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25.10.2017 20:00

Hechtköder

Hechtköder - er ist grün, besitzt einen torpedoförmigen Körper, verfügt über ein großes Maul mit scharfen Zähnen und seine Attacken erfolgen blitzschnell. Gemeint ist der Hecht. Ein Raubfisch, der auf sehr viele Angler einen großen Reiz ausübt. Diesen im Hinterhalt lauernden Räuber mit dem Köder aus seinem Versteck und zum Biss zu verleiten, beschert vielen Angelbegeisterten einen ganz besonderen Kick. Aber welche Hechtköder stehen überhaupt zur Verfügung? Genau dies möchten wir in diesem Artikel behandeln und die einzelnen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, durchleuchten.

 

Hechtköder - worin unterscheiden sie sich?

Zunächst kann man festhalten, dass sich die Hechtköder grundsätzlich in zwei Kategorien gliedern. In Hechtköder für das Ansitzangeln, bei dem stationär an einer Stelle geangelt wird und in Hechtköder, die man zum aktiven Angeln benutzt. Das heißt, man führt die Köder aktiv, bleibt immer in Bewegung und sucht weitläufige Strecken, also große Wasserflächen ab.

 

Hechtköder - welche eignen sich zum Ansitzangeln?

Zum Ansitzangeln eignen sich als Hechtköder vor allem Köderfische, die in Deutschland tot angeboten werden müssen. Aber Köderfisch ist nicht gleich Köderfisch, auch hier gibt es einige Feinheiten zu beachten.

 

HechtköderHechtköder - Süßwasserfische

Zunächst kann man sich für die Auswahl der richtigen Köderfischart an den Fischbeständen im Zielgewässer orientieren. Sind beispielsweise viele Rotaugen und -federn vorhanden, machen sie sehr wahrscheinlich den größten Anteil der Nahrung des Hechtes aus. Kommen viele Barsche vor, stehen diese als Hechtnahrung hoch im Kurs. Wer also einen Überblick über die Vorkommensdichte einzelner Arten hat und diese dann gezielt einsetzt, kann davon ausgehen einen guten Köder anzubieten.

 

Hechtköder - Meeresfische

Unter Meeresfischen versteht man in Bezug auf das Hechtangeln Makrelen, Sardinen und Heringe. Diese Fischarten sind in passenden Größen in den Kühltheken von Supermärkten zu finden. Die Besonderheit dieser Köder ist der spezielle Geruch der sich entwickelt, wenn man sie ins Wasser einbringt. Sie riechen anders als die Futterfische, der der Hecht im Süßwasser erbeuten kann und genau das macht sie für die Hechte interessant. Besonders an stark beangelten Gewässern, an denen die Hechte mit allen Wassern gewaschen sind, kann ein Meeresfisch als Köder etwas völlig Unbekanntes darstellen und Hechte zum Biss überlisten, die alle anderen Köder verschmäht hätten.

 

Hechtköder - welche eignen sich zum Aktivangeln?

Für das Aktivangeln werden in den meisten Situationen künstliche Köder verwendet. Auch diese sogenannten Kunstköder unterscheiden sich in verschiedene Typen.

 

Hechtköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen sind es vor allem die Druckwellen, die Hechte aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

 

Gute Blinker zum Spinnfischen auf Hecht findest du hier: Blinker

 

Hechtköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind denen eines Blinkers recht ähnlich. Auch der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. Der Unterschied zum Blinker besteht darin, dass er über eine durchgehende Achse verfügt, um die das Spinnerblatt während des Angelns rotiert und so die Reize erzeugt, die ein Hechtbait braucht.

 

Hechtköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder die durch ihre Form an typische Beutefische eines Hechtes erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, diese reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.

 

Hechtköder - Jerkbaits

Jerkbaits erinnern durch ihr Aussehen im ersten Moment an Wobbler. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass ihnen die Tauchschaufel fehlt. Sie werden vom Angler über die Rutenspitze geführt, die den Baits durch ruckartiges Anziehen Leben einhaucht. Die Jerkbaits taumeln dadurch durchs Wasser wie ein angeschlagener Fisch. Eine solche Gelegenheit lassen sich nur wenige Hechte entgehen.

 

Hechtköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Hechten an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln, oder vertikal unter der Rutenspitze. Diese Angelei bringt vor allem an Spundwänden, oder beim Angeln vom Boot regelmäßige Erfolge.

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22.10.2017 20:00

Hecht Wobbler

Hecht Wobbler - das Kunstköderangeln auf die unterschiedlichen Raubfischarten boomt. Die Entwicklung steht nicht still und aus dieser Tatsache resultieren Ladenregale, die in regelmäßigen Abständen mit neuen künstlichen Ködern befüllt werden. Jeder verspricht den ultimativen Lockfaktor mitzubringen, sodass es dem Angler oft schwerfällt eine Entscheidung zu treffen. Heute möchten wir uns deshalb einen dieser zahlreichen Köder etwas genauer ansehen, seine Feinheiten beleuchten und Eigenschaften auflisten. Die Rede ist vom Wobbler.

 

Tolle Wobbler findest du hier: Wobbler

 

Hecht Wobbler - wie benutzt man Wobbler?

Wer sich mit dem Thema Hecht Wobbler auseinandersetzt, der beschäftigt sich mit einem Köder für das aktive Angeln auf Hecht. Das heißt, der Wobbler wird mit einer dafür konzipierten Spinnrute an einen Platz befördert, an dem man einen Hecht vermutet. Durch das Einkurbeln wird dem Köder Leben eingehaucht, sodass er für den Raubfisch eine hohe Attraktivität darstellt. Gelegentliche Tempowechsel und andere Variationen in der Köderführung tragen in einigen Fällen zur Verbesserung der Fänge bei.

 

Hecht WobblerHecht Wobbler - welche Arten gibt es?

Wer sich für das Projekt Hecht Wobbler für ein Modell entscheiden muss steht vor der Qual der Wahl. Vier der grundsätzlichen Unterschiede, die Wobbler zueinander aufweisen können, haben wir deshalb hier für euch aufgelistet:

 

Hecht Wobbler - flachlaufende Ausführungen

Ob ein Wobbler flach oder tief läuft, entscheidet die Größe und der Neigungswinkel seiner Tauchschaufel. Wobbler, die mit einer recht kleinen und recht steil nach unten ausgerichteten Schaufel versehen sind, eignen sich für flachere Gewässerabschnitte und Tauchtiefen. Angeln in Flachwassergebieten und das Oberflächenangeln sind Parade-Disziplinen solcher Köder für Hecht.

 

Hecht Wobbler - tieflaufende Ausführungen

Wobbler bei denen die Tauchschaufel groß ausfällt und eher flach ausgerichtet ist, schaffen es große Tiefen zu erreichen. Je flacher und größer die Schaufel ausfällt, desto tiefer läuft der Wobbler. Bis zu etwa zehn Meter Tiefe können dadurch erreicht werden. Sehr gut eignen sich tieflaufende Wobbler zum Schleppen in Flüssen oder Seen, oder auch zum normalen Wurffischen vom Ufer aus, wenn man die Hechte eine Etage tiefer vermutet als gewöhnlich.

 

Hecht Wobbler - einteilige Ausführungen

Einteilige Hecht Wobbler sind Wobbler, deren Körper, wie der Name es bereits erahnen lässt, aus einem Stück gefertigt sind. Sie bestehen in vielen Fällen aus Holz, Balsaholz, oder aus Kunststoff. Die Form eines Wobblers erinnert oftmals an die typische Form eines Beutefischs. Der einteilige Aufbau ermöglicht dem Wobbler beim Einkurbeln durch den Angler spezielle Laufeigenschaften, mit denen die Hechte aus der Reserve gelockt werden.

 

Wobbler - zweiteilige Ausführungen

Zweiteilige Wobbler sind geteilt. Sie bestehen aus zwei Teilen, die so miteinander verbunden sind, dass das Schwanzteil ein sehr charakteristisches Spiel entwickeln kann. Auf diese Art und Weise lassen sich abermals Bewegungsmuster erzeugen, die sich von den einteiligen Modellen klar abheben und in bestimmten Situationen den Unterschied ausmachen können.

 

Hecht Wobbler - welche Farben eignen sich?

Bei der Frage, welche Farbe denn nun die richtige für einen Hecht Wobbler ist, gehen die Meinungen auseinander. Man könnte auch sagen, dass es vermutlich so viele Meinungen wie Angler gibt. Jeder hat eben seinen ganz eigenen Geschmack und seine persönlichen Favoriten, die sich durch individuelle Erfolgsgeschichten ganz vorne im Ranking der einzelnen Angler platziert haben. Ganz sicher sagen kann man jedoch, dass sich die Farben, die denen der natürlichen Beute sehr nahe kommen, immer eignen. Das heißt, dass sich beispielsweise in Gewässern mit hohem Weißfischaufkommen silbrig-helle Farbtöne immer gut machen. Auch ein Barsch- oder Hechtdekor wird von den Raubfischen gut angenommen. Speziell für Hecht liegt man mit einer Kombination aus Rot und Weiß in den meisten Fällen ebenfalls nicht verkehrt.

 

Hecht Wobbler - worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Wobblers sind verschiedene Aspekte zu beachten, die vor unerwünschten Enttäuschungen schützen. Diese Aspekte beziehen sich sowohl auf die Haltbarkeit, als auch auf die praktische Anwendung des Wobblers.

 

Hecht Wobbler - Stabilität

Die Stabilität ist beim Wobbler das A und O. Hochwertige Komponenten, die den Belastungen eines harten Drills gewachsen sind, sollten unbedingt gegeben sein. Vor allem bei zweiteiligen Modellen muss gewährleistet sein, dass die Verbindungsstelle der beiden Teile jeden noch so harten Schlag pariert, sollte der Hecht mal nur am hinteren Haken hängen.

 

Hecht Wobbler - Abstand der Haken

Der richtige Abstand der Haken zueinander ist ein wesentliches Kriterium für einen reibungslosen Ablauf. Dieser Abstand muss immer mindestens so groß sein, dass die Haken sich nicht gegenseitig erreichen können. Denn dann verhaken sie sich oftmals ineinander, was das Laufverhalten des Wobblers beeinflusst und dazu führt, dass attackierende Fische nicht sauber verwertet werden können. Notfalls kann man sich behelfen, indem man die mitgelieferten Sprengringe gegen kleinere Ausführungen austauscht, oder auf den vorderen Drilling komplett verzichtet.

 

Hecht Wobbler - welche Fische sind damit möglich?

Beim Angeln mit Wobbler kann man von der Kinderstube bis hin zum größten Fisch des Gewässers mit allen Exemplaren rechnen, da die Reize sowohl kleinere, als auch größere Hechte ansprechen und zum Biss verleiten.

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16.10.2017 16:31

Hechtangeln mit Wobbler

Hechtangeln mit Wobbler - Hechte lassen sich auf viele verschiedene Arten fangen. Man kann sie sowohl mit Naturködern, als auch mit Kunstködern befischen. Während bei den Naturködern eigentlich fast nur der Köderfisch in Frage kommt, steht man im Bereich der Kunstköder vor der Qual der Wahl. Jigs, Gummifische, Spinner, Blinker: Alle haben ihre Daseinsberechtigung, sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Diesen Bericht möchten wir einem Köder widmen, auf dessen Rechnung viele kapitale Hechtfänge in den letzten Jahren und Jahrzehnten gehen. Die Rede ist vom Wobbler, einem Kunstköder, dem nur die wenigsten Hechte widerstehen können.

 

Hechtangeln mit WobblerHechtangeln mit Wobbler - wo kann man ihn einsetzen?

Das Hechtangeln mit Wobbler kann prinzipiell überall dort ausgeführt werden, wo man auch mit Hechten rechnen kann. Wer seine Würfe mit dem Wobbler zielorientiert setzen will, der sollte sich zunächst einen Überblick über das anvisierte Gewässer verschaffen. Wo liegen Bäume im Wasser, wo gibt es Schilfgürtel und Seerosenfelder, existieren Krautbänke, stark abfallende Kanten, gibt es andere Unterstände, wie verankerte Boote oder Schiffe, überhängende Äste oder Sträucher? All das sind Leitfragen, über die man dem Erfolg beim Hechtangeln mit Wobbler ein ganzes Stück näher kommt, denn an genau solchen Stellen sucht ein Raubfisch wie der Hecht sich seine Deckung, um dann aus dem Hinterhalt zuzuschlagen und seine Beute zu attackieren. Sind die potentiellen Hotspots ausfindig gemacht worden, sollte man versuchen den Wobbler so dicht wie möglich an den vermuteten Standplatz heranzuwerfen. Wobei dringend erwähnt werden sollte, dass das Aufschlagen des Köders unmittelbar vor oder neben dem Hecht oftmals wenig fangfördernd ist. Man sollte das Wurfziel eher etwas überwerfen und den Köder anschließend am Hecht vorbeiziehen. Dann stehen die Chancen auf eine Attacke recht gut. Aber auch das Hechtangeln mit Wobbler im Freiwasser ist keinesfalls zu unterschätzen. Nicht selten kommt es vor, dass in einem völlig monotonen Bereich ein Hecht hinter dem Köder auftaucht und wenig später entschlossen zupackt. Die beschriebene Angelei kann entweder vom Boot, oder vom Ufer aus betrieben werden. Pauschal zu sagen was besser ist, kann man nicht, denn letztendlich kommt es darauf an, wie exakt man die einzelnen Spots anwerfen kann. Je nach deren Beschaffenheit kann der Vorteil dann entweder auf Seiten des Ufer- oder eben des Bootsanglers liegen. Ein wesentlicher Vorteil beim Hechtangeln mit Wobbler vom Boot aus, ist aber definitiv die hohe Flexibilität in der Platzwahl. Der Bootsangler kann Plätze ansteuern, an die ein Uferangler niemals rankommen könnte.

 

Gute Wobbler zum Hechtangeln findest du hier: Wobbler

 

Hechtangeln mit Wobbler - was bedeutet Schleppfischen?

Eine besondere Art vom Freiwasser Hechtangeln mit Wobbler ist das Schleppfischen. Im Regelfall betreibt man diese Angelei vom Boot aus. Der oder die Wobbler werden bei langsamer Fahrt in einiger Entfernung hinter dem Boot hergezogen. Dadurch gelingt es dem Angler innerhalb kürzester Zeit sehr große Areale eines Gewässers abzuangeln und entsprechend hoch ist die Chance, dabei auf einen Hecht zu stoßen und einen Biss zu erhalten. Je nach Gewässertiefe und anderen Rahmenbedingungen hat man beim Hechtangeln mit Wobbler die Wahl zwischen flachlaufenden und tieflaufenden Wobblern. Flachlaufende Wobbler tauchen, wie der Name bereits erahnen lässt, nur recht flach. Tieflaufende Wobbler gehen richtig auf Tiefe und holen die Hechte dort ab, wo sie auf ihre Beute lauern. Beifänge wie Zander, Rapfen, große Barsche oder gar Welse sind bei dieser Art vom Hechtangeln mit Wobbler keine Seltenheit und sorgen zusätzlich für Spannung und Abwechslung.

 

Hechtangeln mit Wobbler - worauf sollte man beim Wobbler achten?

Bei der Auswahl der Köder für das Hechtangeln mit Wobbler gibt es einige Kleinigkeiten, auf die der Angler achten sollte. Zum einen sollte überprüft werden, ob der Wobbler mit seiner Tauchtiefe zu dem individuellen Anwendungsfall des Anglers passt. Weiterhin sollte man sich die einzelnen Komponenten des Wobblers genau ansehen. Vor allem sollten die Sprengringe und Angelhaken von guter Qualität sein. Zu schwache Komponenenten können beim Hechtangeln mit Wobbler ärgerliche Fischverluste nach sich ziehen. Deshalb ist es falsch, bei der Anschaffung eines Wobblers am falschen Ende zu sparen oder einen Köder mit zu schwachen Komponenten einzusetzen. Denn was nutzt es, wenn später am Wasser der große Hecht zwar gehakt, aber nicht gelandet werden kann? Außerdem gibt es Wobbler mit und ohne Rasseln. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Viel mit Rasseln beangelte Hechte werden oft weniger gerne auf einen Wobbler mit, als auf einen Wobbler ohne Rasseln beißen. Bei der Farbe gehen die Meinungen natürlich auch auseinander und es gibt vermutlich so viele Ansichten wie Angler. Die Farben Rot und Weiß in Kombination, sowie Barsch- oder Hechtimitationen haben in den vergangenen Jahren häufig ihre Fängigkeit beim Hechtangeln mit Wobbler unter Beweis gestellt und sind oft für viele Hechtfänge verantwortlich. Außerdem ist es häufig ratsam, sich bei der Köderwahl für das Hechtangeln mit Wobbler von anderen Anglern abzuheben. Hat ein Hecht schlechte Erfahrungen gesammelt, ist er häufig misstrauischer und schwerer zum Anbiss verleiten.

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04.10.2017 11:16

Spinnfischen auf Hecht

Spinnfischen auf Hecht - der Hecht gehört zu den Raubfischen, die ihre Jagdmethoden perfektioniert haben. Blitzschnell stoßen sie aus der Deckung zu und schnappen sich ihre Beute. Um einen Hecht zu fangen, muss man ihm den Köder auf eine sehr natürliche Art und Weise präsentieren. Der Angler hat hierzu grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Das Angeln mit Köderfisch oder das Angeln mit Kunstködern. Beim Kunstköderangeln spricht man vom Spinnfischen auf Hecht und genau darauf möchten wir im Folgenden eingehen.

 

Spinnfischen auf HechtSpinnfischen auf Hecht - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen grundsätzlich alle Gewässer in Frage, in denen ein nennenswerter Hechtbestand vorhanden ist. Egal ob im fließenden, oder im stehenden Gewässer. Für den Angler stehen in beiden Gewässertypen zahlreiche Spots zur Verfügung, an denen man auf die Raubfische stoßen kann. Einzig und allein in sehr stark verkrauteten Gewässern fällt das Spinnfischen auf Hecht schwer, weil sich der Köder ständig im Kraut verfängt und dadurch seine Fängigkeit verliert.

 

Spinnfischen auf Hecht - welche Plätze sollte man aufsuchen?

Für das Spinnfischen auf Hecht kommen viele verschiedene Plätze in Frage. Eines sollten sie jedoch alle gemeinsam haben - sie sollten dem Hecht Deckung bieten, hinter der er seiner Beute auflauern kann, um sich dann pfeilschnell drauf zu stürzen. Umgestürzte Bäume, freigespültes Wurzelwerk von Bäumen, weit über das Wasser ragende Äste, Seerosenfelder, Krautfahnen, Steganlagen, dauerhaft verankerte Boote, Brückenpfeiler und teilweise auch Spundwände gehören zu den absoluten Top-Spots für Hecht. Aber auch an stark abfallenden Kanten im Gewässergrund, oder im Umfeld sogenannter Barschberge ist immer mit einem Hecht zu rechnen. Als Barschberge werden punktuelle Erhebungen am Boden des Gewässers bezeichnet.

 

Spinnfischen auf Hecht - welche Köder verwendet man?

Wer beim Spinnfischen auf Hecht zum Erfolg kommen möchte, dem stehen jede Menge verschiedene Köder zur Auswahl. Für das Spinnfischen auf Hecht kommen unter anderem Gummifische, Jigs, Spinner, Blinker, Wobbler und Jerkbaits in Frage. Sogar Köderfische können beim Spinnfischen auf Hecht eingesetzt werden. Dazu nimmt man sich ein Drachkovitch-System zur Hand, befestigt den handlangen Köderfisch und kann ihn dann benutzen wie einen Kunstköder. Deim Drachkovitch-System wird der besagte Köfi mit einem Draht an einem Bleikopf befestigt und mit einem Haken versehen. Der Angler erhält dadurch einen Köder, der nicht nur optische Reize aussendet, sondern zudem auch noch den Geruchssinn der Hechte anspricht. So entsteht ein sehr verlockender Happen, dem kaum ein Raubfisch widerstehen kann.

 

Gute Spinner zum Hechtangeln findest du hier: Spinner

 

Spinnfischen auf Hecht - welche Montage kommt zum Einsatz?

Die Montage für das Spinnfischen auf Hecht ist sehr simpel. Am Ende der bestenfalls geflochtenen und circa 0,17 Millimeter dicken Hauptschnur wird zunächst ein Stahlvorfach befestigt. Geflochten sollte die Hauptschnur deshalb sein, weil man durch ihre fehlende Dehnung einen sehr direkten Kontakt zum Köder erhält, wie man ihn mit einer monofilen Schnur nicht erreichen würde. Dadurch lässt sich der Köder exakter führen und ein Biss kann besser verwertet werden. Am Ende des Stahlvorfachs sollte sich ein Karabiner befinden, damit man bei Köderwechseln während des Angelns nicht zu viel Zeit verliert. In diesen Karabiner wird dann der Köder eingehängt, dem der Angler zum Zeitpunkt des Angelns das größte Vertrauen schenkt.

 

Spinnfischen auf Hecht - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Spinnfischen auf Hecht kann der Angler mit allen Fischgrößen rechnen, die das Gewässer zu bieten hat. Vom Nachwuchsräuber bis hin zum Ausnahme-Tier kann jederzeit alles passieren. Allerdings muss man auch deutlich sagen, dass große erfahrene Fische im Verlauf ihres Lebens schon sehr viele Kunstköder präsentiert bekommen haben. Entsprechend groß ist ihr Erfahrungsschatz, was es sehr schwierig macht, die ganz alten Exemplare mit einem Kunstköder zu einem Biss zu verleiten. Wenn es dann jedoch gelingt, erfolgt ein knallharter Einschlag und der Tanz beginnt.

 

Spinnfischen auf Hecht - fischt man vom Ufer oder vom Boot?

Grundsätzlich kann das Spinnfischen auf Hecht sowohl vom Ufer, als auch vom Boot aus erfolgen. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass man sich weder ein oftmals teures Boot anschaffen, noch einen Bootsführerschein erwerben muss. Dadurch ist der Material-Aufwand, der betrieben werden muss, sehr gering. Kein Schleppen, keine langen Vorbereitungszeiten. Der Angler schnappt sich nur seine Rute und einen Rucksack mit Kleinteilen und schon kann es losgehen. Allerdings ist es auch so, dass man beim Spinnangeln auf Hecht vom Ufer aus, nur eine begrenzte Anzahl an potentiellen Spots zur Verfügung hat. Im Normalfall unterliegen diese Plätze auch einem recht hohen Angeldruck, wodurch die Fische die Kunstköder nicht mehr arglos annehmen. Wer vom Boot aus angelt ist hier klar im Vorteil. Natürlich ist es etwas teurer und auch aufwendiger, allerdings erreicht man mit dem schwimmenden Untersatz auch Plätze, die von vielen anderen nicht erreicht werden. Dadurch fischt man unvoreingenommene Fische an, die den Köder oft wesentlich unbedachter attackieren.

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28.09.2017 15:30

Hechtangeln

Hechtangeln - für viele Angler ist das Angeln auf Raubfische eine sehr spannende und reizvolle Angelegenheit. Vor allem der Hecht hat es vielen Petrijüngern angetan. Er fasziniert durch seine Lebensweise, seine Art Beute zu machen, seine blitzschnellen Attacken, mit denen er sich auf den Köder stürzt und durch die mitunter spektakulären Drills, die er liefert. Diesen Artikel haben wir deshalb dem Hechtfischen gewidmet und wollen damit einen Überblick über die Anforderungen geben, die an den Angler gestellt werden.

 

HechtangelnHechtangeln - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Viele Gewässer unserer Heimat werden von Hechten bewohnt und verfügen über passable bis sehr gute Bestände. Dies gilt vor allem für Vereinsgewässer, bei denen durch regelmäßige Besatzmaßnahmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten dafür gesorgt wurde, dass immer genügend Hechte nachkommen. Aber nicht nur in Stillgewässern ist das Hechtangeln immer einen Versuch wert. Auch in zahlreichen Flüssen haben die Hechte in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Vor allem in den fließenden Gewässern, deren Wasser zunehmend klarer wird, findet ein Augenräuber wie der Hecht optimale Jagdbedingungen.

 

Hechtangeln - welche Jahreszeit eignet sich am besten?

Genau wie beim Angeln auf viele andere Zielfischarten, sind auch beim Hechtfischen Frühling und Herbst hocheffiziente Phasen. Im Frühling, wenn das Leben unter der Wasseroberfläche erwacht und viele Kleinfischschwärme umherziehen, ist es für einen genialen Räuber wie den Hecht ein Kinderspiel innerhalb kürzester Zeit jede Menge Beute zu machen. Entsprechend aktiv sind die Hechte zu dieser Zeit. Ebenso interessant ist der Herbst für das Hechtangeln. Wenn sich unter Wasser alles auf die kalte und undankbare Winterzeit einstellt schlagen sich auch die Hechte die Bäuche voll. Auch hier kann von einer sehr hohen Aktivität gesprochen werden, was dem Angler natürlich sehr entgegenkommt. Die Fische lassen sich in solchen Momenten mit vielen verschiedenen Methoden fangen. Aber auch der Winter stellt eine sehr interessante Periode für erfolgreiches Hechtangeln dar. Denn nur wenige Fischarten nehmen im Winter so kontinuierlich Nahrung auf, wie der Hecht.

 

Hechtangeln - welche Montagen sind erfolgreich?

Das Hechtfischen kann auf viele verschiedene Arten praktiziert werden. Sowohl aktive, als auch passive Angelmethoden sind lohnenswert und bieten Chancen auf tolle Fänge.

 

Hechtangeln - mit Pose

Beim Hechtangeln mit Pose wird der Köder im Mittelwasser oder kurz über Grund angeboten. Die Montage ist aufgebaut wie eine herkömmliche Posenmontage, so wie man sie aus anderen Angelbereichen kennt und besteht aus Stahlvorfach, Wirbel, Blei und Pose. Der Angler hat mit dieser Montage die Möglichkeit, seine Angelei auf den Aufenthaltsort der Futterfische anzupassen. Stehen die Futterfische flach, bietet man den Köder flach an. Steht das Futter tief, hängt auch der Köder tief. So kann man sicher gehen, dass man immer genau dort angelt, wo der Hecht gezielt Beute macht. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit auf einen Biss beim Hechtangeln erhöht.

 

Hechtangeln - mit Segelpose

Die Montage für das Hechtfischen mit Segelpose ist sehr ähnlich aufgebaut wie die normale Hechtmontage. Einzig die Pose wird durch eine Segelpose ersetzt. Eine Segelpose ist eine Pose, die statt einer normalen Antenne über ein kleines Segel verfügt. Dieses Segel bietet eine Angriffsfläche für den Wind, sodass dieser die Pose sozusagen vor sich her drücken kann. Dadurch entsteht bei richtiger Anwendung eine konstante Drift, die die Pose und natürlich auch den Köder über große Distanzen hinweg trägt. Die Chancen dabei früher oder später einen lauernden Hecht aufzuspüren ist sehr hoch. Deshalb zählt das Hechtangeln mit Segelpose zu den sehr effektiven Varianten.

 

Hechtangeln - auf Grund

Beim Hechtfischen auf Grund wird der Köder mit Hilfe einer simplen Laufbleimontage direkt auf dem Gewässergrund präsentiert. Gerade große Hechte erweisen sich oftmals als Sammler, die ihre Nahrung vom Boden aufnehmen und genau diesen Fischen kommt diese Methode sehr entgegen. Aufpassen sollte man jedoch an Gewässern mit großem Krebsbestand. Hier wird der Köder in Windeseile von den kleinen Plagegeistern zerlegt. Deshalb muss hier regelmäßig ein neuer Köder eingebracht werden.

 

Hechtangeln - Aktivangeln

Wer sein Hechtfischen aktiv gestalten möchte, der kann die Spinnrute schwingen. Blinker, Spinner, Wobbler, Jerkbaits, Shads und Gummifische sind Köder, die mit ihren Eigenschaften auf die Reize der Hechte anspielen und sie so aus der Reserve locken.

 

Gute Gummiköder zum Hechtangeln findest du hier: Gummifische

 

Hechtangeln - welche Köder verwendet man?

Neben den bereits erwähnten Ködern, die zum Spinnfischen verwendet werden können, greift man beim stationären Hechtfischen auf Naturköder zurück. Im Klartext bedeutet das, dass man Köderfische einsetzt. Diese dürfen in Deutschland nur tot verwendet werden, was den Fangchancen jedoch keinen Abbruch tut. Grundsätzlich funktionieren die Fischarten, die am meisten im beangelten Gewässer vertreten sind, am besten. Dazu gehören in den meisten Fällen Rotaugen, kleine Brassen, Döbel, Barsche und in Stücke geschnittene Aale. Wer beim Hechtangeln besondere Reize an die Raubfische aussenden möchte, kann jedoch auch auf Meeresfische wie Makrelen, Heringe und Stinte zurückgreifen.

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25.08.2017 20:00

Angeln auf Hecht mit Köderfisch

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - gerade im Herbst und im Winter, wenn die Temperaturen sinken und das Angeln auf viele andere Fischarten sehr schwierig wird, steht ein ganz bestimmter Fisch im Fokus der Angler - der Hecht. Neben den unzähligen Varianten an Gummifischen und anderen Kunstködern, die mit verschiedenen Führungstechniken durch die Gewässer gekurbelt werden können, ist vor allem das Angeln auf Hecht mit Köderfisch eine sehr effektive Angelmethode. Da diese Art der Angelei jedoch etwas in Vergessenheit geraten ist, möchten wir mit diesem Artikel aufzeigen, was es zu beachten gibt und mit welcher Vorgehensweise man das Angeln auf Hecht mit Köderfisch erfolgreich bestreiten kann.

 

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - welche Montagen kommen dafür in Frage?

Für das Angeln auf Hecht mit Köderfisch gibt es grundsätzlich drei sehr bekannte und sehr gute Methoden. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten dazu zusammengefasst.

 

Angeln auf Hecht mit KöderfischAngeln auf Hecht mit Köderfisch - Posenmontage

Die Posenmontage ist sehr simpel aufgebaut. Sie besteht aus einem 50 bis 70 Zentimeter langen Stahlvorfach, aus einem Wirbel, aus einer Pose und der entsprechenden Bebleiung. Sehr gut kann man hierzu eine Raubfischpose mit innerer Schnurführung einsetzen. Der Köderfisch kann mit der Pose flexibel angeboten werden. Man kann die Schichten von knapp unter der Oberfläche bis kurz über dem Gewässergrund bestens absuchen und stößt dadurch früher oder später auf lauernde Hechte.

 

Gute Posen zum Hechtangeln findest du hier: Raubfischposen

 

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - Segelposenmontage

Die Segelpose gleicht in ihrem Aufbau sehr stark der oben erwähnten Posenmontage. Einziger konkreter Unterschied ist die Form der Pose. Denn Segelposen verfügen nicht über eine herkömmliche Antenne, sondern über ein buchstäbliches Segel, welches dazu da ist, dem Wind Angriffsfläche zu bieten. Dadurch wird die Pose und natürlich auch der Köder bei aufkommendem Wind in eine konstante Drift versetzt. Auf diese Art und Weise gelingt es dem Angler ohne zusätzlichen Aufwand immense Wasserflächen abzusuchen und auf Distanzen zu angeln, die er per Wurf niemals hätte erreichen können.

 

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - Grundmontage

Die Grundmontage besteht aus einem Stahlvorfach, aus einem Wirbel und einem Grundblei. Der Köder wird mit dieser Montage am Gewässerboden abgelegt. Es kommt nicht selten vor, dass sich gerade größere Hechte als Sammler erweisen, welche den Grund nach toten Fischen absuchen und genau für diese Fische ist diese Präsentationsart sehr gut geeignet. Die Rute wird dabei auf einem elektronischen Bissanzeiger abgelegt und die Rolle geöffnet, damit der Hecht nachdem er den Köderfisch aufgenommen hat widerstandsfrei Schnur nehmen kann und keinen Verdacht schöpft. Man sollte bei dieser Methode jedoch darauf achten, dass man sie nicht an Flüssen und Seen einsetzt, wo vermehrt mit Krebsen zu rechnen ist, da sie den Köder in Windeseile zerlegen. Und wenn doch, sind regelmäßige Köderkontrollen beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch empfehlenswert.

 

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - welche Köderfische kommen in Frage?

Als Köder kommen beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch sowohl tote Süßwasser- als auch Salzwasserfische zum Einsatz. Richtig gut funktionieren große Rotaugen, kleine Brassen, mittelgroße Döbel und Barsche, sowie Aal-Stücke. Ob man diese Fische nun frisch anbietet, oder ob man sie frühzeitig beschafft und sie einfriert, damit man sie zum Zeitpunkt des Angelns parat hat, ist jedem selbst überlassen. Meistens ist die zweite Variante allerdings effizienter, da man so jederzeit über eine vernünftige Anzahl guter Köderfische verfügt und nicht darauf angewiesen ist, kurz bevor das Angeln auf Hecht mit Köderfisch startet, die Stipprute zu schwingen. Neben den Süßwasserfischen kommen auch Sardinen, Makrelen, Stinte oder Heringe für das Angeln auf Hecht mit Köderfisch in Frage. Sie sind in den meisten Kühltheken von Discountern für kleines Geld zu finden und stellen tolle Hechtköder dar. Der neue, unbekannte Geruch ist für die Hechte sehr interessant und verleitet sie oftmals zum Biss. Selbst dann, wenn sie eigentlich gar nicht fressen wollen.

 

Angeln auf Hecht mit Köderfisch - wann sollte der Anhieb erfolgen?

Beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch beginnt die Pose beim Biss meistens zu wandern. Der Hecht schwimmt ein Stück mit dem Köfi im Maul, bis er schließlich anhält. Wenn er abstoppt, ist das für den Angler das Zeichen, dass der Hecht jetzt damit beginnt, den Köderfisch, den er zuerst quer gepackt hat, zu drehen und zu fressen. Beginnt die Pose nach der kurzen Pause wieder damit zu wandern, ist das für den Angler das Zeichen, dass der Köder geschluckt hat. Meist lässt sich der Anhieb gut setzen, wenn der Hecht anhält, um den Köder zu schlucken. Je nach Köderfischgröße, kann der Anhieb früher oder später erfolgen. Angelt man mit eher kleinen Köderfischen, kann man in der Regel früher anschlagen, als beim Angeln mit einem sehr großen Köderfisch, da der Hecht hier länger braucht den Köder zu drehen und zu schlucken. Man wird mit der Zeit ein gutes Gefühl dafür entwickeln, wann der richtige Zeitpunkt für den Anhieb beim Angeln auf Hecht mit Köderfisch ist.

 

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16.08.2017 11:13

Die Savage Gear Fledermaus zum Topwaterangeln auf Hecht

Warum ist die Savage Gear Fledermaus ein sehr guter Hechtköder?

Savage Gear FledermausSavage Gear Fledermaus - Fledermäuse kommen in der Natur häufig der Wasseroberfläche sehr nahe, was zum einen durch die Nahrungsaufnahme bedingt ist, wenn sie Mücken sowie andere Insekten knapp über dem Wasser jagen bzw. von der Oberfläche aufnehmen, und zum anderen gibt es Situationen, in denen sie versehentlich abstürzen. In diesem Falle können sie aufgrund ihrer nassen Flügel nicht sofort wieder starten und müssen sich erst einmal an das Ufer retten, um sich zu trocknen. Jetzt sind sie allerdings ein gefundenes Fressen für die Raubfische und ganz besonders für die Hechte, die durch die Schwimmgeräusche an der Oberfläche angelockt werden und diese einfache Beute dankend annehmen. Gerade in den späten Abendstunden bzw. in der Dämmerung bis in die Nacht hinein ist die Savage Gear Fledermaus ein sehr guter Hechtköder zum Raubfischangeln, da die Fledermäuse schließlich zu dieser Zeit aktiv sind und sich die Raubfische auf Nahrungssuche befinden. Allerdings lassen sich die Hechtköder auch tagsüber beim Spinnfischen an der Wasseroberfläche sehr gut einsetzen, wo sie beispielsweise über Krautfeldern, Wasserpflanzen sowie über versunkenem Holz präsentiert werden können, da dort immer mit Hechten zu rechnen ist, die auf Beute lauern.

Welche Merkmale weist die Savage Gear Fledermaus auf?

Die Savage Gear Fledermaus ist in 7cm mit 14g, in 10cm mit 28g sowie in 12,5cm mit 54g erhältlich und es kann zwischen vier unterschiedlichen Farbdesigns gewählt werden. Dieser Kunstköder wurde mittels eines 3D Scans konstruiert, wodurch er eine naturgetreue Nachbildung einer echten Fledermaus darstellt. Angefangen von den Augen über die Ohren bis hin zu den Äderchen auf dem Körper, weist das Imitat ähnliche Merkmale auf, wie eine lebende Fledermaus. Auch die Flügel der Savage Gear Fledermaus sind realistisch nachgestellt, wobei diese sogar noch die Schwimmbewegungen bei der aktiven Köderführung nachahmen. Weiterhin weisen die Kunstköder einen harten Körper mit Edelstahlflügeln auf, wodurch sie harten und aggressiven Hechtattacken standhalten. Mittels eines Sprengrings ist am hinteren Teil der Savage Gear Fledermaus ein scharfer Raubfischdrilling montiert, der einen guten Hakeffekt im harten Hechtmaul bietet und zudem sehr stabil ausfällt, damit auch ein kapitaler Großhecht problemlos ausgedrillt und gelandet werden kann. Des Weiteren befinden sich an dem Drillingshaken Federn, so dass ein zusätzlicher Lockreiz entsteht und der Angelhaken für die Hechte kaum sichtbar ist.

Wie ist die Köderführung der Savage Gear Fledermaus?

Die Savage Gear Fledermaus eignet sich sehr gut zum Topwaterangeln auf Hecht und macht beim Auswerfen stets eine Bauchlandung, wodurch sie einem abgestürzten Tier gleich kommt. Anschließend wird mit dem Einholen begonnen, was mit leichten Schlägen über die Spinnrute kombiniert werden kann, wodurch das Fledermausimitat über die Wasseroberfläche schwimmt. Dabei hält sie Gleichgewicht und fängt an mit den Flügeln zu arbeiten, indem sie abwechselnd auf das Wasser treffen und somit Schwimmbewegungen erzeugen, die dem Original sehr nahe kommen. Damit aber nicht genug, denn bei dem Bewegungsablauf der Savage Gear Fledermaus verursachen die Flügel Spritzwasser und zusätzlich entsteht ein Plöpp Geräusch, wodurch der Kunstköder wiederum schnell die Aufmerksamkeit der Raubfische auf sich zieht. Die Hechte besitzen jetzt keine große Zeitspanne, um die potentielle Beute genauer unter die Lupe zu nehmen, so dass die Räuber den Kunstköder kaum von einer echten Fledermaus unterscheiden können.

Welches Raubfischtackle ist für die Savage Gear Fledermaus geeignet?

Damit die Savage Gear Fledermaus einen attraktiven Lauf an der Wasseroberfläche erhält, sollte der Rutenblank eine recht steife Aktion aufweisen, damit der Kunstköder mittels kurzen Schlägen geführt werden kann. Des Weiteren lässt sich somit auch ein Anhieb auf größere Distanzen durchbringen, so dass der Drillingshaken sicher im harten Hechtmaul greifen kann. Je nachdem, welches Model der Savage Gear Fledermaus gefischt wird, sollte die Spinnrute ein geeignetes Wurfgewicht mitbringen. Dies sollte bei der kleinen Ausführung ungefähr bis zu 50g betragen, während bei dem großen Fledermausimitat eine Spinnrute von bis zu 100g eingesetzt werden kann. Als Spinnrolle eignen sich mittelgroße Stationärrollen, wie sie auch bei anderen Methoden des Kunstköderangelns auf Hecht eingesetzt werden, wobei auch auf Multirollen bzw. Bait Caster Rollen zurückgegriffen werden kann, was von dem jeweiligen Geschmack des Raubfischanglers abhängig ist. Mittels einer geflochtenen Angelschnur von 0,12mm bis 0,17mm lassen sich die Kunstköder sehr gut werfen und auf große Distanzen bringen. Allerdings sollte zwischen der Hauptschnur und der Savage Gear Fledermaus ein Stahlvorfach oder ein Titanvorfach geschaltet werden, damit der Hecht dies nicht durchbeißen kann, sollte er mit dem Spinnvorfach in Berührung kommen.

 

Die Savage Gear Fledermaus findet ihr bei uns im Angelshop: Savage Gear Fledermaus

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15.04.2017 08:04

Vorfach für Hecht

Vorfach für Hecht - bei der Wahl des richtigen Vorfachs für die Hechtangelei gehen die Meinungen der einzelnen Angler weit auseinander. Manche schwören auf Hard-Mono, bei anderen kommt nichts anderes als Stahl zwischen die Hauptschnur und den Köder. Beide Seiten haben ihre Argumente warum sie sich für ihre jeweilige Optimallösung entscheiden. Im folgenden Text werden wir uns damit beschäftigen, wie ein Vorfach für Hecht unbedingt sein sollte und euch unsere Sichtweise zu diesem Thema darstellen.

 

Vorfach für Hecht - Hard-Mono

Hard-Mono wird von vielen Raubfischanglern als Vorfach für Hecht genutzt. Die Argumente, die sie dafür aufbringen sind naheliegend. Zum einen ist das monofile Material unter Wasser für den Hecht nur schwer zu erkennen, zum anderen wird gerne behauptet, dass das Mono eine ausreichend hohe Abriebfestigkeit besitzt, um sich gegen die messerscharfen Hechtzähne zu behaupten. Dies trifft jedoch leider nicht zu, denn die Quote der mit Hard-Mono durch einen Schnurbruch verlorenen Fische ist zum Teil immer noch recht hoch. Und jeder verlorene Fisch ist einer zuviel.

 

Vorfach für Hecht - Stahlvorfach

Vorfach für HechtEin Stahlvorfach ist das einzige Vorfach, das man wirklich mit ruhigem Gewissen für den Hechtfang einsetzen kann. Das Argument, Stahlvorfächer würden den Lauf mancher Kunstköder behindern, lässt sich ganz einfach mit der Tatsache entkräften, dass es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Stahlvorfächer im Handel gibt. Für jeden Anwendungszweck und jeden Köder ist das entsprechende Vorfach für Hecht erhältlich. Gute Stahlvorfächer findet ihr hier: Stahlvorfächer

 

Vorfach für Hecht - 7x7 Stahlvorfach

Das 7x7-Stahlvorfach stellt die Luxus-Variante für jeden dar, der ein geeignetes Vorfach für Hecht sucht. Exakt 49 einzelne Fäden werden dabei zu einem Vorfach verknüpft. Diese Stahlvorfächer sind in der Regel sehr weich und flexibel, sie lassen sich sogar knoten. Immer dann, wenn ein besonders hohes Maß an Flexibilität beim Angeln gefragt ist, kommt deshalb dieses 7x7 Stahlvorfach zum Einsatz. Ein typisches Einsatzgebiet dieser Angelei ist das Kunstköderangeln mit kleinen Spinnern, Blinkern, oder Wobblern. Die Flexibilität des genannten Materials begünstigt einen reibungslosen Lauf und sorgt dafür, dass sich die Köder genauso bewegen können, wie es der Hecht am liebsten mag. Ein 7x7-Stahl ist allerdings recht teuer. Dies ist jedoch der einzige Nachteil, der genannt werden kann.

Vorfach für Hecht - 1x7 Stahlvorfach

Ein 1x7 Stahlvorfach, ist ein Vorfach für Hecht, das, wie der Name schon erahnen lässt, aus sieben miteinander verflochtenen Strängen besteht. Es ist längst nicht so flexibel wie der 7x7-Stahl. Dies ist aber kein Problem, sobald die eingesetzten Köder etwas größer werden und ein stärker ausgeprägtes Laufverhalten an den Tag legen. Ab einer gewissen Größe behindert die geringere Flexibilität den Lauf nicht mehr negativ, was wiederum bedeutet, dass das Material problemlos verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil dieses Materials liegt im wesentlich geringeren Preis. Verliert man ab und an mal eine Montage im Holz, oder in anderen Hindernissen, schmerzt das den Geldbeutel bedeutend weniger, als beim teuren 7x7-Material. Ein Nachteil dieses Materials ist der Umstand, dass gerne mal einer der wenigen Stränge bricht. Dies hat bei einer derart geringen Anzahl an Einzelsträngen eine wesentlich gravierendere Wirkung auf die Haltbarkeit, die ein solches Vorfach für Hecht aufweist. Deshalb sollte man immer ein Auge dafür haben, ob und wo das Vorfach Schaden erlitten hat und es gegebenenfalls sofort austauschen.

 

Vorfach für Hecht - 1x19 Stahlvorfach

Das 1x19 Stahlvorfach ist ebenfalls ein gängiges Vorfach für Hecht. Es ist billiger als das aus 49 Fasern bestehende 7x7 und flexibler als das 1x7-Material. Ein Kompromiss in beide Richtungen also. Nicht umsonst sind so viele Hechtangler von diesem Material begeistert.

 

Vorfach für Hecht - wie sollte es zum Ansitzangeln aufgebaut sein?

Das Vorfach für Hecht sollte, wenn man per Ansitz zum Fisch kommen möchte, immer so aufgebaut sein, dass es zum eingesetzten Köder passt. Bei kleinen Ködern reicht ein einzelner Einzelhaken oder Drilling am Ende des Vorfachs. Wer auf große Köder schwört, der sollte nicht davor zurückschrecken, auch mal zwei Drillinge zu montieren. Denn auf diesem Weg lassen sich Fehlbisse recht gut minimieren.

 

Vorfach für Hecht - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Ein reflektierendes Stahlvorfach kann dazu führen, dass der Hecht es unter Wasser besser erkennen und mit Gefahr in Verbindung bringen kann. In solchen Situationen dreht der Hecht meistens ab und der Angler geht als Schneider heim. Um dies zu vermeiden, kann man sich mit einem einfachen Trick behelfen. Man nimmt sich einfach wasserfeste Stifte in dunklen, unauffälligen Farben zur Hand und überdeckt damit die reflektierende Oberfläche des Vorfachs. So fällt es dem Hecht wesentlich schwerer die Gefahr frühzeitig zu wittern und der Angler erhöht die Chance, den ersehnten Biss am Ende des Tages doch noch zu erhalten. Für welches Vorfachmaterial sich der Angler am Ende entscheidet, liegt natürlich auch ein wenig am eigenen Geschmack und auch an der Frage, wie viel Geld man ins Hobby investieren möchte oder kann.

 

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28.12.2016 14:59

Spinnfischen auf Hecht

Spinnfischen auf Hecht - Das Hechtangeln mit Kunstköder ist nicht nur eine spannende Angelart, weil der Angler den Biss unmittelbar zu spüren bekommt, sondern es ist auch ein sehr effektives Fischen. Der Angler sucht quasi einen großen Gewässerbereich nach Hechten ab und nicht umgekehrt, wie es beim passiven Hechtangeln der Fall wäre. Die Köderauswahl beim Spinnfischen auf Hecht ist sehr groß und so bieten sich große Spinner, Blinker, Wobbler, Jerk Baits, Popper und Gummiköder an. Welche Köderart letztendlich zum Einsatz kommt, ist vom Gewässer und dem Fressverhalten der Hechte abhängig. Das gleiche gilt für die Köderführung, so dass manchmal ein langsames einkurbeln des Kunstköders den Erfolg bringt und zu einer anderen Zeit ein aggressiver Führungsstil notwendig ist. In unserem Angelshop führen wir verschiedene Kunstköder in diversen Farben, Modellen und Formen zum Spinnfischen auf Hecht sowie sämtliches Hechtzubehör, wie Wirbel, Stahlvorfächer und ähnliches.

 

Spinnfischen auf Hecht - Aktives suchen mit Kunstködern nach raubenden Hechten!

Spinnfischen auf Hecht - Warum mit Kunstköder auf Hecht fischen?

Spinnfischen auf HechtSpinnfischen auf Hecht ist wohl eine der erfolgsversprechendsten Angelarten, wenn es um das Hechtangeln geht. Hierbei wird zum einen ein großer Gewässerbereich abgefischt, da der Angler in der Regel vom treibenden Boot fischt oder beim Wurfangeln vom Ufer Strecke macht. Die Wahrscheinlichkeit auf einen hungrigen Hecht zu stoßen ist somit um einiges größer, da aktiv das Gewässer nach den Räubern abgesucht wird, als beim passiven Hechtangeln, wo der Räuber den Köder finden muss. Zum anderen ist der Hecht ein Raubfisch der auf Schallwellen reagiert und mit dem Auge jagt. Hierfür bietet der Markt eine nahezu unüberschaubare Anzahl verschiedenster Kunstköder, die beispielsweise durch spezielle Farben die Hechte zum Anbiss reizen oder durch ihre Form bzw. die Schallwellen, die durch die unterschiedlichen Modelle abgegeben werden. Je nach Tagesform der Fische, Jahreszeiten, Gewässertrübung, Futterangebot und vielen anderen Aspekten, kann der Spinnfischer Kunstköder ausprobieren und sich schnell den Begebenheiten anpassen.

 

Spinnfischen auf Hecht - Welche Kunstköder sind erfolgsversprechend?

Die Kunstköder Palette, die der Markt für das Spinnfischen auf Hecht zu bieten hat, ist immens groß. Daher gilt es Formen und Farben immer an dem jeweiligen Gewässer auszuprobieren, da nicht jeder Kunstköder überall fängt. Weiterhin haben die Hechte oftmals zu unterschiedlichen Jahreszeiten verschiedene Vorlieben, was den Nahrungsbedarf betrifft, so dass manchmal kleine Köder besser sind und ein anderes Mal der Köder nicht groß genug sein kann. Daher ist es wichtig, ein breitgefächertes Sortiment verschiedenster Kunstköder mit an das Wasser zu führen, damit man sich dem Fressverhalten der Hechte anpassen kann. Mittlere bis große Spinnköder mit einem großen Spinnerblatt geben starke Druckwellen ab und sind zu manchen Zeiten das Erfolgsrezept, besonders dann, wenn die Hechte in flachen Gewässerzonen stehen. Für die Bereiche bieten sich zusätzlich große Löffelblinker an, mit denen sich die Uferzonen sehr gut abgesuchen lassen. Sind die Hechte eher träge und befinden sich in größeren Tiefen am Gewässerboden, sollten Gummifische ausprobiert werden, um den Grund nach den Räubern abzusuchen. Wobbler sind Kunstköder zum Spinnfischen auf Hecht, mit denen alle Tiefen befischt werden können, wobei es wichtig ist, ein passendes Modell für die zu befischende Gewässertiefe zu verwenden. Ist ein Gewässer stark verkrautet, stehen die Hechte meistens mitten in diesem Unterwassergestrüpp und ein gezieltes Spinnfischen auf Hecht ist nicht immer ganz einfach. Hier kommen Jerkbaits oder Popper zum Einsatz, die an der Wasseroberfläche getwicht werden.

 

Hier findet ihr tolle Kunstköder: Spinner

 

Spinnfischen auf Hecht - Welche Köderführung ist empfehlenswert?

Beim Spinnfischen auf Hecht gibt es mehrere Möglichkeiten, um zum gewünschten Erfolg zu kommen, wobei die Technik von der Kunstköderart abhängig ist. Bei einem Spinner reicht es, ihn einzukurbeln, wobei hier immer wieder bei der Geschwindigkeit variiert werden kann. Umso schneller er eingeholt wird, desto stärkere Schallwellen gibt er von sich. Ein Hechtblinker kann ähnlich geführt werden, wobei ihm zusätzlich durch kleine Rucke über die Rutenspitze Leben eingehaucht werden kann. Gummifische sollten erst bis zum Gewässergrund absinken gelassen werden, ehe sie langsam eingeleiert werden. Je nachdem, wie aktiv die Hechte sind, kann der Gummifisch auch mit kleinen Rucken über Grund gesocct bzw. die Faulenzermethode angewendet werden. Beim Spinnfischen auf Hecht mit Wobblern reicht es aus, den Köder wieder ganz einfach einzukurbeln, während Jerkbaits und Popper mit starken Schlägen über die Spinnrute an der Wasseroberfläche geführt werden. Je nachdem, wie das Fressverhalten der Hechte ist, bietet sich natürlich immer eine Variation der Köderführung an.

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29.01.2016 22:51

Hechtangeln im Winter – verschiedene Möglichkeiten für die kalte Jahreszeit

Hechtangeln im Winter – unterschiedliche Angelmethoden und Hechtköder für den Winter

Hechtangeln im Winter – Das gezielte Hechtangeln lässt sich das gesamte Jahr betreiben. Außer in der Schonzeit, die in den Bundesländern unterschiedlich ist, kann jeder Zeit ein kapitaler Hecht gefangen werden. Für den Winter muss man seine Strategie etwas anpassen, um erfolgreich zu sein.

In diesem Bericht wollen wir euch ein paar Tipps für das Hechtangeln im Winter geben, damit ihr auch in der kalten Jahreszeit erfolgreich auf Hecht angelt.

 

Hechtangeln im WinterWorauf muss man beim Hechtangeln im Winter achten?

Für das erfolgreiche Hechtangeln im Winter sollte man gute Kenntnisse von dem zu beangelnden Gewässer haben. Mit den fallenden Wassertemperaturen senkt sich auch der Stoffwechsel der Raubfische ab. Das bedeutet, dass sie sehr träge werden und nicht mehr so aktiv auf die Jagd gehen. Die Hechte benötigen bei niedrigen Temperaturen auch kaum Nahrung, weil der Stoffwechsel auf Sparflamme läuft. Aus diesem Grund muss man die tiefsten Stellen eines Gewässers kennen, da sich die Hechte in den tiefen Bereichen eines Sees oft versammeln und am Grund liegen. Wenn ein solcher Spot ausgemacht wurde, lohnt es sich eine intensive Befischung des Bereiches. Die Hechte werden sich nicht viel bewegen, um Nahrung aufzunehmen. Ein Echolot kann helfen, die Fische dicht am Grund zu erkennen. Es empfiehlt sich, für den Winter ein Farbecholot, denn mit farblicher Darstellung können Fische besser vom Grund unterschieden werden.

 

Welche Hechtköder verwende ich zum Hechtangeln im Winter?

Beim Hechtangeln im Winter sollten Hechtköder relativ langsam geführt werden. Die Hechte sind durch die niedrigen Temperaturen sehr passiv und jagen einem schnellen Gummifisch oder Wobbler nicht hinterher. Der Hecht müsste zu viel Energie aufwenden, um neue Energie in Form von Futter zu bekommen. Im Herbst können auch sehr große Gummifische und Wobbler verwendet werden. Die Fische merken, dass die Temperaturen fallen und wollen sich für den Winter und die bevorstehende Laichzeit Reserven aufbauen, wodurch sie größere Happen bevorzugen. Je nach Wetterlagen können von September – November große Köder mit starker Aktion geführt werden. Bei Minusgraden und sehr niedriger Wassertemperatur müssen die Köder langsam und mit wenig Aktion geführt werden. Für den Hecht muss der Köder eine „leichte Beute sein“. Vertikalköder mit V-förmigen Schwanz oder Fransen eignen sich hierfür sehr gut für den Spinnangler. Beim Spinnangeln sollten Bleiköpfe auch relativ leicht sein, weil sich dadurch die Geschwindigkeit des Hechtköders deutlich verlangsamt. Eine Köderfischmontage für Hecht kann an dem richtigen Spot ebenfalls sehr gute Ergebnisse bringen. Bei langsamer Köderführung kann sich der Räuber langsam nähern und muss nicht viel Energie für einen Sprint verbrauchen. Die langsame Köderführung kann ebenfalls beim Zander- und Barschangeln angewendet werden. Gummifische für Hecht mit einer Länge von ca. 15cm sollten mit Bleiköpfen von 8-15g ausgestattet werden. Bei schwierigen Windverhältnissen und tiefen Gewässern kann natürlich auch mehr verwendet werden. Es empfiehlt sich die Verwendung von Zusatzdrillingen. Ein sogenannter Stinger oder Angsthaken wird am hinteren Ende des Gummifisches befestigt, sodass auch ein vorsichtiger Biss gehakt werden kann. Wenn die Fische sehr träge sind, kann auch ein sehr lauter Wobbler mit Rasseln die Hechte aufwecken. Die Hechte sind von dem Geräusch gestört und bewegen sich oder der laute Köder wird weggebissen.

 

Gute Gummifische für Hecht findet ihr hier: Gummifische

 

Welches Zubehör benötige ich fürs Hechtangeln im Winter?

Problematisch beim Hechtangeln im Winter kann das permanente Einfrieren der Ringe der Rute sein. Die Hauptschnur transportiert immer etwas Wasser, welches an den Ringen abgestreift wird und gefriert. Das Eis in den Ringen kann die Schnur beschädigen. Für kurze Abhilfe kann die gesamten Rute ins Wasser getaucht werden. Vor dem Angeln kann auch ein dünner Film mit Sprühfett den Ansatz von Eis herauszögern. Weiteres wichtiges Zubehör ist in dieser Zeit ein Unterfangkescher, damit man nicht ins kalte Wasser fassen muss. Der Kescher sollte ein gummiertes Netz besitzen, weil das Wasser ohne eine Gummibeschichtung in den Fasern gefrieren kann. Dadurch wird das Netz sehr steif und kann beschädigt werden.

Wir hoffen, dass diese Tipps zum Hechtangeln im Winter euch eine Hilfe sind und wünschen euch viel Spaß.

Euer Neptunmaster Team

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