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18.03.2017 09:06

Karpfen im Frühjahr

Karpfen im Frühjahr - geht der Frühling allmählich in die Startlöcher können es viele Angler nach dem langen Winter kaum mehr erwarten, ihren ersten Karpfen des neuen Jahres zu fangen. Jedoch gestaltet es sich nicht als ganz einfach einen Karpfen im Frühjahr zu fangen. Je nachdem wie das Wetter und die zugehörigen Temperaturen ausfallen, kann das Karpfenangeln im Frühjahr eine Geduldssache sein und Kleinigkeiten können den Unterschied ausmachen. Im Folgenden haben wir uns damit auseinandergesetzt worauf es ankommt, wenn man einen Karpfen im Frühjahr fangen möchte. Dabei sprechen wir über lohnenswerte Gewässerbereiche, fängige Montagen und die richtigen Köder.

 

Karpfen im Frühjahr - welche Gewässerbereiche sind interessant?

Karpfen im FrühjahrDie Wahl der richtigen Stelle ist entscheidend für jeden, der einen Karpfen im Frühjahr überlisten möchte. Interessant ist es überall dort, wo sich das Wasser am schnellsten erwärmt. Bläst der Wind mit warmen Böen aus südlicher oder südwestlicher Richtung macht es für den Karpfenangler Sinn, sich dem Ufer zuzuwenden, auf das der Wind prallt. Das warme Oberflächenwasser wird dort untergemischt und nach unten gedrückt. In der Regel bemerken die Karpfen im Frühjahr diese kleinen, lokalen Temperaturdifferenzen und halten sich vermehrt an den wärmsten Punkten auf. Liegt die Montage also dort, wo der warme Wind hindrückt, stehen die Chancen auf einen Biss sehr gut. Weitere interessante Spots für die Karpfen im Frühjahr entstehen natürlich überall dort, wo sie Sonne über längere Zeit auf die Wasseroberfläche strahlen und das Wasser erwärmen kann. In der Regel gelingt ihr das am besten in ausgedehnten Flachwasserzonen mit geringer Wassertiefe, oder in Bereichen, in denen das Wasser durch Totholz, abgestorbene, oder neu austreibende Wasserpflanzen am Zirkulieren gehindert wird.

 

Karpfen im Frühjahr - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Da man beim Ansitz auf Karpfen im Frühjahr mit recht kleinen Futtermengen auskommen sollte, ist es wichtig, dass diese kleinen Mengen sehr exakt in der Nähe des Köders platziert werden, damit sie ihre Lockwirkung nicht gänzlich verfehlen. Dieser Vorgabe kommt das Method-Angeln sehr entgegen. Method bedeutet, dass statt eines normalen Bleis eine Ausführung gewählt wird, die durch ihre Beschaffenheit dazu geeignet ist, Grundfutter aufzunehmen. Ein Futterblei also. Dieses Blei wird vor dem Ausbringen der Montage mit einer kleinen Menge Grundfutter ummantelt. Der Angler stellt auf diese Art sicher, dass sich in unmittelbarer Nähe des Köders eine kleine Portion Futter befindet, die die Karpfen im Frühjahr anspricht.

 

Karpfen im Frühjahr - welches Futter sollte man einbringen?

Das Futter, das man braucht, wenn man die Karpfen im Frühling mit der Method haken möchte, besteht aus einer recht zähen und klebrigen Teigmasse. Als Grundlage kann man sich zunächst normales Grundfutter aus dem Feeder-Bereich heranziehen. Diese Mischung wird ergänzt durch gemahlene Pellets und Boilies, etwas Dosenmais und Komponenten wie Mais- oder Paniermehl, die dem Teig genau die Bindung verleihen, die er benötigt. Neben dem Futter, das am Blei präsentiert wird, eignen sich vor allem Partikel sehr gut für das Füttern der Karpfen im Frühjahr, weil diese sich recht leicht verdauen lassen. Der Stoffwechsel der Karpfen arbeitet in dieser Phase des Jahres noch nicht auf Hochtouren, deshalb sollte der guten Verdaulichkeit des Futters die entsprechende Beachtung geschenkt werden.

 

Karpfen im Frühjahr - wie viel sollte man füttern?

Wie bereits erwähnt läuft der Stoffwechsel der Karpfen im Frühjahr noch nicht auf Hochtouren. Deshalb sollten vor allem bei niedrigen Wassertemperaturen nur kleine Futtermengen eingebracht werden. Ansonsten läuft man Gefahr die Karpfen zu sättigen, bevor sie den Köder gefunden haben. Natürlich ist die Futtermenge auch immer etwas vom Gewässer und dessen Fischbestand abhängig. Grundsätzlich sollten an den meisten Gewässern aber zwei, drei Hände Futter pro Montage genügen, um die Aufmerksamkeit der Karpfen auf den Hakenköder zu lenken. Und genau darum geht es ja unterm Strich. Die Futtermenge kann dann parallel zu der steigenden Wassertemperatur und der steigenden Aktivität der Karpfen erhöht werden.

 

Karpfen im Frühjahr - welche Fische sind möglich?

Viele Karpfenangler schwören auf den Frühling, um einen der ganz Großen abzugreifen. Sie rechnen sich deshalb so gute Chancen auf einen der alten, erfahrenen Fische aus, weil diese im Verlauf des Winters an den meisten Gewässern in Ruhe gelassen wurden. Gerade an Seen, die im Winter wochenlang zugefroren sind, findet in der kalten Jahreszeit keine Montage den Weg zum Gewässergrund. Die Fische nehmen die Köder im Frühling dann mit wesentlich geringerem Argwohn auf, als in Phase der Saison, in denen sie pausenlos beangelt werden.

 

Karpfen im Frühjahr - was macht es so besonders?

Das Erwachen der Natur nach der oftmals langen und tristen Winterzeit zu erleben, ist einer der Hauptgründe dafür, warum das Angeln auf Karpfen im Frühling bei vielen Anglern so hoch im Kurs steht.

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12.08.2013 18:54

Schuppenkarpfen - Eine beliebte Karpfenart in der Vorstellung

Merkmale, Verbreitung, Nahrung und Fortpflanzung der Schuppenkarpfen

Schuppenkarpfen - Der Schupenkarpfen ist ein besonders faszinierendes Exemplar in der Familie der Karpfenfische. Seine Erscheinungsform ist der des ursprünglichen Karpfens am ähnlichsten und er ist im Gegensatz zu vielen anderen Züchtungsformen gänzlich von einem schillernden Schuppenkleid überzogen. Daher stammt auch der Name Schuppenkarpfen. Während beim Wildkarpfen diese Schuppen unregelmäßig angeordnet sind, verfolgen sie beim Schuppenkarpfen ein schönes, regelmäßiges Muster.

Schuppenkarpfen

Den Schuppenkarpfen erkennen

Als Angler ist man immer darauf bedacht, die Beutefische einwandfrei zu bestimmen. Der Schuppenkarpfen weist viele charakteristische Merkmale auf, an denen man ihn leicht erkennen kann. Der Körper des Schuppenkarpfen ist hochrückig und an den Seiten abgeflacht. Das Rüsselmaul ist vorstülpbar und auf der Oberlippe findet man vier Bartelfäden. Auch an der Färbung der Flosssen kann der Angler den Schuppenkarpfen leicht erkennen. Sowohl die Brust- und Bauchflossen als auch After- und Schwanzflosse weisen eine rötlichen Färbung auf, die für den Schuppenkarpfen kennzeichnend ist. Der Schuppenkarpfen erreicht eine Größe von bis zu 120 Zentimetern. Nur, wenn die Fische unter idealen Bedingungen leben, so können einige Exemplare diese kapitale Größe. Das durchschnittliche Körpergewicht der Fische liegt dann bei etwa 25 Kilo.

 

Die besten Plätze zum Angeln von Schuppenkarpfen

Wer sich den Schuppenkarpfen als Zielfisch gewählt hat, kann diesen in vielen unterschiedlichen Gewässern finden. Dieser Fisch ist im Bezug auf die Wasserqualität nicht besonders wählerisch und ist deshalb auch in Teichen beheimatet, die sich durch einen niedrigen Sauerstoffwert auszeichnen. In der Regel bevorzugt er warmes Wasser und zieht stille Gewässer den fließenden vor. Teiche, Baggerseen oder ruhige Flussarme sind deshalb die liebsten Standorte dieser Fische.


Der Schuppenkarpfen ist nicht nur in Deutschland zu Hause. Fast auf der ganzen Welt wird der Schuppenkarpfen geschätzt. Es macht Freude, diesen Fisch au angeln, da er dem Sportler einen guten Kampf bietet. Gleichzeitig ist der Schuppenkarpfen auch ein begehrter Speisefisch, der überall gerne gegessen wird. So kann man auch am Urlaubsort auf ein Karpfenangeln freuen. Die Ausnahme macht hier Australien. Hier wird der Schuppenkarpfen als Schädling und Bedrohung für die einheimische Fauna angesehen und seine Zucht ist verboten.

 

Alles Nötige zum Karpfenangeln findet ihr unter: Karpfenangeln

 

Schuppenkarpfen und ihr Fressverhalten

Für den Angler ist es stets besonders wichtig, das Fressverhalten des Zielfisches zu kennen. Der Schuppenkarpfen zeichnet sich in dieser Hinsicht durch beständige Futtersuche und Fressen aus. Er verbringt den größten Teil des Tages mit der Nahrungssuche. Dabei sucht es seine Nahrung sowohl am Boden als die Nahrung sowohl am Boden des Gewässers, als auch am Ufer, wo er unter Überhängen und an alten Wurzeln ein reiches Nahrungsangebot findet. Der Schuppenkarpfen gilt als Friedfisch, was jedoch nur bedingt richtig ist. Zwar besteht ein Großteil seiner Nahrung aus Pflanzen, er sucht den Boden der Gewässer jedoch auch nach Würmern, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse und Insektenlarven ab. Zuweilen leidet der Schuppenkarpfen unter Proteinmangel. Zu solchen Zeiten macht er auch Jagd auf kleine Fische, um seinen Proteinhaushalt auszugleichen.


Zucht der Schuppenkarpfen

Der Schuppenkarpfen ist in der Züchtung nicht anspruchsvoll und kann in Teichen leicht gehalten werden. Zur Fortpflanzung benötigt er Wassertemperaturen von 15 bis 20 Grad. Ist das Wasser warm genug, so legt das Weibchen zwischen Mai und Juni die Eier ab, die sich an den Teichpflanzen anhaften. Schon nach wenigen Tagen schlupfen die Jungfische aus. Nach etwa drei Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife.

 

Wir hoffen, dass Ihnen unser Angelbericht über den Schuppenkarpfen gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns im Angelblog begrüßen zu dürfen.

Ihr Angelshop Neptunmaster Angelteam

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10.08.2013 10:49

Koikarpfen - Eine faszinierende Karpfenart aus Asien

Merkmale, Verbreitung, Nahrung und Fortpflanzung der Koikarpfen

Koikarpfen - Der Koikarpfen war in seiner Urform einfarbig und ohne die heute bekannten und beliebten farbigen Akzente. Seine ursprüngliche Herkunft ist nicht klar definiert, wobei Sie davon ausgehen können, dass dieser Fisch, der übersetzt Brotkarpfen heißt, aus Europa stammt und später nach Asien eingeführt wurde. Heute ist um den Koikarpfen ein regelrechter Kult entstanden. Aus seiner Urform haben sich durch erfolgreiche Nachzucht, in welcher sich vor allem auf die Farbzucht fokussiert wird, verschiedene Hauptformen und über 100 Unterarten entwickelt.

 

Koikarpfen

 

Merkmale der Koikarpfen

Der Koikarpfen fällt durch seine enorme Farbvielfalt und Größe auf. Mit einer Länge von bis zu einem Meter, ist der Koikarpfen der größte Zierfisch im Gartenteich. Hierbei richtet sich seine tatsächliche Größe nach der Größe des Gewässers, in dem er lebt. Auch wenn er als besondere Zuchtform des herkömmlichen Karpfens gilt, werden Ihnen die karpfentypischen Barteln unter seinem Maul auffallen. Koikarpfen können in ihrer Anschaffung sehr preisintensiv sein, wobei sich die Kosten für diese Zierfische nicht nur nach den Farben, sondern ebenfalls nach der Art der Beschuppung der Haut richtet. Der Koikarpfen kann wie ein Wildkarpfen, aber auch wie ein Leder-, Spiegel- oder Zeilkarpfen nur teilweise mit Schuppen bedeckt sein. Mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm und einem Alter bis zu 60 Jahren, gehört er nicht nur zu den größten, sondern auch zu den schwersten und ältesten Zierfischen.

 

Verbreitung der Koikarpfen

Beim Koikarpfen handelt es sich um einen Süßwasser Fisch, der überall auf der Welt zuhause ist. Sie finden ihn kaum in natürlichen Gewässern, sondern vorwiegend in Gartenteichen und Zuchtanlagen. Längst hat der Koikarpfen in allen Farbformen seinen Weg aus Asien gefunden und ist in Deutschland, sowie auf der ganzen Welt ein beliebter Zierfisch in der Außenhaltung. Aufgrund ihrer schönen Farbformen, hat sich die Liebe zum Koikarpfen schnell verbreitet und mit ihr die Haltung der wundervollen Zierfische. In ihrer natürlichen Urform, sind Koikarpfen vorwiegend in Asien in natürlichen Gewässern anzutreffen, gelten aber auch hier in freier Wildbahn eher als Seltenheit.

 

Nahrung der Koikarpfen

Die Koikarpfen sind Allesfresser und nehmen pflanzliche, als auch tierische Kost zu sich. Für die Gesunderhaltung der Zierfische im Gartenteich ist es notwendig, abwechslungsreiche Kost zu bieten und vor allem auf eine ausgewogene Ernährung ohne Überfütterung zu achten. Da der Koikarpfen nicht über Zähne vorn im Maul verfügt und sein Futter im Ganzen schluckt, muss es in passender Größe angeboten und sollte keinesfalls in zu großen Stücken gereicht werden. Handelsübliches Koifutter präsentiert sich in unterschiedlichen Formen und enthält die wichtigen Nährstoffe, sowie eine für den Koi und seiner Körpergröße passende Form und Größe der Pellets oder Brocken. Harte Brocken knackt der Koikarpfen mit seinen Schlundzähnen.

 

Fortpflanzung der Koikarpfen

In bevorzugt warmen Gewässern gelingt die Fortpflanzung der Koikarpfen ohne auftretende Probleme. Sie paaren sich in Ufernähe, wobei das Weibchen die Rogen nicht sofort ablegt, sondern bis zu 15 Tagen unter ihrem Bauch mit sich trägt. Koikarpfen Weibchen legen ihre Eier an Pflanzenteile und betreiben keine Brutpflege. Sind die Eier erst einmal abgelaicht, sind sie und die daraus schlüpfenden jungen Kois sich selbst überlassen. Aufgrund der einfachen Bedingungen für die Fortpflanzung und Aufzucht, können Koikarpfen in großer Menge auch in heimischen Gartenteichen gezüchtet und problemlos aufgezogen werden.

 

Alles zum Thema Karpfenangeln finden Sie unter: Karpfenangeln

 

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über Koikarpfen gefallen hat und freuen uns auf ihren nächsten Besuch in unserem Angelblog.

 

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam

 

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10.08.2013 09:46

Spiegelkarpfen - Eine extrem beliebte Karpfenart in der Vorstellung

Lebensgewohnheiten, Fortpflanzung und Ernährung der Spiegelkarpfen

Spiegelkarpfen - Der Spiegelkarpfen ist ein beliebter Speisefisch, der zur Familie der Karpfenfische gehört. Das Angeln von Spiegelkarpfen ist im ganzen Bundesgebiet ein beliebter Sport und man kann den Fisch an vielen Teichen und Baggerseen immer wieder vorfinden. Um die beste Strategie zum Angeln zu entwickeln lohnt es sich, genau über diesen Fisch Bescheid zu wissen und seine Gewohnheiten genau zu kennen. Auf diese Weise fällt es leichter, mögliche Standorte zu bestimmen und dem Spiegelkarpfen einen Köder zu bieten, der von diesem auch gerne angenommen wird.

Spigelkarpfen

 

Lebensgewohnheiten des Spiegelkarpfens

Der Spiegelkarpfen hält sich gerne in warmen Gewässern auf, die entweder stehend oder langsam fließend sind. Deshalb ist der Spiegelkarpfen in Teichen und Seen, aber auch in alten Flussarmen anzufinden. Er bevorzugt einen weichen Boden, auf dem er seine Nahrung leicht finden kann. Ph Wert und Sauerstoffgehalt des Gewässers nehmen nur wenig Einfluss auf den Spiegelkarpfen, wodurch er sich als idealer Teichbewohner auszeichnet. Der Spiegelkarpfen liebt Gesellschaft und schwimmt in Schwärmen durch die Gewässer. Dabei ist er ständig auf Nahrungssuche. Er ernährt sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und Kleinlebewesen, die er am Boden findet. Dazu durchwühlt er den Boden mit seinem rüsselartigen Maul und trennt dabei Nahrung von Kies. Er hält sich gern in Ufernähe auf, wo er unter Wurzeln und Überhängen ausgezeichnete Standplätze findet. Der Schuppenkarpfen hält sich während des Tages gerne im tieferen Wasser auf und wird besonders nach Einsetzen der Dämmerung aktiv.

 

Fortpflanzung und Laichverhalten

Die Spiegelkarpfen erreichen ihre Geschlechtsreife etwa im dritten Lebensjahr und gehören zu den Sommerlaichern. Sie legen ihre Eier in den Monaten Mai und Juni ab. Spiegelkarpfen bevorzugen dazu Wassertemperaturen von 15 bis 20 Grad und suchen sich seichte Stellen mit üppigem Pflanzenbewuchs aus. Das Weibchen kann zwischen 100.000 und 250.000 Eier pro Kilogramm Körpergewicht ablegen. Unter heftigen Laichspielen werden die Eier im flachen Wasser abgelegt, befruchtet und an die Pflanzen geklebt. Nach der Eiablage entfernen sich die Eltern von Laichplatz und es findet keine Brutpflege statt. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die jungen Fische bereits nach drei bis fünf Tagen. Nach Aufbrauchen des Dottersacks ernähren sie sich zunächst von Kleinplankton und stellen sich mit zunehmender Größe auf Bodenorganismen, Pflanzen und Samen um.

 

Den Spiegelkarpfen erkennen

Der Spiegelkarpfen zeichnet sich durh einige sehr leicht erkennbare Merkmale aus, durch die man ihn zweifelsfrei bstimmen kann. Die Körperform ist hochrückig und wirkt seitlich zusammengedrückt. Das endständige Rüsselmaul ist durch vier Bartelfäden gekennzeichnet. Auch das Schuppenbild des Spiegelkarpfen ist einzigartig. Er verfügt über einige wenige große Schuppen, die hauptsächlich an den Flossenansätzen su finden sind. Die Rückenflosse ist lang und hoch, während die Schwanzflosse tief gegabelt ist. Die Afterflosse ist gerade und leicht konvex gebogen. Der ausgewachsene Spiegelkarpfen wird etwa eine halben Meter lang und erreicht ein Körpergewicht von 20 Kilo.

 

Ein ausgezeichneter Zielfisch

Bei Anglern ist der Spiegelkarpfen immer wieder ein beliebter Zielfisch, der großen Kampfgeist zeigt. Zumeist wird auf die Karpfen mit Boilies auf dem Grund geangelt. Bei schönem Sommerwetter macht es aber auch Freude, die Spiegelkarpfen zu beobachten, wenn sie dicht unter der Wasseroberfläche schwimmen. Dann kann man Brot als Köder benutzen, das an der Angel gezielt ausgeworfen wird oder schwimmende Pop Up Boilies.

 

Eine gute Auswahl fäniger Karpfenköder für das Angeln auf Spiegelkarpfen finden Sie hier: Boilies & Karpfenköder

 

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über den Spiegelkarpfen gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns im Angelblog begrüßen zu dürfen.

 

Ihr Angeln Neptunmaster Team

 

 

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04.08.2013 20:26

Marmorkarpfen - eine interessante Karpfenart im Überblick

Die Karpfenart aus Asien jetzt auch in Europa: Der Marmorkarpfen

Marmorkarpfen - Der Marmorkarpfen, wissenschaftlich auch als Hypophthalmichtys Nobilis bezeichnet einen der Familie der Karpfenfische angehörenden Freiwasserfisch, der in den 1960er Jahren in europäischen Gewässern ausgesetzt wurde und sich seitdem auch in deutschen Flüssen weit verbreitet hat. Wie aber können Sie als Angler einen Marmorkarpfen schnell von den übrigen Karpfenarten unterscheiden? Die wichtigsten Eigenschaften eines Marmorkarpfens werden hier aufgeführt.

 

Nachfolgend finden Sie ein Bild des nahen Verwandten Silberkarpfen, der ähnlich aussieht nur eher einfarbig grau ist.

 

Silberkarpfen ein enger Verwandter der Marmorkarpfen

 

Marmorkarpfen - Seine Merkmale

Der Marmorkarpfen zeichnet sich durch seine starke Ähnlichkeit mit dem Silberkarpfen aus. Da der Silberkarpfen in der Regel jedoch eine einheitliche Körperfärbung aufweist, sollte bei einem Marmorkarpfen der Bauch im Auge behalten werden. Zwischen der Bauch- und der Afterflosse ist bei einem Marmorkarpfen eine Linie mit gekieltem Muster sichtbar. Auch die Körperfärbung ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, da sie im Gegensatz zum Silberkarpfen ein wenig dunkler ausfällt. Die Augen des Marmorkarpfens liegen tiefer als bei seinem silbrigen Artgenossen, und seine Rückenflosse verfügt über mehr Strahlen als die des Silberkarpfens. Er kann bis zu 1,5 Metern Länge und etwa 40 bis 50 kg Gewicht erreichen. Der Marmorkarpfen ist ein geselliger Fisch und lebt daher in Schwärmen.

 

Wo lebt der Marmorkarpfen? - Seine Verbreitung

Ursprünglich entstammt der Marmorkarpfen den südchinesischen Flüssen und stehenden Gewässern. Er wurde in vielen asiatischen und europäischen Flüssen ausgesetzt. Der Marmorkarpfen kann bei Wassertemperaturen von 4° bis 26 °C existieren und erweist sich daher auch im europäischen Raum als überlebensfähig. Sein Vorkommen ist auf Gewässer spezialisiert, die eine Tiefe ab fünf Metern aufweisen. Unter optimalen Bedingungen kann der Marmorkarpfen ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Inzwischen kann er nahezu an allen Orten der Nordhalbkugel in Süßwasserseen und Süßwasserflüssen überleben. Während der Winterzeit befinden sich Marmorkarpfen im tieferen Bereich des heimischen Gewässers. Auch der Marmorkarpfen lebt in Seen und Flüssen, welche im Winter nicht vollständig durchfrieren.

 

Ernährung der Marmorkarpfen

Ursprünglich wurde der Marmorkarpfen zusammen mit dem Silberkarpfen und dem Graskarpfen zur Bekämpfung von Wasserpflanzen eingeführt. Dies erwies sich jedoch nur bei seinen beiden Artgenossen als effektiv. Wasserpflanzen gehören nicht zu den Hauptnahrungsmitteln eines Marmorkarpfens. Er ernährt sich von Zooplankton aus dem Freiwasser und frisst nur hin und wieder auch Algen. Dabei ernährt er sich nicht von im Wasser umher schwimmenden Stoffen. Seine Nahrungsquelle liegt am Grund des Gewässers. Gute Angelköder zum Angeln auf Marmorkarpfen finden Sie hier: Karpfenköder

 

Marmorkarpfen und das Problem mit der Fortpflanzung

So anpassungsfähig, wie der Marmorkarpfen betreffend seiner Lebensräume erscheint, so wählerisch ist er jedoch, was seine Fortpflanzung und Vermehrung angeht. In Mitteleuropa kann eine natürliche Vermehrung auf Grund einiger Bedingungen wie z.B. der Wassertemperatur gar nicht stattfinden. Brutvorgänge können sich nur an tiefen Gewässerstellen, die eine Wärme von 22° bis 30° C aufweisen, ereignen. Außerdem muss eine für die Fische angemessene Wasserströmung herrschen, und der Sauerstoffgehalt darf weder zu hoch, noch zu niedrig sein. Der Laich wird nicht in der Tiefe, sondern weiter oben im Gewässer oder sogar an der Wasseroberfläche verteilt. Zwischen drei und acht Tage brauchen die Brütlinge, um sich weiter zu entwickeln und schließlich schlüpfen zu können. Da die Bedingungen für die Fortpflanzung von Marmorkarpfen hierzulande oftmals nicht gegeben sind, werden inzwischen an einigen Orten künstliche Fortpflanzungsbedingungen geschaffen.

 

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Bericht in unserem Karpfenblog gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns auf der Karpfenseite begrüßen zu dürfen.

 

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18.06.2013 18:23

Zeilkarpfen - Eine tolle Karpfenart

Zeilkarpfen - Merkmale, Nahrung, Verbreitung und Fortpflanzung

Zeilkarpfen - Der Zeilkarpfen ist bei Anglern ein beliebter Beutefisch, da er in der Regel einen ausgezeichneten Drill bietet. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Speisefisch. Der Zeilkapfen ist eine Zuchtform des Wildkarpfens und stammt ursprünglich aus Asien. Heute ist der Zeilkarpfen auf der ganzen Welt verbreitet.

Der Zeilkarpfen und seine Merkmale

Der Zeilkarpfen hat eine hochrückige Form und einen gedrungenen Körper. Er zeichnet sich durch eine oder mehrere Reihen von Schuppen entlang der Rückenlinie aus. Der Rest des Körpers ist schuppenfrei. Die Anordnung der Schuppen ist das deutlichste Merkmal, dass den Zeilkarpfen von anderen Karpfen unterscheidet. Der Fisch verfügt über eine große Rückenflosse, eine deutlich gegabelte Schwanzflosse und über insgesamt vier Barteln. Von den Barteln sind zwei längere oben angeordnet und zwei kürzere befinden sich auf der Unterseite des Fisches. Der dunkle Rücken ist grau-braun gefärbt, während die Seiten ein helles Braun aufweisen, das nach unten hin in gelbliche Töne übergeht. Die paarigen Flossen und die Schwanzflosse sind in der Regel rötlich gefärbt. Der Zeilkarpfen hat ein endständiges, vorstülpbares Maul, das zahnlos ist. Er hat Schlundzähne, die in drei Reihen angeordnet sind. Die Zeilkarpfen sind durchschnittlich rund 50 Zantimeter lang und wiegen zwei bis drei Kilogramm. In seltenen Fällen können sie jedoch auch über einen Meter groß werden.

Verbreitung der Zeilkarpfen

Der Zeilkarpfen stammt wie alle Karpfenarten ursprünglich aus Asien und ist heute überall in Europa verbreitet. Er findet seinen Lebensraum in warmen Gewässern, die langsam fließend oder stehend sind. Dabei bevorzugt der Zeilkarpfen einen schlammigen Untergrund mit starkem Pflanzenbewuchs, wo er seine Nahrung findet. Der Zeilkarpfen ist tagsüber scheu und hält sich gern im tieferen Wasser oder in Verstecken auf. Er ist hauptsächlich nach Anbruch der Dämmerung aktiv. Er hält sich gerne in Altarmen und ruhigen Fluss Buchten auf und ist auch in Teichen anzufinden.

Nahungsaufnahme der Zeilkarpfen

Der Zeilkarpfen ernährt sich von Pflanzentrieben, aber auch von Würmern, Kleinkrebsen und ähnlichen Kleintieren, die er am dem Boden der Gewässer findet. Diese nimmt er durch Vorstülpen des Mauls auf. Der Zeilkarpfen frisst zuweilen auch kleine Fische, wie zum Beispiel Rotaugen. Das kommt hauptsächlich dann vor, wenn ihm Proteine fehlen.

Laichzeit und Entwicklung

Der Zeilkarpfen erreicht seine Geschlechtsreife im dritten bis fünften Lebensjahr. Je nach Wassertemperatur findet die Laichzeit der Zeilkarpfen zwischen Mai und Juli statt. Das Weibchen legt zwischen 100.000 und 300.000 Eier pro Kilo Körpergewicht ab. Die Eier werden vom Weibchen im flachen Wasser an die Unterseite der Blätter von Wasserpflanzen geklebt. Befindet sich die Wassertemperatur zwischen 15 und 20 Grad, so können sich die Eier innerhalb von drei bis fünf Tagen zu kleinen Fischen entwickeln. Nachdem sie sich zunächst vom Dottersack ernähren, stellen sie ihre Nahrung schnell auf Kleinplankton und dann auf die Organismen um, die sie am Boden finden. Allerdings sind die Überlebenschancen der kleinen Fische oft gering. Der Zeilkarpfen betreibt keine Brutpflege, so dass die frisch geschlüpften Fische ihren natürlichen Feinden schutzlos ausgesetzt sind. Hecht, Barsch und Zander gehören zu den hauptsächlichen Feinden der Jungfische. Erst ab einem Gewicht von etwa 10 Pfund hat der Karpfen kaum noch Feinde - mit Ausnahme der Waller.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Bericht über Zeiökarpfen gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns im Angelblog begrüßen zu dürfen.
Ihre Angeln Neptunmaster Angelteam

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17.06.2013 10:48

Karpfen - eine faszinierende Fischart und ein toller Fisch für uns Angler

Karpfen - Merkmale, Verbreitung und Fortpflanzung

Karpfen - Schon seit Jahrhunderten ist der Karpfen weltweit einer der beliebtesten Süßwasserfische. Bereits die Römer schätzten ihn als Speisefisch und trugen zu seiner Verbreitung in ganz Europa bei. Auch heute werden in deutschen Teichen überall Karpfen gezüchtet und sie gelten auch bei uns als geschätzter Speisefisch. Neben den Zuchtformen findet man auch wild lebende Exemplare, die man immer wieder in langsam fließenden Gewässern mit Schlamm- oder Sandgrund antrifft. Der Angler, der sich auf diesen tollen  Fisch spezialisieren möchte, tut gut daran, sich über die Lebensgewohnheiten des Fisches zu informieren. Auf diese Weise wird es leichter, den Fisch aufzuspüren und an die Angel zu bringen.

 

Der Karpfen und seine unverkennbaren Merkmale

Karpfen

 

 

Der Karpfen ist leicht zu erkennen. Sie zeichnen sich durch einen hochrückigen Körper aus, der lang gestreckt und an den Seiten abgeflacht ist. Das unbezahnte Maul kann vorgestülpt werden. An den Mundwinkeln befinden sich zwei Bartfäden. Die lange Rückenflosse besitzt einen starken Stachelstrahl. Die paarigen Flossen und die Afterflosse sind rötlich gefärbt, während die Färbung des Körpers je nach Standort leicht variieren kann. Die Färbung des Rückens ist von einem braunen bis schwärzlichen grün, das zu den Flanken hin heller wird. Der Bauch ist hellgelb bis weiß. Der Karpfen existiert in Deutschland in etwa dreißig verschiedenen Zuchtformen. Diese unterscheiden sich in einigen Merkmalen. Einige Arten sind hochrückiger als andere. Auch bei der Beschuppung kann man vier Typen differenzieren. Der Schuppenkarpfen ist am ganzen Körper mit Schuppen bedeckt. Beim Spiegelkarpfen sind einige große Schuppen unregelmäßig über den Körper verteilt. Der Zeilkarpfen hingegen verfügt über eine Reihe von Schuppen entlang der Seitenlinie. Der Lederkarpfen ist gänzlich unbeschuppt.

 

Verbreitung und Lebensräume des Karpfen

Der Carp ist heute auf der ganzen Welt zu finden. Diese Fisch und andere karpfenartige Fische kann man in so gut wie allen Gewässern und Teichen antreffen. Der Karpfen ist im Bezug auf die Wasserqualität recht anspruchslos und kann auch in sauerstoffarmen Wasser leben. Er bevorzugt Gewässer, die entweder stehend oder langsam fließend sind. Außerdem fühlt er sich überall dort wohl, wo der Untergrund weich oder schlammig ist und ein starken Pflanzenbewuchs vorherrscht. Hier findet er ideale Bedingungen zur Nahrungsaufnahme. Der Karpfen bevorzugt warme Gewässer und gedeiht bei Temperaturen von 20 Grad oder mehr ganz hervorragend. Während des Winters zieht er sich in tiefere Gewässerschichten zurück, wo er in eine Art Winterschlaf verfällt. Bei Temperaturen unter acht Grad nimmt er keine Nahrung mehr auf. Auf dem Grund des Gewässers ernährt sich der Karpfen von Pflanzenteilen, Würmern, Kleinkrebsen und anderen Lebewesen. Größere Karpfen fressen zuweilen auch kleine Fische, besonders wenn sie an Proteinmangel leiden.

 

Fortpflanzung der Karpfen

Die Karpfen werden zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr geschlechtsreif. Zum Laichen bevorzugen Wassertemperaturen von 18 bis 20 Grad. Karpfen sind sehr fruchtbar und das Weibchen kann tausende von Eiern ablegen. Dies ist einer der Gründe, warum die Karpfen bei Züchtern so bliebt sind. Im Teich lebende Fische laichen am Rand des Wassers und auch die Karpfen, die in Flüssen leben suchen sich seichte, ruhige Stellen, wie zum Beispiel einen Altarm. Die kleinen Fische schlüpfen schon nach wenigen Tagen und ernähren sich zunächst von Plankton. Nach einigen Wochen kann man dann schon die Karpfenform erkennen und der kleine Fisch ändert sein Fressverhalten. Er beginnt, sich für Insektenlarven und andere Kleinlebewesen zu interessieren.

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über Karpfen gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns im Karpfenblog begrüßen zu drüfen.

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam

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02.06.2013 22:42

Graskarpfen - ein uriger Karpfen aus Asien

Wissenswertes über Graskarpfen: Merkmale, Verbreitung, Nahrung & Fortpflanzung

Graskarpfen - Der Graskarpfen wird auch weißer Amur genannt und gehört zu den Knochenfischen. Trotz seines Namens ist er mit den Karpfen nicht verwandt.

 

GraskapfenDer Name bezieht sich vielmehr auf seine Ernährungsweise. Der Graskarpfen frisst ausschließlich junge Pflanzentriebe. Er wurde in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zur Bekämpfung von Wasserpflanzen nach Europa eingeführt und hat sich seitdem weit verbreitet. Angler können diesen Fisch besonders in den Sommermonaten in warmen Gewässern fangen. Dabei ist zu beachten, dass der Graskarpfen sehr schreckhaft ist und Lärm, sowohl als auch starke Bewegungen vermieden werden sollten.

 

Wir werden Ihnen hier in unserem Angelblog mal einige wichtige Detail über die Graskarpfen erläutern, damit Sie sich beim Angeln auf diesen Fisch einstellen können und so deutlich mehr Erfolg auf diese Fischart haben werden.

 

Den Graskarpfen erkennen

Besonders als Jungfisch ähnelt der Graskarpfen dem Döbel und zuweilen kommt es zu Verwechslungen. Der Graskarpfen verfügt über einen lang gestreckten Körper, dessen Rücken dunkelgrün gefärbt ist. Die Seiten sind heller gefärbt und der Bauch ist weiß. Die Schnauze ist stumpf und weist zwischen den Nasenlöchern eine Eindellung auf. Der Graskarpfen besitzt große silberne Schuppen, die dunkel umrandet sind und den Fisch wie ein Netz überziehen. Rücken- und Afterflosse sind kurz und die Schwanzflosse hat eine gut definierte Einbuchtung. Im Durchschnitt ist der Graskarpfen 50 - 70 cm lang. Einige Exemplare werden jedoch bis zu 140 cm lang und können ein Gewicht von 40 - 50 Kilogramm erreichen.

 

Graskarpfen - Ein chinesischer Fisch in deutschen Gewässern

Der Graskarpfen ist in Deutschland kein einheimischer Fisch. Vielmehr wurde er vor rund 50 Jahren in Europa eingeführt. Da er Pflanzentriebe frisst, wurde er in Gewässern ausgesetzt, um den Wasserpflanzenbestand gering zu halten. Ursprünglich stammt der Graskarpfen aus China, wo man ihn in ruhigen, tiefen Gewässern antrifft. In Deutschland findet man sie in Flüssen wie der Elbe, der Weser, dem Neckar,.... Aber auch in vielen Seen gibt es heute Graskarpfen. Da sie warmes Wasser lieben, kann man sie oft auch dort antreffen, wo warmes Wasser aus Kraftwerken in Gewässer geleitet wird. Der Graskarpfen ist in stillen Gewässern anzutreffen. Kommt er in Fließgewässern vor, so sucht er sich ruhige Standorte, wie Altarme und Buhnenfelder aus.

 

Der Graskarpfen ist ein Pflanzenvernichter

Seiner Eigenschaft als Pflanzenvernichter hat es der Graskarpfen zu verdanken, dass er in europäischen Gewässern angesiedelt wurde. Als Jungfisch bis zu einer Körpergröße von rund 10 Zentimetern ernährt sich der Graskarpfen von kleinen Lebewesen. Nach dieser Zeit wechselt er zu einer rein pflanzlichen Ernährung über. Dabei zieht der Graskarpfen hungrig durch das Gewässer und kann an einem einzigen Tag das doppelte seines Körpergewichts an Nahrung aufnehmen. Er frisst Wasserpflanzen, wobei der die jungen Triebe bevorzugt und auch Algen. Besonders an warmen Sommertagen kann man die Graskarpfen bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Sinkt die Wassertemperatur jedoch unter 13 Grad, so stellt der Graskarpfen die Nahrungsaufnahme ein.

 

Wir sollten unsere Köder daher auf die Graskarpfen so gut wie möglich anpassen. Da der Graser überwiegend Pflanzen frisst, die in der Regel kurz über Grund hängen, sollten Sie beim gezielten Angeln auf Graskarpfen immer Pop Ups dabei haben, da wir die meisten Graser bisher auf Pop Ups erwischen konnten. Dabei sind süße oder fruchtige Pop Up Boilies in der Regel auch besser als fischige Pop Up Boilies. Eine gute Auswahl fängiger Karpfenköder finden Sie unter: Karpfenköder

 

Die Fortpflanzung der Graskarpfen

Die Graskarpfen brauchen zum Laichen warmes Gewässer. Leben sie in Regionen, in denen die Wassertemperaturen über längere Zeiträume zwischen 22 und 26 Grad liegen, werden die Fische zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr geschlechtsreif. In kälteren Gewässern wird die Geschlechtsreife oft erst im siebten Lebensjahr erreicht. Der Graskarpfen laicht vorwiegend über kiesigem Grund ab. Die Eier haften nicht, sondern treiben mit der Strömung. In warmen Wasser entwickeln sie sich sehr schnell und können bereits nach 40 Stunden schlüpfen.

 

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über Graskarpfen gefallen hat und würden uns freuen, Sie häufiger bei uns auf dem Blog begrüßen zu dürfen.

 

Ihr Angeln Neptunmaster Angelshop Team

 

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01.03.2013 00:13

Karpfenangeln im Frühling.

Alles übers Karpfenangeln im Frühling - rechtzeitig zur Karpfen Saison Eröffnung! Die besten Angeltipps für Karpfen im Frühling.

Karpfenangeln im Frühling - So langsam kommt der Frühling und mit dem Frühjahr beginnt auch langsam die Karpfensaison wieder. Daher wollten wir euch mal in einem kurzen Beitrag die Grundzüge vom Karpfenangeln im Frühling näher bringen.

 

Karpfenangeln im Frühling- Wo angelt man am besten?

Karpfenangeln im Frühling

Im Frühjahr solltet ihr beim Angeln auf Karpfen darauf achten, dass ihr an flachen Angelstellen fischt, die tagsüber von der Sonne erwärmt werden, da sich die Karpfen im Frühjahr oft an solchen Angelstellen sammeln und ihr wahre Sternstunden erleben könnt.

Gute Angelstellen zum Karpfenangeln im Frühling sind daher in der Regel die flachen Schilfzonen, abgestorbenen Seerosenfelder oder Sandbänke in Ufernähe.

Auch in den flachen Bereichen an Inseln ist es im Frühjahr immer einern Versuch Wert, dort auf Karpfen eine kleine Karpfensession zu wagen.

 

Karpfenangeln im Frühling - Anfüttern - viel oder wenig Futter für die Karpfen?

Beim Anfüttern ist im Frühjahr eher Qualität statt Quantität entscheidend da der Stoffwechsel der Karpfen erst in Gang kommen muss und sie noch nicht soviel Nahrung aufnehmen. Nehmt daher am besten hochwertige Boilies und Pellets zum Anfüttern vor dem Karpfenangeln im Frühling und füttert - je nach Fischbestand - nur etwa 1/4 der Menge, die ihr im Hoch-Sommer oder im Herbst füttern würdet. Wir füttern daher als Daumenregel im Frühjahr meistens ca. 100g Köder pro Tag pro Hektar Wasserfläche des Karpfengewässers, wenn es normal besetzt ist.

 

Karpfenangeln im Frühling - Karpfenrigs

Beim Karpfenangeln im Frühling braucht ihr keine spezielle, nur für diese Zeit gedachte Karpfenmontagen zu verwenden. Ihr könnt genau dieselben Karpfenrigs beim Karpfenangeln im Frühling verwenden, die ihr auch in den anderen Jahreszeiten zum Angeln auf Karpfen einsetzt. Allerdings würde ich die Karpfenhaken grundsätzlich eine Nummer kleiner und die Vorfachschnur eine Nummer schwächer wählen, da die Karpfen im Frühjahr oft noch sehr misstrauisch sind und wir dadurch unsere Karpfenmontagen noch unauffälliger präsentieren können.

 

Wir hoffen, dass euch der kurze Exkurs zum Thema Karpfenangeln im Frühling gefallen hat und würden uns freuen, wenn ihr wieder bei uns auf dem Karpfen Blog vorbei schauen würdet. Es lohnt sich!

 

Euer Team vom Angeln Neptunmaster Karpfen Shop

 

 

 

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