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29.01.2018 14:20 von Daniel Schulze

Karpfen Grundfutter

Karpfen Grundfutter - wer ans Karpfenangeln denkt, der hat automatisch auch das Anfüttern im Kopf. Dieses Anfüttern geschieht in der Regel mit Boilies, Pellets, Mais, oder Tigernüssen. Allerdings ist es auch möglich für den Fang von Karpfen Grundfutter einzusetzen. Welche Eigenschaften das Grundfutter besitzt, die es für die Karpfen interessant machen und worauf es im Gebrauch zu achten gilt, haben wir für euch zusammengefasst.


Karpfen Grundfutter - was ist damit gemeint?

Mit den beiden Begriffen Karpfen Grundfutter ist das Futter gemeint, dass man normalerweise aus dem Stipp- und Feederbereich kennt. Ein solches Grundfutter besteht aus vielen verschiedenen Mehlen, die in Kombination eine attraktive Lockwirkung auf verschiedene Fischarten ausüben. Normalerweise wird diese Art von Futter eingesetzt, wenn es darum geht Brassen, Rotaugen oder andere, kleinere Friedfische zu fangen. Man kann aber auch Karpfen Grundfutter servieren, um sie an den Platz zu locken.


Karpfen GrundfutterKarpfen Grundfutter - wie setzt man es ein?

Bevor man den Karpfen Grundfutter füttern kann, muss man das Pulver zu einem formbaren Teig anmischen. Wobei Teig eigentlich die falsche Bezeichnung ist, weil diese Benennung eher an eine zähe Masse erinnert. Damit man Grundfutter jedoch zielführend verwenden kann, muss es mit Wasser zu einer lockeren Mischung angerührt werden, aus der sich Kugeln formen lassen. Wichtig ist, dass das Futter nicht mit zu viel Wasser angemischt wird. Denn dadurch verliert es den Effekt, dass es unter Wasser aufflockt und auffällige Wolken bildet. Mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh aber schnell raus, Tests im flachen Uferbereich, bei dem das Futter unter Wasser beobachtet werden kann, verschaffen Anfängern schnell Klarheit. Hat man sich einige Kugeln geformt, bringt man diese dort ins Gewässer ein, wo man die Montage ablegen möchte. Das Futter beginnt sich am Gewässergrund sofort zu zersetzen, erste Partikel werden ans Umfeld abgegeben und optische Reize entstehen. Der Plan, der dahinter steckt, lautet wie folgt: Es sollen im ersten Schritt viele Weißfische angelockt werden, die dem Futterplatz durch ihr Gewusel Leben einhauchen. Dieses Treiben bleibt von den anderen Fischen, also auch von den Karpfen, nicht sehr lange unbemerkt. Futterneid wird ausgelöst, was die Karpfen dazu veranlasst ebenfalls schnell den Futterplatz aufzusuchen, um so viel Futter wie möglich zu ergattern. Am Futterplatz angekommen, stolpern die Karpfen zwangsläufig über die Montage und den Hakenköder, da dieser sich optisch deutlich vom übrigen Futter abhebt. Der Biss erfolgt und der Angler kann zum Drill übergehen. Diese Vorgehensweise hat sich vor allem dann bewert, wenn man nur sehr wenig Zeit zum Angeln hat. Das Grundfutter aktiviert den Futterplatz eben wesentlich schneller als beispielsweise gefütterte Boilies und dadurch verkürzt man die Zeit, bis erste Karpfen in unmittelbarer Ködernähe mit dem Fressen beginnen.


Karpfen Grundfutter - welche Montagen benutzt man?

Wenn man Karpfen Grundfutter vorsetzen und effektiv angeln möchte, kann man prinzipiell die selben Montagen verwenden, die man sonst auch beim Karpfenangeln verwendet. Wer allerdings sicher sein will, dass direkt neben dem Köder eine attraktive Portion Futter am Gewässerboden liegt, der kann zu sogenannten Method-Bleien greifen. Dabei handelt es sich im Bleie, die dafür vorgesehen sind, mit Grundfutter umknetet zu werden. So ist sichergestellt, dass der Köder maximal so weit vom Futter entfernt liegt, wie das Vorfach lang ist. Diese Variante hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen und verlangt im Vorfeld keine langen Futterkampagnen. Der Aufwand ist also sehr gering, der Ertrag aber hoch.

Methodbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfen Grundfutter - welche Hakenköder setzt man ein?

Wer Karpfen Grundfutter füttert, ist gut beraten, mit recht auffälligen Ködern zu angeln. Das heißt Boilies in hellen, grellen Farben sind erste Wahl. Pop Ups, also auftreibende Boilies, sind ebenfalls bestens geeignet für das Angeln in Kombination mit dem Grundfutter. Mit einem kleinen Schrot- oder Knetblei, das circa zwei bis drei Zentimeter hinter dem Köder auf dem Vorfach angebracht werden sollte, hält man den auftreibenden Boilie in der genau richtigen Distanz zum Grund. Ein solcher Köder sticht jedem Karpfen, der den Futterplatz erreicht, sofort ins Auge.

Karpfen Grundfutter - welche Fische sind damit möglich?

Dass Karpfen Grundfutter mögen ist durch Fangerfolge in der Vergangenheit häufig bewiesen worden. Interessant dabei ist, dass die auf diese Art und Weise gefangenen Karpfen sehr unterschiedliche Größen aufweisen. Vom Satzkarpfen, bis hin zum alten, erfahrenen Endfisch, kann man in jeder Sekunde des Ansitzes mit allem rechnen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Taktik ist, dass man sich, wenn man das Thema Karpfen Grundfutter ernsthaft und konsequent angeht, von den restlichen Anglern absetzt. Nach wie vor füttern die meisten Karpfenangler mit Boilies, Pellets und Mais. Da kann eine Partikel verströmende, optisch attraktive Lockwolke aus Grundfutter definitiv schon mal den Unterschied ausmachen.

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26.01.2018 11:08 von Daniel Schulze

Wallerköder

Wallerköder - das Spektrum der Nahrung eines Welses ist sehr breit gefächert. Denn diese Fischart ernährt sich, indem sie sowohl auf die Jagd geht, aber parallel auch als Sammler aktiv ist. Durch diesen Umstand entsteht für den Angler natürlich eine große Auswahl an möglichen Ködern. Welche Wallerköder dem Welsangler grundsätzlich für das Fangen eines Welses zur Verfügung stehen und welche Eigenschaften die einzelnen Optionen aufweisen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Dabei werden wir sowohl Köder für das aktive, als auch Varianten für das stationäre Wallerangeln beleuchten.


WallerköderWallerköder - Köderfische

Wenn man an Wallerköder denkt, dann fallen einem sofort Köderfische ein. Köderfische dürfen in Deutschland nur tot eingesetzt werden. Dies tut ihrer Fängigkeit, bei der richtigen Vorgehensweise, aber keinerlei Abbruch. Köderfisch eignen sich für das stationäre, aber auch für das aktive Angeln auf Wels. Wer seinem Köderfisch zusätzliche Lockwirkung einhauchen möchte, kann ihn an den Flanken mehrmals aufschneiden. So gibt dieser Wallerköder mehr Aromen ans Wasser ab und hilft dabei, die Waller zum Biss zu verleiten.


Wallerköder - Tauwürmer

Die Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern der Wallerköder. Sie lassen sich als Bündel anbieten und erzeugen durch ihre Bewegungen und durch ihren Geruch ein sehr spezielles Lockmuster, dem sich kaum ein Wels entziehen kann. Tauwürmer sind sehr leicht zu beschaffen, denn nahezu jeder Angelladen hat sie in rauen Mengen im Lager. Die Anwendung macht sowohl beim stationären, als auch beim aktiven Angeln auf Waller Sinn.


Wallerköder - Tintenfische

Mit Tintenfischen schafft es der Wallerangler seinem Zielfisch einen Happen aufzutischen, den er aus seiner natürlichen Umgebung überhaupt nicht kennt. Tintenfische riechen völlig anders, als alle Beutetiere, die der Wels aus seinem Gewässer kennt. Das macht diesen Wallerköder zu einer absoluten Option für den Wallerangler. Gerne werden die Tintenfische dafür in Streifen geschnitten und in Kombination mit Tauwürmern zu großen XXL-Bündeln auf den Angelhaken aufgezogen.


Wallerköder - Blutegel

Blutegel erleben als Wallerköder aktuell sozusagen ihren zweiten Frühling. Noch vor einigen Jahren waren sie sehr schwer zu bekommen. Und wenn, dann musste man sehr hohe Stückpreise akzeptieren. Diese Zeiten sind nun Gott sei Dank vorbei, denn verschiedenen Händlern ist es gelungen Bezugsquellen ausfindig zu machen, die es ihnen erlauben, die Blutegel zu humanen Preisen an den Endkunden zu veräußern. Blutegel entwickeln durch ihre Bewegungen Druckwellen unter Wasser, die vom Waller bestens wahrgenommen werden können. Das Interesse wird dadurch auch bei Fischen geweckt, die nicht direkt am Köder entlangziehen. Wichtig ist nur, dass man die Blutegel so anködert, dass sie sich nicht gegenseitig ineinander verbeißen können. Denn sonst hat man bereits nach kürzester Zeit einen Klumpen aus Blutegeln am Ende des Vorfachs, der sich weder bewegt, noch für Bisse sorgt. Spezielle Systeme für das zielgerichtete Blutegel-Angeln auf Waller drängen glücklicherweise mehr und mehr auf den Markt.


Wallerköder - Blinker

Mit dem Blinker greifen wir den ersten Köder für Waller auf, der sich ausschließlich für das aktive Welsangeln eignet. Man spricht dabei auch vom Spinnfischen auf Wels. Der Blinker selbst besteht aus einer speziell geformten Metall-Platte, die beim Einkurbeln spezielle Bewegungsmuster erzeugt. Diese Bewegungsmuster reizen den Wels und bringen dem Spinnfischer den ersehnten Biss. Blinker gibt es in zahlreichen, unterschiedlichen Farben und Formen und auch in verschiedenen Gewichten. Somit sind sämtliche Anwendungszwecke abgedeckt und jeder, der mit dem Blinker auf Waller los möchte, findet den genau darauf perfekt abgestimmten Wallerblinker.


Wallerköder - Wobbler

Beim Welsangeln sind Wobbler etwas in Vergessenheit geraten, zumindest hört man nicht mehr oft davon, dass Welsangler gezielt mit Wobblern losziehen. Dabei sind Wobbler ein sehr guter Köder für Waller. Diese aus Balsaholz oder Kunststoff bestehenden Kunstköder, die durch ihre Form an die typischen Beutefische von Welsen erinnern, können, je nach Ausrichtung ihrer Tauchschaufel, in unterschiedlichen Wassertiefen geführt werden. Wer mit Wobblern auf Welse angeln will, sollte sich bei den ausgwählten Modellen aber versichern, dass eine hochwertige Verarbeitung vorliegt, damit die großen Belastungen, die im Welsdrill auftreten, abgefedert werden können. Eine durchgehende Drahtachse, die die Basis für die Befestigung der Drillingshaken bildet, sollte beispielsweise unbedingt vorhanden sein. Bei zweigeteilten Modellen müssen die Verbindungselemente robust ausfallen.


Wallerköder - Vertikal-Jig

Der Vertikal-Jig ist ein Wallerköder für das vertikale Angeln unter dem treibenden Boot. Dieser Köder wird dabei immer wieder vom Angler circa 20 bis 50 Zentimeter nach oben gezockt und dadurch bestens in Szene gesetzt. Im Normalfall verfügt ein Vertikal-Jig über zwei Drillingshaken, sowie eine in der Mitte des Köder angebrachte Öse, in die das Vorfach eingeknotet, oder per Karabiner eingehängt werden kann.

Wallerköder - Vertikal-System

Mit einem Vertikal-System kann man tote Köderfische beim Vertikalangeln einsetzen. Sie werden dazu einfach an den Haken des Systems fixiert und mit Hilfe des Bleikopfs zum Boden des Gewässers geführt. Mit kleinen Sprüngen wird dann der Grund nach abliegenden Wallern abgesucht.

Eine Auswahl toller Wallerköder findest du hier: Welsköder

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23.01.2018 15:30 von Daniel Schulze

Wobbler für Forellen

Wobbler für Forellen - wer sich schon einmal mit der Forelle als Zielfisch beschäftigt hat, der weiß, dass es sich hierbei um einen Raubfisch handelt. Diesen Raubfisch kann man auf viele verschiedene Arten und mit unterschiedlichen Ködern beangeln und fangen. Auch das Spinnfischen stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, um Forellen aus der Reserve zu locken. Wir beleuchten in diesem Artikel, was es bedeutet, Wobbler für Forellen, respektive für deren Fang zu verwenden und worauf man dabei achten sollte.


Wobbler für ForellenWobbler für Forellen - was ist ein Wobbler?

Bevor wir uns mit detailierten Aspekten zum Thema Wobbler für Forellen auseinandersetzen, möchten wir zunächst darauf eingehen, worum es sich bei diesem Köder überhaupt handelt. Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der einen Beutefisch imitieren soll, was sich auch in seiner Formgebung wiederspiegelt. Es gibt Wobbler in sehr unterschiedlichen Formen. Vom kurzen, gedrungenen Modell bis hin zu länglichen, stromlinienförmigen Wobbler für Forellen, ist alles erhältlich. Gefertigt werden Wobbler aus Kunststoff oder Balsaholz. Sie werden außerdem am vorderen Ende mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die, je nach Neigungswinkel, beeinflusst in welcher Tiefe der Wobbler läuft. Damit die attackierenden Fische auch gefangen werden können, sind Wobbler natürlich auch immer mit einem oder mehreren Haken versehen. Da Wobbler für Forellen in der Regel recht klein ausfallen, wird hier oftmals mit nur einem Haken agiert.

 

Wobbler für Forellen - wo setzt man sie ein?

Wenn man sich einen oder mehrere Wobbler für Forellen zugelegt hat, geht es im nächsten Schritt darum ein Gewässer zu finden, an dem der Einsatz lohnt. In Frage kommen alle stehenden und fließenden Gewässer, in denen ein nennenswerter Forellenbestand vorliegt. Selbst kleinste Bäche können für das Forellenangeln sehr interessant sein. Oftmals arbeitet man sich dabei von Gumpen zu Gumpen, in der Hoffnung mit Hilfe des Wobblers eine Forelle unter einer freigespülten Wurzel hervorzulocken. Die klassischen Forellenseen kommen ebenfalls für das Forellenangeln mit Wobbler in Frage. Hier werden die Fische häufig mit Forellenteig und Bienenmaden beangelt. Der Wobbler stellt mit seinen Bewegungen ein völlig neues und unbekanntes Reizmuster für die Fische dar und wird deshalb gerne von diesen angenommen.

Tolle Wobbler zum Forellenangeln findest du hier: Forellenwobbler


Wobbler für Forellen - welche Schnüre benutzt man?

Sinnvoll ist es, wenn man, zum Angeln mit Wobbler auf Forellen, als Vorfach Fluorocarbon oder andere Schnüre benutzt, die für die Fische nur sehr schwer wahrnehmbar sind. Auf diese Art und Weise schöpfen sie keinen Verdacht und nehmen den Köder dementsprechend beherzt und entschlossen. Dadurch minimiert man die Fehlbisse und die Aussteiger auf ein Minimum. Als Hauptschnur kann man getrost eine monofile Schnur einsetzen. Sie dehnt sich zwar mehr als eine Geflochtene, dies kommt jedoch nur zum Tragen, wenn man auf größere Distanzen angelt. Außerdem dient sie im Nahkampf als Puffer, wenn die Forelle zu ihren typischen Fluchten und Kopfschlägen ansetzt. Es kann aber natürlich auch eine geflochtene Angelschnur eingesetzt werden, dies ist vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des Anglers abhängig.


Wobbler für Forellen - welche Fische sind damit möglich?

Mit einem Wobbler kann man sowohl Forellen aus dem Nachwuchs, als auch große, alte, erfahrene Exemplare überlisten. Die jungen Fische springen meist sehr schnell auf die Wobbler an, da diese für sie einen völlig neuen Reiz darstellen. Ältere Fische lassen sich immer eher etwas bitten, packen am Ende jedoch oftmals dennoch zu. Grund dafür ist, dass der Wobbler noch immer nicht zu den typischen Forellenködern gehört und deshalb nicht sehr oft eingesetzt wird. Dadurch konnten die erfahrenen Forellen diese eine, entscheidende Erfahrung häufig noch nicht sammeln und beißen zu.


Wobbler für Forellen - welche Farben versprechen Erfolg?

Ein Wobbler für Forellen kann in unterschiedlichen Dekors für Erfolge sorgen. In klaren Gewässern macht es Sinn, die Farbe eher gedeckt zu halten. Transparente Grün-, Grau-, Braun- und Blautöne eignen sich hier sehr gut. Für das Angeln im, mit Sedimenten und Schwebstoffen durchzogenen Wasser können knallige, grelle Farben wie Orange, Gelb oder Rot effizient sein. Ausnahmen bestätigen hier natürlich, wie so oft, die Regel. Außerdem sollte ein Wobbler für Forellen auch immer nach den typischen Futterfischen ausgewählt werden, an denen sich die Forellen regelmäßig sättigen. Mit deren Aussehen sind die Fische vertraut und schnappen arglos zu, wenn der Wobbler für Forellen im gleichen Dekor gewählt wurde.


Wobbler für Forellen - welche Beifänge stellen sich ein?

Als typische Beifänge, wenn man einen Wobbler für Forellen einsetzt, stellen sich normalerweise Barsche und Döbel ein, sofern diese im befischten Gewässer vorhanden sind. Ab und an muss man auch mit der Attacke eines Hechtes rechnen, wobei diese Drills meistens nach kurzer Zeit beendet sind. Das feine Forellengerät ist den scharfen Hechtzähnen oftmals nicht gewachsen. Dennoch bleibt es auf diese Art und Weise immer interessant, wenn man Wobbler für Forellen einsetzt und der Angler weiß, zu Beginn seines Angelns, nie was ihn erwartet.

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20.01.2018 08:44 von Daniel Schulze

Angeln mit Futterkorb

Angeln mit Futterkorb - für den Fang von Friedfischen gibt es mehrere grundsätzliche Herangehensweisen. Man hat die Möglichkeit Friedfische mit Posenmontagen zu beangeln, oder ihnen beispielsweise den Köder am Grund des Gewässers anzubieten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Methode zum Angeln auf Friedfische, die wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das Angeln mit Futterkorb.


Angeln mit Futterkorb - was ist das?

Beim Angeln mit Futterkorb geht es, wie sich bereits an der Bezeichnung erahnen lässt, darum, dass mit einem Korb geangelt wird, der mit Futter gefüllt ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber ganz und gar nicht. Es handelt sich um eine Montage, die aufgebaut ist, wie eine normale Grundmontage, die man beispielsweise für das Aalangeln verwendet. Mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht mit einem Blei, sondern mit einem Futterkorb dafür sorgt, dass die Montage auf Distanz und zum Boden des Gewässers gebracht werden kann und dort liegen bleibt. Diese Angeltechnik ist für das Angeln auf Friedfische wie beispielsweise Rotaugen, Brassen, Barben und Schleien gedacht. Wenn ein Biss erfolgt, erkennt der Angler dies über die zitternde Spitze. Diese wird bei der Köderaufnahme durch den Fisch in Schwingungen versetzt, die deutlich erkennbar sind.


Angeln mit FutterkorbAngeln mit Futterkorb - welche Ruten verwendet man dafür?

Als Ruten zum Angeln mit dem Futterkorb verwendet man Feederruten. Feederruten sind Angelruten, deren Spitze wesentlich sensibler ausfällt, als die von anderen Ruten-Typen. Diese Eigenschaft erleichtert dem Angler die Bisserkennung auch bei vorsichtig beißenden Fischen. Oftmals sind die Spitzen auch noch grell eingefärbt, damit es dem Angler leichter fällt, diese wahrzunehmen. Wenn man das Angeln mit Futterkorb nur auf kurze und mittlere Distanzen und in mittlerer bis langsamer Strömung ausüben möchte, genügen Ruten mit einer Länge von 240 bis 270 Zentimeter. Diese sollten über ein Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm verfügen. Beim beschriebenen Einsatzzweck genügen nämlich kleine bis mittlere Futterkörbe, diese lassen sich mit dem beschriebenen Wurfgewicht sicher ausbringen. Mit den angegebenen Rutenlängen ist das Erreichen der kurzen und mittleren Entfernung kein Problem. Für das Angeln mit Futterkorb auf große Distanzen, oder in harter Strömung, sollte man auf Ruten zurückgreifen, die zwischen 330 und 390 Zentimeter lang und mit einem Wurfgewicht von 150 bis 180 Gramm versehen sind. Mit diesen starken und langen Ruten lassen sich schwere Futterkörbe, die man in starker Strömung braucht, sicher werfen und auch auf die gewünschte Entfernung bringen. Kürzere Modelle kämen hier leicht an ihre Grenzen.

Gute Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederruten

Angeln mit Futterkorb - welche Rollen verwendet man dafür?

Als Rollen kommen beim Angeln mit Futterkorb Modelle der Größe 2500 bis 4500 zum Einsatz. Für die kurzen und recht feinen Ruten kommen die Rollen der Größe 2500-3000 in Frage, bei den langen und recht groben Ruten, machen Rollen in Größen zwischen 3500 und 4500 Sinn.


Angeln mit Futterkorb - welche Futterkörbe verwendet man dafür?

Für die Auswahl des richtigen Korbgewichtes beim Angeln mit Futterkorb zählt die Grundregel: So leicht wie nötig, so schwer wie nötig. Denn je feiner man die einzelnen Komponenten der Montage hält, desto mehr Bisse wird man letztendlich bekommen. Dies wird bei Vergleichsfischen immer wieder deutlich. Wer im Stillgewässer oder im langsam strömenden Fluss angelt, der sollte Korbgewichte von 10 bis 30 Gramm auswählen und ist damit immer auf der richtigen Seite. Für das Fischen in starker Strömung machen Futterkörbchen, die mit 70 bis 90 Gramm Gewicht angegeben sind, durchaus Sinn. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Körbe vorne und hinten geöffnet sind. Nur so kann das Futter sich ohne Hindernisse aus dem Körbchen auswaschen, am Platz verteilen und Fische anlocken.


Angeln mit Futterkorb - welches Futter verwendet man dafür?

Als Füllung für die Körbchen beim Angeln mit Futterkorb verwendet man das Pulverfutter, welches auch von vielen Stippern dazu genutzt wird, Fische an den Platz zu locken. Man mischt es mit Wasser an, sodass es sich entweder zu Kugeln formen, oder eben in den Futterkorb pressen lässt. Am Grund angekommen, wäscht das Wasser den Korb leer. Dann muss der Angler nachlegen, Wurf um Wurf auf die selbe Stelle manövrieren und immer wieder Futter mit Hilfe des Futterkörbchens einbringen. Mit der Zeit entsteht ein Futterplatz und die Fische ziehen herbei. Als Köder am Haken dienen Maden, Würmer und Mais.


Angeln mit Futterkorb - welchen Rutenhalter verwendet man dafür?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausprobieren möchte, der sollte nicht vergessen einen entsprechenden Rutenhalter mitzunehmen. Dafür eignen sich einfache Erdspieße mit V-Auflage sehr gut. Noch besser ist es, wenn diese Rutenhalter noch in der Höhe verstellbar sind. Die Rute wird beim Angeln mit Futterkorb auf den beschriebenen Rutenhalter aufgelegt, die Schnur leicht gespannt und dann beginnt das Warten. Sobald ein Fisch sich am Köder vergreift, beginnt die Rutenspitze hektisch zu zucken und die Zeit für den Anhieb ist gekommen.

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17.01.2018 18:30 von Daniel Schulze

Angeln auf Zander

Angeln auf Zander - der Zander ist ein sehr beliebter Fisch, der sich auf unterschiedliche Arten beangeln lässt. Man spricht bei der Unterscheidung der Angeltechniken grundsätzlich von zwei verschiedene Varianten. Vom stationären Angeln und vom aktiven Angeln. Wir gehen in diesem Artikel darauf ein, welches Gerät sich zum aktiven Angeln auf Zander eignet und worauf man bei der Auswahl achten sollte.


Angeln auf Zander - welche Rute sollte man auswählen?

Die Rute für das Angeln auf Zander sollte eine Länge von 2,4 bis 3 Meter aufweisen. Diese Längen sind sehr gut, um den Köder weit zu werfen und ihn in seinem Lauf gut kontrollieren zu können. Gerade wenn man auf einer Steinpackung steht, was beim Angeln auf Zander im Fluss recht oft vorkommt, sollte die Rute keinesfalls kürzer ausfallen, damit man den Köder sauber über die ansteigende Steinkante vor den Füßen führen kann. Ist die Rute zu kurz, riskiert man regelmäßig direkt vor dem Ufer, auf dem man steht, im Grund, respektive in den Steinen der Packung hängen zu bleiben und Köder zu verlieren. Die Rute sollte außerdem über ein gutes Rückgrat verfügen, weil dies die Köderkontrolle zusätzlich begünstigt. Man spürt dadurch nicht nur jeden Biss, sondern kann die Bewegungen des Kunstköders wesentlich genauer koordinieren.


Angeln auf ZanderAngeln auf Zander - worauf kommt es bei der Rolle an?

Als Rolle für das Angeln auf Zander machen Ausführungen in einer Größe von 2500-4000 eine gute Figur. Wer häufig ans Wasser geht und die Rolle regelmäßig den verschiedenen, äußeren Einflüssen aussetzt, der sollte beim Kauf auf Qualität achten. Denn nur Rollen, für deren Bau hochwertige Komponenten verwendet werden, können den Anforderungen dauerhaft standhalten. Wichtig ist es außerdem, dass Rute und Rolle perfekt ausbalanciert sind. Nur ausbalancierte Kombinationen aus Rute und Rolle verhindern, dass der Angler zu schnell ermüdet und das Angeln ermüdungs- respektive schmerzbedingt beenden muss.

Hier findest du Rollen zum Zanderangeln: Raubfischrolle


Angeln auf Zander - was sollte man bei der Schnur beachten?

Beim Angeln auf Zander kommt für jeden, der mit Kunstköder zu Werke gehen möchte, fast nur geflochtene Schnur in Frage. Geflochtene Schnur weist keine Dehnung auf. Diese fehlende Dehnung, sorgt dafür, dass der Angler einen direkten Kontakt zu seinem Köder hat. Bei einer monofilen Hauptschnur hätte man das Problem, dass die Dehnung alle Signale, die der Angler vom Köder erhält, sehr verwässert werden. Es wird somit schwerer zu interpretieren, wie sich der Köder gerade verhält. Auch die Bisserkennung wird erheblich erschwert. Die Hauptschnur sollte zum Angeln auf Zander einen Durchmesser zwischen 0,10 und 0,17 Millimeter betragen. Je dicker die Schnur ist, desto mehr Angriffsfläche bietet sie dem Strömungsdruck. Je dünner sie ist, desto wahrscheinlicher wird es, den Fisch in heiklen Situationen zu verlieren. Beispielsweise beim Kontakt mit Hindernissen.


Angeln auf Zander - welches Vorfachmaterial ist sinnvoll?

Überall, wo regelmäßig mit Hechten zu rechnen ist, sollte man unbedingt auf ein Stahlvorfach oder ein anderes bissfestes Spinnvorfach zurückgreifen. Es ist nur fair dem Hecht gegenüber, auf ein solches Vorfach zurückzugreifen, denn jeder verangelte Fisch ist einer zu viel. Was ebenfalls für ein Stahlvorfach spricht ist die Tatsache, dass es mittlerweile Stahlvorfächer für jeden Anwendungsfall gibt. Teilweise sind die Materialen so flexibel, dass sie sich knoten lassen. Das Köderspiel wird also nicht negativ beeinflusst, was die Fangchancen am Maximum hält. Ist nur mit wenigen Hechten zu rechnen, kann auch auf ein Fluorocarbon Vorfach eingesetzt werden.


Angeln auf Zander - wo macht ein Versuch Sinn?

Für das Angeln auf Zander bieten die Buhnen erstklassige Anlaufstellen. Der Angler sollte sich auf dem Buhnenkopf positionieren. Für Anfänger ist es einfacher nun flussab zu werfen und die Strömungskante abzuangeln, die sich am Eingang der Buhne bildet. Die Köderführung gestaltet sich aufgrund der Strömungssituation in diesen Bereichen als recht leicht. Der Angler sollte den Köder beim Angeln auf Zander mit kurzen Sprüngen über den Grund führen. Dies gelingt entweder mit der Faulenzer-Methode, oder durch leichte Jig-Bewegungen mit der Rute. Beim Faulenzen bleibt die Rute immer in einer fast waagerechten Position, alles was am Köder geschieht, wird über die Rolle erzeugt. Hat man nach dem Einwerfen Grundkontakt, beginnt man mit einer bis zwei Kurbelumdrehungen und stoppt dann ab. Der Köder wird dadurch angelupft und fällt anschließend zum Grund zurück. Genau diese Absinkphase ist der Moment, in dem auch die Fische am häufigsten zuschnappen. Man wiederholt diesen Kurbel-Rhythmus beim Angeln auf Zander immer und immer wieder. Wer sich etwas mehr bei der Köderkontrolle zutraut, der kann auch versuchen das Prallufer zu befischen, das sich auf der Oberseite des Buhnenkopfes befindet. Hier besteht aufgrund der besonderen Strömungsverhältnisse allerdings eine größere Hängergefahr. Der Köder wird von der Strömung flussab und oftmals in die Steine der Packung gedrückt. Dies kann nur von erfahrenen Buhnen-Anglern verhindert werden.

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14.01.2018 10:30 von Daniel Schulze

Karpfenangeln in Marokko

Karpfenangeln in Marokko - das Angeln auf Karpfen ist längst kein Hobby mehr, das nur in der Heimat ausgeübt wird. Gewässer in Frankreich, Italien und Spanien werden schon seit vielen Jahren von unzähligen Karpfenanglern aufgesucht. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach seinem ganz eigenen Paradies und viele Angler werden fündig. Was aber, wenn es mal in ein ganz neues Gebiet gehen soll? Für diesen Fall, haben wir eine spannende Lösung.

Karpfenangeln in Marokko - welches Gewässer ist empfehlenswert?

Die Rede ist vom Karpfenangeln in Marokko. Dabei handelt es sich um ein Abenteuer, das nur die wenigsten europäischen Karpfenangler bisher erlebt haben. Aber gibt es denn in Afrika Gewässer, die Karpfen beinhalten? Ja, diese Gewässer gibt es allerdings. Ein See, der für seine guten Möglichkeiten fürs Karpfenangeln bekannt ist, ist der Bin el Quidane.

Karpfenangeln in MarokkoKarpfenangeln in Marokko - wodurch zeichnet sich dieses Gewässer aus?

Der genannte See liegt inmitten einer rauen Hügel- und Felslandschaft. Oftmals herrscht in dieser Gegend ein rauer Wind vor, der das Oberflächenwasser aufpeitscht und dem See ein herausforderndes Aussehen verpasst. Und dieser Herausforderung folgen mittlerweile immer mehr Angler, die das Karpfenangeln in Marokko ausprobieren möchten. Außerdem sind am besagten Gewässer mittlerweile deutschsprachige Reiseveranstalter vertreten, die sich im Hintergrund um organisatorische Aspekte kümmern, damit die Angler, die zu Gast sind, sich auf das Angeln konzentrieren können. Ein weiterer sehr reizvoller Punkt für viele europäische Karpfenangler ist das Erscheinungsbild der Karpfen, die sich in den marokkanischen Seen tummeln. Das Schuppenbild dieser Fische ist jedes Mal aufs Neue außergewöhnlich. Die Schuppen sind in unregelmäßgen Mustern auf den Flanken der Karpfen verteilt, groß wie Apfelscheiben und schimmern golden unter der afrikanischen Sonne. Manche Karpfen weisen sogar einen leichten Grünstich auf. Karpfenangeln in Marokko bedeutet also nicht nur das Angeln vor einer erstaunlichen Kulisse, sondern auch das Angeln auf ganz besondere Fische.

Karpfenangeln in Marokko - wie verläuft die Anreise?

Die Anreise zum Karpfenangeln in Marokko verläuft für die Angler entspannt. Natürlich ist es auch möglich mit dem Auto anzureisen. Dies ist bei der immensen Wegstrecke allerdings eher weniger empfehlenswert. Viel besser ist es, sich in ein Flugzeug zu setzen und zum Zielort zu reisen. Die Reiseveranstalter vor Ort sorgen für die Verbindung vom Flughafen zum Zielgewässer. Dies wird meistens durch Mitarbeiter erledigt, die die gastierenden Angler mit dem Auto am Flughafen empfangen.

Karpfenangeln in Marokko - wo bekommt man Futter her?

Beim Karpfenangeln in Marokko fischt man an großen Seen mit großen Fischbeständen. Für Karpfenangler, die ihre Fische mit Futter zum Köder locken, bedeutet dies, dass sie große Mengen an Futter brauchen, um zum Erfolg zu gelangen. Das Mitbringen dieses Futters ist nicht möglich, da das Gewicht alle zugelassenen Gepäck-Gewichte überschreiten würde. Deshalb ist es umso besser, dass man das Futter direkt vor Ort beziehen kann. Mais steht dabei ganz besonders im Fokus. Er ist in großen Mengen vorhanden, kostet nicht viel und die Karpfen mögen die gelben Körner. Über die Ansprechpartner vor Ort kann man den Kauf des Futters für das Karpfenangeln in Marokko in die Wege leiten.

Karpfenangeln in Marokko - wie fischt man an diesem See?

Beim Karpfenangeln in Marokko geht man nicht wesentlich anders vor, als beim Angeln auf Karpfen in Europa. Man verschafft sich zunächst einen Überblick über das Gewässer und hält nach aussichtsreichen Stellen Ausschau. Interessante Strukturen am Grund des Gewässers zeigen den Karpfenanglern den Weg zum Karpfen. Zur Erkundung des Gewässers können auch Boote in Anspruch genommen werden, die vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Diese sind ebenfalls mit Motoren ausgerüstet, die dafür sorgen, dass man auch bei Wind und Wellen dorthin gelangt, wo man hin möchte.

Karpfenangeln in Marokko - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Beim Angeln auf Karpfen in Marokko kann man nicht nur schöne Fische, sondern auch Karpfen mit Gewichten fangen, die mit den starken Karpfen aus Europa mithalten können. Die Karpfen-Bestände sind recht alt und sind sehr gut abgewachsen. Zwar muss man sich schon durch viele Fische durchangeln, die Gewichte von 10 bis 15 Pfund aufweisen, schwere Fische gleiten aber regelmäßig in den Kescher, sodass man zwischendurch immer wieder mit echten Highlights für seine Mühen und die weite Anreise belohnt wird.

Karpfenangeln in Marokko - worauf ist noch zu achten?

Unbedingt ist beim Angeln in diesem Land darauf zu achten, dass man sich an einem ungezähmten, rauen Gewässer mitten in der Wildnis befindet. Das Angeln dort bringt gerade durch den oftmals vorherrschenden, starken Wind seine ganz eigenen Gefahren mit sich. Wer ins Wasser fällt, muss sich nicht nur an der Oberfläche halten, sondern auch gegen diese Winde und die dadurch entstehenden Strömungen ankämpfen. Schwimmwesten sind deshalb für diese Angelei sehr empfehlenswert, denn Sicherheit sollte stets vorgehen.

Tackle zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenshop

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11.01.2018 20:00 von Daniel Schulze

Hecht Schnur

Hecht Schnur - über die Schnur wird die Verbindung zwischen Angler und Fisch hergestellt. Betrachtet man sich das breite Spektrum der auf dem Markt erhältlichen Angelschnüre, so gerät man schnell ins Grübeln, wenn man sich aus all den angebotenen Schnüren seinen Favorit aussuchen soll. Um einen kleinen Überblick in Bezug auf die Auswahl von Angelschnur beim Hechtangeln zu schaffen, haben wir uns für diesen Artikel ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und wichtige Kriterien aufgeführt.


Hecht SchnurHecht Schnur - welche Schnüre verwendet man?

Wer zum Fangen von einem Hecht Schnur auswählen soll, der sollte sich zunächst Gedanken machen, welche Eigenschaften verschiedene Materialien mit sich bringen und welche Vor- respektive Nachteile sich daraus für den speziellen Anwendungszweck ergeben. So kann man beispielsweise nie verallgemeinern, dass für eine bestimmte Zielfischart nur eine spezielle Schnur in Frage kommt. Es kommt nämlich letztendlich auf die Angeltechnik an, mit der die Fische gefangen werden sollen und auf die Rahmenbedingungen, die zum Zeitpunkt des Angelns am anvisierten Gewässer vorliegen.  Außerdem muss man, bevor man sich festlegt, ganz klar trennen zwischen der Schnur, die man als Hauptschnur verwendet und der Schnur, die als Vorfach zum Einsatz kommt.


Hecht Schnur - Hauptschnur

Für die Festlegung des Materials für die Hauptschnur, muss sich der Angler zwischen einer geflochtenen und einer monofilen Angelschnur entscheiden. Beide haben durch ihre Beschaffenheit Vor- und Nachteile, die während des Angelns zum Tragen kommen und den Unterschied ausmachen können.

Angelschnur zum Hechtangeln findest du hier: Hechtschnur


Hecht Schnur - was zeichnet geflochtene Hauptschnur aus?

Eine geflochtene Hauptschnur wird auch als multifile Schnur bezeichnet. Sie bildet dadurch das Pendant zur monofilen Schnur. Multifil bedeutet, dass die Schnur aus mehreren Strängen besteht, die im Regelfall miteinander verflochten sind. Es gibt auch Schnüre, bei denen die Stränge parallel nebeneinander gelegt und abschließend ummantelt werden, diese möchten wir an dieser Stelle außen vor lassen. Geflochtene Schnüre weisen eine sehr geringe Dehnung auf. Das heißt, dass sich die Schnur kaum ausdehnt, wenn man sie auf Spannung bringt. Das hat den Vorteil, dass man beispielsweise beim Anhieb viel mehr Kraft auf die Hakenspitze bringen kann, als beim Anhieb mit einer Monofilen, die sich wesentlich mehr dehnt. Der Hakeffekt ist dadurch besser und begünstigt eine bessere Bissverwertung. Wenn man für das Angeln mit Kunstköder auf Hecht Schnur sucht, machen geflochtene Angelschnüre definitiv Sinn, da man mit ihnen einen besseren und feineren Kontakt zum Köder hat, als mit monofiler Angelschnur. Dadurch lässt sich der Kunstköder nicht nur sauberer führen, sondern auch besser kontrollieren. Man spürt zaghafte Bisse wesentlich deutlicher, als beim Angeln mit einer sich dehnenden Monofilen.


Hecht Schnur - was zeichnet monofile Hauptschnur aus?

Monofil bedeutet, dass die Angelschnur nur aus einem einzigen Strang besteht. Die angesprochene Dehnung ist ein Faktor, der immer dann stark spürbar ist, wenn man auf große Distanzen angelt. Je weiter die Entfernung zum Köder ist, desto mehr dehnt sich die Schnur. Wenn man also zum Angeln auf Hecht Schnur dieser Art verwenden möchte, dann am besten für das Angeln im Uferbereich. Hier kann die Monofile mit ihren Eigenschaften dann sogar eher Segen als Fluch sein, weil man in der Endphase des Drills durch die leichte Dehnung einen gewissen Puffer erhält, der die harten Schläge des Hechtes abfedert. Einem Ausschlitzen wird so eher entgegengewirkt als beim Angeln mit einer geflochtenen Hauptschnur, die sich kaum dehnt.

Hecht Schnur -  Vorfach

Bei der Diskussion zu den beiden Schlagworten Hecht Schnur gehen die Meinungen, besonders wenn über Vorfächer gesprochen wird, weit auseinander. Manche Angler schwören auf Hardmono. Andere Hechtangler lassen sich auf keinen Kompromiss ein und schwören auf Stahlvorfächer.

Hecht Schnur - Stahlvorfach

Stahlvorfächer sind sehr robust und halten den harten Belastungen, die sie durch die scharfen Hechtzähne erfahren, auch in langen, ausdauernden Drills stand. Mittlerweile sind Stahlvorfächer erhältlich, die so weich, flexibel und optisch unauffällig sind, dass der Angler bei der Köderpräsentation keine Kompromisse mehr eingehen muss, um eine maximale Sicherheit im Drill auf seiner Seite zu wissen.


Hecht Schnur - Hardmono

Dennoch schwören einige Hechtangler nach wie vor auf Hardmono. Sie benutzen als Vorfach für Hecht Schnur aus einem solchen Material, weil sie der Meinung sind, dass die transparente Optik ihnen eine gesteigerte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Angeln mit Stahlvorfach bringt. Außerdem setzen viele Hechtangler auch auf dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach. Welches Vorfachmaterial verwendet wird, hängt vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Anglers ab.

Hecht Schnur - wie viel Meter braucht man?

Wer für das Angeln auf Hecht Schnur in einer Länge von etwa 200 Meter auf seiner Rolle hat, der ist absolut auf der sicheren Seite. Es sei denn, man möchte oder muss die Köder auf sehr große Distanzen ablegen, um an die Hechte heran zu kommen. In der Regel reichen die besagten ca. 200 Meter aber aus, um sämtliche Anwendungsfelder abzudecken.

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08.01.2018 16:30 von Daniel Schulze

Karpfen züchten

Karpfen züchten - in Deutschland besteht ein kontinuierlicher Bedarf an Fischen. Sei es zum Kochen, oder für den Besatz verschiedener Gewässer. Ein sehr beliebter Speise- und Besatzfisch ist der Karpfen. Um den hohen bestehenden Bedarf decken zu können, muss man Karpfen züchten. Aber wo und wie kann man Karpfen züchten? In diesem Artikel setzen wir uns mit der Struktur und den Abläufen in Karpfenzuchten auseinander und zeigen auf, worauf es ankommt, wenn es darum geht Angler und Köche mit ausreichend Karpfen zu versorgen.


Karpfen züchtenKarpfen züchten - wo züchtet man sie?

Wer Karpfen züchten möchte, tut dies hauptsächlich in eigens zur Fischzucht angelegten Teichen. Diese Teiche sind in der Regel sehr flach und weisen eine Form auf, die es erlaubt sie ganz einfach mit einem Netz abzufischen. Schließlich ist es für jeden, der Karpfen züchten will wichtig, dass er ohne Probleme an seine Ware herankommt, wenn er sie verkaufen möchte. Das flache Wasser der Teiche begünstigt eine recht hohe durchschnittliche Wassertemperatur im Verlauf des Jahres. Denn flaches Wasser in flachen Teichen erwärmt sich schneller als das in tieferen Anlagen. Die Teiche, die angelegt wurden, damit man darin Karpfen züchten kann, sind normalerweise umzäunt und oftmals auch mit Netzen überspannt. Außerdem sind sie zumeist durch Hunde rund um die Uhr bewacht. Grund dafür ist, dass Kormorane, Reiher und Fischdiebe ohne diese Schutzmaßnahmen leichtes Spiel hätten. Vor allem Kormorane schaffen es innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden in Fischzuchten anzurichten, wenn sie ungestört ihr Unwesen treiben dürfen. Diese Vögel sind in der Lage dazu Fischzuchtbetreiber finanziell zu ruinieren.


Karpfen züchten - welches Futter benutzt man dazu?

Um Karpfen züchten zu können, braucht man neben den richtigen Gewässern auch das passende Futter. Hartmais, Weizen und Fischmehlpellets eignen sich hier bestens. Sie sind sehr bekömmlich für die Karpfen, liefern ihnen genau die Nährstoffe und die Energie, die sie benötigen, um konstant zu wachsen und außerdem sind diese Futtermittel in großen Mengen zu günstigen Kursen erwerbbar. Das heißt, der Fischzüchter muss keine hohen Investitionen tätigen, um seine Zuchtkarpfen mit Qualitätsnahrung zu sättigen. Wie das Futter in die Teiche eingebracht wird, unterscheidet sich von Karpfenzucht zu Karpfenzucht. Manche Züchter füttern einfach mit der Futterkelle, andere haben an ihren Teichen automatische Futterverteiler angebracht, die in festen zeitlichen Abständen regelmäßig füttern. Eine besondere Form der Futterstationen sind Futterautomaten, an denen sich die Karpfen selbst bedienen können. Aber wie funktioniert das? Über dem Wasser der Teiche, in denen die Fischwirte die Karpfen züchten, sind Behälter angebracht, die an Fässer erinnern. An der Unterseite dieser Behälter befindet sich ein Loch, durch das eine Stange geführt ist. Diese Stange ist in ihrem Querschnitt so bemessen, dass sie ungefähr den halben Lochdurchmesser abdeckt. Außerdem ist die Stange so lang, dass sie bis ins Wasser ragt. Befüllt werden die beschriebenen Behälter von oben mit Hartmais. Dieser rutscht durch bis zur Bohrung an der Unterseite, einige Körner fallen durch, bevor sich die anderen durch ihre Form und den kleinen Durchmesser der Bohrung miteinander verkeilen. Nun gelangt nur noch Mais ins Wasser, wenn an der Stange, die im Loch steckt, gerüttelt wird. Es dauert laut Aussage eines befragten Fischzüchters nicht lange, bis die Karpfen diesen Mechanismus durchschaut haben. Sie betätigen dann zielgerichtet den Hebel, um an ihre Nahrung zu gelangen.


Karpfen züchten - welche Fischgrößen kann man erwerben?

In Fischzuchten, die Karpfen züchten, kann man vom Nachwuchskarpfen bis zum mehrere Pfund schweren Speisekarpfen jegliche Größen erwerben. Möglich ist es allerdings, dass nicht zu jedem Zeitpunkt des Jahres alle Größen erhältlich sind. Zur Weihnachtszeit kann man aber mit sehr großer Sicherheit davon ausgehen, dass Karpfen für die Küche in ausreichender Stückzahl vorhanden sind, sodass jeder, der an den Feiertagen Karpfen essen möchte, auch einen Karpfen bekommt. Während die Fischwirte die Karpfen züchten, kommt es gelegentlich auch vor, dass Fische zu Größen heranwachsen, die sie für die Küche uninteressant machen. Hier können Angelvereine zuschlagen, die ihren Karpfenbestand im Vereinsgewässer gezielt um einige große Exemplare ergänzen wollen. Allerdings sind die Kosten für große Karpfen auch meist sehr hoch.


Karpfen züchten - welche Besonderheiten sind zu erwähnen?

Besonders an den beschriebenen Zuchtanlagen ist, dass die Betreiber dort oftmals nicht nur Karpfen züchten, sondern auch andere Fische. Forellen sind beispielsweise in fast jeder Fischzucht erhältlich. Interessant ist, dass man diese nicht nur lebendig, sondern auch im ausgenommenen und sogar im geräucherten Zustand kaufen kann. Eine weitere erwähnenswerte Besonderheit in Fischzuchten ist, dass dort oftmals auch Angelteiche zur Verfügung stehen. Dort kann man zu einem fairen Preis den ganzen Tag angeln, sich seine Fische also selbst mit der Angel fangen und diese dann abends mitnehmen. Einen frischeren Fisch kann man nicht kaufen, geschweige denn essen.

Zubehör zum Angeln auf Karpfen findest du hier: Karpfenzubehör

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05.01.2018 13:14 von Daniel Schulze

Fischfutter

Fischfutter - mit Futter fängt man Fische, das ist kein Geheimnis. Allerdings ist Futter nicht gleich Futter und auch bei der Anwendung gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten, damit man Fehler vermeidet und letztendlich auch zu den Fischen gelangt, die man fangen möchte. Wir sind auf einige Details eingegangen, die es beim Fischfutter zu beachten gibt.

 

FischfutterFischfutter - was ist das?

Unter dem Sammelbegriff könnte man zunächst eine Vielzahl von Futtermitteln zusammenfassen. Allerdings möchten wir uns in dieser Abhandlung lediglich auf das Pulverfutter versteifen, das man im Angelfachhandel erwerben kann und das vorzugsweise für den Fang von Weißfischen und anderen Friedfischen gedacht ist. Dieses Pulverfutter, welches vielen Anglern auch als Grundfutter bekannt ist, besteht aus verschiedenen Mehlen, die letztendlich den Gesamtmix ergeben. Es gibt Mischungen, die durchweg sehr feine Partikel aufweisen, aber auch Mixe, bei denen bewusst mit groben Bestandteilen gearbeitet wird. Außerdem gibt es dieses Fischfutter in vielen verschiedenen Aromarichtungen. Von süß, über herb, bis hin zum fischigen Grundfuttermix sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich dadurch mit seinem Futter auf viele Situationen und die Vorlieben verschiedener Zielfischarten einstellen.


Fischfutter - wie setzt man es ein?

Man kann dieses beschriebene Futter in Kombination mit verschiedenen Angeltechniken verwenden.

Fischfutter - Angeln mit Futterkorb

Das Angeln mit Futterkorb ist eine Angeltechnik, die ohne vernünftiges Fischfutter nicht funktioniert. Die Montage ist recht simpel und gleicht einer einfachen Grundmontage, wie man sie vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass das Grundblei durch ein Futterkörbchen ersetzt wird und generell wesentlich feinere Komponenten, also Haken und Schnüre verwendet werden, als beim Angeln auf Aal. Das Futterkörbchen wird mit Fischfutter gefüllt, bevor man auswirft. Sobald es am Grund des Gewässers angekommen ist, beginnt das Futter damit, aus dem Körbchen auszutreten. Besonders im Fluss wäscht die Strömung das kleine Drahtgitter recht schnell aus. Auf dem Gewässerboden entsteht so von Wurf zu Wurf ein immer größer werdender Teppich aus Fischfutter. Dieser bleibt nicht lange unbemerkt und sobald die Fische am Platz eintreffen, finden sie den Hakenköder. Dieser wird aufgenommen, die Rutenspitze zuckt und der Angler kann den Anhieb setzen.

Futterkörbe zum Feedern findest du hier: Feederkorb


Fischfutter - Angeln mit Pose

Beim Angeln mit Pose kommt das beschriebene Fischfutter ebenfalls zum Einsatz. Es wird hier allerdings nicht mit der Montage zu Wasser gebracht. Man formt stattdessen Kugeln, die etwa so groß sind wie ein Tennisball und wirft diese dann von Hand genau an die Stelle, an der später der Köder per Posenmontage angeboten wird. Übt man diese Angelei im Fluss aus, ist es wichtig die Strömung und die Wassertiefe zu berücksichtigen und die Kugeln aus Fischfutter entsprechend etwas weiter oberhalb einzubringen.

 

Fischfutter - worauf ist zu achten?

Bevor man das Fischfutter zu Kugeln formen, oder in den Futterkorb drücken kann, muss es zunächst mit Wasser angemischt werden. Hier lauern die folgenreichsten Fehlerquellen auf den Angler. Sehr entscheidend ist, wie nass man das Futter anmischt. Denn ist es zu nass, bilden sich Klumpen, die von den Fischen als Ganzes aufgenommen werden. Der Sättigungseffekt tritt dadurch wesentlich schneller ein, als wenn sich die Fische, wie im Idealfall gewünscht, immer nur sehr kleine Bestandteile einer Futterwolke einverleiben können. Außerdem sollte man versuchen, das Futter in seiner Farbe dem Grund des beangelten Gewässers anzupassen. Denn wenn zwischen den Farben von Boden und Futter ein zu großer Kontrast entsteht, kann es vorkommen, dass es die Fische meiden, sich über das Futter zu stellen. Sie haben Angst ihre Deckung zu verlieren, da sie in ihrer Körperfarbe ja an den Gewässergrund angepasst sind und über einem beispielsweise sehr hellen Futter deutlich erkannt werden können. Wenn Feuchtigkeitsgrad und Farbe stimmen, kann man das Fischfutter zusätzlich noch mit etwas Dosenmais oder einigen Maden verfeinern. Diese kleinen Bonus-Happen machen die Futterstelle für die Fische interessanter. Die Farbe vom Mais und die Bewegungen der Maden sorgen nämlich für nahezu unwiderstehliche, optische Reize.


Fischfutter - welches Futter für welchen Fisch?

Nur über die Auswahl des Futters, kann man nicht komplett selektieren, welche Fischart man letztendlich fängt. Klar gibt es beispielsweise Aromen auf die manche Fischarten mehr und manche Fischarten weniger abfahren. So stehen beispielsweise Plötzen auf Anis-Aromen, während Brassen eher durch alles was nach Mandeln riecht und schmeckt animiert werden. Allerdings wird es immer wieder vorkommen, dass man auf einem von Brassen dominierten Platz zwischendurch einige Rotaugen fängt und umgekehrt. Wer auf größere Weißfische und Karpfen aus ist, hat beispielsweise auch die Möglichkeit ein Futter zu verwenden, dass mit sehr vielen groben Partikeln durchzogen ist. Eine derartige Mischung wird von den beschriebenen Fischen sehr gut angenommen. Im Normalfall ist es auch so, dass das Beißen der kleineren Fische nachlässt, sobald sich mittlere und große Exemplare auf dem Futterplatz einstellen und mit dem Fressen beginnen.

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02.01.2018 12:00 von Daniel Schulze

Kunstköder Forelle

Kunstköder Forelle - die Forelle gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zielfischarten für Angler. Egal ob im kleinen bis mittleren Flusslauf, oder am Forellensee, die Salmoniden stehen bei vielen Anglern sehr hoch im Kurs. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema Kunstköder Forelle, zeigen auf, welche Köder-Typen es gibt und wo die Unterschiede liegen.


Kunstköder Forelle - welche Möglichkeiten gibt es?

Wer bei der Mission Kunstköder Forelle erfolgreich sein möchte, dem stehen sehr unterschiedliche Köderarten zur Auswahl. Jeder Köder hat seine ganz speziellen Eigenschaften.

Gute künstliche Köder zum Forellenangeln findest du hier: Kunstköder


Kunstköder Forelle - Blinker

Ein Blinker besteht aus einem, in den meisten Fällen stromlinienförmig beschaffenen Metallplättchen, welches jeweils am hinteren und vorderen Ende mit einem Sprengring versehen ist. Der hintere Sprengring dient als Adaption für den Drillingshaken, der vordere Sprengring für die Aufnahme des Wirbels, über den der Köder mit dem Vorfach verbunden wird. Die Form des Metallplättchens ist derart gewählt, dass sich der Köder beim Einkurbeln verführerisch unter Wasser bewegt. Blinker gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben und Formen, sie geben optische Reize, sowie Druckwellen an ihre Umgebung ab.


Kunstköder ForelleKunstköder Forelle - Spinner

Der Spinner besitzt in Längsrichtung eine durchgehende Drahtachse. An dieser Achse ist ein Metallplättchen so festigt, dass es beim Führen unter Wasser um die genannte Achse rotiert. Optische Reize und Druckwellen unterscheiden sich von denen, die der Blinker erzeugt, die Lockwirkung ist aber auf ihre Art und Weise sehr reizvoll für Raubfische wie die Forelle. Ausgestattet sind Spinner in der Regel mit einem Drillingshaken.


Kunstköder Forelle - Wobbler

Ein Wobbler ist ein Kunstköder, der aus Balsaholz oder Kunststoff gefertigt wird. Er erinnert durch seine Form an typische Beutefische der anvisierten Raubfische. Im Normalfall sind Wobbler mit zwei Drillingen ausgestattet. Wobbler für Forellen fallen aber so klein aus, dass ab und an auf einen zweiten Drilling verzichtet wird, um die Laufeigenschaften so effektiv wie möglich zu halten. Für das Erreichen der gewünschten Tiefe ist ein Wobbler mit einer sogenannten Tauchschaufel ausgestattet, die je nach Neigungswinkel die Tiefe bestimmt. Unterschiedliche Farbdekors sorgen für Abwechslung im Köderangebot. Vom natürlich gefärbten Beutefischimitat bis hin zum grell lackierten Schock-Wobbler, ist alles erhältlich.


Kunstköder Forelle - Gummifisch & Jig

Kleine Gummiköder gehören ebenfalls zum potentiellen Repertoire des ambitionierten Forellenanglers. Unabhängig davon, ob die Formgebung eher einen Fisch imitiert, oder doch eher an einen Wurm mit Schwanzschaufel erinnert, machen diese weichen und sehr verlockend laufenden Köder eine gute Figur beim Projekt Kunstköder Forelle.


Kunstköder Forelle - Fliege

Auch Fliegen gehören zu den Kunstködern. Damit sind allerdings natürlich nicht die geflügelten Plagegeister gemeint, sondern deren künstliche Imitate. Sie werden mittels einer Fliegenrute entweder auf der Wasseroberfläche, oder etwas darunter eingesetzt und erzielen dort, je nach Jahreszeit, sehr gute Ergebnisse. Auch hier sind den Vorstellungen des Anglers keine Grenzen gesetzt. Ein geübter Fliegenwickler kann sich seine Fliege genauso detailliert und individuell herstellen, wie sie ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, vor dem geistigen Auge vorschwebt.


Kunstköder Forelle - Bienenmaden

Auch Bienenmaden kann man mittlerweile in künstlicher Form erwerben. Sie besitzen die Eigenschaft, länger am Haken zu halten, als ihre natürlichen, weichen "Artgenossen." Man kann künstliche Bienenmaden, sollten sie nach dem Angeln nicht beschädigt sein, problemlos mehrere Male einsetzen.


Kunstköder Forelle - welches Vorfach verwendet man?

Beim Kunstköderangeln auf Forellen ist ein Vorfach aus dünnem Fluorocarbon sehr gut. Dieses Material besitzt die Eigenschaft unter Wasser nur sehr schwer für die Fische erkennbar zu sein. Für Raubfische, die sich bei ihrer Jagd so auf ihre Augen verlassen wie die Forelle, ist dies natürlich eine gute Lösung.


Kunstköder Forelle - welche Gewässer eignen sich dafür?

Für das Angeln mit Kunstköder auf Forelle eignen sich sowohl Still- als auch Fließgewässer. Viele Vereine besetzen ihre Weiher- und Seeanlagen regelmäßig mit neuen Salmoniden und garantieren dem Angler eine dem Fangergebnis sehr zuträgliche Fischdichte. Besonders interessant ist das Angeln auf Forellen aber generell im Fluss. Denn dort bleiben oftmals Exemplare über mehrere Jahre zurück, entgehen den Haken der Angler eher als die Artgenossen im Weiher und wachsen dabei zu enormen Größen heran. Nicht selten kommt es vor, dass der kleine und unscheinbar erscheinende Gumpen im Bach große Forellen beherbergt. Wer sich also als Zielgewässer für das Projekt Kunstköder Forelle einen Bach aussucht, sollte bei jedem Wurf mit allem rechnen.


Kunstköder Forelle - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

An dieser Stelle sollte unbedingt nochmal jedem, der sich der Thematik Kunstköder Forelle annimmt, ans Herz gelegt werden, dass Abwechslung häufig den Unterschied ausmacht. Eine Forelle sieht im Lauf ihres Lebens viele Kunstköder, attackiert aber längst nicht jeden. Es gilt also flexibel zu bleiben, verschiedene Köder-Varianten zu testen und am Ball zu bleiben, um die Forelle am Ende des Tages dann doch noch per Kunstköder auf die Matte zu legen.

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