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18.09.2019 12:39

Welche Angelmethode kommt beim Feedern auf Karpfen zum Einsatz?

Feedern auf Karpfen - Das Feederangeln ist eine erfolgversprechende Angelmethode zum Friedfischangeln. Hier kommt eine Grundmontage zum Einsatz, an der sich ein Futterkorb befindet. Dieser Korb lässt sich mit Friedfischfutter füllen, das sich nach dem Auswerfen um den Futterkorb verteilt und so für einen großen Lockreiz sorgt. Das Feederfischen kommt häufig beim Angeln auf Brassen, Barben, Schleien, Rotaugen und anderen Friedfischen zum Einsatz. Aber auch zum Karpfenangeln lässt sich eine Futterkorbmontage verwenden. Optisch gibt kaum einen Unterschied zwischen einer Karpfenmontage und einer Friedfischmontage zum Feedern. Da der Karpfen allerdings wohl der kampfstärkste Friedfisch in unseren Gewässern ist und relativ hohe Gewichte erreichen kann, sollte man die Montage auf den Fisch anpassen. Es sind also stärkere Haken und Vorfachschnüre empfehlenswert. Aber auch die Hauptschnur sollte angepasst sein, da ein kapitaler Karpfen in Hindernisse unter Wasser flüchten kann. Daher sollte man ihm etwas entgegensetzen können und somit auf geeignetes Tackle zurückgreifen.

Welche Gewässer eignen sich zum Feedern auf Karpfen?

Beim Feedern auf Karpfen lässt sich theoretisch jedes Gewässer mit einem Karpfenbestand auswählen. Sowohl Flüsse als auch Stillgewässer sind dazu geeignet. Allerdings sind kleine Gewässer, wie beispielsweise Teiche oder kleinere Seen, empfehlenswert. Hier ist meist die Distanz zwischen Fisch und Angelplatz nicht zu groß, so dass sich die Karpfen durch das Futtermittel im Korb sehr gut anlocken lassen. Bevorzugt man doch größere Gewässer, so sollte man grob wissen, wo sich die Karpfen in der Regel aufhalten. Zusätzlich sollte das Friedfischfutter auf den Zielfisch angepasst werden. Es gibt tolle Fertigmischungen, die auf den Karpfen abgestimmt sind. Zudem kann man noch Partikel, wie beispielsweise Mais, hinzumixen. Auch kleine Karpfenpellets oder Friedfischpellets sind beim Feedern auf Karpfen sehr gute Futterzusätze, die auch als Köder infrage kommen. Natürlich kann man als Hakenköder auch Mais, Würmer, Maden oder Köderkombinationen wählen. Ist der Fischbestand an Brassen und anderen Friedfischen hoch, so sind Karpfenköder, wie Pellets und kleine Boilies, empfehlenswert.

Welches Tackle ist zum Feedern auf Karpfen empfehlenswert?

Welches Tackle zum Feedern auf Karpfen verwendet werden sollte, ist vom jeweiligen Gewässer und den zu erwartenden Karpfen abhängig. Ist mit kapitalen Karpfen zu rechnen und es befinden sich Hindernisse im Wasser, so sollte das Angelgerät stärker ausfallen, als in Gewässern, an denen man den Fisch problemlos ausdrillen kann. Feederruten in mittleren Gewichtsklassen bis hin zu Heavy Feederruten reichen in der Regel vollkommen aus. Komplettiert wird die Rute mit einer robusten Feederrolle. Die Rollenbremse sollte einwandfrei funktionieren, damit der Fisch bei einer rasanten Flucht die nötige Schnur erhält. Hakt die Bremse, so kann es schnell passieren, dass die Hauptschnur reißt. Als Angelschnur können beispielsweise monofile Schnüre von 0,30mm bis 0,35mm oder geflochtene Schnüre eingesetzt werden. Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Schnur im Drill mit Hindernissen in Kontakt gerät, so sind Monoschnüre aufgrund der höheren Abriebfestigkeit oftmals die bessere Wahl.

Gute Feederruten zum Feedern auf Karpfen findet ihr hier: Feederrute

Wie ist eine Feedermontage zum Karpfenangeln aufgebaut?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Montage zum Feedern auf Karpfen herzustellen. Eine Variante ist eine herkömmliche Karpfenmontage mit Safety Clip. Hier befindet sich ein Tube auf der Hauptschnur, ehe der Bleiclip und ein Wirbel samt Vorfach folgen. Der Tube reduziert die Gefahr auf Verwicklungen bei kraftvollen Würfen. Zudem gibt der Safety Clip den Futterkorb frei, sollte sich dieser am Gewässergrund im Drill festsetzen. Aber es können natürlich auch normale Feedermontagen eingesetzt werden. Hier ist die Schlaufenmontage eine sehr gute Wahl. An das Ende der Hauptschnur bindet man eine ungefähr 20 bis 40cm große Schnurschlaufe, in der sich ein freilaufender Wirbel befindet. In diesen Wirbel lässt sich später der Futterkorb einhängen und bei Bedarf austauschen. Jetzt schlauft man einen Wirbel samt Vorfach an das Ende der großen Schlaufe ein und schon ist die Montage zum Feedern auf Karpfen einsatzbereit.

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04.09.2019 11:10

Für welche Angelarten ist eine Futterkorbmontage empfehlenswert?

Futterkorbmontage - Diese Montage findet in der Regel beim Friedfischangeln ihr Einsatzgebiet. Es handelt sich um eine Grundmontage, die sehr gerne zum Feederangeln auf Brassen, Barben, Schleien sowie andere Friedfische verwendet wird. Aber auch beim Karpfenangeln an Teichen und anderen kleinen Gewässern lässt sich eine Futterkorbmontage einsetzen. Wie der Name schon erahnen lässt, befindet sich an der Friedfischmontage ein Futterkorb. Dieser lässt sich beim Angeln mit Friedfischfutter füllen. Nach dem Auswerfen löst sich das Futter langsam aus dem Korb und sorgt für eine Futterwolke direkt am Angelplatz. Daher empfiehlt es sich, beim Werfen stets denselben Bereich anzuvisieren, damit sich schnell ein Futterplatz bildet. Sind die Friedfische aktiv, so dauert es meist nicht lange und sie finden ziemlich schnell den Fressplatz. Jetzt gilt es die Beißphase auszunutzen, so lange sich der Friedfischschwarm am Hotspot aufhält.

Für welche Gewässer eignet sich eine Futterkorbmontage?

FutterkorbmontageEine Futterkorbmontage lässt sich sowohl an Stillgewässern als auch an Fließgewässern einsetzen. Ob an kleinen Teichen und großen Seen oder an langsam fließenden Flüssen bis hin zu Fließgewässern mit starker Strömung, die Friedfischmontage lässt sich nahezu überall erfolgversprechend verwenden. Der Aufbau der Futterkorbmontage ist hier eher zweitrangig, sondern auf die Wahl des Futterkorbes sollte geachtet werden. Es gibt vorbebleite sowie unbebleite Körbe mit unterschiedlichen Bleigewichten. Ist die Strömung stark, so empfiehlt sich ein Korb mit einem höheren Gewicht, damit er auf dem Gewässergrund liegen bleibt. In Stillgewässern lässt sich aufgrund der fehlenden Strömung wiederum ein Feederkorb ohne Blei einsetzen. Zudem gilt es, das Friedfischfutter auf die Strömungsgeschwindigkeit anzupassen. Bei starker Strömung bleibt an nasseres Futter meist besser am Grund liegen. In Stillgewässern reicht ein Futtermittel mit ganz wenig Wasser oftmals aus. Dadurch kann es nach dem Auswerfen eine große Futterwolke bilden, die sich anschließend auf dem Gewässerboden rund um den Köder ablegt.

Welche verschiedenen Futterkörbe gibt es?

Wie gerade erwähnt gibt es Futterkörbe mit und ohne Bleigewicht. Aber dennoch gibt es weitere Unterschiede zwischen einzelnen Feederkörben, damit man die Futterkorbmontage auf das jeweilige Gewässer und den Zielfisch anpassen kann. Man kann beispielsweise auf Drahtkörbe in unterschiedlichen Größen zurückgreifen. Im Winter kommt zum Beispiel weniger Futter zum Einsatz als im Sommer. Durch die Korbgrößen lässt sich die Futtermenge beeinflussen, die bei jedem Wurf in das Wasser abgegeben wird. Bei den herkömmlichen Futterkörben ist das Bleigewicht seitlich am Draht befestigt. Zusätzlich gibt es Körbe, bei denen das Blei unter dem Futterkorb montiert ist. Diese Körbe besitzen sehr gute Wurfeigenschaften und kommen dort zum Einsatz, wo große Wurfweiten notwendig sind. Des Weiteren gibt es Kunststoffkörbe, die ringsherum geschlossen sind und Löcher aufweisen. Diese Friedfischkörbe dienen zum Füttern mit Maden und Würmern. Nach dem Auswerfen kriechen sie aus dem Korb und sorgen so für einen Lockeffekt.

Gute Futterkörbe zum Binden einer Futterkorbmontage findet ihr hier: Futterkorb

Wie lässt sich eine einfache Futterkorbmontage binden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Futterkorbmontage zum Feederangeln herzustellen. Eine sehr einfache, aber dennoch erfolgversprechende Möglichkeit ist, den Futterkorb mittels eines freilaufenden Karabinerwirbels auf die Hauptschnur zu montieren. Der Feederkorb lässt sich stets gegen ein anderes Modell austauschen und den Angelbedingungen sowie dem Beißverhalten der Fische anpassen. Es folgt eine Gummiperle als Knotenschutz, ehe der Wirbel samt Friedfischvorfach angeknotet wird. Zusätzlich kann man auch auf eine Schlaufenmontage zurückgreifen. Hier bindet man am Ende der Hauptschnur eine ca. 20 bis 40cm lange Schlaufe. Vorher wird ein Karabinerwirbel auf die Hauptschnur gefädelt, der zum Einhängen des Futterkorbes dient und der sich in der Schlaufe befindet. Zu guter Letzt schlauft man einen Wirbel samt Vorfach an das Ende der großen Schlaufe ein. Diese Futterkorbmontage ist eine sogenannte Selbsthakmontage. Beißt ein Fisch, so kommt er schnell mit dem Gewicht des Futterkorbes in Kontakt.

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26.06.2018 17:49

Futter für Schleien

Schleien sind Friedfische und lassen sich deshalb mit typischen Friedfisch-Ködern fangen. Auch das Füttern auf Schleien ist möglich. Aber welches Futter verwendet man, wenn man Schleien an seinen Angelplatz locken möchte? Welche Aspekte sind zu beachten und was mögen Schleien ganz besonders? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und für euch die Antworten zusammengetragen. Dadurch soll es auch unseren Lesern möglich sein, beim nächsten Ansitz das richtige Futter für Schleien auszuwählen und den Ansitz noch erfolgreicher zu bestreiten.

 

Grundfutter für SchleienWarum und was sollte man anfüttern?

Natürlich kann man sein Glück beim Angeln auf Schleien auch auf die Probe stellen, ohne die befischten Plätze anzufüttern. Dies wird von Zeit zu Zeit auch funktionieren. Allerdings wird man an Plätzen, an denen man Futter einbringt, höhere Chancen generieren, eine Schleie zu fangen. Der Grund dafür ist folgender: Schleien entwickeln vor allem dort gute Bestände, wo ihre Anforderungen an einen guten Lebensraum erfüllt werden. Sie mögen Gewässer, die dicht mit Kraut besiedelt sind und halten sich gerne im oder ganz dicht am Kraut auf. In einem solchen Umfeld wimmelt es von natürlicher Nahrung, sodass es der Schleie an nichts fehlt. Sie kann nahezu an jedem Ort im Gewässer fressen. Das spielt dem Angler nicht in die Karten, weil er ja schließlich möchte, dass die Schleie an einem ganz bestimmten Ort frisst. Und zwar dort, wo der Hakenköder ausgelegt worden ist. Dies kann mit dem richtigen Futter für Schleien erreicht werden. Man befüttert damit den gewünschten Bereich und gestaltet diesen dadurch wesentlich attraktiver für die Schleien. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Zielfische auf dem Futterplatz erscheint und den Hakenköder aufnimmt, steigt dadurch. Es ist pauschal schwer zu sagen, welches das beste Futter für Schleien ist. Je nach Gewässer, Jahreszeit, Wassertemperatur und Fischbestand kann die Vorliebe der Schleien für bestimmtes Futter variieren. Deshalb haben wir die wesentlichen Futtermittel, die für das Schleienangeln in Frage kommen, kurz aufgelistet und beschrieben.

 

Futter für Schleien - Grundfutter anmischen

Mit Grundfutter ist das Futter gemeint, das die Angler beim Stippen und Feedern verwenden, um die Weißfische an ihren Platz zu locken. Dieses Futter wird mit Wasser angemischt und zu Kugeln geformt, die dann auf dem Futterplatz versenkt werden. Wenn das Futter auch nach dem Befeuchten die richtige, pulvrige Konsistenz aufweist, erzeugt es unter Wasser große Wolken und sorgt dadurch dafür, dass schnell Fische auf die Futterstelle aufmerksam werden. Auch den Schleien bleibt ein derartiger Futtereintrag nicht lange verborgen. Deshalb sollte eine Tüte des Pulverfutters im Futtereimer des Schleienangler nicht fehlen. Das besagte Futter lässt sich auch sehr gut mit anderen Futtermitteln unserer Auflistung kombinieren, wodurch die Attraktivität ein weiteres Mal erhöht wird.

 

Mais ein toller Köder zum Schleiangeln

Dosenmais ist ein ausgezeichnetes Futter für Schleien. Die Schleien mögen die gelben, weichen, aromatischen Körner. Man kann den Futterplatz entweder nur mit Mais befüttern, oder ihn mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Den Mais ohne Zusätze zu füttern bringt den Vorteil mit sich, dass man nicht so viele Kleinfische anspricht. Es dauert in der Regel länger, bis Bisse erfolgen. Dafür finden sich schneller große Fische am Futterplatz ein. Eine weitere Möglichkeit den Dosenmais als Futter für Schleien einzusetzen, ist ihn als Püree anzubieten. Dazu sollte man ihn zunächst mit einen Pürier-Stab zerkleinern, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Diese Masse erzeugt unter Wasser eine immense Lockwirkung und wird von den Schleien sehr gut wahrgenommen. Auch Kombinationen aus ganzem Dosenmais und pürierter Mais-Masse sind möglich.

 

Futter für Schleien - Maden

Auch die Made stellt ein ausgezeichnetes Futter für Schleien dar. Es gelingt mit Hilfe von Maden einen Futterplatz in Bewegung zu versetzen. Die Bewegungsreize, die von den dort eingebrachten Maden an die Umgebung ausgesendet werden, finden in der Schleie einen dankbaren Empfänger. Man kann die Maden entweder mit einer Schleuder am Platz einbringen, oder mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Dadurch wird es möglich die Maden punktuell zu platzieren und sie schnell auf Tiefe zu bringen. Dies ist beim Angeln auf Schleien wichtig. Denn wenn die Maden sehr langsam durch jede Wasserschicht sinken müssen, bevor sie die am Grund fressenden Schleien erreichen, besteht die Gefahr, dass kleine Weißfische die Maden im Mittelwasser abfangen. Maden kann man entweder als Futter für Schleien, oder als Hakenköder verwenden.

 

Pellets und Boilies für Schleien

Pellets und Boilies lassen sich sehr gut als Futter für Schleien verwenden. Man legt damit, genau wie beim Angeln auf Karpfen, einen Platz an und befischt diesen mit, an Haarmontagen präsentierten, Boilies und Pellets. Für die Schleien dürfen beide Köder ruhig etwas kleiner ausfallen. Boilies in Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter und Pellets in der gleichen Größenordnung sorgen für gute Fangergebnisse.

 

Gute Boilies kannst du hier kaufen: Angelköder

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04.06.2018 13:46

Angeln Feeder Montage

Angeln Feeder Montage - das Angeln mit der Feederrute ist eine tolle Variante für den Friedfischfang. In diesem Artikel bekommt ihr einen vielseitigen Überblick in die Thematik Angeln Feeder Montage und erfahrt dabei alles, was man zu dieser Methode wissen sollte.

 

Angeln Feeder MontageAngeln Feeder Montage - wie sieht sie aus?

Die Montage für diese Angeltechnik setzt sich aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Karabinerwirbel, an dem ein Futterkörbchen befestigt ist, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Karabinerwirbel am Ende der Hauptschnur und aus einem Vorfach zusammen. Beim Thema Angeln Feeder Montage geht es darum, dass man über das Futterkörbchen Futter ins Gewässer einbringt und einen Teppich aus Futter am Grund des Gewässers anlegt. Auf diesem Teppich wird der Hakenköder angeboten. Man verspricht sich dadurch eine höhere Bissfrequenz.

 

Angeln Feeder Montage - welche Hauptschnur verwendet man?

Man verwendet bei dieser Angelei eine monofile Hauptschnur mit einem Durchmesser zwischen 0,22 und 0,28 Millimeter. Damit ist man in den meisten Situationen auf der sicheren Seite. In besonderen Situationen sind Abweichungen von diesen Richtwerten natürlich möglich. Auch geflochtene Schnüre machen hin und wieder Sinn. Zum Beispiel dann, wenn man dauerhaft auf große Distanzen angelt. Hier zeigt die dehnungsfreie Geflochtene Bisse wesentlich sauberer an, als eine Monofile, die eine vergleichsweise hohe Dehnung aufweist. Geflochtene Schnüre zwischen 0,15 und 0,22 Millimeter eignen sich zum Feedern.

 

Angeln Feeder Montage - welche Vorfächer verwendet man?

Die Vorfächer sind bei dieser Methode aus monofilem Material und ihr Durchmesser beläuft sich auf 0,14 bis 0,18 Millimeter. Die Vorfächer beim Feedern können verschieden lang sein. Wenn man erreichen möchte, dass der Köder dicht am Korb liegt, machen kurze Vorfächer Sinn. Für große Distanzen zum Köder sind längere Vorfächer logischerweise die bessere Wahl.

 

Angeln Feeder Montage - welche Futterkörbchen verwendet man?

Bei der Auswahl des Futterkörbchens kann man sich an der Strömung orientieren. Leichte bis mittlere Strömung lässt sich mit Modellen von 10 bis 30 Gramm sehr gut beangeln. Schnellere Flusspassagen brauchen Futterkörbchen mit 50 bis 90 Gramm Gewicht. Je schwerer der Korb, desto besser bleibt er an Ort und Stelle liegen.

 

Angeln Feeder Montage - welche Haken verwendet man?

Die Haken für das Feedern liegen in einem Größenbereich zwischen 10 und 16. Je nachdem mit welchem Zielfisch man größtenteils zu rechnen hat und je nachdem, welche Köder man verwenden möchte, sollte man die Hakengröße anpassen.

 

Angeln Feeder Montage - auf welche Wirbel greift man zurück?

Wenn man auf die beschriebene Art und Weise angeln möchte, ist es sinnvoll Karabinerwirbell zu benutzen, weil sie den Angler dazu befähigen, schnelle Vorfachwechsel durchzuführen und sich neuen Situationen anzupassen. Der Karabiner sollte an der Verschlussstelle so ausgeformt sein, dass der unter großem Druck nicht aufbiegen kann. Karabiner mit geradem Draht am Verschlussstück neigen dazu, gebogene eher nicht. Eine Tragkraft von sechs bis acht Kilogramm ist mehr als ausreichend.

 

Angeln Feeder Montage - mit welchen Ruten fischt man?

Die Ruten zum Feederangeln sind mit einer feinen Spitze ausgestattet, die meist auch noch grell eingefärbt ist. Dies ist deshalb der Fall, damit der Angler die Bisse, die beim Feedern über die Spitze angezeigt werden, besser erkennen kann. Wurfgewichte zwischen 30 und 180 Gramm und Längen zwischen 270 und 390 Zentimeter sind, je nach Anwendungszweck, absolut sinnvoll.

 

Angeln Feeder Montage - welche Rollen sind sinnvoll?

Rollen der Größe 3000 bis 4500 sind für das Feederangeln sehr gut geeignet. Sie sollten gute Wurfeigenschaften aufweisen und robust verarbeitet sein, da eine Rolle bei dieser Angeltechnik dauerhaften Belastungen ausgesetzt ist. Eine Schnurkapazität von 200 Meter ist absolut ausreichend.

 

Gute Feederrollen findest du hier: Angelrollen

 

Angeln Feeder Montage - welche Köder kommen zum Einsatz?

Typische Köder für das Angeln mit der Feederrute sind Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit sogenannten Baitbändern können auch größere Köder wie beispielsweise Pellets mit der Feederrute angeboten werden. Auf diese Art und Weise lassen sich größere Fische besser selektieren.

 

Angeln Feeder Montage - welches Futter benutzt man?

Man setzt bei dieser Technik aus Futter aus verschiedenen Mehlen. Manche Futter-Mixe beruhen auf einer Fisch-Basis, andere sind eher süß und fruchtig. Es gibt für jede Sitution das richtige Futter. Die Kunst für den Angler besteht darin, das richtige Futter zur richtigen Zeit auszuwählen.

 

Angeln Feeder Montage - welche Rutenhalter kommen zum Einsatz?

Als Rutenhalter dienen beim Feedern einfache Erdspieße mit V-Auflagen. Auf derartigen Rutenhaltern lässt sich die Rute bequem ablegen und die Schnur lässt sich durchspannen. Beim Biss kann der Angler die Rute blitzschnell dem Rutenhalter entnehmen und den Anhieb setzen.

 

Angeln Feeder Montage - wie sollte die Bremse eingestellt sein?

Die Bremse sollte immer so eingestellt sein, dass Bisse sauber verwertet werden können, aber auch so, dass gleichzeitig auch Schnur abgezogen werden kann, sollte der Fisch nach dem Anhieb mit einer kraftvollen Flucht antworten. Gerade dann, wenn mit Karpfen zu rechnen ist, sollte man darauf achten.

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11.05.2018 11:23

Schleienköder

Schleienköder - es gibt wohl keinen Angler, der nicht in den Genuss kommen möchte, mindestens einmal in seinem Anglerleben eine schöne Schleie zu fangen. Angeltechniken gibt es für diesen Zielfisch viele. Wir möchten uns jedoch heute dem Thema Köder widmen und haben deshalb für euch die bekanntesten und effektivsten Schleienköder, sowie die wichtigsten, zugehörigen Informationen zusammengetragen.

 

Was sollte man verwenden?

Schleien kann man mit unterschiedlichen Ködern fangen. Die folgende Liste enthält vom Dosenmais, über die Dendrobenas und Tigernüsse, bis hin zu den Boilies alle Möglichkeiten, die dem Angler zur Verfügung stehen, wenn er sich zum Schleienangeln entscheidet.

 

SchleienköderDosenmais

Es gibt nur wenige Angelköder, die so bekannt sind wie der Dosenmais. Und dies hat seinen Grund. Er ist im Supermarkt für kleines Geld jederzeit erhältlich, lässt sich durch seine Konsistenz sehr gut auf den Angelhaken ziehen und sorgt durch seine süßen Aromen für viele Bisse. Auch Schleien mögen Dosenmais. Die besten Techniken, bei denen Dosenmais als Schleienköder zum Einsatz kommt, sind das Posenangeln und das Feedern. Auch zum Füttern lässt sich Dosenmais verwenden. Entweder man füttert die Körner so, wie sie aus der Dose kommen, oder man püriert sie mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse, die unter Wasser große, attraktive Wolken erzeugt. Diese Masse kann man entweder pur, oder in Kombination mit Grundfutter einsetzen.

 

Maden

Auch auf Maden werden regelmäßig Schleien gefangen. Die kleinen Krabbler machen durch ihre Bewegungen unter Wasser auf sich Aufmerksam, ihre helle Färbung trägt ebenfalls ihren Teil zur Effektivität der Made als Schleienköder bei. Jeder Angelladen hat sie im Normalfall in seinem Sortiment. Auch mit Maden kann man einen Platz unter Futter und vor allem in Bewegung versetzen.

 

Seidenraupen

Seidenraupen machen Schleien verrückt. Sie gehören zwar definitiv zu den Exoten in dieser Aufzählung, wer sie allerdings als Schleienköder zur Verfügung hat, darf auf gute Erfolge hoffen. Auch als Zutat für Boilies zeichnen sich Seidenraupen aus. Im gut sortierten Zoohandel kann man sie in Eimern erwerben. Ob man sie dann direkt als Hakenköder verwendet, oder zuerst Boilies daraus rollt und diese dann den Schleien anbietet, hängt von der Vorliebe des Anglers ab und von der Angeltechnik, die zum Fang der Schleien eingesetzt werden soll.

 

Tauwürmer & Dendrobenas

Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern für das Angeln auf Schleie. Sie sind, genau wie die Maden, in jedem Angelladen erhältlich. Auch hier halten sich die Preise in Grenzen, sodass sich der Angler nicht in finanzielle Verlegenheit bringt, wenn er regelmäßig mit Tauwurm auf Schleien angelt. Der Tauwurm wird am besten an Grundmontagen angeboten. Beim klassischen Grundangeln, oder beim Feedern macht er eine sehr gute Figur. Wer ihn per Posenmontage anbieten möchte, kann dafür auch kleine Stücke des Tauwurms verwenden. Diese lassen sich von den Schleien leichter aufnehmen. Die Fehlbissrate wird dadurch gesenkt. Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls im Würmer, allerdings sind diese eine bis zwei Stufen kleiner als die Tauwürmer. Diese Würmer lassen sich sehr gut an Posenmontagen verwenden. Ebenfalls ist es möglich, die Dendrobenas in kleine Stücke zu zerteilen und diese dann dem Futter beizumischen, mit dem man den Angelplatz befüttert. Durch ihre Bewegungen und ihr Aroma steigern sie die Attraktivität des Angelplatzes enorm und machen ihn für die Schleien noch interessanter.

 

Hartmais

Hartmais bekommt deshalb einen separaten Platz in dieser Auflistung, weil er sich in sehr vielen Punkten vom Dosenmais unterscheidet. Er besitzt eine harte Konsitenz und lässt sich dadurch nicht direkt auf den Angelhaken ziehen. Deshalb muss er am Haar angeboten werden. Besonders beim gezielten Angeln auf große Schleien findet diese Technik Anwendung.

 

Tigernüsse

Tigernüsse sind gute Köder für Schleien. Sie müssen vor dem Einsatz am Wassser zunächst eingeweicht werden, bis sie richtig schön aufgequollen sind. Dem Wasser, in dem die Tigernüsse quellen, kann man Aromen beimischen. Dadurch sondern die Tigers beim späteren Angeln auf Schleien kontinuierlich Diftstoffe an ihre Umgebung ab, die von den Schleien wahrgenommen werden.

 

Pellets & Boilies

Pellets sind ein echter Allroundköder, wenig verwundelrich also, dass auch Schleien auf die aus Fischmehl gepressten Köder stehen. Für das Schleienangeln werden die Pellets, genau wie Tigernüsse und der Hartmais am Haar angeboten. Bezugsmöglichkeiten gibt es viele. Jeder gut sortierte Angelladen vertreibt Pellets und auch das Internet ist durchzogen mit preiswerten Angeboten für verschiedene Gebindegrößen. Klar, dass auch die Boilies in unserer Auflistung nicht fehlen dürfen. Als Schleienköder verwendet man Boilies mit Durchmessern von 10 bis 16 Millimeter. Manche Angler schwören für das Schleienangeln auf süße Geschmacksrichtungen, andere setzen auf herbe und eher fischige Sorten. Letztendlich sind die Vorlieben der Schleien von Gewässer zu Gewässer jedoch ohnehin verschieden. Deshalb gilt es, die Geschmackssorte individuell am beangelten Gewässer abzustimmen.

 

Guten Angelruten zum Schleienangeln findest du hier: Matchrute

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05.05.2018 13:28

Angeln auf Döbel

Angeln auf Döbel - gezieltes Döbelangeln kann sehr interessant sein. Denn je größer die Döbel werden, desto vorsichtiger werden sie und ihr Misstrauen wächst. Nur weil man einen der zigarrenförmigen Schatten im Gewässer erspäht hat, heißt es deshalb noch lange nicht, dass man den Fisch auch fangen kann. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, welche Köder und Methoden für das Angeln auf Döbel in Frage kommen und worauf es zu achten gilt, wenn man einen der wählerischen, vorsichtigen Dickköpfe aus der Reserve locken will.

 

Angeln auf Döbel - welche Köder verwendet man?

Als Köder kommen beim Angeln auf Döbel verschiedene Happen in Frage. Man kann Döbel mit Würmern, Maden, Heuschrecken, Spinnern, Blinker, Wobblern, Brot und sogar mit Kirschen fangen. Außerdem stehen Frühstücksfleisch und Leber sehr hoch im Kurs bei den Döbeln.

 

Angeln auf Döbel - welche Methoden kommen in Frage?

Welche Methode man für das Angeln auf Döbel verwendet, hängt davon ab, welchen Köder man den Döbeln präsentieren möchte. Die Angeltechniken sind ebenso vielfältig wie die Köderpalette, die für das Angeln auf Döbel zur Verfügung steht.

 

Angeln auf DöbelAngeln auf Döbel - wie angelt man mit Würmern und Maden?

Wer Döbel mit Würmern und Maden fangen möchte, der sollte versuchen diese Köder mit Hilfe einer Posenmontage anzubieten. Sehr gut eignen sich dazu Bereiche, in denen der Fluss eine gleichmäßige und konstante Strömung führt. Hier kann man die Würmer und Maden mit der Strömung abtreiben lassen, was dem Angler eine sehr natürliche Köderpräsentation verschafft. Über die Pose wird eingestellt, in welcher Wassertiefe der Köder den Fluss hinab treibt.

 

Gute Angelposen findest du hier: Posen

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Spinnern, Blinkern und Wobblern?

Spinner, Blinker und Wobbler sind Kunstköder. Das bedeutet, sie müssen durch den Angler in Bewegung versetzt werden, weil sie nur dann Reize aussenden, die einen Döbel zur Attacke verführen. Dazu sollte sich der Angler eine Spinnrute zulegen, die mit ihrem Wurfgewicht zu den Ködern passt, die zum Einsatz kommen. Am Wasser angekommen kann man die Döbel bei guten Wetter auf Sicht beangeln. Man bewegt sich dazu langsam am Ufer entlang, oder direkt durchs Wasser und beobachtet die Umgebung. Hat man einen Schatten erspät, handelt es sich in vielen Fällen um einen Döbel. Man überwirft diesen Schatten ein gutes Stück, um den Fisch nicht durch das Eintauchgeräusch des Köders zu verschrecken. Beim Angeln auf Döbel ist dies besonders wichtig. Dann führt man den Köder auf den anvisierten Raubfisch zu. Im besten Fall attackiert dieser den Köder sofort, oftmals bleiben die Bisse jedoch auch aus. Dann heißt es für den Angler am Ball zu bleiben, schon der nächste Schatten kann den erhofften Erfolg bedeuten.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Brot?

Das Angeln auf Döbel mit Brot erinnert stark an das Schwimmbrotangeln auf Karpfen. Zunächst geht es wieder darum, einen Platz ausfindig zu machen, wo sich mehrere Döbel oberflächennah aufhalten. Zehn Meter oberhalb dieser Stelle beginnt man nun damit, kleine Brotstücke zu füttern und zwar so, dass sie genau in der Spur den Fluss hinunter treiben, in der die Döbel verweilen. Wenn die Döbel damit beginnen die einzelnen Brotstücke einzusaugen, ist die Zeit gekommen, eines der Stücke mit einem Haken zu versehen und auf die Reise zu schicken. Der Moment, in dem der Döbel das Brot von der Oberfläche pflückt, ist an Spannung kaum zu überbieten. Die Montage besteht lediglich aus einem, an die monofile Hauptschnur geknoteten, Karpfenhaken der Größe acht bis zehn. Optional kann man die Montage noch um eine Wasserkugel ergänzen, um auf eine etwas größere Wurfreichweite zu kommen. Bei heiklen Fischen kann man ein Vorfach aus Fluorocarbon vorschalten. Dadurch ist die Schnur für den Döbel schwerer erkennbar.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Kirschen?

Kirschenzeit ist Döbelzeit! Die Döbel mögen die roten Früchte, die im Frühsommer von so manchem Kirschbaum ins Gewässer fallen. Jetzt schlägt die Stunde des Kirschenanglers. Eine herkömmliche Posenmontage ist völlig ausreichend. Mit ihrer Hilfe wird die Kirsche in die Strömung gebracht und mit dem Fluss treiben gelassen. Es dauert meist nicht lange, bis die ersten Bisse erfolgen, da die Döbel in diesen Phasen sehr auf die fruchtigen Leckerbissen eingestellt sind. Wichtig ist allerdings, dass der Angler seinen Köder regelmäßig kontrolliert. Aufgrund der weichen Konsistenz der Kirschen, fallen diese gerne schnell vom Haken ab.

 

Angeln auf Döbel - wie angelt man mit Frühstücksfleisch und Leber?

Vor allem im Winter eignen sich Frühstücksfleisch und Hühnerleber hervorragend für das Angeln auf Döbel. Man serviert sie an einfachen Grundmontagen direkt an den Unterständen der Döbel. Wegen der weichen Konsistenz dieser beiden Köder sind regelmäßige Köderkontrollen ein absolutes Muss. Besonders nach halbherzigen Anfassern durch die Döbel sollten die Köder kontrolliert werden.

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02.05.2018 10:14

Angeln Method Feeder

Das Angeln mit Futterkorb ist vielen Anglern ein Begriff. Beim Thema Angeln Method Feeder sieht es da schon etwas anders aus. Obwohl diese Angelei dem Angeln mit dem Futterkorb sehr stark ähnelt, ist sie für einen Großteil der Angler noch absolutes Neuland. Deshalb haben wir uns mit dieser Angelmethode befasst und die einzelnen Fakten zusammengefasst. Angeln Method Feeder bedeutet, dass man eine Montage verwendet, mit der sich Futter auf dem Grund des Gewässers einbringen lässt. Damit wird bewirkt, dass die Fische sich in die Nähe des Hakenköders begeben. So soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass ein Fisch den Köder findet, ihn aufnimmt und es zum Biss kommt. Der Unterschied zum Angeln mit dem Futterkorb besteht darin, dass das Futter nicht in einen Futterkorb, sondern an ein dafür vorgesehenes Blei gepresst wird. Dies geschieht darüber hinaus mit wesentlich mehr Druck, als es beim Befüllen des Futterkörbchens der Fall ist. Als Hilfsmittel wird dazu eine spezielle Schale mit dem Blei mitgeliefert, die dazu dient, das Futter in die passende Form zu bringen und gleichmäßigen Druck beim Pressen aufbauen zu können. Das Method Blei hat eine spezielle Form. Die Unterseite ist meist glatt, oder leicht genoppt. An der Oberseite sind die Bleie rippenartig geformt, mehrere parallele Stege sind nebeneinander aufgereiht. Zwischen diese soll das Futter gepresst werden, denn die gerippte Form gibt dem Futter den nötigen Halt. Man sollte bei dieser Angelei immer darauf achten, dass die Bremse korrekt eingestellt ist. Korrekt bedeutet, dass größere Fische nach dem Biss sofort Schnur nehmen können, wenn sie nach dem Anhieb sofort eine kraftvolle Flucht hinlegen. Gerade dann, wenn regelmäßig mit großen Karpfen gerechnet werden kann, ist die richtige Justierung der Bremse wichtig, wenn man Schnurbrüche vermeiden möchte.

 

Angeln Method Feeder

Welches Futter und Köder benutzt man dafür?

Als Futter benutzt man beim Projekt Angeln Method Feeder das Pulverfutter, das auch von vielen Stippanglern verwendet wird, um Fische an den Platz zu locken. Ebenso wird von vielen Anglern, die diese Technik ausüben, Pelletmehl aus zermahlenen Pellets verwendet. Dieses Mehl lässt sich, wenn man es mit der richtigen Menge Wasser anreichert, sehr fest zusammenpressen. Als Köder kommen beim Method Feeder Angeln Pellets, kleine Boilies und Mais in Frage. Ebenfalls ist es möglich, je nach Situation, Mais oder Maden zu verwenden. Die Regel sind aber harte und verhältnismäßig große Köder, um größere Fische am Futterplatz zu selektieren.

 

Welche Hakengrößen & Vorfächer kommen zum Einsatz?

Je nachdem welche Köder man einsetzt und auf welche Fischarten man es abgesehen hat, kommen Haken in Größen zwischen acht und zwölf zum Einsatz. Kleine Haken für kleine Köder und etwas größere Haken für verhältnismäßig große Köder. Damit die Fische, die wegen dem Futter auf den Platz kommen, den Köder auch schnell finden können, sollte der Köder in unmittelbarer Nähe des Futters liegen. Dies wird durch ein kurzes Vorfach erreicht. Zehn bis fünfzehn Zentimeter reichen völlig aus und sorgen für eine auffällige Köderpräsentation.

 

 

Angeln Method Feeder - welche Ruten und Rutenhalter benutzt man?

Als Ruten verwendet man starke Feeder-Ausführungen. Die Länge muss, angepasst auf die gewünschte Wurfdistanz, zwischen 270 und 390 Zentimeter liegen., das Wurfgewicht zwischen 30 und 180 Gramm. Es kommt darauf an, welche Strömungsverhälnisse vorliegen und wie weit man werfen möchte. Kurze Distanz und wenig Strömung bedeutet, dass man kurze Ruten und niedrige Wurfgewichte nutzen kann, Würfe auf große Distanz und harte Strömung brauchen lange Ruten und hohe Wurfgewichte. Man benötigt einen Rutenhalter, auf dem sich die Rute sauber ablegen lässt. Die Schnur muss sich durchspannen lassen, damit der Angler eine sensible Bissanzeige erhält. Beim Biss muss der Angler die Rute blitzschnell aus dem Halter entnehmen und einen Anhieb setzen können. All diese Anforderungen verbinden V-Auflagen, die sich auf Erdspießen installieren lassen.

 

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute

 

Welche Fische kann man damit fangen?

Mit dieser Angeltechnik lassen sich Friedfische wie Rotaugen, Brassen, Güstern, Karauschen, Giebel, Alande, Schleien und Barben fangen. Auch Karpfen lassen sich mit dieser Methode überlisten. Hin und wieder steigen sogar große Exemplare auf die kleinen Köder ein.

 

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20.01.2018 08:44

 

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.

 

Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.

 

Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

 

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

 

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.

 

Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.

 

Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.

 

Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.

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