Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992

Einträge

18.09.2019 12:39

Welche Angelmethode kommt beim Feedern auf Karpfen zum Einsatz?

Feedern auf Karpfen - Das Feederangeln ist eine erfolgversprechende Angelmethode zum Friedfischangeln. Hier kommt eine Grundmontage zum Einsatz, an der sich ein Futterkorb befindet. Dieser Korb lässt sich mit Friedfischfutter füllen, das sich nach dem Auswerfen um den Futterkorb verteilt und so für einen großen Lockreiz sorgt. Das Feederfischen kommt häufig beim Angeln auf Brassen, Barben, Schleien, Rotaugen und anderen Friedfischen zum Einsatz. Aber auch zum Karpfenangeln lässt sich eine Futterkorbmontage verwenden. Optisch gibt kaum einen Unterschied zwischen einer Karpfenmontage und einer Friedfischmontage zum Feedern. Da der Karpfen allerdings wohl der kampfstärkste Friedfisch in unseren Gewässern ist und relativ hohe Gewichte erreichen kann, sollte man die Montage auf den Fisch anpassen. Es sind also stärkere Haken und Vorfachschnüre empfehlenswert. Aber auch die Hauptschnur sollte angepasst sein, da ein kapitaler Karpfen in Hindernisse unter Wasser flüchten kann. Daher sollte man ihm etwas entgegensetzen können und somit auf geeignetes Tackle zurückgreifen.

Welche Gewässer eignen sich zum Feedern auf Karpfen?

Beim Feedern auf Karpfen lässt sich theoretisch jedes Gewässer mit einem Karpfenbestand auswählen. Sowohl Flüsse als auch Stillgewässer sind dazu geeignet. Allerdings sind kleine Gewässer, wie beispielsweise Teiche oder kleinere Seen, empfehlenswert. Hier ist meist die Distanz zwischen Fisch und Angelplatz nicht zu groß, so dass sich die Karpfen durch das Futtermittel im Korb sehr gut anlocken lassen. Bevorzugt man doch größere Gewässer, so sollte man grob wissen, wo sich die Karpfen in der Regel aufhalten. Zusätzlich sollte das Friedfischfutter auf den Zielfisch angepasst werden. Es gibt tolle Fertigmischungen, die auf den Karpfen abgestimmt sind. Zudem kann man noch Partikel, wie beispielsweise Mais, hinzumixen. Auch kleine Karpfenpellets oder Friedfischpellets sind beim Feedern auf Karpfen sehr gute Futterzusätze, die auch als Köder infrage kommen. Natürlich kann man als Hakenköder auch Mais, Würmer, Maden oder Köderkombinationen wählen. Ist der Fischbestand an Brassen und anderen Friedfischen hoch, so sind Karpfenköder, wie Pellets und kleine Boilies, empfehlenswert.

Welches Tackle ist zum Feedern auf Karpfen empfehlenswert?

Welches Tackle zum Feedern auf Karpfen verwendet werden sollte, ist vom jeweiligen Gewässer und den zu erwartenden Karpfen abhängig. Ist mit kapitalen Karpfen zu rechnen und es befinden sich Hindernisse im Wasser, so sollte das Angelgerät stärker ausfallen, als in Gewässern, an denen man den Fisch problemlos ausdrillen kann. Feederruten in mittleren Gewichtsklassen bis hin zu Heavy Feederruten reichen in der Regel vollkommen aus. Komplettiert wird die Rute mit einer robusten Feederrolle. Die Rollenbremse sollte einwandfrei funktionieren, damit der Fisch bei einer rasanten Flucht die nötige Schnur erhält. Hakt die Bremse, so kann es schnell passieren, dass die Hauptschnur reißt. Als Angelschnur können beispielsweise monofile Schnüre von 0,30mm bis 0,35mm oder geflochtene Schnüre eingesetzt werden. Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Schnur im Drill mit Hindernissen in Kontakt gerät, so sind Monoschnüre aufgrund der höheren Abriebfestigkeit oftmals die bessere Wahl.

Gute Feederruten zum Feedern auf Karpfen findet ihr hier: Feederrute

Wie ist eine Feedermontage zum Karpfenangeln aufgebaut?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Montage zum Feedern auf Karpfen herzustellen. Eine Variante ist eine herkömmliche Karpfenmontage mit Safety Clip. Hier befindet sich ein Tube auf der Hauptschnur, ehe der Bleiclip und ein Wirbel samt Vorfach folgen. Der Tube reduziert die Gefahr auf Verwicklungen bei kraftvollen Würfen. Zudem gibt der Safety Clip den Futterkorb frei, sollte sich dieser am Gewässergrund im Drill festsetzen. Aber es können natürlich auch normale Feedermontagen eingesetzt werden. Hier ist die Schlaufenmontage eine sehr gute Wahl. An das Ende der Hauptschnur bindet man eine ungefähr 20 bis 40cm große Schnurschlaufe, in der sich ein freilaufender Wirbel befindet. In diesen Wirbel lässt sich später der Futterkorb einhängen und bei Bedarf austauschen. Jetzt schlauft man einen Wirbel samt Vorfach an das Ende der großen Schlaufe ein und schon ist die Montage zum Feedern auf Karpfen einsatzbereit.

weiter lesen...

11.09.2019 11:26

Wann ist das Hornhechtangeln Ostsee erfolgversprechend?

Hornhechtangeln Ostsee - Der Hornhecht ist ein Meeresraubfisch, der nicht nur ein toller Fisch für Sportangler, sondern auch ein leckerer Speisefisch ist. Charakteristisch sind sein länglicher Körper, sein schmaler Schnabel und die grünen Gräten. Erwärmt sich das Flachwasser der Ostsee im Frühsommer, so begeben sich auch die Hornhechte in Ufernähe. In Schwärmen ziehen sie teilweise durch das Knietiefe Wasser, um nach Beutefischen Ausschau zu halten. Kleine Heringe gehören hierbei zur Leibspeise der Raubfische. Die einheimischen Angler sagen oftmals, sobald der Raps blüht, beißen die Hornhechte. Genauso ist es meist auch. Scheint die Sonne und es ist windstill, so stehen die Chancen sehr gut, dass man in einen Fressrausch der Hornfische gerät. Tummeln sich die Schwärme in unmittelbarer Nähe, so erhält man oftmals bei jedem Wurf einen Biss. Stückzahlen von mehr als 100 Fische pro Tag sind machbar. Das Hornhechtangeln Ostsee lässt sich über den gesamten Sommer sehr gut betreiben.

Welche Küstenbereiche sind zum Hornhechtangeln Ostsee empfehlenswert?

Hornhechtangeln OstseeSind die Raubfische in Ufernähe, so lässt sich das Hornhechtangeln Ostsee an fast allen Küstenbereichen ausüben. Hier sind beispielsweise Sand- oder Kiesstrände sehr gute Spots. Neben einer tollen Optik für den Angler drehen die Räuber dicht am Ufer ihre Runden. Somit sind keine großen Wurfweiten nötig, um die Fische an den Haken zu bekommen. Des Weiteren kann man das Meeresangeln auch von Molen, Stegen, Seebrücken oder anderen Hotspots betreiben. Ist es windig, so sollte man sich einen Angelplatz suchen, der in einem windstillen Bereich liegt. Die Insel Fehmarn bietet unter anderem tolle Hornhechtbestände und zudem kann man sich dort immer eine Stelle raussuchen, wo der Wind ablandig ist. Aber auch andere Inseln sowie das Festland weisen an der Ostsee ein sehr gutes Hornhechtvorkommen auf.

Ist das Spinnfischen auf Hornhecht sinnvoll?

Das Spinnfischen ist beim Hornhechtangeln Ostsee eine sehr gute Angelmethode. Hier sind beispielsweise Meerforellenblinker als Köder geeignet. Aber es kann natürlich auch jeder andere Blinker eingesetzt werden. Er sollte allerdings sehr schmal ausfallen, damit der Hornhecht ihn mit seinem Schnabel auch zu fassen bekommt. Des Weiteren empfiehlt es sich, den Drillingshaken gegen einen Einzelhaken auszutauschen. Dadurch lässt sich meist die Fehlbissrate reduzieren, da er leichter im harten Hornhechtschnabel bzw. im kleinen Fischmaul greifen kann. Der Haken lässt sich auch mit einem kleinen Stück Schnur am Sprengring des Köders befestigen. Im Drill springt der Hornhecht oftmals aus dem Wasser und schüttelt sich. Das Stück Schnur sorgt dafür, dass der Haken im Drill mitarbeiten kann und somit die Gefahr auf ein Aushebeln aus dem Maul reduziert wird. Zudem gibt es kleine Wollschnüre, die sich anstelle eines Hakens am Sprengring montieren lassen. Der Hornhechtschnabel ist mit vielen kleinen Zähnchen versehen, die sich in der Schnur beim Biss verfangen.

Tolle Blinker zum Hornhechtangeln Ostsee findet ihr hier: Meerforellenblinker

Ist das Naturköderangeln beim Hornhechtangeln Ostsee empfehlenswert?

Neben dem Spinnfischen kann das Hornhechtangeln Ostsee auch mit Naturködern betrieben werden. Hier sind als Köder kleine Heringsstreifen empfehlenswert, die auf einen Einzelhaken gezogen werden. Zum einen gehören kleine Heringe zu bevorzugten Beute von Hornhechten und zum anderen funkeln die kleinen Fischstückchen im Wasser bei sonnigem Wetter. Als Montage lassen sich einfache Wasserkugelmontagen wählen. Die Wasserkugel sorgt für große Wurfweiten. Da die Hornhechte meist oberflächennah oder im Flachwasser rauben, sollte der Köder demensprechend präsentiert werden. In der Regel reicht eine Vorfachlänge zwischen 60cm und 1,20m aus, so dass der Naturköder lediglich auf dieser Länge unter der Wasserkugel angeboten werden kann. Zudem lässt sich beim Naturköderangeln auch auf eine Sbirolinomontage zurückgreifen. Hier gibt es schwimmende und schwebende Sbirolinos, die sich zum Hornhechtangeln Ostsee eignen. Diese Montagen lassen sich weit werfen und aktiv führen. Es gilt das Fischstückchen ganz langsam Stück für Stück mit Pausen einzuholen. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, auf einen Hornhechtschwarm zu treffen.

weiter lesen...

04.09.2019 11:10

Für welche Angelarten ist eine Futterkorbmontage empfehlenswert?

Futterkorbmontage - Diese Montage findet in der Regel beim Friedfischangeln ihr Einsatzgebiet. Es handelt sich um eine Grundmontage, die sehr gerne zum Feederangeln auf Brassen, Barben, Schleien sowie andere Friedfische verwendet wird. Aber auch beim Karpfenangeln an Teichen und anderen kleinen Gewässern lässt sich eine Futterkorbmontage einsetzen. Wie der Name schon erahnen lässt, befindet sich an der Friedfischmontage ein Futterkorb. Dieser lässt sich beim Angeln mit Friedfischfutter füllen. Nach dem Auswerfen löst sich das Futter langsam aus dem Korb und sorgt für eine Futterwolke direkt am Angelplatz. Daher empfiehlt es sich, beim Werfen stets denselben Bereich anzuvisieren, damit sich schnell ein Futterplatz bildet. Sind die Friedfische aktiv, so dauert es meist nicht lange und sie finden ziemlich schnell den Fressplatz. Jetzt gilt es die Beißphase auszunutzen, so lange sich der Friedfischschwarm am Hotspot aufhält.

Für welche Gewässer eignet sich eine Futterkorbmontage?

FutterkorbmontageEine Futterkorbmontage lässt sich sowohl an Stillgewässern als auch an Fließgewässern einsetzen. Ob an kleinen Teichen und großen Seen oder an langsam fließenden Flüssen bis hin zu Fließgewässern mit starker Strömung, die Friedfischmontage lässt sich nahezu überall erfolgversprechend verwenden. Der Aufbau der Futterkorbmontage ist hier eher zweitrangig, sondern auf die Wahl des Futterkorbes sollte geachtet werden. Es gibt vorbebleite sowie unbebleite Körbe mit unterschiedlichen Bleigewichten. Ist die Strömung stark, so empfiehlt sich ein Korb mit einem höheren Gewicht, damit er auf dem Gewässergrund liegen bleibt. In Stillgewässern lässt sich aufgrund der fehlenden Strömung wiederum ein Feederkorb ohne Blei einsetzen. Zudem gilt es, das Friedfischfutter auf die Strömungsgeschwindigkeit anzupassen. Bei starker Strömung bleibt an nasseres Futter meist besser am Grund liegen. In Stillgewässern reicht ein Futtermittel mit ganz wenig Wasser oftmals aus. Dadurch kann es nach dem Auswerfen eine große Futterwolke bilden, die sich anschließend auf dem Gewässerboden rund um den Köder ablegt.

Welche verschiedenen Futterkörbe gibt es?

Wie gerade erwähnt gibt es Futterkörbe mit und ohne Bleigewicht. Aber dennoch gibt es weitere Unterschiede zwischen einzelnen Feederkörben, damit man die Futterkorbmontage auf das jeweilige Gewässer und den Zielfisch anpassen kann. Man kann beispielsweise auf Drahtkörbe in unterschiedlichen Größen zurückgreifen. Im Winter kommt zum Beispiel weniger Futter zum Einsatz als im Sommer. Durch die Korbgrößen lässt sich die Futtermenge beeinflussen, die bei jedem Wurf in das Wasser abgegeben wird. Bei den herkömmlichen Futterkörben ist das Bleigewicht seitlich am Draht befestigt. Zusätzlich gibt es Körbe, bei denen das Blei unter dem Futterkorb montiert ist. Diese Körbe besitzen sehr gute Wurfeigenschaften und kommen dort zum Einsatz, wo große Wurfweiten notwendig sind. Des Weiteren gibt es Kunststoffkörbe, die ringsherum geschlossen sind und Löcher aufweisen. Diese Friedfischkörbe dienen zum Füttern mit Maden und Würmern. Nach dem Auswerfen kriechen sie aus dem Korb und sorgen so für einen Lockeffekt.

Gute Futterkörbe zum Binden einer Futterkorbmontage findet ihr hier: Futterkorb

Wie lässt sich eine einfache Futterkorbmontage binden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Futterkorbmontage zum Feederangeln herzustellen. Eine sehr einfache, aber dennoch erfolgversprechende Möglichkeit ist, den Futterkorb mittels eines freilaufenden Karabinerwirbels auf die Hauptschnur zu montieren. Der Feederkorb lässt sich stets gegen ein anderes Modell austauschen und den Angelbedingungen sowie dem Beißverhalten der Fische anpassen. Es folgt eine Gummiperle als Knotenschutz, ehe der Wirbel samt Friedfischvorfach angeknotet wird. Zusätzlich kann man auch auf eine Schlaufenmontage zurückgreifen. Hier bindet man am Ende der Hauptschnur eine ca. 20 bis 40cm lange Schlaufe. Vorher wird ein Karabinerwirbel auf die Hauptschnur gefädelt, der zum Einhängen des Futterkorbes dient und der sich in der Schlaufe befindet. Zu guter Letzt schlauft man einen Wirbel samt Vorfach an das Ende der großen Schlaufe ein. Diese Futterkorbmontage ist eine sogenannte Selbsthakmontage. Beißt ein Fisch, so kommt er schnell mit dem Gewicht des Futterkorbes in Kontakt.

weiter lesen...

1
Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 - 2019 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten