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13.02.2018 13:34 von Daniel Schulze

Futterboilies

Futterboilies - ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr ins Gespräch gekommen ist bei den Karpfenanglern. Viele Angler fragen sich jedoch, was es damit auf sich hat, denn schließlich verwendet man Boilies doch schon seit vielen Jahren als Futter. Was soll also an Futterboilies anders sein? Diesen Fragen haben wir uns angenommen und das Thema im folgenden Text abgehandelt.


FutterboiliesFutterboilies - was ist das?

Seit vielen Jahren wird das Karpfenangeln mit Boilies praktiziert. Auch das Anfüttern der Plätze im Vorfeld der Sessions geschieht mit den Boilies, die man später als Hakenköder benutzen möchte. Das Problem dabei ist allerdings, dass genau diese Vorgehensweise auf Dauer ziemlich ins Geld geht, schließlich kosten gute Boilies recht viel Geld. Also kam man auf die Idee Boilies zu verringerten Preisen anzubieten, die dann in ihrer Qualität nicht an die als Hakenköder verwendeten Boilies rankommen, aber den Fischen trotzdem gut bekommen, sie auf den Platz locken und auch dort halten.

Futterboilies -  worauf sollte man achten?

Leider schaffen es nicht alle Hersteller ihre Futterboilies qualitativ auf einem ausreichenden Level zu halten. Man bekommt die Boilies zwar für einen sehr günstigen Kurs, erhält jedoch auch Kugeln, die von den Fischen eher gemieden werden. In diesem Moment verliert das Konzept der Futterboilies seinen Sinn. Denn was nutzt mir der hochwertige Hakenköder und das gesparte Geld, wenn die Karpfen den Futterplatz wegen dem großen Anteil an schlechten Boilies meiden? Deshalb ist es bei allen Sparmaßnahmen wichtig darauf zu achten, dass die Futterboilies eine für alle Seiten nachhaltig zufriedenstellende Qualität aufweisen und genau wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch Spaß an einem Futterboilie haben.


Futterboilies - wo sollte man füttern?

Füttern sollte man die Boilies überall dort, wo man sich gute Chancen auf einen Karpfen ausrechnet. Das heißt in der Nähe von Seerosenfeldern, oder Krautbänken, an Übergängen vom Schlamm- zum Kiesboden, auf freien Kiesflächen, auf Plateaus oder in der Nähe von Holz. Auch Kanten und andere markante Strukturen im Gewässergrund sind nützliche Wegweiser zum Karpfen. Hier ziehen die Fische auf der Suche nach Futter entlang. Ideal also, wenn unsere Futterboilies genau dort liegen und vom Karpfen gefunden werden.


Futterboilies - wie viel sollte man füttern?

Die Futtermenge, die eingebracht werden sollte, richtet sich immer nach verschiedenen Faktoren. So spielen der Karpfen- und Weißfischbestand eine entscheidene Rolle. Beim Angeln im Fluss sollte man auch die Strömung und die Schifffahrt in die Überlegungen miteinbeziehen. Generell zählen auch immer die Wassertemperatur und die daraus abgeleitete Fischaktivität zu den entscheidenden Größen für die Bestimmung der Futtermenge. Generell tendiere ich aber eher zu kleineren Futtermengen. Ich bin der Meinung, dass es mehr Sinn macht die Plätze ausfindig zu machen, an denen sich die Karpfen aufhalten oder entlang ziehen, anstatt sie mit Futter an einen bestimmten Bereich zu gewöhnen, der unter Umständen völlig abseits der ursprünglichen Zugrouten liegt. Denn wenn der Karpfen aus Gewohnheit ohnehin am ausgewählten Platz vorbeikommt, genügt eine kleine Menge Futter pro Montage völlig aus, um ihn auf den Hakenköder aufmerksam zu machen. Nach einem Biss wird die selbe Menge nachgefüttert und der nächste Karpfen kann kommen. Bei dieser Vorgehensweise erhält man den positiven Nebeneffekt, dass sich der Verschleiß der Futterboilies absolut in Grenzen hält. Den Geldbeutel freut dies natürlich.


Futterboilies - kann man diese auch als Hakenköder benutzen?

Natürlich kann man einen Futterboilie auch als Hakenköder benutzen. Spätestens dann, wenn die Karpfen gemerkt haben, dass sie die Futterboilies ohne Risiko fressen können, von den Boilies, die als Hakenköder benutzt werden, aber eine gewisse Gefahr ausgeht, zahlt sich der Versuch, einen Futterboilie am Haar anzubieten in jedem Fall aus. Denn den am Haar befestigten Futterboilie werden sie ebenso arglos aufnehmen und einsaugen wie den nebenan liegenden Futterboilie. Variation lautet das Stichwort und wer stets am Ball bleibt und neue Vorgehensweisen ausprobiert, der wird dauerhaft dicht am Fisch angeln.


Futterboilies - wo kann man sie kaufen?

Futterboilies kann man entweder in gut ausgestatteten Angelgeschäften, oder online kaufen. Gerade im Onlinebereich sind große Mengen von Futterboilies regelmäßig zu guten Konditionen erwerbbar. Sollte man sich bezüglich der Qualität unsicher sein, macht es durchaus Sinn sich zunächst eine kleine Portion der anvisierten Boilies zuschicken zu lassen, sie zu prüfen und erst dann ein großes Gebinde zu ordern. Eine solche Herangehensweise erspart unnötigen Ärger und natürlich auch einiges an Lehrgeld.


Futterboilies - welche Sorten sollte man auswählen?

Die Vorliebe der Karpfen für bestimmte Geschmacksrichtungen ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Jahreszeiten variieren. Mal läuft der fischige Boilie hervorragend, mal liegen süße Teigkugeln voll im Trend. Deshalb ist es schwer eine pauschale Antwort zu dieser Frage zu geben. Das Angeln mit verschiedenen Ködern bringt allerdings schnell Rückschlüsse, auf denen man dann aufbauen kann.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies

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29.01.2018 14:20 von Daniel Schulze

Karpfen Grundfutter

Karpfen Grundfutter - wer ans Karpfenangeln denkt, der hat automatisch auch das Anfüttern im Kopf. Dieses Anfüttern geschieht in der Regel mit Boilies, Pellets, Mais, oder Tigernüssen. Allerdings ist es auch möglich für den Fang von Karpfen Grundfutter einzusetzen. Welche Eigenschaften das Grundfutter besitzt, die es für die Karpfen interessant machen und worauf es im Gebrauch zu achten gilt, haben wir für euch zusammengefasst.


Karpfen Grundfutter - was ist damit gemeint?

Mit den beiden Begriffen Karpfen Grundfutter ist das Futter gemeint, dass man normalerweise aus dem Stipp- und Feederbereich kennt. Ein solches Grundfutter besteht aus vielen verschiedenen Mehlen, die in Kombination eine attraktive Lockwirkung auf verschiedene Fischarten ausüben. Normalerweise wird diese Art von Futter eingesetzt, wenn es darum geht Brassen, Rotaugen oder andere, kleinere Friedfische zu fangen. Man kann aber auch Karpfen Grundfutter servieren, um sie an den Platz zu locken.


Karpfen GrundfutterKarpfen Grundfutter - wie setzt man es ein?

Bevor man den Karpfen Grundfutter füttern kann, muss man das Pulver zu einem formbaren Teig anmischen. Wobei Teig eigentlich die falsche Bezeichnung ist, weil diese Benennung eher an eine zähe Masse erinnert. Damit man Grundfutter jedoch zielführend verwenden kann, muss es mit Wasser zu einer lockeren Mischung angerührt werden, aus der sich Kugeln formen lassen. Wichtig ist, dass das Futter nicht mit zu viel Wasser angemischt wird. Denn dadurch verliert es den Effekt, dass es unter Wasser aufflockt und auffällige Wolken bildet. Mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh aber schnell raus, Tests im flachen Uferbereich, bei dem das Futter unter Wasser beobachtet werden kann, verschaffen Anfängern schnell Klarheit. Hat man sich einige Kugeln geformt, bringt man diese dort ins Gewässer ein, wo man die Montage ablegen möchte. Das Futter beginnt sich am Gewässergrund sofort zu zersetzen, erste Partikel werden ans Umfeld abgegeben und optische Reize entstehen. Der Plan, der dahinter steckt, lautet wie folgt: Es sollen im ersten Schritt viele Weißfische angelockt werden, die dem Futterplatz durch ihr Gewusel Leben einhauchen. Dieses Treiben bleibt von den anderen Fischen, also auch von den Karpfen, nicht sehr lange unbemerkt. Futterneid wird ausgelöst, was die Karpfen dazu veranlasst ebenfalls schnell den Futterplatz aufzusuchen, um so viel Futter wie möglich zu ergattern. Am Futterplatz angekommen, stolpern die Karpfen zwangsläufig über die Montage und den Hakenköder, da dieser sich optisch deutlich vom übrigen Futter abhebt. Der Biss erfolgt und der Angler kann zum Drill übergehen. Diese Vorgehensweise hat sich vor allem dann bewert, wenn man nur sehr wenig Zeit zum Angeln hat. Das Grundfutter aktiviert den Futterplatz eben wesentlich schneller als beispielsweise gefütterte Boilies und dadurch verkürzt man die Zeit, bis erste Karpfen in unmittelbarer Ködernähe mit dem Fressen beginnen.


Karpfen Grundfutter - welche Montagen benutzt man?

Wenn man Karpfen Grundfutter vorsetzen und effektiv angeln möchte, kann man prinzipiell die selben Montagen verwenden, die man sonst auch beim Karpfenangeln verwendet. Wer allerdings sicher sein will, dass direkt neben dem Köder eine attraktive Portion Futter am Gewässerboden liegt, der kann zu sogenannten Method-Bleien greifen. Dabei handelt es sich im Bleie, die dafür vorgesehen sind, mit Grundfutter umknetet zu werden. So ist sichergestellt, dass der Köder maximal so weit vom Futter entfernt liegt, wie das Vorfach lang ist. Diese Variante hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen und verlangt im Vorfeld keine langen Futterkampagnen. Der Aufwand ist also sehr gering, der Ertrag aber hoch.

Methodbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfen Grundfutter - welche Hakenköder setzt man ein?

Wer Karpfen Grundfutter füttert, ist gut beraten, mit recht auffälligen Ködern zu angeln. Das heißt Boilies in hellen, grellen Farben sind erste Wahl. Pop Ups, also auftreibende Boilies, sind ebenfalls bestens geeignet für das Angeln in Kombination mit dem Grundfutter. Mit einem kleinen Schrot- oder Knetblei, das circa zwei bis drei Zentimeter hinter dem Köder auf dem Vorfach angebracht werden sollte, hält man den auftreibenden Boilie in der genau richtigen Distanz zum Grund. Ein solcher Köder sticht jedem Karpfen, der den Futterplatz erreicht, sofort ins Auge.

Karpfen Grundfutter - welche Fische sind damit möglich?

Dass Karpfen Grundfutter mögen ist durch Fangerfolge in der Vergangenheit häufig bewiesen worden. Interessant dabei ist, dass die auf diese Art und Weise gefangenen Karpfen sehr unterschiedliche Größen aufweisen. Vom Satzkarpfen, bis hin zum alten, erfahrenen Endfisch, kann man in jeder Sekunde des Ansitzes mit allem rechnen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Taktik ist, dass man sich, wenn man das Thema Karpfen Grundfutter ernsthaft und konsequent angeht, von den restlichen Anglern absetzt. Nach wie vor füttern die meisten Karpfenangler mit Boilies, Pellets und Mais. Da kann eine Partikel verströmende, optisch attraktive Lockwolke aus Grundfutter definitiv schon mal den Unterschied ausmachen.

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27.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Karpfenangeln Futter

Karpfenangeln Futter -  Karpfen lassen sich mit vielen verschiedenen Köder fangen. Entsprechend groß ist auch die Auswahl vor der Angler steht, wenn er sein Futter auswählen soll, mit dem er die Karpfen an den Platz lockt. Wir haben im Folgenden eine Auflistung zum Thema "Karpfenangeln Futter" zusammengetragen und einige Fakten über die einzelnen Futtermittel ausformuliert.


Karpfenangeln FutterKarpfenangeln Futter - was kommt in Frage?

Bevor es raus zum Karpfengewässer geht, macht es Sinn den Platz an dem später die Montagen ausgelegt werden etwas zu befüttern, damit die Karpfen lernen, dass es dort etwas Leckeres zu holen gibt. Der Angler hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen Arten des Fütterns.


Karpfenangeln Futter - Boilies

Wer seine Plätze ausschließlich mit Boilies vorbereitet, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Karpfen auf den Platz früher oder später ausfindig machen und auch immer wieder aufsuchen, sofern von Seiten des Anglers nachgelegt wird. Es gibt Boilies, die sich unter Wasser schnell auflösen und den Platz dadurch in kürzester Zeit für die Karpfen attraktiv machen. Diese eignen sich für Kurzansitze bestens. Der Nachteil an diesen löslichen Boilies ist jedoch, dass recht schnell nachgelegt werden muss. Genauso gibt es aber auch Boilies, die eine andere Konsistenz aufweisen und für einen sehr langen Lockzeitraum vorgesehen sind. Unabhängig davon, für welchen Boilie man sich beim Vorhaben Karpfenangeln Futter entscheidet, es ist Fakt, dass es schnell ins Geld geht, wenn man nur mit Boilies füttert. Nichts für jedermann, Alternativen müssen also her.


Karpfenangeln Futter - Pellets

"Pellets" lautet häufig die Antwort, wenn eine Antwort zu den Begriffen Karpfenangeln Futter gesucht wird. Und das mit recht. Denn Pellets gehören ebenfalls zu den effektivsten Futtermitteln, die man ins Gewässer einbringen kann, wenn man Karpfen fangen möchte. Sie bestehen in der Regel aus gepresstem Fischmehl und Fischölen und sind für die Karpfen sehr nahrhaft. Es gibt Pellets in nahezu allen erdenklichen Größen, vom Mini-Pellet, bis hin zum XXL-Pellet ist alles im Handel erhältlich. Die Kosten für Pellets sind im Vergleich zu Boilies recht gering, was letztendlich auch einer der Gründe dafür ist, dass sich Pellets in vielen Futtereimern der Karpfenanglerschaft wiederfinden.


Karpfenangeln Futter - Mais

Noch kostengünstiger als die Pellets ist der Mais. Gemeint ist der Hartmais, den man im Getreidehandel in großen Gebinden zu moderaten Preisen beziehen kann. Da tut es dem Geldbeutel nicht weh, wenn mal die ein oder andere Futterkelle mehr auf dem Platz versenkt wird. Aber nicht nur der Preis macht den Mais zu einem zielführenden Karpfenfutter. Auch die Tatsache, dass er von den Karpfen sehr gut angenommen wird, ist ausschlaggebend. Und das erstaunlicherweise sogar in Gewässern, wo vorher nie Mais eingebracht wurde. Gerade in wenig beangelten Flüssen, deren Karpfen Boilies noch nicht kennen, stellt Mais einen Joker für den Karpfenangler dar. Man kann den Mais entweder kochen und dann einige Tage im Sud ziehen lassen, oder ihn mit Wasser in einen Eimer füllen und einige Tage in der Sonne durchquellen lassen. Wenn sich beim Öffnen des Deckels vom Eimer ein leicht säuerlicher Geruch breit macht, ist der Mais genau richtig und macht die Karpfen verrückt. Der Erfolg lässt dann nicht lange auf sich warten.


Karpfenangeln Futter - Tigernüsse

Tigernüsse zählen genau wie Mais ebenfalls zu den Partikelködern. Es sind Knollen, die auch als Erdmandel bekannt sind und im Boden wachsen. In einigen afrikanischen Ländern werden Tigernüsse angebaut für den menschlichen Verzehr, in Europa ist diese Nuss eher unter den Anglern bekannt. Gerne werden Tigernüsse mit Mais kombiniert, wenn es um die Thematik Karpfenangeln Futter geht. Man sollte sie ebenfalls kochen und einige Tage ziehen lassen. Alternativ funktioniert auch die Methode mit dem Wassereimer in der Sonne. Richtig gut sind die Tigernüsse, wenn sie eine zähflüssige Schleimschicht um sich bilden. Dann steht dem erfolgreichen Karpfenangeln nichts mehr im Weg.  Die Beschaffungskosten halten sich absolut im Rahmen, sodass auch größere Mengen kein Problem darstellen. Aus all den genannten Aspekten gehören die Tigernüsse also unbedingt in jede Aufzählung zum Thema Karpfenangeln Futter.


Karpfenangeln Futter - Grundfutter

Wer sich beim Projekt Karpfenangeln Futter etwas vom Standard abwenden möchte, der kann auch das im Stippbereich eingesetzte Pulverfutter verwenden. Gerade dann wenn man einen Futterplatz schnell aktivieren möchte, ist dieses, aus kleinsten Partikeln bestehende Futter eine sehr gute Lösung. Ruckzuck sind Kleinfische angelockt, die dann die Aufmerksamkeit der Karpfen erregen und sie so zum Platz locken. Jeder, der sich über die Thematik Karpfenangeln Futter Gedanken macht, findet im Grundfutter also eine echte Alternative. Wer noch etwas selektieren will, verwendet beim Karpfenangeln Futter mit sehr groben Bestandteilen. Diese eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut, um zunächst große Weißfische und dann zeitnah Karpfen an den Angelplatz zu locken.

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28.10.2017 18:00 von Daniel Schulze

Grundfutter Karpfen

Grundfutter Karpfen - dabei handelt es sich um zwei Begriffe, die zunächst in keiner direkten Verbindung zueinander stehen. Schließlich würde man Grundfutter, also dieses pulverartige Lockmittel, das unter Wasser zu Wolken aufflockt, eher mit Fischarten wie Brassen oder Rotaugen assoziieren. Karpfen hingegen, würde man eher mit typischem Futter wie Boilies, Pellets, Mais oder Tigernüssen in Verbindung bringen. Allerdings gibt es auch noch eine ganz andere Möglichkeit Karpfen an den gewünschten Platz zu locken. Wir möchten unseren Lesern mit dieser Abhandlung zum Thema Grundfutter Karpfen zeigen, wie sie genau dieses Futtermittel etwas zweckentfremden und beim Karpfenangeln damit punkten können.

Grundfutter KarpfenGrundfutter Karpfen - was ist damit genau gemeint?

Wenn man davon spricht, dass man mit der Hilfe von Grundfutter Karpfen fangen möchte, dann dreht es sich dabei um das Futter, das man im Angelladen beim Stipp- und Feederzubehör findet. Es ist das gleiche Futter, das man zum Fang von Brassen, Rotaugen, Schleien oder Karauschen einsetzt. Dieses besagte Grundfutter besteht aus verschiedenen Mehlen. Diese Mehle weisen verschiedene Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen auf, sodass man für jede Situation das richtige Futter kaufen kann. Außerdem gibt es Futtermischungen, deren Bestandteile sehr fein zermalen sind, aber auch Mixe, die mit vielen groben Bestandteilen durchzogen sind.


Grundfutter Karpfen - wie setzt man es ein?

Wer mit Grundfutter Karpfen auf den Angelplatz locken möchte, rechtfertigt diesen Gedanken mit folgendem Plan: Es geht darum mit dem Grundfutter dort, wo man seinen Köder ablegt, große Wolken zu erzeugen. Neben den Aromen, die vom Futter verströmt werden, setzt der Angler für die Umsetzung seiner Strategie vor allem auf die optischen Reize des Futters, welches, bei richtiger Vorbereitung, zu deutlich erkennbaren Partikel-Wolken aufflockt. Man beabsichtigt dadurch allerdings nicht in erster Linie, die Karpfen zu animieren. Vielmehr geht es darum, Weißfische aufmerksam zu machen, die den Futterplatz aufsuchen und sich an den umhertreibenden Partikeln erfreuen. Dieser Effekt tritt in den meisten Fällen recht schnell ein, sodass nach wenigen Minuten schon ein reges Treiben auf dem Futterplatz herrscht. Und genau auf diese Fischaktivität setzt der Karpfenangler, um den Futterneid bei seinem eigentlichen Zielfisch zu wecken. Die Karpfen erkennen die Tumulte und die Streitereien der Weißfische um das Futter aus größerer Entfernung. Dadurch wird bei ihnen der Futterneid ausgelöst. Die Hoffnung, möglichst viel der Nahrung für sich ergattern zu können, veranlasst sie dazu, die Futterstelle aufzusuchen und sich zu sättigen. Die Weißfische verschwinden dann recht schnell und überlassen den Karpfen das Feld. Der Hakenköder, der sich mitten im Futterteppich befindet, wird von den Karpfen schnell entdeckt und eingesaugt. Der Bissanzeiger ertönt, Mission erfüllt. Diese Taktik, bei der man mit Grundfutter Karpfen befischt, ist vor allem dann sehr gut geeignet, wenn man nicht viel Zeit hat, um auf Karpfen anzusitzen. Denn der komplette, beschriebene Prozess läuft recht schnell ab, sodass es vom Einbringen des Futters, bis zum Ertönen des Bissanzeigers meist nicht lange dauert. Futterplätze, die nur mit Boilies befüttert werden, laufen erfahrungsgemäß deutlich später an.


Grundfutter Karpfen - was ist zu beachten?

Damit das Grundfutter Karpfen und natürlich auch die Weißfische intensiv locken kann, ist es wichtig, beim Anmischen zu beachten, dass man die Mischung nicht zu sehr anfeuchtet. Ein zu nasses Futter bildet zusammenhängende Klumpen aus, was verhindert, dass sich unter Wasser eine Lockwolke aus Kleinstpartikeln bildet. Auch werden die Weißfische sehr schnell gesättigt, wodurch sie den Platz recht schnell wieder verlassen. Ist bis dahin noch kein Karpfen aufmerksam geworden, geht der Plan nicht auf und der Bissanzeiger bleibt still.


Grundfutter Karpfen - wie macht man das Futter noch interessanter?

Damit das Grundfutter Karpfen so richtig zum Fressen anregt, wenn sie auf dem Platz angekommen sind, ist es sinnvoll die Mischung noch um einige Maiskörner, zerbrochene Boilies und kleine Pellets aus Fischmehl zu ergänzen. Liegen diese etwas größeren Bestandteile am Grund herum, veranlasst das die Karpfen dazu, den Platz im wahrsten Sinne des Wortes auf der Suche nach Nahrung umzugraben. Maden zeigen hier ebenfalls eine außerordentlich effektive Wirkung, da sie mit ihren Bewegungen sowohl Weißfische als auch Karpfen gleichermaßen ansprechen. Vor allem im Winter und im zeitigen Frühling, wenn man die Fische unter keinen Umständen sättigen möchte, sind Maden eine tolle Ergänzung für das Futter des Karpfenanglers.


Grundfutter Karpfen - welche Köder benutzt man?

Wenn man mit Grundfutter Karpfen anlocken und anschließend fangen möchte, sind auffällige Hakenköder sehr interessant. Auffällige, grelle Farben, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Futterplatz erreicht, sind erste Wahl. Für diejenigen, die mit Grundfutter Karpfen überlisten wollen und dabei auf die beschriebenen Maden setzen, ist es sinnvoll, die Maden auch auf dem Haar der Haarmontage anzubieten, beispielsweise in Kombination mit einem auffälligen Boilie. Abschließend kann man sagen, dass das Thema Grundfutter Karpfen in Zukunft sicherlich noch einiges von sich hören lassen wird, da es eine zeitsparende und sehr effiziente Methode ist, um Karpfen zu fangen.

Guten Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

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15.05.2017 01:00 von Daniel Schulze

Karpfenfutter

Karpfenfutter - ein Sammelbegriff, der viele verschiedene Arten von Futter und ihre jeweiligen Eigenschaften in sich vereint. Die folgende Auflistung soll einen Überblick geben, welche unterschiedlichen Mittel eingesetzt werden können, um die Karpfen an den Angelplatz zu locken.

Karpfenfutter - Was versteht man darunter?

Als Karpfenfutter wird das Futter bezeichnet, welches am Angelplatz eingebracht wird, um die Karpfen an den Platz und somit in die Nähe des Hakenköders zu locken. Man verspricht sich dadurch eine höhere Wahrscheinlichkeit darauf, dass der Köder vom Karpfen entdeckt und eingesaugt wird. Um diesen Effekt zu erhalten gibt es viele verschiedene Lockmittel. Die Wichtigsten werden im Folgenden dokumentiert:

Karpfenfutter - Welche Arten von Futter gibt es?

Karpfenfutter - Boilies

Völlig klar, dass Boilies beim Thema Karpfenfutter an erster Stelle genannt werden sollten. Alleine schon deshalb, weil sie den wohl am häufigsten eingesetzten Hakenköder für den Fang von Karpfen darstellen. Findet der Karpfen im direkten Umfeld des Köders einige "ungefährliche" und artgleiche Boilies, nimmt er oftmals auch die mit Greifer gespickte Kugel ohne Argwohn auf.

Gute Karpfenköder findest du hier: Boilies

Karpfenfutter - Pellets

Pellets üben aufgrund ihrer Eigenschaften eine starke Lockwirkung auf die Fische in der Umgebung aus und werden gerne dazu benutzt, den aus Boilies bestehenden Futterplatz noch attraktiver zu gestalten. Da sie auf Öl-Basis hergestellt werden, arbeiten die Pellets bei niedrigen Wassertemperaturen wesentlich schlechter als bei warmem Wasser. Das sollte bei der Futterauswahl zur jeweiligen Session beachtet werden.

Karpfenfutter - Partikel

Partikel sind ein ganzjährig funktionierender Köder. Neben dem Klassiker Mais, zählen sich auch Weizen und Hanf zu den Partikeln. Alle haben gemeinsam, dass die beim Karpfen eine gesteigerte Verdauung und damit einen höheren Stoffwechsel bewirken. Die Fische müssen dann mehr Nahrung aufnehmen, was dem Angler natürlich in die Karten spielt. Vor allem kleine Partikel wie Weizen und Hanf werden auch gerne von Weißfischen angenommen. Meist dauert es nicht lange, bis sich die ersten Kleinfischschwärme am Partikelplatz einfinden. In diesem Fall ist dies ein Vorteil, denn dem Angler gelingt es dadurch mit Hilfe der so genannten Futter-Pyramide schnell zum Erfolg zu gelangen. Die Kleinfisch-Ansammlungen wecken nämlich bereits nach kurzer Zeit das Interesse und den Futterneid der Karpfen, die ansonsten vielleicht nicht oder erst wesentlich später auf den Futterplatz aufmerksam geworden wären. Auf diese Art können auch Short-Sessions mit guten Fangergebnissen enden.

Karpfenfutter - Maden

Maden sind ein genial, wenn man die Karpfen auf Sicht beangeln möchte. Mit einer Madenschleuder lassen sie sich in die Nähe des Zielfisches bugsieren und bewegen diesen dazu, am Platz zu bleiben und im besten Fall auch den Hakenköder aufzunehmen. Auch im Winter bieten Maden einen idealen, kleinen Happen für die dann zumeist zähen und nur sporadisch fressenden Karpfen.

Karpfenfutter - Frolic

KarpfenfutterFrolic und jegliches andere Hundefutter ist beim modernen Karpfenangeln verpönt. Seine Fängigkeit berechtigt es aber absolut dazu, in diese Aufzählung mitaufgenommen zu werden. Da es sich schnell im Wasser zersetzt, lockt es bereits nach wenigen Minuten am Gewässergrund. Wer den Futterplatz über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten möchte, sollte deshalb allerdings regelmäßig nachlegen.

Karpfenfutter - Grundfutter

Grundfutter ist prädestiniert dafür die Karpfen anzulocken ohne sie zu sättigen. Die pulverartige Beschaffenheit sorgt dafür, dass die Fische es nicht schaffen größere Mengen davon zu sich zu nehmen. Um dies so erreichen muss das Futter allerdings mit sehr wenig Wasser angemischt werden. Ist die Mischung zu nass, bilden sich Klumpen, die von den Fischen als Ganzes verschlungen werden können, was einen schnellen Sättigungseffekt nach sich zieht.

Karpfenfutter - Brot

Brot zählt nur dann zum Karpfenfutter, wenn die Sonne im Sommer sehr hoch steht und sich die Karpfen nahe der Wasseroberfläche eingefunden haben. Ein Teppich aus fünf bis fünfzehn Brotstücken sorgt in der Regel nach wenigen Minuten für Aufsehen. Zunächst bei kleinen Weiß- und Brutfischen und wenig später, abermals wegen der zitierten Futter-Pyramide, bei den Karpfen. Das Schwimmbrotangeln gehört zu den spannendsten Arten einen Karpfen zu fangen und garantiert Angeln mit erhöhtem Adrenalinspiegel.

 

Karpfenfutter - Was gibt es bei der Futtermenge zu beachten?

Was bei der Diskussion über das richtige Karpfenfutter gerne vergessen wird ist die richtige Menge. Da diese sich nach vielen variablen Faktoren wie Gewässergröße, Karpfenbestand, Weißfischvorkommen, Strömung, Jahreszeit und Wassertemperatur richtet, ist es schwierig hier eine pauschal gültige Aussage zu treffen. Allerdings sollte man sich, bevor man stumpfsinnig unnötig große Futtermengen abkippt überlegen, ob dies für das betroffene Gewässer unter Berücksichtigung aller Einfluss nehmender Faktoren, überhaupt Sinn macht. Das eingebrachte Futter bleibt letztendlich nämlich im Gewässer, denn nur weil es gefressen wird, ist es nicht einfach weg. Es wird nach der Verstoffwechselung ausgeschieden und sinkt zum Gewässergrund, wo es verweilt und mit seinen Eigenschaften meist negative Spätfolgen für das Gewässer einleitet. Ohnehin ist es wesentlich sinnvoller den Köder dort zu präsentieren, wo gute Chancen darauf bestehen, einen umherziehenden Fisch abzugreifen, als mit übertrieben großen Mengen von Karpfenfutter darauf zu hoffen, den Zielfisch zum Köder zu locken.

 

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