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12.09.2017 12:18

Unterwasserpose

Unterwasserpose - ein Begriff, der im Zusammenhang mit der modernen Welsangelei sehr oft fällt. Für Angler, die gerade ihre ersten Schritte beim Welsangeln machen, klingt die Bezeichnung Unterwasserpose immer etwas verwirrend, weil sie Posen normal nur als Auftriebskörper kennen, die nicht unter Wasser, sondern auf der Oberfläche eingesetzt werden, um Bisse anzuzeigen. Wir möchten mit diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, woher dieser spezielle Name kommt und wo die Einsatzgebiete der Unterwasserpose liegen.

 

UnterwasserposeUnterwasserpose - was ist eine Unterwasserpose?

Bei einer Unterwasserpose handelt es sich um einen Auftriebskörper. In den meisten Fällen ist dieser Auftriebskörper stromlinienförmig. Dieser Auftriebskörper wird allerdings nicht wie normale Posen zur Anzeige von Bissen verwendet. Sie wird auf dem Vorfach einer Grundmontage montiert und hat die Aufgabe, den Köder etwas vom Gewässerboden abzuheben. Die Präsentation des Köders wird dadurch etwas auffälliger und reizvoller für die umherziehenden Welse. Wie bereits erwähnt, gleicht die Montage beim Angeln mit der Unterwasserpose einer einfachen Grundmontage. Der Auftriebskörper sitzt auf dem Vorfach, etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter vor dem Haken. Um ihn in seiner Position zu fixieren, kann man Silikonstopper nutzen, die einfach vor und nach der Unterwasserpose aufs Vorfach geschoben werden. Damit sich die Montage auch am Gewässergrund fixieren lässt, wird entweder ein Blei, oder ein Stein für die Montage verwendet.

 

Unterwasserpose - wann fischt man mit Stein, wann mit Blei?

Steine werden beim Angeln mit der U-Pose immer dann eingesetzt, wenn ein Köder in einer recht starken Strömung sicher an einer bestimmten Stelle gehalten werden soll. Vor allem beim Angeln auf große Distanzen hat ein Stein, aufgrund seines Gewichts, große Vorteile gegenüber eines Bleis. Die Rutschgefahr wird fast vollständig ausgeschlossen und der Köder befindet sich während der gesamten Angelzeit im gewünschten Bereich. Allerdings benötigt man zum Ausbringen von Steinmontagen in der Regel ein Boot. Da ein Boot aber immer einen großen oraganisatorischen und auch finanziellen Aufwand bedeutet, hat nicht jeder die Möglichkeit mit Steinen zu arbeiten. In solchen Situationen schaffen Bleie in Gewichten zwischen 150 und 350 Gramm Abhilfe. Mit etwas Gefühl kann man diese Bleie vom Ufer auswerfen und gelangt somit, im Optimalfall, an den Fuß der Uferkante und damit genau dorthin, wo viele Welse auf der Suche nach Beute entlang ziehen.

 

Gute Unterwasserposen zum Angeln auf Welse findest du hier: Wallerposen

 

Unterwasserpose - welche Gewässer eignen sich am besten?

Ideale Gewässer und Gewässerbereiche für das Angeln mit der U-Pose sind jene, in denen eine konstante, mittlere bis starke Strömung vorherrscht. Denn nur mit der nötigen Strömung schafft es das Vorfach sich sauber zu strecken und nur dann können Verhedderungen unterbunden werden. Genau deshalb sind auch Kehrwasser oder Prallufer immer mit Vorsicht zu genießen. Hier ist das Wasser zwar auch in Bewegung, allerdings verhalten sich die Verwirbelungen in der Regel nicht so, wie es für einen sauberen Einsatz der Unterwasserpose nötig wäre.

 

Unterwasserpose - wie lang sollte das Vorfach sein?

Die Länge des Vorfachs hängt auch immer etwas von der zum Zeitpunkt des Angelns am Wasser vorherrschenden Situation ab. Grundsätzlich sind Längen zwischen 180 und 200 Zentimetern jedoch gute Allround-Längen, mit denen man in vielen Situationen Fischkontakte erhält. Je nach Fischverhalten und Rahmenbedingungen am Fluss, kann man die Rigs dann variieren, sie entweder kürzen oder verlängern.

 

Unterwasserpose - für welche Jahreszeit eignet sich diese Methode?

Die U-Pose ist eine Methode, mit der man ganzjährig Fische fängt. Besonders gut funktioniert sie allerdings immer dann, wenn sich die Fische passiv und träge verhalten und am Gewässergrund abliegen. Man präsentiert den Welsen die Köder mit dieser Grundmontage sehr grundnah und direkt vorm Maul. Dadurch werden auch Welse zum Biss verleitet, die eigentlich keine Nahrung aufnehmen wollten. Sie geben den empfangenen Reizen einfach irgendwann nach. Auch Agressionsbisse sind in solchen Phasen keine Seltenheit.

 

Unterwasserpose - welche Köder präsentiert man damit?

Mit der Unterwasserpose kann man sehr viele verschiedene Köder anbieten. Köderfische, Tauwürmer, Tintenfische und Blutegel sind einige Beispiele. Wer seinem toten Köderfisch oder anderem leblosen Köder mehr Bewegung einhauchen möchte, der kann die Lockwirkung seiner Montage verstärken, indem er auf spezielle Flügel-Unterwasserposen zurückgreift. Diese speziellen Auftriebskörper sind an ihren Flanken mit kleinen, schaufelartigen Flügeln versehen, die die Unterwasserpose unter dem Einfluss einer konstanten Strömung in eine Rotation versetzen. Die Dadurch erzeugten Druckwellen spürt der Wels. Selbstverständlich können die geflügelten U-Posen auch in Kombination mit jeden anderen Wallerköder eingesetzt werden. Beim Präsentieren eines Köders in der Strömung ist es auch immer wichtig darauf zu achten, dass sich dieser sauber in die Strömung stellen kann, um die volle Lockwirkung zu entfalten und Verhedderungen zu vermeiden.

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15.07.2017 17:02

U-Pose

U-Pose - ein Auftriebskörper, der aus der modernen Welsangelei nicht mehr wegzudenken ist. Ein Großteil dergroßen Fische, die in den letzten Jahren gefangen wurden, fielen auf die U-Pose herein. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, dass der Köder mit der Unterwasserpose extrem dezent angeboten werden kann.

 

U-Pose - wie funktioniert sie?

U-PoseDie U-Pose ist ein Auftriebskörper, der dazu genutzt wird, den Köder beim Angeln mit der Grundmontage etwas vom Grund abzuheben. Sie verleiht dem angebotenen Happen dadurch zusätzliche Attraktivität und steigert die Anzahl der Bisse. Vor allem im Fluss spielt diese Montage ihre Stärken voll aus, weil die Strömung im Fließgewässer dafür sorgt, dass sich die Montage jederzeit schön streckt. Das wiederum vermeidet Verwicklungen.

 

U-Pose - wie sieht die Montage aus?

Für die Herstellung einer Montage mit U-Pose, werden ein Karabinerwirbel, ein Stück Vorfachmaterial, zwei Silikonstopper, die gewünschten Haken und eine U-Pose benötigt. Am Ende der Hauptschnur findet der Wirbel seinen Platz. Anschließend, stellt man aus Haken und Vorfachmaterial das Vorfach her. Dann wird die U-Pose mit Hilfe der beiden Silikonstopper auf dem Vorfach fixiert. Eine Schlaufe am Ende des Vorfaches rundet das Ganze ab und sorgt dafür dass das Rig in den Wirbel eingehängt werden kann.

 

U-Pose - welche Größe sollte gewählt werden?

Weil sehr viele Faktoren Einfluss darauf haben, in welche Gewässertiefe der Köder durch die U-Pose gehoben wird, ist es schwer eine pauschal gültige Aussage über die richtige Größe zu formulieren. Letztendlich muss die am Wasser vorherrschende Situation jedes Mal aufs Neue überprüft, bewertet und danach gehandelt werden. Die hauptsächlichen Einflussgrößen für die Distanz in der der Köder über Grund schwebt, sind die Strömung und die Ködergröße. Je mehr Strömung vorliegt und je größer der Köder ist, desto größer muss auch die Unterwasserpose ausfallen, wenn die Montage angehoben werden soll.

 

U-Pose - wo auf dem Vorfach muss sie sitzen?

Normalerweise sind zehn bis fünfzehn Zentimeter Abstand zwischen Unterwasserpose und Köder genau richtig. Manchmal macht es aber durchaus Sinn den Abstand auf ein Minimum zu reduzieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine unmittelbar vorm Haken positionierte Unterwasserpose Verwicklungen vorbeugt, weil sie es dem toten Köder auf diese Art und Weise extrem schwer macht, sich ins Vorfach einzudrehen und sich zu verwickeln.

 

U-Pose - machen Ausführungen mit Flügeln Sinn?

Da das Angeln mit lebendem Köderfisch in Deutschland verboten ist, muss sich der Angler etwas einfallen lassen, um die beim toten Köfi fehlenden Bewegungsreize zu ersetzen. Eine Unterwasserpose mit Flügeln schafft hier in jedem Fall Abhilfe. Durch die Strömung und die Flügel, beginnt die Unterwasserpose um die eigene Achse zu rotieren und gibt dabei enorme Druckwellen an die Umgebung ab. Welse können diese Bewegungsmuster über große Distanzen wahrnehmen und werden dadurch auf die Montage aufmerksam. Natürlich funktioniert dieses Prinzip nur im Fließgewässer und auch nur dort, wo genügend Fließgeschwindigkeit vorhanden ist.

 

U-Pose - kann sie auch im Stillgewässer eingesetzt werden?

Diese Frage ist ganz klar mit JA zu beantworten. Jedoch gibt es dabei einige Aspekte zu beachten, um etwaige Probleme bereits im Vorfeld auszuschließen. Die Verwicklungsgefahr beim Stillwasserangeln mit der Unterwasserpose ist sehr hoch, wenn starker Wind auf dem Wasser steht oder Unterströmungen vorhanden sind. Oftmals verwickelt der tote Köder sich dann mit dem Vorfach in der Hauptschnur, oder im Blei- bzw. Steingewicht. Deshalb ist monofiles Vorfachmaterial hier Pflicht. Durch seine Steifigkeit wird das Eindrehen in die Hauptschnur verhindert und hält den toten Köderfisch gestreckt immer etwas auf Distanz. Um dennoch ganz sicher zu gehen, sollte man die Montage beim Angeln ohne Strömung absenken. Das heißt, die Hauptschnur wird größtenteils an den Grund angelegt. Dies gelingt beim Angeln mit der U-Pose am besten mit einem Stein, an dem eine dünne Reißleine und ein Karabiner angebracht sind. Ist die Montage ausgelegt, wird der besagte Stein kurz vorm Ufer über den Karabiner auf der Hauptschnur eingehängt, anschließend lässt man ihn auf den Grund sinken. Spannt man das Ganze jetzt durch, schmiegt sich die Hauptschnur an den Gewässerboden und nimmt dem toten Köderfisch auf diese Weise die Möglichkeit sich durch Unterströmungen oder Wind darin zu verfangen.

 

U-Pose - welche Vor- und Nachteile haben Rasseln?

In einigen auf dem Markt erhältlichen Modellen, sind in der U-Pose spezielle Rasseln verarbeitet, die für zusätzliche akustische Reize sorgen sollen. Dies funktioniert an Gewässern, an denen nicht viel auf Wels geangelt wird sehr gut, da der Wels von Natur aus ein sehr neugieriger Fisch ist und der Geräuschquelle gerne auf den Grund geht. Allerdings können sich die Rasseln auch schnell zum Nachteil entwickeln. Nämlich dann, wenn die angesprochenen Fische in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen mit diesen Rasseln machen konnten. Sie bringen die Geräusche der Unterwasserpose dann mit Gefahr in Verbindung und beißen wesentlich vorsichtiger.

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06.06.2016 20:30

Unterwasserposenmontage zum Wallerangeln

Unterwasserposenmontage - Eine Vielzahl der gefangenen Großwelse der letzten Jahre gehen wohl auf das Konto der Unterwasserposenmontage. Das liegt zum einen daran, dass sie schnell, einfach sowie mit wenig Wallerzubehör zusammengestellt ist, wodurch sie von vielen Walleranglern oftmals gefischt wird. Zum anderen lässt sich mit dieser Wallermontage der Köder genau im Blickfeld des Wallers präsentieren, so dass dieser nahezu unmöglich den Köder übersehen kann. Bei der Unterwasserposenmontage lässt ein Auftriebskörper, die sogenannte U-Pose, den Köder über Grund schweben, so dass er für die Welse attraktiver wird, da sie bei ihren Beutezügen früher oder später auf den Köder stoßen werden. In unserem Wallershop führen wir diverses Wallerzubehör von bekannten Angelfirmen, mit dem sich eine sichere Unterwasserposenmontage im Handumdrehen anfertigen lässt.

Unterwasserposen findet ihr hier: U-Posen

 

Unterwasserposenmontage - Die passende U-Pose für verschiedene Bedingungen beim Wallerangeln!

Unterwasserposenmontage - Worin unterscheiden sich die verschiedenen U-Posen beim Wallerangeln?

Beim Bau einer Unterwasserposenmontage sollte je nach Einsatzgebiet die passende U-Pose gewählt werden. Das wichtigste Merkmal der verschiedenen U-Posen ist die Tragkraft des jeweiligen Auftriebkörpers und sollte vor allem dem Köder, aber auch der Strömung angepasst werden. Beim Wallerangeln bringen die gebräuchlichsten U-Posen eine Tragkraft zwischen 10g und 60g mit, wobei allerdings auch welche bis 120g ihre Verwendung finden. Weiterhin gibt es Unterwasserposen mit Rasseln, die entweder fest eingebaut sind oder je nach Zweck entfernt werden können. Letzteres macht Sinn, wenn in Gewässern mit einem hohen Angeldruck auf Wels gefischt wird, da dort eine Rassel eher ein Scheucheffekt als ein Lockeffekt haben kann. Weiterhin weisen U-Posen unterschiedliche Formen auf, wobei sich zigarrenförmige U-Posen in stark strömenden Gewässern anbieten. Hier bricht sich die Strömung am dünnen Ende der U-Pose, verläuft über die dicke Mitte und trifft sich am dünnen Ende. So entstehen keine Wasserverwirbelungen, die direkt auf den Köder treffen und vorsichtige Großwelse abschrecken können. Weitere U-Posen können beispielweise an einem Ende dünn und am anderen dick sein oder durchgehend denselben Durchmesser aufweisen.

Unterwasserposenmontage - Für welche Gewässer ist diese Montage besonders geeignet?

Die Unterwasserposenmontage wird hauptsächlich in langsam bis stark fließenden Flüssen verwendet. Hier streckt sich nach Ablage des Köders die gesamte Montage und wird aufgrund der U-Pose ein gewisses Stück über dem Gewässerboden gehalten. Der Köderfisch wird so angeködert, dass er die Unterwasserpose anschaut, wodurch er natürlich wirkt und es den Anschein macht, als würde er gegen die Strömung schwimmen. Da der Strömungsdruck die gestreckte Unterwasserposenmontage etwas runter drückt, sollte das Vorfach ca. 2m aufweisen, damit der Köder mindestens einen Meter über Grund schwebt. Genau hier befinden sich oftmals hungrige Welse, die über dem Gewässerboden schwimmen und nach Beute suchen.

Unterwasserposenmontage - Kann die U-Pose auch in stehenden Gewässern bzw. Seen eingesetzt werden?

Die Einsatzgebiete der Unterwasserposenmontage kennt nahezu keine Grenzen und so lässt sie sich sehr gut in Seen oder stehenden Seitenarmen verschiedener Flüsse einsetzen. Hierbei gilt nicht viel zu beachten und der Aufbau der Montage ist gleich. Bei angepasster U-Pose beträgt die Länge des Vorfachs hier den genauen Abstand zum Gewässerboden, so dass die Vorfachlänge etwas kürzer ausfallen kann. Wird mit einem lebendigen Köderfisch geangelt, sollte er in diesem Fall anders herum, als im Fluss angeködert werden. Hier schwimmt der Fisch sozusagen von der U-Pose weg, denn andernfalls kann es sehr schnell zu Verhedderungen kommen.

Unterwasserposenmontage - Welches Zubehör wird für diese Montage benötigt?

Das Zusammenbauen einer Unterwasserposenmontage ist recht simpel, da es nicht viel Zubehör benötigt. Wird mit einem Blei gefischt, benötigt man als erstes ein Sea-Boom, das auf die Hauptschnur gefädelt und in dem das Blei eingehängt wird. Bei der Verwendung eines Steines samt Abrissleine, entfällt das Sea-Boom, denn die Reißleine wird direkt in den Wallerwirbel geknotet, der als nächstes an das Ende der Hauptschnur angebracht wird. Zu guter Letzt fehlt das Vorfach der Unterwasserposenmontage. Um eine gewisse Flexibilität in Bezug auf den Köder zu haben, wird ein Einzelhaken und am Ende ein Drilling per "no knot" befestigt. Natürlich lassen sich Hakenanzahl, Größen und Formen variieren. Mit der genannten Kombination lassen sich allerdings verschiedene Köder in unterschiedlichen Größen sehr gut präsentieren. Wie groß der Abstand zwischen den beiden Haken sein sollte, ist abhängig von den zu verwendenden Ködern und es sollte keine große Schlaufe vom Köderfisch abstehen. Ungefähr zehn bis 15 cm vor dem Einzelhaken wird eine Unterwasserpose mittels zweier Stopper fixiert, so dass sie nicht verrutschen kann. Jetzt wird das fertige Unterwasserposenvorfach am Wallerwirbel befestigt und die gesamte Unterwasserposenmontage ist einsatzbereit.

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