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23.05.2018 12:00 von Daniel Schulze

Rapfen Angeln

Rapfen Angeln - das Angeln auf Rapfen ist abwechslungsreich und spannend. In jeder geangelten Sekunde kann es zur Explosion der Wasseroberfläche kommen, die darin endet, dass der Köder mit brachialer Kraft in die Tiefe gezogen wird. Die Bremse der Rolle heult auf und es wird Meter um Meter Schnur von der Spule gerissen. Eine Angelei, die jedem Angler das Adrenalin durch die Adern schießen lässt. Und genau zu dieser Angelei haben wir euch die wichtigsten Aspekte zusammengetragen.

Rapfen Angeln - welche Gewässer kommen in Frage?

Wenn man auf Rapfen angeln möchte, kann man dies sowohl in Flüssen, als auch in Stillgewässern tun. Denn in manche Seen gelangen die Rapfen über die Zuflüsse und entwickeln dann nennenswerte Bestände, auf die man gezielt angeln kann. Grundsätzlich sollte man, um Rapfen angeln zu können, aber einen Fluss aufsuchen. Denn eigentlich ist der Rapfen ein typischer Flussfisch und mag das bewegte Wasser.


Rapfen AngelnRapfen Angeln - an welchen Plätzen fängt man sie?

Der Rapfen liebt die Strömung und lässt sich deshalb überall dort fangen, wo das Wasser so richtig in Bewegung kommt. Klassiche Plätze für jeden, der Rapfen angeln will, sind die Turbulenzbereiche, die unterhalb von Turbinenausläufen an Staustufen entstehen. Auch die Bereiche in und um Buhnen sind für einen Angler, der Rapfen Angeln will sehr interessant. Gleiches gilt für Steipackungen, die einer gleichmäßigen Strömung unterliegen und für flache Kiesbänke, auf denen sich die potentiellen Futterfische der Rapfen tummeln. Man kann die Rapfen in den genannten Bereichen bei der Jagd beobachten. Denn sie rauben in der Regel dicht unter der Wasseroberfläche und bringen das Wasser bei der Jagd zum Kochen. Das Wasser schäumt auf und die Kleinfische spritzen im wahrsten Sinne des Wortes panisch auseinander. Dabei entsteht für jeden Angler ein wahres Spektakel für Augen und Ohren. An Spannung ist das Ganze kaum zu überbieten. Das wird jeder Angler bestätigen können, der auf Rapfen angeln geht.


Rapfen Angeln - wie angelt man vom Ufer?

Das Angeln vom Ufer auf Rapfen gehört zu den klassischen Methoden. Man sucht sich einen interessanten Bereich aus und beginnt diesen systematisch zu beangeln. Beim Rapfenangeln bedeutet das, dass man zunächst die Augen und Ohren offen hält nach jagenden Fischen. Hat man jagende Rapfen erspäht, sollte man sie mit dem Köder ein Stück überwerfen und ihn dann an die Fische herankurbeln. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Rapfen das Weite suchen, wenn der Köder in ihrer unmittelbaren Nähe die Wasseroberfläche durchschlägt. Erblickt man nicht direkt raubende Fische, sucht man die augenscheinlich interessanten Bereiche Stück für Stück ab. Man setzt die einzelnen Würfe sehr dicht nebeneinander, um sicherzustellen, dass man das ganze Areal wirklich gründlich absucht.


Rapfen Angeln - wie angelt man vom Boot?

Vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, ist etwas, was nicht für jeden möglich ist, da nicht jeder über ein Boot verfügt. Wenn man allerdings die Möglichkeit hat vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, dann sollte man diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Denn man erhält dadurch die Chance in Bereichen zu fischen, an die ein Uferangler nicht herankommt. An solchen Plätzen herrscht ein wesentlich geringerer Befischungsdruck als an Spots, die auch von Uferanglern frequentiert werden. Die Rapfen sind dort weniger argwöhnisch und schnappen sich eher einen Köder, als an einem, unter hohem Befischungsdruck stehenden Angelplatz. Eine ebenfalls gute Methode, mit der man Rapfen angeln kann, wenn man mit dem Boot unterwegs ist, ist das Angeln vor der Steinpackung. Man lässt sich dafür an der Packung entlang treiben und hält den Abstand zum Ufer kostant. Man setzt währenddessen Wurf um Wurf ganz dicht an die Steine und bekommt meistens dicht vorm Ufer die Bisse. Die Würfe müssen sehr exakt platziert werden. Wirft man zu kurz, erfolgt nämlich kein Biss. Wirft man zu weit, landet der Köder in den Steinen und reißt in der Regel ab.


Rapfen Angeln - welche Köder verwendet man?

Rapfen sind Raubfische und lassen sich deshalb sehr gut beim Spinnfischen fangen. Als Köder kommen beim Spinnfischen auf Rapfen in erster Linie Spinner, Blinker, Wobbler und Gummifische in Frage. Die Farben Weiß, Gelb, Silber und Rot eignen sich sehr gut für diese Angelei. Wichtig ist, wenn man Rapfen Angeln möchte, dass man die Köder mit sehr hoher Geschwindigkeit führt. Rapfen mögen sehr schnell geführte Köder und attackieren diese mit brachialer Kraft. Die Bisse kommen sehr hart und es ist wichtig, dass jeder, der Rapfen Angeln möchte, seine Bremse auf die richtige Einstellung überprüft. Im Fall eines Bisses kommt es nämlich zum Schnurbruch oder zum Ausschlitzen des Hakens aus dem Fischmaul, wenn die Bremse der Rolle zu weit geschlossen wurde.

Gute Spinner zum Rapfenangeln findest du hier: Spinnköder

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29.04.2018 19:02 von Daniel Schulze

Rapfenköder

Rapfenköder - Rapfen sind Raubfische, die dem Angler im Drill alles entgegensetzen, was ihre Kraftreserven hergeben. Aber bevor es zum Drill kommt, geht es für den Angler um die Entscheidung, welchen Rapfenköder er zum Angeln einsetzt? Wir möchten euch diese Entscheidung erleichtern und haben euch deshalb die potentiellen Köder für Rapfen aufgelistet und genau unter die Lupe genommen. Auch gehen wir darauf ein, an welchen Gewässern und Plätzen man die Rapfenköder unbedingt den Rapfen präsentieren sollte.


RapfenköderRapfenköder - in welchen Gewässern setzt man sie ein?

Wenn man Rapfen fangen möchte, sollte man sich an ein Fließgewässer begeben. Die Rapfen halten sich gerne im fließenden Wasser auf und fühlen sich dort wohl. Die Gewässergröße ist kein Indikator für das Vorkommen der Rapfen. Sie sind sowohl in kleineren Flüssen, als auch in großen Strömen vorhanden und können dort beangelt werden. Allerdings kommt es auch in manchen Stillgewässern immer wieder zu Rapfenfängen. Die Fische gelangen über die Flüsse, die die Seen speisen in die Stillgewässer und siedeln sich dort an. Deshalb kann die Präsentation von einem Rapfenköder auch unter Umständen in einem See zum Erfolg führen. Vor Beginn des Angelns, sollte man sich aber unbedingt darüber informieren, ob ein nennenswerter Bestand von Rapfen im entsprechenden Gewässer anzutreffen ist. Denn nur dann lohnt es sich, gezielt loszuziehen mit der Absicht einen Rapfen zu erbeuten.


Rapfenköder - an welchen Plätzen müssen sie landen?

Rapfen halten sich gerne dort auf, wo das Wasser so richtig in Bewegung kommt. Sehr gute Plätze für den Fang von Rapfen sind deshalb die Bereiche, die von einer konstanten und recht hohen Strömung durchzogen sind. Dazu gehören beispielsweise das Umfeld von Buhnen, Wehre, Turbinenausläufe an Staustufen, Bacheinläufe und Mündungsbereiche von Zuflüssen. Außerdem mögen es die Rapfen, ihre Beute bei der Jagd gegen Steine oder andere Strukturen, die sich im Wasser befinden, zu treiben, sie einzukesseln und dann zu erbeuten. Deshalb sind auch Steinpackungen und flache Kiesbänke sehr gut geeignet für das Angeln auf Rapfen. Genau hier sollten die Rapfenköder landen.


Rapfenköder - welche setzt man ein?

Da es sich bei Rapfen um Raubfische handelt, lassen sie sich sehr gut mit Ködern fangen, die ihre typischen Beutefische immitieren. Die Rede ist von Kunstködern. Typische Rapfenköder sind Spinner, Blinker, Wobbler und Gummifische. Jeder dieser Köder hat seine ganz speziellen Eigenschaften und wirkt mit unterschiedlichen Reizen auf die räuberischen Rapfen.


Rapfenköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind recht schnell aufgezählt. Der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. All diese Komponenten sind befestigt an einer durchgehenden Drahtachse, um die das Metallplättchen rotiert und dadurch Druckwellen und optische Reize aussendet. Als Rapfenköder sind auch Spinner geeignet, bei denen das Spinnerblatt direkt auf der Drahtachse sitzt und nicht über eine Adapter-Komponente verbaut ist.


Rapfenköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel, mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen, sind es vor allem die Druckwellen, die Rapfen aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

Tolle Rapfenblinker zum Spinnangeln findest du hier: Blinker


Rapfenköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder, die durch ihre Form an typische Beutefische eines Rapfens erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, die reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.


Rapfenköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Rapfen an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln.


Rapfenköder - wie führt man sie beim Rapfenangeln?

Die Rapfenköder sollten in einem sehr hohen Tempo dicht unter der Oberfläche geführt werden. Rapfen mögen sehr schnell geführte Köder und jagen ihre Beute oftmals direkt in der Nähe der Oberfläche. Mit der genannten Vorgehensweise kommt man ihnen deshalb sehr entgegen und beeinflusst das Beißverhalten der Rapfen positiv.

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14.04.2018 11:51 von Daniel Schulze

Angeln auf Rapfen

Beim Stichwort Rapfen stellen sich vielen Anglern die Nackenhaare auf. Dies allerdings nicht vor Angst, sondern weil der bloße Name bereits an die Kampfkraft der silbernen Raubfische erinnert. Kraftvoll stoßen sie beim Biss auf den Köder, ziehen sofort einige Meter Schnur von der Rolle und legen explosionsartige Fluchten hin. Und das alles direkt an der Oberfläche. Wir haben für euch viele verschiedene Fakten zum Angeln auf Rapfen zusammengetragen und in diesem Artikel vereint.

Welche Gewässer kommen in Frage?

Der Rapfen ist ein Flussfisch. Folglich kommen für den Fang von Rapfen vor allem Fließgewässer in Frage. Außerdem lohnt der Versuch in einigen großen Seen. Je nachdem, von welchen Flüssen diese Seen gespeist werden, können die Rapfen auch im See auftreten. Als Faustregel sollte man jedoch zunächst anerkennen, dass der Rapfen am, respektive im Fließgewässer zu suchen ist.

Welche Plätze sind interessant zum Rapfenangeln?

Der Rapfen liebt die Bereiche, die von einer mittleren bis starken und konstanten Strömung durchzogen sind. Genau dort jagt er seine Beute und bringt dabei das Oberflächenwasser zum Kochen. Ein Platz, an dem ein oder mehrere Rapfen aktiv rauben stellt ein wahres Spektakel für die Augen und Ohren eines Anglers da. Außerdem favorisiert er Bereiche, in denen er seine Beutefische gegen vorhandene Strukturen und Hindernisse in die Enge treiben kann. Für das Angeln auf Rapfen eignen sich also Wehre, Turbinenausläufe, Buhnen, Steinpackungen und flache Kiesbänke. Hier kann jederzeit mit raubenden Rapfen gerechnet werden. Sinnvoll ist es außerdem, den Platz öfters zu wechseln, wenn sich vor Ort keine nennenswerten Aktionen an der Oberfläche zeigen. Besonders die frühe Dämmerung, unabhängig ob morgens oder abends, ist interessant für das Angeln auf Rapfen. Auch schwüle, gewittrige Tage eignen sich sehr gut, um beim Rapfenangeln zum Erfolg zu gelangen.


Angeln auf RapfenWelche Methoden setzt man ein?

Für das Angeln auf Rapfen ist das Spinnfischen eine sehr effektive und spannende Methode. Man führt dabei Kunstköder an interessanten Stellen durchs Wasser, bis einer der silbernen Raubfische zuschnappt und der Drill beginnt. Grundsätzlich unterscheidet man beim Spinnfischen auf Rapfen zwei Varianten. Das Spinnfischen vom Ufer und das Spinnfischen vom Boot aus.


Angeln auf Rapfen - Spinnfischen vom Ufer

Für das Spinnfischen vom Ufer sollte also zunächst ein Bereich ausfindig gemacht werden, der Rapfen verspricht. Ist dies erfolgt sucht man den gefundenen Bereich mit dem Köder ab. Hat man raubende Rapfen mit dem Auge lokalisiert, macht es Sinn diese etwas zu überwerfen und den Köder dann beim Einkurbeln an ihnen vorbei zu ziehen. Sieht man keine aktiven Fische, wirft man die augenscheinlich interessantesten Bereiche an. Ist der Köder im Wasser gelandet, schließt man den Bügel und beginnt damit den Kunstköder in sehr hohem Tempo einzukurbeln. Rapfen mögen schnell und sogar sehr schnell geführte Köder. Sie schießen beim Biss mit sehr hoher Geschwindigkeit auf den Köder und attackieren ihn knallhart. Die Bisse fallen entsprechend brachial aus. Die Rolle sollte deshalb beim Angeln auf Rapfen unbedingt so justiert sein, dass sie die Attacke der Rapfen abpuffern kann.

Spinnfischen vom Boot

Wer ein Boot zur Verfügung hat, bringt dadurch natürlich den Vorteil auf seine Seite, dass er nahezu überall angeln kann, unabhängig davon, ob die Uferbreiche zugänglich sind oder nicht. Somit kommen auch Plätze in Frage, die für die Masse der Angler, die ohne Boot auskommen müssen, nicht erreichbar sind. Solche Stellen unterliegen normalerweise einem geringeren Befischungsdruck und bringen mehr Bisse. Sehr interessant ist das Angeln auf Rapfen vom Boot, wenn man eine langgezogene Steinpackung beangelt. Man lässt sich mit dem Boot an der Packung entlang treiben und wirft die Köder immer wieder ganz dicht an die Steine. Oftmals erfolgen die Attacken bei dieser Angelei in direkter Ufernähe. Für einen Uferangler ist es nur sehr schwer möglich, diese Art der Angelei vom Ufer aus so durchzuführen, dass viele Bisse daraus resultieren. Für den Bootsangler stehen die Chancen sehr gut, mit reichlich Fisch belohnt zu werden.

Welches Angelgerät kommt zum Einsatz?

Für das Angeln auf Rapfen vom Ufer kommen Ruten in Längen von 230 bis 270 Zentimeter in Frage. Vom Boot aus genügen Ruten mit einer Länge von 200 bis 220 Zentimeter. Als Rollen sollten Ausführungen in einer Größe von 2500 bis 4000 verwendet werden. Natürlich muss das Ganze immer zum Anwendungsfall passen. Als Hauptschnüre kommen entweder monofile Schnür mit einem Durchmesser von 0.20 bis 0.28 in Frage oder geflochtene Angelschnüre mit einer Stärke von 0.12 bis 0.18 Millimeter. In beiden Fällen ist es förderlich, wenn man ein Vorfach aus Fluorocarbon vorschaltet, um so unauffällig wie möglich zu agieren. Als Köder für das Angeln auf Rapfen verwendet man Spinner, Blinker, kleine Gummifische und Wobbler.

Gute Spinnruten zum Angeln auf Rapfen findest du hier: Spinnrute

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