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31.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Zander Montagen

Zander Montagen - für den Fang eines Zanders führen viele Wege ins Ziel. Es gibt Zander Montagen, die beim Einsatz von Naturködern zum Zuge kommen. Man kann diese Raubfische entweder aktiv, oder stationär beangeln. In diesem Artikel möchten wir uns damit beschäftigen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn man mit stationären Zander Montagen einen dieser Raubfische fangen möchte. Man spricht dabei auch vom Naturköderangeln.


Zander Montagen - was gibt es beim Naturköderangeln zu beachten?

Naturköderangeln bedeutet, dass man Zander Montagen einsetzt, die darauf ausgerichtet sind, einen Zander mit Hilfe eines Köderfisches, oder eines anderen natürlichen Köders zu fangen. Die Präsentation des Köders erfolgt direkt auf dem Boden des Gewässers, oder aber in einer frei wählbaren Tiefe. Soll der Köder auf Grund positioniert werden, kommen Zander Montagen mit Grundblei zum Einsatz. Um die Angeltiefe frei wählen zu können, sind Posenmontagen erste Wahl.


Zander MontagenZander Montagen - Was ist wichtig beim Angeln mit Grundblei?

Wer Zander Montagen mit Grundblei verwenden möchte, benötigt dazu nur wenige Einzelkomponenten. Die Montage besteht aus einem Blei, das auf der Hauptschnur gleitet, aus einer kleinen Stopperperle, aus einem Karabinerwirbel zum Einhängen des Vorfachs und aus dem Vorfach selbst. Grundsätzlich reichen zum Angeln auf Zander Montagen, die auf monofiler Schnur basieren. Als Hauptschnur genügt eine Monofile mit einem Durchmesser von 0,28 - 0,35 Millimeter. Wer mit Zander Montagen auf größere Distanzen angeln und eine zuverlässige Bisserkennung beibehalten will, der sollte auf eine geflochtener Schnur zurückgreifen. Diese besitzt nur eine sehr geringe Dehnung und zeigt deshalb sehr genau an, was am ausgelegten Köder geschieht. Geflochtene Schnüre in 0,10 - 0,17 Millimeter eignen sich sehr gut. Als Bleie kommen all jene Modelle, die über eine Öse auf die Hauptschnur geschoben werden können, in Frage. Das Gewicht sollte nach dem beangelten Gewässer und seinen Strömungsverhältnissen ausgerichtet werden. Beim Angeln in starker Strömung ist logischerweise mehr Bebleiung nötig, um den Zanderköder am vorgesehenen Platz zu halten. Aber auch in stehenden Gewässern sollte man eine gewisse Gewichtsgrenze nicht unterschreiten. Denn fällt das Bleigewicht zu gering aus, wird es von dem Zander, der mit dem Köder flüchtet, mitgeschleift, bevor der Zug des Fisches groß genug ist, um Schnur von der Rolle zu ziehen. Der dabei entstehende Widerstand, irritiert den Raubfisch und verschreckt ihn oftmals. Bleigewichte für stehende Gewässer und Flüsse mit mäßiger Strömung liegen deshalb bei 50 bis 80 Gramm. In schnell fließenden Strömen machen auch Ausführungen von bis zu 100 Gramm Sinn. Wer seine Zander Montagen in der Steinpackung platzieren möchte, minimiert durch den Gebrauch eines so genannten "Tiroler Hölzl" die Hängergefahr. Damit man während des Angelns das Bleigewicht mit nur wenigen Handgriffen verändern kann, lohnt der Gebrauch eines Anti Tangle Booms. Dieses, mit einem Karabiner ausgestattete Röhrchen gleitet frei auf der Schnur und kann jedes Einhängeblei aufnehmen. Vor allem in Situationen mit schnell wechselnden Pegelständen und Fließgeschwindigkeiten machen sich die Vorzüge des Anti Tangel Boom bemerkbar. Nach dem Blei, respektive dem Anti Tangle Boom, wird die Stopperperle auf die Schnur gefädelt und anschließend ein Karabinerwirbel an deren Ende festgeknotet. Die Perle fungiert als Schockabsorber zwischen Blei und Knoten. Der Wirbel nimmt das 0,25 - 0,30 Millimeter dicke Vorfach auf, welches bestenfalls aus Fluorocarbon besteht und je nach eingesetztem Köder mit einem Einzel-, oder zwei Drillingshaken bestückt ist.


Zander Montagen - Was ist wichtig beim Angeln mit Pose?

Möchte man für das Angeln auf Zander Montagen mit Pose einsetzen, beginnt die Komponenten-Auswahl mit der Festlegung des richtigen Posen-Modells. Schlanke Ausführungen mit langer Antenne sind hier die erste Wahl. Diese Formgebung bewirkt, dass die Zander die Zander Montagen, respektive die Köder nahezu widerstandsfrei aufnehmen können. Dadurch schöpfen die Zander keinen Verdacht. Die lange Antenne hilft dabei die Pose auch auf größere Distanzen, oder bei starkem Wellengang zu beobachten und Anfasser festzustellen. Tragkräfte von vier bis acht Gramm eignen sich hier sehr gut. Um auch nachts oder in der Dämmerung mit Pose auf Zander angeln zu können, sollte man bei der Anschaffung auf eine an der Pose integrierte Aufnahme für Knicklichter achten. Weitere Bestandteile der Montage sind die an die Pose angepasste Bebleiung, sowie ein Karabinerwirbel, an dem das Vorfach eingehängt wird. Das Vorfach sollte auch hier aus Fluorocarbon hergestellt und mit den entsprechenden Haken bestückt werden. Mit Pose ausgestattete Zander Montagen sind wie geschaffen dafür, um oberflächennah raubende Zander zu erwischen. Die Morgen- und Abenddämmerung sind Phasen, in denen man auf diese Art und Weise tolle Erfolge feiern kann. In solchen Momenten stehen die Kleinfischschwärme sehr weit oben und können meistens mit bloßem Auge durch Bewegungen an der Oberfläche vom Angler lokalisiert werden . Schafft man es die Zander Montagen punktgenau im oder am Rand des Schwarms zu positionieren, hat man beste Fangaussichten auf seiner Seite. Bleiben in der beangelten Tiefe die Bisse aus, kann man durch die Pose so lange variieren, bis man die Zander gefunden hat. Ein etwas unter dem Schwarm angebotener Zanderköder kann beispielsweise den erhofften Biss bringen.

Gute Posen zum Zanderangeln findest du hier: Raubfischposen

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28.10.2017 18:00 von Daniel Schulze

Grundfutter Karpfen

Grundfutter Karpfen - dabei handelt es sich um zwei Begriffe, die zunächst in keiner direkten Verbindung zueinander stehen. Schließlich würde man Grundfutter, also dieses pulverartige Lockmittel, das unter Wasser zu Wolken aufflockt, eher mit Fischarten wie Brassen oder Rotaugen assoziieren. Karpfen hingegen, würde man eher mit typischem Futter wie Boilies, Pellets, Mais oder Tigernüssen in Verbindung bringen. Allerdings gibt es auch noch eine ganz andere Möglichkeit Karpfen an den gewünschten Platz zu locken. Wir möchten unseren Lesern mit dieser Abhandlung zum Thema Grundfutter Karpfen zeigen, wie sie genau dieses Futtermittel etwas zweckentfremden und beim Karpfenangeln damit punkten können.

Grundfutter KarpfenGrundfutter Karpfen - was ist damit genau gemeint?

Wenn man davon spricht, dass man mit der Hilfe von Grundfutter Karpfen fangen möchte, dann dreht es sich dabei um das Futter, das man im Angelladen beim Stipp- und Feederzubehör findet. Es ist das gleiche Futter, das man zum Fang von Brassen, Rotaugen, Schleien oder Karauschen einsetzt. Dieses besagte Grundfutter besteht aus verschiedenen Mehlen. Diese Mehle weisen verschiedene Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen auf, sodass man für jede Situation das richtige Futter kaufen kann. Außerdem gibt es Futtermischungen, deren Bestandteile sehr fein zermalen sind, aber auch Mixe, die mit vielen groben Bestandteilen durchzogen sind.


Grundfutter Karpfen - wie setzt man es ein?

Wer mit Grundfutter Karpfen auf den Angelplatz locken möchte, rechtfertigt diesen Gedanken mit folgendem Plan: Es geht darum mit dem Grundfutter dort, wo man seinen Köder ablegt, große Wolken zu erzeugen. Neben den Aromen, die vom Futter verströmt werden, setzt der Angler für die Umsetzung seiner Strategie vor allem auf die optischen Reize des Futters, welches, bei richtiger Vorbereitung, zu deutlich erkennbaren Partikel-Wolken aufflockt. Man beabsichtigt dadurch allerdings nicht in erster Linie, die Karpfen zu animieren. Vielmehr geht es darum, Weißfische aufmerksam zu machen, die den Futterplatz aufsuchen und sich an den umhertreibenden Partikeln erfreuen. Dieser Effekt tritt in den meisten Fällen recht schnell ein, sodass nach wenigen Minuten schon ein reges Treiben auf dem Futterplatz herrscht. Und genau auf diese Fischaktivität setzt der Karpfenangler, um den Futterneid bei seinem eigentlichen Zielfisch zu wecken. Die Karpfen erkennen die Tumulte und die Streitereien der Weißfische um das Futter aus größerer Entfernung. Dadurch wird bei ihnen der Futterneid ausgelöst. Die Hoffnung, möglichst viel der Nahrung für sich ergattern zu können, veranlasst sie dazu, die Futterstelle aufzusuchen und sich zu sättigen. Die Weißfische verschwinden dann recht schnell und überlassen den Karpfen das Feld. Der Hakenköder, der sich mitten im Futterteppich befindet, wird von den Karpfen schnell entdeckt und eingesaugt. Der Bissanzeiger ertönt, Mission erfüllt. Diese Taktik, bei der man mit Grundfutter Karpfen befischt, ist vor allem dann sehr gut geeignet, wenn man nicht viel Zeit hat, um auf Karpfen anzusitzen. Denn der komplette, beschriebene Prozess läuft recht schnell ab, sodass es vom Einbringen des Futters, bis zum Ertönen des Bissanzeigers meist nicht lange dauert. Futterplätze, die nur mit Boilies befüttert werden, laufen erfahrungsgemäß deutlich später an.


Grundfutter Karpfen - was ist zu beachten?

Damit das Grundfutter Karpfen und natürlich auch die Weißfische intensiv locken kann, ist es wichtig, beim Anmischen zu beachten, dass man die Mischung nicht zu sehr anfeuchtet. Ein zu nasses Futter bildet zusammenhängende Klumpen aus, was verhindert, dass sich unter Wasser eine Lockwolke aus Kleinstpartikeln bildet. Auch werden die Weißfische sehr schnell gesättigt, wodurch sie den Platz recht schnell wieder verlassen. Ist bis dahin noch kein Karpfen aufmerksam geworden, geht der Plan nicht auf und der Bissanzeiger bleibt still.


Grundfutter Karpfen - wie macht man das Futter noch interessanter?

Damit das Grundfutter Karpfen so richtig zum Fressen anregt, wenn sie auf dem Platz angekommen sind, ist es sinnvoll die Mischung noch um einige Maiskörner, zerbrochene Boilies und kleine Pellets aus Fischmehl zu ergänzen. Liegen diese etwas größeren Bestandteile am Grund herum, veranlasst das die Karpfen dazu, den Platz im wahrsten Sinne des Wortes auf der Suche nach Nahrung umzugraben. Maden zeigen hier ebenfalls eine außerordentlich effektive Wirkung, da sie mit ihren Bewegungen sowohl Weißfische als auch Karpfen gleichermaßen ansprechen. Vor allem im Winter und im zeitigen Frühling, wenn man die Fische unter keinen Umständen sättigen möchte, sind Maden eine tolle Ergänzung für das Futter des Karpfenanglers.


Grundfutter Karpfen - welche Köder benutzt man?

Wenn man mit Grundfutter Karpfen anlocken und anschließend fangen möchte, sind auffällige Hakenköder sehr interessant. Auffällige, grelle Farben, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Futterplatz erreicht, sind erste Wahl. Für diejenigen, die mit Grundfutter Karpfen überlisten wollen und dabei auf die beschriebenen Maden setzen, ist es sinnvoll, die Maden auch auf dem Haar der Haarmontage anzubieten, beispielsweise in Kombination mit einem auffälligen Boilie. Abschließend kann man sagen, dass das Thema Grundfutter Karpfen in Zukunft sicherlich noch einiges von sich hören lassen wird, da es eine zeitsparende und sehr effiziente Methode ist, um Karpfen zu fangen.

Guten Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

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25.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hechtköder

Hechtköder - er ist grün, besitzt einen torpedoförmigen Körper, verfügt über ein großes Maul mit scharfen Zähnen und seine Attacken erfolgen blitzschnell. Gemeint ist der Hecht. Ein Raubfisch, der auf sehr viele Angler einen großen Reiz ausübt. Diesen im Hinterhalt lauernden Räuber mit dem Köder aus seinem Versteck und zum Biss zu verleiten, beschert vielen Angelbegeisterten einen ganz besonderen Kick. Aber welche Hechtköder stehen überhaupt zur Verfügung? Genau dies möchten wir in diesem Artikel behandeln und die einzelnen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, durchleuchten.


Hechtköder - worin unterscheiden sie sich?

Zunächst kann man festhalten, dass sich die Hechtköder grundsätzlich in zwei Kategorien gliedern. In Hechtköder für das Ansitzangeln, bei dem stationär an einer Stelle geangelt wird und in Hechtköder, die man zum aktiven Angeln benutzt. Das heißt, man führt die Köder aktiv, bleibt immer in Bewegung und sucht weitläufige Strecken, also große Wasserflächen ab.


Hechtköder - welche eignen sich zum Ansitzangeln?

Zum Ansitzangeln eignen sich als Hechtköder vor allem Köderfische, die in Deutschland tot angeboten werden müssen. Aber Köderfisch ist nicht gleich Köderfisch, auch hier gibt es einige Feinheiten zu beachten.


HechtköderHechtköder - Süßwasserfische

Zunächst kann man sich für die Auswahl der richtigen Köderfischart an den Fischbeständen im Zielgewässer orientieren. Sind beispielsweise viele Rotaugen und -federn vorhanden, machen sie sehr wahrscheinlich den größten Anteil der Nahrung des Hechtes aus. Kommen viele Barsche vor, stehen diese als Hechtnahrung hoch im Kurs. Wer also einen Überblick über die Vorkommensdichte einzelner Arten hat und diese dann gezielt einsetzt, kann davon ausgehen einen guten Köder anzubieten.


Hechtköder - Meeresfische

Unter Meeresfischen versteht man in Bezug auf das Hechtangeln Makrelen, Sardinen und Heringe. Diese Fischarten sind in passenden Größen in den Kühltheken von Supermärkten zu finden. Die Besonderheit dieser Köder ist der spezielle Geruch der sich entwickelt, wenn man sie ins Wasser einbringt. Sie riechen anders als die Futterfische, der der Hecht im Süßwasser erbeuten kann und genau das macht sie für die Hechte interessant. Besonders an stark beangelten Gewässern, an denen die Hechte mit allen Wassern gewaschen sind, kann ein Meeresfisch als Köder etwas völlig Unbekanntes darstellen und Hechte zum Biss überlisten, die alle anderen Köder verschmäht hätten.


Hechtköder - welche eignen sich zum Aktivangeln?

Für das Aktivangeln werden in den meisten Situationen künstliche Köder verwendet. Auch diese sogenannten Kunstköder unterscheiden sich in verschiedene Typen.


Hechtköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen sind es vor allem die Druckwellen, die Hechte aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

Gute Blinker zum Spinnfischen auf Hecht findest du hier: Blinker


Hechtköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind denen eines Blinkers recht ähnlich. Auch der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. Der Unterschied zum Blinker besteht darin, dass er über eine durchgehende Achse verfügt, um die das Spinnerblatt während des Angelns rotiert und so die Reize erzeugt, die ein Hechtbait braucht.

Hechtköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder die durch ihre Form an typische Beutefische eines Hechtes erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, diese reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.


Hechtköder - Jerkbaits

Jerkbaits erinnern durch ihr Aussehen im ersten Moment an Wobbler. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass ihnen die Tauchschaufel fehlt. Sie werden vom Angler über die Rutenspitze geführt, die den Baits durch ruckartiges Anziehen Leben einhaucht. Die Jerkbaits taumeln dadurch durchs Wasser wie ein angeschlagener Fisch. Eine solche Gelegenheit lassen sich nur wenige Hechte entgehen.


Hechtköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Hechten an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln, oder vertikal unter der Rutenspitze. Diese Angelei bringt vor allem an Spundwänden, oder beim Angeln vom Boot regelmäßige Erfolge.

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22.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hecht Wobbler

Hecht Wobbler - das Kunstköderangeln auf die unterschiedlichen Raubfischarten boomt. Die Entwicklung steht nicht still und aus dieser Tatsache resultieren Ladenregale, die in regelmäßigen Abständen mit neuen künstlichen Ködern befüllt werden. Jeder verspricht den ultimativen Lockfaktor mitzubringen, sodass es dem Angler oft schwerfällt eine Entscheidung zu treffen. Heute möchten wir uns deshalb einen dieser zahlreichen Köder etwas genauer ansehen, seine Feinheiten beleuchten und Eigenschaften auflisten. Die Rede ist vom Wobbler.

Tolle Wobbler findest du hier: Wobbler


Hecht Wobbler - wie benutzt man Wobbler?

Wer sich mit dem Thema Hecht Wobbler auseinandersetzt, der beschäftigt sich mit einem Köder für das aktive Angeln auf Hecht. Das heißt, der Wobbler wird mit einer dafür konzipierten Spinnrute an einen Platz befördert, an dem man einen Hecht vermutet. Durch das Einkurbeln wird dem Köder Leben eingehaucht, sodass er für den Raubfisch eine hohe Attraktivität darstellt. Gelegentliche Tempowechsel und andere Variationen in der Köderführung tragen in einigen Fällen zur Verbesserung der Fänge bei.


Hecht WobblerHecht Wobbler - welche Arten gibt es?

Wer sich für das Projekt "Hecht Wobbler" für ein Modell entscheiden muss steht vor der Qual der Wahl. Vier der grundsätzlichen Unterschiede, die Wobbler zueinander aufweisen können, haben wir deshalb hier für euch aufgelistet:


Hecht Wobbler - flachlaufende Ausführungen

Ob ein Wobbler flach oder tief läuft, entscheidet die Größe und der Neigungswinkel seiner Tauchschaufel. Wobbler, die mit einer recht kleinen und recht steil nach unten ausgerichteten Schaufel versehen sind, eignen sich für flachere Gewässerabschnitte und Tauchtiefen. Angeln in Flachwassergebieten und das Oberflächenangeln sind Parade-Disziplinen solcher Köder für Hecht.


Hecht Wobbler - tieflaufende Ausführungen

Wobbler bei denen die Tauchschaufel groß ausfällt und eher flach ausgerichtet ist, schaffen es große Tiefen zu erreichen. Je flacher und größer die Schaufel ausfällt, desto tiefer läuft der Wobbler. Bis zu etwa zehn Meter Tiefe können dadurch erreicht werden. Sehr gut eignen sich tieflaufende Wobbler zum Schleppen in Flüssen oder Seen, oder auch zum normalen Wurffischen vom Ufer aus, wenn man die Hechte eine Etage tiefer vermutet als gewöhnlich.


Hecht Wobbler - einteilige Ausführungen

Einteilige Hecht Wobbler sind Wobbler, deren Körper, wie der Name es bereits erahnen lässt, aus einem Stück gefertigt sind. Sie bestehen in vielen Fällen aus Holz, Balsaholz, oder aus Kunststoff. Die Form eines Wobblers erinnert oftmals an die typische Form eines Beutefischs. Der einteilige Aufbau ermöglicht dem Wobbler beim Einkurbeln durch den Angler spezielle Laufeigenschaften, mit denen die Hechte aus der Reserve gelockt werden.


Wobbler - zweiteilige Ausführungen

Zweiteilige Wobbler sind geteilt. Sie bestehen aus zwei Teilen, die so miteinander verbunden sind, dass das Schwanzteil ein sehr charakteristisches Spiel entwickeln kann. Auf diese Art und Weise lassen sich abermals Bewegungsmuster erzeugen, die sich von den einteiligen Modellen klar abheben und in bestimmten Situationen den Unterschied ausmachen können.

Hecht Wobbler - welche Farben eignen sich?

Bei der Frage, welche Farbe denn nun die richtige für einen Hecht Wobbler ist, gehen die Meinungen auseinander. Man könnte auch sagen, dass es vermutlich so viele Meinungen wie Angler gibt. Jeder hat eben seinen ganz eigenen Geschmack und seine persönlichen Favoriten, die sich durch individuelle Erfolgsgeschichten ganz vorne im Ranking der einzelnen Angler platziert haben. Ganz sicher sagen kann man jedoch, dass sich die Farben, die denen der natürlichen Beute sehr nahe kommen, immer eignen. Das heißt, dass sich beispielsweise in Gewässern mit hohem Weißfischaufkommen silbrig-helle Farbtöne immer gut machen. Auch ein Barsch- oder Hechtdekor wird von den Raubfischen gut angenommen. Speziell für Hecht liegt man mit einer Kombination aus Rot und Weiß in den meisten Fällen ebenfalls nicht verkehrt.


Hecht Wobbler - worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Wobblers sind verschiedene Aspekte zu beachten, die vor unerwünschten Enttäuschungen schützen. Diese Aspekte beziehen sich sowohl auf die Haltbarkeit, als auch auf die praktische Anwendung des Wobblers.


Hecht Wobbler - Stabilität

Die Stabilität ist beim Wobbler das A und O. Hochwertige Komponenten, die den Belastungen eines harten Drills gewachsen sind, sollten unbedingt gegeben sein. Vor allem bei zweiteiligen Modellen muss gewährleistet sein, dass die Verbindungsstelle der beiden Teile jeden noch so harten Schlag pariert, sollte der Hecht mal nur am hinteren Haken hängen.


Hecht Wobbler - Abstand der Haken

Der richtige Abstand der Haken zueinander ist ein wesentliches Kriterium für einen reibungslosen Ablauf. Dieser Abstand muss immer mindestens so groß sein, dass die Haken sich nicht gegenseitig erreichen können. Denn dann verhaken sie sich oftmals ineinander, was das Laufverhalten des Wobblers beeinflusst und dazu führt, dass attackierende Fische nicht sauber verwertet werden können. Notfalls kann man sich behelfen, indem man die mitgelieferten Sprengringe gegen kleinere Ausführungen austauscht, oder auf den vorderen Drilling komplett verzichtet.


Hecht Wobbler - welche Fische sind damit möglich?

Beim Angeln mit Wobbler kann man von der Kinderstube bis hin zum größten Fisch des Gewässers mit allen Exemplaren rechnen, da die Reize sowohl kleinere, als auch größere Hechte ansprechen und zum Biss verleiten.

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19.10.2017 16:32 von Daniel Schulze

Kunstköder für Zander

Kunstköder für Zander - wer ein Angelgeschäft betritt und sich in Richtung der Regale begibt, in denen die Kunstköder für Zander nebeneinander aufgereiht hängen, der wird schon von weitem von einer Vielzahl an Modellen, Farben und Formen übermannt. Man hat, wenn es um Kunstköder für Zander geht, die buchstäbliche Qual der Wahl und wenn man die Entwicklung der Köder-Industrie betrachtet, scheint kaum "Besserung" in Sicht zu sein. Um unseren Lesern einen kleinen, groben Überblick über einige Kunstköder für Zander zu geben, haben wir uns in diesem Artikel mit genau diesem Thema auseinandergesetzt.


Kunstköder für ZanderKunstköder für Zander - Gummifische

Wenn ich von Gummifischen rede, dann meine ich die Modelle mit stark ausgeprägter Schwanzschaufel. Dies möchte ich einleitend nochmals betonen, weil genau dieses Merkmal im weiteren Verlauf dieses Textes nochmal wichtig wird, respektive einen ausschalggebenden Unterschied zu einem anderen Kunstköder für Zander darstellt. Aber wie gesagt, dazu später mehr. Klassische Gummifische, die mit einer Schwanzschaufel ausgetattet sind können auf verschiedene Arten geführt werden. Entweder man kurbelt sie ohne Unterbrechungen durchs Wasser, oder man zupft sie so, dass der Köder mitsamt des Bleikopfes immer wieder angezogen und anschließend wieder auf den Boden absacken gelassen wird. Beides kann, je nach Situation, zum Erfolg führen. Was die beiden Varianten vereint ist der Umstand, dass die Schwanzschaufel egal bei welcher Führungsart stets große Druckwellen erzeugt und an die Umgebung abgibt. Das macht diesen Kunstköder für Zander zu einer nahezu unwiderstehlichen Verlockung.

Gute Gummiköder zum Spinnfischen findest du hier: Gummifische


Kunstköder für Zander - No Action Shads

Als No Action Shads werden Gummifische bezeichnet, die mit keiner Schwanzschaufel ausgestattet sind. Stattdessen laufen sie entweder spitz zusammen, oder das Schwanzende splittet sich in zwei Enden auf. Beide Versionen haben die Eigenschaft, dass sie auf den ersten Blick kaum Bewegungen erzeugen - zumindest für das menschliche Auge. Unter Wasser wird das Ganze von den Zandern aber als viel attraktiver empfunden, denn die sensiblen, meist sehr dünnen Schwanzenden erzeugen dort mehr Druckwellen, als gedacht. Damit dieser Kunstköder für Zander allerdings seine volle Lockwirkung entfalten kann, sollte man ihn nicht einfach durchs Wasser kurbeln. Das Schwanzende bietet dem Wasser beim einfachen Kurbeln nämlich nur sehr wenig Angriffsfläche und wird dadurch nicht ausreichend in Vibration versetzt. Viel besser ist es, den Köder über den Grund springen so lassen, da dies seinem effizienten Laufverhalten viel eher in die Karten spielt. Auch vertikal, entweder vom Boot, oder vom Ufer, beispielsweise an einer Spundwand, können No Action Shads sehr gut und fängig eingesetzt werden. Gerade in Zeiten, in denen die Zander sehr zickig sind und sich nur sehr zaghaft auf die Köder stürzen, sind No Action Shads einen Versuch wert. Ebenso, wenn man Spots befischt, an denen regelmäßig die Standard-Baits durchs Wasser gepeitscht werden. All diese beschriebenen, aus Gummi bestehenden Kunstköder für Zander gibt es sowohl als normale und als eingelegte, aromatisierte Varianten. Die Duftstoffe sollen müde Raubfische munter machen.

Kunstköder für Zander -Blinker

Blinker sind Kunstköder für Zander, deren Basis ein Stück speziell geformtes Stück Metall darstellt. Ob oberen Ende ist ein Öse, für das Anbinden der Schnur angebracht, am anderen Ende befindet sich ein Sprengring, der widerrum mit einem Drillingshaken ausgestattet ist. Zieht man den Blinker durchs Wasser, wird durch seine Form und den Wasserwiederstand das gewünschte Laufverhalten erzeugt. Dadurch entstehen für einen Raubfisch zum einem optische Reize, zum anderen Druckwellen, die ebenfalls wahrgenommen werden können. Beides macht den Köder für den Raubfisch interessant. Blinker werden vor allem dann gerne verwendet, wenn auf sehr große Distanzen geworfen werden muss, um in die Bereiche zu gelangen, wo man die Zander vermutet. Sie können in verschiedenen Tiefen geführt und dem Räuber präsentiert werden, was es möglich macht, die einzelnen Wasserschichten nach und nach abzusuchen, bis man die Fische gefunden hat. Mit Sicherheit hat der Blinker als Kunstköder für Zander in den letzten Jahren etwas an Ansehen verloren. Dennoch sollte er in jeder Box, in der Kunstköder für Zander mitgeführt werden, enthalten sein. Die verwendeten Gewichte, Größen und Farben der verwendeten Blinker hängen von Faktoren wie Wurfdistanz, Strömung, Aussehen und Größe der hauptsächlich vorkommenden Beutefische ab.


Kunstköder für Zander - Anpassung entscheidet

Mit Sicherheit haben wir in diesem Artikel nicht alle Kunstköder für Zander genannt, die der Markt hergibt. Unabhängig davon ist es jedoch wichtig, dass man bei der Köderauswahl immer auch seinem  persönlichen Bauchgefühl und seinem anglerischen Instinkt vertraut. Es ist wichtig, dass man sich vor Beginn des Angelns das Wasser genau ansieht, die Bedingungen prüft und sich daraus ableitet, welche Kunstköder für Zander in der, zum Zeitpunkt des Angelns, vorliegenden Situation am ehesten passen. Denn nur der Angler fängt beständig seine Fische, der sich am besten anpassen kann und nicht der, der die meisten Kunstköder mit ans Wasser trägt.

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16.10.2017 16:31 von Daniel Schulze

Hechtangeln mit Wobbler

Hechtangeln mit Wobbler - Hechte lassen sich auf viele verschiedene Arten fangen. Man kann sie sowohl mit Naturködern, als auch mit Kunstködern befischen. Während bei den Naturködern eigentlich fast nur der Köderfisch in Frage kommt, steht man im Bereich der Kunstköder vor der Qual der Wahl. Jigs, Gummifische, Spinner, Blinker: Alle haben ihre Daseinsberechtigung, sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Diesen Bericht möchten wir einem Köder widmen, auf dessen Rechnung viele kapitale Hechtfänge in den letzten Jahren und Jahrzehnten gehen. Die Rede ist vom Wobbler, einem Kunstköder, dem nur die wenigsten Hechte widerstehen können.


Hechtangeln mit WobblerHechtangeln mit Wobbler - wo kann man ihn einsetzen?

Das Hechtangeln mit Wobbler kann prinzipiell überall dort ausgeführt werden, wo man auch mit Hechten rechnen kann. Wer seine Würfe mit dem Wobbler zielorientiert setzen will, der sollte sich zunächst einen Überblick über das anvisierte Gewässer verschaffen. Wo liegen Bäume im Wasser, wo gibt es Schilfgürtel und Seerosenfelder, existieren Krautbänke, stark abfallende Kanten, gibt es andere Unterstände, wie verankerte Boote oder Schiffe, überhängende Äste oder Sträucher? All das sind Leitfragen, über die man dem Erfolg beim Hechtangeln mit Wobbler ein ganzes Stück näher kommt, denn an genau solchen Stellen sucht ein Raubfisch wie der Hecht sich seine Deckung, um dann aus dem Hinterhalt zuzuschlagen und seine Beute zu attackieren. Sind die potentiellen Hotspots ausfindig gemacht worden, sollte man versuchen den Wobbler so dicht wie möglich an den vermuteten Standplatz heranzuwerfen. Wobei dringend erwähnt werden sollte, dass das Aufschlagen des Köders unmittelbar vor oder neben dem Hecht oftmals wenig fangfördernd ist. Man sollte das Wurfziel eher etwas überwerfen und den Köder anschließend am Hecht vorbeiziehen. Dann stehen die Chancen auf eine Attacke recht gut. Aber auch das Hechtangeln mit Wobbler im Freiwasser ist keinesfalls zu unterschätzen. Nicht selten kommt es vor, dass in einem völlig monotonen Bereich ein Hecht hinter dem Köder auftaucht und wenig später entschlossen zupackt. Die beschriebene Angelei kann entweder vom Boot, oder vom Ufer aus betrieben werden. Pauschal zu sagen was besser ist, kann man nicht, denn letztendlich kommt es darauf an, wie exakt man die einzelnen Spots anwerfen kann. Je nach deren Beschaffenheit kann der Vorteil dann entweder auf Seiten des Ufer- oder eben des Bootsanglers liegen. Ein wesentlicher Vorteil beim Hechtangeln mit Wobbler vom Boot aus, ist aber definitiv die hohe Flexibilität in der Platzwahl. Der Bootsangler kann Plätze ansteuern, an die ein Uferangler niemals rankommen könnte.

Gute Wobbler zum Hechtangeln findest du hier: Wobbler


Hechtangeln mit Wobbler - was bedeutet Schleppfischen?

Eine besondere Art vom Freiwasser Hechtangeln mit Wobbler ist das Schleppfischen. Im Regelfall betreibt man diese Angelei vom Boot aus. Der oder die Wobbler werden bei langsamer Fahrt in einiger Entfernung hinter dem Boot hergezogen. Dadurch gelingt es dem Angler innerhalb kürzester Zeit sehr große Areale eines Gewässers abzuangeln und entsprechend hoch ist die Chance, dabei auf einen Hecht zu stoßen und einen Biss zu erhalten. Je nach Gewässertiefe und anderen Rahmenbedingungen hat man beim Hechtangeln mit Wobbler die Wahl zwischen flachlaufenden und tieflaufenden Wobblern. Flachlaufende Wobbler tauchen, wie der Name bereits erahnen lässt, nur recht flach. Tieflaufende Wobbler gehen richtig auf Tiefe und holen die Hechte dort ab, wo sie auf ihre Beute lauern. Beifänge wie Zander, Rapfen, große Barsche oder gar Welse sind bei dieser Art vom Hechtangeln mit Wobbler keine Seltenheit und sorgen zusätzlich für Spannung und Abwechslung.


Hechtangeln mit Wobbler - worauf sollte man beim Wobbler achten?

Bei der Auswahl der Köder für das Hechtangeln mit Wobbler gibt es einige Kleinigkeiten, auf die der Angler achten sollte. Zum einen sollte überprüft werden, ob der Wobbler mit seiner Tauchtiefe zu dem individuellen Anwendungsfall des Anglers passt. Weiterhin sollte man sich die einzelnen Komponenten des Wobblers genau ansehen. Vor allem sollten die Sprengringe und Angelhaken von guter Qualität sein. Zu schwache Komponenenten können beim Hechtangeln mit Wobbler ärgerliche Fischverluste nach sich ziehen. Deshalb ist es falsch, bei der Anschaffung eines Wobblers am falschen Ende zu sparen oder einen Köder mit zu schwachen Komponenten einzusetzen. Denn was nutzt es, wenn später am Wasser der große Hecht zwar gehakt, aber nicht gelandet werden kann? Außerdem gibt es Wobbler mit und ohne Rasseln. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Viel mit Rasseln beangelte Hechte werden oft weniger gerne auf einen Wobbler mit, als auf einen Wobbler ohne Rasseln beißen. Bei der Farbe gehen die Meinungen natürlich auch auseinander und es gibt vermutlich so viele Ansichten wie Angler. Die Farben Rot und Weiß in Kombination, sowie Barsch- oder Hechtimitationen haben in den vergangenen Jahren häufig ihre Fängigkeit beim Hechtangeln mit Wobbler unter Beweis gestellt und sind oft für viele Hechtfänge verantwortlich. Außerdem ist es häufig ratsam, sich bei der Köderwahl für das Hechtangeln mit Wobbler von anderen Anglern abzuheben. Hat ein Hecht schlechte Erfahrungen gesammelt, ist er häufig misstrauischer und schwerer zum Anbiss verleiten.

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13.10.2017 08:45 von Daniel Schulze

Karpfenrute

Karpfenrute - wer auf Karpfen losziehen möchte, muss sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen, welches Gerät man dazu am besten verwendet. Vor allem bei der Auswahl der Karpfenrute gehen die Meinungen der Karpfen-Spezialisten auseinander. Es gibt Ausführungen, die sich durch ihre Eigenschaften grundsätzlich voneinander unterscheiden. Der Angler muss letztendlich entscheiden, welche Eigenschaften die Karpfenrute haben muss, damit sie möglichst exakt zu den Anforderungen passt, die das Angeln an seinem Gewässer an ihn stellt.


KarpfenruteKarpfenrute - was bedeuten die Abkürzungen ft und lbs?

Die Angaben, an denen man sich orientieren kann, um sich für seinen persönlichen Favoriten zu entscheiden, sind das Wurfgewicht und die Länge der Rute. Diese Angaben sind bei einer Karpfenrute meistens in den englischen Maßeinheiten lbs und ft angegeben . Lbs steht für pound und bezieht sich auf das Wurfgewicht, ft steht für feet und gibt die Länge an. Ein pound steht bei der Angabe des Wurfgewichtes einer Karpfenrute für etwa eine Unze, also etwa 28 Gramm. Das bedeutet, eine Rute, die mit 2 lbs angegeben ist, verfügt ungefähr über ein Wurfgewicht von 56 Gramm. Ein feet steht für circa 33 Zentimeter. Eine Karpfenrute, die mit 12 ft angegeben ist, besitzt also eine Länge von 396 Zentimeter.


Karpfenrute - was sollte sie haben für weite Würfe?

Es gibt Situationen, in denen man sehr weit werfen muss, um den Köder mit der Karpfenrute dorthin zu katapultieren, wo man die Fische vermutet. Da man beim Karpfenangeln in der Regel recht schwere Bleie verwendet, muss die Karpfenrute für weite, engergiegeladene  Würfe ein recht hohes Wurfgewicht vorweisen können. Es ist jedoch nicht nur das Wurfgewicht, von dem die weiten Würfe abhängen, sondern eher die Kombination mit der Rutenlänge. Je länger die Karpfenrute ist, desto länger ist der Hebel, der dem Karpfenangler zur Verfügung steht, um Kraft auf das Blei und die Montage auszuüben. Modelle mit 12 feet gehören mit ihren knapp 396 Zentimeter zu den langen Ausführungen. Viele setzen auf zehn und elf feet lange Stöcke. Ein entscheidender Nachteil, den lange Ruten mit sich bringen, ist das verhältnismäßig große Transportmaß.


Karpfenrute - was sollte sie haben für harte Drills?

Je weniger Wurfgewicht eine Karpfenrute besitzt, desto weicher ist sie in der Regel. Und je weicher die Rute ist, desto weniger Gewalt hat der Angler über den kämpfenden Fisch. Gerade dann wenn man in Gewässern angelt, in denen viele Hindernisse den Drill erschweren, sind weiche Ruten fehl am Platz. Denn man schafft es mit ihnen einfach nicht gut, die Karpfen zuverlässig von Ästen und umgestürzten Bäumen fernzuhalten. Mit etwas kraftvolleren Blanks lassen sich die gebartelten Rüssler wesentlich besser lenken, leiten und kontrollieren, was zu besseren Drillergebnissen führt. Zu harte Ruten sind hingegen auch nicht optimal, da mit ihnen die Gefahr besteht, dass der Fisch ausschlitzt. Vor allem in der Endphase des Drills, wenn der Fisch mit seinen harten Kopfschlägen gegen eine zu harte Rute zieht, kommt es häufig vor, dass sich der Haken aus dem recht weichen Karpfenaul rausarbeitet. Früher oder später kann die Schnur erschlaffen, der Fisch ist weg und dem Angler bleibt nichts, außer hängende Schultern und ein langes Gesicht.


Karpfenrute - worauf sollte man bei den Rutenringen achten?

Auch die Rutenringe können entscheidene Auswirkungen auf die erreichbaren Wurfdistanzen haben. Ringe mit zu kleinem Durchmesser behindern das Ablaufen der Schnur beim Wurf. Große Durchmesser begünstigen das Abwickeln hingegen, sodass ein gutes Werfen ermöglicht wird.


Karpfenrute - was kostet sie?

Auch beim Thema Karpfenrute ist es so, wie in vielen anderen Bereichen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die günstigsten Modelle sind ab circa 30 Euro erhältlich. Bei diesen Ruten macht sich der geringe Preis allerdings häufig auch in der Qualität bemerkbar. Für den Angeleinsteiger oder Gelegenheits-Karpfenangler, kann eine solche Rute aber interessant sein, um das Karpfenangeln auszuprobieren. Derjenige, der gleich etwas mehr Geld investiert, spürt dies zumeist in der Qualität. Rutenausführungen, die bei etwa 80 bis 100 Euro liegen, lassen sich häufig sehr gut zum Angeln auf Karpfen einsetzen. Gerade für Angler, die nur eine Rute für gelegentliche Ansitze benötigen, können in dieser Preisklasse eine für sie sehr gute Lösung finden. Die meisten gängigen Karpfenruten bewegen sich jedoch oft auch in einem Bereich zwischen 150 und 200 Euro. Ihrer Entwicklung liegen allerdings häufig auch die Erfahrungen sehr guter Karpfenangler zugrunde. Dies spiegelt sich in der Auswahl der einzelnen Komponenten und in ihrer Kombination wieder. Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, welche Anforderungen und Ansprüche er an seine Karpfenrute stellt, um eine für sich passende Angelrute auszuwählen.

Gute Karpfenruten findest du hier: Karpfenrute

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10.10.2017 15:14 von Daniel Schulze

Spinnfischen Rhein

Spinnfischen Rhein - der Rhein ist ein Fluss, der eine unglaubliche Masse an Wasser führt. Starke Strömung und ein abwechlungsreiches Erscheinungbild charakterisieren den größten Strom Deutschlands. Aufgrund seines Facettenreichtums bietet er jede Menge Möglichkeiten Angelköder einzubringen. Das gilt auch für das Spinnfischen. Deshalb haben wir uns heute einmal dem Thema "Spinnfischen Rhein" verschrieben und gehen dabei speziell auf zwei Zielfischarten ein.


Spinnfischen RheinSpinnfischen Rhein - auf welche Fische kann man angeln?

Wer das Vorhaben Spinnfischen Rhein in die Tat umsetzen möchte, der hat zunächst eine sehr große Auswahl, was den Zielfisch betrifft, auf den die Vorgehensweise speziell abgestimmt werden soll. Typische Verdächtige wie Hecht, Barsch, Zander und Döbel kommen einem jeden Angler sofort in den Sinn, wenn die Schlagwörter Spinnfischen Rhein fallen. Wir möchten uns in dieser Abhandlung allerdings mit zwei besonders starken Kämpfern beschäftigen. Zwei Raubfische, die den Köder nicht nur knallhart attackieren, sondern auch im Anschluss alles in die Wagschale werfen, um den Kampf gegen den Angler und sein Angelgerät zu gewinnen. Es handelt sich dabei, wie sich viele von euch sicherlich schon denken konnten, um den Wels und den Rapfen.


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Welse?

Um den Plan Spinnfischen Rhein auf Waller erfolgreich zu gestalten, muss zunächst die passende Stelle gefunden werden. Grundsätzlich eignen sich dazu alle Plätze, an denen das Wasser aufgeschäumt wird, oder einen markanten Strömungsverlauf aufweist. Turbinenausläufe, Buhnen und Mündungsbereiche von Altarmen sind hier zielführende Anhaltspunkte. Aber auch all das, was dem Wels Deckung bietet, ist es immer Wert, mit der Spinnrute angeworfen zu werden. Typische Unterstände für Waller sind umgestürzte und im Wasser liegende Bäume, überhängende Äste und Sträucher, die Bereiche rundum Brückenpfeiler, Steganlagen und über einen längeren Zeitraum verankerte Boote oder Schiffe. An all diesen Orten findet der Dunkelheit liebende Fisch die Deckung, die er so sehr liebt und braucht, um sich auszuruhen, zu verdauen und zu verharren, bis der nächste Beutezug in Angriff genommen wird. Typische Spinnköder, die für das Projekt Spinnfischen Rhein genutzt werden können, um Welse zu fangen, sind große Blinker und Gummifische in verschiedenen Größen. Wichtig bei der Verwendung von Gummifischen ist, dass man auf stabile Jighaken setzt. Nichts ist ärgerlicher als ein durch Materialverschleiß verlorener Fisch. Mit diesen Ködern wirft man die vermuteten Stand- bzw. Raubplätze der Waller an. In welcher Wasserschicht der Köder geführt werden muss, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich ist es deshalb ratsam die einzelnen Wasserschichten der Spots mit vielen Würfen abzusuchen, bis man früher oder später auf die Welse stößt. Die Augen und Ohren offen zu halten, liefert wichtige Informationen für jeden, der sein Vorhaben Spinnfischen Rhein mit einem Waller krönen möchte. Als Gerät kommen 270 bis 300 Zentimeter lange Ruten mit einem Wurfgewicht von etwa zwischen 30 und 180 Gramm zum Einsatz. Bestückt mit einer robusten Rolle der Größe 5000 bis 6000, erhält man eine verlässliche Kombo. Als Hauptschnur kommen geflochtene Schnüre in Frage, die idealerweise einen Durchmesser von 0,35 bis 0,40 Millimeter aufweisen. Vorfächer in Längen von 60 bis 80 Zentimeter mit einem Durchmesser von ca. 1,2 Millimeter runden das Paket ab. Ans Ende des Vorfachs, sollte ein Karabinerwirbel geknotet werden, damit schnelle Köderwechsel möglich sind.

Gute Spinnruten zum Wallerangeln findest du hier: Wallerruten


Spinnfischen Rhein - wie fängt man Rapfen?

Für das Spinnfischen Rhein stellt der Rapfen einen sehr interessanten Zielfisch dar. Buhnen, Strömungskanten oder Steinpackungen bieten gute Fanggründe für Rapfen. Besonders wenn die großmäuligen Räuber ganz dicht an der Packung stehen, bietet das dem Angler aussichtsreiche Chancen. Am besten lässt man sich in solchen Momenten mit dem Boot an der Steinpackung entlang treiben und wirft den Köder so dicht wie möglich an die Steine heran. Dreißig Zentimeter mehr oder weniger können bei dieser Angelei bereits über Sieg und Niederlage entscheiden. Meistens erfolgen die Attacken der Rapfen kurz nach dem Aufschlagen des Köders auf die Wasseroberfläche. Das Unterfangen Spinnfischen Rhein auf Rapfen gelingt sehr gut mit kleinen Spinnern, die an einem ca. 0,30er Flurocarbon-Vorfach und einer 0,17 Millimeter dicken, geflochtenen Hauptschnur in Richtung der Steinpackung befördert werden. Wichtig ist, dass die Spinner sauber drehen. Modelle, die sich regelmäßig verhaken und sich dadurch selbst in ihrere Drehfreudigkeit behindern, scheiden aus. Oftmals hat man beim Vorbeidriften nämlich nur eine einzige Chance, den gewünschten Platz anzuwerfen und deshalb muss jeder Wurf sitzen. Wer nicht auf ein Boot zurückgreifen kann, der bertreibt das Vorhaben Spinnfischen Rhein vom Ufer aus. Buhnen und flache Kiesbänke in bzw. auf denen die silbernen Raufische ihre Beute jagen, sind problemlos zu Fuß erreichbar und bringen regelmäßig gute Fische hervor. Als Orientierungshilfen sollte man sich dabei wieder voll und ganz auf Augen und Ohren verlassen. Denn überall dort, wo Kleinfische panisch auseinanderspritzen, sind die Rapfen oft nicht weit.


Spinnfischen Rhein - Abwechslung und Spannung

Ihr seht, das Thema Spinnfischen Rhein bringt jede Menge Abwechlung mit sich, da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt Fische zu fangen. Außerdem weiß man nie, was sich als nächstes am Köder vergreift, weil am Rhein zu jeder Zeit der absolute Ausnahmefisch einsteigen kann.

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07.10.2017 19:45 von Daniel Schulze

Karpfenrigs

Karpfenrigs - das moderne Karpfenangeln ist mittlerweile zur Leidenschaft sehr vieler Petri-Jünger geworden. Die Entwicklung steht niemals still, ständig entstehen neue Techniken und Fang-Strategien. Es wird getüfelt, probiert und getrickst, mit dem Ziel möglichst konstant am Fisch zu bleiben. Vor allem im Bereich der Montagen ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten. Es gibt deshalb unzählige verschiedene Karpfenrigs, die alle unterschiedliche Daseinsberechtigungen vorzuweisen haben. Um unseren Lesern einen Überblick und eine Orientierungshilfe zu liefern, haben wir in diesem Text einige der bekanntesten Karpfenrigs aufgelistet. Wir gehen dabei auf die sinnvollsten Einsatzgebiete und die typischen Anwendungskriterien der verschiedenen Karpfenmontagen ein.


KarpfenrigsKarpfenrigs - das Anti-Blow-Out-Rig

Bei dem Anti-Blow-Out-Rig liefert der Name im Grunde genommen schon die vollständige Erklärung. Es handelt sich dabei um ein Karpfenrig, das es dem Karpfen nahezu unmöglich macht, den Köder nach der Aufnahme wieder auszuspucken. Dazu wird auf dem Hakenschenkel ein Ring integriert, der dort frei hin und her gleiten kann. Der Ring wird vom Haar der Montage durchlaufen und auf diese Weise davor bewahrt, dass er komplett vom Haken rutscht. Bei anderen Karpfenrigs besteht die Möglichkeit, dass der Haken nicht fassen kann, weil der Fisch den Köder nur kurz einsaugt und diesen samt Haken wieder ausspuckt. Beim Anti-Blow-Out-Rig rutscht der Ring beim Versuch des Karpfens, den Köder loszuwerden, bis zum Hakenöhr, wodurch dem Karpfen dieser Versuch oft misslingt und der Haken in der Lippe greifen kann. Es entsteht ein sehr effizienter Hakeffekt. Gefischt wird dieses Rig mit sinkenden Ködern.


Karpfenrigs - das Stiff Rig

Das Stiff Rig gehört zu den Klassikern unter den Karpfenrigs. Oftmals werden Vorfächer aus geflochtenem Vorfachmaterial verwendet. Sie haben die Eigenschaft, dass sie sehr weich und flexibel sind und deshalb vom Karpfen aufgenommen werden können, ohne dass dieser große Gefahr wittert. Der große Nachteil geflochtener Vorfächer besteht allerdings darin, dass der Karpfen das weiche Material recht leicht wieder ausblasen kann. Beim Stiff Rig ist dies ganz anders. Es wird aus monofilem Vorfachmaterial gebunden und ist dadurch wesentlich steifer als herkömmliche Karpfenrigs. Es fällt dem Karpfen wesentlich schwerer ein steifes Rig wieder loszuwerden, was den Hakeffekt begünstigt. Besonders beim Angeln in klaren Gewässern gehört das Stiff Rig zu den effektivsten Karpfenrigs, weil es dort wegen seiner transparenten Optik für die Fische nur sehr schwer erkennbar ist.


Karpfenrigs - das Chod Rig

Das Chod Rig zählt ebenfalls zu den sehr bekannten Karpfenrigs. Die Verwendung macht überall dort Sinn, wo man entweder weichen Gewässerboden oder leichten Krautbewuchs vorfindet. Denn durch die Bauart dieses Karpfenrigs kann das Blei im Schlamm einsinken, ohne dass der Köder hinterhergezogen wird. Da das Chod Rig mit Pop Ups gefischt wird, ist auch ein leichter Krautbewuchs kein Problem, da der Köder leicht über dem Bewuchs schwebt. Ideal eignet sich das Karpfenrig auch, wenn man seine Montagen werfen muss, denn es kann sich, aufgrund seiner Bauweise nicht so leicht vertüdeln. Alles in allem gehört das Chod Rig zu den effektiven Karpfenrigs und spielt deshalb bei der Angelei vieler Karpfen-Interessenten eine entscheidende Rolle.


Karpfenrigs - Triggalink Rig

Das Triggalink Rig gehört zu der Gruppe der Karpfenmontagen, die ihren Namen wegen des verwendeten Vorfachmaterials erhalten. Triggalink ist die Bezeichnung für ein spezielles Material, welches, sobald es sich mit Wasser vollgesaugt hat, eine gewisse Dehnbarkeit erhält. Je nach Länge des Vorfachs ist eine Dehnung von ein bis zwei Zentimetern möglich. Dadurch spürt der Karpfen bei der Aufnahme des Köders keinen oder nur sehr wenig Widerstand, was bei ihm keinen Argwohn aufkommen lässt. Gerade an Gewässern wo sehr viel auf Karpfen geangelt wird und die Fische die meisten Karpfenmontagen bereits kennen, kann das Triggalink Rig dem Angler den entscheidenden Vorteil liefern. Wer den Hakeffekt zusätzlich begünstigen möchte, kann das dieses Rig mit einem Kurv Shank Haken fischen. Bei diesen Haken ist der Schenkel von Werk aus gebogen und das Öhr nach innen gebogen. Der Line Aligner-Effekt, den man normalerweise durch den Einsatz von Schrumpfschlauch erreicht, ist hier allein durch die Form des Haken gegeben. Die Fangergebnisse, die in den letzten Jahren mit diesen Greifern an den verschiedenen europäischen Karpfengewässern gelungen sind, sprechen für sich.

Guten Karpfenhaken findest du hier: Karpfenhaken


Karpfenrigs - der Schlüssel heißt Festblei

Natürlich können wir hier nur einige Karpfenvorfächer aufgreifen und ansprechen, weil die Auflistung aller existierenden Rigs den Rahmen eines solchen Artikels sprengen würde. Deshalb sind diese Ausführungen als ein kleiner Auszug der gesamten Rig-Möglichkeiten zu sehen. Für das Funktionieren der Karpfenrigs ist es allerdings wichtig, dass man stets mit einem Festblei agiert. Das bedeutet, dass das Blei so in die Montage integriert wird, dass der Karpfen die Schnur nicht frei hindurchziehen kann. Nur so erhält der Fisch den Gegenzug, der benötigt wird, damit der Haken sauber in seinem Maul fassen kann.

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04.10.2017 11:16 von Daniel Schulze

Spinnfischen auf Hecht

Spinnfischen auf Hecht - der Hecht gehört zu den Raubfischen, die ihre Jagdmethoden perfektioniert haben. Blitzschnell stoßen sie aus der Deckung zu und schnappen sich ihre Beute. Um einen Hecht zu fangen, muss man ihm den Köder auf eine sehr natürliche Art und Weise präsentieren. Der Angler hat hierzu grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Das Angeln mit Köderfisch oder das Angeln mit Kunstködern. Beim Kunstköderangeln spricht man vom Spinnfischen auf Hecht und genau darauf möchten wir im Folgenden eingehen.


Spinnfischen auf HechtSpinnfischen auf Hecht - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen grundsätzlich alle Gewässer in Frage, in denen ein nennenswerter Hechtbestand vorhanden ist. Egal ob im fließenden, oder im stehenden Gewässer. Für den Angler stehen in beiden Gewässertypen zahlreiche Spots zur Verfügung, an denen man auf die Raubfische stoßen kann. Einzig und allein in sehr stark verkrauteten Gewässern fällt das Spinnfischen auf Hecht schwer, weil sich der Köder ständig im Kraut verfängt und dadurch seine Fängigkeit verliert.


Spinnfischen auf Hecht - welche Plätze sollte man aufsuchen?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen viele verschiedene Plätze in Frage. Eines sollten sie jedoch alle gemeinsam haben - sie sollten dem Hecht Deckung bieten, hinter der er seiner Beute auflauern kann, um sich dann pfeilschnell drauf zu stürzen. Umgestürzte Bäume, freigespültes Wurzelwerk von Bäumen, weit über das Wasser ragende Äste, Seerosenfelder, Krautfahnen, Steganlagen, dauerhaft verankerte Boote, Brückenpfeiler und teilweise auch Spundwände gehören zu den absoluten Top-Spots für Hecht. Aber auch an stark abfallenden Kanten im Gewässergrund, oder im Umfeld sogenannter "Barschberge" ist immer mit einem Hecht zu rechnen. Als Barschberge werden punktuelle Erhebungen am Boden des Gewässers bezeichnet.


Spinnfischen auf Hecht - welche Köder verwendet man?

Wer beim Spinnfischen auf Hecht zum Erfolg kommen möchte, dem stehen jede Menge verschiedene Köder zur Auswahl. Für das Spinnfischen auf Hecht kommen unter anderem Gummifische, Jigs, Spinner, Blinker, Wobbler und Jerkbaits in Frage. Sogar Köderfische können beim Spinnfischen auf Hecht eingesetzt werden. Dazu nimmt man sich ein Drachkovitch-System zur Hand, befestigt den handlangen Köderfisch und kann ihn dann benutzen wie einen Kunstköder. Deim Drachkovitch-System wird der besagte Köfi mit einem Draht an einem Bleikopf befestigt und mit einem Haken versehen. Der Angler erhält dadurch einen Köder, der nicht nur optische Reize aussendet, sondern zudem auch noch den Geruchssinn der Hechte anspricht. So entsteht ein sehr verlockender Happen, dem kaum ein Raubfisch widerstehen kann.

Gute Spinner zum Hechtangeln findest du hier: Spinner


Spinnfischen auf Hecht - welche Montage kommt zum Einsatz?

Die Montage für das Spinnfischen auf Hecht ist sehr simpel. Am Ende der bestenfalls geflochtenen und circa 0,17 Millimeter dicken Hauptschnur wird zunächst ein Stahlvorfach befestigt. Geflochten sollte die Hauptschnur deshalb sein, weil man durch ihre fehlende Dehnung einen sehr direkten Kontakt zum Köder erhält, wie man ihn mit einer monofilen Schnur nicht erreichen würde. Dadurch lässt sich der Köder exakter führen und ein Biss kann besser verwertet werden. Am Ende des Stahlvorfachs sollte sich ein Karabiner befinden, damit man bei Köderwechseln während des Angelns nicht zu viel Zeit verliert. In diesen Karabiner wird dann der Köder eingehängt, dem der Angler zum Zeitpunkt des Angelns das größte Vertrauen schenkt.


Spinnfischen auf Hecht - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Spinnfischen auf Hecht kann der Angler mit allen Fischgrößen rechnen, die das Gewässer zu bieten hat. Vom Nachwuchsräuber bis hin zum Ausnahme-Tier kann jederzeit alles passieren. Allerdings muss man auch deutlich sagen, dass große erfahrene Fische im Verlauf ihres Lebens schon sehr viele Kunstköder präsentiert bekommen haben. Entsprechend groß ist ihr Erfahrungsschatz, was es sehr schwierig macht, die ganz alten Exemplare mit einem Kunstköder zu einem Biss zu verleiten. Wenn es dann jedoch gelingt, erfolgt ein knallharter Einschlag und der Tanz beginnt.


Spinnfischen auf Hecht - fischt man vom Ufer oder vom Boot?

Grundsätzlich kann das Spinnfischen auf Hecht sowohl vom Ufer, als auch vom Boot aus erfolgen. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass man sich weder ein oftmals teures Boot anschaffen, noch einen Bootsführerschein erwerben muss. Dadurch ist der Material-Aufwand, der betrieben werden muss, sehr gering. Kein Schleppen, keine langen Vorbereitungszeiten. Der Angler schnappt sich nur seine Rute und einen Rucksack mit Kleinteilen und schon kann es losgehen. Allerdings ist es auch so, dass man beim Spinnangeln auf Hecht vom Ufer aus, nur eine begrenzte Anzahl an potentiellen Spots zur Verfügung hat. Im Normalfall unterliegen diese Plätze auch einem recht hohen Angeldruck, wodurch die Fische die Kunstköder nicht mehr arglos annehmen. Wer vom Boot aus angelt ist hier klar im Vorteil. Natürlich ist es etwas teurer und auch aufwendiger, allerdings erreicht man mit dem schwimmenden Untersatz auch Plätze, die von vielen anderen nicht erreicht werden. Dadurch fischt man unvoreingenommene Fische an, die den Köder oft wesentlich unbedachter attackieren.

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