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02.10.2019 14:06

Warum ist das Brandungsangeln in Hvide Sande empfehlenswert?

Brandungsangeln Hvide Sande - Dänemark ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel für Meeresangler, da das Land viele verschiedene Angelmöglichkeiten bietet. Dort lassen sich nicht nur diverse Angelmethoden und Angelarten ausführen, sondern auch viele unterschiedliche Zielfische beangeln. Die Hafenstadt Hvide Sande liegt an der Westküste Dänemarks und somit direkt an der Nordsee. Sie stellt ein tolles Eldorado mit Molen, Sandstränden und Steilküsten für Brandungsangler dar, wo man eine sehr gute Fischdichte vorfindet. Beim Brandungsangeln gehen einem Flundern, Schollen sowie verschiedene andere Plattfischarten und Dorsche an den Haken. Zusätzlich ist jederzeit mit Hornhechten, Meeräschen oder Makrelen zu rechnen. Daher ist es empfehlenswert, wenn man beim Brandungsangeln Hvide Sande stets eine Spinnrute im Gepäck hat. Neben dem Fischreichtum gibt es sehr schöne Landschaften und man kann den Ausblick beim Brandungsfischen ganz einfach genießen.

Welches Angelgerät eignet sich zum Brandungsangeln in Hvide Sande?

Brandungsangeln Hvide SandeIm Grunde reichen zum Brandungsangeln Hvide Sande normale Brandungsruten und Rollen. Je nach Strand und generell beim gewählten Hotspot befinden sich Untiefen, Kanten und Sandbänke in unterschiedlichen Entfernungen zum Angler. Hinzu kommt es, dass die Fische während unterschiedlichen Jahreszeiten und Bedingungen verschiedene Bereiche bevorzugen. So kann es sein, dass sich die Fische sehr weit draußen oder dicht am Ufer aufhalten. Sind weite Würfe erforderlich, so ist Angelgerät empfehlenswert, das auf große Wurfdistanzen ausgelegt ist. Welche Rutenlängen eingesetzt werden, sollte jeder Angler nach seinen Vorlieben selbst entscheiden. Kombinieren sollte man die Rute mit einer salzwasserfesten Brandungsrolle. Als Brandungsschnur eignen sich sowohl geflochtene als auch monofile Schnüre. Mit Geflechtschnüren lässt sich oftmals weiter werfen, dafür sind sie aufgrund der geringen Dehnung windanfälliger. Daher ist es sinnvoll zwei Wechselspulen im Gepäck mit unterschiedlichen Schnüren zu haben, so dass man stets auf die Angelbedingungen reagieren kann.

Gute Brandungsruten zum Brandungsangeln Hvide Sande findet ihr hier: Brandungsruten

Welche Brandungsmontagen sind erfolgversprechend?

Für das Brandungsangeln Hvide Sande können verschiedene Brandungsvorfächer eingesetzt werden. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Fertigvorfächer, die einen oder zwei Haken aufweisen können. Zusätzlich sind sie mit verschiedenen Perlen, Spinnerblättern oder Auftriebskörpern ausgestattet. Es ist empfehlenswert, Brandungsmontagen mit unterschiedlichen Perlengrößen und Perlenfarben in der Vorfachtasche mitzuführen. Die neugierigen Plattfische variieren ihre Vorlieben in Bezug auf die Farben sehr schnell, so dass man immer wieder experimentieren sollte, wenn die Anzahl der Bisse zurückgeht. Sind große Wurfweiten notwendig, so sind Weitwurfvorfächer sinnvoll. Damit beim Wurf nur ein möglichst geringer Luftwiderstand herrscht, weisen diese Vorfächer in der Regel nur einen Haken auf. Des Weiteren besitzen diese Brandungssysteme meist eine Vorrichtung, wo sich die Haken einhängen lassen und beim Wurf nicht flattern. Dadurch lässt sich wiederum der eine oder andere Meter weiter werfen. Beim Auftreffen auf das Wasser lösen sich die Haken, so dass die Köder frei auf dem Gewässergrund liegen.

Was benötigt man noch zum Brandungsangeln Hvide Sande?

Neben den Brandungsruten, Rollen sowie dem Angelzubehör sind weitere Dinge zum Brandungsangeln Hvide Sande empfehlenswert. Dies ist beispielsweise ein Brandungsdreibein, auf dem zwei Brandungsruten abgestellt werden können. Die Ruten lassen sich steil positionieren, so dass Wellen, die im Uferbereich umschlagen, nicht direkt auf die Schnur treffen. Andernfalls könnte das Vorfach samt Köder sehr schnell Richtung Ufer gespült werden. Anstelle eines Brandungsdreibeins lassen sich auch normale Brandungsrutenhalter einsetzen. Sie lassen sich mittels des langen Schwertes in dem Sandboden verkeilen, wodurch die Brandungsruten wiederum senkrecht aufgestellt werden können. Zusätzlich ist ein Fischeimer sinnvoll, damit die gefangenen Fische nicht im Sand liegen. Um den Fang waidgerecht zu versorgen, sollte man ein Messer, ein Schlagholz sowie ein Maßband stets griffbereit haben. Je nach Jahreszeit gilt es, die passende Kleidung am Körper zu tragen bzw. mitzuführen. Auch wenn tagsüber angenehme Temperaturen herrschen, kann es am Abend sehr frisch werden.

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15.08.2013 11:08

Steinbutt - Ein räuberischer Plattfisch

Angeln auf Steinbutt macht Spaß und ist mit der richtigen Technik kinderleicht

Steinbutt - Der Steinbutt gehört zu den Plattfischen und hat wegen seines hohen Marktwerts als Speisefisch eine große wirtschaftliche Bedeutung. Zum Schutz des Fisches gilt heute beim internationalen Fischfang ein Mindestmaß von 30 Zentimetern. Neben der Seezunge gilt er als der beliebteste Plattfisch.
Steinbutt - ein Verwandter des Glattbutts

Merkmale des Steinbutts

Der Steinbutt lässt sich an seiner diskusförmigen Körperformen erkennen. Er ist linksseitig, beide Augen sind auf der linken Seite des Fisches angeordnet. Die rechte Seite ist die Unterseite, die weiß ist. Die Oberseite passt sich ausgezeichnet der jeweiligen Umgebung an und bietet dem Fisch daher einen hervorragenden Schutz vor Feinden. Auf der Oberseite des Fisches befinden sich keine Schuppen, wohl aber zahllose Knochenhöcker, die auf der Haut wie kleine Steine aussehen. Daher erhält der Steinbutt auch seinen Namen. Kennzeichnend ist ebenfalls das große Maul mit den spitzen Zähnen. Rücken- und Afterflosse sind beim Steinbutt umlaufend. Die asymmetrische Bauchflosse ist ein weiteres charakteristisches Kennzeichen des Steinbutt. Bei einer Länge von 70 Zentimetern kann der Steinbutt bis zu 12 Kilo wiegen. Die durchschnittliche Größe des Fisches liegt jedoch bei 40 bis 50 Zentimetern.

Die Heimat des Steinbutts

Der Steinbutt lebt entlang aller europäischer Küsten, einschließlich des Mittelmeers und der Ostsee. Der Steinbutt in der Ostsee ist deutlich kleiner als seine Artgenossen. Qualitativ gilt er als der beste Fisch. Vom Polarkreis bis zur nordafrikanischen Küste ist dieser Fisch heimisch. Im Schwarzen Meer gibt es eine andere Art des Steinbutts. Dieser Schwarzmeer-Steinbutt wird als Psetta maeotica bezeichnet. Der Steinbutt bevorzugt flaches Wasser mit Tiefen von 20 bis 70 Meter und einen sandigen, steinigen oder gemischten Untergrund. Er zieht mäßig warme Gewässer vor und lebt auf dem Grund, dessen Beschaffenheit er sich farblich anpassen kann. Der Steinbutt ist auch in anderen Gewässern ausgesetzt worden. So hat man zum Beispiel in Neuseeland mit dem Steinbutt einen guten Erfolg erzielt. Auch in Aquakulturen wird der Steinbutt heute mit Erfolg gezüchtet.

 

Lebensweise und Nahrung des Steinbutts

Der Steinbutt ist ein Raubfisch und ernährt sich hauptsächlich von kleineren Fischen. Zuweilen frisst er auch Krebse und Muscheln. Der Steinbutt lauert seiner Beute auf, indem er sich tief in den Sand eingräbt, so dass nur die Augen zu sehen sind. Nähern sich andere Grundfische, schnell er blitzartig hervor und greift seine Beute.


Auffällig ist, dass es in allen Verbreitungsgebieten der Anteil der männlichen Fische größer ist, als die Zahl der weiblichen Fische. Jungfische halten sich gerne in flacherem Wasser auf. Der ältere Steinbutt hingegen sucht größere Wassertiefen.

 

Das Angeln auf diese Fische unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Art der verwendeten Angelköder von dem Angeln auf andere Plattfische, denn diese Fische werden überwiegend mit Fischfetzen oder Tobiasfischchen gefangen oder entsprechenden Imitaten. Sie sollten beim Angeln auf diese Fische auf sehr scharfe Haken achten, um die Fische trotz größerer Köder immer sicher haken zu können. Auch die Verwendung von Circle Hooks ist durchaus sinnvoll beim Angeln auf diese Fische. Gute Angelhaken finden Sie unter: Meereshaken

 

Laichzeit und Entwicklung des Steinbutts

Im fünften Lebensjahr wird der Steinbutt geschlechtsreif. Die Laichzeit des Fisches ist von April bis August. Das Steinbutt Weibchen legt die Eier in einer Wassertiefe von 10 bis 40 Meter ab. Sie ist in der Lage, bis zu 15 Millionen Eier freischweben im Wasser abzulegen. Nach etwa zehn Tagen schlüpfen die Larven, die zunächst pelargisch sind. Mit einer Größe von etwa 2,5 Zentimetern gehen sie zum Grundleben über, wo sie zunächst aufrecht schwimmen. Erst im Laufe der Entwicklung wandert das rechte Auge auf die linke Körperseite und der Fisch beginnt, auf der Seite liegend zu schwimmen.

 

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam

 

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15.08.2013 08:56

Kliesche (Limanda limanda) - Ein Plattfisch stellt sich vor

Die Kliesche ein schmackhafter und wehrhafter Plattfisch

Kliescher - Die Kliesche, einer der häufigsten Plattfischarten in der Nordsee, gehört zur Familie der Schollen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich im Nordostatlantik vom Weißen Meer bis zur Biscaya, über den Ärmelkanal zur südlichen Nord- und westlichen Ostsee, bis hin zur Barentsee. Die Kliesche lebt küstennah, in einer Tiefe von 5 - 50 m und bevorzugt sandigen Grund und schlickigen Meeresboden. Klieschen werden häufig als Beifang der Schleppnetz-, Drehwaden- und Stellnetzfischerei angelandet und als Speisefisch vermarktet. Die Plattfische werden selten gezielt befischt und gelten als Nahrungskonkurrent zur aus wirtschaftlicher Sicht hochwertigeren Scholle.

 

Kliesche

Merkmale der Kliesche

Das Erscheinungsbild der Kliesche gleicht im Wesentlichen dem der Scholle und der Flunder. Sie hat einen ovalen, seitlich sehr abgeflachten und asymmetrischen Körper. Die Augen der Kliesche liegen zu meist auf der rechten Körperseite. Die Seitenlinie des typischen Plattfisches besitzt einen halbkreisförmigen Bogen über der Brustflosse. In der Haut der Kliesche befinden sich Kammschuppen, so dass sie sich, besonders beim Streichen von hinten nach vorn, rau anfühlt. Typisch für die Kliesche sind undeutliche dunkle und helle Flecken auf der Haut. Die Kliesche wird maximal 12 Jahre alt und hat in der Regel ein Länge von 20 - 30 cm, selten erreicht sie eine Größe von 40 cm.

 

Lebensweise und Nahrung der Kliesche

Die Kliesche lebt bodenorientiert, stationär und schwarmbildend. Die wärmeren Monate des Jahres verbringt die Kliesche in flacheren Regionen. Im Winter zieht sie sich in etwas tiefere Gewässer zurück. Der auch als Scharbe bezeichnete Plattfisch ernährt sich hauptsächlich von bodenlebenden Organismen und Wirbellosen. Schlangensterne, kleine Seeigel, Borstenwürmer, Flohkrebse, Muscheln und kleinere Fische gehören in erster Linie zur Nahrung der Kliesche. Gelegentlich ernährt sie sich auch von Grundeln, Sandaalen und in bestimmten Regionen von Lodden, einem kleinen Fisch aus der Familie der Stinte.

 

Fortpflanzung und Entwicklung der Kliesche

Die Laichzeit der Kliesche liegt zwischen den Monaten Januar und August. An der französischen Küste beginnt die Laichzeit bereits im Januar, während sie in der Barentsee erst spät im Jahr, zwischen Juni und Juli einsetzt. In der Nordsee erstreckt sich diese Zeit von Februar bis April. In Küstennähe geben die Rogener dabei 80.000 - 130.000 frei schwimmende Eier ab. Die Larven schlüpfen nach 1 - 2 Wochen und sind in diesem Stadium 2 - 3 mm lang. Mit einer Länge von knapp 2 cm gehen sie, noch ehe die Metamorphose zum Plattfisch beendet ist, zur bodenorientierten Lebensweise über. Das Wachstum und der Beginn der Geschlechtsreife der Kliesche sind von ihrem Standort und ihrem Lebensraum abhängig. In den Gewässern der Nord- und Ostsee liegt der Zeitpunkt der Geschlechtsreife zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr und einer Größe von 15 - 20 cm.

 

Wissenswertes über die Kliesche

Die Kliesche ist nur sehr schwer lebend zu halten. Durch die Nordsee-Konvention zum Schutz der Fischarten ist ein Mindestmaß von 20 cm festgelegt. Die Kliesche gilt durch ihr zahlreiches Vorkommen und ihr weites Verbreitungsgebiet in europäischen Gewässern als sehr gut erforscht. Mit ihrer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Störungen der Umwelt ist sie ein eindeutiger und nützlicher Indikator für veränderte Umwelteinflüsse und Verschmutzungen. Exemplare in der südlichen Nordsee weisen sehr deutliche Veränderungen der Leber, Verformungen des Skeletts und eine überproportionale Häufung von Geschwüren auf, die wiederum auf eine hohe Belastung dieses Meeres schließen lassen.

 

Fangmethoden der Kliesche

Die Kliesche lässt sich gut vom Ufer aus oder in der Brandung mit besonderen Buttvorfächern angeln, die mit farbigen Perlen und Fäden ausgestattet sind. Spinnerblätter sind für diese Angelmethode bestens geeignet. Vom Boot aus lässt sich die Kliesche mit Naturködern wie Wattwurm, Seeringelwurm, Fischstücken und Muschelfleisch erbeuten. Der als Speisefisch bekannte Plattfisch ist eine preiswerte Alternative zu Scholle und Seezunge.

 

Alles zum Brandungsangeln auf Kliesche finden Sie unter: Brandungsangeln

 

Wir hoffen Ihnen hat der Bericht über die Kliesche gefallen und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in unserem Angelblog.

Ihr Angelshop Neptunmaster Angelteam

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