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24.08.2018 15:29 von Daniel Schulze

Angeln Feedern

Friedfische wie Rotaugen, Brassen oder Schleien lassen sich mit verschiedenen Methoden überlisten. Eine dieser Methoden ist das Feederangeln. Um euch einen Überblick über die wesentlichen Aspekte zum Feederangeln zu geben, haben wir die wichtigsten wissenswerten Informationen in einem Bericht zusammengefasst und für euch ausformuliert.

Angeln FeedernAngeln mit Feeder – was ist das?

Wenn jemand vom Thema Angeln Feedern spricht, dann meint er damit das Angeln mit einer Montage, mit der man in der Lange ist, Futter an einem ganz bestimmten Punkt im Gewässer punktgenau anzufüttern. Es handelt sich dabei um eine Futterkorbmontage. Diese ähnelt einer einfachen Laufbleimontage, die man vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass anstatt des Laufbleis ein Futterkorb in der Montage integriert ist. Dieser Korb nimmt das Futter auf, der Angler bringt das Ganze punktgenau zum Platz.

Welche Hauptschnur und Vorfach benutzt man zum Futterkorbangeln?

Als Hauptschnur verwendet man bei dieser Angelei entweder eine monofile oder eine geflochtene Schnur. Monofile genügt in den meisten Fällen. Geflochtene ist nur dann sinnvoll, wenn man dauerhaft auf große Distanzen fischt. Durch die fehlende Dehnung erlaubt sie beim Langstreckenangeln eine genauere Bisserkennung, als eine dehnbare Monofile. Durchmesser von 0,22 bis 0,28 Millimeter sind beim Feedern mit Mono eine gute Wahl. Geflochtene Hauptschnüre sollten 0,15 bis 0,22 Millimeter dick sein. Mit der Länge des Vorfachs lässt sich beim Feedern bestimmen, wie weit der Köder vom Futterkorb entfernt liegt. Viele werden jetzt denken, dass es doch immer effektiv sein muss, wenn der Köder möglichst dicht am Futterkorb liegt. Dem ist leider nicht so. In manchen Situationen sind Vorfächer mit 100 Millimeter Länge denen mit 50 Millimeter Länge überlegen, gerade große Fische halten sich zunächst gerne am Rand des Futterplatzes auf, bevor sie ihn komplett überschwimmen. Materialstärken von 0,14 bis 0,18 Millimeter sind gängig.

Welche unterschiedlichen Feederkörbe gibt es?

Futterkörbe gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie mit Öffnungen an beiden Enden, mit einem geschlossenen Ende, mit weiten Maschen, mit engen Maschen und es gibt sogar Futterkörbe speziell für Maden, oder für das Fischen auf dem Kraut. Gewichte zwischen 10 und 30 Gramm sind für stehendes Wasser oder für leichte bis mittlere Strömung ideal, Gewichte zwischen 50 und 90 Gramm eignen sich für das Angeln im schnelleren Wasser.

Angeln Feedern – Haken welcher Größe sind ratsam?

Die Hakengrößen für das Projekt Angeln Feedern liegen im Bereich zwischen Größe 10 und Größe 16. Damit sind sämtliche Situationen abdeckbar. Wofür man sich letztendlich entscheidet hängt davon ab, welchen Köder man verwenden möchte und welche Zielfische beangelt werden sollen. Die Haken müssen diesen beiden Kriterien in Form und Größe angepasst werden.

Welche Angelrute und Rolle nutze ich zum Angeln Feedern?

Eine Feederrute ist zwischen 270 und 390 Zentimeter lang und weist ein Wurfgewicht zwischen 30 und 180 Gramm auf. Lange, starke Ruten sind für weite Würfe und das Angeln in starker Strömung gedacht. Kurze und vergleichsweise sensible Ruten kann man für das Angeln in stehenden und langsam fließenden Gewässern, sowie für kurze Würfe verwenden. Die Spitze der Feederrute ist weicher als die Spitze anderer Angelruten und häufig rot oder gelb gefärbt. Dies dient dazu, dass der Angler den Biss, der beim Feedern über das Zucken der Rutenspitze erkannt wird, besser wahrnehmen kann. Eine gute Rolle zum Feedern zeichnen eine Größe zwischen 3000 und 4500, eine saubere Schnurverlegung, gute Wurfeigenschaften, eine Schnurkapazität von 200 Meter und eine ruckfrei arbeitende Bremse aus. Auch die Robustheit der einzelnen Komponenten und die saubere Verarbeitung sind Anzeichen für hohe Qualität.

Gute Angelruten zum Angeln Feedern, findest du hier: Feederrute

Was für Köder & welches Futter kommen zum Einsatz?

Beim Vorhaben Angeln Feedern macht es für den Angler Sinn, Köder wie Maden, Dosenmais, Pinkies, Dendrobena oder Tauwürmer einzupacken. All diese Köder eignen sich ausgezeichnet für das Angeln auf Friedfische, weil diese all diese Köder sehr mögen und sie ohne lange zu überlegen einsaugen. Das Futter sollte beim Feedern nicht zu nass und nicht zu trocken angemischt werden. Ist es zu nass, spült es sich nicht sauber aus dem Korb, wodurch der Lockreiz abgeschwächt wird. Ist es zu trocken, wäscht sich das Futter schon beim Eintauchen ins Wasser aus dem Korb und am Boden des Gewässers kommt nichts an.

Angeln Feedern – wie sollte ein Rutenhalter aussehen?

Beim Thema Angeln Feedern sollten Rutenhalter mit V-Auflage verwendet werden, da diese Modelle sowohl das Ablegen der Rute, als auch die blitzschnelle Aufnahme der Rute durch den Angler beim Anhieb sehr gut unterstützen.

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02.07.2018 18:31 von Daniel Schulze

Angeln Futterkorb

Am Fluss- oder Seeufer zu sitzen und gespannt darauf zu warten, dass die Rutenspitze zu zucken beginnt, damit man einen beherzten Anhieb setzen kann - das ist Angeln mit der Feederrute. Was es dabei zu beachten gibt und worauf es bei der Thematik Angeln Futterkorb ankommt erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Der Futterkorb ist ausgebrachtAngeln Futterkorb - was bedeutet das?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausübt, bedient sich einer speziellen Angeltechnik. Ziel ist es, mit Hilfe des Futterkorbes, der in der Montage integriert ist, möglichst viel Futter auf dem selben Punkt am Gewässergrund einzubringen. Dadurch sollen Friedfische an den Platz gelockt werden. Der Hakenköder, der unweit des Futters positioniert ist, soll genau diese angelockten Fische zum Biss verleiten.

Welche Gewässer kommen zum Angeln mit Futterkorb in Frage?

Als Gewässer kommen sowohl Still- als auch Fließgewässer in Frage. Stillgewässer bieten sich für Anfänger an, weil man hier nicht auf die Strömung achten muss. Diese kann beim Thema Angeln Futterkorb im Fluss dem Angler recht böse mitspielen, wenn sie beispielsweise dafür sorgt, dass der Korb nicht liegen bleibt und es nicht möglich ist, einen vernünftigen Futterplatz anzulegen. Die Strömung kann aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein, wenn sie dafür sorgt, dass sich die Duftspur des Futters schnell unter Wasser verteilt und die Fische recht schnell zum Platz gelockt werden.

 

Welche Ruten & Rollen braucht man?

Da diese Angelei auf sehr unterschiedliche Anforderungen am Gewässer angepasst werden muss, ist es schwer pauschal gültige Aussagen zum Gerät zu treffen. Man muss differenzieren, unter welchen Bedingungen geangelt wird und dann lässt sich eine genaue Aussage zur Materialauswahl treffen. Wenn man im schnell fließenden Wasser fischt und weit werfen muss, dann benötigt man lange Ruten mit einem hohem Wurfgewicht, damit auch schwere Körbe auf Distanz gebracht werden können. Rutenlängen zwischen 330 und 390 Zentimeter und Wurfgewichte von 30 bis 180 Gramm sind hier angebracht. Beim Angeln auf kurze Distanz und im stillen oder langsamen Wasser, reichen Ruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm. Diese sollten 270 bis 300 Zentimeter lang sein. Hier kommen Stationärrollen der Größe 3000 bis 4500 zum Einsatz. Sie sollten sich mit 200 Meter 0,22 bis 0,28 Millimeter dicker monofiler Schnur oder 0,15 bis 0,22 Millimeter dicker geflochtener Schnur bespulen lassen. Außerdem sollte die Bremse fehlerlos arbeiten und sich problemlos justieren lassen. Man sollte mit der Rolle mühelos werfen können, auch auf große Entfernungen. Die einzelnen Komponenten sollten robust und sauber verarbeitet sein. Dies sichert der Rolle eine lange Funktionstüchtigkeit.

Angeln Futterkorb - welche Futterkörbe braucht man?

Die Futterkörbe müssen ebenso den Gegebenheiten angepasst werden, wie die Ruten beim Projekt Angeln Futterkorb. In stehendem Wasser und leichter bis mittlerer Strömung kommen Körbe mit Gewichten von 10 bis 30 Gramm zum Einsatz. Im schnell fließenden Wasser braucht man Körbe mit Gewichten zwischen 50 und 90 Gramm, damit diese am Platz liegen bleiben. Modelle, deren Enden beide offen sind, spülen schneller aus, als Ausführen, bei denen eine der beiden Seiten verschlossen ist.

Gute Feeder zum Angeln Futterkorb findest du hier: Feederkörbe

Welches Futter und welche Köder machen Sinn?

Pulverfutter aus verschiedenen Mehlen ist das ideale Futter für diese Angeltechnik. Es ist in unzähligen unterschiedlichen Geschmacks- und Aromarichtungen erhältlich und lässt sich mit Wasser zu einer Masse verarbeiten, die sich problemlos in den Futterkorb pressen lässt. Als Köder verwendet man bei dieser Angelei die typischen Friedfischköder Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit dieser Köderauswahl ist man auf viele verschiedene Situationen vorbereitet und schafft es in den meisten Fällen, Fische zum Biss zu verleiten.

Angeln Futterkorb – welche Plätze sind interessant?

Die Plätze für diese Methode finden sich überall dort, wo auch mit Friedfischen zu rechnen ist. Abbruchkanten im Flussboden sind immer ein Garant für Fischkontakt. Hier ziehen die Fische entlang auf der Suche nach Futter. Finden sie auf diesem Weg einen mit Futter gedeckten Tisch, verharren sie am Platz und bedienen sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hakenköder unter diesen Umständen gefunden wird, ist sehr hoch.

Angeln Futterkorb – wann muss der Anhieb erfolgen?

Der Anhieb muss erfolgen, sobald die Spitze der Rute damit beginnt, sich unnatürlich zu bewegen. Unnatürlich bedeutet hier, dass sie sich auch anders bewegt, als beispielsweise unter der Einwirkung von Wind und Strömung. Es ist dieses hektische oder konstante Wippen der Spitze, das den beißenden Fisch verrät. Genau jetzt muss der Angler da sein und den Anhieb setzen.

Wie sollte man bei Wind mit dem Feederkorb angeln?

Wenn man das Projekt Angeln Futterkorb bei Wind angeht, muss man versuchen die Rutenspitze vor dem Wind zu schützen. Dazu muss sie so dicht wie möglich über dem Boden platziert werden, da hier der Wind am wenigsten stark bläst. Nur so ist eine vernünftige Bisserkennung möglich. Außerdem sollte man die Rute am Ufer immer in Windrichtung ausrichten, um einen störenden Schnurbogen zu vermeiden.

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20.01.2018 08:44 von Daniel Schulze

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.


Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.


Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.


Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.


Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.


Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.

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