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26.06.2018 17:49 von Daniel Schulze

Futter für Schleien

Schleien sind Friedfische und lassen sich deshalb mit typischen Friedfisch-Ködern fangen. Auch das Füttern auf Schleien ist möglich. Aber welches Futter verwendet man, wenn man Schleien an seinen Angelplatz locken möchte? Welche Aspekte sind zu beachten und was mögen Schleien ganz besonders? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und für euch die Antworten zusammengetragen. Dadurch soll es auch unseren Lesern möglich sein, beim nächsten Ansitz das richtige Futter für Schleien auszuwählen und den Ansitz noch erfolgreicher zu bestreiten.


Grundfutter für SchleienWarum und was sollte man anfüttern?

Natürlich kann man sein Glück beim Angeln auf Schleien auch auf die Probe stellen, ohne die befischten Plätze anzufüttern. Dies wird von Zeit zu Zeit auch funktionieren. Allerdings wird man an Plätzen, an denen man Futter einbringt, höhere Chancen generieren, eine Schleie zu fangen. Der Grund dafür ist folgender: Schleien entwickeln vor allem dort gute Bestände, wo ihre Anforderungen an einen guten Lebensraum erfüllt werden. Sie mögen Gewässer, die dicht mit Kraut besiedelt sind und halten sich gerne im oder ganz dicht am Kraut auf. In einem solchen Umfeld wimmelt es von natürlicher Nahrung, sodass es der Schleie an nichts fehlt. Sie kann nahezu an jedem Ort im Gewässer fressen. Das spielt dem Angler nicht in die Karten, weil er ja schließlich möchte, dass die Schleie an einem ganz bestimmten Ort frisst. Und zwar dort, wo der Hakenköder ausgelegt worden ist. Dies kann mit dem richtigen Futter für Schleien erreicht werden. Man befüttert damit den gewünschten Bereich und gestaltet diesen dadurch wesentlich attraktiver für die Schleien. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Zielfische auf dem Futterplatz erscheint und den Hakenköder aufnimmt, steigt dadurch. Es ist pauschal schwer zu sagen, welches das beste Futter für Schleien ist. Je nach Gewässer, Jahreszeit, Wassertemperatur und Fischbestand kann die Vorliebe der Schleien für bestimmtes Futter variieren. Deshalb haben wir die wesentlichen Futtermittel, die für das Schleienangeln in Frage kommen, kurz aufgelistet und beschrieben.


Futter für Schleien - Grundfutter anmischen

Mit Grundfutter ist das Futter gemeint, das die Angler beim Stippen und Feedern verwenden, um die Weißfische an ihren Platz zu locken. Dieses Futter wird mit Wasser angemischt und zu Kugeln geformt, die dann auf dem Futterplatz versenkt werden. Wenn das Futter auch nach dem Befeuchten die richtige, pulvrige Konsistenz aufweist, erzeugt es unter Wasser große Wolken und sorgt dadurch dafür, dass schnell Fische auf die Futterstelle aufmerksam werden. Auch den Schleien bleibt ein derartiger Futtereintrag nicht lange verborgen. Deshalb sollte eine Tüte des Pulverfutters im Futtereimer des Schleienangler nicht fehlen. Das besagte Futter lässt sich auch sehr gut mit anderen Futtermitteln unserer Auflistung kombinieren, wodurch die Attraktivität ein weiteres Mal erhöht wird.


Mais ein toller Köder zum Schleiangeln

Dosenmais ist ein ausgezeichnetes Futter für Schleien. Die Schleien mögen die gelben, weichen, aromatischen Körner. Man kann den Futterplatz entweder nur mit Mais befüttern, oder ihn mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Den Mais ohne Zusätze zu füttern bringt den Vorteil mit sich, dass man nicht so viele Kleinfische anspricht. Es dauert in der Regel länger, bis Bisse erfolgen. Dafür finden sich schneller große Fische am Futterplatz ein. Eine weitere Möglichkeit den Dosenmais als Futter für Schleien einzusetzen, ist ihn als Püree anzubieten. Dazu sollte man ihn zunächst mit einen Pürier-Stab zerkleinern, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Diese Masse erzeugt unter Wasser eine immense Lockwirkung und wird von den Schleien sehr gut wahrgenommen. Auch Kombinationen aus ganzem Dosenmais und pürierter Mais-Masse sind möglich.


Futter für Schleien - Maden

Auch die Made stellt ein ausgezeichnetes Futter für Schleien dar. Es gelingt mit Hilfe von Maden einen Futterplatz in Bewegung zu versetzen. Die Bewegungsreize, die von den dort eingebrachten Maden an die Umgebung ausgesendet werden, finden in der Schleie einen dankbaren Empfänger. Man kann die Maden entweder mit einer Schleuder am Platz einbringen, oder mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Dadurch wird es möglich die Maden punktuell zu platzieren und sie schnell auf Tiefe zu bringen. Dies ist beim Angeln auf Schleien wichtig. Denn wenn die Maden sehr langsam durch jede Wasserschicht sinken müssen, bevor sie die am Grund fressenden Schleien erreichen, besteht die Gefahr, dass kleine Weißfische die Maden im Mittelwasser abfangen. Maden kann man entweder als Futter für Schleien, oder als Hakenköder verwenden.


Pellets und Boilies für Schleien

Pellets und Boilies lassen sich sehr gut als Futter für Schleien verwenden. Man legt damit, genau wie beim Angeln auf Karpfen, einen Platz an und befischt diesen mit, an Haarmontagen präsentierten, Boilies und Pellets. Für die Schleien dürfen beide Köder ruhig etwas kleiner ausfallen. Boilies in Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter und Pellets in der gleichen Größenordnung sorgen für gute Fangergebnisse.

Gute Boilies kannst du hier kaufen: Angelköder

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11.06.2018 20:40 von Daniel Schulze

Schleienangeln

Beim Stichwort Friedfischangeln denkt man im Allgemeinen an die Fischarten Rotauge, Rotfeder, Brasse und Giebel. Die Schleie zählt natürlich ebenso zu den Friedfischen, hebt sich aber deutlich von den anderen genannten Arten ab. Zum einen durch ihr Aussehen, zum anderen dadurch, dass sie recht scheu ist und bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig zu Werke geht. In diesem Artikel haben wir viele wissenswerte Fakten zum Fang der cleveren Schleien zusammengetragen.


SchleienangelnSchleienangeln - welche Gewässer eignen sich?

Schleien mögen verkrautete Gewässer und Gewässerbereiche. Deshalb lohnt sich das Schleienangeln in Flüssen und Seen, die einen sehr üppigen Pflanzenbewuchs aufweisen. Im Fluss hält man am besten Ausschau nach Zonen, die nur eine sehr geringe Strömung führen. Solche Areale sind zumeist von viel Kraut durchzogen und genau hier wird man auch die Schleien finden.

Schleienangeln - welche Plätze machen Sinn?

Mit dem Wissen, dass die Schleien das Leben in der und um die Unterwasser-Vegetation lieben, wird die Platzwahl auf einmal recht einfach. Oftmals lassen sich gute Plätze zum Schleienfischen mit bloßen Auge erkennen. Verkrautete Zonen, Seerosenfelder und Schilfgürtel, oder Kombinationen aus diesen drei Aspekten sind verlässliche Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg beim Schleienfischen. Die Köder sollte man versuchen so dicht wie möglich am Kraut zu platzieren. Je dichter die Köder am Kraut liegen, desto weniger müssen die Schleien das Kraut verlassen, um an sie heranzukommen. Auf kleinen, freigespülten Kiesplätzen zwischen den einzelnen Krautfahnen oder auf hartem, freiem Untergrund direkt vorm Schilfgürtel lohnt das Ablegen des Köders beim Schleienfischen sehr häufig.


Schleienangeln - welche Montagen gibt es?

Natürlich gibt es auch beim Schleienangeln viele verschiedene Angeltechniken, um zum Erfolg zu kommen. Diese alle auszuführen würde an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen. Deshalb möchten wir uns auf zwei wesentliche Varianten beschränken, die bereits viele Schleien in die Kescher-Maschen der Angler befördert haben. Die Rede ist vom Schleienangeln mit Pose und vom Grundangeln.


Schleienangeln - Posenmontage

Beim Angeln auf Schleie mit Pose muss der Angler einen Spagat schaffen. Es geht für ihn darum, die einzelnen Komponenten der Montage so weit zu verkleinern und zu verfeinern, dass die Schleien keinen Verdacht schöpfen. Gleichzeitig benötigt der Angler jedoch auch Reserven, denn die Schleien sind gute Kämpfer. Gerade wenn man ohnehin schon dicht am Kraut angelt, sollte das Material so ausgewählt sein, dass man realistische Chancen auf Seiten des Anglers behält, den Fisch vom Hindernis weg zu halten. Monofile Hauptschnüre in Durchmessern von 0,25 bis 0,30 Millimeter, oder geflochtene Hauptschnüre in Durchmessern von 0,10 bis 0,15 Millimeter sind in solchen Situationen angemessen. Als Posen kommen beim Schleienfischen ausschließlich dezente Modelle in Frage, die der Schleie keinen Widerstand bieten, der sie verschrecken könnte. Modelle mit Tragkräften von zwei bis vier Gramm eignen sich für diesen Zweck sehr gut. Oftmals wird von Anglern auch ein sogenannter Waggler zum Schleienangeln mit Pose eingesetzt. Die entsprechende Bebleiung ist obligatorisch. Die Hakengröße richtet sich nach den verwendeten Ködern. Wer Tauwürmer einsetzen möchte ist mit Wurmhaken der Größe sechs bis acht gut beraten. Für Maden und Dendrobena eignen sich Haken der Größe zehn bis 12 sehr gut beim Schleienangeln.


Schleienangeln - Grundmontage

Die Grundmontage für das Angeln auf Schleien ist nahezu identisch zu den Montagen, die man vom modernen Karpfenangeln kennt. Sie bestehen aus einem Festblei, aus einem Vorfach und einem Haken, der mit einem Haar versehen ist. Auf dieses Haar werden die Köder aufgezogen. Man erhält dadurch eine gewisse Selektivität, denn andere Fischarten, die den Futterplatz mit den Schleien teilen, schaffen es in der Regel nicht die am Haar angebotenen Köder aufzunehmen. Wenn es zum Biss kommt, handelt es sich deshalb oftmals im eine Schleie. Oder eben um einen Karpfen, denn deren Bisse lassen sich beim Schleienangeln nie ausschließen.

Schleienangeln - welche Köder sind effektiv?

Für das Schleienangeln kann man Tauwürmer, Dendrobena, Maden, Dosenmais, Hartmais, Tigernüsse, Pellets oder eben Boilies und Pop Ups verwendet. Nicht jeder Köder lässt sich mit jeder Methode präsentieren. Der Angler muss deshalb im ersten Schritt für sich definieren, was er genau vor hat und welche Köder dafür in Frage kommen.

Schleienangeln - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Sehr interessant ist beim Angeln auf Schleien, dass man selbst in kleinen Gewässern nie ausschließen kann, dass eine der alten und gut abgewachsenen Schleien den Köder einsaugt. Die Größe der fangbaren Schleien lässt sich absolut nicht an der Gewässergröße abschätzen und dieser Umstand sorgt bei jedem Biss für Spannung und Adrenalinschübe vom Feinsten.


Schleienangeln - welche Besonderheiten sind zu nennen?

Als Besonderheit ist bei dieser Angelei der Fisch selbst zu nennen. Schleien gehören mitunter zu den schönsten Kreaturen, die unsere Gewässer zu bieten haben. Ihre Farbgebung und ihre elegant geschwungene Körper- und Flossenform machen sie zu einem absoluten Highlight für jeden Angler, der eine Schleie im Kescher hat.

 

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17.04.2018 07:44 von Daniel Schulze

Köder für Schleie

Wer eine Schleie fangen will, der muss es nicht nur schaffen den Köder sehr unauffällig anzubieten, es muss dem Angler auch gelingen den richtigen Köder anzubieten. Aber was ist der richtige Köder für Schleie? Diesem Thema haben wir uns angenommen und eine Vielzahl interessanter Köder für Schleie aufgelistet. Außerdem wurden zu jedem Köder noch die jeweiligen Eigenschaften ausformuliert. So möchten wir einen Gesamtüberblick zu dieser Thematik für unsere Leser gewährleisten und dafür sorgen, dass der nächste Ansitz am Schleien-Teich von Erfolg gekrönt ist.


Tauwurm & Dendrobena

Der Wurm hat sich als Köder für Schleie tausendfach bewährt. Tauwürmer gehören deshalb zum festen Repertoire eines Schleienanglers. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anköderung. So ist es beispielsweise möglich den Wurm komplett über den Haken aufs Vorfach zu schieben, bis nur noch die Hakenspitze zu sehen ist. Ebenso kann man den Wurm mehrmals mit der Spitze durchstechen, damit ein kleines Bündel entsteht. Halbierte Würmer sorgen für ein kleineres Gesamtpaket. Wem all das nicht genug ist, der kann den Wurm mehrfach teilen und die Teilstücke dann mittig mit der Spitze durchstechen. Dadurch wird den Schleien der Spielraum genommen. Sie können den Köder nun nicht mehr einsaugen, ohne sehr schnell auch mit der Spitze des Hakens in Berührung zu kommen. Die Bissausbeute lässt sich auf diese Weise steigern. Dendrobena sind Würmer, die deutlich kleiner ausfallen als die Tauwürmer. Dennoch sind sie ihren größeren Artverwandten in keinem Fall unterlegen, wenn es um das Schleienangeln geht. Durch ihre Größe lassen sich mehrere Würmer auf einen Haken aufziehen. Dadurch entsteht ein stark pulsierendes und Duftstoffe aussonderndes Bündel, das Reize an sein Umfeld abgibt. Den Schleien bleibt dies nicht lange verborgen. Ebenso lassen sich Dendrobena dafür nutzen, dem Futter, mit dem man die Schleien-Plätze befüttert den letzten Schliff zu geben. Man mischt sie im Ganzen oder als Teilstücke unter das Futter und erhält dadurch eine verbesserte Lockwirkung.


Köder für Schleie - Maden

Maden sind noch ein ganzes Stück kleiner, als die Dendrobena. Dies tut ihrer Effektivität als Köder für Schleie allerdings in keinster Weise einen Abbruch. Sie sind sowohl als Hakenköder, als auch als Futter verwendbar. Als Hakenköder können sie entweder in Portionen von zwei oder drei Maden angeboten werden, oder als großes Bündel, das aus zehn bis fünfzehn Maden besteht. Selbstredend, dass man die Hakengröße dementsprechend anpassen muss. Wer die Maden als Futter einsetzt, bringt damit im wahrsten Sinne des Wortes Leben auf den Futterplatz. Die Schleien, die am Platz eintreffen, stellen sich auf die Maden ein und nehmen die am Haken fixierten Maden, die als Köder für Schleie ausgelegt sind, ohne Argwohn auf.


Köder für SchleieKöder für Schleie - Dosenmais

Dosenmais hat viel zu bieten. Er ist im Supermarkt jederzeit erhältlich, kostet nicht viel, verströmt unter Wasser ein intensives Aroma, strahlt durch seine gelbe Färbung zusätzlich nicht zu unterschätzende, optische Reize aus und lässt sich durch seine Konsistenz sehr einfach auf den Haken ziehen. Beim Biss, respektive beim Anhieb durch den Angler,  sorgt eben diese Konsistenz dafür, dass der Haken das Maiskorn zerschneidet und sauber im Fischmaul greift. All diese Aspekte machen den Dosenmais zu einem erstklassigen Köder für Schleie.


Pellets & Boilies

Es gibt kaum eine Fischart, die Pellets meidet. Auch als Köder für Schleie sind Pellets sehr gut verwendbar. Man sollte bei der Größe ruhig etwas runtergehen, im Vergleich zum Karpfenangeln. Im warmen Wasser sollte man beachten, dass regelmäßige Köderkontrollen notwendig sind. Denn das warme Wasser bewirkt ein schnelles Auflösen der aus Fischmehlen und -ölen bestehenden Köder für Schleie. Beziehen kann man die Pellets entweder über das Internet, oder in einem gut sortierten Angelladen.

Boilies können, genau wie Pellets, nicht nur beim Karpfenangeln verwendet werden, sondern auch für den gezielten Schleien-Ansitz. Sie werden auch beim Angeln auf Schleie am Haar der Haarmontage angeboten. So gelingt dem Angler eine recht selektive Angelei, da er Weißfische weitestgehend ausschließen kann. Die Größe der Boilies sollte im Vergleich zum Karpfenangeln etwas herabgesetzt werden. Boilies mit Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter eignen sich sehr gut für das Angeln auf Schleien. Pop Ups unterscheiden sich von normalen Boilies darin, dass sie unter Wasser auftreiben anstatt zum Grund zu sinken. Gerade in verkrauteten Gewässern oder Gewässerpassagen kann dieser Auftrieb den entscheidenden Unterscheid ausmachen. Denn währen die sinkenden Boilies auf dem Grund aufliegen und zwischen dem dort vorkommenden Kraut versinken, kann der Angler den Pop Up knapp über dem Kraut anbieten. Dadurch bleibt er für die Schleien deutlich erkennbar, während die sinkenden Boilies gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden. Gesteigert werden kann der optische Effekt noch, indem man Pop Ups in sehr grellen Farben verwendet.

Gute Boilies findest du hier: Boilies & Angelköder

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05.04.2018 15:31 von Daniel Schulze

Angeln auf Schleie

Für viele Angler, die es auf Friedfische abgesehen haben, ist die Schleie ein sehr besonderer Fisch. Ihr Aussehen und die Tatsache, dass sie sich bei der Nahrungsaufnahme sehr vorsichtig verhält, verleihen der Schleie ihre Besonderheit. Dennoch gibt es natürlich Wege, wie man das Angeln auf Schleie erfolgreich gestalten kann. Wie das genau geht, möchten wir in diesem Artikel beleuchten. Besonders das Angeln auf große Schleien soll dabei im Fokus stehen.

Angeln auf Schleie - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Schleien lieben das Kraut und dicht bewachsene Gewässer. Baggerseen, die von den meisten Anglern wegen des zu dichten Bewuchses gemieden werden, sind also für das Angeln auf Schleie erste Wahl. In Flüssen sollte man nach Bereichen Ausschau halten, die von der Strömung verschont und ebenfalls von reichlich Kraut durchzogen sind. Seerosenfelder oder Schilfgürtel stellen ebenfalls ausgezeichnete Plätze dar, um das Angeln auf Schleie auszuüben. Wie groß oder wie klein das Gewässer ist, spielt keine Rolle und sagt nichts darüber aus, ob mit großen Schleien zu rechnen ist. Auch in überschaubaren Still- und Fließgewässern ist der Fang mehrpfündiger Schleien durchaus möglich.


Angeln auf SchleieWelche Plätze sind aussichtsreich?

Wie bereits erwähnt ist das Angeln auf Schleie überall dort sinnvoll, wo sich viel Vegetation im Wasser befindet. Die Schleien durchstreifen die Unterwasserwälder auf der Suche nach Fressbarem. Deshalb sollte der Angler versuchen, seinen Köder so dicht wie möglich am Kraut, Schilf oder den Seerosen zu platzieren. Hier stehen die Chancen gut, eine Schleie aus der Reserve zu locken. Kleine freigespülte Kiesplätze zwischen einzelnen Krautfahnen eignen sich beispielsweise hervorragend für das Ablegen des Köders beim Angeln auf Schleie.


Welche Ruten und Rollen setzt man ein?

Bevor man mit dem Angeln beginnen kann, braucht man natürlich das nötige Angelgerät. Beim gezielten Angeln auf große Schleien kommt es nicht selten vor, dass sich Karpfen als Beifang einstellen. Damit man sich eine reelle Chance behält, auch diese Beifänge erfolgreich auszudrillen, sollte das Schleien-Gerät nicht zu leicht ausfallen. Als Ruten kommen Modelle in einer Länge von 300 bis 330 Zentimeter zum Einsatz, die mit einer Testkurve von 2,5 bis 2,75 lbs angegeben sind. Derartige Ruten sorgen durch ihre Eigenschaften für Drillspaß beim Bändigen einer Schleie, halten aber gleichzeitig genügend Reserven bereit, um auch im Drill mit Karpfen bestehen zu können. Die Rollen zum Angeln auf große Schleien erinnern ebenfalls an das Karpfenangeln. Große Modelle sind nicht zwingend nötig. Wenn man jedoch große Gewässer beangelt und den Köder auf große Distanzen ausbringen möchte oder muss, ist es hilfreich, wenn man auf eine große Schnur-Kapazität zurückgreifen kann. Eine Rolle in der Größe 7000 oder 8000 eignet sich hier sehr gut. In kleineren Gewässern, wo der Köder nicht weit weg vom Angelplatz platziert wird, genügen Modelle in Größen zwischen 3000 und 5000. Eine zuverlässige Bremse ist für diese Angelei wichtig. Sowohl Schleien, als auch Karpfen können im Drill sehr kraftvolle Fluchten hinlegen. Nur eine sauber arbeitende Bremse kann die auftretenden Kräfte souverän abpuffern.

Gute Angelruten zum Angeln auf Schleie findest du hier: Feederruten

Angeln auf Schleie - wie setzt sich die Montage zusammen?

Für das Angeln auf Schleie setzt man, wenn man es gezielt auf die größeren Exemplare abgesehen hat, Haarmontagen ein, die mit einem Festblei versehen sind. Eben genauso, wie man es bereits vom Karpfenangeln kennt. Die Hakengrößen kann man etwas herunterschrauben. Die Größenangaben der Hersteller variieren hier sehr stark, allerdings eignen sich die Hakengrößen sechs, acht und zehn der meisten Hersteller sehr gut zum Angeln auf Schleie.


Welche Köder sind effektiv?

Sehr effektiv für das gezielte Schleienangeln sind Boilies in der Durchmessern 10 bis 16 Millimeter, Pellets in der gleichen Größenordnung, Tigernüsse, grelle Pop Ups oder Hartmais. Alle genannten Köder werden am Haar angeboten. Durch die harte Beschaffenheit der besagten Köder und die Präsentation am Haar schützt man sich davor, dass der Köder von anderen Fischen wie beispielsweise Rotaugen oder kleinen Brassen vorzeitig gefressen wird. Die Montage bleibt so lange scharf, bis eine Schleie, oder eben ein Karpfen aus dem Kraut kommt und den Köder einsaugt. Ein recht selektives Fischen auf Schleien ist auf diese Art möglich.

Angeln auf Schleie - wie gelingt die Bisserkennung?

Die Bisserkennung gelingt beim Schleienangeln ebenso wie beim modernen Karpfenangeln mit Hilfe von elektronischen Bissanzeigern. Auf diesen Bissanzeigern wird die Rute abgelegt. Im Falle eines Bisses zieht der Fisch Schnur von der Rolle. Diesen Schnurabzug registriert der Bissanzeiger und signalisiert dem Angler das Ganze durch ein akustisches Signal. Für den Fall, dass der Fisch nach der Aufnahme des Köders in Richtung des Anglers flüchtet, arbeitet der Angler mit einem Swinger. Dieser Swinger wird in die Schnur geclippt und zieht die Schnur, sollte ein Fallbiss vorliegen, rückwärts durch den Bissanzeiger. Das Signal ertönt und der Angler kann eingreifen.

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