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20.07.2018 14:36 von Daniel Schulze

Futter für Aale

Wenn man vom Anfüttern spricht, dann denkt man zuerst an Fischarten wie Karpfen, Brassen oder Rotaugen. Beim Angeln auf diese Fische ist es normal, dass der Angler Futter einsetzt, um sie an den Angelplatz zu locken. Aber funktioniert das auch beim Angeln auf Aale? Und wenn ja, wie genau funktioniert es? Genau dies lest ihr in diesem Artikel.

Futter für AaleKann man Aale anfüttern?

Es ist tatsächlich möglich, Aale mit gewissen Futtermitteln an den Angelplatz zu locken. Man darf sich das Ganze nicht genau so vorstellen, wie es beim Angeln auf Friedfische der Fall ist, aber es ist tatsächlich möglich die Bissfrequenz zu steigern, indem man die Aale durch das Einbringen gewisser Futtermittel auf einen gewissen Bereich im Gewässer konditioniert.


Futter für Aale - welche Köder eignen sich dazu?

Als Futter für Aale eignet sich alles, was die Aale mögen und was sich gut am Angelplatz ausbringen und verteilen lässt. Vier Varianten von typischem Aalfutter haben wir hier für euch aufgelistet:


Futter für Aale - Fischfetzen & zerteilte Meeresfische

Aale mögen Fisch. Deshalb macht es Sinn den Angelplatz auch mit Fisch zu präparieren. Dazu fängt man sich zunächst einige Fische, tötet sie waidgerecht und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn man mehrere Hände voll Fischfetzen vorbereitet hat, geht es an den Fluss oder den See, an dem geangelt werden soll. Dort bringt man die Fischfetzen am ausgewählten Angelplatz ein. Der Geruch der Fischfetzen verteilt sich recht rasch unter Wasser und macht den Angelplatz für die Aale interessant. Diese suchen den Platz auf und machen sich über das ausgebrachte Futter für Aale her. Die gleiche Vorgehensweise kann man auch bei der Verwendung von Meeresfischen anwenden. Man verteilt sie genau wie die aus dem Süßwasser stammenden Futterfischfetzen am Angelplatz und animiert die Aale dadurch zur Aufnahme von Nahrung. Meeresfische bringen als Futter für Aale zwei grundsätzliche Vorteile mit sich. Zum einen kann man sie bequem in nahezu jedem Supermarkt kaufen und muss nicht immer wieder Zeit in das Fangen von Köderfischen investieren. Zum anderen haben die Meeresfische, wie beispielsweise Sardinen, einen ganz eignen Geruch, den die Aale aus ihrem natürlichen Umfeld nicht kennen. Genau dieser Geruch macht die Meeresfische als Futter für Aale interessant.


Tauwürmer, Dendrobena und Maden zum Aalangeln

Auch Tauwürmer, Dendrobena und Maden kommen als Futter für Aale in Frage. Die größte Schwierigkeit besteht bei diesem Futter allerdings darin, es bis auf den Gewässergrund zu bekommen und damit einen gleichmäßigen Futterteppich anzulegen. Besonders im Fluss werden Würmer und Maden aufgrund ihres geringen Gewichtes gerne von der Strömung mitgerissen, sodass es sehr schwer ist, exakt zu bestimmen, wo das Futter für Aale den Weg zum Grund gefunden hat. Man behilft sich deshalb mit einem einfachen Trick und rührt sich einen Grundfutter-Mix an, der größtenteils aus Fischmehl besteht. Dieses Grundfutter lässt sich befeuchten, zu Kugeln formen und dadurch sehr genau anfüttern. Auch unter der Einwirkung von Strömung. Bevor man mit dem Füttern beginnt, mischt man die Würmer und die Maden unter den Grundfutter-Mix. Die Würmer sollte man vorher noch in mehrere Stücke zerteilen, weil sie sich dadurch besser unter das Futter mischen lassen und mehr Duftstoffe verbreiten.


Welche Vorteile hat das Anfüttern und wie oft sollte man füttern?

Wenn man einen Termin für den Aalansitz festgelegt hat, sollte man, drei bis fünf Tage bevor man ansitzt, damit beginnen den Angelplatz anzufüttern. Dadurch haben die Aale genügend Zeit sich an den Platz zu gewöhnen und zu lernen, dass es dort leichte Beute abzugreifen gibt. Ist dieser Lerneffekt eingetreten, hat man sich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aal-Session geschaffen. Der große Vorteil, den das Anfüttern auf Aale mit sich bringt ist, dass man die Chancen erhöht, am Tag des Angelns Aale auf dem Angelplatz vorzufinden. Je mehr Aale den Futterplatz besuchen oder passieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen den oder die ausgebrachten Hakenköder findet.


Futter für Aale - welche Nachteile hat das Füttern?

Einen Nachteil, den das Anfüttern auf Aale besitzt, ist die Tatsache, dass durch das eingebrachte Futter auch andere Fischarten angesprochen und an den Platz gewöhnt werden können. Da wäre zum Beispiel der Hecht zu nennen, der es ebenfalls begrüßt, wenn über einen längeren Zeiraum immer wieder Fischfetzen an einem bestimmten Platz eingebracht werden. Legt man am Angeltag die Aalmontagen mit Köderfisch oder Fischfetzen aus, ist es sehr gut möglich, dass sich ein Hecht daran vergreift. Der Angler geht aus diesen ungeplanten Konfrontationen nur selten als Sieger hervor, weil das Aalgerät nicht für die scharfen Zähne des Hechtes ausgelegt ist.

Gute Lockstoffe zum Aalangeln findest du hier: Lockmittel

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08.07.2018 13:29 von Daniel Schulze

Nachtangeln am Rhein

Der Rhein eignet sich nicht nur wegen seiner herausragenden Fischbestände, sondern auch wegen der dort herrschenden Gesetzeslage als ein erstklassiges Gewässer für entspannte Ansitze in lauen Sommernächten. Welche Fischarten sich besonders eignen, um beim Nachtangeln am Rhein beangelt zu werden, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengetragen. Außerdem werden die für Fischart und Gewässer typischen Angelmethoden geschildert. Auf diese Art und Weise erhält man beim Lesen einen Gesamtüberblick über das, was man beim nächsten sommerlichen Nachtansitz ausprobieren und beachten sollte.


Nachtangeln am RheinNachtangeln auf Zander im Rhein mit der Grundmontage

Wenn man beim Nachtangeln am Rhein mit der Grundmontage zum Zander kommen möchte, wird der Köder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs beim Nachtangeln am Rhein. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes "Tiroler Hölzl" zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Posenmontage

Für das Posenangeln müssen beim Nachtangeln am Rhein Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzelfisch wird von diesen raubenden Fischen gerne angenommen.

Angeln auf Aal mit der Grundmontage

Für den Fang von Aalen beim Nachtangeln am Rhein kommt eine klassische Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Nachtangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

Nachtangeln auf Waller mit der Unterwasserposenmontage

Eine der effektivsten Montagen für das Angeln auf Wels beim Nachtangeln am Rhein ist die Unterwasserposenmontage. Diese Montage hat ihren Namen von einem Auftriebskörper, einer sogenannten Unterwasserpose, die auf dem Vorfach fixiert ist und den Köder durch ihren Auftrieb vom Gewässergrund abhebt. Das steigert die Attraktivität des Köders, die Welse reagieren sehr positiv darauf. Da diese Montage eine gewisse Strömung benötigt, um sich sauber zu strecken, ist sie für das strömungsreiche Wasser des Rheins prädestiniert. Um die Montage dort zu halten, wo man sich die besten Erfolgsaussichten ausrechnet, benutzt man ein Steingewicht oder ein schweres Blei. Das Blei kann geworfen werden, sodass nicht zwingend ein Boot vorhanden sein muss. Um den Stein sauber abzulegen, ist ein Boot definitiv nötig. Natürlich, kann man den Stein auch per Hand ein paar Meter weit rauswerfen. Diese Art des Angelns bringt aber eine gewisse Ungenauigkeit mit sich und sollte deshalb gemieden werden. Neben der Unterwasserposenmontage ist für das Nachtangeln am Rhein auch das Abspannen absolut zielführend. Vor allem während Hochwasser-Perioden eignet sich diese Methode bestens, um die Köder sauber in Kehrwassern und Strömungstaschen anzubieten. Allerdings sollte man bei einer viel befahrenem Wasserstraße wie dem Rhein darauf achten, dass man, sollte man das Abspannen einsetzen, keine anderen Wassersportler behindert oder gefährdet. Die großen Welse des Rheins beißen oftmals in der zweiten Nachthälfte. Deshalb sollte man beim Nachtangeln am Rhein stets bis spät in die Nacht sehr aufmerksam sein.

Gute Wallerruten findest du hier: Welsruten

 

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14.06.2018 19:49 von Daniel Schulze

Angeln auf Aal

Das Nachtangeln ist bei sehr vielen Anglern sehr beliebt. In völliger Dunkelheit am Ufer zu sitzen und darauf zu warten, dass sich ein Fisch den Köder schnappt, fasziniert sehr viele Petri-Jünger so sehr, dass die Fluss- und Seeufer in den warmen Monaten des Jahres auch nachts von Anglern gesäumt sind. Der Hauptzielfisch ist bei diesen nächtlichen Ansitzen in erster Linie der Aal. Er ist nachtaktiv, lässt sich also nachts sehr gut fangen, liefert spannende Bisse und Drills und zeichnet sich darüber hinaus noch dadurch aus, dass es sich beim Aal um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Welche Gewässer und Plätze, welches Gerät und welche Köder für das Angeln auf Aal in Frage kommen, haben wir im folgenden Artikel für euch zusammengetragen.

AalangelnAngeln auf Aal - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Sowohl Stillgewässer, als auch Gräben, Bäche und Flüsse zählen zu den potentiellen Aalgewässern. Viele Angelvereine besetzen ihre Gewässer, respektive ihre Gewässerabschnitte, regelmäßig mit Aalen. Dadurch besteht vielerorts eine Bestandsdichte, die ein zielgerichtetes Angeln auf Aal mit realistischen Erfolgsaussichten zulässt. Die Gewässergröße verrät dabei nicht zwingend etwas über die zu erwartende Fischgröße. Beim Angeln auf Aal kann man im kleinsten und unscheinbarsten Graben, die im wahrsten Sinne des Wortes, dicksten Überraschungen erleben.


Welche Plätze sind aussichtsreich?

Der Aal liebt die Dunkelheit und er liebt es ebenfalls sich so gut wie möglich zu verstecken. Es liegt also auf der Hand, dass der Angler gut beraten ist, genau die Passagen des Gewässers aufzusuchen, an denen diese beiden Kirterien erfüllt werden. Eine klassische Anlaufstelle für das Aalangeln am Fluss ist die Steinpackung. Zwischen den Fels- und Steinbrocken verstecken sich die Aale vor Feinden und lauern auf mögliche Beute. Sie nutzen die Steinpackung als Basis. Von hier aus starten sie ihre nächtliche Suche nach Futter und kehren am Ende immer wieder gesättigt zurück. Gleiches gilt für im Wasser liegendes Totholz, freigespülte Wurzeln, unterspülte Ufer, Seerosen- und Krautfelder und für tief ausgespülte Bereiche des Gewässers.


Angeln auf Aal - welche Ruten & Rollen setzt man ein?

Für das Angeln auf Aal nutzt man eine Rute mit einer Länge zwichen 270 und 320 Zentimeter und einem Wurfgewicht von 40 bis 70 Gramm. Mit derartigen Ruten ist man für das Angeln auf Aal bestens gewappnet. Als Rolle genügt für das Fischen auf Aale ein stationäres Modell der Größe 3000. Sie kann genügend Schnur aufnehmen, um für alle beim Aalangeln auftretenden Situationen vorbereitet zu sein. Ebenfalls positiv bemerkbar macht sich eine sauber arbeitende Rollenbremse, die bei hektischen und kraftvollen Fluchten des Aals ruckfrei Schnur freigibt.

 

Wie setzt sich die Montage beim Aalangeln zusammen?

Die Montage ist beim Aalangeln denkbar einfach. Auf die monofile Hauptschnur, die einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen sollte, wird ein Birnenblei aufgezogen, gefolgt von einer kleinen Gummiperle. Birnen- und Sargbleie eignen sich bestens für das Angeln auf Aale. Je nach gewünschter Wurfweite und dem vorliegenden Strömungsdurck sollte das Blei zwischen 50 und 70 Gramm schwer sein. Am Ende der Hauptschnur wird ein Karabinerwirbel mit einer Tragkraft von acht bis zehn Kilogramm fixiert. Dessen Karbiner nimmt die Schlaufe des Vorfachs auf. Das Vorfach besteht ebenfalls aus einer monofilen Schnur. Hier liegen die Durchmesser jedoch bei zwischen 0,18 und 0,25 Millimeter. Die Länge des Vorfachs sollte beim Aalangeln ziwschen 50 und 80 Zentimeter betragen. Absolut sinnvoll ist es, spezielle Wurmhaken zu verwenden, wenn man auf Aale angelt. Diese Haken sind an ihren vergleichweise langen Schenkeln mit zwei zusätzlichen Widerhaken ausgestattet. Dadurch ist es dem Wurm, der später als Köder eingesetzt wird, nicht ohne Weiteres möglich, vom Haken zu rutschen. Er bleibt also so lange auf dem Haken, bis der Aal auf die Montage aufmerksam wird und den Köder aufnimmt.

 

Angeln auf Aal - welche Köder sind effektiv?

Wer an das Angeln auf Aal denkt, der denkt bei der Köderfrage sofort an den guten alten Tauwurm. In der Tat eignen sich Tauwürmer sehr gut für das Angeln auf Aal. Aber auch Dendrobenas, also kleinere Würmer, werden von den Aalen ausgezeichnet angenommen. Jedoch auch Köderfische zählen zu den besten Ködern, die man Aalen präsentieren kann. Kleine Lauben, Rotaugen, oder auch Barsche sind ideal für das Aalangeln geeignet. Diese können entweder im Ganzen, oder als Fetzen angeboten werden. Die Aale mögen beides.

 

Wie gelingt die Bisserkennung beim Aalangeln?

Die Bisserkennung beim Angeln auf Aal gelingt über das Beobachten der Rutenspitze. Da die Schnur zwischen Blei und Rutenspitze stets leicht durchgespannt ist, erkennt der Angler mit seine Augen jeden Zupfer, den der Aal am Köder tätigt. Dies kann sofort mit dem Anhieb quittiert werden. Beim Nachtangeln dienen ein Knicklicht und eine Aalglocke als optische, sowie akustische Unterstützung für das Erkennen eines Bisses.

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29.05.2018 12:53 von Daniel Schulze

Aalköder

Aalköder - gerne wird in deutschen Gewässern auf Aal geangelt. Aale kämpfen heftig im Drill und schmecken, richtig zubereitet, hervorragend. Aber bevor man sie in der Küche verarbeiten kann, muss man sie zunächst erstmal fangen. Welche Köder dafür in Frage kommen, haben wir in der folgenden Abhandlung durchleuchtet und alles aufgezählt, worauf Aale stehen.


Aalköder - was kommt in Frage?

Da der Aal sich als Jäger und Sammler ernährt, weist er ein sehr breit gefächertes Beutespektrum auf. Es gibt unter Wasser also nur sehr wenig, was der Aal verschmäht. Für den Angler ist dieser Umstand natürlich günstig, denn dadurch hat er eine große Auswahl was den verwendeten Aalköder angeht. Die effizientesten Aalköder lauten wie folgt:


Aalköder - Tauwürmer

Zu einem Aalansitz gehören Tauwürmer einfach dazu. Sie lassen sich im Angelgeschäft um die Ecke besorgen und bei richtiger Handhabe über einen längeren Zeitraum hältern. Um sie dem Aal anzubieten gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man zieht den kompletten Tauwurm auf den Haken auf und durchsticht ihn mit dessen Spitze mehrmals, sodass eine Art Bündel entsteht. Oder man zerteilt den Wurm in mehrere, gleich lange Stücke und durchsticht diese in der Mitte, sodass die Enden auf jeder Seite gleich weit überstehen. Durch diese Art der Präsentation fällt es dem Aal schwer den präsentierten Aalköder aufzunehmen, ohne dabei auch die Hakenspitze zu inhalieren. Die Bissverwertung wird auf diese Art und Weise deutlich gesteigert. Für reibungsloses Angeln macht es darüber hinaus ebenfalls Sinn, bei der Verwendung von Würmern auf spezielle Aalhaken zurückzugreifen. Diese Haken sind auf ihrem Schenkel mit speziellen Widerhaken ausgestattet, die bewirken, dass der Wurm nicht so leicht von Haken rutschen, respektive gezogen werden kann.

Aalköder - Dendrobenas

Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls um Würmer. Allerdings sind diese deutlich kleiner als Tauwürmer. Sie erzeugen dadurch unter Wasser ein völlig anderes Bewegungsmuster als Tauwürmer. Außerdem verströmen sie ein Aroma, das sich von dem anderer Würmer abhebt. Auch Dendrobenas können im Fachhandel erworben werden und lassen sich ebenso wie die Tauwürmer, lange hältern. Aufgrund ihrer geringeren Größe kann man als Aalköder ruhig mehrere Dendrobenas auf dem Haken befestigen. Auch hier machen Wurmhaken definitiv Sinn, da sie auch hier ein unerwünschtes Rutschen des Köders unterbinden.

AalköderAalköder - Maden

Auch Maden sind sehr gut als Aalköder geeignet. Da sie jedoch recht klein sind, sollte man für den gezielten Aalansitz ausschließlich Madenbündel anbieten, die aus mehreren Maden bestehen. Fünf bis zehn Maden ergeben ein wild umher wuselndes Bündel, das genau die Reize an die Umgebung verströmt, die man für die Aalangelei braucht. Wenn man Maden als Aalköder verwendet, ist der Wurmhaken nicht zwingend nötig, da sie in der Regel auf dem Hakenschenkel fixiert bleiben.


Aalköder - Nacktschnecken

Nacktschnecken werden nicht von vielen Anglern als potentielle Köder für Aal betrachtet. Dennoch gehören sie definitiv dazu! Immer wieder gelangen Schnecken, beispielsweise in Hochwasserphasen, in die Gewässer, die von Aalen bewohnt werden. Man kann sie also durchaus als eine sehr natürliche Nahrung für die Aale beschreiben und genau deshalb kann man auch jederzeit mit Bissen rechnen, wenn man eine Nacktschnecke als Aalköder auslegt. Hier ist die Köderbeschaffung natürlich deutlich schwieriger als bei Tauwürmern und anderen Aalködern, weil man Nacktschnecken nicht wie andere Aalköder im Angelgeschäft kaufen kann. Wenn man jedoch die Augen ein wenig offen hält, kann man sich in den Dämmerungsphasen oder an regnerischen Tagen in kurzer Zeit einen reichhaltigen Vorrat an Nacktschnecken zusammensuchen. Wiesen und Gärten sind ideale Areale für den Schneckenfang. Angeboten werden die Nacktschnecken, wenn man einen Aal fangen möchte, wie die anderen Köder auch, am Grund des Gewässers. Hier werden sie für den Aal zur leichten Beute.


Aalköder - Köderfische

Natürlich gehören auch Köderfische zu sehr guten Ködern, um Aale zum Anbiss zu verleiten. Sie werden mit einfachen Grundmontagen am Boden des Gewässers angeboten und warten dort auf den Biss. Als Köderfische kommen Rotaugen, Rotfedern, kleine Barsche oder Lauben in Frage, die eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern aufweisen. Mit Hilfe einer Ködernadel fädelt man diese kleinen Fischchen auf das Vorfach und zieht sie auf den Hakenschenkel. Auf diese Art und Weise ist der Haken größtenteils versteckt. Der Aal schöpft dadurch keinen Verdacht und nimmt den Happen arglos auf. Wer zusätzliche Aromen freisetzen will, kann die Köderfische an den Flanken etwas einritzen. Dadurch verströmen sie eine noch kräftigere Lockspur.


Aalköder - Fischfetzen

Es gibt Zeiten, in denen die Aale recht vorsichtig beißen. Ein zu großer Köder kann in diesen Phasen kontraproduktiv sein. In solchen Momenten kann man mit Fischfetzen die Wende herbeiführen. Man zerschneidet dazu die Köderfische und bietet einzelne Stücke mit der Montage am Gewässergrund an. Besonders die Kopf- und Schwanz-bereiche von Köderfischen sorgen für Bisse beim Aalangeln.

Gutes Zubehör zum Aalangeln findest du hier: Angelzubehör

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23.04.2018 10:57 von Daniel Schulze

Köder für Aale

Für viele Angler in Deutschland stellt der Aal einen der Hauptzielfische dar. Der Aal wird von den Anglern für seine Kampfkraft und für seine tollen Eigenschaften als Speisefisch geschätzt. Außerdem mögen viele Angler die nächtlichen Ansitze am Fluss- oder Seeufer, die nötig sind, um die Aale an den Haken zu locken. Aber was genau muss man dem Aal servieren am Haken, damit er zuschnappt? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und euch die zusammengetragenen Ergebnisse in diesem Bericht verschriftlicht.

Köder für Aale - Welche Köder kommen in Frage?

Der Aal ist ein Allesfresser. Allerdings hilft es keinem weiter, wenn man ihm dazu rät, dass er "alles" als Köder für Aale verwenden kann. Deshalb haben wir hier die gängigsten Aalköder aufgelistet und mit ihren jeweiligen Eigenschaften etwas näher beschrieben.

Tauwürmer & Dendrobenas

Zu einem Aalansitz gehören Tauwürmer einfach dazu. Sie lassen sich im Angelgeschäft um die Ecke besorgen und bei richtiger Handhabe über einen längeren Zeitraum hältern. Um sie als Köder für Aale anzubieten gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man zieht den kompletten Tauwurm auf den Haken auf und durchsticht ihn mit dessen Spitze mehrmals, sodass eine Art Bündel entsteht. Oder man zerteilt den Wurm in mehrere, gleich lange Stücke und durchsticht diese in der Mitte, sodass die Enden auf jeder Seite gleich weit überstehen. Durch diese Art der Präsentation fällt es dem Aal schwer die angebotenen Tauwurmstücke aufzunehmen, ohne dabei auch die Hakenspitze zu inhalieren. Die Bissverwertung wird auf diese Art und Weise deutlich gesteigert. Für reibungsloses Angeln macht es darüber hinaus ebenfalls Sinn, bei der Verwendung von Würmern auf spezielle Aalhaken zurückzugreifen. Diese Haken sind auf ihrem Schenkel mit speziellen Widerhaken ausgestattet, die bewirken, dass der Wurm nicht so leicht von Haken rutschen, respektive gezogen werden kann. Dendrobenas sind ebenfalls Würmer. Allerdings fallen sie wesentlich kleiner aus als die beschriebenen Tauwürmer. Man kann sie ebenfalls im Angelladen beziehen. Durch ihre geringere Größe ist es möglich, mehrere Exemplare auf den Haken aufzuziehen. Dadurch entsteht ein Bündel, das als Köder für Aale vor allem deshalb funktioniert, weil es durch enorme Bewegungs- und Geruchsreize auf sich aufmerksam macht. Ebenfalls eignen sich Dendrobenas dazu, als eine Art Futter ins Wasser eingebracht zu werden. Man schneidet sie dazu in Stücke und mischt sie unter einen fischigen Grundfutter-Mix, den man am Angelplatz anfüttert.

Gute Ködernadeln zum Aufziehen von Würmern findest du hier: Ködernadel



Köder für AaleKöder für Aale - Maden

Wer die richtigen Köder für Aale sucht, kommt auch an Maden nicht vorbei. Natürlich muss man, um bei einem Aal eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzeugen, am besten große Bündel von Maden anbieten. An einem Wurmhaken in der entsprechenden Größe ist dies jedoch absolut kein Problem. Auch die Maden reizen die Aale über ihren typischen Geruch und die Bewegungen, die sie unter Wasser tätigen. Wer möchte, kann den Angelplatz mit ein paar zusätzlichen Maden etwas beleben und die umherziehenden Fische, die den Bereich des Hakenköders passieren, dadurch zum Suchen animieren.


Köder für Aale - Krabben

Man sollte es nicht glauben, aber Aale gehören zu den absoluten Feinschmeckern unserer Gewässer. Deshalb ist es auch möglich Aale mit Krabben aus der Fisch-Theke zu überlisten. Es mag sich zwar etwas verwunderlich anhören, aber die Aale mögen die Meeresbewohner wirklich. Verantwortlich dafür könnte der völlig eigene Geruch, der von den im Meer lebenden Krabben ausgeht. Es handelt sich dabei um einen Geruch, den der Aal aus seiner natürlichen Umgebung überhaupt nicht kennt und genau das macht ihn so interessant. Man sollte, wenn man Krabben als Köder für Aale verwendet, darauf achten, dass die angebotenen Krabben möglichst komplett auf den Haken aufgezogen werden, da sie ansonsten sehr leicht vom Aal oder anderen Fischen abgefressen werden können, ohne dass man als Angler den Biss verwerten kann.


Köder für Aale - Köderfische & Fischfetzen

Natürlich sind auch Köderfische sehr gute Köder für Aale. Da der Aal seine Nahrung größtenteils in Grundnähe sucht, werden Köderfische mit einfachen Grundmontagen am Boden des Gewässers angeboten und warten dort auf den Biss. Als Köder für Aale kommen Rotaugen, Rotfedern, kleine Barsche oder Lauben in Frage, deren Länge etwa sieben bis zehn Zentimeter betragen sollte. Mit Hilfe einer Ködernadel fädelt man diese kleinen Fischchen auf das Vorfach und zieht sie auf den Hakenschenkel. Der Haken wird für den Aal dadurch fast nicht wahrnehmbar. Der Aal wittert dadurch keine Lunte und nimmt den Happen arglos auf. Wer zusätzliche Aromen freisetzen will, kann die Köderfische an den Flanken etwas einritzen. Dadurch verströmen sie eine noch kräftigere Lockspur. Ab und an gehen die Aale recht vorsichtig zu Werke. Ein zu großer Köder kann sich in diesen Phasen negativ auswirken. In solchen Momenten kann man mit Fischfetzen einen absoluten Trumpf ausspielen. Man zerschneidet dazu die Köderfische und bietet einzelne Stücke mit der Montage am Grund des Gewässers an.

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08.04.2018 14:06 von Daniel Schulze

Aalangeln

Das Angeln auf Aale zieht viele Angler in seinen Bann. In einer lauen Sommernacht am Fluss- oder Seeufer zu sitzen, auf das an der Rutenspitze befestigte Knicklicht zu starren und darauf zu warten, bis es hektisch zu rucken beginnt, ist eben auch eine sehr spannende und abwechslungsreiche Angelei. Wir möchten in diesem Artikel darauf eingehen, wie genau man das Aalangeln betreiben sollte und welche Details es bei der Montage und bei der Platzwahl zu beachten gibt. Auch das zum Aalangeln benötigte Angelgerät wird dabei angesprochen.

Welche Gewässer kommen in Frage?

Zum Aalfischen kommen stehende und fließende Gewässer in Frage. Man sollte sich im Vorfeld der Angel-Session darüber informieren, ob in dem betroffenen Gewässer regelmäßig Besatzmaßnahmen mit Aalen durchgeführt werden. Wenn ja, macht ein Versuch in diesem Gewässer auf jeden Fall Sinn. Um einen groben Überblick zu geben, kann man sagen, dass nahezu jedes fließende Gewässer, vom großen Strom bis hin zum kleinsten Graben, von Aalen bewohnt wird. Selbstredend variieren die Bestandsdichten allerdings.


AalangelnWo findet man die Aale?

Wenn man sich ein Gewässer für das Angeln auf Aale augesucht hat, geht es im nächten Schritt darum, passende Angelplätze ausfindig zu machen. Aale mögen die Dunkelheit und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Deshalb kommen zum Aalangeln jegliche Plätze in Frage, an denen Strukturen vorliegen, die ein Aal als Versteck nutzen könnte. Der absolute Klassiker für das Aalangeln ist die Steinpackung. Viele Flüsse sind von Kilometer langen Steinpackungen gesäumt und auch an manchen Seen findet man die mit Steinen befestigten Ufer-Partien. Ebenso zählen umgestürzte Bäume, oder das freigespülte Wurzelwerk der Ufer-Vegetation zu den absoluten Top-Plätzen für das Aalangeln. Auch Kraut- oder Seerosenfelder, unterspülte Uferbereiche und tiefe Gewässerzonen dienen als aussichtsreiche Anlaufstele für jeden, der einen Aal überlisten möchte.


Aalangeln - welche Ruten und Rollen benötigt man?

Zum Aalangeln mit Grundmontagen genügen recht einfache Angelruten, die eine Länge zwischen 270 und 320 Zentimeter und ein Wurfgewicht zwischen 30 und 80 Gramm aufweisen. Für das Aalfischen machen Stationärrollen ab der Größe 3000 Sinn. Angelrollen dieser Größenordnung verfügen über Spulen, die so bemessen sind, dass sie ausreichend Schnur für das Aalangeln aufnehmen können. Die Bremse der Rolle sollte sauber arbeiten und ruckfrei Schnur freigeben, wenn der Aal zur Flucht ansetzt. Dem Gewicht der Rolle kommt beim Grundangeln auf Aal eine eher untergeornete Rolle zu, da man sie, anders als beim Spinnfischen, nicht kontinuierlich in der Hand behält, sondern im Rutehalter platziert.

Gute Angelrollen zum Aalangeln findest du hier: Raubfischrolle

Aalangeln - wie sieht die Montage aus?

Die klassische Montage für das Aalfischen ist sehr einfach aufgebaut. Sie besteht lediglich aus der Hauptschnur, aus einem Blei, einer kleinen Gummiperle, einem Wirbel und einem Vorfach mit entsprechendem Haken. Als Hauptschnur genügt eine monofile Schnur mit einem Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter. Das Blei sollte, je nach Strömung und gewünschter Wurfdistanz, ein Gewicht zwischen 40 und 70 Gramm aufweisen. Birnen- und Sargbleie leisten an dieser Stelle gute Dienste. Dieses Blei wird auf die Hauptschnur gezogen, gefolgt von der kleinen Gummiperle. Am Ende der Schnur wird der Karabinerwirbel angeknotet. Eine Tragkraft von acht bis zehn Kilogramm reicht beim Karabinerwirbel in jeder Situation, die das Aalangeln mit sich bringt. In den Karabiner des Wirbels hängt man ein monofiles Vorfach ein. Dieses Vorfach sollte zwischen 50 und 80 Zentimeter lang sein. Am Ende des Vorfachs sollte sich ein Wurmhaken der Grüße vier bis sechs befestigt sein. Ein Wurmhaken ist ein Haken, der über einen vergleichsweise langen Schenkel besitzt. Dieser Schenkel ist mit zwei Widerhaken ausgestattet. Ihre Funktion besteht darin, den Köder davor zu bewahren, dass er vom Hakenschenkel rutscht, bevor der Aal ihn findet.


Welche Köder kommen zum Einsatz?

Für den Fang von Aalen kommen vor allem Tauwürmer zum Einsatz. Sie gehören zu den absoluten Klassikern unter den Aalködern und sind für viele Fänge verantwortlich. Auch Dendrobenas, also Würmer, die etwas kleiner sind als die Tauwürmer, eignen sich sehr gut zum Angeln auf Aale. Außerm sind Köderfische prädestiniert für den Aalfang. Kleine Lauben, Rotaugen oder auch Barsche stellen tolle Köder für Aale dar. Ob man die Fische komplett, oder nur als Fischfetzen anbietet, ist dem Angler überlassen. Denn beide Varianten sorgen für Aalbisse.

Aalangeln - wie erkennt man den Biss?

Wenn man die Montage ausgeworfen hat und diese auf dem Grund des Gewässers zum Liegen gekommen ist, spannt man die Schnur leicht durch. Wenn nun ein Aal am Köder zupft, werden diese Zupfer über die gespannte Schnur bis zur Rutenspitze übertragen. Diese beginnt zu zucken. Tagsüber sieht der Angler diese Bewegungen problemlos und kann den Anhieb setzen. Nachts dienen ein Knicklicht und ein Aalglöcken, die an der Spitze der Rute befestigt werden, für eine zuverlässige, optische und akustische Bissanzeige.

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25.02.2018 12:53 von Daniel Schulze

Aalangeln am Rhein

Aalangeln am Rhein - das Aalangeln ist in ganz Deutschland sehr beliebt. Auch am Rhein lohnt der Versuch auf einen dieser Fische anzusitzen. Welche Stellen am Rhein zum Angeln auf Aale interessant sind und welche Montagen und Köder man dort am besten verwenden sollte, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Ebenso haben wir unter die Lupe genommen, auf welche Art und Weise man die gefangenen Aale zubereiten kann.


Aalangeln am Rhein - wo macht ein Versuch Sinn?

Aale lieben es, sich in einem Versteck unterzustellen. Sie bevorzugen Versteckmöglichkeiten, die ihnen eine Rückzugsmöglichkeit und Schutz vor dem Tageslicht bieten. Dort verharren sie bis zur Dämmerung. Dann werden die Aale aktiv, verlassen ihre Verstecke und begeben sich auf die Suche nach Nahrung. Der Angler kann den Aal also entweder direkt an seinem Versteck beangeln, oder er hat sie Möglichkeit, seinen Köder auf einer potentiellen Fressroute der Aale zu platzieren. Er hofft dann darauf, dass einer der Aale auf seinem Beutezug den Köder aufspürt. Interessante Stellen für Aale sind Ansammlungen von Totholz, freigespülte Wurzeln, Schilfgürtel, Kraut- und Seerosenfelder oder durch Menschenhand geschaffene Bauwerke. Kaimauern, Spundwände und die Bereiche rund um Staustufen sind sehr interessant. Beim Aalangeln am Rhein bieten sich auch die langgezogenen Steinpackungen für das Angeln auf Aale an. Zwischen den unzähligen Steinen finden die Aale eine gute Deckung, weshalb an solchen Stellen ein Versuch auf Aal immer aussichtsreich ist.


Aalangeln am RheinAalangeln am Rhein - welche Montage verwendet man?

Beim Aalangeln am Rhein kommt eine klassiche Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage zum Aalangeln am Rhein benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Aalangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

Guten Angelhaken für Aalmontagen findest du hier: Raubfischhaken


Aalangeln am Rhein - welche Köder kommen zum Einsatz?

Da Aale allgemein als Allesfresser gelten, verfügen sie über ein sehr breites Beutespektrum. Für den Angler bedeutet das, dass er eine große Auswahl hat, wenn es um den richtigen Aalköder geht. Die drei effektivsten Köder für das Aalangeln am Rhein sind folgende:

Aalangeln am Rhein - Tauwürmer

Tauwürmer eignen sich sehr gut als Köder für Aale. Sie lassen sich leicht im Angelladen um die Ecke beschaffen, stehen damit auch für spontane Ansitze zur Verfügung und gehören darüber hinaus zu den effektivsten Ködern für das Aalangeln. In Stücke geschnitten, einzeln, oder im dicken Bündel, Tauwürmer sind immer einen Versuch wert.


Aalangeln am Rhein - Köderfische

Köderfische kann man ebenfalls zum Aalangeln verwenden. Sie sollten eine Länge zwischen sechs und zehn Zentimeter aufweisen und nach Möglichkeit eine schlanke Körperform aufweisen. Fischarten wie Rotaugen, Rotfedern oder Lauben sind sehr gute Aalköder.


Aalangeln am Rhein - Fischfetzen

Wenn im Ganzen angebotene Köderfische nicht zum Biss führen, kann man diese zerteilen und die als Fetzen anbieten. Die Fetzen geben wesentlich mehr Gerüche frei als ein ganzer, geschlossener Köfi. Außerdem lassen sie sich leichter von den Aalen aufnehmen. Dies sorgt besonders dann für eine verbesserte Bissausbeute, wenn die Aale vorsichtig beißen.


Aalangeln am Rhein - wann sollte man ansitzen?

Das Aalangeln am Rhein sollte man, genau wie an vielen anderen Gewässern, vor allem auf die Nachtstunden legen. Aale sind nachts aktiver als tagsüber, weshalb die Wahrscheinlichkeit beim Nachtangeln zum Erfolg zu kommen, wesentlich größer ist, als bei Tagesansitzen.


Aalangeln am Rhein - wie bereitet man Aale zu?

Aale sind sehr gute Speisefische und dafür lieben sie viele Angler. Grundsätzlich kann man den Aal auf zwei verschiedene Arten für de Verzeher vorbereiten. Zum einen durch das Braten in einer Pfanne, zum anderen durch das Räuchern in einem Räucherofen. Als Beilage zu gebratenen Aalen eignen sich Kartoffeln, als Beilage zum Räucheraal wird in der Regel Brot gereicht. Auf diese Art und Weise wird das Aalangeln am Rhein nicht nur zum anglerischen, sondern auch zum kulinarischen Highlight.

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