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19.02.2018 16:10

Karpfenangeln mit PVA

Karpfenangeln mit PVA - beim modernen Angeln auf Karpfen ist es mittlerweile völlig normal, dass mit englischen Begriffen und Abkürzungen um sich geworfen wird, die die einzelnen Ausrüstungsgegenstände und Vorgehensweisen bezeichnen. Eine dieser Abkürzungen ist PVA. Aber worum handelt es sich dabei und wie kann man mit der Hilfe von PVA auf Karpfenangeln? Wir haben uns für euch mit der Thematik befasst und die Ergebnisse in den folgenden Zeilen gebündelt.

 

Karpfenangeln mit PVA -was ist PVA?

Bei PVA handelt es sich um Polyvinylalkohol. Aus diesem Polyvinylalkohol werden Netze, Beutel und Schnüre hergestellt, die unterschiedlichen Anwendungsfällen dienen. Das PVA löst sich unter der Einwirkung von Feuchtigkeit und Wasser auf. Diesen Umstand kann der Angler für sich nutzen.

 

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es sinnvoll?

Das PVA ist für das Angeln sinnvoll, weil der Angler die Eigenschaften, die es aufweist nutzen kann, um die Präsentation seines Köders beim Karpfenangeln zu verbessern.

 

Karpfenangeln mit PVAKarpfenangeln mit PVA - wozu verwendet man Netze und Beutel?

Die aus PVA bestehenden Netze und Beutel werden, wenn man sie zum Karpfenangeln einsetzt, mit Ködern gefüllt und verschlossen. Das Verschließen erfolgt, indem man das Ende von Strumpf oder Beutel zusammendrückt, in sich verdreht und leicht befeuchtet. Die verschlossene Stelle ist nun relativ dick. Deshalb ist diese Stelle ideal als Verbindungstelle zwischen PVA-Beutel und Montage geeignet. Der Haken wird einfach durchgestochen. Wenn man die Montage, an der der PVA-Beutel befestigt ist, nun zu Wasser bringt, sinkt sie zunächst zum Grund des Gewässers. Dort angekommen, löst sich das PVA komplett auf und man erreicht den Effekt, dass direkt am Köder eine kleine Menge Futter liegt, die die Aufmerksamkeit der Karpfen genau auf den Bereich lenkt, an dem der Hakenköder liegt. Den Haken an einer anderen Stelle durch den PVA-Beutel zu stechen macht wenig Sinn, da das Material dort zu dünn ist und in den meisten Fällen beim Auswerfen reißt. Der Beutel mit dem Futter verliert dadurch die Verbindung zur Montage, landet an irgendeinem Platz im Gewässer und verfehlt seine Wirkung. Generell sollte beim Karpfenangeln mit PVA außerdem beachtet werden, dass sich PVA bei unterschiedlichen Wassertemperaturen unterschiedlich schnell auflöst.

 

Karpfenangeln mit PVA -wozu verwendet man Schnüre?

Auf die aus PVA hergestellten Schnüre lassen sich sehr gut Boilies aufziehen, mit Hilfe der Ködernadel. Wenn man eine Kette von sechs, sieben oder acht Boilies hergestellt hat, knotet man ein Ende der PVA-Schnur um den Haken oder durchsticht die Schnur mit der Hakenspitze. Nach dem Auswerfen liegen die zusätzlichen Boilies direkt neben dem Hakenköder am Grund des Gewässers und verrichten ihren Dienst. Für welche Variante des PVA man sich entscheidet, ist dem Geschmack des Anglers überlassen. Wer sich für einen geschlossenen Beutel aus PVA entscheidet, sollte diese aber auf jeden Fall vor dem Auswerfen an mehreren Stellen durchstechen. Denn beim Verschließen des Beutels wird auch jedes Mal eine Menge Luft eingeschlossen. Wenn der Auftrieb dieser Luft das Gewicht des Bleies egalisiert, schwimmt der Beutel mit der Montage so lange an der Oberfläche, bis sich der Beutel aufgelöst hat. Die Montage landet dann in den meisten Fällen nicht an ihrem vorgesehenen Platz und die Angelei verliert an Effektivität. Durch das Durchstechen des Beutels umgeht man dieses Risiko, da die Luft aus dem Beutel entweichen kann.

 

Karpfenangeln mit PVA - welche Köder kann man damit füttern?

Zum Befüllen der PVA-Netze und Beutel kommen Pellets, Boilies und Partikel in Frage. Auch Grundfutter kann mitunter eingefüllt werden. Allerdings darf dieses nicht zu nass ausfallen, weil sich das PVA dann bereits beim Befüllen auflöst. Hier sind Erfahrungswerte wichtig und nützlich.

 

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es bei Kraut sinnvoll?

In Gewässern mit PVA zu angeln, die mit einem dichten Krautbewuchs durchzogen sind, ist deshalb sinnvoll, weil man seinen Hakenköder mit Hilfe des PVA vor dem Kraut schützen kann. Dazu befüllt man den PVA-Beutel oder -strumpf nicht nur mit den gewünschten Ködern, sondern lässt auch seinen Hakenköder und den Haken in die PVA-Hülle gleiten, bevor man sie verschließt. Noch besser ist es, auch das Blei noch mit ins PVA zu schieben. Wenn man die Montage anschließend auswirft, sinkt der PVA-Beutel zum Grund und nimmt die Montage samt Haken und Köder mit. Alle Komponenten sind auf diesem Weg vor dem Kraut geschützt, da das PVA das Kraut abschirmt. Am Grund angekommen, löst sich das PVA auf und die Montage liegt sauber mitten im Kraut. Auf diese Art und Weise kann man Plätze beangeln, die vorher wegen des dichten Krautes als schwer erreichbar oder unbefischbar galten. Nicht selten kommen bei solchen Sessions Fische zum Vorschein, die man zuvor nur selten, oder noch überhaupt nicht gesehen hat.

 

PVA Beutel und Schnüre findest du hier: PVA

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07.10.2017 19:45

Karpfenrigs

Karpfenrigs - das moderne Karpfenangeln ist mittlerweile zur Leidenschaft sehr vieler Petri-Jünger geworden. Die Entwicklung steht niemals still, ständig entstehen neue Techniken und Fang-Strategien. Es wird getüfelt, probiert und getrickst, mit dem Ziel möglichst konstant am Fisch zu bleiben. Vor allem im Bereich der Montagen ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten. Es gibt deshalb unzählige verschiedene Karpfenrigs, die alle unterschiedliche Daseinsberechtigungen vorzuweisen haben. Um unseren Lesern einen Überblick und eine Orientierungshilfe zu liefern, haben wir in diesem Text einige der bekanntesten Karpfenrigs aufgelistet. Wir gehen dabei auf die sinnvollsten Einsatzgebiete und die typischen Anwendungskriterien der verschiedenen Karpfenmontagen ein.

 

KarpfenrigsKarpfenrigs - das Anti-Blow-Out-Rig

Bei dem Anti-Blow-Out-Rig liefert der Name im Grunde genommen schon die vollständige Erklärung. Es handelt sich dabei um ein Karpfenrig, das es dem Karpfen nahezu unmöglich macht, den Köder nach der Aufnahme wieder auszuspucken. Dazu wird auf dem Hakenschenkel ein Ring integriert, der dort frei hin und her gleiten kann. Der Ring wird vom Haar der Montage durchlaufen und auf diese Weise davor bewahrt, dass er komplett vom Haken rutscht. Bei anderen Karpfenrigs besteht die Möglichkeit, dass der Haken nicht fassen kann, weil der Fisch den Köder nur kurz einsaugt und diesen samt Haken wieder ausspuckt. Beim Anti-Blow-Out-Rig rutscht der Ring beim Versuch des Karpfens, den Köder loszuwerden, bis zum Hakenöhr, wodurch dem Karpfen dieser Versuch oft misslingt und der Haken in der Lippe greifen kann. Es entsteht ein sehr effizienter Hakeffekt. Gefischt wird dieses Rig mit sinkenden Ködern.

 

Karpfenrigs - das Stiff Rig

Das Stiff Rig gehört zu den Klassikern unter den Karpfenrigs. Oftmals werden Vorfächer aus geflochtenem Vorfachmaterial verwendet. Sie haben die Eigenschaft, dass sie sehr weich und flexibel sind und deshalb vom Karpfen aufgenommen werden können, ohne dass dieser große Gefahr wittert. Der große Nachteil geflochtener Vorfächer besteht allerdings darin, dass der Karpfen das weiche Material recht leicht wieder ausblasen kann. Beim Stiff Rig ist dies ganz anders. Es wird aus monofilem Vorfachmaterial gebunden und ist dadurch wesentlich steifer als herkömmliche Karpfenrigs. Es fällt dem Karpfen wesentlich schwerer ein steifes Rig wieder loszuwerden, was den Hakeffekt begünstigt. Besonders beim Angeln in klaren Gewässern gehört das Stiff Rig zu den effektivsten Karpfenrigs, weil es dort wegen seiner transparenten Optik für die Fische nur sehr schwer erkennbar ist.

 

Karpfenrigs - das Chod Rig

Das Chod Rig zählt ebenfalls zu den sehr bekannten Karpfenrigs. Die Verwendung macht überall dort Sinn, wo man entweder weichen Gewässerboden oder leichten Krautbewuchs vorfindet. Denn durch die Bauart dieses Karpfenrigs kann das Blei im Schlamm einsinken, ohne dass der Köder hinterhergezogen wird. Da das Chod Rig mit Pop Ups gefischt wird, ist auch ein leichter Krautbewuchs kein Problem, da der Köder leicht über dem Bewuchs schwebt. Ideal eignet sich das Karpfenrig auch, wenn man seine Montagen werfen muss, denn es kann sich, aufgrund seiner Bauweise nicht so leicht vertüdeln. Alles in allem gehört das Chod Rig zu den effektiven Karpfenrigs und spielt deshalb bei der Angelei vieler Karpfen-Interessenten eine entscheidende Rolle.

 

Karpfenrigs - Triggalink Rig

Das Triggalink Rig gehört zu der Gruppe der Karpfenmontagen, die ihren Namen wegen des verwendeten Vorfachmaterials erhalten. Triggalink ist die Bezeichnung für ein spezielles Material, welches, sobald es sich mit Wasser vollgesaugt hat, eine gewisse Dehnbarkeit erhält. Je nach Länge des Vorfachs ist eine Dehnung von ein bis zwei Zentimetern möglich. Dadurch spürt der Karpfen bei der Aufnahme des Köders keinen oder nur sehr wenig Widerstand, was bei ihm keinen Argwohn aufkommen lässt. Gerade an Gewässern wo sehr viel auf Karpfen geangelt wird und die Fische die meisten Karpfenmontagen bereits kennen, kann das Triggalink Rig dem Angler den entscheidenden Vorteil liefern. Wer den Hakeffekt zusätzlich begünstigen möchte, kann das dieses Rig mit einem Kurv Shank Haken fischen. Bei diesen Haken ist der Schenkel von Werk aus gebogen und das Öhr nach innen gebogen. Der Line Aligner-Effekt, den man normalerweise durch den Einsatz von Schrumpfschlauch erreicht, ist hier allein durch die Form des Haken gegeben. Die Fangergebnisse, die in den letzten Jahren mit diesen Greifern an den verschiedenen europäischen Karpfengewässern gelungen sind, sprechen für sich.

 

Guten Karpfenhaken findest du hier: Karpfenhaken

 

Karpfenrigs - der Schlüssel heißt Festblei

Natürlich können wir hier nur einige Karpfenvorfächer aufgreifen und ansprechen, weil die Auflistung aller existierenden Rigs den Rahmen eines solchen Artikels sprengen würde. Deshalb sind diese Ausführungen als ein kleiner Auszug der gesamten Rig-Möglichkeiten zu sehen. Für das Funktionieren der Karpfenrigs ist es allerdings wichtig, dass man stets mit einem Festblei agiert. Das bedeutet, dass das Blei so in die Montage integriert wird, dass der Karpfen die Schnur nicht frei hindurchziehen kann. Nur so erhält der Fisch den Gegenzug, der benötigt wird, damit der Haken sauber in seinem Maul fassen kann.

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25.09.2017 17:08

Montage für Karpfen

Montage für Karpfen - in sehr vielen Gewässern tummeln sich Karpfen. Egal ob im Fluss oder See, fast jeder Angler findet die kampfstarken Rüssler in einem Gewässer direkt vor der Haustür. Aber wie kommt man an diese Burschen ran? Wie sollte man vor allem den Köder präsentieren, respektive, wie sollte eine Montage für Karpfen aussehen?

 

Montage für KarpfenMontage für Karpfen - wie sollte sie aussehen?

Wenn man das Internet und verschiedene Fachmagazine nach Anleitungen zum Bau von Karpfenmontagen durchforstet, dauert es nicht lange, bis man sich eingesteht, dass es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, den Karpfen in die Falle zu stellen, oder besser gesagt, an den Haken zu locken. Weil es den Rahmen sprengen würde, sämtliche Möglichkeiten in diesem Artikel aufzugreifen und alle Pro- und Kontra-Argumente gegenüberzustellen, möchte ich meine Aussagen an dieser Stelle etwas verallgemeinern. Wichtig ist, unabhängig davon, wie die Montage im Detail aussieht, dass man einen vernünftigen Hakeffekt erreicht, damit man den Großteil seiner Bisse auch verwerten kann. Denn gerade an Tagen, an denen es zäh läuft, kann ein einziger Biss über Sieg und Niederlage entscheiden. Die wohl bekannteste Montage für Karpfen besteht aus einem Festblei, einem Wirbel, einem Vorfach und einem, mit einem Haar versehenen, Haken.

 

Montage für Karpfen - was ist ein Festblei?

Ein Festblei ist ein ganz wesentlicher Bestandteil einer Montage für Karpfen. Es handelt sich dabei allerdings nicht, wie nun vielleicht so mancher Leser denken mag, um eine spezielle Bleiform. Die Bezeichnung Festblei rührt daher, dass das Blei so an der Montage fixiert wird, dass es seine Position nicht verändern kann. Oder anders ausgedrückt: Beim Angeln mit Festblei, kann die Schnur nicht frei durch das Blei gezogen werden, da es fest auf der Schnur sitzt. Dadurch wird verursacht, dass der Karpfen beim Abdrehen nach der Köderaufnahme gegen das komplette Gewicht des Bleis ziehen muss. Der Gegenzug des Bleis reicht in den meisten Fällen, um den Haken im Karpfenmaul fassen zu lassen. Man spricht dabei auch vom sogenannten Selbsthakeffekt. Weil die meisten Angler auf diesen Selbsthakeffekt nicht mehr verzichten möchten, ist das Festblei aus einer Montage für Karpfen nicht mehr wegzudenken. Wer mit Festblei angeln möchte, kann dies mit allen gängigen Blei-Ausführungen tun. Durchlaufbleie werden in vielen Fällen einfach auf das Öher des Wirbels gezogen und erhalten dadurch ihre Fixierung. Bleie, die über eine Öse mit der Montage für Karpfen verbunden werden sollen, fädelt man entweder direkt auf die Hauptschnur und stoppt sie mit einer Perle und einem Stopperknoten, oder man klinkt sie in einen sogenannten Safety-Clip ein, der im Vorfeld im Rig integriert wurde.

 

Gute Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

 

Montage für Karpfen - warum die Haar-Montage?

Das Haar gehört zur Montage für Karpfen, wie die Angelschnur zur Rolle. Aber warum ist das so? Zunächst mal ist es unmöglich Boilies direkt auf dem Haken zu befestigen und gleichzeitig einen vernünftigen Hakeffekt aufrecht zu erhalten. Sitzt der Boilie jedoch auf dem Haar, liegt der Haken völlig frei, kann sauber drehen und sich entsprechend sehr gut im Fischmaul festsetzen. In der Kombination mit dem Festblei, bildet das Hair-Rig eine tolle Hakmaschine, die sehr häufig für kreischende Bissanzeiger sorgt, sobald ein Karpfen den Hakenköder einsaugt.

 

Montage für Karpfen - wie lang sollte das Vorfach sein?

Je länger das Vorfach einer Montage für Karpfen ist, desto mehr Spielraum hat der Karpfen, bevor der Haken wegen des Festbleis greift, wenn der Fisch nach der Köderaufnahme abdreht. Es ist also naheliegend, dass kurze Vorfächer den Vorzug erhalten sollten. Zu kurz sollten sie allerdings auch nicht ausfallen, damit sie auch dann ins Fischmaul gezogen werden können, wenn der Rüssler der Köder aus etwas größerer Distanz ansaugt. Vorfachlängen zwischen zehn und zwanzig Zentimeter kann man hierbei durchaus als Standardlängen bezeichnen.

 

Montage für Karpfen - welche Köder kann man am Haar anbieten?

Es gibt eigentlich keinen Köder, den man nicht per Haar an einer Montage für Karpfen befestigen könnte. An erster Stelle steht natürlich der Boilie. Pop Ups, Pellets, Mais und Tigernüsse lassen sich aber ebenso gut am Haar präsentieren. Je größer der angebotene Köder ausfallen soll, desto länger sollte das Haar selbstredend sein.

 

Montage für Karpfen - muss man immer auf dem Gewässergrund angeln?

Natürlich ist nicht jede Montage für Karpfen eine Grundmontage. Wenn sich die Fische in anderen Wasserschichten aufhalten, kann man sie auch mit Posenmontagen, oder an freier Leine beangeln. Ein besonderes Erlebnis stellt jedes Jahr aufs Neue, das Schwimmbrotangeln dar. Man angelt dabei auf die Karpfen, die sich im Sommer nahe der Oberfläche aufhalten. Hat man einen oder mehrere Fische entdeckt, füttert man sie zunächst mit Brot und serviert ihnen wenig später eine Flocke, die auch einen Haken enthält. Diese Montage für Karpfen besteht nur aus der Hauptschnur und aus einem, an ihrem Ende befestigten Haken. Simple Montage, riesiger Fun-Faktor!

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