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06.12.2017 13:20 von Daniel Schulze

Gummifisch für Zander

Gummifisch für Zander - wer einen Gummiköder für Zander sucht, steht bei der Betrachtung der Regale in Angelläden vor der Qual der Wahl. Besonders Einsteigern in die Materie, ist oftmals nicht klar, wo genau die Unterschiede in den verschiedenen Ausführungen liegen. Dieser Thematik haben wir uns im Folgenden angenommen und werden auf einige der bekanntesten Formen und ihre Eigenschaften, eingehen. Wir möchten damit jedem, der nach einem Gummifisch für Zander Ausschau hält, die Auswahl erleichtern.


Gummifisch für Zander - welche Modelle gibt es?

Wir möchten in dieser Abhandlung auf drei sehr unterschiedliche Gummis eingehen, die man zum Zanderfang verwenden kann. Es handelt sich dabei um Action Shads, No Action Shads und Jigs.

Gute Gummiköder zum Zanderangeln findest du hier: Gummifische


Gummifisch für ZanderGummifisch für Zander - Action Shad

Der Begriff "Action Shad" ist im deutschen, anglerischen Sprachgebrauch nicht weit verbreitet. Er meint allerdings nicht mehr, als das genaue Gegenteil, der im weiteren Verlauf des Textes noch behandelten No Action Shads. Ein Action Shad weist im Regelfall eine fischähnliche Form auf und besitzt einen sehr beweglichen Schwanz, der schaufelartig ausgeprägt ist. Diese Schaufelform bietet dem Wasser Angriffsfläche. Gemeinsam mit der Zugbewegung, die der Angler ausführt ist diese Angriffsfläche dafür verantwortlich, dass der Schaufelschwanz in ein konstantes Bewegungsmuster versetzt wird. Er sendet dann neben optischen Reizen auch große und für Raubfische deutlich spürbare Druckwellen an sein Umfeld ab. Ein Action Shad kann entweder in einer gleichmäßigen Bewegung durch das Wasser gezogen werden, oder mit variierenden Tempowechseln. Ebenfalls kann man diesen Gummifisch für Zander über den Grund des Gewässers hüpfen lassen. Zander lieben dieses Laufverhalten und quittieren es besonders während der Absinkphase mit Bissen. Eingesetzt werden kann ein derartiger Gummifisch für Zander entweder beim Wurf- oder Vertikalangeln und das entweder vom Ufer aus, oder auch vom Boot. Ein echtes Allround-Produkt eben.


Gummifisch für Zander - No Action Shad

Der No Action Shad zeichnet sich grundsätzlich dadurch aus, dass er, keinen Schaufelschwanz besitzt. Das Ende des meist schlanken Körpers läuft in der Regel spitz zusammen. Bei einigen dieser Köder splittet sich das Ende nochmal gabelförmig auf. Auf den ersten Blick erzeugen No Action Shads kaum Schwanzbewegungen und Druckwellen, wenn man sie durchs Wasser zieht. Bei genauerer Betrachtung und richtiger Führung wird aber deutlich, dass das sensible, dünne und flexible Schwanzende sehr hochfrequente Zitterbewegungen ausführt und dadurch entsprechende Reize aussendet. Dieses Zittern entsteht vor allem dann, wenn man diesen Gummifisch für Zander über den Gewässergrund springen und immer wieder aufsetzen lässt und wenn man den Köder vertikal unter dem Boot oder an der Spundwand führt und zupft. Auf einfaches Einkurbeln sollte beim bei diesem Gummifisch für Zander verzichten. Besonders launische und zickige Zander können den Reizen dieser Shads nur sehr selten widerstehen. Auch dort, wo normal nur mit herkömmlichen Gummifischen geangelt wird, ist der No Action Shad ein echter Joker.


Gummifisch für Zander - Jigs

Der Jig ist einer der ersten, wenn nicht gar der erste Gummiköder, den es für den gezielten Raubfischfang in Deutschland gab. Das ihm mittlerweile zugeteilte Schattendasein fristet er zu Unrecht, denn er ist nach wie vor dazu im Stande, Fische zur Attacke zu verführen. Der Jig zeichnet sich aus durch seinen zumeist wurmförmigen Körper, an dessen Ende ein sichelförmiger Flatterschwanz angebracht ist. Je dünner und weicher das Gummi des Schwanzteils ist, desto besser bewegt sich dieser Gummifisch für Zander unter Wasser. Neben den Standardjigs gibt es auch Modelle, die über zwei Flatterschwänze verfügen und Ausführungen, deren Schwanz ein schaufelähnliches Ende besitzt. Die Druckwellen und Bewegungsmuster variieren bei diesem speziellen Gummifisch für Zander von Modell zu Modell. Letztendlich muss sich der Angler am Wasser unter Betrachtung der Rahmenbedingungen für eine bestimmte Ausführung entscheiden.

Gummifisch für Zander - wo kommen sie zum Einsatz?

Wer seinen Gummifisch für Zander erfolgreich einsetzen möchte, der muss die Fische zunächst einmal finden. Zander stehen gerne in unmittelbarer Nähe von Steinpackungen. Unter anderem deshalb, weil sie dort viel Nahrung finden. Gerade in Zeiten der explodierenden Grundelbestände ist der Tisch für die Zander an der Steinpackung reich gedeckt, mit Grundeln, die zwischen den Steinen Schutz suchen. Ebenfalls interessante Bereiche sind Spundwände, Steganlagen, verankerte Boote, aber auch markante Abbruchkanten im Gewässerboden, Ansammlungen von Holz und jegliche Ansammlungspunkte von Futterfischen. Überall dort kann man mit dem richtigen Gummifisch für Zander punkten und Fische fangen. Wichtig ist es jedoch auch, sich in Geduld zu üben. Selbst wenn der Zander nicht bei den ersten 50 Würfen gebissen hat, heißt das nicht, dass es nicht bereits beim nächsten Wurf soweit sein kann. Es gilt die Nerven zu behalten, konzentriert weiterzuangeln, auf die Chance zu warten und sie zu verwerten, sobald sie sich bietet. Außerdem ist es wichtig, dass man, auch wenn man den richtigen Gummifisch für Zander ausgewählt hat, während des Angelns stets Augen und Ohren offen hält. Nur so kann man auf eventuelle Fischaktivität an der Oberfläche aufmerksam werden und sein Angeln mit dem Gummifisch für Zander danach ausrichten.

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27.03.2017 10:15 von Daniel Schulze

Zanderangeln mit Gummifisch

Zanderangeln mit Gummifisch - für die Auswahl und den Einsatz des richtigen Gummifisches zum Zanderangeln gibt es verschiedene, relevante Kriterien. Einige davon, werden  in der folgenden Abhandlung aufgegriffen und helfen dabei, Fehlkäufe zu vermeiden.

Zanderangeln mit Gummifisch - welche Farbe?

Zanderangeln mit GummifischWenn über das Thema "Zanderangeln mit Gummifisch" diskutiert wird, steht in den meisten Fällen zuerst die Auswahl der richtigen Farbe zur Debatte. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn der Kunstködermarkt stellt mittlerweile ein kaum zu überblickendes Farbenmeer dar. Anstatt dem Kunden zu helfen, führt dieser Sachverhalt eher zu Verwirrung und Unsicherheit bei der Farbfestlegung. Richtungsweisende Ratgeber sind in diesem Fall immer die Farbe des Wassers, in dem geangelt wird und das Aussehen der Fischart, die den Großteil der Zandernahrung ausmacht. Wird zum Beispiel im klaren Wasser geangelt, sind transparente Gummifische mit Grün- oder Blaustich eine gute Wahl. Ein hoher Glitteranteil verstärkt die optischen Reize. Ist das Wasser trüb oder vom Hochwasser braun eingefärbt, haben sich grelle Farben, wie Fluoro-Gelb oder verschiedene Organe-Töne etabliert. Auch die Anlehnung an den Futterfisch ist zielführend. Sind größtenteils Rotaugen vorhanden, leisten helle Silbertöne in Kombination mit Glitter beste Dienste. Angelt man zwischen Lauben, wird ein silber-grauer Gummifisch gerne von den Zandern genommen.

Gute Gummifische für Zander findet ihr hier: Gummifische

 

Zanderangeln mit Gummifisch - welche Schwanzformen gibt es?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die verschiedenen Schwanzformen bei Gummifischen zu verschiedenen Laufeigenschaften führen. Vor allem bei zäh beißenden Zandern kann es deshalb ein Vorteil sein, viele verschieden Ködertypen in der Tacklebox mitzuführen. So kann man den Räubern beim Zanderangeln mit Gummifisch viele unterschiedliche Reize präsentierten und erhöht dadurch die Chance, auch zickige Zander zu überlisten. Die hauptsächlich genutzten Formen sind Modelle mit mehr oder weniger stark ausgeprägter Schwanzschaufel, am Ende spitz zusammenlaufende No-Action-Shads und No-Action-Shads mit gespaltenem Schwanz.

Zanderangeln mit Gummifisch - welche Methoden werden angewendet?

Neben Farbe und Form sind es vor allem die verschiedenen Führungstechniken auf die es ankommt. Die Industrie stellt den Köder nur her, das Leben haucht ihm der Angler ein und erst dadurch kann es zu Bissen kommen. Deshalb ist es wichtig, diese bei der Thematik "Zanderangeln mit Gummifisch" ebenfalls zu durchleuchten. Die drei gängigsten Methoden werden im Folgenden beschrieben:

Zanderangeln mit Gummifisch - wie funktioniert die Faulenzer-Technik?

Der Köder wird eingeworfen und sinkt zum Grund. Der Angler sollte das Abspulen der Schnur in der Absinkphase mit der Hand kontrollieren und die Schnur leicht auf Spannung halten, denn nur dann wird das Ankommen am Gewässergrund durch ein Zusammenbrechen der gespannten Schnur signalisiert. Ist der Gummifisch am Grund, setzt ihn der Angler mit ein oder zwei Kurbel-Umdrehungen in Bewegung, bevor er erneut inne hält. Der Köder sackt wieder zum Grund, die gespannte Schnur bricht erneut zusammen und der Angler beginnt abermals zu kurbeln. Der Gummiköder hüpft dadurch in gleichmäßigen Sprungbewegungen über den Boden des Gewässers und strahlt seine Reize aus.

Zanderangeln mit Gummifisch -wie funktioniert die aktive Köderführung?

Hat man sich beim Zanderangeln mit Gummifisch für ein Modell entschieden, kann diesem auch mit Hilfe der Rute Leben verliehen werden. Die Rute wird dazu aus ihrer waagerechten Position gelöst und mit einer schnellen Bewegung nach oben gezockt. Das bewirkt, dass sich der Köder vom Grund hebt. Nun wird die Spitze wieder rasch nach unten gekippt und schnell so viel Schnur aufgenommen, dass die Verbindung zwischen Köder und Rute niemals erlischt.

Zanderangeln mit Gummifisch - wie funktioniert vertikale Köderführung?

Das Zanderangeln mit Gummifisch erfolgt auch oftmals vertikal. Vertikalangeln bedeutet, dass sich der Köder während des Angelns senkrecht unter der Rutenspitze befindet. Die Köderführung ist sehr direkt, wodurch der Lauf des Köders sehr verführerisch gestaltet werden kann.

Zanderangeln mit Gummifisch - wie wählt man die richtige Bebleiung aus?

Beim Zanderangeln mit Gummifisch ist auch die korrekte Bleikopf-Wahl wichtig. Das Gewicht richtet sich hauptsächlich nach den Kriterien Strömung und Ködergröße. Es muss zu jedem Zeitpunkt des Angelns gewährleistet sein, dass der Angler spürt, wie der Köder auf dem Gewässergrund aufsetzt. Denn nur dann kann festgestellt werden ob und wann ein Zander den Köder attackiert.

Zanderangeln mit Gummifisch - welches Stahlvorfach benötigt man?

Um die Laufeigenschaften des Gummifisches zu erhalten, ist es wichtig, dass das Stahlvorfach, wenn man denn eins verwenden möchte, sehr flexibel ausfällt. Weiche Ausführungen wie 7x7 eignen sich sehr gut für den Einsatz beim Kunstköderangeln.

Zanderangeln mit Gummifisch - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Abschließend sollte zum Zanderangeln mit Gummifisch noch erwähnt werden, dass es absolut nicht notwendig ist, sämtliche auf dem Markt erhältliche Gummifische zu besitzen, oder sie gar am Wasser mitzuführen, damit man erfolgreich ist. Es geht vielmehr darum, sich der aktuellen Situation am Wasser bestmöglich anzupassen. Nach einiger Zeit merkt man, dass dies auch mit einer kleinen Anzahl von Ködern zu realisieren ist.

 

 

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