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30.03.2018 12:56 von Daniel Schulze

Zanderangeln Elbe

Zanderangeln Elbe - die Elbe ist einer der größten Flüsse Deutschlands und wird von vielen Raubfischspezialisten für ihre guten Fischbestände geschätzt. Auch der Zander ist in recht hoher Stückzahl vertreten, große Exemplare sind keine Seltenheit. Grund genug für uns, einige wichtige Aspekte zum Thema Zanderangeln Elbe zu sammeln und aufzulisten. Wir gehen dabei auf das Gerät, auf die Platzwahl und die effektivsten Führungstechniken ein.


Zanderangeln ElbeZanderangeln Elbe - welche Rute sollte man verwenden?

Die Rute für das Projekt Zanderangeln Elbe sollte eine Länge von 2,7 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind sehr gut, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf gefühlvoll zu kontrollieren. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Vorhaben Zanderangeln Elbe recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.


Zanderangeln Elbe - welche Rolle macht Sinn?

Als Rolle für die Thematik Zanderangeln Elbe machen Ausführungen in einer Größe von 4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

Guten Rollen zum Zanderangeln findest du hier: Angelrollen

Zanderangeln Elbe - worauf kommt es bei der Schnur an?

Für jeden, der sich das Vorhaben Zanderangeln Elbe auferlegt hat und mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, kommt nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keinerlei Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt ebenfalls dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte bei der Umsetzung des Vorhabens Zanderangeln Elbe einen Durchmesser zwischen 0,12 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.


Zanderangeln Elbe - benutzt man Mono- oder Stahlvorfach?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach zurückgreifen. Keine Monofile dieser Welt schafft es, den messerscharfen Zähnen des Hechtes einen solchen Widerstand zu bieten, wie es Stahl kann. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, deshalb auf ein Stahlvorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält.

Zanderangeln Elbe - wo sollte man es versuchen?

Für jeden, der das Thema Zanderangeln Elbe zielgerichtet angehen möchte, bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es ideal nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder bei der Umsetzung des Projekts Zanderangeln Elbe mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische beim am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

 

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27.03.2018 13:59 von Daniel Schulze

Makrele

Makrele - Makrelen stellen nicht nur einen ausgezeichneten Speisefisch dar, sondern stehen auch bei vielen Anglern auf der Beliebheitsskala der Zielfische ganz weit oben. Da die Makrele ein Meeresbewohner ist, wird sie oftmals vom Kutter aus beangelt. Dabei sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Worum es sich dabei genau geht und worauf man beim Angeln auf Makrelen Wert legen sollte, haben wir für euch in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

MakreleMakrele - was ist das?

Bei der Makrele handelt es sich um einen Meeresfisch. Diese Fischart besitzt eine stromlinienartige Form und strotzt nur so vor Energie. Eine Makrele ist niemals allein unterwegs, sondern tritt in großen Schwärmen auf, die vom Angler gefunden werden müssen. Makrelen ernähren sich räuberisch und lassen sich deshalb beangeln wie ein Raubfisch. Zur Vorgehensweise des Anglers, werden wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch genauere Informationen preisgeben.

Makrele - wo sollte man suchen?

Grundsätzlich sind markante Strukturen im Grund des Gewässers, wie für viele andere Fischarten auch, der Wegweiser zu den Makrelen. Sie mögen diese Bereiche und halten sich in großen Schwärmen dort auf. Beispielsweise stellen die Strömungskanten, die sich im Umfeld von Inseln bilden, stets beste Stellen für das Angeln auf Makrelen dar. Da es, je nachdem wo man angelt, jedoch sehr viele markante Bereiche geben kann, macht es Sinn zusätzlich die Augen, im wahrsten Sinne des Wortes, offen zu halten. Es geht darum Möwen ausfindig zu machen. Möwen, die sich an den kleinen Fischen sättigen, die von den räuberischen Makrelen bei ihrer Jagd bis dicht unter die Oberfläche gedrückt werden. Wer einen solchen Bereich gefunden hat, kann sicher sein, dass dort auch die ein oder andere Makrele abzugreifen ist. Die Möwen sind eben ein ausgezeichneter Indikator.


Makrele - welche Rute benötigt man?

Wenn man vom Kutter aus auf Makrele angeln möchte, dann eignen sich recht kurze, aber dafür robuste Ruten bestens. Die Länge sollte zwischen 220 und 260 Zentimeter betragen. Mit längeren Ruten hat man das Problem, dass man nicht genug Kraft auf die gehakten Fische ausüben kann und dadurch Probleme im Drill bekommt. Gehakte Fische? Ja genau, beim Angeln auf Makrele kann es gut und gerne vorkommen, dass mehrere Fische gleichzeitig einsteigen. Mehr dazu im weiteren Textverlauf. Das Wurgewicht der Rute für das Angeln auf Makrele sollte bei circa 300 Gramm liegen. Dadurch kann der Angler kompromisslos arbeiten, die Drills dauern nicht unnötig lange und man vermeidet das Einsammeln der Schnur des Nebenanglers, was jedes Mal aufs Neue für unnötigen Ärger sorgt.

Gute Meeresruten zum Makrelenangeln findest du hier: Angelruten

Makrele - welche Rolle benötigt man?

Bei der Rolle sollte man unbedingt ebenfalls auf stabile Ausführungen mit einem mittleren bis großen Fassungsvermögen für dicke monofile Schnur setzen. Stationäre Rollen machen am meisten Sinn, da deren Übersetzung einen großen Schnureinzug pro Umdrehung gewährleistet. Dies verkürzt die Drills enorm und bringt dem Angler viel Entlastung im Vergleich zu den Kameraden, die das ganze Unterfangen mit einer Multirolle bestreiten.


Makrele - welche Schnur benötigt man?

Als Schnur kommt nur Monofile zum Einsatz. Durch ihre Beschaffenheit neigt sie bei dieser speziellen Angelei weniger dazu sich zu verdrehen, als geflochtene Ausführungen. Außerdem weist sie ein gewisses Maß an Dehnung auf, welche die Fluchten der Makrelen wesentlich besser abfedert, als eine dehnungsarme geflochtene Schnur. Letztendlich wird der Gebrauch monofiler Schnur auch dem Geldbeutel des Anglers entgegenkommen, da diese Schnüre häufig deutlich niedrigere Anschaffungskosten erzeugen, als der Kauf von geflochtenen Leinen. Der Durchmesser der monofilen Schnur sollte zum Makrelen-Angeln bei 0,40 bis 0,50 Millimeter liegen.


Makrele - welcher Köder kommt zum Einsatz?

Für den Fang von Makrelen vom Kutter aus, werden in der Regel Kunstköder eingesetzt. Diese Kunstköder werden in sogenannten Paternoster-Systemen angeboten. Darunter vesteht man Montagen, die aus mehreren Haken bestehen, die im Abstand von 15 bis 20 Zentimeter zueinander auf der Schnur fixiert sind. Auf den Haken sitzen die Kunstköder, am Ende der Schnur wird ein Blei fixiert, welche das Ganze auf Tiefe bringt. Geangelt wird vertikal direkt unter dem Boot. Das Paternoster wird dabei immer wieder angezogen und absinken gelassen, solange, bis die Makrelen sich einstellen.


Makrele - wie viele Fische fängt man?

Natürlich ist es beim Angeln immer schwer eine verbindliche Aussage über Fangaussichten zu treffen. Allerdings hat sich gezeigt, dass Tage mit 30 bis 50 Fischen pro Tag und Angler beim Makrelenangeln keine Seltenheit darstellen. Für eine kurzweilige Angelei ist also bestens gesorgt.


Makrele - wie kann man sie verwerten?

Makrelen lassen sich auf viele verschiedene Arten verwerten. Man kann sie sowohl sofort nach dem Angeln frisch auf dem Grill zubereiten oder in der Pfanne braten. Ebenso lassen sich Makrelen aber auch sehr gut im Räucherofen veredeln. Insgesamt stellen Makrelen einen ausgezeichneten Speisefisch dar, der von vielen Anglern geschätzt wird. Aber auch als Hechtköder machen Makrelen eine gute Figur.

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24.03.2018 13:42 von Daniel Schulze

Angeln auf Forelle

Angeln auf Forelle - die Forelle steht bei Anglern sehr hoch im Kurs. Grund dafür ist neben ihrer Kampfkraft, die sie im Drill eindrucksvoll unter Beweis stellt, auch die Tatsache, dass es sich bei der Forelle um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Damit erfüllt diese Fischart alle Kriterien, die erfüllt werden müssen, um das Interesse vieler Angler zu wecken. Das Angeln auf Forelle ist sehr facettenreich. Deshalb haben wir in diesem Artikeln alles Wissenswerte dazu zusammengetragen.

Angeln auf Forelle - wo kann man es betreiben?

Das Angeln auf Forelle kann man sowohl in Still- als auch in Fließgewässern betreiben. Dabei muss man sich zunächst entscheiden, ob man wilden Forellen, die einem mehr oder weniger natürlichen Bestand entsprungen sind, nachstellen möchte, oder ob es auf Forellen gehen soll, die mit vielen anderen in einem überschaubaren Gewässer darauf warten gefangen zu werden. Beide Varianten besitzen ganz klar ihre Daseinsberechtigung. Die großen Besucherzahlen belegen dies. Das Fangen der Forellen im entlegenen, naturbelassenen Gewässer stellt für viele einen sehr besonderen Reiz dar, weil man immer das Gefühl hat, einem Phantom nachzujagen. Beim Angeln auf die Forellen in den dafür vorgesehenen Weiheranlagen steht vor allem der Spaß im Vodergrund, der gerne mit guten Freunden geteilt wird.


Angeln auf Forelle - welche Techniken kommen in Frage?

Das Angeln auf Forelle gelingt auf viele verschiedene Arten. Man kann die Forelle entweder stationär beangeln, oder sie aktiv suchen. Stationäres Angeln auf Forelle bedeutet, dass man sich einen bestimmten Bereich des Gewässers aussucht und diesen mit einer Posenmontage beangelt. Man präsentiert den Köder mit Hilfe der Pose in der Tiefe, in der man die Forellen vermutet und hofft auf den Biss. Von Zeit zu Zeit macht es aber auch hier Sinn, den Angelbereich zu wechseln, vor allem dann, wenn sich über längere Zeit kein Biss eingestellt hat. Dann gilt es weiterzuziehen und die Fische zu suchen. Genauso macht es der Aktivangler. Bewaffnet mit einer mit Kunstköder bestückten Rute sucht der das Gewässer Stück für Stück ab. Dabei landet Wurf um Wurf in aussichtsreichen Zonen. Solange, bis eine der Forellen zuschnappt und der Tanz beginnt. Wo eine Forelle gefangen werden kann, lauern meistens noch weitere Exemplare im Verborgenen. Deshalb gilt es nach einem Erfolg unbedingt am Ball zu bleiben und das Potential des Angelplatzes bestmöglich auszuschöpfen.


Angeln auf ForelleAngeln auf Forelle - welche Köder kommen in Frage?

Als Köder für das Angeln auf Forelle kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Zum Angeln mit Posenmontage eignen sich Forellenteig, Bienenmaden, Maden oder Würmer sehr gut. Der Forellenteig wird dazu genau wie die anderen genannten Köder einfach auf den Angelhaken aufgezogen. Interessant ist, dass man bei der Auswahl die Qual der Wahl hat. Sinn macht es sich für die Farbe zu entscheiden, die im anvisierten Gewässer nicht oft verwendet wird. Man hebt sich dadurch von anderen Anglern ab und wahrt damit gute Chancen auf ein erfolgreiches Angeln. Zum aktiven Angeln eignen sich Spinner, kleine Blinker, Wobbler und Gummifische in verschiedenen Farben und Formen. Auch mit der Fliegenrute ist es möglich auf Forellen zu angeln. Dies gelingt geübten Fliegenanglern in der Regel sogar sehr erfolgreich.

Gute Forellenköder findest du hier: Angelköder

Angeln auf Forelle - welche Feinheiten sollte man beachten?

Wie bereits erwähnt man es immer Sinn, sich durch seine Vorgehensweise von anderen Anglern abzuheben. Dies gelingt natürlich in erster Linie durch die Verwendung von Ködern, die nicht oft am betroffenen Gewässer eingesetzt werden. Aber auch Details können den Unterschied ausmachen. So ist die Verwendung von Fluorocarbon als Vorfachmaterial beispielsweise unbedingt zu empfehlen, da dieses Material für die Fische unter Wasser unsichtbar wird. Dies besänftigt ihr Misstrauen und begünstigt beherzte Attacken auf den angebotenen Köder.


Angeln auf Forelle - welche Fischgrößen sind realistisch?

Die normale Fanggröße einer Forelle in den dazu vorgesehenen Anlagen liegt bei zwischen 250 und 1000 Gramm. Natürlich bestätigen auch Ausnahmen die Regel, aber im Normalfall werden die Fische durch den hohen Angeldruck entnommen, bevor sie höhere Gewichte erreichen können. Anders sieht dies in verwilderten Bächen aus. Hier ist es für die Forelle durchaus möglich zum stattlichen Exemplar in Ruhe heranzuwachsen, sodass man beim Angeln auf Forelle am Bach die eine oder andere Überraschung durchaus erleben kann.


Angeln auf Forelle - ist mit Beifängen zu rechnen?

Da die zum Angeln auf Forelle eingesetzten Köder auch andere Fischarten ansprechen ist natürlich auch mit Beifängen zu rechnen. Barsche, Döbel, Rapfen oder ab und an mal Hechte zählen zu den typischen Beifängen, die sich bei den unterschiedlichen Fangtechniken einstellen. So ist für Abwechslung gesorgt und es wird nie langweilig.


Angeln auf Forelle - wie kann man eine Forelle zubereiten?

Die beim Angeln auf Forelle erbeuteten Exemplare lassen sich entweder in der Pfanne oder im Backofen zubereiten. Auch geräuchert stellt die Forelle einen ausgezeichneten Speisefisch dar.

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21.03.2018 20:49 von Daniel Schulze

Angeln an der Elbe

Angeln an der Elbe - die Elbe ist ein malerischer Fluss. Sie schlängelt sich von Tschechien bis hin zur Nordsee und gehört zu den größten Flüssen, die Deutschland zu bieten hat. Grund genug für uns, mal zu überprüfen, was man beim Angeln an der Elbe alles erleben kann. Die Ergebnisse findet ihr in den folgenden Ausführungen. Wir haben die, für die Elbe bekanntesten Fischarten und viele weitere Informationen für euch zusammengefasst.


Angeln an der Elbe - wodurch zeichnet sich der Fluss aus?

Die Elbe ist ein Fluss, der eine verhältnismäßig starke Strömung aufweist. Passend dazu, ist das Gewässerbild geprägt von Buhnen. Buhnen sind Steinwälle, die quer zur Fließrichtung in den Fluss ragen. Sie werden künstlich erzeugt und sollen dafür sorgen, dass die Strömung gebrochen und etwas verlangsamt wird. Oftmals werden mehrere Buhnen in einem gewissen Abstand hintereinander angelegt, sodass ganze Buhnenfelder entstehen. Diese Bereiche stellen auch ausgezeichnete Anlaufstellen für Angler dar, weil sich dort viele Fische tummeln. Darüber hinaus liegt an der Elbe eine regelmäßige Schiffahrt vor, die beim Angeln an der Elbe ebenfalls in die Planungen einbezogen werden muss. Im Mündungsbereich unterliegt die Elbe sogar einem Tidenhub, den sie den Gezeiten des Meeres zu verdanken hat.


Angeln an der ElbeAngeln an der Elbe - für welche Fischarten ist der Fluss bekannt?

Wer das Angeln an der Elbe gerne ausprobieren möchte, kann sich zwischen vielen Fischarten entscheiden. Die Elbe weist einen breit gefächerten Fischbestand auf. Einige der bekanntesten und interessantesten Fischarten für das Angeln an der Elbe haben wir im Folgenden aufgelistet.

Angeln an der Elbe - Karpfen und Graser

Bekannt ist die Elbe für ihre guten Karpfen- und vor allem auch für ihre sehr guten Graser-Bestände. Es lohnt sich an diesem Fluss tatsächlich, gezielt auf die Grasfische anzusitzen, weil genügend Fische dieser Spezies vorhanden sind. Man kommt deshalb regelmäßig in Kontakt mit den kampfstarken Asiaten, was den Angler letztendlich für seine Mühen entlohnt. Für das Angeln auf Graser sollte man Mais an Stellen anfüttern, an denen weder die Strömung, noch die Schifffahrt negativen Einfluss auf den Futterplatz hat. Buhnen eignen sich für solch ein Unterfangen sehr gut.


Angeln an der Elbe - Welse

Das Welsangeln lässt sich an der Elbe ebenfalls sehr effizient betreiben. In diesem Fluss leben viele Welse, die an unterschiedlichen Spots darauf warten, gefangen zu werden. Interessante Bereiche für das Angeln auf Welse an der Elbe sind Buhnen, Steinpackungen, Abbruchkanten im Gewässergrund, flache Kiesbänke, Brückenpfeiler und Hafenbecken. Beangeln kann man den Waller mit sehr unterschiedlichen Methoden. Was sehr gut funktioniert, ist das Ansitzangeln. Vor allem das Angeln mit der Unterwasserpose ist wegen der genannten Strömungsverhältnisse sehr gut umsetzbar. Man kann an der Elbe sogar Unterwasserposen mit Flügeln verwenden. Diese Flügel sorgen dafür, dass die Unterwasserpose auf dem Vorfach um die eigene Achse rotiert, was enorme Druckwellen erzeugt. Diese Druckwellen nehmen die Welse wahr und werden dadurch zum Köder gelockt. Die Strömung der Elbe ist stark genug, um Unterwasserposen so richtig in Fahrt zu bringen. Als Köder beim stationären Welsangeln in der Elbe kommen Tauwürmer oder tote Köderfische zum Einsatz. Auch kann man Welse an der Elbe mit der Spinnrute beangeln. Überall dort, wo die Strömung interressante Kanten bildet, sollte der Spinnköder landen. Das Vertikalangeln ist eine weitere Möglichkeit, um an die Welse der Elbe heran zu kommen. Allerdings sollte man dazu Bereiche aufsuchen, an denen die Strömung etwas weniger kraftvoll ist, da man ansonsten zu schnell abtreibt.

Gute Welsruten findest du hier: Wallerruten


Angeln an der Elbe - Rapfen

Rapfen sind echte Kampfmaschinen und attackieren die Köder sehr hart. Die darauffolgenden Fluchten lassen die Bremse der Rolle aufheulen und sorgen für ordentlich Drill-Spaß beim Angler. Solche Erlebnisse sind auch beim Angeln an der Elbe möglich. Wer mit einer leichten Spinnrute und kleinen Spinnern die Bereiche rund um Buhnen beangelt, wird früher oder später mit einem dieser tollen Raubfische in Kontakt kommen. Wichtig ist es beim Angeln auf Rapfen, dass man die Köder in einem sehr hohen Tempo führt. Die Rapfen mögen dies, auch an der Elbe und quittieren diese Köderführung regelmäßg mit kraftvollen Attacken.


Angeln an der Elbe - Zander

Die Elbe ist auch ein interessanter Fluss für das Angeln auf Zander. Deshalb sollte jeder, der gerne auf Zander angelt, beim Angeln an der Elbe eine Zanderrute im Gepäck haben. Ob man diese Fische mit Kunstködern oder mit Köderfischen beangelt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auf beide Methoden kann man Erfolge verbuchen.

Angeln an der Elbe - Weißfische

Auch wer gerne auf Friedfische angelt, findet beim Angeln an der Elbe sein Glück. Der Fluss bietet dem Friedfischangler augezeichnete Möglichkeiten zum Feedern. Gefangen werden können dabei verschiedene Weißfische, sowie Barben. Vor allem die Barben sorgen in der recht starken Strömung am verhältnismäßig leichten Feeder-Gerät für Abwechslung und Drillspaß.

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18.03.2018 20:02 von Daniel Schulze

Angeln mit Gummifisch

Angeln mit Gummifisch - das aktive Angeln auf Raubfische wird immer populärer. Immer mehr Raubfischangler tauschen ihre Ansitzrute gegen eine Spinnrute aus und stellen den Barschen, Hechten und Zandern unserer Gewässer mit Kunstködern nach. Dabei ist auch häufig die Rede von Gummifischen. Aber Gummifisch ist nicht gleich Gummifisch. Wir haben uns für euch damit auseinandergesetzt, wo die Unterschiede liegen und welche Eigenschaften die einzelnen Modelle auszeichnen.


Angeln mit GummifischAngeln mit Gummifisch - was versteht man darunter?

Angeln mit Gummifisch bedeutet, dass sich ein Angler auf Raubfischjagd begibt. Er tut das aber nicht mit Köderfischen, oder mit Kunstködern aus Metall, sondern er greift auf speziell dafür entwickelte und hergestellte Gummifische zurück. Diese Gummifische haben die Aufgabe, die Beute der Raubfische zu imitieren. Dazu müssen sie vom Angler aktiv durchs Wasser geführt werden, denn damit haucht ihnen der Angler sozusagen Leben ein. Je natürlicher und verführerischer der Gummifisch vom Angler geführt wird, desto größer ist die Chance, dass beim Angeln mit Gummifisch ein Biss von Barsch, Hecht, Zander und Co erfolgt. Es gibt Gummifische nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in vielen verschiedenen Formen und Größen.


Angeln mit Gummifisch - welche Modelle gibt es?

Bevor man beim Angeln mit Gummifisch starten kann, steht man beim Köderkauf vor der Qual der Wahl. Wir haben euch dafür kurz und kompakt die Unterschiede von drei der bekanntesten Ausführungen aufgelistet.


Angeln mit Gummifisch - was sind Actionshads?

Als Actionshads werden Gummifische bezeichnet, die in ihrer Form den Beutefischen sehr nahe kommen. Ihr Körper ähnelt der typischen Fischform stark und ist am Schwanzende mit einer großen Tauchschaufel ausgestattet. Diese sorgt für starke Druckwellen, wenn sie vom Angler durchs Wasser gezogen wird. Die Köderführung kann entweder in einer durchgehenden Einzugbewegung ablaufen, mit Tempowechseln, oder ohne. Außerdem kann man den Actionshad, wenn man das Angeln mit Gummfisch mit diesem Köder-Typ durchzieht, immer wieder auf dem Grund absetzen und anschließend wieder anheben. Mit diesem Köder kann man das Angeln mit Gummifisch sowohl vom Ufer, als auch vom Boot ausgeführen. Das Wurfangeln, sowie das Vertikalfischen sind Optionen, zwischen denen der Angler wählen kann.


Angeln mit Gummifisch - was sind No Action Shads?

No Action Shads sind Köder, die ebenfalls aus Gummi bestehen und auch teilweise sehr nah an das Erscheinungbild der Beutefische herankommen. Typisches Unterscheidungsmerkmal zu den klassischen Gummifischen ist die Schaufel am Ende des Schwanzes. Diese fehlt den No Action Shads. Stattdessen läuft das Ende dieses Köders spitz und dünn zusammen. Einige Modelle gabeln sich am Ende. Sie müssen aufgrund dieser Merkmale etwas anders geführt werden, als normale Gummis mit Schaufel. Um das dünne Schwanzende so richtig in Bewegung zu versetzen, sollte man, wenn man das Angeln mit Gummifisch mit No Action Shads ausüben möchte, auf das kontinuierliche Einkurbeln verzichten. Diese Technik, kommt diesen Ködern nämlich nicht entgegen. Sprünge über den Grund und das Zupfen des Köders versetzen die dünnen Schwanzenden hingegen in hochfrequente Vibrationen, denen kaum ein Raubfisch widerstehen kann.


Angeln mit Gummifisch - was sind Jigs?

Jigs gehören zu den Gummiködern, die in Deutschland schon am längsten zum gezielten Raubfischfang zur Verfügung stehen. Ihr Körper ist meist wurmartig ausgeprägt und am Ende befindet sich in der Regel ein sichelförmiger Flatterschwanz, der unter Wasser extrem große Reize an die Räuber aussendet. Für Anfänger in Sachen Angeln mit Gummifisch eignen sich Jigs sehr gut, da ihre Eigenschaften Fehler in der Führung verzeihen und so die Fängigkeit erhalten.


Angeln mit Gummifisch - wie montiert man einen Gummifisch?

Gummifische werden im Normalfall mit einem Bleikopf ausgestattet. Dieser Bleikopf verfügt über einen integrierten Haken, über den sich Kopf und Gummifisch verbinden lassen. Der Bleikopf dient dazu, dass der Angler den Köder auf Distanz und auf Tiefe bringen kann. Je nach Ködergröße, gewünschter Wurfdistanz und Strömung greift man auf verschiedene Bleikopf-Größen zurück, um sich jeder Situation so exakt wie möglich anzupassen. Als Vorfach kommt entweder ein Stück Fluorocarbon oder ein Stahlvorfach zum Einsatz. Wer auf Hechte aus ist, kommt langfristig nicht um ein Vorfach aus Stahl herum.


Angeln mit Gummifisch - wo ist es sinnvoll?

Das Angeln mit Gummifisch kann man entweder im Still- oder im Fließgewässer ausüben. Einsteigern kann man empfehlen, ihr Glück vorerst in Gewässern ohne Strömung auf die Probe zu stellen, weil das Erlernen der Köderführung und das Entwickeln eines Gespürs für die Signale des Köders, dort leichter fällt. Kraut- und hindernisfreie Abschnitte mit freiem Grund sind sehr gut geeignet für die ersten Schritte mit Gummifisch.


Angeln mit Gummifisch - welche Fische fängt man dabei?

Beim Angeln mit Gummifsch kann man verschiedene Fischarten fangen. Barsche, Hechte, Zander, Welse, Döbel, Forellen und viele andere Arten stehen auf die künstlichen Weichköder. Grundsätzlich kann man die Angelei natürlich auf eine bestimmte Fischart spezialisieren, dennoch kann zu jeder Zeit alles beißen. Ein Hecht beim Barschangeln ist ebenso möglich, wie ein Zander beim Wallerspinnfischen. Das hält die Spannung stets auf einem hohen Level und lässt den Angler Wurf um Wurf unter höchster Motivation absolvieren.

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15.03.2018 12:41 von Daniel Schulze

Boote für Angler

Boote für Angler - es gibt Gewässer, die so groß und unübersichtlich sind, dass man es ohne Boot weder schafft, sich einen Überblick zu verschaffen, noch die Köder an wirklich interessanten Stellen anzubieten. An solchen Gewässern stellt ein Boot für Angler die absolute Arbeitsgrundlage dar. Wir haben uns deshalb heute mit der Frage beschäftigt, welche Boote für Angler es gibt und wodurch sie sich auszeichnen.


Boote für AnglerBoote für Angler - wodurch zeichnen sich Schlauchboote aus?

Beim Thema Schlauchboot sollte zunächst erwähnt werden, dass damit nicht die instabilen Freizeit- und Kinderboote gemeint sind, die man in der Kinderabteilung des nächstengelegenen Supermarktes erwerben kann. Die Schlauchboote, über die hier gesprochen wird, sind professionell konzipiert und mit robusten, langlebigen Komponenten verarbeitet. Sie sind dadurch für den harten Einsatz auf dem Wasser gewappnet und bieten dem Angler Sicherheit und Zuverlässigkeit. Schlauboote sind sehr flexibel einsetzbar. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und lassen sich, wenn man die Luft entweichen lässt, auf ein sehr kleines Packmaß minimieren. Dadurch kann man diese Boote besser transportieren, als viele andere Boote für Angler. Schlauchboote kann man entweder mit Luft-, Holz- oder Aluminiumboden kaufen. Außerdem verfügen diese Boote über einen sogenannten Spiegel, über den sich das Boot motorisieren lässt. Schlauchboote sind in Längen zwischen 160 und 450 Zentimeter erhältlich und sind je nach Größe mit Elektromotoren oder Verbrennungsmotoren mit bis zu 15 PS motorisierbar.

Tolle Angelboote findest du hier: Schlauchboote


Boote für Angler - wodurch zeichnen sich Belly Boote aus?

Belly Boote bestehen ebenfalls aus dem Schlauchmaterial, aus dem die beschriebenen Schlauchboote hergestellt werden. Allerdings sind Belly Boote dazu gedacht, dass sie vom Angler über dessen Beine und Füße angetrieben werden. Aus diesem Grund hängen die Unterschenkel des Anglers, wenn er im Belly Boot Platz genommen hat, auch im Wasser. Ratsam ist es, als Angler im Belly Boot Flossen an den Füßen zu tragen, wie man sie aus dem Tauchsport kennt. Mit ihnen fällt es wesentlich leichter, dem Belly Boot Antrieb zu verleihen. Viele Belly Boote sind auf der Oberseite des Schlauchs mit Taschen und Adaptionsmöglichkeiten ausgestattet. Die Taschen dienen zum sicheren Verstauen von Werkzeugen und Kleinteilen der Angelausrüstung. Die Adapter-Platten können beispielsweise Echolote oder Rutenhaler aufnehmen, die dem Angler das Angeln erleichtern. Belly Boote sind definitiv tolle Boote für Angler, weil sie sehr schnell aufgebaut und sehr flexibel einsetzbar sind.


Boote für Angler -wodurch zeichnen sich GFK-Boote aus?

GFK-Boote könnte man auch zur Gruppe der Hartschalenboote zählen. Sie besitzen eine fixe Form und lassen sich in ihrer Form und Größe zum Transport nicht minimieren. Deshalb transportiert man diese Boote für Angler auf speziellen Anhängern, den sogenannten Trailern. GFK-Boote sind in unterschiedlichen Größen zu haben. Viele Angler nutzen diese Boote für Angler als Arbeitsplattform, die über mehrere Tage nicht verlassen wird. Man verankert sich einfach an einer gewünschten Stelle im Fluss oder im See und legt mit einem Zusatz-Boot die Montagen aus. Geschlafen werden kann auf dem GFK-Boot. Selbst bei Dauerregen ist dies möglich, da der Markt spezielle Zelte bietet, die nur für den Einsatz auf Angelbooten entwickelt wurden. Ob man auf Angelliegen oder auf Luftmatratzen schläft, ist jedem Angler selbst überlassen. Die genannten GFK-Boote, auf denen auch übernachtet wird, weisen meist eine Länge von vier bis sechs Meter und eine Breite von 180 bis 200 Zentimeter auf. Motorisierbar sind solche Boote für Angler, je nach Hersteller, mit bis zu 150 PS.


Boote für Angler - wodurch zeichnen sich Kajaks aus?

Kajaks müssen ebenfalls in den Kreis der Boote für Angler aufgenommen werden. Sie gehören deshalb dazu, weil sie es dem Angler möglich machen, dass er sich den Angelplätzen und den Fischen nahezu lautlos nähert. Ein Kajak gleitet dank seiner Stromlinienform widerstandslos durchs Wasser. Ein paar Paddelschläge genügen, um solche Boote für Angler in Bewegung zu versetzen. Außerdem gibt es Kajaks, die sich mit den Füßen über Pedale antreiben lassen, so ähnlich, wie man es von Tretbooten kennt. Der Vorteil liegt für den Angler darin, dass er das Boot antreiben und manövrieren kann und trotzdem dauerhaft zwei freie Hände zur Verfügung hat, um sich damit um das Angeln zu kümmern. Einen großen Nachteil haben diese Boote für Angler jedoch auch und das ist ihre sperrige Form.


Boote für Angler - worauf ist zu achten?

Wir haben euch nun einen kleinen Überblick über potentielle Boote für Angler verschafft. Unabhängig davon, für welchen Boots-Typ ihr euch entscheidet, solltet ihr immer im Hinterkopf behalten, dass das Angeln oder das Ausbringen der Köder mit dem Boot nicht an jedem Gewässer erlaubt ist. Deshalb sollte man sich diesbezüglich unbedingt im Vorfeld informieren um unschöne Überraschungen zu vermeiden. Wenn schwimmende Untersätze erlaubt sind, steht dem erfolgreichen Angeln vom Boot nichts mehr im Weg.

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12.03.2018 19:19 von Daniel Schulze

Angeln auf Karpfen

Angeln auf Karpfen - die größten Friedfische unserer Gewässer sind die Karpfen. Viele Angler mögen das gezielte Ansitzen auf die gebartelten Fische, die ihre Nahrung überwiegend vom Grund des Gewässers aufnehmen. Wir haben uns für euch mit dem Angeln auf Karpfen befasst und die wesentlichen Aspekte dieser Angelei aufgelistet.

Angeln auf KarpfenAngeln auf Karpfen - warum ist es interessant?

Das Angeln auf Karpfen ist so interessant, weil es sich bei diesen Fischen um die größten Friedfische unserer Gewässer handelt. Sie erreichen teilweise enorme Ausmaße und Gewichte von weit über 20 Kilogramm. Die Kampfkraft dieser Fische ist ebenso beeindruckend wie ihr Erscheinungsbild und sie bieten dem Angler spannende Drills. Dabei muss der Angler seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und stets kühlen Kopf bewahren, um den Kampf für sich zu entscheiden. Längst nicht jeder gehakte Karpfen bedeutet gleichzeitig auch einen gefangenen Karpfen.


Angeln auf Karpfen - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Als Gewässer für das Fischen auf Karpfen kommen Fließgewässer und Stillgewässer in Frage. Für Einsteiger bieten sich Gewässer an, die keine Strömung aufweisen. Hier ist es verhältnismäßig einfach, einen Futterplatz anzulegen, der die Grundlage für das erfolgreiche Karpfenangeln darstellt. Außerdem sind viele interessante Bereiche an Stillgewässern leicht zu erreichen und zu befischen. Dadurch schafft man es als Einsteiger recht schnell erste Erfolge zu verzeichnen und dadurch anglerisches Selbstvertrauen zu sammeln. Dadurch ist man dann gewappnet für das Angeln im Fluss. In Fließgewässern ist es vor allem die Strömung, die dem Angler negativ in die Karten spielen kann. Montagen werden unter dem Strömungsdruck versetzt, Futter wird weggespült und die Drills werden zusätzlich erschwert. Aber letztendlich liegt genau darin der Reiz, den das Flussangeln ausmacht. Karpfen zu fangen, obwohl die Gegebenheiten es dem Angler nicht leicht machen, ist für viele Angler sehr reizvoll.


Angeln auf Karpfen - welche Ruten verwendet man?

Beim Karpfenangeln verwendet man hauptsächlich Angelruten mit einer Länge zwischen 3,20 und 3,60 Meter. Das Wurfgewicht sollte zwischen 2 und 3,4 lbs liegen. Bei den Ruten sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden, denn nur so wird man auf lange Sicht Spaß an seinem Arbeitsgerät haben und vermeidet dadurch Mehrfachkäufe und Fehlinvestitionen. Sauber und stabil verarbeitete Rutenringe, sowie ein robuster Rollenhalter sind wichtige Eigenschaften, die eine Karpfenrute mitbringen sollte.

Gute Karpfenruten findest du hier: Karpfenrute


Angeln auf Karpfen - welche Rollen verwende man?

Als Rollen kann man stationäre Modelle einsetzen. Am besten in einer Größe zwischen 6000 und 8000. Diese Rollen verfügen in der Regel über Spulen, die groß genug sind, um große Mengen Schnur zu fassen. Dadurch verfügt der Angler über große Reserven, die es ihm erlauben seine Köder, wenn nötig, auf große Distanzen auszulegen. Besonders an großen Seen kann dies ein ganz entscheidender Askpekt sein, um an die Karpfen heran zu kommen.


Angeln auf Karpfen - welche Montagen verwendet man?

Beim modernen Karpfenangeln bietet man die Köder in den meisten Fällen an der sogenannten Haarmontage an. Bei dieser Montage wird der Köder nicht direkt auf den Haken geschoben, sondern an einem wenige Zentimeter langen Stück Schnur, dem sogenannten Haar, befestigt. Wenn der Karpfen diesen Köder einsaugt und anschließend versucht ihn wieder auszuspucken, greift der Haken. Um diesen Effekt zu perfektionieren, sollte die Montage mit einem Festblei versehen sein. Festblei bedeutet, dass sich das Blei auf der Schnur nicht verschieben lässt. Das bewirkt, dass der Karpfen beim Abdrehen nach der Köderaufnahme gegen das fest auf der Schnur sitzende Blei zieht. Der Widerstand des Bleis genügt, um die Hakenspitze ins Karpfenmaul eindringen zu lassen. Auf diese Art gestaltet man das Angeln auf Karpfen sehr erfolgreich.


Angeln auf Karpfen - welche Köder verwendet man?

Als Köder kommen beim Angeln auf Karpfen sehr unterschiedliche Varianten zum Zuge. Man verwendet Boilies, Pop Ups, Pellets, Hartmais oder Tigernüsse, um die Karpfen zu überlisten. Wobei Boilies mit Sicherheit am meisten verwendet werden. Hochwertige Boilies sind voll mit Nährstoffen und Aromen, die die Karpfen zum Fressen animieren. Alle diese Köder werden beim Angeln auf Karpfen, wie beschrieben, auf das Haar der Montage aufgezogen. Damit dies auch mit Hartmais oder Tigernüssen gelingt, müssen diese vorher entweder in Wasser quellen gelassen oder gekocht werden. Der beste Zustand ist dann erreicht, wenn der Mais, respektive die Tigernüsse, einen säuerlichen Geruch ausbilden. Bei den Tigernüssen bildet sich bei richtiger Reife eine dickflüssige Schleimschicht aus. Ist dieser Zustand erreicht müssen die Tigermüsse unbedingt ins Wasser, denn genau so lieben die Karpfen die Nüsse.


Angeln auf Karpfen - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln auf Karpfen kann man mittlerweile mit Exempaleren von weit über 30 Kilogramm rechnen. Wenige Karpfen mit über 40 Kilogramm Gewicht wurden bisher überlistet. Dennoch macht es keinen Sinn, nur auf die Rekordfische zu angeln. Denn letztendlich zähl jeder Fisch, egal ob groß oder klein, denn er bestätigt den Erfolg der ausgewählte Strategie beim Angeln auf Karpfen.

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09.03.2018 09:53 von Daniel Schulze

Weißer Heilbutt

Weißer Heilbutt - viele Angler, die ihre Angelreisen an die Nordmeere starten, haben ihn stets im Hinterkopf, wenn sie den Köder in die Tiefe sinken lassen. Er ist der größte, schwerste und kampfstärkste Fisch, den man dort mit der Angel fangen kann und bringt regelmäßig Angler an das Ende ihrer Kräfte. Die Rede ist vom Weißen Heilbutt. Wir haben uns für euch mit dem König der Nordmeere befasst, haben Möglichkeiten aufgedeckt, wie man ihn beangeln kann und auf welche Details es zu achten gilt, wenn der Zielfisch Weißer Heilbutt lautet.


Weißer HeilbuttWeißer Heilbutt - was ist das?

Der Begriff Weißer Heilbutt wird von vielen Anglern durch den Ausdruck Heilbutt ersetzt. Es handelt sich bei beiden Bezeichnungen um die selbe Spezies. Er lebt im Nordatlantik und kann eine Länge von 300 Zentimeter erreichen, bei einem Gewicht von 400 Kilogramm. Damit ist er die größte Art der Plattfische. Er kann bis zu 50 Jahre alt werden. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass die Bezeichnung Weißer Heilbutt nicht bedeutet, dass der Heilbutt zur Familie der Butte gehört. Er gehört nämlich zur Familie der Schollen.


Weißer Heilbutt - wie sieht er aus?

Bei einem Heilbutt befinden sich beide Augen auf der rechten Kopfseite. Deshalb gehört er zu den rechtsäugigen Plattfischen. Die Oberseite eines Heilbutt ist gefleckt, die Unterseite grauweiß. Von anderen Arten kann man die Spezies Weißer Heilbutt durch seine dreieckige und schwach ausgerandete Schwanzflosse unterscheiden.


Weißer Heilbutt - wie beangelt man ihn?

Man kann den Heilbutt grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten beangeln. Diese lassen sich aber sehr gut miteinander kombinieren. Worum es sich dabei handelt und wie es funktioniert, wenn ein Weißer Heilbutt gefangen werden soll, lest ihr hier:

Weißer Heilbutt - wie funktioniert es mit der Spinnrute?

Damit ein Weißer Heilbutt mit einer Spinnrute gefangen werden kann, braucht man viel Ausdauer. Es geht für den Angler darum Motivation zu zeigen, denn in manchen Phasen kann es echt schleppend laufen. Währenddessen muss man sich den Naturgewalten stellen. Regen, Hagel und Sturm sind nicht selten beim Angeln in den Gebieten, die der Heilbutt bewohnt. Aber viele Angler finden auch genau darin die Herausfoderung. Man wirft dabei den Köder in Richtung Horizont und lässt ihn danach absinken, bis er den Grund erreicht hat. Dann beginnt man damit ihn einzukurbeln. Dies muss unbedingt so langsam wie möglich erfolgen, da der Heilbutt ein sehr zäher und fauler Genosse ist. Der Köder muss noch geradeso in Fahrt gehalten werden. Wer schneller kurbelt, bekommt weniger Bisse.


Weißer Heilbutt - wie funktioniert es mit Köderfisch?

Wenn ein Weißer Heilbutt mit Köderfisch gefangen werden soll, hat man die Möglichkeit diesen an einer "toten" Rute direkt unter dem Boot anzubieten. Das bedeutet, dass man einen Köderfisch an einem Haken-System, das weiter unten im Text noch erklärt wird, montiert und diesen direkt neben dem Boot zum Grund sinken lässt. Dann zieht man circa zwei Meter Schnur ein, sodass der Köderfisch knapp über Grund hängt. Durch die Drift des Bootes bewegt sich der Köderfisch verfüherisch im Wasser und lockt den Heilbutt aus der Reserve. Die Bremse der Rolle sollte in diesem Fall so weit geöffnet sein, dass ein Weißer Heilbutt beim Biss Schnur nehmen kann. Die beschriebene Technik lässt sich sehr gut mit dem Spinnfischen kombinieren, weil man das Spinnfischen durch das Köderfischangeln nicht behindert und man sich die Zeit bis zum Biss an der Köderfischrute mit Spinnfischen vertreiben kann. Steigt ein Weißer Heilbutt auf Köderfisch ein, legt man die Spinnrute zur Seite und der Drill an der Rute, an der der Heilbutt die Rolle zum Kreischen bringt, beginnt.


Weißer Heilbutt - welche Ausrüstung zum Spinnfischen?

Zum Spinnfischen auf Heilbutt verwendet man eine schwere Spinnrute in einer Länge von 200 bis 270 Zentimeter, die mit einer Meeresrolle, egal ob stabile Stationärrolle ab Größe 5000 oder Multirolle, bestückt ist. Die Spule der Rolle sollte gefüllt sein mit einer 0,20 bis 0,28 Millimeter dicken geflochtenen Schnur. Die Schnur wird deshalb so dünn wie möglich gewählt, weil man, je dicker die Schnur wählt, unter Einwirkung der Drift immer mehr Schwierigkeiten bei der Köderkontrolle bekommt.  Als Köder verwendet man bei dieser Angelei Gummifische in einer Länge von zwölf bis fünfzehn Zentimeter.


Weißer Heilbutt - welche Ausrüstung zum Angeln mit Köderfisch?

Für diese Angelei verwendet man eine etwas stärkere Bootsrute, die im besten Fall mit einer Multirolle bestückt ist. Auf dieser Multi sollten sich etwa 250 Meter geflochtene Schnur befinden, die einen Durchmesser von  0,25 bis 0,30 Millimeter aufweist. Am Ende der Hauptschnur wird mit einem starken Wirbel ein monofiles Vorfach befestigt, das 1,2 Millimeter dick und einen Meter lang ist. An dessen Ende sollten die Haken, also ein Einzelhaken der Größe 7/0 und ein Zwillingshaken befestigt sein. Den Einzelhaken platziert man im Maul des Köderfischs, den Zwilling in der oberen Flanke zwischen der Rücken- und Schwanzflosse.

Gute Meeresruten zum Heilbuttangeln findest du hier: Meeresruten

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06.03.2018 18:55 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit Pop Ups

Karpfenangeln mit Pop Ups - beim modernen Karpfenangeln lassen die Angler nichts unversucht, um an ihr Ziel, einen Karpfen, zu gelangen. Wir möchten uns heute mit einer sehr speziellen Möglichkeit der Köderpräsentation beschäftigen. Dabei wird dem Karpfen der Köder nicht direkt auf dem Grund des Gewässers angeboten, sondern ein kleines Stück darüber. Warum diese Vorgehensweise sinnvoll ist, wie man das Ganze umsetzt und auf welche Kleinigkeiten man achten sollte, lest ihr in diesem Artikel


Karpfenangeln mit Pop Ups - was sind Pop Ups?

Bei Pop Ups handelt es sich um eine spezielle Art von Boilies. Allerdings weisen sie einen grundlegenden Unterschied auf. Denn während normale Boilies sinkender Natur sind und sich auf dem Grund des Gewässers ablegen, besitzen Pop Ups einen Auftrieb, der sie dazu bringt unter Wasser aufzusteigen. Diese Eigenschaften kann sich der Angler in bestimmten Situationen zu Nutze machen und die Fängigkeit seiner Montagen steigern.


Karpfenangeln mit Pop Ups - welche Unterschiede gibt es?

Es gibt Pop Ups in sehr unterschiedlichen Durchmessern. Vom acht Millimeter dicken Mini-Pop Up, bis zum 24 Millimeter dicken XXL-Pop Up ist alles erhältlich. Auch bei den Farben und Geschmacksrichtungen hat der Angler die Auswahl über eine sehr breit gefächerte Produktpalette. Egal ob süß, fleischig oder fischig, man kann sich genau den Pop Up zulegen, dem man für seinen individuellen Anwendungsfall die besten Fangchancen zuschreibt.


Karpfenangeln mit Pop UpsKarpfenangeln mit Pop Ups - wann setzt man sie ein?

Dadurch, dass man einen Pop Up verwendet, verleiht man seinem Hakenköder eine höhere Auffälligkeit. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Köder vom Grund anhebt, kann der Karpfen ihn leichter erspähen und neigt eher dazu, genau diesen Köder vom Futterteppich aufzunehmen. Der Einsatz kann also entweder dann sinnvoll sein, wenn man es mit zähen, beißfaulen Karpfen zu tun hat, da man diese mit den auffälligen Ködern aus der Reserve locken kann. Oder wenn der Boden des Gewässers beispielsweise mit Kraut überzogen ist. Sinkende Köder verschwinden zwischen diesem Kraut. Pop Ups kann man etwas über dem Kraut präsentieren und behält sie dadurch im Blickfeld des Karpfens. Dadurch bleibt die Montage sauber und fängig.


Karpfenangeln mit Pop Ups - worauf ist bei der Montage zu achten?

Wenn man zum Angeln mit Pop Ups ganz normale Montagen verwenden würde, wie man sie auch beim Angeln mit sinkenden Boilies einsetzt, hätte das den Effekt, dass der Pop Up so lange aufsteigt, bis er das Vorfach komplett gestreckt hat und an maximaler Vorfachlänge über dem Grund des Gewässers steht. Abstände zwischen fünfzehn oder dreißig Zentimeter zum Gewässergrund sind in den meisten Fällen allerdings zu viel des Guten. Deshalb ist es besser, in zwei oder drei Zentimeter Abstand zum Haken ein Blei auf das Vorfach zu schalten. Dieses Blei muss so schwer bemessen sein, dass es den Pop Up vorm Aufsteigen abhält. Man kann dazu Schrotbleie verwenden. Manche Angler schreiben Bleischroten allerdings die Eigenschaft zu, dass sie das Vorfachmaterial beschädigen und verwenden deshalb sogenannte Knetbleie. Diese lassen sich wie eine Knetmasse um das Vorfach kneten und dort fixieren, ohne dass etwas beschädigt werden kann.


Karpfenangeln mit Pop Ups - kann man Pop Ups nur separat anbieten?

Generell kann man Pop Ups sowohl separat, als auch in Kombination mit sinkenden Boilies anbieten. Bei einem sinkenden Boilie, der gemeinsam mit einem Pop Up als Hakenköder präsentiert wird, spricht man von einem sogenannten Schneemann. Es ist allerdings auch möglich einen einzelnen Pop Up, oder zwei Pop Ups anzubieten. Je mehr Auftrieb man dem Hakenköder verpasst, desto mehr Gegengewicht muss logischerweise auf dem Vorfach fixiert werden.


Karpfenangeln mit Pop Ups - in welcher Jahreszeit funktioniert es?

Eine sehr gute Jahreszeit für den Einsatz von Pop Ups ist das zeitige Frühjahr. Zu dieser Jahreszeit ist das Wasser meist klar, nicht dicht bewachsen und nicht von vielen Sedimenten durchzogen. Pop Ups sind in diesen Phasen sehr gut sichtbar für die Karpfen und werden sehr gut von ihnen angenommen. Grelle Farben sind für das Angeln auf Karpfen im Frühling sehr gut geeignet. Aber auch im Sommer, wenn die Karpfen nur sporadisch Nahrung aufnehmen, können Pop Ups die Wende bringen. Sie bringen die Karpfen durch ihre optischen Reize dazu den Köder einzusaugen, obwohl sie eigentlich nicht wirklich fressen wollen.


Karpfenangeln mit Pop Ups - welche Fische sind damit zu erwarten?

Mit Pop Ups lassen sich sehr große Karpfen fangen. In vielen Gewässern sind die Karpfen mit den normalen, sinkenden Boilies sehr vertraut und haben gelernt, sie mit Gefahr in Verbindung zu bringen. Ein angebotener Pop Up kann in solchen Gewässern völlig neue Reize setzen. Dadurch werden auch erfahrene und vorsichtige Karpfen zur Aufnahme des Hakenköder animiert. Selbstverständich fallen auf Pop Ups regelmäßig auch kleine Karpfen und Exemplare mittlerer Größe herein.

Gute Pop Ups findest du hier: Karpfenköder

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03.03.2018 14:03 von Daniel Schulze

Angeln am Rhein

Angeln am Rhein - der Rhein ist ein sehr beeindruckender Fluss. Er verläuft quer durch Deutschland und wird deshalb von vielen Anglern gerne als Angelgewässer ins Visier genommen. Die Frage ist jedoch, welche anglerischen Möglichkeiten hat man überhaupt am Rhein? Welche Stellen kann man als Angler befischen und welche Fische warten in den unzähmbaren Wassermassen des Rheins darauf, gefangen zu werden? All das erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Angeln am Rhein - welche Stellen sind interessant?

Der Rhein kann grundsätzlich als ein sehr vielseitiger und facettenreicher Fluss beschrieben werden. Zunächst ist er gekennzeichnet durch seine kilometerlangen Steinpackungen, die der Uferbeseftigung dienen. Gleichzeitig bieten diese Steinpackungen gute Versteck- und Jagdmöglichkeiten für verschiedene Fischarten.  Das macht die Steinpackung für das Angeln am Rhein sehr interessant. Ähnlich sieht es an Buhnen aus. Buhnen sind Steinwälle, die quer zur Fließrichtung im Fluss errichtet wurden, um die Strömung etwas zu brechen und dadurch zu drosseln. Im Umfeld der Buhnen findet man in der Regel flaches Wasser, tiefes Wasser, Kehrwasser und Prallufer. Hier halten sich viele verschiedene Fischarten auf. Für das Angeln am Rhein sollte man die Buhnen also unbedingt auch auf der Rechnung haben. Altarme sind ebenfalls sehr spannend für das Angeln am Rhein. In diesen Armen, die von der Schifffahrt verschont sind, finden die Fische eine Rückzugsmöglichkeit und Ruhe vor dem Trubel im Hauptstrom. Diesen Umstand wissen viele Fische zu schätzen, was dem Angler, der sein Glück im Altarm versucht, gute Fangchancen verschafft. Ebenfalls eignen sich Hafenbecken zum Angeln am Rhein. Diese Bereiche sind meist strömungsberuhigt und dienen ebenso wie die Altrame als Rückzugsgebiet. Außerdem bieten die zumeist in großen Stückzahlen verankerten Sportboote, sowie die dauerhaft installierten Steganlagen, sehr gute Unterstände für jegliche Fische. Besonders Raubfische werden von solchen Gegebenheiten magisch angezogen. Je nach Jahreszeit können auch die zahllosen Kiesbänke Hotspots für das Angeln am Rhein darstellen. Zumal Fried- als auch Raubfische mögen diese Zonen in manchen Phasen des Jahres und können dann dort gefangen werden.


Angeln am RheinAngeln am Rhein - welche Fischarten kann man fangen?

Der Rhein verfügt über einen sehr breit gefächerten Fischbestand. Nahezu alle, für den deutschsprachigen Raum bekannten Süßwasserfischarten, lassen sich dort fangen. An Steinpackungen und Buhnen lauern die Rapfen, die Döbel und die Zander auf ihre Beute. Auch Brassen, Güstern, Barben und Nasen lassen sich dort fangen. In den Altarmen findet man unter anderem Karpfen und Welse, wobei diese Fischarten ebenso im Hauptstrom anzutreffen sind. Rotfedern und Rotaugen, sowie Lauben können beim Angeln im Rhein auch gefangen werden. Hechte und Barsche lauern gerne in Hafenbecken und an Spundwänden auf ihre Beute. Zwischen den Steinen der Steinpackungen und Buhnen verstecken sich zahlreiche Aale und sind ein Grund dafür, weshalb das Angeln am Rhein für viele Angler so spannend und interessant ist.


Angeln am Rhein - welche Angeltechniken lassen sich anwenden?

Zander, Hechte und Barsche lassen sich entweder mit Kunstködern beim Spinnfischen, oder mit toten Köderfischen fangen. Diese Köderfische kann man sowohl mit einer Posenmontage, als auch mit einer Grundmontage präsentieren. Rapfen und Döbel hingegen, befischt man am besten ausschließlich mit der Spinnrute und recht schnell geführten Kunstködern. Wer Karpfen fangen möchte, der verwendet am besten Haarmontagen mit Festblei. Wenn es beim Angeln am Rhein auf Brassen, Güstern, Rotaugen, Rotfedern, Barben oder Nasen gehen soll, sollte eine Feederrute zum Einsatz kommen. Das Aalangeln geschieht, ganz klassisch, bei Nacht und mit Hilfe von Grundmontagen, über die Tauwürmer oder kleine, tote Köderfische angeboten werden. In guten Nächten sind auf diese Art uns Weise mehrere Aalfänge möglich. Wer beim Angeln am Rhein Welse fangen möchte, der kann sich seine Technik aus vielen verschiedenen auswählen. Welse kann man mit Grundmontagen, mit Abspannmontagen, mit Montagen, bei denen die Pose treiben gelassen wird, oder sogar mit der Spinnrute fangen. Auch funktioniert beim Fischen am Rhein das Wallerholz, um die Welse aus der Reserve zu locken und auch die vertikale Köderführung unter dem Boot bringt immer wieder Welse an den Haken. Das Nachtangeln und das Benutzen eines Bootes zum Auslegen der Montagen oder zum Drillen der gehakten Fischen ist beim Angeln am Rhein vielerorts erlaubt. An manchen Streckenabschnitten ist es jedoch streng untersagt, deshalb sollte man sich stets informieren, bevor man zum Angeln am Rhein loszieht.

Gute Gummiköder zum Spinnangeln am Rhein findest du hier: Gummifische


Angeln am Rhein - braucht man dafür einen Angelschein?

Wer das Fischen am Rhein mal ausprobieren möchte, der muss sich natürlich vorher eine Erlaubniskarte kaufen. Diese wird an den Kartenausgabestellen gegen Vorlage des Fischereischeins ausgestellt. Man kann zum Angeln am Rhein Tageskarten kaufen, aber auch Scheine, die das Angeln für eine ganze Woche erlauben. Auch Jahresscheine sind erhältlich, was den Vorteil hat, dass man nicht für jeden Ansitz eine neue Tageskarte kaufen muss.

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