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26.07.2018 13:53

Angeln auf Zander in der Elbe

Die Elbe ist ein Fluss, der über sehr gute Fischbestände verfügt. Auch der Zander kommt in der Elbe häufig vor und das zum Teil in stattlichen Größen. Wir möchten mit diesem Artikel aufgreifen, wie und wo beim Angeln auf Zander in der Elbe der Versuch lohnt.

 

Zanderangeln in der ElbeAngeln auf Zander in der Elbe – welche Plätze eignen sich?

Zander kann man überall dort erwarten, wo Bauwerke oder Unterstände mit natürlicher Herkunft den Fischen Deckung gewähren. Für das Angeln auf Zander in der Elbe bedeutet dies, dass Häfen, verankerte Boote, Totholz, Markierungsbojen, sowie Brücken und Brückenpfeiler erste grobe Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort der Zander liefern. Hinzu kommen die langgezogenen Steinpackungen. Diese sind besonders seit dem Aufkommen der Grundeln interessant geworden. Die Grundeln finden Deckung zwischen den Steinen, die Zander wissen das und patrouillieren deshalb entlang dieser Steinwälle. Neben den Packungen sind auch die Buhnen beim Angeln auf Zander in der Elbe immer einen Versuch wert. Deren Flachwasserzonen bieten Rückzugsmöglichkeiten für allerlei Beutefische. Vor allem in den Abendstunden suchen neben den Rapfen, auch die Zander diese Areale auf, um sich am reich gedeckten Tisch zu sättigen.

 

Zanderangeln in der Elbe - welche Angeltechniken machen Sinn?

Das Angeln auf Zander in der Elbe kann man auf viele verschiedene Arten betreiben. Die favorisierten, stationären Angelmethoden sind das Grund- und das Posenangeln. Die beliebteste Aktivangelei ist das Spinnfischen mit Kunstködern.

 

Grundangeln auf Zander in der Elbe

Beim Grundangeln wird der Zanderköder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes Tiroler Hölzl zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

 

Zanderangeln mit mit der Pose

Für das Posenangeln müssen Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Angeln auf Zander in der Elbe mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzel-Fisch wird von diesen raubenden Zandern gerne angenommen.

 

Angeln mit Kunstködern auf Zander

Das Kunstköderangeln auf Zander stellt einen sehr effektiven Weg der Zanderangelei für all diejenigen dar, die lieber aktiv nach Fischen suchen. Jeder aussichtsreiche Spot kann mit Hilfe eines Gummifischs abgesucht werden, auch Stellen, an denen der Platz zum Ausüben der stationären Angelei nicht ausreicht. Weiterer Vorteil des Spinnfischens ist die große Strecke, die man während des Angelns zurücklegt. Die abgesuchte Wasserfläche ist dadurch wesentlich größer, als die, die vom Stationärangler erreicht wird.

 

Angeln auf Zander in der Elbe – welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln auf Zander in der Elbe kann mit jeglichen Fischgrößen gerechnet werden. Vom Nachwuchs-Räuber bis zu ausgewachsenen Endfischen mit über 100 Zentimeter Länge ist alles möglich, auch wenn die Chance auf Fische in Durchschnittsgrößen natürlich wesentlich ausgeprägter ist.

 

Worauf sollte man sonst noch achten?

Als Besonderheit der Elbe ist definitiv die Gefahr zu nennen, die von ihren Fluten ausgeht. Die Strömung hat eine nicht zu unterschätzende Kraft, sodass unbeabsichtigte Badegänge selten glimpflich ausgehen. Deshalb ist beim Angeln an der Elbe Vorsicht geboten. Gerade beim Betreten von Steinpackungen und Buhnenköpfen sollte man darauf achten, wo man hin tritt. Die Steine liegen nicht immer so fest zusammen, wie man es vielleicht vermuten würde. Eine falsche Gewichtsverlagerung bringt den buchstäblichen Stein ins Rollen und den unachtsamen Angler zu Fall. Endet der Fall im Wasser, kann die Situation schnell brenzlig werden. Deshalb gilt es, vor allem bei Nacht und bei Regen, wenn die Steine nass und glatt sind, genau darauf zu achten, wohin der nächste Schritt gesetzt wird. Wer das Angeln auf Zander in der Elbe vom Boot aus betreiben möchte, sollte sich im Vorfeld vom ordnungsgemäßen Zustand von Boot und Motor überzeugen. Auch eine Schwimmweste ist nicht unangebracht und kann im entscheidenden Moment Leben retten.

 

Gute Zanderrute findest du hier: Spinnruten

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17.06.2018 22:04

Spinnfischen am Rhein

Der Rhein ist ein beeindruckender Fluss. Er wird bewohnt von unzähligen Fischen, die unterschiedlichen Arten zugehören. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Fische im Rhein zu beangeln. Dieser Artikel handelt speziell vom Spinnfischen am Rhein. Dabei wird über die zu fangenden Fischarten, die interessanten Stellen, die einzusetzenden Köder und viele andere wissenswerte Aspekte gesprochen. Nach dem Lesen dieses Artikels steht der Spinnfischtour am Rhein also nichts mehr im Weg.

 

Kunstköder zum SpinnangelnWas bedeutet Spinnangeln?

Das Spinnfischen am Rhein bedeutet, dass man versucht mit künstlichen Ködern, die die typische Beute von Raubfischen imitieren, einen der Räuber zu überlisten. Der Angler muss den besagten Kunstködern durch bestimmte Führungstechniken Leben einhauchen, um die Raubfische zum Biss zu verleiten. Das Spinnfischen am Rhein kann entweder vom Ufer, oder vom Boot aus betrieben werden. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass es kostengünstiger und weniger aufwändig ist, als das Angeln vom Boot. Es genügen eine Rute und eine kleine Tasche und schon kann es losgehen, während für ein Angeln vom Boot erst noch das Boot zu Wasser gelassen werden muss. Dafür hat man als Bootsangler aber auch den Vorteil, dass man Plätze erreicht, die für Uferangler unzugänglich sind. An solchen Stellen herrscht oftmals ein deutlich geringerer Befischungsdruck, was vor allem beim Angeln mit Kunstköder ein entscheidender Vorteil sein kann.

 

Welche Fische kann man beim Spinnangeln am Rhein fangen?

Beim Spinnfischen am Rhein kann man eine Vielzahl unterschiedlicher Fische erbeuten. Zu rechnen ist mit Barschen, Zandern, Döbeln, Rapfen, Hechten und Welsen. Natürlich muss das Angelgerät auf diese sehr unterschiedlichen Fische angepasst werden. Barsche, Zander und Döbel werden mit recht feinem Material beangelt, während die Ausrüstung für das Spinnfischen am Rhein auf Wels unbedingt robust ausfallen muss. Nicht nur, weil die Welse im Drill enorme Kräfte freisetzen, sondern auch, weil die Strömung sie in ihren Fluchten noch zusätzlich unterstützt.

 

Spinnfischen am Rhein - welche Stellen sind interessant?

Sehr interessant für das Spinnfischen am Rhein sind alle Plätze an denen viel Futterfisch vorkommt, oder an denen sich die Räuber aufhalten, um während ihrer Ruhephasen Kraft zu tanken. Dazu gehören flache Kiesbänke, diverse Strömungskanten, Buhnen und Steinpackungen. Außerdem zählen auch umgestürzte Bäume, über das Wasser gewachsene Bäume und Sträucher, sowie Steganlagen und verankerte Boote und Schiffe zu wahren Raubfisch-Magneten. Flache Kiesbänke eignen sich beim Spinnfischen am Rhein sehr gut für das Fangen von Barschen. Sie mögen diese Zonen, weil sich hier viele Kleinfische tummeln. Das Gleiche gilt für Rapfen und Döbel, wobei man die Rapfen auch im Bereich von Buhnen und ganz dicht an der Steinpackung findet. Zielgenaue Würfe bis kurz vor die Steine sind hier die Grundlage für den Erfolg. Zander stehen etwas tiefer, aber ebenfalls gerne im Bereich der Buhnen und Steinpackungen. Hechte mögen jede Deckung, die sie als Unterstand nutzen können, um dann aus dem Hinterhalt zuzustoßen. Umgestürzte Bäume, Stege und verankerte Boote sind deshalb immer für einen Hecht gut. Der Wels ist der König der Buhnen. Er schätzt diese Bereiche für ihr hohes Fischvorkommen. Auch in der Steinpackung macht das Angeln auf Welse Sinn. Hier ruhen sie sich gerne aus, bevor sie zu ihrem nächsten Beutezug losziehen. Das Spinnfischen am Rhein kann also durchaus als vielfältig und abwechslungsreich bezeichnet werden.

 

Welche Köder kommen beim Spinnangeln in Frage?

Als Köder kommen beim Spinnfischen am Rhein Spinner, Blinker, Gummifische und Wobbler zum Einsatz. Diese sollten in ihrem Aussehen und ihrer Größe selbstredend den Vorlieben der einzelnen Zielfische angepasst werden. Barsche, Döbel und Rapfen lassen sich sehr gut mit kleinen Spinnern und Wobblern überlisten. Auch kleine Gummifische locken regelmäßig Barsche aus der Reserve. Zander werden häufig auf Gummiköder und Wobbler gefangen. Hechte und Waller mögen recht große Spinnköder aller Art. Während der Hecht sich gerne auf große Gummiköder stürzt, nehmen Waller gerne große Blinker.

 

Spinnfischen am Rhein - worauf ist zu achten?

Besonders für die Uferangler am Rhein ist zu beachten, dass sie auf festes Schuhwerk achten und nach Möglichkeit nicht alleine losziehen sollten. Oftmals muss man am Rhein von der Steinpackung aus angeln. Dies ist vor allem an Buhnen der Fall. Die Steine liegen nicht immer fest aufeinander, können deshalb kippen und einen unachtsamen Angler zum Stolpern bringen. Hinzukommt, dass die glatte Oberfläche in Verbindung mit Algenbewuchs und Wasser ein Ausrutschen begünstigt. Wer bei einem solchen Unfall allein unterwegs ist und im Falle eines Falles kein Handy zur Verfügung hat, um Hilfe zu rufen, kann sich kaum helfen. Das gilt vor allem nachts. Festes Schuhwerk und ein zuverlässiger Angelpartner bewahren vor einem solchen Szenario. Außerdem kann der Angelpartner bei der Landung von Fischen, sowie beim Verewigen mit der Kamera behilflich sein.

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01.06.2018 16:26

Angeln Hamburger Hafen

Angeln Hamburger Hafen - generell ist Hamburg als ein spannendes Reiseziel bekannt und beliebt. Mehr und mehr Angler lernen die Stadt im Norden Deutschlands auch für die Möglichkeiten zu schätzen, die sie den Anglern bietet. Viele Angler versuchen deshalb mittlerweile ihr Glück beim Angeln in der Großstadt. Wasser steht dafür in Hamburg definitiv genügend zur Verfügung. Ein ganz besonders interessanter Bereich ist der Hamburger haben, weshalb wir diesen Bericht dem Thema Angeln Hamburger Hafen gewidmet haben.

 

Angeln Hamburger Hafen - warum ist es so interessant?

Angeln im Hamburger Hafen ist unter anderem deshalb so interessant, weil es das Angeln vor einer sehr beeindruckenden Kulisse bedeutet. Man fischt in einem riesigen Hafengebiet und hat unzählige Möglichkeiten, wo man den Köder platzieren kann. Doch nicht nur wegen seiner Größe ist der Hamburger Hafen interessant. Ebenfalls ist er dafür bekannt, dass er sehr viele Fische beherbergt. Regelmäßig werden hier kapitale Exemplare verschiedener Arten von Anglern überlistet.

 

Angeln Hamburger HafenAngeln Hamburger Hafen - welche Fische kann man dort fangen?

Natürlich kann man, wenn man das Projekt Angeln Hamburger Hafen angeht, sowohl Raub- als auch Friedfische fangen. Dennoch ist der Hamburger Hafen vor allem bekannt für seine guten Bestände sämtlicher Raubfischarten. Im Klartext bedeutet dies, dass man in diesem Gebiet Barsche, Zander, Hechte, Rapfen und sogar den ein oder anderen Waller überlisten kann. Dadurch hat der Angler sozusagen eine sehr breite Auswahl an potentiellen Zielfischen. Entschieden wird sich für das, was am reizvollsten erscheint und schon kann das Angeln starten.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Man hat mehrere Möglichkeiten, um den Köder zum Raubfischfang anzubieten. Dabei unterscheidet man zunächst, ob man stationär oder aktiv auf die ausgewählte Zielfischart angeln möchte und überlegt dann, ob man einem Naturköder oder einem künstlichen Köder den Vorzug gibt.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Köder kommen zum Einsatz?

Als Köder verwendet man entweder Naturköder oder Kunstköder. Das bedeutet, dass man entweder Würmer oder tote Köderfische einsetzt, oder eben künstliche Köder. Darunter versteht man kleine Spinner, Blinker, Gummifische oder Wobbler. Mit Würmern lassen sich Barsche und manchmal auch Zander und Welse aus der Reserve locken. Ansonsten springen diese Fischarten sehr gut auf Kunstköder oder Köderfische an. Bei Rapfen und Hechten sollten die Tauwürmer zur Seite gelegt und ausschließlich Köderfische oder Kunstköder verwendet werden.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Köderfischen?

Das Angeln mit Köderfisch gelingt, sofern man es stationär, also beim Ansitz ausüben möchte, grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Montagen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, den Köderfisch an einer Posenmontage in der gewünschten Wassertiefe anzubieten. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man festgestellt hat, dass die Raubfische eher in den oberen Wasserschichten jagen. Außerdem kann man den Köderfisch auch auf Grund anbieten. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die aus Laufblei, Wirbel, Vorfach und Haken bestehen.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Spinnködern?

Mit Spinnködern angelt man aktiv, weil der Angler ihnen gewissermaßen Leben einhauchen muss. Erst dann, wenn Kunstköder durch den Angler sauber geführt werden, senden sie die Reize an ihr Umfeld aus, die die Raubfische zur Attacke verleiten. Für die richtige Führungstechnik muss man von Köder zu Köder unterscheiden. Gummifische können beispielsweise einfach durchs Wasser gezogen, aber auch in Sprüngen über den Grund geführt werden. Spinner hingegen benötigen konstanten Zug, während man bei Wobblern wiederum mit kleinen Pausen arbeiten kann, aber auch nicht unbedingt muss. Wichtig beim Spinnfischen, egal welchen Köder man verwendet, ist die Ausdauer. Wenn in den ersten Angelstunden nichts passiert, muss konzentriert weiter geangelt werden, bis der lang ersehnte Biss erfolgt.

 

Gute Gummiköder findest du hier: Gummifische & Jigs

 

Angeln Hamburger Hafen - zu welchen Zeiten ist das Angeln möglich?

Beim Thema Angeln Hamburger Hafen kann gesagt werden, dass das Angeln tagsüber und nachts ausgeübt werden kann. Bisse können zu jeder Phase des Tages auftreten. Die Dämmerungsphasen sind auch hier, wie an vielen anderen Gewässern, sehr interessant.  

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Jahreszeit eignet sich dafür?

Im Hamburger Hafen halten sich ganzjährig Fische auf, sodass man sie auch über das ganze Jahr mit der Angel dort fangen kann. Wer in der kalten Jahreszeit losgeht, sollte besonderes Augenmerk darauf legen, wo er hintritt. Die senkrecht abfallenden Betonufer und Spundwände sind bei Bodenfrost extrem glatt. Ein Sturz ins eiskalte Wasser aus dieser Höhe geht selten glimpflich aus.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie keschert man gehakte Fische?

Bei der Thematik Angeln Hamburger Hafen kommt dem richtigen Kescher eine ganz besondere Bedeutung zu. Bei meterhohen Spundwänden kommt man mit normalen Kescherstangen an deren Grenzen. Hier müssen spezielle Spundwandkescher her. Diese werden an einem langen Seil zum Fisch herabgelassen. Nachdem der Fisch über das Netz gezogen hat, zieht man ihn mit dem Seil nach oben.

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18.03.2018 20:02

Angeln mit Gummifisch

Angeln mit Gummifisch - das aktive Angeln auf Raubfische wird immer populärer. Immer mehr Raubfischangler tauschen ihre Ansitzrute gegen eine Spinnrute aus und stellen den Barschen, Hechten und Zandern unserer Gewässer mit Kunstködern nach. Dabei ist auch häufig die Rede von Gummifischen. Aber Gummifisch ist nicht gleich Gummifisch. Wir haben uns für euch damit auseinandergesetzt, wo die Unterschiede liegen und welche Eigenschaften die einzelnen Modelle auszeichnen.

 

Angeln mit GummifischAngeln mit Gummifisch - was versteht man darunter?

Angeln mit Gummifisch bedeutet, dass sich ein Angler auf Raubfischjagd begibt. Er tut das aber nicht mit Köderfischen, oder mit Kunstködern aus Metall, sondern er greift auf speziell dafür entwickelte und hergestellte Gummifische zurück. Diese Gummifische haben die Aufgabe, die Beute der Raubfische zu imitieren. Dazu müssen sie vom Angler aktiv durchs Wasser geführt werden, denn damit haucht ihnen der Angler sozusagen Leben ein. Je natürlicher und verführerischer der Gummifisch vom Angler geführt wird, desto größer ist die Chance, dass beim Angeln mit Gummifisch ein Biss von Barsch, Hecht, Zander und Co erfolgt. Es gibt Gummifische nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in vielen verschiedenen Formen und Größen.

 

Angeln mit Gummifisch - welche Modelle gibt es?

Bevor man beim Angeln mit Gummifisch starten kann, steht man beim Köderkauf vor der Qual der Wahl. Wir haben euch dafür kurz und kompakt die Unterschiede von drei der bekanntesten Ausführungen aufgelistet.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind Actionshads?

Als Actionshads werden Gummifische bezeichnet, die in ihrer Form den Beutefischen sehr nahe kommen. Ihr Körper ähnelt der typischen Fischform stark und ist am Schwanzende mit einer großen Tauchschaufel ausgestattet. Diese sorgt für starke Druckwellen, wenn sie vom Angler durchs Wasser gezogen wird. Die Köderführung kann entweder in einer durchgehenden Einzugbewegung ablaufen, mit Tempowechseln, oder ohne. Außerdem kann man den Actionshad, wenn man das Angeln mit Gummfisch mit diesem Köder-Typ durchzieht, immer wieder auf dem Grund absetzen und anschließend wieder anheben. Mit diesem Köder kann man das Angeln mit Gummifisch sowohl vom Ufer, als auch vom Boot ausgeführen. Das Wurfangeln, sowie das Vertikalfischen sind Optionen, zwischen denen der Angler wählen kann.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind No Action Shads?

No Action Shads sind Köder, die ebenfalls aus Gummi bestehen und auch teilweise sehr nah an das Erscheinungbild der Beutefische herankommen. Typisches Unterscheidungsmerkmal zu den klassischen Gummifischen ist die Schaufel am Ende des Schwanzes. Diese fehlt den No Action Shads. Stattdessen läuft das Ende dieses Köders spitz und dünn zusammen. Einige Modelle gabeln sich am Ende. Sie müssen aufgrund dieser Merkmale etwas anders geführt werden, als normale Gummis mit Schaufel. Um das dünne Schwanzende so richtig in Bewegung zu versetzen, sollte man, wenn man das Angeln mit Gummifisch mit No Action Shads ausüben möchte, auf das kontinuierliche Einkurbeln verzichten. Diese Technik, kommt diesen Ködern nämlich nicht entgegen. Sprünge über den Grund und das Zupfen des Köders versetzen die dünnen Schwanzenden hingegen in hochfrequente Vibrationen, denen kaum ein Raubfisch widerstehen kann.

 

Angeln mit Gummifisch - was sind Jigs?

Jigs gehören zu den Gummiködern, die in Deutschland schon am längsten zum gezielten Raubfischfang zur Verfügung stehen. Ihr Körper ist meist wurmartig ausgeprägt und am Ende befindet sich in der Regel ein sichelförmiger Flatterschwanz, der unter Wasser extrem große Reize an die Räuber aussendet. Für Anfänger in Sachen Angeln mit Gummifisch eignen sich Jigs sehr gut, da ihre Eigenschaften Fehler in der Führung verzeihen und so die Fängigkeit erhalten.

 

Angeln mit Gummifisch - wie montiert man einen Gummifisch?

Gummifische werden im Normalfall mit einem Bleikopf ausgestattet. Dieser Bleikopf verfügt über einen integrierten Haken, über den sich Kopf und Gummifisch verbinden lassen. Der Bleikopf dient dazu, dass der Angler den Köder auf Distanz und auf Tiefe bringen kann. Je nach Ködergröße, gewünschter Wurfdistanz und Strömung greift man auf verschiedene Bleikopf-Größen zurück, um sich jeder Situation so exakt wie möglich anzupassen. Als Vorfach kommt entweder ein Stück Fluorocarbon oder ein Stahlvorfach zum Einsatz. Wer auf Hechte aus ist, kommt langfristig nicht um ein Vorfach aus Stahl herum.

 

Angeln mit Gummifisch - wo ist es sinnvoll?

Das Angeln mit Gummifisch kann man entweder im Still- oder im Fließgewässer ausüben. Einsteigern kann man empfehlen, ihr Glück vorerst in Gewässern ohne Strömung auf die Probe zu stellen, weil das Erlernen der Köderführung und das Entwickeln eines Gespürs für die Signale des Köders, dort leichter fällt. Kraut- und hindernisfreie Abschnitte mit freiem Grund sind sehr gut geeignet für die ersten Schritte mit Gummifisch.

 

Angeln mit Gummifisch - welche Fische fängt man dabei?

Beim Angeln mit Gummifsch kann man verschiedene Fischarten fangen. Barsche, Hechte, Zander, Welse, Döbel, Forellen und viele andere Arten stehen auf die künstlichen Weichköder. Grundsätzlich kann man die Angelei natürlich auf eine bestimmte Fischart spezialisieren, dennoch kann zu jeder Zeit alles beißen. Ein Hecht beim Barschangeln ist ebenso möglich, wie ein Zander beim Wallerspinnfischen. Das hält die Spannung stets auf einem hohen Level und lässt den Angler Wurf um Wurf unter höchster Motivation absolvieren.

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