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27.03.2018 13:59 von Daniel Schulze

Makrele

Makrele - Makrelen stellen nicht nur einen ausgezeichneten Speisefisch dar, sondern stehen auch bei vielen Anglern auf der Beliebheitsskala der Zielfische ganz weit oben. Da die Makrele ein Meeresbewohner ist, wird sie oftmals vom Kutter aus beangelt. Dabei sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Worum es sich dabei genau geht und worauf man beim Angeln auf Makrelen Wert legen sollte, haben wir für euch in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

MakreleMakrele - was ist das?

Bei der Makrele handelt es sich um einen Meeresfisch. Diese Fischart besitzt eine stromlinienartige Form und strotzt nur so vor Energie. Eine Makrele ist niemals allein unterwegs, sondern tritt in großen Schwärmen auf, die vom Angler gefunden werden müssen. Makrelen ernähren sich räuberisch und lassen sich deshalb beangeln wie ein Raubfisch. Zur Vorgehensweise des Anglers, werden wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch genauere Informationen preisgeben.

Makrele - wo sollte man suchen?

Grundsätzlich sind markante Strukturen im Grund des Gewässers, wie für viele andere Fischarten auch, der Wegweiser zu den Makrelen. Sie mögen diese Bereiche und halten sich in großen Schwärmen dort auf. Beispielsweise stellen die Strömungskanten, die sich im Umfeld von Inseln bilden, stets beste Stellen für das Angeln auf Makrelen dar. Da es, je nachdem wo man angelt, jedoch sehr viele markante Bereiche geben kann, macht es Sinn zusätzlich die Augen, im wahrsten Sinne des Wortes, offen zu halten. Es geht darum Möwen ausfindig zu machen. Möwen, die sich an den kleinen Fischen sättigen, die von den räuberischen Makrelen bei ihrer Jagd bis dicht unter die Oberfläche gedrückt werden. Wer einen solchen Bereich gefunden hat, kann sicher sein, dass dort auch die ein oder andere Makrele abzugreifen ist. Die Möwen sind eben ein ausgezeichneter Indikator.


Makrele - welche Rute benötigt man?

Wenn man vom Kutter aus auf Makrele angeln möchte, dann eignen sich recht kurze, aber dafür robuste Ruten bestens. Die Länge sollte zwischen 220 und 260 Zentimeter betragen. Mit längeren Ruten hat man das Problem, dass man nicht genug Kraft auf die gehakten Fische ausüben kann und dadurch Probleme im Drill bekommt. Gehakte Fische? Ja genau, beim Angeln auf Makrele kann es gut und gerne vorkommen, dass mehrere Fische gleichzeitig einsteigen. Mehr dazu im weiteren Textverlauf. Das Wurgewicht der Rute für das Angeln auf Makrele sollte bei circa 300 Gramm liegen. Dadurch kann der Angler kompromisslos arbeiten, die Drills dauern nicht unnötig lange und man vermeidet das Einsammeln der Schnur des Nebenanglers, was jedes Mal aufs Neue für unnötigen Ärger sorgt.

Gute Meeresruten zum Makrelenangeln findest du hier: Angelruten

Makrele - welche Rolle benötigt man?

Bei der Rolle sollte man unbedingt ebenfalls auf stabile Ausführungen mit einem mittleren bis großen Fassungsvermögen für dicke monofile Schnur setzen. Stationäre Rollen machen am meisten Sinn, da deren Übersetzung einen großen Schnureinzug pro Umdrehung gewährleistet. Dies verkürzt die Drills enorm und bringt dem Angler viel Entlastung im Vergleich zu den Kameraden, die das ganze Unterfangen mit einer Multirolle bestreiten.


Makrele - welche Schnur benötigt man?

Als Schnur kommt nur Monofile zum Einsatz. Durch ihre Beschaffenheit neigt sie bei dieser speziellen Angelei weniger dazu sich zu verdrehen, als geflochtene Ausführungen. Außerdem weist sie ein gewisses Maß an Dehnung auf, welche die Fluchten der Makrelen wesentlich besser abfedert, als eine dehnungsarme geflochtene Schnur. Letztendlich wird der Gebrauch monofiler Schnur auch dem Geldbeutel des Anglers entgegenkommen, da diese Schnüre häufig deutlich niedrigere Anschaffungskosten erzeugen, als der Kauf von geflochtenen Leinen. Der Durchmesser der monofilen Schnur sollte zum Makrelen-Angeln bei 0,40 bis 0,50 Millimeter liegen.


Makrele - welcher Köder kommt zum Einsatz?

Für den Fang von Makrelen vom Kutter aus, werden in der Regel Kunstköder eingesetzt. Diese Kunstköder werden in sogenannten Paternoster-Systemen angeboten. Darunter vesteht man Montagen, die aus mehreren Haken bestehen, die im Abstand von 15 bis 20 Zentimeter zueinander auf der Schnur fixiert sind. Auf den Haken sitzen die Kunstköder, am Ende der Schnur wird ein Blei fixiert, welche das Ganze auf Tiefe bringt. Geangelt wird vertikal direkt unter dem Boot. Das Paternoster wird dabei immer wieder angezogen und absinken gelassen, solange, bis die Makrelen sich einstellen.


Makrele - wie viele Fische fängt man?

Natürlich ist es beim Angeln immer schwer eine verbindliche Aussage über Fangaussichten zu treffen. Allerdings hat sich gezeigt, dass Tage mit 30 bis 50 Fischen pro Tag und Angler beim Makrelenangeln keine Seltenheit darstellen. Für eine kurzweilige Angelei ist also bestens gesorgt.


Makrele - wie kann man sie verwerten?

Makrelen lassen sich auf viele verschiedene Arten verwerten. Man kann sie sowohl sofort nach dem Angeln frisch auf dem Grill zubereiten oder in der Pfanne braten. Ebenso lassen sich Makrelen aber auch sehr gut im Räucherofen veredeln. Insgesamt stellen Makrelen einen ausgezeichneten Speisefisch dar, der von vielen Anglern geschätzt wird. Aber auch als Hechtköder machen Makrelen eine gute Figur.

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12.09.2013 14:04 von Daniel Schulze

Makrele - Alles über die Fischart Makrele

Makrele: Merkmale der Makrele, typischer Lebensraum, Fortpflanzung

Makrele - Hier gibt es Informationen, wie man erfolgreich Makrelen fischen kann, wo die Fische leben und wie sie aussehen. Außerdem beschreiben wir die Fortpflanzung von Makrelen und ihren typischen Lebensraum.

Makrele - Merkmale

Die Makrele ist ein Schwarmfisch. Sie wird bis zu 50 cm lang und kann ein Gewicht von 3,4 kg erreichen. Das Höchstalter beträgt 11 Jahre. Die Körperform  ähnelt stark einem Torpedo, sie ist langegestreckt und stromlininenförmig. Die Färbung ist glänzend grün-blau. Die Makrele besitzt außerdem eine stark gegabelte Schwanzflosse und hat Querstreifen auf dem Rücken. Der Körper ist mit Schuppen übersät, die sehr fest sind. Eine biologische Bseonderheit ist, dass ihr die Schwimmblase fehlt. Der Vorteil ist, dass sie dadurch sehr schnell ohne Druckausgleich die Tiefe des Wassers wechseln kann. So kann sie Feinden blitzschnell entwischen und ab- oder auftauchen. Der Nachteil ist allerdings, dass sie ständig in Bewegung bleiben muss um nicht abzusinken. Die Makrele hat außerdem, wie viele ihrer Artgenossen, die sogenannten „Flössel“. Das sind kleine Flossen die hinter der Rücken- und Afterflosse sitzen. Bei der Makrele sind es fünf kleine Flossen. Der Bauch des Fisches ist weiß und die Seiten glänzen perlmuttfarbend. Nach ihrem Tod wechselt die Hautfarbe. Aus grün-blau wird schnell ein tiefes Blau bis hin zu einem blau-schwarz.

Makrele - Lebensraum und Fortpflanzung

Ihr Lebensraum ist das Küstengewässer. Hier hält sie sich in Schwärmen auf.  Makrelen leben in Nordamerika, der Nordsee und Mittelmeer sowie im Schwarzen Meer. Zum  Laichen meiden sie Wassertemperaturen unter 11 °C.  Vor der Küste legen die Fische in den oberflächennahen Bereichen tausende Eier ab. Sobald die Tiere größer werden ziehen sie in tiefere Wasserschichten. In der Zeit der Überwinterung nimmt die Makrele keine Nahrung auf. Danach frisst sie im Frühjahresbeginn zunächst Plankton und steigt dann , nach der Laichzeit im späten Frühjahr und Sommer, auf Fische um. Aufgrund dieser spezifischen Nahrungsaufnahme schwankt auch der Fettgehalte der Makrelen von Jahreszeit zu Jahreszeit. Bei 3 Prozent liegt er ungefähr im Frühjahr. Bis zum Herbst steigt der Gehalt auf beträchtliche 30 Prozent an.  Bevorzugt fressen sie Fischnachwuchs von Sprotten, Dorschen, Wittlingen. Ihre Feinde sind neben Dorsch und Heilbutt auch Delphine, Thunfische, Herings-und Dornhaie. Makrelen unternehmen große Wanderungen von ihren Laichgründen zu den Nahrungsgründen.

Makrele - Fischerei

Die Makrelenfischerei wird meist mit einem Schleppnetz betrieben. Dieses wurde in den Jahren für den Einsatz in tieferen Gebieten aufgerüstet. Ring-und Strandwaden, Bundgarn und Schleppangeln werden ebenfalls eingesetzt. Die Makrele hat sich auch zu einem beliebten Hochseeangelfisch entwickelt. Das kommt von der Tatsache, dass sie nach allen schnappt was glänzt. Daher bieten sich solche Köder besonders an. Makrelen sind als Speisefisch sehr beliebt. Sie können auf vielfältige Weise zubereitet werden. Ob geräuchert, in Konserven eingelegt, gegrillt oder gebraten- die Makrele ist bei Fischfreunden sehr beliebt. Das Fleisch hat, bei firschgefangenen Exemplaren, eine rötliche Färbung und ist sehr zart und saftig. Die Beliebtheit der Makrele hat eine Überfischung der Bestände zur Folge. Der Makrele kommt daher eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zuteil. Die Fangzonen und Zeiten wurden bereits begrenzt. Beim Fischen wird jedoch nicht der Meeresboden beschädigt und auch der Beifang hält sich in Grenzen. Allerdings wird sie häufig als Beifang gefischt und überlebt nur selten, wenn man sie wieder in das Wasser wirft.

Passendes Angelzubehör zum Makrelenangeln finden Sie unter: Makrelenvorfächer

Wir hoffen, Ihnen gefiel unser Beitrag über Makrelen und wir konnten Ihnen interessante Informationen mit auf den Weg geben und Details zur Fischerei erklären.

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