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24.03.2018 13:42

Angeln auf Forelle

Angeln auf Forelle - die Forelle steht bei Anglern sehr hoch im Kurs. Grund dafür ist neben ihrer Kampfkraft, die sie im Drill eindrucksvoll unter Beweis stellt, auch die Tatsache, dass es sich bei der Forelle um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Damit erfüllt diese Fischart alle Kriterien, die erfüllt werden müssen, um das Interesse vieler Angler zu wecken. Das Angeln auf Forelle ist sehr facettenreich. Deshalb haben wir in diesem Artikeln alles Wissenswerte dazu zusammengetragen.

 

Angeln auf Forelle - wo kann man es betreiben?

Das Angeln auf Forelle kann man sowohl in Still- als auch in Fließgewässern betreiben. Dabei muss man sich zunächst entscheiden, ob man wilden Forellen, die einem mehr oder weniger natürlichen Bestand entsprungen sind, nachstellen möchte, oder ob es auf Forellen gehen soll, die mit vielen anderen in einem überschaubaren Gewässer darauf warten gefangen zu werden. Beide Varianten besitzen ganz klar ihre Daseinsberechtigung. Die großen Besucherzahlen belegen dies. Das Fangen der Forellen im entlegenen, naturbelassenen Gewässer stellt für viele einen sehr besonderen Reiz dar, weil man immer das Gefühl hat, einem Phantom nachzujagen. Beim Angeln auf die Forellen in den dafür vorgesehenen Weiheranlagen steht vor allem der Spaß im Vodergrund, der gerne mit guten Freunden geteilt wird.

 

Angeln auf Forelle - welche Techniken kommen in Frage?

Das Angeln auf Forelle gelingt auf viele verschiedene Arten. Man kann die Forelle entweder stationär beangeln, oder sie aktiv suchen. Stationäres Angeln auf Forelle bedeutet, dass man sich einen bestimmten Bereich des Gewässers aussucht und diesen mit einer Posenmontage beangelt. Man präsentiert den Köder mit Hilfe der Pose in der Tiefe, in der man die Forellen vermutet und hofft auf den Biss. Von Zeit zu Zeit macht es aber auch hier Sinn, den Angelbereich zu wechseln, vor allem dann, wenn sich über längere Zeit kein Biss eingestellt hat. Dann gilt es weiterzuziehen und die Fische zu suchen. Genauso macht es der Aktivangler. Bewaffnet mit einer mit Kunstköder bestückten Rute sucht der das Gewässer Stück für Stück ab. Dabei landet Wurf um Wurf in aussichtsreichen Zonen. Solange, bis eine der Forellen zuschnappt und der Tanz beginnt. Wo eine Forelle gefangen werden kann, lauern meistens noch weitere Exemplare im Verborgenen. Deshalb gilt es nach einem Erfolg unbedingt am Ball zu bleiben und das Potential des Angelplatzes bestmöglich auszuschöpfen.

 

Angeln auf ForelleAngeln auf Forelle - welche Köder kommen in Frage?

Als Köder für das Angeln auf Forelle kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Zum Angeln mit Posenmontage eignen sich Forellenteig, Bienenmaden, Maden oder Würmer sehr gut. Der Forellenteig wird dazu genau wie die anderen genannten Köder einfach auf den Angelhaken aufgezogen. Interessant ist, dass man bei der Auswahl die Qual der Wahl hat. Sinn macht es sich für die Farbe zu entscheiden, die im anvisierten Gewässer nicht oft verwendet wird. Man hebt sich dadurch von anderen Anglern ab und wahrt damit gute Chancen auf ein erfolgreiches Angeln. Zum aktiven Angeln eignen sich Spinner, kleine Blinker, Wobbler und Gummifische in verschiedenen Farben und Formen. Auch mit der Fliegenrute ist es möglich auf Forellen zu angeln. Dies gelingt geübten Fliegenanglern in der Regel sogar sehr erfolgreich.

 

Gute Forellenköder findest du hier: Angelköder

 

Angeln auf Forelle - welche Feinheiten sollte man beachten?

Wie bereits erwähnt man es immer Sinn, sich durch seine Vorgehensweise von anderen Anglern abzuheben. Dies gelingt natürlich in erster Linie durch die Verwendung von Ködern, die nicht oft am betroffenen Gewässer eingesetzt werden. Aber auch Details können den Unterschied ausmachen. So ist die Verwendung von Fluorocarbon als Vorfachmaterial beispielsweise unbedingt zu empfehlen, da dieses Material für die Fische unter Wasser unsichtbar wird. Dies besänftigt ihr Misstrauen und begünstigt beherzte Attacken auf den angebotenen Köder.

 

Angeln auf Forelle - welche Fischgrößen sind realistisch?

Die normale Fanggröße einer Forelle in den dazu vorgesehenen Anlagen liegt bei zwischen 250 und 1000 Gramm. Natürlich bestätigen auch Ausnahmen die Regel, aber im Normalfall werden die Fische durch den hohen Angeldruck entnommen, bevor sie höhere Gewichte erreichen können. Anders sieht dies in verwilderten Bächen aus. Hier ist es für die Forelle durchaus möglich zum stattlichen Exemplar in Ruhe heranzuwachsen, sodass man beim Angeln auf Forelle am Bach die eine oder andere Überraschung durchaus erleben kann.

 

Angeln auf Forelle - ist mit Beifängen zu rechnen?

Da die zum Angeln auf Forelle eingesetzten Köder auch andere Fischarten ansprechen ist natürlich auch mit Beifängen zu rechnen. Barsche, Döbel, Rapfen oder ab und an mal Hechte zählen zu den typischen Beifängen, die sich bei den unterschiedlichen Fangtechniken einstellen. So ist für Abwechslung gesorgt und es wird nie langweilig.

 

Angeln auf Forelle - wie kann man eine Forelle zubereiten?

Die beim Angeln auf Forelle erbeuteten Exemplare lassen sich entweder in der Pfanne oder im Backofen zubereiten. Auch geräuchert stellt die Forelle einen ausgezeichneten Speisefisch dar.

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07.02.2018 20:00

Forellen Wobbler

Forellen Wobbler - neben Spinnern und Blinkern zählen vor allem Wobbler zu den Kunstködern, mit denen sich besonders gut Forellen überlisten lassen. Passend dazu, werden wir in diesem Artikel die typischen Eigenschaften eines Wobblers aufzeigen und darauf eingehen, welche Details bei dem Einsatz dieser künstlichen Köder zu beachten sind, wenn man eine Forelle damit fangen möchte.

 

Forellen WobblerForellen Wobbler - was ist das?

Bevor man richtig in die Thematik Forellen Wobbler startet, sollte zunächst geklärt werden, worum es sich dabei handelt. Ein Wobbler ist ein künstlicher Köder, der durch seine Formgebung in etwa an die Form eines typischen Beutefischs erinnert. Ein Wobbler wird aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt. Am vorderen Ende des Wobblers ist eine Tauchschaufel angebracht. Diese fällt von Modell zu Modell unterschiedlich aus, was ihren Neigungswinkel betrifft. Über diesen Neigungswinkel wird die Tiefe, in die der Wobbler beim Einkurbeln hinabtaucht, bestimmt. Auf der Unterseite des Wobblers befinden sich in der Regel zwei Ösen, an denen per Sprengring jeweils ein Drillingshaken befestigt ist. Bei kleineren Wobbler-Modellen kann es vorkommen, dass nur ein einziger Drilling vorhanden ist, da dies für die geringen Ausmaße des Köders genügt.

 

Forellen Wobbler - wie setzt man ihn ein?

Wobbler werden eingesetzt, wenn man die anvisierten Raubfische, in diesem Fall Forellen, ganz besonderen Reizen aussetzen will. Gerade dort, wo viel mit den typischen Forellenködern wie Teig oder Bienenmaden geangelt wird, macht es Sinn den Forellen Wobbler zu servieren, da sie diesen Ködern weniger misstrauen, als denen, die tagtäglich angeboten werden. Man wirft mit dem Wobbler prädestinierte Stellen an, an denen man die Forellen vermutet und kurbelt sie bei konstantem Schnureinzug wieder ein. Der Wobbler geht dann auf Tiefe und lockt die Salmoniden durch sein Laufverhalten zum Biss. Von Zeit zu Zeit kann es lohnen, durch Variationen in der Bewegungen der Rutenspitze für spontane Abweichungen vom eigentlichen Lauf des Köders zu erzeugen. Nicht selten kommt in genau solchen Momenten ein Biss. Angelt man mit auftreibenden Wobblern machen auch kurze Pausen Sinn, in denen der Köder durch einen Auftrieb etwas nach oben steigt, bevor er durch den Einzug des Anglers wieder nach unten in die normale Bahn gezogen wird.

 

Forellen Wobbler - welches Vorfach verwendet man?

Wer Forellen Wobbler vorsetzen möchte, der sollte dies nicht ohne das richtige Vorfachmaterial versuchen. Fluorocarbon ist ein monofiles Material, welches unter der Wasseroberfläche nahezu unsichtbar für die Fische wird. Besonders bei einem Raubfisch wie der Forelle, der sich bei seiner Jagd auf seine Augen verlässt, macht dies absolut Sinn. Der Angler vermeidet durch den Einsatz von Fluorocarbon nämlich, dass die Forelle frühzeitig Verdacht schöpft und abdreht, bevor sie den Wobbler hätte attackieren können.

 

Forellen Wobbler - welche Gewässer eignen sich?

Um beim Angeln auf Forellen Wobbler einzusetzen, kann man prinzipiell jedes Gewässer aufsuchen, welches über einen Forellenbestand verfügt. Vom Vereinsteich bis hin zum wilden Forellenbach sind der Abenteuerlust des Anglers keine Grenzen gesetzt. Wobei das Angeln im gut besetzten Stillgewässer eines Angelvereins mit Sicherheit mehr Bisse mit sich bringt, da in den Teichen, Weihern und Seen regelmäßig mit Forellen besetzt wird. Im Bach kann das Projekt Forellen Wobbler etwas mehr Mühe und Ausdauer vom Angler verlangen, denn in den kleinen Fließgewässern stehen die genannten Zielfische nicht so dicht gedrängt nebeneinander, sondern sind eher über größere Bereiche verteilt.

 

Forellen Wobbler - was muss man im Fluss beachten?

Wenn man Forellen Wobbler im Fluss vorsetzen möchte, sollte man stets die Strömung im Auge behalten. Wirft man nämlich gegen die Strömung, schiebt diese den Köder gewissermaßen zurück zum Angler und behindert den Lauf des Wobblers. Dies kann ausgeglichen werden, indem man das Einziehen der Schnur etwas erhöht. Kurze Tests in Sichtweite verraten dem Angler, welche Geschwindigkeit benötigt wird, sodass innerhalb weniger Augenblicke die optimale Lösung gefunden ist.

 

Forellen Wobbler - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln mit Wobbler kann sich jederzeit alles am Haken vergreifen, was im Gewässer enthalten ist. Allerdings ist es so, dass gerade in Teichanlagen vermehrt mit Maden und Teig geangelt wird, sodass Wobbler einen eher unbekannten Köder für Forellen darstellen. Mit ein wenig Glück reicht genau dieser Umstand dem Angler, um den kleinen aber feinen Unterschied auf seine Seite zu bringen und dadurch die großen Forellen aus der Reserve zu locken, für die andere Köder keinen Reiz mehr darstellen.

 

Forellen Wobbler - ist mit Beifängen zu rechnen?

Wer Forellen Wobbler regelmäßig vorsetzt, der wird zwangsläufig immer wieder Beifänge zu verzeichnen haben. Barsche, Döbel, Hechte und Zander lassen sich durch die kleinen Fisch-Imitationen nämlich ebenfalls zum Biss verleiten, selbst dann, wenn die Ködergröße eigentlich nicht dem typischen Beutespektrum dieser Raubfische entspricht. Eine kurzweilige Angelei ist beim Thema Forellen Wobbler also garantiert.

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23.01.2018 15:30

Wobbler für Forellen

Wobbler für Forellen - wer sich schon einmal mit der Forelle als Zielfisch beschäftigt hat, der weiß, dass es sich hierbei um einen Raubfisch handelt. Diesen Raubfisch kann man auf viele verschiedene Arten und mit unterschiedlichen Ködern beangeln und fangen. Auch das Spinnfischen stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, um Forellen aus der Reserve zu locken. Wir beleuchten in diesem Artikel, was es bedeutet, Wobbler für Forellen, respektive für deren Fang zu verwenden und worauf man dabei achten sollte.

 

Wobbler für ForellenWobbler für Forellen - was ist ein Wobbler?

Bevor wir uns mit detailierten Aspekten zum Thema Wobbler für Forellen auseinandersetzen, möchten wir zunächst darauf eingehen, worum es sich bei diesem Köder überhaupt handelt. Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der einen Beutefisch imitieren soll, was sich auch in seiner Formgebung wiederspiegelt. Es gibt Wobbler in sehr unterschiedlichen Formen. Vom kurzen, gedrungenen Modell bis hin zu länglichen, stromlinienförmigen Wobbler für Forellen, ist alles erhältlich. Gefertigt werden Wobbler aus Kunststoff oder Balsaholz. Sie werden außerdem am vorderen Ende mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die, je nach Neigungswinkel, beeinflusst in welcher Tiefe der Wobbler läuft. Damit die attackierenden Fische auch gefangen werden können, sind Wobbler natürlich auch immer mit einem oder mehreren Haken versehen. Da Wobbler für Forellen in der Regel recht klein ausfallen, wird hier oftmals mit nur einem Haken agiert.

 

Wobbler für Forellen - wo setzt man sie ein?

Wenn man sich einen oder mehrere Wobbler für Forellen zugelegt hat, geht es im nächsten Schritt darum ein Gewässer zu finden, an dem der Einsatz lohnt. In Frage kommen alle stehenden und fließenden Gewässer, in denen ein nennenswerter Forellenbestand vorliegt. Selbst kleinste Bäche können für das Forellenangeln sehr interessant sein. Oftmals arbeitet man sich dabei von Gumpen zu Gumpen, in der Hoffnung mit Hilfe des Wobblers eine Forelle unter einer freigespülten Wurzel hervorzulocken. Die klassischen Forellenseen kommen ebenfalls für das Forellenangeln mit Wobbler in Frage. Hier werden die Fische häufig mit Forellenteig und Bienenmaden beangelt. Der Wobbler stellt mit seinen Bewegungen ein völlig neues und unbekanntes Reizmuster für die Fische dar und wird deshalb gerne von diesen angenommen.

 

Tolle Wobbler zum Forellenangeln findest du hier: Forellenwobbler

 

Wobbler für Forellen - welche Schnüre benutzt man?

Sinnvoll ist es, wenn man, zum Angeln mit Wobbler auf Forellen, als Vorfach Fluorocarbon oder andere Schnüre benutzt, die für die Fische nur sehr schwer wahrnehmbar sind. Auf diese Art und Weise schöpfen sie keinen Verdacht und nehmen den Köder dementsprechend beherzt und entschlossen. Dadurch minimiert man die Fehlbisse und die Aussteiger auf ein Minimum. Als Hauptschnur kann man getrost eine monofile Schnur einsetzen. Sie dehnt sich zwar mehr als eine Geflochtene, dies kommt jedoch nur zum Tragen, wenn man auf größere Distanzen angelt. Außerdem dient sie im Nahkampf als Puffer, wenn die Forelle zu ihren typischen Fluchten und Kopfschlägen ansetzt. Es kann aber natürlich auch eine geflochtene Angelschnur eingesetzt werden, dies ist vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des Anglers abhängig.

 

Wobbler für Forellen - welche Fische sind damit möglich?

Mit einem Wobbler kann man sowohl Forellen aus dem Nachwuchs, als auch große, alte, erfahrene Exemplare überlisten. Die jungen Fische springen meist sehr schnell auf die Wobbler an, da diese für sie einen völlig neuen Reiz darstellen. Ältere Fische lassen sich immer eher etwas bitten, packen am Ende jedoch oftmals dennoch zu. Grund dafür ist, dass der Wobbler noch immer nicht zu den typischen Forellenködern gehört und deshalb nicht sehr oft eingesetzt wird. Dadurch konnten die erfahrenen Forellen diese eine, entscheidende Erfahrung häufig noch nicht sammeln und beißen zu.

 

Wobbler für Forellen - welche Farben versprechen Erfolg?

Ein Wobbler für Forellen kann in unterschiedlichen Dekors für Erfolge sorgen. In klaren Gewässern macht es Sinn, die Farbe eher gedeckt zu halten. Transparente Grün-, Grau-, Braun- und Blautöne eignen sich hier sehr gut. Für das Angeln im, mit Sedimenten und Schwebstoffen durchzogenen Wasser können knallige, grelle Farben wie Orange, Gelb oder Rot effizient sein. Ausnahmen bestätigen hier natürlich, wie so oft, die Regel. Außerdem sollte ein Wobbler für Forellen auch immer nach den typischen Futterfischen ausgewählt werden, an denen sich die Forellen regelmäßig sättigen. Mit deren Aussehen sind die Fische vertraut und schnappen arglos zu, wenn der Wobbler für Forellen im gleichen Dekor gewählt wurde.

 

Wobbler für Forellen - welche Beifänge stellen sich ein?

Als typische Beifänge, wenn man einen Wobbler für Forellen einsetzt, stellen sich normalerweise Barsche und Döbel ein, sofern diese im befischten Gewässer vorhanden sind. Ab und an muss man auch mit der Attacke eines Hechtes rechnen, wobei diese Drills meistens nach kurzer Zeit beendet sind. Das feine Forellengerät ist den scharfen Hechtzähnen oftmals nicht gewachsen. Dennoch bleibt es auf diese Art und Weise immer interessant, wenn man Wobbler für Forellen einsetzt und der Angler weiß, zu Beginn seines Angelns, nie was ihn erwartet.

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10.02.2014 07:36

Angelschnur - verschiedene Angelschnüre unter der Lupe

Angelschnur, ein wichtiger Hauptbestandteil einer fertigen Angelrute!

Angelschnur - Sie ist ein ganz wichtiger Bestandteil bei einer fertig montierten Angelrute. Ob beim Karpfenangeln, Welsangeln, Raubfischangeln oder sonstige Angelmethoden, auf die Angelschnur muss man sich zu 100% im Drill verlassen können. Eine Angelschnur ist in unterschiedlichen Farben, sowie Schnurdurchmessern erhältlich und sollte auf die Angelart, sowie die verschiedensten Bedingungen am Wasser abgestimmt sein. Es gibt verschiedene Arten einer Angelschnur, welche unterschiedliche Merkmale mit sich bringen, welche im folgendem erklärt werden.

 

Monofile Angelschnur

Die monofile Angelschnur ist die gängigste Variante und kann bei nahezu jeder Angelart verwendet werden, da sie in unterschiedlichen Schnurdurchmessern und Tragkräften erhältlich ist. Sie ist hauptsächlich aus Nylon gefertigt und hat somit eine glatte Oberfläche, was zum Beispiel die Reibung beim Wurf mindert und somit beachtliche Weiten erzielt werden können. Ein weiterer Vorteil bei monofiler Angelschnur ist, dass sie kein Wasser aufnehmen, wie es bei einer geflochtenen Schnur passieren könnte. Im Winter lässt sich so ohne Probleme angeln, ohne dass die Angelschnur gefriert, wodurch sich ihr Volumen vergrößern und dadurch nicht mehr auf die Spule der Angelrolle passen würde. Ein Schnursalat bzw. Verwicklungen wären so vorprogrammiert und das Angeln wäre wohl für den Tag beendet.

Der wohl größte Vorteil einer monofilen Angelschnur ist die Dehnfähigkeit, welche die starken Fluchten des gedrillten Fisches einwandfrei abfedert und die Chance eines Fischverlustes minimiert. Friedfische, wie zum Beispiel der Karpfen, haben ein sehr weiches Maul, bei denen der Haken sehr schnell Ausschlitzen kann. Die Elastizität der Angelschnur wirkt in diesem Fall optimal und nimmt den Druck, so dass der Haken sicher im Fischmaul hängen bleibt.

Weiterhin ist die monofile Angelschnur sehr abriebfest, was heißt, dass sie zum Beispiel an Muschelbänken oder Abbruchkanten einer geflochtenen Schnur ganz klar überlegen sind. Deswegen werden oftmals ein paar Meter einer dicken monofilen Angelschnur, zum Beispiel beim Karpfenangeln oder Brandungsangeln, als Schlagschnur zusätzlich angeknotet. Die Angelschnur, welche sich vor dem Vorfach befindet, ist in der Regel das Stück, was die meiste Beanspruchung in Kauf nehmen muss. Schnell wird die Angelschnur in diesen Bereichen beschädigt, was zum Schnurbruch führen kann, wenn nicht mit einer Schlagschnur vorgesorgt wird.

Die Nachteile einer monofilen Angelschnur sind, dass sie generell nicht so hohe Tragkraftwerte wie bei einer geflochtenen Angelschnur aufweisen. Jede kleine Beschädigung der Schnur ist sofort ein großer Schwachpunkt und sie sollte schnellstens ausgetauscht werden. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, dass eine monofile Angelschnur am Jahresende ausgetauscht wird, um nicht unnötig einen Fisch durch Schnurbruch zu verlieren.

 

Monofile Angelschnur

 

Angelschnur aus Fluorocarbon

Sie gehört zu den monofilen Schnüren und ist aufgrund ihrer Lichtbrechung im Wasser nahezu unsichtbar. Ansonsten hat sie fast dieselben Beschaffenheiten, wie eine gewöhnliche monofile Angelschnur, nur dass sie im Vergleich zum einen schwerer und zum anderen steifer ist, was wiederum den Vorteil hat, dass diese Schnur sich optimal auf den Grund legt, so dass die Fische keinen Kontakt mit der Schnur bekommen.

Aufgrund dieser Merkmale der Fluorocarbon Angelschnur wird sie vorwiegend für vorsichtige Fische, sowie für welche, die über ein gutes Sehvermögen verfügen, eingesetzt. Das ist oftmals beim Raubfischangeln der Fall, bei dem Fluorocarbon häufig als Vorfachmaterial dient oder auch beim Karpfenangeln, wo es entweder als Hauptschnur und/oder Vorfach eingesetzt wird.

Der Nachteil einer Fluorocarbon Angelschnur ist die Knotenfestigkeit, die im Vergleich zu einer normalen monofilen Angelschnur geringer ausfällt. Durch ihre Steifheit lässt sie sich auch nicht so einfach knoten.

Geflochtene Angelschnur

Eine geflochtene Angelschnur besteht aus mehreren Fasern, welche zum Beispiel aus Dyneema gefertigt sein kann. Im Vergleich zu einer monofilen Schnur, besitzen sie bei gleichen Durchmessern viel höhere Tragkraftwerte und dadurch auch eine bessere Knotenfestigkeit. Es lassen sich mit einer geflochtenen Angelschnur extrem weite Würfe hinbekommen, da ganz einfach auf dünnere Schnüre zurückgegriffen werden kann, welche immer noch genügend Power im Drill haben.

Dafür besitzt sie keine Dehnung, was je nach Angelart entweder ein Vorteil oder Nachteil sein kann. Der Anhieb auf große Entfernungen kommt sicher durch und eine Selbsthakmontage funktioniert problemlos, da der direkte Kontakt über die Schnur mit dem Blei oder der Rute vorhanden ist. Im Drill sollte allerdings vorsichtig vorgegangen werden, da ein Ausschlitzen sehr schnell passieren kann, falls der Fisch zu hart rangenommen wird.

Die Abriebfestigkeit einer geflochtenen Angelschnur ist sehr gering, was sehr schnell zum Schnurbruch führen kann, wenn sie über Muscheln oder scharfe Kanten gezogen wird. Deswegen ist es von Vorteil, dass in solchen Situationen ein paar Meter einer dicken monofilen Angelschnur als Schlagschnur vorweg geknotet werden.

Geflochtene Angelschnur

Angelschnur - Fazit der verschiedenen Varianten

Jede der verschiedenen Schnüre bringen ihre Vorteile und Nachteile mit sich und deswegen muss eine Angelschnur immer optimal auf die Angelmethode und den Zielfisch abgestimmt sein. Als Vorfachmaterial, sowie als Hauptschnur, lassen sich alle Angelschnüre einsetzen und manchmal macht es auch Sinn mit einer Kombination aus geflochtenen, sowie einer monofilen Angelschnur zu fischen.

In unserem Angelshop bieten wir geflochtene, monofile, sowie Fluorocarbon Angelschnur in guter Qualität an, damit sie immer gut gerüstet sind und die passende Angelschnur für ihre Bedürfnisse wählen können.

 

Sie finden bei uns für jede Angelart die passende Schnur:

Karpfenschnur

Forellenschnur

Angelschnur zum Raubfischangeln

Meeresschnur

Wallerschnur

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