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31.08.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hartmais

Hartmais - Mais ist ein im Angelbereich sehr weit verbreiteter Köder. Viele Angler schwören auf die Fängigkeit der gelben Körner. Allerdings wird meistens der im Discounter erhältliche, weiche Dosenmais verwendet, weil er sich durch seine Konsistenz mühelos am Haken befestigen lässt und durch sein Aroma viele Fische zum Anbiss verleitet. Die Eigenschaften von Hartmais unterscheiden sich stark von denen des Dosenmais und dennoch ist es ein ausgezeichneter Köder.


Hartmais - was versteht man darunter?

Als Hartmais werden getrocknete Maiskörner bezeichnet, die in diesem Zustand eine enorme Härte aufweisen. Sie lassen sich nicht ohne weiteres auf einen Haken auffädeln. Mit einigen kleinen Kniffen und Vorbereitungen, schafft man es jedoch die Vorteile des Hartmais für sich zu nutzen. Beziehen kann man den Mais zumeist in großen Gebinden in Tierfutter-Vertrieben oder an Getreide-Annahmestellen für landwirtschaftliche Erzeugnisse.


HartmaisHartmais - wie sollte man ihn vorbereiten?

Man kann Hartmais entweder als Futter zum Anlegen von Futterplätzen, oder direkt als Hakenköder nutzen. Unabhängig vom Verwendungszweck sollte der Mais vor dem Einsatz eingeweicht werden. Dazu füllt man den trockenen Mais am besten in einen Eimer und befüllt diesen zusätzlich mit Wasser. Anschließend wird der Eimer mit einem Deckel verschlossen. Dabei sollte man beachten, dass der Mais beim Quellen stark an Volumen gewinnt. Um den Quellprozess zu beschleunigen ist es hilfreich den Mais-Wasser-Aufguss großer Wärme auszusetzen. Dazu positioniert man den Eimer entweder im Heizungskeller, oder in der warmen Sommersonne. Vor allem in der Sonne wird sich der Deckel bereits nach kurzer Zeit wölben. Öffnet man dann den Deckel, wird man sofort einen säuerlichen Geruch wahrnehmen. Daran erkennt man, dass der Mais bereits mit der Gärung begonnen hat. In diesem Stadium scheidet er für die Verwendung als Fischköder aber keinesfalls aus, im Gegenteil! Je mehr der Mais stinkt, desto attraktiver ist er für die Karpfen. Er beschleunigt den Stoffwechsel der Fische und versetzt sie dadurch in einen wahren Fressrausch. Das Gerücht, dass man den Mais nicht trocken füttern darf, weil dies negative gesundheitliche Folgen für die Karpfen haben soll, kann an dieser Stelle entkräftet werden. Dem Karpfen schadet es keineswegs, wenn er die harten Körner frisst. Durch das Aufweichen beschafft sich der Angler lediglich Vorteile für die Lockwirkung und Präsentation. Im gequollenen Zustand sind die Körner immer noch nicht weich genug, um sie sauber auf einen Haken aufzuziehen. Macht aber nichts, denn ihre Konsistenz lässt eine perfekte Befestigung am Haar der Haarmontage zu. Wer dem Mais eine noch bessere Lockwirkung verleihen möchte, kann diesen vor dem Ansitz kurz aufkochen. Er erhält dadurch ein noch intensiveres Aroma.

 

Hartmais - welche Fische lassen sich damit fangen?

Hartmais ist ein Köder, auf den neben den Karpfen auch andere Fischarten sehr gut ansprechen. Schleien, Brassen, Karauschen, Grasfische, Döbel, Barben und selbst große Rotfedern lassen sich mit diesem Köder überlisten. Wer sich zu einem Ansitz mit Hartmais entschließt, kann also mit abwechslungsreichen, spannenden Sessions rechnen.


Hartmais - welche Vorteile bringt er mit sich?

Wer schon öfters mit Dosenmais geangelt hat, der weiß, dass dieser Köder sich nicht eignet, wenn man die Montage auf große Distanzen auswerfen muss. Er ist dafür zu weich und fällt deshalb recht schnell vom Haken ab. Gleiches gilt für den Fall, dass sich kleine Weißfische am Hakenköder zu schaffen machen. Ruckzuck ist der Haken oder das Haar leer und die Montage ist aus dem Rennen. Harter Mais hingegen, ist für all die genannten Situationen bestens geeignet. Er übersteht harte, weite Würfe und sitzt bombenfest am Haar, selbst dann, wenn sich Futterneider daran vergreifen.


Hartmais - welche Nachteile bringt er mit sich?

Als Nachteil kann man für den Mais ganz klar den Umstand nennen, dass er zwingend vorbereitet werden muss, wenn man ihn als Hakenköder verwenden möchte. Das Aufweichen und Kochen nimmt Zeit und Aufwand in Anspruch. Hier hat der Dosenmais ganz klar die Nase vorne. Dose auf und das Angeln kann beginnen.


Hartmais - muss man damit vorfüttern?

Mit Hartmais kann man über mehrere Tage vorfüttern und große Futterplätze anlegen. Je länger der Platz unter Futter steht, desto mehr Fische werden in der Regel darauf aufmerksam. Allerdings kann es auch genügen, nur am Angeltag und dann punktuell auf den Montagen zu füttern. Die jeweilige Vorgehensweise hängt auch immer etwas, von den zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen, ab.


Hartmais - welche Partikel lassen sich damit kombinieren?

Wer den Hartmais in Kombination mit anderen Partikeln füttern möchte, der kann auf Weizen, Hanf, oder Tigernüsse zurückgreifen. Sie werden gemeinsam mit dem Mais eingeweicht oder gekocht. Alle genannten Partikel sind für kleines Geld erhältlich und bieten vor allem den Anglern, die nicht viel Geld für ihr Hobby ausgeben können oder möchten, eine effektive Alternative zu Boilies und Pellets.

 

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28.08.2017 20:00 von Daniel Schulze

Welszubehör

Welszubehör - wenn Angler sich über das Gerät unterhalten, welches man zum Welsangeln benötigt, wird fast ausschließlich über Ruten, Rollen und Schnüre gesprochen. Diese Gegenstände bilden allerdings nur die Basis. Damit Fänge gelingen können, sind viele kleine Helfer nötig. In diesem Text möchten wir das Welszubehör, was sich in der Tasche jedes Walleranglers befinden sollte, durchleuchten. Natürlich könnte man auch diese Liste wesentlich verlängern, wir möchten uns jedoch auf die wichtigsten kleinen Helfer des Welsanglers konzentrieren und deren Vorzüge und Eigenheiten aufzählen.


Welszubehör - Wirbel

Bei den Wirbeln gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Modelle. Wirbel mit und ohne Karabiner. Einige Welsangler vertrauen den Wirbeln mit Karabinern nicht, weil sie in den Einhängern eine Schwackstelle sehen. Es herrscht die Meinung, dass das Material, durch das ständige Öffnen und Schließen und das damit verbundene Biegen, ermüdet und dadurch leichter bricht, wenn Belastungen im Drill auftreten. Andere Angler hingegen, können sich die Karabiner-Wirbel aus ihrem Welszubehör nicht mehr wegdenken. Sie schätzen diese Ausführungen, weil Vorfachwechsel damit innerhalb weniger Sekunden erledigt sind und können es sich nicht vorstellen, für jedes neue Vorfach, das zum Einsatz kommt, neue Knoten in der Montage zu wickeln.


WelszubehörWelszubehör - Haken

Haken zählen natürlich ebenfalls zu den wichtigsten Utensilien im Welszubehör. Zum Welsangeln werden in der Regel Einzelhaken, Zwillingshaken, oder Drillinge verwendet. Unabhängig von der Form, müssen zwei Eigenschaften bei jedem Haken unbedingt vorhanden sein: Schärfe und Stabilität. Die Schärfe ist wichtig, damit der Haken im Maul des Welses zuverlässig greift. Eine hohe Stabilität gewährleistet, dass man auch im Kampf mit einem der ganz großen Fische die Oberhand behält.


Welszubehör - Blei

Wenn man von Welszubehör spricht, dürfen Bleie selbstredend ebenfalls nicht fehlen. Sie dienen wie bei allen anderen Angelarten, bei denen Bleie verwendet werden, dazu, die Montage auf Tiefe zu bringen und sie dort zu halten. Die zum Welsangeln verwendeten Bleie liegen in Gewichtsklassen zwischen 50 und 300 Gramm. Ihre Form kann, je nach Einsatzweck variieren. Es gibt kurze gedrungene und längliche, schlanke Bleie. Einige Angler schwören auf spezielle, ummantelte Bleie. Dieser Beschichtung wird nachgesagt, dass sie die elektromagnetischen Felder, die ein Blei angeblich erzeugt, abschirmt. Dies ist, wenn man den Ausführungen dieser Wallerangler folgt wichtig, weil die Welse diese Felder wahrnehmen und dadurch verschreckt werden können.

Welszubehör - Posen

Wer von Welszubehör spricht, der darf die Posen nicht vergessen. Es gibt sehr viele verschiedene Posenmodelle, die zum Fangen von Welsen dienen. Einige werden klassisch auf der Oberfläche eingesetzt, andere unter Wasser. Auf der Wasseroberfläche dienen sie dazu, die Bisse anzuzeigen und das Bleigewicht zu egalisieren, was besonders beim Abspannen auf weite Distanzen sehr wichtig ist. Unter Wasser werden sogenannte Unterwasserposen genutzt, um den Köder vom Gewässergrund abzuheben und ihn dadurch attraktiver anzubieten.


Welszubehör - Landehandschuhe

Welse werden per Handlandung in der Endphase des Drills gesichert. Dabei greift der Angler dem Wels ins Maul und umfasst den Unterkiefer. Logischerweise gerät wer beim Zupacken in Kontakt mit den zahlreichen kleinen Zähnchen des Welses. Um Verletzungen vorzubeugen, kann man das Welszubehör im Landehandschuhe erweitern. Diese Handschuhe bieten Schutz vor den Zähnen und können zu einer verletzungs- und schmerzfreies Landen des Welses beitragen.


Welszubehör - Zange

Ohne eine Zange ist das Welszubehör nicht komplett. Hauptsächlich wird sie gebraucht, um festsitzende Haken aus dem Fischmaul zu lösen. Gerade bei kleineren Welsen ist es schwer an tiefsitzende Haken heranzukommen, weil das Maul nicht groß genug ist, um den Haken mit der Hand zu lösen. Hier kommen spezielle, extra lange Zangen zum Einsatz mit denen man problemlos weit in den Schlund hinein gelangt. Aber auch in vielen anderen Situationen, beispielsweise bei unerwarteten Reparatur-Arbeiten am Bootsmotor, kann eine Zange hilfreich sein.


Welszubehör - Schere

Beim Welsangeln arbeitet man im Normalfall mit sehr dicken und robusten Schnüren. Damit man diese sauber verarbeiten und durchtrennen kann, sollte zum Wallerzubehör immer auch eine scharfe Schere gehören. Gute Modelle bleiben auch nach vielen Schnitten scharf und ermöglichen dadurch ein sehr sauberes Arbeiten.

Welszubehör - verrottbare Schnur

Wer beim Einsatz von Grundmontagen auf Steine setzt, der sollte diese mit verrottbarer Schnur verbinden. Denn nur wenn die Schnur, die mitsamt des Steins am Gewässergrund zurückbleibt, sich nach einer recht kurzen Zeit vollständig zersetzt, kann man als Angler gewährleisten, dass das Angeln keine unschönen Rückstände im Gewässer hinterlässt. Gerade deshalb, weil wir Angler die Natur so sehr lieben und schätzen, sollte dies von ganz besonderem Interesse für uns sein.

Welszubehör - Abhakmatte

Ohne eine Abhakmatte sollte kein Welsangler ans Wasser fahren, denn sie ist der wichtigste Schutz für die Schleimhaut der gefangenen Fische. Bevor die Welse allerdings auf die Matte gezogen werden, sollte die unbedingt mit viel Wasser übergossen werden. Denn nur eine nasse Abhakmatte kann den Effekt erzielen, den der Angler sich von ihr erhofft.

Gutes Welszubehör zum Wallerangeln findet ihr hier: Welszubehör

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25.08.2017 20:00 von Daniel Schulze

Angeln auf Hecht mit Köderfisch

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - gerade im Herbst und im Winter, wenn die Temperaturen sinken und das Angeln auf viele andere Fischarten sehr schwierig wird, steht ein ganz bestimmter Fisch im Fokus der Angler - der Hecht. Neben den unzähligen Varianten an Gummifischen und anderen Kunstködern, die mit verschiedenen Führungstechniken durch die Gewässer gekurbelt werden können, ist vor allem das Angeln auf Hecht mit Köderfisch eine sehr effektive Angelmethode. Da diese Art der Angelei jedoch etwas in Vergessenheit geraten ist, möchten wir mit diesem Artikel aufzeigen, was es zu beachten gibt und mit welcher Vorgehensweise man das Angeln auf Hecht mit Köderfisch erfolgreich bestreiten kann.


Angeln auf Hecht mit Köderfisch - welche Montagen kommen dafür in Frage?

Für das Angeln auf Hecht mit Köderfisch gibt es grundsätzlich drei sehr bekannte und sehr gute Methoden. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten dazu zusammengefasst.

Angeln auf Hecht mit KöderfischAngeln auf Hecht mit Köderfisch - Posenmontage

Die Posenmontage ist sehr simpel aufgebaut. Sie besteht aus einem 50 bis 70 Zentimeter langen Stahlvorfach, aus einem Wirbel, aus einer Pose und der entsprechenden Bebleiung. Sehr gut kann man hierzu eine Raubfischpose mit innerer Schnurführung einsetzen. Der Köderfisch kann mit der Pose flexibel angeboten werden. Man kann die Schichten von knapp unter der Oberfläche bis kurz über dem Gewässergrund bestens absuchen und stößt dadurch früher oder später auf lauernde Hechte.

Gute Posen zum Hechtangeln findest du hier: Raubfischposen

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - Segelposenmontage

Die Segelpose gleicht in ihrem Aufbau sehr stark der oben erwähnten Posenmontage. Einziger konkreter Unterschied ist die Form der Pose. Denn Segelposen verfügen nicht über eine herkömmliche Antenne, sondern über ein buchstäbliches Segel, welches dazu da ist, dem Wind Angriffsfläche zu bieten. Dadurch wird die Pose und natürlich auch der Köder bei aufkommendem Wind in eine konstante Drift versetzt. Auf diese Art und Weise gelingt es dem Angler ohne zusätzlichen Aufwand immense Wasserflächen abzusuchen und auf Distanzen zu angeln, die er per Wurf niemals hätte erreichen können.

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - Grundmontage

Die Grundmontage besteht aus einem Stahlvorfach, aus einem Wirbel und einem Grundblei. Der Köder wird mit dieser Montage am Gewässerboden abgelegt. Es kommt nicht selten vor, dass sich gerade größere Hechte als Sammler erweisen, welche den Grund nach toten Fischen absuchen und genau für diese Fische ist diese Präsentationsart sehr gut geeignet. Die Rute wird dabei auf einem elektronischen Bissanzeiger abgelegt und die Rolle geöffnet, damit der Hecht nachdem er den Köderfisch aufgenommen hat widerstandsfrei Schnur nehmen kann und keinen Verdacht schöpft. Man sollte bei dieser Methode jedoch darauf achten, dass man sie nicht an Flüssen und Seen einsetzt, wo vermehrt mit Krebsen zu rechnen ist, da sie den Köder in Windeseile zerlegen. Und wenn doch, sind regelmäßige Köderkontrollen beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch empfehlenswert.

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - welche Köderfische kommen in Frage?

Als Köder kommen beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch sowohl tote Süßwasser- als auch Salzwasserfische zum Einsatz. Richtig gut funktionieren große Rotaugen, kleine Brassen, mittelgroße Döbel und Barsche, sowie Aal-Stücke. Ob man diese Fische nun frisch anbietet, oder ob man sie frühzeitig beschafft und sie einfriert, damit man sie zum Zeitpunkt des Angelns parat hat, ist jedem selbst überlassen. Meistens ist die zweite Variante allerdings effizienter, da man so jederzeit über eine vernünftige Anzahl guter Köderfische verfügt und nicht darauf angewiesen ist, kurz bevor das Angeln auf Hecht mit Köderfisch startet, die Stipprute zu schwingen. Neben den Süßwasserfischen kommen auch Sardinen, Makrelen, Stinte oder Heringe für das Angeln auf Hecht mit Köderfisch in Frage. Sie sind in den meisten Kühltheken von Discountern für kleines Geld zu finden und stellen tolle Hechtköder dar. Der neue, unbekannte Geruch ist für die Hechte sehr interessant und verleitet sie oftmals zum Biss. Selbst dann, wenn sie eigentlich gar nicht fressen wollen.

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - wann sollte der Anhieb erfolgen?

Beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch beginnt die Pose beim Biss meistens zu wandern. Der Hecht schwimmt ein Stück mit dem Köfi im Maul, bis er schließlich anhält. Wenn er abstoppt, ist das für den Angler das Zeichen, dass der Hecht jetzt damit beginnt, den Köderfisch, den er zuerst quer gepackt hat, zu drehen und zu fressen. Beginnt die Pose nach der kurzen Pause wieder damit zu wandern, ist das für den Angler das Zeichen, dass der Köder geschluckt hat. Meist lässt sich der Anhieb gut setzen, wenn der Hecht anhält, um den Köder zu schlucken. Je nach Köderfischgröße, kann der Anhieb früher oder später erfolgen. Angelt man mit eher kleinen Köderfischen, kann man in der Regel früher anschlagen, als beim Angeln mit einem sehr großen Köderfisch, da der Hecht hier länger braucht den Köder zu drehen und zu schlucken. Man wird mit der Zeit ein gutes Gefühl dafür entwickeln, wann der richtige Zeitpunkt für den Anhieb beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch ist.

 

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22.08.2017 16:17 von Daniel Schulze

Helikopter Rig

Helikopter Rig - das moderne Karpfenangeln ist sehr facettenreich. Es gibt viele verschiedene Anforderungen, die vom Angler erfüllt werden müssen, wenn er konstant Fische fangen möchte. Anpassung lautet das Stichwort. Die perfekte Anpassung an jegliche Situationen gelingt vor allem durch den Einsatz unterschiedlicher Montagen und Rigs. Glücklicherweise gibt es für nahezu jede Situation die entsprechende Montage, was dem Angler ein sehr großes Maß an Flexibilität erlaubt. Dieser Artikel befasst sich mit dem sogenannten Helikopter Rig, durchleuchtet seinen Aufbau und seine Einsatzgebiete.


Helikopter RigHelikopter Rig - woher hat es seinen Namen?

Dadurch, dass das Helikopter Rig auf die Art und Weise gebunden wird, wie es im folgenden Text beschrieben wird, dreht sich das Vorfach beim Auswerfen in einem  90-Grad-Winkel um den Rest der Montage. Dadurch entsteht ein Bild, das unweigerlich an die rotierenden Rotorblätter eines Hubschraubers, respektive eines Helikopters erinnert.

Helikopter Rig - für welche Situationen am Wasser eignet es sich?

Grundsätzlich eignet sich das Helikopter Rig für zwei Situationen: Für das Angeln in Gewässern mit schlammigem Boden und für Gewässer, an denen man sehr weit werfen muss und sichergehen will, dass sich nichts überschlägt oder verwickelt. Beim Angeln an schlammigen Gewässern entsteht für den Angler oft das Problem, dass das Blei in die weichen Ablagerungen von Sediment einsinkt. Im ungünstigsten Fall wird der Köder vom Blei mit in den Schlamm gezogen. Unter diesen Umständen kann die Montage nicht wie gewünscht zum Biss führen, geschweige denn einen vernünftigen Hakeffekt erzielen. Beim Helikopter Rig ist dies anders. Denn selbst wenn das Blei mehrere Zentimeter tief in den Grund einsinkt, bleibt der Hakenköder, dank der durchdachten Bauweise des Rigs, weiterhin sauber präsentiert auf der Oberfläche des Gewässerbodens. Beim weiten Werfen der Montagen, was in der Regel nur unter hohem Kraftaufwand gelingt, entsteht häufig die Problematik, dass sich das Vorfach um die Hauptschnur oder um das Blei wickelt. Beim Helikopter Rig dreht sich das Vorfach, wie oben dargestellt um die Hauptschnur, wodurch Verwicklungen ausgeschlossen werden können. Somit wird dem Angler gewährleistet, dass er seine Köder auch auf Distanz ausbringen kann, ohne dass er ein verwickeltes Rig zu befürchten hat.


Helikopter Rig - wie wird es gebunden?

Zunächst nimmt man sich ein Stück Leadcore und versieht es an einer Seite mit einer Schlaufe, was in der Regel durch Spleißen gelingt. Am anderen Ende wird ein Speed Link befestigt. Anschließend nimmt man sich ein Blei zur Hand. Dabei sollte es sich im ein Einhängeblei handeln. Das heißt es sollte ein Blei sein, das keine Schnurinnenführung besitzt, sondern über eine Öse in die Montage eingehängt wird. Für den Fall, dass sich in der Öse noch ein Wirbel befinden sollte, ist dieser mit einer Zange zu entfernen, weil er für die Herstellung eines Helikopter Rig nicht nötig bzw. hinderlich ist. Danach klinkt man das Blei in den Speed Link ein. Über den Speed Link schiebt man die Heli Bead, damit man einen sauberen Übergang erhält. Dem Heli Bead folgt ein circa fünf Millimeter langes Stück Rig Silikon. Dann folgt eine Flexi Bead, ein Flexi Ring Wirbel, an dem später das Vorfach befestigt wird und eine weitere Flexi Bead. Abschließend schiebt man ein weiteres Stück Rig Silikon auf das Leadcore. Die beiden Flexi Beads fungieren wie Stopper, mit deren Hilfe die Position des Vorfachs arretiert werden kann. Je tiefer der Schlamm des Gewässers ist, desto weiter sollte das Vorfach vom Blei entfernt sein, damit man ausschließt, dass es vom Blei in den Schlamm gezogen wird. Durch die pfiffige Bauweise, die das Helikopter Rig aufweist, ist es möglich, auch mit kurzen Vorfächern auf schlammigen Boden zu angeln. Einem flexiblen und damit effektiven Angeln in vielen verschiedenen Situationen steht somit nichts mehr im Weg.

Passendes Zubehör für das Helikopter Rig findest du hier: Karpfenzubehör & Montagen

Helikopter Rig - welche Köder lassen sich damit präsentieren?

Mit dem Helikopter Rig lassen sich sehr viele verschiedene Köder präsentieren. Sowohl Boilies, als auch Pop Ups und Partikel können mit diesem Rig sehr sauber angeboten werden. Der Angler ist mit dem Helikopter Rig also nicht nur sehr anpassungsfähig, sondern erhält auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, was den Hakenköder angeht.

Helikopter Rig - welche Fische sind damit möglich?

Beim Angeln kommt es grundsätzlich immer darauf an den Köder möglichst lange und möglichst sauber dort zu positionieren, wo man die Fische erwartet. Da das Helikopter Rig eine gute Möglichkeit bietet, genau diese Kriterieren zu erfüllen, wird man mit dieser Montage regelmäßig zum Karpfen kommen. Und wer regelmäßig Fische fängt, der wird auch zwangsläufig in regelmäßigen Abständen mit großen Fischen in Kontakt kommen. Deshalb kann man ohne Weiteres behaupten, dass es sich beim Heli-Rig um eine Montage handelt, mit der auch die ganz großen Karpfen gefangen werden können.

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19.08.2017 12:35 von Daniel Schulze

Zander mit Gummifisch

Zander mit Gummifisch - beim Angeln auf Zander mit Gummifisch gibt es einige Regeln und Kniffe, an die man sich halten kann, wenn man das Spinnfischen auf diesen tollen Raubfisch erfolgreich gestalten möchte. Wir möchten in diesem Artikel auf die wesentlichen, grundlegenden Aspekte, die das Angeln auf Zander mit Gummifisch mit sich bringt, eingehen. Hierdurch wollen wir euch die Möglichkeit geben euren nächsten Zander Ausflug am Wasser zielorientiert vorzubereiten und durchzuführen und bestenfalls mit einem tollen Fang und Erfolgerlebnis abschließen zu können.

Zander mit GummifischZander mit Gummifisch - welche Gummifische gibt es?

Hinter dem Sammelbegriff Gummifisch verbergen sich sehr viele verschiedene Kunstködertypen. Um die drei wesentlichen Ausführungen etwas hervorzuheben, die umgangssprachlich gerne alle als Gummifische betitelt werden, wären der auch als Action Shad bekannte, normale Gummifisch zu nennen, der No Action Shad und der Jig. Wer klassisch auf Zander mit Gummifisch angeln möchte, der greift auf fischähnliche Modelle zurück, die über einen Schaufelschwanz verfügen. Diese Ausführung erzeugt unter Wasser ordentlich Druckwellen und macht sich dadurch interessant für die Zander. Wer es auf Zander mit Gummifisch versuchen möchte und sein Vertrauen in No Action Shads setzt, angelt mit Ködern, deren Schwanz keine Schaufel aufweist, sondern spitz zusammenläuft. Die Druckwellen fallen bei diesen Ködern wesentlich geringer aus, dennoch reizt die hochfrequente Vibration des Schwanzendes, bei richtiger Führung, die Räuber und lockt diese aus der Reserve. Jigs gehören ebenfalls oftmals zum Repertoire vieler Spinnangler, wenn das Ziel Zander mit Gummifisch lautet. Diese Köder verfügen über einen, oder gar mehrere, sichelförmige Flatterschwänze, deren Bewegungen die Sinne der Zander ansprechen sollen. Egal ob Action Shad, No Action Shad oder Jig, wenn es auf Zander mit Gummifisch geht, werden all diese Köder mit Bleiköpfen ausgestattet, die dafür sorgen, dass man die Köder weit genug werfen kann und vernünftig auf Tiefe bekommt. Ebenfalls ist im Bleikopf der Haken integriert.

Eine tolle Auswahl an Gummifischen findest du hier: Gummifische

Zander mit Gummifisch - welche Farben sind interessant?

Um im Laden die richtige Wahl zu treffen, bevor man auf Zander mit Gummifisch startet, hier nochmal ein paar Worte zur Farbgebung. Im klaren Wasser haben sich transparente Gummiköder, mit grünlichem, oder bläulichem Stich als häufig sehr erfolgreich herausgestellt. Ein hoher Glitteranteil sorgt für zusätzliche, optische Reize. Im stark eingetrübten Wasser spielen grelle Köder ihre Stärken aus. Giftgrün, Gelb, oder Pink sind gute Farben, wenn es im trüben Wasser auf Zander mit Gummifisch gehen soll.

Zander mit Gummifisch - wie führt man den Köder?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Varianten, wie der Köder beim Zanderangeln mit Gummi geführt werden kann. Die Faulenzertechnik und das aktive Jiggen.


Zander mit Gummifisch - Faulenzertechnik

Bei der Faulenzertechnik wird der Köder ausgeworfen und abgewartet, bis er den Grund des Gewässers erreicht hat. Die Rute kann entweder parallel zum Wasser, oder in einer steilen Stellung gehalten werden. Hängt auch immer etwas von den vorherrschenden Bedingungen ab. Bei viel Wind ist eine steil aufgerichtete Rute beispielsweise nicht besonders förderlich, weil so wesentlich mehr Schnur dem Wind ausgesetzt ist und die Bisserkennung erschwert wird. Ist der Köder also unten angekommen, beginnt man zu kurbeln. Nach einer Umdrehung hält man inne. Der Köder, der durch das Kurbeln angehoben wurde, sinkt nun zurück zum Grund. Wenn er dort angekommen ist, erschlafft die Schnur und man spürt einen leichten Schlag in der Rute. Je fester der Grund, desto deutlicher spürt man das Auftreffen des Köders. Ist der Köder erneut unten, kurbelt man weiter und unterbricht erneut. Diesen Ablauf setzt man solange fort, bis der Köder wieder am Ufer angekommen ist. Man erreicht dadurch eine kontinuierliche Hüpfbewegung des Köders über den Gewässerboden. Dieses Bewegungsmuster mögen die Zander.


Zander mit Gummifisch - aktive Köderführung

Eine andere Variante, wenn ein Zander mit Gummifisch gefangen werden soll, ist die aktive Köderführung. Dabei versetzt der Angler den Köder nicht durch das bloße Kurbeln in Bewegung, sondern zockt ihn durch eine Jig-Bewegungen mit der Rute vom Boden weg, bevor er ihn an gespannter Schnur wieder absinken lässt. Das Ergebnis, ist also letztendlich dasselbe wie bei der Faulenzer Methode, nur das die Sprünge oft agressiver und höher ausfallen. Bei der Bewertung der besseren Variante gehen die Meinungen auseinander. Letztendlich sollte jeder die für sich individuell beste Lösung finden, respektive auswählen.


Zander mit Gummifisch - an welchen Stellen sollte man es versuchen?

Wer auf Zander mit Gummiköder loszieht findet die Fische oftmals in der Nähe von Steinpackungen. Die Zander halten sich dort unter anderem gerne auf, weil sie dort auf sehr viel Beute stoßen. Denn in Zeiten der explodierenden Grundelbestände, erwartet sie dort ein reich gedeckter Tisch. Die Grundeln suchen zwischen den Steinen Schutz, finden ihn aber nicht immer in ausreichender Form und werden dadurch zur leichten Beute für die Zander. Auch Spundwände, Steganlagen, Abbruchkanten am Gewässerboden und jegliche Ansammlungen von potentiellen Beutefischchen, sind echte Zander-Hotspots, an denen man jederzeit mit einem Fisch rechnen kann.

 

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16.08.2017 11:13 von Daniel Schulze

Die Savage Gear Fledermaus zum Topwaterangeln auf Hecht

Warum ist die Savage Gear Fledermaus ein sehr guter Hechtköder?

Savage Gear FledermausSavage Gear Fledermaus - Fledermäuse kommen in der Natur häufig der Wasseroberfläche sehr nahe, was zum einen durch die Nahrungsaufnahme bedingt ist, wenn sie Mücken sowie andere Insekten knapp über dem Wasser jagen bzw. von der Oberfläche aufnehmen, und zum anderen gibt es Situationen, in denen sie versehentlich abstürzen. In diesem Falle können sie aufgrund ihrer nassen Flügel nicht sofort wieder starten und müssen sich erst einmal an das Ufer retten, um sich zu trocknen. Jetzt sind sie allerdings ein gefundenes Fressen für die Raubfische und ganz besonders für die Hechte, die durch die Schwimmgeräusche an der Oberfläche angelockt werden und diese einfache Beute dankend annehmen. Gerade in den späten Abendstunden bzw. in der Dämmerung bis in die Nacht hinein ist die Savage Gear Fledermaus ein sehr guter Hechtköder zum Raubfischangeln, da die Fledermäuse schließlich zu dieser Zeit aktiv sind und sich die Raubfische auf Nahrungssuche befinden. Allerdings lassen sich die Hechtköder auch tagsüber beim Spinnfischen an der Wasseroberfläche sehr gut einsetzen, wo sie beispielsweise über Krautfeldern, Wasserpflanzen sowie über versunkenem Holz präsentiert werden können, da dort immer mit Hechten zu rechnen ist, die auf Beute lauern.

Welche Merkmale weist die Savage Gear Fledermaus auf?

Die Savage Gear Fledermaus ist in 7cm mit 14g, in 10cm mit 28g sowie in 12,5cm mit 54g erhältlich und es kann zwischen vier unterschiedlichen Farbdesigns gewählt werden. Dieser Kunstköder wurde mittels eines 3D Scans konstruiert, wodurch er eine naturgetreue Nachbildung einer echten Fledermaus darstellt. Angefangen von den Augen über die Ohren bis hin zu den Äderchen auf dem Körper, weist das Imitat ähnliche Merkmale auf, wie eine lebende Fledermaus. Auch die Flügel der Savage Gear Fledermaus sind realistisch nachgestellt, wobei diese sogar noch die Schwimmbewegungen bei der aktiven Köderführung nachahmen. Weiterhin weisen die Kunstköder einen harten Körper mit Edelstahlflügeln auf, wodurch sie harten und aggressiven Hechtattacken standhalten. Mittels eines Sprengrings ist am hinteren Teil der Savage Gear Fledermaus ein scharfer Raubfischdrilling montiert, der einen guten Hakeffekt im harten Hechtmaul bietet und zudem sehr stabil ausfällt, damit auch ein kapitaler Großhecht problemlos ausgedrillt und gelandet werden kann. Des Weiteren befinden sich an dem Drillingshaken Federn, so dass ein zusätzlicher Lockreiz entsteht und der Angelhaken für die Hechte kaum sichtbar ist.

Wie ist die Köderführung der Savage Gear Fledermaus?

Die Savage Gear Fledermaus eignet sich sehr gut zum Topwaterangeln auf Hecht und macht beim Auswerfen stets eine Bauchlandung, wodurch sie einem abgestürzten Tier gleich kommt. Anschließend wird mit dem Einholen begonnen, was mit leichten Schlägen über die Spinnrute kombiniert werden kann, wodurch das Fledermausimitat über die Wasseroberfläche schwimmt. Dabei hält sie Gleichgewicht und fängt an mit den Flügeln zu arbeiten, indem sie abwechselnd auf das Wasser treffen und somit Schwimmbewegungen erzeugen, die dem Original sehr nahe kommen. Damit aber nicht genug, denn bei dem Bewegungsablauf der Savage Gear Fledermaus verursachen die Flügel Spritzwasser und zusätzlich entsteht ein Plöpp Geräusch, wodurch der Kunstköder wiederum schnell die Aufmerksamkeit der Raubfische auf sich zieht. Die Hechte besitzen jetzt keine große Zeitspanne, um die potentielle Beute genauer unter die Lupe zu nehmen, so dass die Räuber den Kunstköder kaum von einer echten Fledermaus unterscheiden können.

Welches Raubfischtackle ist für die Savage Gear Fledermaus geeignet?

Damit die Savage Gear Fledermaus einen attraktiven Lauf an der Wasseroberfläche erhält, sollte der Rutenblank eine recht steife Aktion aufweisen, damit der Kunstköder mittels kurzen Schlägen geführt werden kann. Des Weiteren lässt sich somit auch ein Anhieb auf größere Distanzen durchbringen, so dass der Drillingshaken sicher im harten Hechtmaul greifen kann. Je nachdem, welches Model der Savage Gear Fledermaus gefischt wird, sollte die Spinnrute ein geeignetes Wurfgewicht mitbringen. Dies sollte bei der kleinen Ausführung ungefähr bis zu 50g betragen, während bei dem großen Fledermausimitat eine Spinnrute von bis zu 100g eingesetzt werden kann. Als Spinnrolle eignen sich mittelgroße Stationärrollen, wie sie auch bei anderen Methoden des Kunstköderangelns auf Hecht eingesetzt werden, wobei auch auf Multirollen bzw. Bait Caster Rollen zurückgegriffen werden kann, was von dem jeweiligen Geschmack des Raubfischanglers abhängig ist. Mittels einer geflochtenen Angelschnur von 0,12mm bis 0,17mm lassen sich die Kunstköder sehr gut werfen und auf große Distanzen bringen. Allerdings sollte zwischen der Hauptschnur und der Savage Gear Fledermaus ein Stahlvorfach oder ein Titanvorfach geschaltet werden, damit der Hecht dies nicht durchbeißen kann, sollte er mit dem Spinnvorfach in Berührung kommen.

Die Savage Gear Fledermaus findet ihr bei uns im Angelshop: Savage Gear Fledermaus

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