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30.03.2018 12:56 von Daniel Schulze

Zanderangeln Elbe

Zanderangeln Elbe - die Elbe ist einer der größten Flüsse Deutschlands und wird von vielen Raubfischspezialisten für ihre guten Fischbestände geschätzt. Auch der Zander ist in recht hoher Stückzahl vertreten, große Exemplare sind keine Seltenheit. Grund genug für uns, einige wichtige Aspekte zum Thema Zanderangeln Elbe zu sammeln und aufzulisten. Wir gehen dabei auf das Gerät, auf die Platzwahl und die effektivsten Führungstechniken ein.


Zanderangeln ElbeZanderangeln Elbe - welche Rute sollte man verwenden?

Die Rute für das Projekt Zanderangeln Elbe sollte eine Länge von 2,7 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind sehr gut, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf gefühlvoll zu kontrollieren. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Vorhaben Zanderangeln Elbe recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.


Zanderangeln Elbe - welche Rolle macht Sinn?

Als Rolle für die Thematik Zanderangeln Elbe machen Ausführungen in einer Größe von 4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

Guten Rollen zum Zanderangeln findest du hier: Angelrollen

Zanderangeln Elbe - worauf kommt es bei der Schnur an?

Für jeden, der sich das Vorhaben Zanderangeln Elbe auferlegt hat und mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, kommt nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keinerlei Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt ebenfalls dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte bei der Umsetzung des Vorhabens Zanderangeln Elbe einen Durchmesser zwischen 0,12 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.


Zanderangeln Elbe - benutzt man Mono- oder Stahlvorfach?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach zurückgreifen. Keine Monofile dieser Welt schafft es, den messerscharfen Zähnen des Hechtes einen solchen Widerstand zu bieten, wie es Stahl kann. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, deshalb auf ein Stahlvorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält.

Zanderangeln Elbe - wo sollte man es versuchen?

Für jeden, der das Thema Zanderangeln Elbe zielgerichtet angehen möchte, bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es ideal nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder bei der Umsetzung des Projekts Zanderangeln Elbe mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische beim am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

 

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09.09.2017 10:00 von Daniel Schulze

Zanderangeln mit Pose

Zanderangeln mit Pose - die meisten Angler bringen das Angeln auf Zander immer sofort mit Kunstködern in Verbindung. Wenig verwunderlich, gibt es doch mittlerweile ein fast unüberschaubares Angebot von künstlichen Ködern, die dafür gemacht sind, den Zander aus der Reserve zu locken. Das Zanderangeln mit Pose hingegen, fristet bereits seit einigen Jahren eher ein Schattendasein. Man hat das Gefühl, dass es nur noch von den "alten Hasen" betrieben wird und nichtmehr in die heutige Zeit passt. Grund genug für uns das Zanderangeln mit Pose in Form eines Berichtes aus der Versenkung zu holen und auf die Details und Feinheiten einzugehen.


Zanderangeln mit Pose - in welchen Gewässern funktioniert es?

Das Zanderangeln mit Pose funktioniert sowohl im Fluss, als auch im See, oder anderen stehenden Gewässern. Wenn man sein Glück im Fluss versuchen möchte, sollte jedoch darauf achten, strömungsberuhigte Passagen aufzusuchen. Kehrströmungen, Rückwasser oder Bereiche hinter Hindernissen sind hier erste Wahl. Dies ist deshalb wichtig, weil die Pose ansonsten mitsamt des Köder zu schnell abtreiben würde. Der Angler wäre dadurch gezwungen die Pose ständig neu einzusetzen und eine "Fahrt" nach der anderen zu machen, was sich für den Fang von Zandern als wenig effizient erwiesen hat.


Zanderangeln mit Pose - wie sieht die Montage aus?

Die Montage zum Zanderangeln mit Pose ist recht simpel aufgebaut. Sie besteht lediglich aus einer Pose, einem Blei, einem Karabinerwirbel und einem circa 80 Zentimeter langen Vorfach.  Bei den Posen sollte man auf Ausführungen mit einer schlanken Form und möglichst wenig Tragkraft achten. Vier bis acht Gramm reichen völlig aus. Eine Knicklichthalterung ermöglicht dem Angler den Einsatz eines Knicklichtes, was vor allem in den Dämmerungsphasen und beim nächtlichen Zanderangeln mit Pose zum Tragen kommt. Mann kann entweder auf feststellbare, oder gestoppte Posen zurückgreifen. Gestoppte Posen erfordern den zusätzlichen Einsatz eines Gummistoppers, der oberhalb der Pose auf die Schnur geschoben wird und zum justieren der Tiefeneinstellung dient. Besonders wenn man in vergleichsweise großen Tiefen angeln möchte, ist dies sinnvoll. Die Bebleiung erfolgt entweder mit Schrot-, oder kleinen Olivenbleien. Beim Wirbel gibt es nichts besonderes zu beachten. Als Hauptschnur kann in der Regel eine monofile Schnur mit einem Durchmesser von 0,28 bis 0,35 Millimeter verwendet werden. Wer auf größere Distanzen angeln möchte, kann auch auf eine circa 0.20 Millimeter dicke Geflochtene zurückgreifen. Ihre fehlende Dehnung bewirkt eine bessere Kraftübertragung beim Anhieb.


Zanderangeln mit Pose - welches Vorfach kommt zum Einsatz?

Beim Zanderangeln mit Pose führt kein Weg an einem Fluorocarbon-Vorfach vorbei. Eine Stärke zwischen 0,25 bis 0,35 Millimeter lässt zu, dass der Angler jegliche, sich ihm bietende, Situationen, souverän meistern kann. Fluorocarbon wirkt unter Wasser nahezu unsichtbar und ist deshalb beim Angeln auf einen Augenräuber wie den Zander erste Wahl. Nur wenn auch verstärkt mit Hechten gerechnet werden muss, sollte man auf ein Stahlvorfach zurückgreifen.


Zanderangeln mit Pose - welche Köder eignen sich dafür?

Als Köder kommen beim Zanderangeln mit Pose sämtliche Fische in Frage, die auf der Speisekarte des Zanders stehen. Das heißt Lauben, kleine Rotaugen und -federn, kleine Barsche, kleine Döbel oder Grundeln. Diese kann man am Stück, oder auch als Fetzen anbieten. Fetzen heißt, dass beispielsweise nur mit der Kopf- oder Schwanzpartie des Köfis geangeln wird. Auch Stücke von Aalen, die auf etwa zehn oder fünfzehn Zentimeter abgelängt sind, werden von den Zandern sehr gerne angenommen.

Zanderangeln mit Pose - wann sollte der Anhieb erfolgen?

In der Regel schwimmen Zander, nachdem sie den Köder aufgenommen haben, zunächst damit davon. Irgendwann halten sie dann allerdings kurz inne, um den Köder zu drehen und zu schlucken. Anschließend nehmen sie wieder an Fahrt auf. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass der Zander den Köder schluckt und dadurch auf jeden Fall hängt, der sollte warten, bis der Fisch genau diese zweite Flucht hinlegt und dann den Anhieb setzen. Aufgrund der oftmals relativ kleinen Köder, kann der Anhieb aber meist auch früher erfolgen.


Zanderangeln mit Pose - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Das Zanderangeln mit Pose ist eine Methode, bei der man immer mit allem rechnen kann. Vor allem dort, wo die Fische einem hohen Angeldruck durch Kunstköderangler unterliegen, sorgt der tote Köderfisch für eine Abwechslung in der Präsentation und wird nicht so schnell mit Gefahr in Verbindung gebracht. Hinzukommt, dass das Zanderangeln mit Pose, meiner Meinung nach, eine der spannendsten Angelmethoden ist, die man anwenden kann. An einem lauen Frühsommerabend an der Kiesgrube zu sitzen und im letzten Dämmerlicht die Pose zu beobachten, wie sie langsam Fahrt aufnimmt, stetig schneller wird und letztendlich in die Tiefe abtaucht ruft bei sehr vielen Anglern ein Gefühl hevor, dass nur sehr schwer zu toppen ist.

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14.09.2016 06:50 von Daniel Schulze

Zanderangeln Montagen

Zanderangeln Montagen - für den Fang eines Zanders führen viele Wege ins Ziel. Es gibt zum Zanderangeln Montagen, die beim Einsatz von Naturködern zum Zuge kommen. Aber auch das Angeln mit Naturködern weist mehrere Facetten auf.

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Naturködern?

Zanderangeln MontagenNaturköderangeln bedeutet, dass man beim Zanderangeln Montagen einsetzt, die darauf ausgerichtet sind, einen Zander mit Hilfe eines Köderfisches zu fangen. Die Präsentation des Köders geschieht entweder auf dem Gewässergrund, oder in einer beliebig wählbaren Tiefe. Soll der Köder auf Grund angeboten werden, kommen beim Zanderangeln Montagen mit Grundblei zum Einsatz. Um die Angeltiefe frei wählen zu können, sind Posenmontagen erste Wahl.

Die passende Ausrüstung für Zander findest du hier: Angelshop

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Grundblei?

Wer zum Zanderangeln Montagen mit Grundblei benutzen möchte, benötigt nur eine kleine Anzahl an Einzelkomponenten. Die Montage besteht aus einem auf der Hauptschnur gleitenden Blei, einer kleinen Stopperperle, einem Karabinerwirbel zum Einhängen des Vorfachs und dem Vorfach selbst. Grundsätzlich reichen zum Zanderangeln Montagen, die auf monofiler Schnur basieren. Als Hauptschnur genügt eine Monofile mit 0,30 - 0,35 Millimeter Durchmesser. Wer beim Zanderangeln Montagen auf größere Distanzen ausbringen und eine zuverlässige Bisserkennung beibehalten möchte, kann sich mit geflochtener Schnur behelfen. Diese weist nur eine sehr geringe Dehnung auf und zeigt deshalb sehr genau an, was am ausgelegten Köder passiert. Geflochtene Schnüre in 0,15 - 0,20 Millimeter eignen sich hier bestens. Als Blei kommen jegliche Modelle, die per Öse auf die Hauptschnur geschoben werden können, in Frage. Das Gewicht richtet sich nach dem beangelten Gewässer und seinen Strömungsverhältnissen. Bei viel Strömung ist logischerweise mehr Bebleiung notwenig, um den Zanderköder an Ort und Stelle zu halten. Aber auch in Stillgewässern sollte man eine gewisse Gewichtsgrenze nicht unterschreiten. Ist das Blei nämlich zu leicht, wird es von dem, mit dem Köder flüchtenden, Zander mitgeschleift, bevor der Zug des Fisches groß genug ist, um Schnur von der Rolle zu ziehen. Dieses Schleifen erzeugt einen Widerstand, der den Raubfisch irritiert und verschreckt. Geeignete Bleie für Stillgewässer und Flüsse mit mäßiger Strömung liegen deshalb bei 50 bis 80 Gramm. In schnell fließenden Strömen machen auch Ausführungen von bis zu 100 Gramm Sinn. Wer beim Zanderangeln Montagen in der Steinpackung platzieren möchte, minimiert durch die Anwendung eines so genannten "Tiroler Hölzl" die Gefahr eines Hängers. Um während des Angelns die Bleigröße mit nur wenigen Handgriffen verändern zu können, lohnt der Gebrauch eines Anti Tangle Boom. Dieses, mit einem Karabiner ausgestattete, Röhrchen gleitet frei auf der Schnur und ist mit jedem Einhängeblei kombinierbar. Besonders in Phasen mit schnell wechselnden Wasserständen und Fließgeschwindigkeiten kommen die Vorzüge des Anti Tangel Boom zum Tragen. Nach dem Blei respektive dem Anti Tangle Boom wird die Stopperperle auf die Schnur geschoben und anschließend ein Karabinerwirbel an deren Ende angeknotet. Die Perle fungiert als Schockabsorber zwischen Blei und Knoten. Der Wirbel nimmt das 0,25 - 0,30 Millimeter dicke Vorfach auf, welches vorzugsweise aus Fluorocarbon besteht und je nach eingesetztem Köder mit einem Einzel-, oder zwei Drillingshaken bestückt ist.

Zanderangeln Montagen - Wie angelt man mit Pose?

Möchte man beim Zanderangeln Montagen mit Pose einsetzen, beginnt die Komponenten-Auswahl mit der Festlegung des richtigen Posen-Modells. Hier kommen bevorzugt schlanke Ausführungen mit langer Antenne in die engere Auswahl. Die schlanke Form lässt für das Zanderangeln Montagen mit einer nahezu widerstandsfreien Köderaufnahme zu. Er schöpft keinen Verdacht und nimmt den Köder ohne Argwohn. Die lange Antenne ist nützlich, weil es so leichter fällt, die Pose auch auf größere Distanzen, oder bei Wellengang, zu beobachten und Anfasser festzustellen. Posen mit vier bis acht Gramm Tragkraft eignen sich hier ideal. Wer nachts oder in der Dämmerung mit Pose auf Zander angeln möchte, sollte beim Kauf auf eine an der Pose integrierte Knicklicht-Aufnahme achten. Weitere Bestandteile der Montage sind die zur Pose passende Bebleiung, sowie ein Karabinerwirbel, an dem das Vorfach eingehängt wird. Das Vorfach sollte auch hier aus Fluorocarbon hergestellt und mit den entsprechenden Haken bestückt werden. Posenmontagen sind beim Zanderangeln Montagen, mit denen man vor allem oberflächennah raubende Zander erwischen kann. Die Morgen- und Abenddämmerung bieten perfekte Rahmenbedingungen. Die Kleinfischschwärme stehen in solchen Momenten sehr flach und sind meistens mit bloßem Auge durch Bewegungen an der Oberfläche zu erkennen. Je größer der Schwarm ist, desto auffälliger ist er auch für die Zander. Es dauert meist nicht lange bis einer oder gleich mehrere dieser Raubfische in den Schwarm schießen, um Beute zu machen. Schafft man es beim Zanderangeln Montagen, wie die Posenmontage punktgenau im oder am Rand des Schwarms zu positionieren, stehen die Fangaussichten sehr gut. Bleiben in der beangelten Tiefe die Bisse aus, lässt sich die beangelte Wasserschicht mit Hilfe der Pose verstellen. Ein etwas unter dem Schwarm angebotener Zanderköder kann in solchen Situationen beispielsweise den erhofften Biss bringen. Um die Präsentation perfekt zu machen, lohnt es sich genau darauf zu achten, welche Art von Köderfisch angeboten wird. Sie sollte nach Möglichkeit immer der entsprechen, die auch gerade den Hauptzielfisch der Zander darstellt.

 

 

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15.07.2016 14:58 von Daniel Schulze

Zanderangeln mit Köderfisch

Zanderangeln mit Köderfisch - Das Zanderangeln mit Köderfisch ist mittlerweile bei vielen Anglern in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Denn der gezielte Ansitz auf Zander ist nicht nur eine extrem spannende Angelegenheit, sondern kann auch extrem effektiv sein. Vor allem an Gewässern, deren Zander einem hohen Angeldruck durch Kunstköderangler unterliegen, schafft man es oftmals, sich mit einem Köderfisch, oder einem Fischfetzen von der Masse abzusetzen und die vorsichtigen Zander in die Falle zu locken.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Köderfischarten verwendet man?

Zanderangeln mit Köderfisch

Für das Zanderangeln mit Köderfisch verwendet man vor allem schlanke Köderfischarten. Tote Lauben oder kleine Rotaugen in Längen zwischen sieben und zehn Zentimetern eignen sich hervorragend zum Zanderangeln mit Köderfisch, denn sie stellen die bevorzugte Beutegröße der Zander dar und gewährleisten deshalb einen absolut natürlichen Köder. Darüber hinaus beweisen auch Fischfetzen regelmäßig ihre Fängigkeit. Besonders die Kopf- und Schwanzpartien kleiner Weißfische werden gerne genommen. Außerdem zählen Aal-Stücke, in einer Länge zwischen fünf und zehn Zentimetern, zu den absoluten Erfolgsgaranten beim Zanderangeln mit Köderfisch.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Montagen verwendet man?

Beim Zanderangeln mit Köderfisch ist gibt es mehrere Möglichkeiten den Köderfisch zu präsentieren. Zum einen, kann man die Zander beangeln, die im Freiwasser auf der Jagd sind, zum anderen kann man Köder am Grund platzieren, um die Fische zu fangen, die ihre Nahrung grundnah aufsammeln.

Passendes Zubehör zum Zanderangeln mit Köderfisch findet ihr hier: Raubfischshop

Zanderangeln - Köderfischpräsentation am Grund mit Durchlaufblei

Für die Köderfischpräsentation am Grund ist die Montage beim Zanderangeln mit Köderfisch simpel wie effektiv. Auf der Hauptschnur gleitet ein Durchlaufblei. Birnen- oder Sargbleie mit Öhr eignen sich hier bestens. Am Ende der Hauptschnur befindet sich ein Karabinerwirbel, in den wiederum das Vorfach eingehängt wird. Als Vorfach kommt vorzugsweise ein 50-60 Zentimeter langes Stück Flurocarbon in einer Stärke von 0,25 - 0,40 Millimeter zum Einsatz. Ist mit Hechten zu rechnen, sollte auf ein flexibles Stahlvorfach zurückgegriffen werden. Den Abschluss bildet entweder ein Einzelhaken der Größe sechs bis zwei, oder ein System aus zwei kleinen Drillingen der Größe vier bis zwei.

Das Blei sollte im Gewicht der jeweiligen Situation angepasst werden. Während im Stillgewässer 50 - 80 Gramm beim Zanderangeln mit Köderfisch ausreichen, können es im Fluss schon 100 Gramm oder mehr sein, die eingesetzt werden müssen, um den Köder auch in der Strömung am Platz zu halten. Grundsätzlich wählt man das Blei besser etwas zu schwer, als etwas zu leicht. Denn der Zander muss nach dem Biss sauber und ohne Widerstand Schnur abziehen können, um keinen Verdacht zu schöpfen. Dies gelingt nur, wenn das Blei nicht so leicht ist, dass es trotz geöffnetem Rollenbügel mitgezogen wird. Im Idealfall wird das Blei nicht bewegt und die ablaufende Schnur gleitet absolut ruckfrei durchs Öhr des Bleies. Idealerweise wird das Blei per Karabiner, oder per Anti Tangle Boom auf der Schnur fixiert. So kann man es nach dem Ansitz mühelos demontieren und in der Tacklebox verstauen, ohne die komplette Montage kappen zu müssen. Zusätzlich erhält man sich eine große Flexibilität und kann das Bleigewicht bei wechselnden Gegebenheiten austauschen und anpassen. Dies kommt vor allem am Fluss zum Tragen, wo die Strömungsverhältnisse stündlich wechseln können. Um den sauberen Schnurablauf im Fall eines Bisses zusätzlich zu unterstützen, wird die Rute auf zwei Bank Sticks abgelegt und der Schnurfangbügel der Rolle geöffnet. So kann der Zander nach der Köderaufnahme frei abziehen. Die Bisserkennung erfolgt über einen elektronischen Bissanzeiger. Um das ungewollte Abspringen von Schnurwicklungen bei geöffnetem Bügel zu vermeiden, klemmt man die Schnur mittels eines einfachen Haushaltsgummis gegen die Rute.

Zanderangeln - Köderfischpräsentation im Freiwasser mit Pose

Die Posenmontage für das Zanderangeln  mit Köderfisch besteht aus einer Pose, einer entsprechend großen Bleiolive, einem Karabinerwirbel und dem Vorfach mit Haken bzw. einem Haken-System. Da der Zander nach der Köderaufnahme oftmals gegen die Strömung flüchtet, sollte die Pose eine schlanke Form aufweisen und mit vier bis acht Gramm bemessen sein. Eine derart dezente Pose bietet dem Zander kaum Widerstand beim Zug gegen den Strom und vermeidet so Fehlbisse. Um auch auf große Gewässertiefen vorbereitet zu sein, sind per Stopper einstellbare Posen erste Wahl. Wer den Zandern auch nachts nachstellen möchte, greift zu Modellen mit Knicklichtaufnahme und kann so jeden Zupfer live mitverfolgen. Allerdings sollte man hier beachten, dass grüne Knicklichter im Vergleich zu blauen und roten die wesentlich höhere Scheuchwirkung besitzen. Dies wirkt sich vor allem beim Angeln in flachen Gewässern oder dann, wenn der Köderfisch kurz unter der Oberfläche angeboten wird, negativ aus. Wirbel, Vorfach und Haken werden nach den gleichen Kriterien wie beim Grundangeln ausgewählt. Beim Biss wartet man bis die Pose abtaucht, oder in einer stetigen Bewegung seitlich weggezogen wird. Wer sichergehen möchte, gibt dem Zander dann etwas Zeit, um den Köder zu schlucken. Allerdings ist davon abzuraten, da die Haken dann meist sehr tief sitzen und nur schwer zu lösen sind. Wird der Anhieb früh gesetzt, greift der Haken meist im vorderen Maulbereich und stellt weder für den Fisch noch für den Angler ein größeres Problem dar.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welches Zubehör wird benötigt?

Für das Zanderangeln mit Köderfisch sind Ruten mit einer Länge von 3- 3,6 Meter optimal geeignet. Das Wurfgewicht sollte zwischen 50 und 100 Gramm liegen und in Ausnahmefällen den eingesetzten Bleien angepasst werden, um problemloses Werfen zu garantieren. Außerdem sollte die Rute über ein gutes Rückgrat verfügen, damit auch Anhiebe auf Distanz satt durchkommen und den Zander sicher haken. Für das Posenangeln sollte man darauf achten, dass die Öffnung des Spitzenrings groß genug ist, für eine reibungslose Freigabe des Stoppers beim Auswerfen. Rollenmodelle in Größen von 3000 - 4000 bespult mit monofiler Schnur in Stärken von 0,25-0,40 Millimeter sind für das Zanderangeln mit Köderfisch optimal. Wer besonders direkten Köderkontakt beim Zanderangeln mit Köderfisch möchte, kann auch auf eine geflochtene Hauptschnur in Stärken von 0,15-0,25 zurückgreifen.

Zanderangeln mit Köderfisch - Welche Gewässer sollte man befischen?

Gute Gewässer für das Zanderangeln mit Köderfisch sind alle Flüsse, Kanäle und Seen, die einen guten Zanderbestand aufweisen. Viele Vereinsgewässer werden seit Jahren regelmäßig mit Zandern besetzt, sodass sie mittlerweile Exemplare in stattlichen Größen beherbergen. Aber auch in vielen öffentlichen Gewässern, besonders in Flüssen ist jederzeit mit einem Zander zu rechnen. Dabei müssen es nicht unbedingt die großen Ströme wie Rhein, Main, Elbe oder Donau sein. Auch die kleineren Fließgewässer bieten für das erfolgreiche Zanderangeln mit Köderfisch vielversprechende Bedingungen.

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