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28.02.2018 18:59 von Daniel Schulze

Angeln mit der Feederrute

Angeln mit der Feederrute - es gibt in Deutschland sehr viele Angler, die entweder auf Wettkampf-Basis oder nur privat, regelmäßig gezielt den Friedfischen nachstellen. Einige versuchen ihr Glück beim Stippen, andere ziehen mit der Bolognaise-Rute los, in der Hoffnung, möglichst viele Weißfische zu überlisten. Eine weitere Möglichkeit, die man hat, wenn man es auf Friedfische abgesehen hat, ist das Angeln mit der Feederrute. Mit dieser Technick lassen sich, bei richtiger Handhabe, tolle Fänge verbuchen. Wir haben uns deshalb dieser Thematik angenommen und alle wissenswerten Aspekte zum Angeln mit der Feederrute im folgenden Text für euch zusammengefasst.


Angeln mit der FeederruteAngeln mit der Feederrute -was bedeutet das?

Das Angeln mit der Feederrute ist eine spezielle Angeltechnik, mit der sich Friedfische am Grund des Gewässers beangeln lassen. Über einen Futterkorb, der in der Montage integriert ist, bringt man mit jedem neuen Wurf, den man absolviert, Futter an den Platz. Denn vor jedem Wurf wird das Körbchen mit neuem Futter gefüllt. Auf dem Gewässerboden angekommen, beginnt das Futter damit, sich aus dem Körbchen zu lösen. Es ist wichtig, immer wieder den selben Platz anzuwerfen, damit sich das Futter auf einen möglichst kleinen Bereich konzentriert. Das Futter sorgt für eine große Lockwirkung, der sich die Fische nicht lange entziehen können. Der Hakenköder liegt, je nach Vorfachlänge, entweder ganz nah am Korb und damit mitten im Futter, oder etwas weiter entfernt vom Korb und dadurch eher am Rand der Futterstelle. Zu Beginn des Angelns sollte man recht regelmäßig neu auswerfen, um zunächst einen Futterplatz zu errichten. Ein Wurf alle drei bis vier Minuten macht hier Sinn. Wenn später die Fische am Platz stehen, können ruhig zehn bis fünfzehn Minute zwischen den einzelnen Würfen vergehen. Die Rute liegt beim Angeln mit der Feederrute immer auf einem Rutenhalter auf und die Schnur wird leicht gespannt. Erfolgt ein Biss, wird dieser durch ein Zucken in der Rutenspitze für den Angler erkennbar. Die Rutenspitze einer Feederrute ist sehr sensibel, sodass auch kleine Erschütterungen wahrgenommen werden können. Fangen kann man beim Angeln mit der Feederrute viele verschiedene Fischarten. Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güstern, Schleien, Barben, Karauschen, Giebel und Karpfen sind nur einige der typischen Feeder-Fischarten. Gelegentlich kommen auch Fänge von Barschen, Zandern oder kleinen Welsen vor.


Angeln mit der Feederrute -welche Rute verwendet man dafür?

Als Rute kommen beim Angeln mit der Feederrute Modelle in einer Länge zwichen 240 und 390 Zentimeter zum Einsatz, die über Wurfgewichte von zwischen 30 und 180 Gramm verfügen. Kurze Feederruten mit bis zu 300 Zentimeter Länge und einem Wurfgewicht von bis zu 80 Gramm sind dafür geeignet, wenn man nur auf kurze Distanzen und mit kleinen Körben angeln möchte. Ruten mit 330, 360 oder 390 Zentimeter Länge, die ein Wurfgewicht von bis zu 180 Gramm aufweisen, gelten als Heavy Feeder und dienen dazu, weite Würfe mit schweren Körben zu absolvieren.

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute


Angeln mit der Feederrute -welche Rolle benötigt man?

Als Rollen kommen Modelle zum Einsatz, deren Größe zwischen 3000 und 4500 liegt. Ihre Komponenten sollten hochwertig sein, da diese Rolle im Einsatz sehr viele Würfe absolvieren muss. Die Bremse sollte ruckfrei arbeiten, damit es im Drill, bei den Fluchten kampstarker Fische, nicht zu unnötigen Komplikationen kommt.


Angeln mit der Feederrute -worauf ist bei der Schnur zu achten?

Bei den Schnüren hat man die Wahl zwischen Geflochtenen und Monofilen. Monofile besitzt eine gewisse Dehnung, Geflochtene dehnt sich nicht. Durch die fehlende Dehnung wird die Bissanzeige, beim Angeln auf Distanz, nicht verfälscht, respektive nicht abgeschwächt. Die Monofile hat in der Endphase des Drills den Vorteil, dass sie die harten Schläge durch ihre Dehnung besser abfedert, weshalb weniger Fische ausschlitzen. Zum Angeln mit der Feederrute eignen sich monofile Schnüre mit einem Durchmesser von 0,20 bis 0,25 Millimeter und Geflochtene mit einem Durchmesser von 0,15 bis 0,21 Millimeter.


Angeln mit der Feederrute -welche Köder setzt man ein?

Bei der genannten Angeltechnik kommen alle typischen Friedfischköder zum Einsatz. Man kann Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer oder Dosenmais dazu verwenden. Manche Spezialisten schwören sogar auf den Einsatz von kleinen Fischmehlpellets als Hakenköder. Diese werden mit Hilfe von speziellen Bait-Bändern am Haken fixiert. Auf diese Art und Weise lassen sich die größeren Exemplare, die sich am Futterplatz einfinden, selektieren.


Angeln mit der Feederrute -was ist bei Wind zu beachten?

Wenn man beim Angeln mit der Feederrute mit Wind zu kämpfen hat, ist es wichtig, dass sich die Rutenspitze, nachdem sie auf dem Rutenhalter abgelegt wurde, so dicht wie möglich am Boden befindet. Je größer der Abstand zwischen Boden und Rutenspitze, desto mehr Angriffsfläche bietet man dem Wind und dieser verfälscht die Bissanzeige, weil die Spitze sich ständig bewegt. Knapp überm Boden ist der Wind am schwächsten, wodurch die Bissanzeige verbessert und die Bisserkennung erleichtert wird.

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25.02.2018 12:53 von Daniel Schulze

Aalangeln am Rhein

Aalangeln am Rhein - das Aalangeln ist in ganz Deutschland sehr beliebt. Auch am Rhein lohnt der Versuch auf einen dieser Fische anzusitzen. Welche Stellen am Rhein zum Angeln auf Aale interessant sind und welche Montagen und Köder man dort am besten verwenden sollte, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Ebenso haben wir unter die Lupe genommen, auf welche Art und Weise man die gefangenen Aale zubereiten kann.


Aalangeln am Rhein - wo macht ein Versuch Sinn?

Aale lieben es, sich in einem Versteck unterzustellen. Sie bevorzugen Versteckmöglichkeiten, die ihnen eine Rückzugsmöglichkeit und Schutz vor dem Tageslicht bieten. Dort verharren sie bis zur Dämmerung. Dann werden die Aale aktiv, verlassen ihre Verstecke und begeben sich auf die Suche nach Nahrung. Der Angler kann den Aal also entweder direkt an seinem Versteck beangeln, oder er hat sie Möglichkeit, seinen Köder auf einer potentiellen Fressroute der Aale zu platzieren. Er hofft dann darauf, dass einer der Aale auf seinem Beutezug den Köder aufspürt. Interessante Stellen für Aale sind Ansammlungen von Totholz, freigespülte Wurzeln, Schilfgürtel, Kraut- und Seerosenfelder oder durch Menschenhand geschaffene Bauwerke. Kaimauern, Spundwände und die Bereiche rund um Staustufen sind sehr interessant. Beim Aalangeln am Rhein bieten sich auch die langgezogenen Steinpackungen für das Angeln auf Aale an. Zwischen den unzähligen Steinen finden die Aale eine gute Deckung, weshalb an solchen Stellen ein Versuch auf Aal immer aussichtsreich ist.


Aalangeln am RheinAalangeln am Rhein - welche Montage verwendet man?

Beim Aalangeln am Rhein kommt eine klassiche Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage zum Aalangeln am Rhein benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Aalangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

Guten Angelhaken für Aalmontagen findest du hier: Raubfischhaken


Aalangeln am Rhein - welche Köder kommen zum Einsatz?

Da Aale allgemein als Allesfresser gelten, verfügen sie über ein sehr breites Beutespektrum. Für den Angler bedeutet das, dass er eine große Auswahl hat, wenn es um den richtigen Aalköder geht. Die drei effektivsten Köder für das Aalangeln am Rhein sind folgende:

Aalangeln am Rhein - Tauwürmer

Tauwürmer eignen sich sehr gut als Köder für Aale. Sie lassen sich leicht im Angelladen um die Ecke beschaffen, stehen damit auch für spontane Ansitze zur Verfügung und gehören darüber hinaus zu den effektivsten Ködern für das Aalangeln. In Stücke geschnitten, einzeln, oder im dicken Bündel, Tauwürmer sind immer einen Versuch wert.


Aalangeln am Rhein - Köderfische

Köderfische kann man ebenfalls zum Aalangeln verwenden. Sie sollten eine Länge zwischen sechs und zehn Zentimeter aufweisen und nach Möglichkeit eine schlanke Körperform aufweisen. Fischarten wie Rotaugen, Rotfedern oder Lauben sind sehr gute Aalköder.


Aalangeln am Rhein - Fischfetzen

Wenn im Ganzen angebotene Köderfische nicht zum Biss führen, kann man diese zerteilen und die als Fetzen anbieten. Die Fetzen geben wesentlich mehr Gerüche frei als ein ganzer, geschlossener Köfi. Außerdem lassen sie sich leichter von den Aalen aufnehmen. Dies sorgt besonders dann für eine verbesserte Bissausbeute, wenn die Aale vorsichtig beißen.


Aalangeln am Rhein - wann sollte man ansitzen?

Das Aalangeln am Rhein sollte man, genau wie an vielen anderen Gewässern, vor allem auf die Nachtstunden legen. Aale sind nachts aktiver als tagsüber, weshalb die Wahrscheinlichkeit beim Nachtangeln zum Erfolg zu kommen, wesentlich größer ist, als bei Tagesansitzen.


Aalangeln am Rhein - wie bereitet man Aale zu?

Aale sind sehr gute Speisefische und dafür lieben sie viele Angler. Grundsätzlich kann man den Aal auf zwei verschiedene Arten für de Verzeher vorbereiten. Zum einen durch das Braten in einer Pfanne, zum anderen durch das Räuchern in einem Räucherofen. Als Beilage zu gebratenen Aalen eignen sich Kartoffeln, als Beilage zum Räucheraal wird in der Regel Brot gereicht. Auf diese Art und Weise wird das Aalangeln am Rhein nicht nur zum anglerischen, sondern auch zum kulinarischen Highlight.

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22.02.2018 09:42 von Daniel Schulze

Karpfenangeln Marokko

Karpfenangeln Marokko - das Angeln auf Karpfen ist längst kein Hobby mehr, das nur in der Heimat ausgeübt wird. Gewässer in Frankreich, Italien und Spanien werden schon seit vielen Jahren von unzähligen Karpfenanglern bereist. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach seinem ganz eigenen Paradies und viele Angler werden fündig. Was aber, wenn es mal in ein ganz neues Gebiet gehen soll? Für diesen Fall, haben wir eine spannende Lösung.

Karpfenangeln Marokko - welches Gewässer sind geeignet?

Die Rede ist vom, für viele noch unbekannten Thema Karpfenangeln Marokko. Dabei handelt es sich um ein Abenteuer, das nur die wenigsten europäischen Karpfenangler bisher erlebt haben. Aber gibt es denn in Afrika Gewässer, die Karpfen beinhalten? Ja, diese Gewässer gibt es allerdings. Ein See, der für seine guten Möglichkeiten fürs Karpfenangeln bekannt ist, ist der Bin el Quidane.


Karpfenangeln MarokkoKarpfenangeln Marokko - wie kann man sich das Gewässer vorstellen?

Der genannte See liegt inmitten einer rauen Hügel- und Felslandschaft. Oftmals herrscht in dieser Gegend ein rauer Wind vor, der das Oberflächenwasser aufpeitscht und dem See ein herausdorferndes Aussehen verpasst. Und dieser Herausforderung folgen mittlerweile immer mehr Angler, die das Abenteuer Karpfenangeln Marokko ausprobieren und erleben möchten. Außerdem sind am besagten Gewässer mittlerweile deutschsprachige Reiseveranstalter vertreten, die sich im Hintergrund um organisatorische Aspekte kümmern, damit die Angler, die zu Gast sind, sich auf das Angeln konzentrieren können. Ein weiterer sehr reizvoller Punkt für viele europäischen Karpfenangler ist das Erscheinungsbild der Karpfen, die sich in den marokkanischen Seen tummeln. Das Schuppenbild dieser Fische ist jedes Mal aufs Neue außergewöhnlich. Die Schuppen sind in unregelmäßgen Mustern auf den Flanken der Karpfen verteilt, groß wie Apfelscheiben und schimmern golden unter der afrikanischen Sonne. Manche Karpfen weisen sogar einen leichten Grünstich auf. Die beiden Schlagwörter Karpfenangeln Marokko bedeuten also nicht nur das Angeln vor einer erstaunlichen Kulisse, sondern auch das Angeln auf ganz besondere Fische.

Guten Angelruten für Karpfen findest du hier: Karpfenruten


Karpfenangeln Marokko - wie gestaltet sich die Anreise?

Die Anreise beim Projekt Karpfenangeln Marokko verläuft für die Angler entspannt. Natürlich ist es auch möglich mit dem Auto anzureisen. Dies ist bei der immensen Wegstrecke allerdings eher weniger empfehlenswert. Viel besser ist es, sich in ein Flugzeug zu setzen und zum Zielort zu reisen. Die Reiseveranstalter vor Ort sorgen für die Verbindung vom Flughafen zum Zielgewässer. Dies wird meistens durch Mitarbeiter erledigt, die die gastierenden Angler mit dem Auto am Flughafen empfangen.

Karpfenangeln Marokko - wie organisiert man das Futter?

Wenn man das Vorhaben Karpfenangeln Marokko in die Tat umsetzt, fischt man an großen Seen mit großen Fischbeständen. Für Karpfenangler, die ihre Fische mit Futter zum Köder locken, bedeutet dies, dass sie große Mengen an Futter brauchen, um zum Erfolg zu gelangen. Das Mitbringen dieses Futters ist nicht möglich, da das Gewicht alle zugelassenen Gepäck-Gewichte überschreiten würde. Deshalb ist es umso besser, dass man das Futter direkt vor Ort beziehen kann. Mais steht dabei ganz besonders im Fokus. Er ist in großen Mengen vorhanden, kostet nicht viel und die Karpfen mögen die gelben Körner. Über die Ansprechpartner vor Ort kann man den Kauf des Futters für das Projekt Karpfenangeln Marokko in die Wege leiten.


Karpfenangeln Marokko - wie geht man in diesem See vor?

Für die Realisierung der Thematik Karpfenangeln Marokko geht man nicht wesentlich anders vor, als beim Angeln auf Karpfen in Europa. Man verschafft sich zunächst einen Überblick über das Gewässer und hält nach aussichtsreichen Stellen Ausschau. Interessante Strukturen am Grund des Gewässers zeigen den Karpfenanglern den Weg zum Karpfen. Zur Erkundung des Gewässers können auch Boote in Anspruch genommen werden, die vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Diese sind ebenfalls mit Motoren ausgerüstet, die dafür sorgen, dass man auch bei Wind und Wellen dorthin gelangt, wo man hin möchte.


Karpfenangeln Marokko - wie groß sind die Karpfen dort?

Wenn man den Plan Karpfen Marokko durchzieht, kann man nicht nur schöne Fische, sondern auch Karpfen mit Gewichten fangen, die mit den starken Karpfen aus Europa mithalten können. Die Karpfen-Bestände sind recht alt und sind sehr gut abgewachsen. Zwar muss man sich schon durch viele Fische durchangeln, die Gewichte von 10 bis 15 Pfund aufweisen, schwere Fische gleiten aber regelmäßig in den Kescher, sodass man zwischendurch immer wieder mit echten Highlights für seine Mühen und die weite Anreise belohnt wird.

Karpfenangeln Marokko - worauf sollte man außerdem achten?

Unbedingt ist beim Angeln in diesem Land darauf zu achten, dass man sich an einem ungezähmten, rauen Gewässer mitten in der Wildnis befindet. Das Angeln dort bringt gerade durch den oftmals vorherrschenden, starken Wind seine ganz eigenen Gefahren mit sich. Wer ins Wasser fällt, muss sich nicht nur an der Oberfläche halten, sondern auch gegen diese Winde und die dadurch entstehenden Strömungen ankämpfen. Schwimmwesten sind deshalb für diese Angelei sehr empfehlenswert, denn Sicherheit geht definitiv vor.

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19.02.2018 16:10 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit PVA

Karpfenangeln mit PVA - beim modernen Angeln auf Karpfen ist es mittlerweile völlig normal, dass mit englischen Begriffen und Abkürzungen um sich geworfen wird, die die einzelnen Ausrüstungsgegenstände und Vorgehensweisen bezeichnen. Eine dieser Abkürzungen ist PVA. Aber worum handelt es sich dabei und wie kann man mit der Hilfe von PVA auf Karpfenangeln? Wir haben uns für euch mit der Thematik befasst und die Ergebnisse in den folgenden Zeilen gebündelt.

Karpfenangeln mit PVA -was ist PVA?

Bei PVA handelt es sich um Polyvinylalkohol. Aus diesem Polyvinylalkohol werden Netze, Beutel und Schnüre hergestellt, die unterschiedlichen Anwendungsfällen dienen. Das PVA löst sich unter der Einwirkung von Feuchtigkeit und Wasser auf. Diesen Umstand kann der Angler für sich nutzen.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es sinnvoll?

Das PVA ist für das Angeln sinnvoll, weil der Angler die Eigenschaften, die es aufweist nutzen kann, um die Präsentation seines Köders beim Karpfenangeln zu verbessern.


Karpfenangeln mit PVAKarpfenangeln mit PVA - wozu verwendet man Netze und Beutel?

Die aus PVA bestehenden Netze und Beutel werden, wenn man sie zum Karpfenangeln einsetzt, mit Ködern gefüllt und verschlossen. Das Verschließen erfolgt, indem man das Ende von Strumpf oder Beutel zusammendrückt, in sich verdreht und leicht befeuchtet. Die verschlossene Stelle ist nun relativ dick. Deshalb ist diese Stelle ideal als Verbindungstelle zwischen PVA-Beutel und Montage geeignet. Der Haken wird einfach durchgestochen. Wenn man die Montage, an der der PVA-Beutel befestigt ist, nun zu Wasser bringt, sinkt sie zunächst zum Grund des Gewässers. Dort angekommen, löst sich das PVA komplett auf und man erreicht den Effekt, dass direkt am Köder eine kleine Menge Futter liegt, die die Aufmerksamkeit der Karpfen genau auf den Bereich lenkt, an dem der Hakenköder liegt. Den Haken an einer anderen Stelle durch den PVA-Beutel zu stechen macht wenig Sinn, da das Material dort zu dünn ist und in den meisten Fällen beim Auswerfen reißt. Der Beutel mit dem Futter verliert dadurch die Verbindung zur Montage, landet an irgendeinem Platz im Gewässer und verfehlt seine Wirkung. Generell sollte beim Karpfenangeln mit PVA außerdem beachtet werden, dass sich PVA bei unterschiedlichen Wassertemperaturen unterschiedlich schnell auflöst.


Karpfenangeln mit PVA -wozu verwendet man Schnüre?

Auf die aus PVA hergestellten Schnüre lassen sich sehr gut Boilies aufziehen, mit Hilfe der Ködernadel. Wenn man eine Kette von sechs, sieben oder acht Boilies hergestellt hat, knotet man ein Ende der PVA-Schnur um den Haken oder durchsticht die Schnur mit der Hakenspitze. Nach dem Auswerfen liegen die zusätzlichen Boilies direkt neben dem Hakenköder am Grund des Gewässers und verrichten ihren Dienst. Für welche Variante des PVA man sich entscheidet, ist dem Geschmack des Anglers überlassen. Wer sich für einen geschlossenen Beutel aus PVA entscheidet, sollte diese aber auf jeden Fall vor dem Auswerfen an mehreren Stellen durchstechen. Denn beim Verschließen des Beutels wird auch jedes Mal eine Menge Luft eingeschlossen. Wenn der Auftrieb dieser Luft das Gewicht des Bleies egalisiert, schwimmt der Beutel mit der Montage so lange an der Oberfläche, bis sich der Beutel aufgelöst hat. Die Montage landet dann in den meisten Fällen nicht an ihrem vorgesehenen Platz und die Angelei verliert an Effektivität. Durch das Durchstechen des Beutels umgeht man dieses Risiko, da die Luft aus dem Beutel entweichen kann.


Karpfenangeln mit PVA - welche Köder kann man damit füttern?

Zum Befüllen der PVA-Netze und Beutel kommen Pellets, Boilies und Partikel in Frage. Auch Grundfutter kann mitunter eingefüllt werden. Allerdings darf dieses nicht zu nass ausfallen, weil sich das PVA dann bereits beim Befüllen auflöst. Hier sind Erfahrungswerte wichtig und nützlich.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es bei Kraut sinnvoll?

In Gewässern mit PVA zu angeln, die mit einem dichten Krautbewuchs durchzogen sind, ist deshalb sinnvoll, weil man seinen Hakenköder mit Hilfe des PVA vor dem Kraut schützen kann. Dazu befüllt man den PVA-Beutel oder -strumpf nicht nur mit den gewünschten Ködern, sondern lässt auch seinen Hakenköder und den Haken in die PVA-Hülle gleiten, bevor man sie verschließt. Noch besser ist es, auch das Blei noch mit ins PVA zu schieben. Wenn man die Montage anschließend auswirft, sinkt der PVA-Beutel zum Grund und nimmt die Montage samt Haken und Köder mit. Alle Komponenten sind auf diesem Weg vor dem Kraut geschützt, da das PVA das Kraut abschirmt. Am Grund angekommen, löst sich das PVA auf und die Montage liegt sauber mitten im Kraut. Auf diese Art und Weise kann man Plätze beangeln, die vorher wegen des dichten Krautes als schwer erreichbar oder unbefischbar galten. Nicht selten kommen bei solchen Sessions Fische zum Vorschein, die man zuvor nur selten, oder noch überhaupt nicht gesehen hat.

PVA Beutel und Schnüre findest du hier: PVA

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16.02.2018 12:30 von Daniel Schulze

Salmo Hornet

Salmo Hornet- dies ist die Bezeichnung für einen ganz speziellen Kunstköder, der ein sehr breit gefächertes Anwendungsspektrum bedient. Er ist in vielen Farben und Größen erhältlich. In diesem Artikel möchten wir auf seine speziellen Eigenschaften eingehen, einige besonders hervorheben und Tipps geben für die praktische Anwendung am Wasser.


Salmo HornetSalmo Hornet - was ist das?

Der Salmo Hornet ist ein Wobbler. Ein Wobbler wiederum ist ein Kunstköder, der aus Holz, Balsaholz oder Kunststoff gefertigt ist und zum Fang von Raubfischen dient. Wobbler sind im Normalfall in ihrer Form so ausgeprägt, dass sie typische Beutefische imitieren. Außerdem sind sie mit einer Tauchschaufel ausgestattet, die im Zusammenspiel mit dem Gegendruck des Wassers beim Einkurbeln des Köders die Tauchtiefe bestimmt und das Laufverhalten zusätzlich beeinflusst. Je größer und je flacher die Tauchschaufel ausfällt, desto tiefer läuft der Wobbler. Je kleiner und je steiler die Tauchschaufel ausgerichtet ist, desto flacher läuft er. An der Unterseite des Wobblers sind im Regelfall ein bis zwei Drillinge befestigt, die den beißenden Raubfisch sicher haken sollen. Beim Salmo Hornet verfügen die kleineren Ausführungen über einen Drillingshaken, die großen Modelle sind mit zwei Drillingen ausgestattet.

 

Salmo Hornet - wodurch zeichnet er sich aus?

Der Salmo Hornet Wobbler zeichnet sich dadurch aus, dass er sowohl mit, als auch gegen die Strömung gefischt werden kann und trotzdem ein gleichbleibend effizientes Lock-Level beibehält. Wenn man ihn mit der Strömung fischt sollte er in einem etwas gedrosselten Tempo eingezogen werden, weil er durch den Gegendruck der Strömung bereits konstante Bewegungsmuster erzeugt und man somit nicht gezwungen ist, diese durch eine gewisse Führungsgeschwindigkeit zu erreichen. Wer gegen die Strömung angeln will oder muss, weil sich dort interessante Spots befinden, kann dies, wie bereits erwähnt, mit dem Salmo Hornet ebenfalls tun. Die Einzugsgeschwindigkeit sollte nun im Vergleich zum Angeln in Strömungsrichtung etwas erhöht werden, weil die Strömung den Köder in seinem Spiel nun nicht mehr unterstützt. Mit etwas Fingerspitzengefühl ist der richtige Rhythmus jedoch schnell gefunden und dem Angeln gegen dem Strom steht nichts mehr im Wege.

Hier findest du Köder zum Spinnfischen: Wobbler

 

Salmo Hornet - welche Größe sollte man wählen?

Die Frage nach der richtigen Größe des Salmo Hornet hängt immer davon ab, auf welche Fischart man es abgesehen hat. Glücklicherweise ist die Auswahl so groß, dass man vom Barsch über die Forelle bis hin zu Hecht und Zander alles mit dem Salmo Hornet gezielt beangeln und fangen kann. Die kleineren Modelle eignen sich natürlich bestens für die kleinen Stachelritter und die erhofften Salmoniden. Größere Hornets machen einen super Job wenn es darum geht Hechte und Zander aus der Deckung zu locken und sie zur Attacke zu verleiten.


Salmo Hornet - welche Farben sind interessant?

Die richtige Farbe, die man für den Salmo Hornet auswählt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein sehr guter Anhaltspunkt für die richtige Farbauswahl sind immer die typischen Beutefische, die am häufigsten im betroffenen Gewässer vorkommen. Denn sie stellen die bevorzugte Beute der Räuber dar und werden deshalb ohne viel Argwohn attackiert. Das heißt, wenn zum Beispiel Plötzen und kleine Brassen häufig vorkommen, dann sind silbrig graue Farbtöne immer eine gute Wahl. Ein Salmo Hornet im Barschdekor kommt dagegen überall dort gut an, wo vermehrt mit Barschen zu rechnen ist und sie zum Beutespektrum der anvisierten Spezies gehören. Einen Versuch sind grelle, knallige Farben ebenfalls immer wert, denn sie können ihre Stärken nicht nur im trüben Wasser ausspielen.


Salmo Hornet - welches Gerät sollte man verwenden?

Für die perfekte Führung des Salmo Hornet ist es wichtig, mit vergleichsweise leichtem Gerät zu angeln. Die Aktion der Rute, der Durchmesser der Schnur, sowie die verwendeten Wirbel sollten in ihrer Größe soweit wie möglich runtergeschraubt werden. Natürlich jedoch nicht so weit, dass man es nicht mehr mit seinem Gewissen und einem klaren, waidgerechten Anglerverstand rechtfertigen und vertreten kann. Denn je leichter das Gerät ist, an dem dieser Wobbler geführt wird, desto besser lässt er sich daran führen. Seine Bewegungen werden dadurch weicher und attraktiver für die anvisierten Raubfische. Dies lässt sich an den Erfolgen ganz klar erkennen.


Salmo Hornet - für welchen Zielfisch eignet er sich am besten?

Der Hornet Wobbler eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften prinzipiell für alle genannten Fischarten gleichermaßen gut. Kaum ein Räuber, sei es Hecht, Zander, Barsch, Forelle, Döbel, Rapfen oder eine andere Spezies, kann ihm widerstehen. Wo er sich allerdings ganz besonders gut in Szene setzen kann, ist sicherlich beim Angeln in hochfrequentierten Forellengewässern. Hier wird in den meisten Fällen noch mit den typischen und weit verbreiteten Teig-Methoden geangelt. Wer in einem solchen Gewässer den für die Fische noch unbekannten Hornet einsetzt, kann unter Umständen wahre Sternstunden erleben, mit krummer Rute und spannenden Drills am leichten Gerät.

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13.02.2018 13:34 von Daniel Schulze

Futterboilies

Futterboilies - ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr ins Gespräch gekommen ist bei den Karpfenanglern. Viele Angler fragen sich jedoch, was es damit auf sich hat, denn schließlich verwendet man Boilies doch schon seit vielen Jahren als Futter. Was soll also an Futterboilies anders sein? Diesen Fragen haben wir uns angenommen und das Thema im folgenden Text abgehandelt.


FutterboiliesFutterboilies - was ist das?

Seit vielen Jahren wird das Karpfenangeln mit Boilies praktiziert. Auch das Anfüttern der Plätze im Vorfeld der Sessions geschieht mit den Boilies, die man später als Hakenköder benutzen möchte. Das Problem dabei ist allerdings, dass genau diese Vorgehensweise auf Dauer ziemlich ins Geld geht, schließlich kosten gute Boilies recht viel Geld. Also kam man auf die Idee Boilies zu verringerten Preisen anzubieten, die dann in ihrer Qualität nicht an die als Hakenköder verwendeten Boilies rankommen, aber den Fischen trotzdem gut bekommen, sie auf den Platz locken und auch dort halten.

Futterboilies -  worauf sollte man achten?

Leider schaffen es nicht alle Hersteller ihre Futterboilies qualitativ auf einem ausreichenden Level zu halten. Man bekommt die Boilies zwar für einen sehr günstigen Kurs, erhält jedoch auch Kugeln, die von den Fischen eher gemieden werden. In diesem Moment verliert das Konzept der Futterboilies seinen Sinn. Denn was nutzt mir der hochwertige Hakenköder und das gesparte Geld, wenn die Karpfen den Futterplatz wegen dem großen Anteil an schlechten Boilies meiden? Deshalb ist es bei allen Sparmaßnahmen wichtig darauf zu achten, dass die Futterboilies eine für alle Seiten nachhaltig zufriedenstellende Qualität aufweisen und genau wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch Spaß an einem Futterboilie haben.


Futterboilies - wo sollte man füttern?

Füttern sollte man die Boilies überall dort, wo man sich gute Chancen auf einen Karpfen ausrechnet. Das heißt in der Nähe von Seerosenfeldern, oder Krautbänken, an Übergängen vom Schlamm- zum Kiesboden, auf freien Kiesflächen, auf Plateaus oder in der Nähe von Holz. Auch Kanten und andere markante Strukturen im Gewässergrund sind nützliche Wegweiser zum Karpfen. Hier ziehen die Fische auf der Suche nach Futter entlang. Ideal also, wenn unsere Futterboilies genau dort liegen und vom Karpfen gefunden werden.


Futterboilies - wie viel sollte man füttern?

Die Futtermenge, die eingebracht werden sollte, richtet sich immer nach verschiedenen Faktoren. So spielen der Karpfen- und Weißfischbestand eine entscheidene Rolle. Beim Angeln im Fluss sollte man auch die Strömung und die Schifffahrt in die Überlegungen miteinbeziehen. Generell zählen auch immer die Wassertemperatur und die daraus abgeleitete Fischaktivität zu den entscheidenden Größen für die Bestimmung der Futtermenge. Generell tendiere ich aber eher zu kleineren Futtermengen. Ich bin der Meinung, dass es mehr Sinn macht die Plätze ausfindig zu machen, an denen sich die Karpfen aufhalten oder entlang ziehen, anstatt sie mit Futter an einen bestimmten Bereich zu gewöhnen, der unter Umständen völlig abseits der ursprünglichen Zugrouten liegt. Denn wenn der Karpfen aus Gewohnheit ohnehin am ausgewählten Platz vorbeikommt, genügt eine kleine Menge Futter pro Montage völlig aus, um ihn auf den Hakenköder aufmerksam zu machen. Nach einem Biss wird die selbe Menge nachgefüttert und der nächste Karpfen kann kommen. Bei dieser Vorgehensweise erhält man den positiven Nebeneffekt, dass sich der Verschleiß der Futterboilies absolut in Grenzen hält. Den Geldbeutel freut dies natürlich.


Futterboilies - kann man diese auch als Hakenköder benutzen?

Natürlich kann man einen Futterboilie auch als Hakenköder benutzen. Spätestens dann, wenn die Karpfen gemerkt haben, dass sie die Futterboilies ohne Risiko fressen können, von den Boilies, die als Hakenköder benutzt werden, aber eine gewisse Gefahr ausgeht, zahlt sich der Versuch, einen Futterboilie am Haar anzubieten in jedem Fall aus. Denn den am Haar befestigten Futterboilie werden sie ebenso arglos aufnehmen und einsaugen wie den nebenan liegenden Futterboilie. Variation lautet das Stichwort und wer stets am Ball bleibt und neue Vorgehensweisen ausprobiert, der wird dauerhaft dicht am Fisch angeln.


Futterboilies - wo kann man sie kaufen?

Futterboilies kann man entweder in gut ausgestatteten Angelgeschäften, oder online kaufen. Gerade im Onlinebereich sind große Mengen von Futterboilies regelmäßig zu guten Konditionen erwerbbar. Sollte man sich bezüglich der Qualität unsicher sein, macht es durchaus Sinn sich zunächst eine kleine Portion der anvisierten Boilies zuschicken zu lassen, sie zu prüfen und erst dann ein großes Gebinde zu ordern. Eine solche Herangehensweise erspart unnötigen Ärger und natürlich auch einiges an Lehrgeld.


Futterboilies - welche Sorten sollte man auswählen?

Die Vorliebe der Karpfen für bestimmte Geschmacksrichtungen ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Jahreszeiten variieren. Mal läuft der fischige Boilie hervorragend, mal liegen süße Teigkugeln voll im Trend. Deshalb ist es schwer eine pauschale Antwort zu dieser Frage zu geben. Das Angeln mit verschiedenen Ködern bringt allerdings schnell Rückschlüsse, auf denen man dann aufbauen kann.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies

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10.02.2018 17:13 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit Method-Blei

Karpfenangeln mit Method-Blei - das Method-Feedern hat sich in den letzten Jahren unter den Anglern im deutschsprachigen Raum etabliert und die Fänge der Angler, die diese Technik nutzen, sprechen für sich. Dass man diese Technik aber auch nutzen kann, um gezielt die ganz großen Friedfische unserer Gewässer zu überlisten, ist vielen Anglern eher weniger bekannt. Deshalb wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, wie man Karpfen mit Hilfe von Method-Bleien beangeln und fangen kann.


Karpfenangeln mit Method-Blei - was ist das?

Beim Angeln mit dem Method-Blei handelt es sich um eine Technik, deren Ursprünge in der Friedfischangelei liegen. Man angelt hier, ähnlich wie beim Futterkorbangeln mit Montagen, über die eine gewisse Menge Futter ins Gewässer eingebracht werden kann. Allerdings wird dazu kein Körbchen verwendet, sondern ein Blei, das durch seine Formgebung dazu geeignet ist, Futter aufzunehmen. Dieses Futter wird fest gegen das Blei gepresst. Am Grund des Gewässers angekommen, entfaltet das Futter seine Wirkung. Der Köder liegt währenddessen direkt neben dem Blei und damit mitten in der Lockwolke. Die Nähe zum Blei wird durch ein Vorfach mit 15 bis 20 Zentimeter Länge erreicht.


Karpfenangeln mit Method-BleiKarpfenangeln mit Method-Blei - warum ist es effektiv?

Mit der Zeit hat man festgestellt, dass auch die Karpfen auf diese Art der Präsentation anspringen und dass man sie gezielt auf diese Art und Weise beangeln kann. Man verwendet dazu schwere Method-Bleie mit Gewichten zwischen 70 und 100 Gramm, versieht sie mit Futter und bringt sie am Karpfen-Platz in Position. Das freigesetzte Futter lockt innerhalb weniger Minuten viele Kleinfische zum Spot. Das Gewusel weckt die Aufmerksamkeit der Karpfen, die sich am Futterplatz ihr Recht einfordern. Liegt in diesem Moment ein attraktiver Hakenköder unweit des Futters, wird er in den meisten Fällen eingesaugt. Diese Art der Präsentation ist nicht nur zielführend, weil sie den Hakenköder besonders hervorhebt, sondern auch, weil sie verhältnismäßig schnell Bisse bringt. Die Aufmerksamkeit der Karpfen wird über den Futterneid, den sie zu den Kleinfischen entwickeln, schnell auf den Spot gelenkt, sodass auch kurze Zeitfenster genügen, um zum Erlfolg zu gelangen.


Karpfenangeln mit Method-Blei - in welchen Gewässern macht es Sinn?

Als Gewässer für das Angeln auf Karpfen mit den besagten Bleien eignen sich sowohl Flüsse, als auch Stillgewässer. In Fließgewässern, wo starke Strömung vorherrscht, oder in Stillgewässern mit stark ausgeprägtem Weißfischbestand ist es sinnvoll das Method-Blei alle paar Stunden mit neuem Futter auzustatten. So kann man sicher sein, dass man kontinuierlich attraktiv präsentiert.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welches Futter setzt man ein?

Viele Friedfischangler nutzen für das Angeln auf Weißfische Fischmehl oder gemahlene Pellets. Mit etwas Wasser entsteht daraus eine zähe Masse, die sich sehr gut um das Method-Blei kneten lässt. Es hält derart gut, dass man Würfe auf kurze und mittlere Distanzen problemlos vollziehen kann, ohne, dass sich etwas der Masse vom Blei löst. Für noch besseren Halt kann man die speziellen Formschalen nutzen, die mit den Method-Bleien geliefert werden. Das Futter am Blei wird mit deren Hilfe nicht nur exakt in Form gebracht, sondern eben auch haltbar fixiert. Alternativ zum Fischmehl kann zum Karpfenangeln auch einfaches Grundfutter verwendet werden. Sehr gut eignet es sich dann, wenn man mit Hilfe von Zusätzen eine hohe Bindung im Futter erreicht, damit es sich besser befestigen lässt. Paniermehl leistet als "Kleber" beispielsweise gute Dienste und ist kostengünstig. Auch kann man das Futter zusätzlich mit Dosenmais, Maden oder anderen kleinen Zusatz-Reizen anreichern.

Karpfenangeln mit Method-Blei - füttert man noch zusätzlich an?

Wenn man mit Method-Blei auf Karpfen unterwegs ist, eignet sich eingeweichter Hartmais sehr gut, um dem beangelten Platz zusätzliche Attraktivität zu verleihen. Auch einzelne Boilies können angefüttert werden, um die Karpfen auf das einzustimmen, was man als Hakenköder anbietet. Pellets und Maden sind weitere Alternativen, die dem Erfolg bei der genannten Angelei zuträglich sind.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welche Köder eignen sich dafür?

Bei der Köderfrage hat man die Qual der Wahl. Von Partikeln über Boilies bis hin zu Pellets und Maden ist alles möglich. Gute Erfolge bringen auffällige Köder, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Platz erreicht und mit der Futteraufnahme beginnt. Pop Ups sind deshalb eine sehr gute Wahl. Besonders wenn man Ausführungen in grellen Farben verwendet, erreicht man interessante optische Reize. Gelb oder rot sind absolute Erfolgsfarben.


Karpfenangeln mit Method-Blei - funktioniert es auch ohne Boot?

Diese Art der Karpfenangelei funktioniert sowohl mit, als auch ohne Boot. Wer mit einem Boot arbeiten kann, hat den Vorteil, dass er sich im Vorfeld die Plätze genau anschauen und die Köder sehr genau ablegen kann. Beim Angeln an Gewässern, bei denen ein halber Meter Versatz der Montage über Sieg und Niederlage entscheidet, sollte man deshalb nach Möglichkeit mit einem Boot arbeiten. Dennoch lässt sich auch vom Ufer aus effizient agieren. Genaue Würfe sind dem Erfolg dabei sehr zuträglich.

Tolle Method-Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

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07.02.2018 20:00 von Daniel Schulze

Forellen Wobbler

Forellen Wobbler - neben Spinnern und Blinkern zählen vor allem Wobbler zu den Kunstködern, mit denen sich besonders gut Forellen überlisten lassen. Passend dazu, werden wir in diesem Artikel die typischen Eigenschaften eines Wobblers aufzeigen und darauf eingehen, welche Details bei dem Einsatz dieser künstlichen Köder zu beachten sind, wenn man eine Forelle damit fangen möchte.


Forellen WobblerForellen Wobbler - was ist das?

Bevor man richtig in die Thematik Forellen Wobbler startet, sollte zunächst geklärt werden, worum es sich dabei handelt. Ein Wobbler ist ein künstlicher Köder, der durch seine Formgebung in etwa an die Form eines typischen Beutefischs erinnert. Ein Wobbler wird aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt. Am vorderen Ende des Wobblers ist eine Tauchschaufel angebracht. Diese fällt von Modell zu Modell unterschiedlich aus, was ihren Neigungswinkel betrifft. Über diesen Neigungswinkel wird die Tiefe, in die der Wobbler beim Einkurbeln hinabtaucht, bestimmt. Auf der Unterseite des Wobblers befinden sich in der Regel zwei Ösen, an denen per Sprengring jeweils ein Drillingshaken befestigt ist. Bei kleineren Wobbler-Modellen kann es vorkommen, dass nur ein einziger Drilling vorhanden ist, da dies für die geringen Ausmaße des Köders genügt.


Forellen Wobbler - wie setzt man ihn ein?

Wobbler werden eingesetzt, wenn man die anvisierten Raubfische, in diesem Fall Forellen, ganz besonderen Reizen aussetzen will. Gerade dort, wo viel mit den typischen Forellenködern wie Teig oder Bienenmaden geangelt wird, macht es Sinn den Forellen Wobbler zu servieren, da sie diesen Ködern weniger misstrauen, als denen, die tagtäglich angeboten werden. Man wirft mit dem Wobbler prädestinierte Stellen an, an denen man die Forellen vermutet und kurbelt sie bei konstantem Schnureinzug wieder ein. Der Wobbler geht dann auf Tiefe und lockt die Salmoniden durch sein Laufverhalten zum Biss. Von Zeit zu Zeit kann es lohnen, durch Variationen in der Bewegungen der Rutenspitze für spontane Abweichungen vom eigentlichen Lauf des Köders zu erzeugen. Nicht selten kommt in genau solchen Momenten ein Biss. Angelt man mit auftreibenden Wobblern machen auch kurze Pausen Sinn, in denen der Köder durch einen Auftrieb etwas nach oben steigt, bevor er durch den Einzug des Anglers wieder nach unten in die normale Bahn gezogen wird.


Forellen Wobbler - welches Vorfach verwendet man?

Wer Forellen Wobbler vorsetzen möchte, der sollte dies nicht ohne das richtige Vorfachmaterial versuchen. Fluorocarbon ist ein monofiles Material, welches unter der Wasseroberfläche nahezu unsichtbar für die Fische wird. Besonders bei einem Raubfisch wie der Forelle, der sich bei seiner Jagd auf seine Augen verlässt, macht dies absolut Sinn. Der Angler vermeidet durch den Einsatz von Fluorocarbon nämlich, dass die Forelle frühzeitig Verdacht schöpft und abdreht, bevor sie den Wobbler hätte attackieren können.


Forellen Wobbler - welche Gewässer eignen sich?

Um beim Angeln auf Forellen Wobbler einzusetzen, kann man prinzipiell jedes Gewässer aufsuchen, welches über einen Forellenbestand verfügt. Vom Vereinsteich bis hin zum wilden Forellenbach sind der Abenteuerlust des Anglers keine Grenzen gesetzt. Wobei das Angeln im gut besetzten Stillgewässer eines Angelvereins mit Sicherheit mehr Bisse mit sich bringt, da in den Teichen, Weihern und Seen regelmäßig mit Forellen besetzt wird. Im Bach kann das Projekt Forellen Wobbler etwas mehr Mühe und Ausdauer vom Angler verlangen, denn in den kleinen Fließgewässern stehen die genannten Zielfische nicht so dicht gedrängt nebeneinander, sondern sind eher über größere Bereiche verteilt.


Forellen Wobbler - was muss man im Fluss beachten?

Wenn man Forellen Wobbler im Fluss vorsetzen möchte, sollte man stets die Strömung im Auge behalten. Wirft man nämlich gegen die Strömung, schiebt diese den Köder gewissermaßen zurück zum Angler und behindert den Lauf des Wobblers. Dies kann ausgeglichen werden, indem man das Einziehen der Schnur etwas erhöht. Kurze Tests in Sichtweite verraten dem Angler, welche Geschwindigkeit benötigt wird, sodass innerhalb weniger Augenblicke die optimale Lösung gefunden ist.


Forellen Wobbler - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln mit Wobbler kann sich jederzeit alles am Haken vergreifen, was im Gewässer enthalten ist. Allerdings ist es so, dass gerade in Teichanlagen vermehrt mit Maden und Teig geangelt wird, sodass Wobbler einen eher unbekannten Köder für Forellen darstellen. Mit ein wenig Glück reicht genau dieser Umstand dem Angler, um den kleinen aber feinen Unterschied auf seine Seite zu bringen und dadurch die großen Forellen aus der Reserve zu locken, für die andere Köder keinen Reiz mehr darstellen.


Forellen Wobbler - ist mit Beifängen zu rechnen?

Wer Forellen Wobbler regelmäßig vorsetzt, der wird zwangsläufig immer wieder Beifänge zu verzeichnen haben. Barsche, Döbel, Hechte und Zander lassen sich durch die kleinen Fisch-Imitationen nämlich ebenfalls zum Biss verleiten, selbst dann, wenn die Ködergröße eigentlich nicht dem typischen Beutespektrum dieser Raubfische entspricht. Eine kurzweilige Angelei ist beim Thema Forellen Wobbler also garantiert.

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04.02.2018 15:07 von Daniel Schulze

Zander Angeln Gummifisch

Zander Angeln Gummifisch - für die Auswahl und den Einsatz des richtigen Gummifisches zum Zanderangeln gibt es verschiedene, relevante Kriterien. Einige davon, werden  in der folgenden Abhandlung aufgegriffen und helfen dabei, Fehlkäufe zu vermeiden.

 

Zander Angeln GummifischZander Angeln Gummifisch - welche Farbe?

Wenn über die Schlagworte "Zander Angeln Gummifisch" diskutiert wird, steht in den meisten Fällen zuerst die Auswahl der richtigen Farbe zur Debatte. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn der Kunstködermarkt stellt mittlerweile ein kaum zu überblickendes Farbenmeer dar. Anstatt dem Kunden zu helfen, führt dieser Sachverhalt eher zu Verwirrung und Unsicherheit bei der Farbfestlegung. Richtungsweisende Ratgeber sind in diesem Fall immer die Farbe des Wassers, in dem geangelt wird und das Aussehen der Fischart, die den Großteil der Zandernahrung ausmacht. Wird zum Beispiel im klaren Wasser geangelt, sind transparente Gummifische mit Grün- oder Blaustich eine gute Wahl. Ein hoher Glitteranteil verstärkt die optischen Reize. Ist das Wasser trüb oder vom Hochwasser braun eingefärbt, haben sich grelle Farben, wie Fluoro-Gelb oder verschiedene Orangene-Töne etabliert. Auch die Anlehnung an den Futterfisch ist zielführend. Sind größtenteils Rotaugen vorhanden, leisten helle Silbertöne in Kombination mit Glitter beste Dienste. Angelt man zwischen Lauben, wird ein silber-grauer Gummifisch gerne von den Zandern genommen.

Gummiköder zum Zanderangeln findest du hier: Gummifische

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Schwanzformen gibt es?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die verschiedenen Schwanzformen bei Gummifischen zu verschiedenen Laufeigenschaften führen. Vor allem bei zäh beißenden Zandern kann es deshalb ein Vorteil sein, viele verschieden Ködertypen in der Tacklebox mitzuführen. So kann man den Räubern im Verlauf des Angelns viele unterschiedliche Reize präsentierten und erhöht dadurch die Chance, auch zickige Zander zu überlisten. Die hauptsächlich genutzten Formen sind Modelle mit mehr oder weniger stark ausgeprägter Schwanzschaufel, am Ende spitz zusammenlaufende No-Action-Shads und No-Action-Shads mit gespaltenem Schwanz.

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Methoden werden angewendet?

Neben Farbe und Form sind es vor allem die verschiedenen Führungstechniken auf die es ankommt. Die Industrie stellt den Köder nur her, das Leben haucht ihm der Angler ein und erst dadurch kann es zu Bissen kommen. Deshalb ist es wichtig, diese bei der Thematik "Zander Angeln Gummifisch" ebenfalls zu durchleuchten. Die drei gängigsten Methoden werden im Folgenden beschrieben:

 

Zander Angeln Gummifisch - wie funktioniert die Faulenzer-Technik?

Der Köder wird ausgeworfen und sinkt zum Grund. Der Angler sollte das Abspulen der Schnur in der Absinkphase mit der Hand kontrollieren und die Schnur leicht auf Spannung halten, denn nur dann wird das Ankommen am Gewässergrund durch ein Zusammenbrechen der gespannten Schnur signalisiert. Ist der Gummifisch am Grund, setzt ihn der Angler mit ein oder zwei Kurbel-Umdrehungen in Bewegung, bevor er erneut inne hält. Der Köder sackt wieder zum Grund, die gespannte Schnur bricht erneut zusammen und der Angler beginnt abermals zu kurbeln. Der Gummiköder hüpft dadurch in gleichmäßigen Sprungbewegungen über den Boden des Gewässers und strahlt seine Reize aus.

 

Zander Angeln Gummifisch -wie funktioniert die aktive Köderführung?

Ist man bei der Recherche nach "Zander Angeln Gummifisch" zu einem Ergebnis gekommen und hat sich für ein Modell entschieden, kann diesem auch mit Hilfe der Rute Leben verliehen werden. Die Rute wird dazu aus ihrer waagerechten Position gelöst und mit einer schnellen Bewegung nach oben gezockt. Das bewirkt, dass sich der Köder vom Grund hebt. Nun wird die Spitze wieder rasch nach unten gekippt und schnell so viel Schnur aufgenommen, dass die Verbindung zwischen Köder und Rute niemals erlischt.

 

Zander Angeln Gummifisch - wie funktioniert vertikale Köderführung?

Die Worte Zander Angeln Gummifisch und Vertikalangeln stehen in einer ganz engen Bindung zueinander. Vertikalangeln bedeutet, dass sich der Köder während des Angelns senkrecht unter der Rutenspitze befindet. Die Köderführung ist sehr direkt, wodurch der Lauf des Köders sehr verführerisch gestaltet werden kann.

 

Zander Angeln Gummifisch - wie wählt man die richtige Bebleiung aus?

Für das Thema "Zander Angeln Gummifisch" ist auch die korrekte Bleikopf-Wahl wichtig. Das Gewicht richtet sich hauptsächlich nach den Kriterien Strömung und Ködergröße. Es muss zu jedem Zeitpunkt des Angelns gewährleistet sein, dass der Angler spürt, wie der Köder auf dem Gewässergrund aufsetzt. Denn nur dann kann festgestellt werden ob und wann ein Zander den Köder attackiert.

 

Zander Angeln Gummifisch - welches Stahlvorfach benötigt man?

Um die Laufeigenschaften des Gummifisches zu erhalten, ist es wichtig, dass das Stahlvorfach, wenn man denn eins verwenden möchte, sehr flexibel ausfällt. Weiche Ausführungen wie 7x7 eignen sich sehr gut für den Einsatz beim Kunstköderangeln.

 

Zander Angeln Gummifisch - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Abschließend sollte zu dieser Auflistung in Bezug auf "Zander Angeln Gummifisch" noch erwähnt werden, dass es absolut nicht notwendig ist, sämtliche auf dem Markt erhältliche Gummifische zu besitzen, oder sie gar am Wasser mitzuführen, damit man erfolgreich ist. Es geht vielmehr darum, sich der aktuellen Situation am Wasser bestmöglich anzupassen. Nach einiger Zeit merkt man, dass dies auch mit einer kleinen Anzahl von Ködern zu realisieren ist.

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01.02.2018 18:30 von Daniel Schulze

Salmo Sweeper

Salmo Sweeper- unter den normalen, gängigen Kunstködern, die dem Großteil der Angler bekannt sind, gehört der Salmo Sweeper sicherlich eher zu den Exoten. Warum und weshalb dies so ist, welche speziellen Eigenschaften er mitbringt und zu welchen Fängen er im Stande ist, möchten wir mit diesem Artikel durchleuchten und dokumentieren.

Salmo SweeperSalmo Sweeper - was ist das?

Bei dem Salmo Sweeper handelt es sich um einen Kunstköder, der stark an einen normalen Wobbler erinnert. Der Körper eines Wobblers besteht aus Holz, Balsaholz oder aber aus Kunststoff und ist so geformt, dass er allein durch sein Erscheinungsbild einen Beutefisch imitiert. Der Köder ist mit Farbe überzogen, um die Imitation zusätzlich zu perfektionieren. Viele verschiedene Dekors sind erhältlich. Auf der Unterseite des Köder sind per Sprengring und mit Hilfe von im Körper des Köders integrierten Halte-Ösen Drillingshaken angebracht, die dafür sorgen sollen, dass möglichst jeder attackierende Fisch hängen bleibt. Das besondere Merkmal des Salmo Sweeper sind jedoch die seitlich angebrachten, an Flügel erinnernden Kunststoffplättchen. Diese Flügel sorgen gemeinsam mit den integrierten Gewichten und der richtigen Führung durch den Angler dafür, dass der Köder nach rechts und links ausbricht und dabei Richtungswechsel von fast 180 Grad vollzieht.

Hier findest du diesen Kunstköder: Salmo Sweeper

 

Salmo Sweeper - welche Größe sollte man wählen?

Die Größe der Ausführung, für die man sich für seinen individuellen Anwendungsfall entscheiden sollte, hängt davon ab, auf welchen Zielfisch man es abgesehen hat. Die kleineren Ausführungen eignen sich bei zum Beispiel sehr gut dazu Barsche zu fangen, Rapfen zu zocken, oder Forellen zu überlisten. Die großen Ausführungen sind prädestiniert für das Angeln auf Hechte und Zander. Natürlich können auch größere Fische auf den kleinen Salmo Sweeper gefangen werden und auch der ein oder andere Barsch oder Rapfen entscheidet sich spontan mal für den angebotenen Hechtköder, aber in der Regel machen die genannten Einteilungsregeln der Ködergrößen Sinn.

Salmo Sweeper - welche Farben sind interessant?

Die Farben, für die man sich beim Kauf entscheiden sollte, hängen ganz dicht mit den Gegebenheiten zusammen, die das Zielgewässer vorzuweisen hat. Bei ganz klarem Wasser sind in der Regel gedeckte Farben erfolgreich. Etwas dunklere Grün- , Grau-  und Blautöne eignen sich hier sehr gut. Trübes Wasser, oder gar vom Hochwasser durch die aufgewirbelten Sedimente kaffeebraun eingefärbtes Wasser eignet sich bestens um vom Salmo Sweeper in einer grellen Farbe befischt zu werden. Außerdem sind die Fische, die im betroffenen Gewässer zur Beute der anvisierten Raubfische gehören, immer ein sehr aufschlussreicher Wegweiser zum Hecht, Barsch oder Zander. Man sollte versuchen das Aussehen dieser Beutefische so gut es geht durch das entsprechende Dekor des Salmo Sweeper zu imitieren und ist dadurch immer auf der sicheren Seite, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Sind beispielsweise viele Junghechte im Gewässer vertreten, deren Größe sie als Beute für größere Artgenossen interessant macht, stellt der Salmo Sweeper im Hecht-Design eine erstklassige Wahl dar. Sind viele Rotaugen, Lauben oder andere silbrig schimmernde Fische vorhanden, so kommen die Rotaugen-Imitationen richtig gut an.

Salmo Sweeper - welches Gerät sollte man verwenden?

Beim Gerät das verwendet werden sollte, lautet die Vorgabe wie so oft: So fein wie möglich, aber so grob wie nötig. Feines Angeln ist immer erfolgreicher, als das Fischen mit groben Montagenkomponenten. Dennoch hat jede Medaille zwei Seiten, denn leichtes, feines Material bedeutet auch, dass es schneller nachgibt, wenn man es Belastungen aussetzt. Zusätzlich sind hier allgemeingültige Aussagen schwer zu treffen, da man mit dem Salmo Sweeper in seinen unterschiedlichen Ausführungen ein so breites Spektrum an Beutefischen anspricht. Und das passende Gerät für einen Barsch, sieht anders aus als das für einen Hecht. Was man zum Thema Hecht jedoch noch erwähnen kann ist, dass der Angler so fair sein und auf ein Stahlvorfach zurückgreifen sollte, wenn er es auf Meister Esox abgesehen hat, oder wenn realistische Chancen bestehen, dass sich einer der gut bezahnten Räuber fälschlicherweise am Köder zu schaffen macht. Viele Leser werden nun denken, dass man durch ein Stahlvorfach auch immer zwingend Einbußen bezüglich des sauberen Laufverhaltens des Köders hinnehmen muss. Diesen Lesern kann jedoch die Angst genommen werden, denn auch hier stand die Entwicklung in den letzten Jahren nicht still. Deshalb gibt es mittlerweile für so gut wie jeden Anwendungsfall, respektive Köder, das passende Stahlvorfach, das ein sauberes, effizientes, faires und waidgerechtes Angeln ermöglicht.

 

Salmo Sweeper - für welchen Zielfisch eignet er sich am besten?

Eine Aussage darüber zu treffen, für welchen Zielfisch der Salmo Sweeper sich am besten eignet ist schwierig, da er in jedem genannten Zielfischbereich seine absolute und gerechtfertigte Daseinsberechtigung hat und sie immer wieder aufs Neue bestätigt. Allerdings zählt das Hechtangeln mit Sicherheit zu einer der Premium-Disziplinen für den Salmo Sweeper, da schon sehr viele gefangene Hecht auf sein Konto gehen.

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