schlag in die Rute und auch kein Anklingeln. Die Rutenspitze wird in einer langsamen und stetigen Bewegung nach vorne gezogen. Das Ganze geschieht derart langsam, dass die Kugel im Inneren des Glöckchens nicht hin und her geschleudert wird, sondern an der Wandung entlang rollt. Dabei erzeugt sie keinen Ton und genau in diesem Moment kann das Glöckchen seine Aufgabe als Welsbissanzeiger nicht erfüllen. Und genau hier setzen die elektronischen Bissanzeiger an. Sie werden beim Befestigen an der Angelrute auf eine bestimmte Stellung kalibriert. Verlässt die Rute diese Position, unabhängig davon ob ruckartig, schnell oder langsam, ertönt das Signal des Bissanzeigers und der Angler wird über die Geschehnisse informiert.

 

Welsbissanzeiger - Warum benötigt man eine Funkbox?

Welsbissanzeiger - für eine lückenlose Bissanzeige, unabhängig der äußeren Einflüsse, ist es sinnvoll eine Funkbox zu verwenden. Ist man beispielsweise gravierenden äußeren Einflüssen, wie Sturm oder Starkregen ausgesetzt, hat das eine eingeschränkte akustische Wahrnehmung zur Folge, was wiederum bedeutet, dass das Signal-Geräusch, der an den Ruten befestigten Welsbissanzeiger, nicht bis ins Zelt durchdringt. Gerade in verregneten Nächten, in denen der Regen pausenlos aufs Zelt prasselt, ist es deshalb ein großer Vorteil, wenn eine Funkbox auf dem Bivvy Table liegt und aufheult, sobald sich an den ausgelegten Montagen etwas tut.

 

Welsbissanzeiger - Wie kann man die Bisserkennung zusätzlich steigern?

Welsbissanzeiger - da viele Bisse in den Dunkelphasen erfolgen, ist es ratsam neben der akustischen Bisserkennung, auch die optische Wahrnehmung zu unterstützen. Denn nur dann, kann man ein vernommenes Geräusch auch wirklich einer Rute zuordnen und weiß, wohin der Fokus in den folgenden Sekunden und Minuten gerichtet werden sollte. Ein einfaches Knicklicht leistet genau für diesen Zweck gute Dienste. Es wird an der Spitze der Angelrute befestigt, sodass man deren Bewegung besser erkennen und den Biss auf diesen Weg besser einschätzen kann. Viele Glöckchen besitzen eine Aufnahme-Bohrung für Knicklichter. Die Befestigung des Leucht-Stäbchens in dieser Bohrung ist nicht nur kinderleicht, sie unterstützt auch die spätere Suche, wenn die Glocke nach einem entschlossenen Anhieb mal wieder im hohen Gras gelandet ist.

Eine ökologische und auf lange Sicht günstigere Alternative zu Knicklichtern, sind die von manchen Herstellern angebotenen Tiplights. Diese können an- und ausgeschaltet werden, sind dadurch dauerhaft verwendbar und produzieren gleichzeitig keinen Müll. Ist das Tiplight an der Rutenspitze installiert, leuchtet es grün. Erfolgt eine Aktion, beginnt es rot zu blinken, wodurch die Zuordnung des Signals vom Welsbissanzeiger leicht fällt.

 

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06.06.2013 09:37 von Daniel Schulze

Wallerangeln am Ebro - Die richtig großen Welse fangen

Top Gewässer - Wallerangeln am Ebro

Wallerangeln am Ebro - Das Wallerangeln am Ebro ist bekannt für die großen Welse, die die Angler aus ganz Europa immer wieder zum Wallerangeln am Ebro locken, denn der spanische Fluss bietet die besten Voraussetzungen für den Fisch. Das berühmteste Gebiet in Spanien bietet dabei die größten Exemplare, die beim Wallerangeln in Spanien regelmäßig gefangen werden können.

Wallerangeln am Ebro - Der Ebro

Die Anreise zum Wallerangeln am Ebro ist sehr einfach, denn der Ebro entspringt in der Region Kantabrien im Norden des Landes, genauer gesagt im Ort Fontibre und verläuft dann Richtung Osten durch die Regionen Kastilien und León, La Rioja (bekanntes Weinbaugebiet), Navarra, Aragonien, Katalonien und die Provinz Tarragona, die die Mündung des Ebro in das Mittelmeer bildet. Der Ebro besitzt elf große Nebenflüsse wie den Rio Martin und kann auf 925 Kilometer Länge befischt werden. Große Schiffe fahren nicht auf dem Fluss, da er überall aufgestaut wurde und somit nur mit kleinen Booten befahrbar ist. Somit ist das Wallerangeln am Ebro sehr angenehm und die Fische können nur dadurch so groß werden. Das Flussbett ist sehr gut zum Wallerangeln am Ebro geeignet, denn viele Stellen sind sehr breit und mit schlammigen Grund versehen, was die Häufigkeit von Welsen steigert. Viele Fischgründe sind dabei an Stauseen gelegen und dort sind zum Wallerangeln am Ebro auch die Camps zu finden.

Das Wallerangeln am Ebro

Waller beim Wallerangeln am EbroDie viele gute Stellen zum Wallerangeln am Ebro finden sich in der Richtung des Mittelmeeres, da dort die Regionen mit den breitesten Stellen zu finden sind, wodurch die Strömung in diesen Bereichen etwas niedriger ist. Durch die geschützte Natur und die Erdschichten bleibt der Fluss in diesem Bereich immer in Form und so können beim Wallerangeln am Ebro an diesen Stellen regelmäßig interessante Exemplare gefangen werden. Die besten Plätze zum Wallerangeln am Ebro finden sich dabei in der Gemeinde Mequinenza in Aragonien, am Pantà de Riba-roja in Katalonien und allgemein die Region Katalonien, die auch die Stadt Barcelona aufweist. In Katalonien sind die Fischgründe besonders stark ausgeprägt und hier finden sich die meisten Stauseen zum Wallerangeln am Ebro. In den Nebenflüssen sind neben den Welsen auch viele Forellen, so dass sich die Welse in diesen Regionen auf die Forellen als Nahrung eingeschossen haben und diese zum Wallerangeln am Ebro an diesen Stellen als Köderfische verwendet werden sollten. Beim Wallerangeln am Ebro liegen die Größen der kapitalsten Welse jenseits der 2,60m und deutlich über 100kg. Solch kapitale "Endgegener" sind keine Seltenheit und deshalb ist das Wallerangeln am Ebro so beliebt. Die Angelcamps am Ebro bieten in der Regeln neben Booten auch einen Raum zur Aufbewahrung der Köderfische inkl. Sauerstoffpumpen.

Wallerangeln am Ebro - Rechtliche Bestimmungen

Das Wallerangeln am Ebro benötigt je nach Region einen Angelschein, der nach dem Ausstellen ein ganzes Jahr hält. Dieser kostet je nach Region unterschiedlich, im Durchschnitt aber 14 Euro und ist somit sehr erschwinglich. Das Dokument ist auf Englisch und Spanisch und kann in jedem Angelshop, den Angelstellen oder im Rathaus erworben werden. Schutzbestimmungen gibt es für das Wallerangeln am Ebro nicht, jeder Fisch darf auch behalten werden, jedoch muss als Angler überlegt werden, wie er diesen nach Hause bringt. Es sollte beachtet werden, das Welse nur von 6 Uhr bis 24 Uhr befischt werden dürfen, maximal zwei Ruten pro Angler und keine Lebendköder. Die Anreise an den Ebro ist sehr einfach mit dem Auto möglich. Hier sollten die Mautgebühren beachtet werden.

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über das Wallerangeln am Ebro gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns auf dem Angelblog begrüßen zu dürfen.

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam

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