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20.04.2018 15:00 von Daniel Schulze

Hechtangeln im Mai

Hechtangeln im Mai - die Schonzeiten für Hechte variieren in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Nicht überall ist das Hechtangeln im Mai erlaubt, aber dort wo es gestattet ist, darf sich der Angler über beste Angelbedingungen freuen. In der Regel haben die Hechte zu dieser Zeit ihre Laichphase abgeschlossen und es geht für sie darum so schnell wie möglich Kraft zu tanken und die leeren Bäuche zu füllen. Kein Wunder also, dass das Hechtangeln im Mai, dort wo es erlaubt ist, so gerne betrieben wird.


Hechtangeln im MaiHechtangeln im Mai - wo sollte man es versuchen?

Der Monat Mai zeichnet sich, im Vergleich zu den vorangehenden Monaten vor allem durch seine durchschnittlich hohe Anzahl an Sonnenstunden aus. Die konstante, oftmals klare Wetterlage führt dazu, dass sich die Gewässer recht rasch erwärmen. Zuerst sind von dieser Erwärmung die flachen Passagen betroffen. Das heißt Flachwassergebiete und Plateaus. Auch sind Bereiche betroffen, in denen das Wasser durch Pflanzenbewuchs, oder durch Holzansammlungen nicht zirkulieren kann. An genau diesen Stellen erweckt das Leben als erstes aus seiner Winterruhe. Zahlreiche Fische begeben sich dorthin, in der Hoffnung Nahrung zu finden, oder mit der Absicht, sich schlicht und einfach der Sonne auszusetzen. Den potentiellen Beutefischen der Hechte geht es ebenso und wo die Beute in großer Stückzahl vorhanden ist, da ist auch der mit scharfen Zähnen ausgestattete, gut getarnte Raubfisch nicht weit. Er findet hier nämlich ideale Jagdbedingungen vor. Diese spielen ihm perfekt in die Karten, denn für den Hecht geht es im Mai darum, die durch den Winter und die zurückliegende Laichzeit verlorenen Energiereserven wieder aufzufrischen. Keine schlechten Aussichten also, für das erfolgreiche Hechtangeln im Mai. Nun geht es nur noch darum, dem Hecht so effektiv wie möglich auf die Schuppen zu rücken. Der Vollständigkeit halber sollte an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass für das Hechtangeln im Mai vor allem das Wetter im Verlauf des Aprils entscheidend ist. Die getroffenen Aussagen bezüglich es Flachwasserangelns stützen sich auf den Fall, dass der April, vor allem gegen Ende, keine größeren Kälteeinbrüche mehr zu verbuchen hatte. Ist das Wetter im Vorfeld jedoch unkonstant gewesen, machen auch etwas tiefere Bereiche zwischen vier und sechs Meter Wassertiefe Sinn.

Hechtangeln im Mai - welche Methoden kommen zum Einsatz?

Für das Hechtangeln im Mai bietet sich prinzipiell die komplette Palette der bekannten Angeltechniken an, denn hungrige, aktiv jagende Fische lassen sich auf viele verschiedene Arten fangen. Grob lassen sich die verschiedenen Vorgehensweisen in zwei Kategorien unterteilen.


Hechtangeln im Mai - aktives Angeln

Das aktive Hechtangeln im Mai schließt sämtliche Arten und Methoden des Spinnfischens ein. Das heißt, hier kann entweder mit Wobbler, Blinker, Gummifisch oder Jerkbait geangelt werden. Diese kann man entweder vom Ufer oder vom Boot auswerfen, oder sogar schleppen, wenn die Größe und die Struktur des Gewässers es zulassen. Begünstigt wird das Kunstköderangeln dadurch, dass zu diesem Zeitpunkt des Jahres noch kaum Wasserpflanzen eine saubere Köderführung erschweren. Sie treiben erst später im Jahr komplett aus und verursachen dann oft Hänger und ein häufig unterbrochenes Angeln.

Gummifische zum Spinnangeln auf Hecht findest du hier: Gummiköder


Hechtangeln im Mai - Ansitzangeln

Wer beim Hechtangeln im Mai per Ansitz zum Hecht kommen möchte, der setzt, wie sollte es anders sein, auf tote Köderfische. Diese kann man auf sehr viele verschiedene Arten stationär anbieten. Sehr beliebt sind dabei zwei Varianten. Die Präsentation per Pose in variierenden Wassertiefen und das Ablegen des Köder auf dem Gewässergrund. Beides hat seine Daseinsberechtigung. Beim Angeln mit Pose lässt sich der Köder in verschiedenen Wasserschichten halten, was ihn optisch hervorhebt und in den Fokus der Räuber rückt. Vor allem wenn die Sonne die flachen Zonen hell erleuchtet stellt das Posenangeln deshalb eine sehr erfolgreiche Variante des Hechtangelns im Mai dar. Wer sein Glück im Mai beim Nachtangeln versuchen möchte, für den eignen sich Grundmontagen bestens. Sie lassen sich über einen längeren Zeitraum so lange punktgenau präsentieren, bis einer der hungrigen Frühlingshechte vorbeikommt und sich den angebotenen Happen einverleibt.


Hechtangeln im Mai - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Als Besonderheit für das Hechtangeln im Mai kann man durchaus den Umstand nennen, dass es bei der Köderführung der Kunstköder hin und wieder sinnvoll sein kann, Tempowechsel einzulegen. Vor allem das langsame Führen eines Köder bringt dann Erfolg, wenn die Hechte nicht komplett auf Fressmodus geschaltet haben und noch recht lethargisch in der Deckung lauern. Es ist deshalb wichtig während des Angelns die Augen offen zu halten, auftretende Fehlattacken nicht immer nur dem "Pech" oder dem Zufall zuzuschreiben und sich an die Situation anzupassen. Der, der dies am besten umsetzt kann beim Hechtangeln im Mai wahre Sternstunden erleben, genau wie unzählige spannende und abwechslungsreiche Drills.

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11.01.2018 20:00 von Daniel Schulze

Hecht Schnur

Hecht Schnur - über die Schnur wird die Verbindung zwischen Angler und Fisch hergestellt. Betrachtet man sich das breite Spektrum der auf dem Markt erhältlichen Angelschnüre, so gerät man schnell ins Grübeln, wenn man sich aus all den angebotenen Schnüren seinen Favorit aussuchen soll. Um einen kleinen Überblick in Bezug auf die Auswahl von Angelschnur beim Hechtangeln zu schaffen, haben wir uns für diesen Artikel ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und wichtige Kriterien aufgeführt.


Hecht SchnurHecht Schnur - welche Schnüre verwendet man?

Wer zum Fangen von einem Hecht Schnur auswählen soll, der sollte sich zunächst Gedanken machen, welche Eigenschaften verschiedene Materialien mit sich bringen und welche Vor- respektive Nachteile sich daraus für den speziellen Anwendungszweck ergeben. So kann man beispielsweise nie verallgemeinern, dass für eine bestimmte Zielfischart nur eine spezielle Schnur in Frage kommt. Es kommt nämlich letztendlich auf die Angeltechnik an, mit der die Fische gefangen werden sollen und auf die Rahmenbedingungen, die zum Zeitpunkt des Angelns am anvisierten Gewässer vorliegen.  Außerdem muss man, bevor man sich festlegt, ganz klar trennen zwischen der Schnur, die man als Hauptschnur verwendet und der Schnur, die als Vorfach zum Einsatz kommt.


Hecht Schnur - Hauptschnur

Für die Festlegung des Materials für die Hauptschnur, muss sich der Angler zwischen einer geflochtenen und einer monofilen Angelschnur entscheiden. Beide haben durch ihre Beschaffenheit Vor- und Nachteile, die während des Angelns zum Tragen kommen und den Unterschied ausmachen können.

Angelschnur zum Hechtangeln findest du hier: Hechtschnur


Hecht Schnur - was zeichnet geflochtene Hauptschnur aus?

Eine geflochtene Hauptschnur wird auch als multifile Schnur bezeichnet. Sie bildet dadurch das Pendant zur monofilen Schnur. Multifil bedeutet, dass die Schnur aus mehreren Strängen besteht, die im Regelfall miteinander verflochten sind. Es gibt auch Schnüre, bei denen die Stränge parallel nebeneinander gelegt und abschließend ummantelt werden, diese möchten wir an dieser Stelle außen vor lassen. Geflochtene Schnüre weisen eine sehr geringe Dehnung auf. Das heißt, dass sich die Schnur kaum ausdehnt, wenn man sie auf Spannung bringt. Das hat den Vorteil, dass man beispielsweise beim Anhieb viel mehr Kraft auf die Hakenspitze bringen kann, als beim Anhieb mit einer Monofilen, die sich wesentlich mehr dehnt. Der Hakeffekt ist dadurch besser und begünstigt eine bessere Bissverwertung. Wenn man für das Angeln mit Kunstköder auf Hecht Schnur sucht, machen geflochtene Angelschnüre definitiv Sinn, da man mit ihnen einen besseren und feineren Kontakt zum Köder hat, als mit monofiler Angelschnur. Dadurch lässt sich der Kunstköder nicht nur sauberer führen, sondern auch besser kontrollieren. Man spürt zaghafte Bisse wesentlich deutlicher, als beim Angeln mit einer sich dehnenden Monofilen.


Hecht Schnur - was zeichnet monofile Hauptschnur aus?

Monofil bedeutet, dass die Angelschnur nur aus einem einzigen Strang besteht. Die angesprochene Dehnung ist ein Faktor, der immer dann stark spürbar ist, wenn man auf große Distanzen angelt. Je weiter die Entfernung zum Köder ist, desto mehr dehnt sich die Schnur. Wenn man also zum Angeln auf Hecht Schnur dieser Art verwenden möchte, dann am besten für das Angeln im Uferbereich. Hier kann die Monofile mit ihren Eigenschaften dann sogar eher Segen als Fluch sein, weil man in der Endphase des Drills durch die leichte Dehnung einen gewissen Puffer erhält, der die harten Schläge des Hechtes abfedert. Einem Ausschlitzen wird so eher entgegengewirkt als beim Angeln mit einer geflochtenen Hauptschnur, die sich kaum dehnt.

Hecht Schnur -  Vorfach

Bei der Diskussion zu den beiden Schlagworten Hecht Schnur gehen die Meinungen, besonders wenn über Vorfächer gesprochen wird, weit auseinander. Manche Angler schwören auf Hardmono. Andere Hechtangler lassen sich auf keinen Kompromiss ein und schwören auf Stahlvorfächer.

Hecht Schnur - Stahlvorfach

Stahlvorfächer sind sehr robust und halten den harten Belastungen, die sie durch die scharfen Hechtzähne erfahren, auch in langen, ausdauernden Drills stand. Mittlerweile sind Stahlvorfächer erhältlich, die so weich, flexibel und optisch unauffällig sind, dass der Angler bei der Köderpräsentation keine Kompromisse mehr eingehen muss, um eine maximale Sicherheit im Drill auf seiner Seite zu wissen.


Hecht Schnur - Hardmono

Dennoch schwören einige Hechtangler nach wie vor auf Hardmono. Sie benutzen als Vorfach für Hecht Schnur aus einem solchen Material, weil sie der Meinung sind, dass die transparente Optik ihnen eine gesteigerte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Angeln mit Stahlvorfach bringt. Außerdem setzen viele Hechtangler auch auf dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach. Welches Vorfachmaterial verwendet wird, hängt vorallem auch von den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Anglers ab.

Hecht Schnur - wie viel Meter braucht man?

Wer für das Angeln auf Hecht Schnur in einer Länge von etwa 200 Meter auf seiner Rolle hat, der ist absolut auf der sicheren Seite. Es sei denn, man möchte oder muss die Köder auf sehr große Distanzen ablegen, um an die Hechte heran zu kommen. In der Regel reichen die besagten ca. 200 Meter aber aus, um sämtliche Anwendungsfelder abzudecken.

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30.12.2017 12:00 von Daniel Schulze

Hechtschonzeit

Hechtschonzeit - es gibt viele verschiedene Phasen innerhalb eines Angeljahres. Den Frühling, in dem die Natur zu leben beginnt, den Sommer, in dessen Verlauf alles wieder einen kleinen Gang zurückschaltet, um die warmen Monate zu überstehen, den Herbst, der von den Fischen genutzt wird, um sich auf den langen Winter vorzubereiten. Dann gibt es natürlich auch noch den Winter und damit die Zeit indem die Fische recht passiv im Gewässer verharren und auf wärmere Tage warten. Und dann gibt es da noch die Hechtschonzeit. Aber was bedeutet das und was genau hat es damit auf sich?


Hechtschonzeit - was ist das?

Der Begriff Hechtschonzeit tituliert eine temporär begrenzte Phase, in der es Anglern untersagt ist auf Hechte zu angeln. Während dieser Zeit dürfen also keine Köder ins Wasser eingebracht werden, die für den Hecht bestimmt sind, oder von einem Hecht gefressen werden könnten. Das Angeln mit Köderfischen oder künstlichen Ködern fällt also aus. Die Hechtschonzeit wird deshalb durchgeführt, weil man den Hechten, die in dieser Zeit laichen, während der Reproduktion ihre Ruhe lassen möchte. Die genauen Zeitspannen, von wann bis wann man nicht auf diese Raubfische angeln darf, variieren in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Während beispielsweise im Saarland vom 15. Februar bis 30. April nicht auf Hechte geangelt werden darf, ist die Hechtschonzeit in Bayern auf den Zeitraum zwischen dem 15. Februar und dem 15. April datiert.


HechtschonzeitHechtschonzeit - ist das Raubfischangeln dann generell verboten?

Auch die Antwort auf diese Frage kann nicht pauschalisiert werden. In manchen Gewässern ist es während der Schonzeit für die Hechte gestattet auf Barsche und Zander zu angeln. Allerdings nur, wenn dazu Würmer als Köder verwendet werden. Den Erdbewohnern wird keine große Lockwirkung auf den Hecht unterstellt, sodass man in dem Moment von keinem nennenswerten Risiko sprechen kann, einen der laichenden Fische zu fangen und dadurch zu stören. Allerdings fallen die Ansichten der Angler und Verbände hier sehr unterschiedlich aus, wodurch es von Gewässer zu Gewässer zu Unterschieden im Reglement kommen kann.


Hechtschonzeit - welche Alternativen gibt es noch?

Glücklicherweise gibt es einige Alternativen, mit denen man die Hechtschonzeit überbrücken kann, ohne die Ausrüstung im Angelkeller verstauben lassen zu müssen.


Hechtschonzeit - Karpfenangeln

Das Karpfenangeln ist generell vom ersten bis zum letzten Tag des Jahres erlaubt. Ausgenommen sind hier natürlich Phasen in denen Gewässer beispielsweise wegen Besatzmaßnahmen komplett gesperrt sind. Auch können die Regelungen einzelner Vereine abweichen. Dennoch findet man in den meisten Gewässern beste Rahmenbedingungen, um zwischen Februar und April den Karpfen nachzustellen. Dies kann entweder mit Grundmontagen, oder durch den Einsatz von Posenmontagen in die Tat umgesetzt werden.


Hechtschonzeit - Feedern

Das Feedern bietet allen auf das Ende der Schonzeit wartenden Anglern eine sehr kurzweilige Abwechslung. Dabei wird mit einer Grundmontage geangelt. Diese Grundmontage ist jedoch nicht mit einem Blei ausgestattet, sondern mit einem kleinen Körbchen. Dieses Körbchen wird mit angemischten Friedfischfutter gefüllt und anschließend auf dem Boden des Gewässers platziert. Dort wäscht es sich aus, gibt das Futter an die Umgebung frei und lockt dadurch Fische an den Platz. Diese finden dort den Hakenköder und nehmen ihn auf. In diesem Moment fängt die Spitze der Angelrute an zu zucken und signalisiert dem Angler, dass es Zeit ist für einen Anhieb. Beim Feedern erwartet den Angler eine sehr breit gefächerte Bandbreite potentieller Fangmöglichkeiten. Neben Rotaugen und Rotfedern, ist auch jederzeit mit Brassen und Güstern, sowie Schleien und Karpfen zu rechnen. In Flüssen sind auch jederzeit Barben möglich, die am leichten Feeder-Gerät anspruchsvolle, spannende Drills liefern.

Hier findest du Futterkörbe zum Feedern: Feederkorb

 

Hechtschonzeit - Aalangeln

Das Aalangeln gehört zu den absoluten Klassikern. Mit Sicherheit ist es Mitte Februar, zum Start der Hechtschonzeit noch recht kalt und die Chancen auf einen Aal stehen eher schlecht. Erwischt man jedoch einen warmen Frühling und somit einen März mit vergleichsweise hohen Außen- und Wassertemperaturen sind Aalfänge absolut keine utopische Vorstellung. Geangelt wird auf Aale mit Tauwürmern, die man mit Hilfe eines Grundbleis auf dem Gewässerboden ablegt. Da der Aal ein nachtaktiver Fisch ist, macht es Sinn die Angelversuche auf die Dunkelphasen zu verlegen.


Hechtschonzeit - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Es fällt wohl kaum schwer sich vorzustellen, dass viele Angler, die vom Angeln auf Raubfische begeistert sind, den Tag herbeisehnen, an dem die Hechtschonzeit ihr Ende findet. An solchen Tagen werden die Flüsse und Seen mit vernünftigem Hechtbestand nahezu überrannt von Hechtanglern. Jegliche Spots werden belagert, jegliche Ködervarianten kommen zum Einsatz. Zu viele Köche verderben aber auch in diesem Fall den Brei. Das heißt, durch den enormen Angeldruck und die vielen Schnüre im Wasser, erreichen die Chancen auf einen Hecht ihren Nullpunkt. Deshalb macht es Sinn, sich bereits vor dem Beginn der Hechtsaison Plätze zu suchen, die vielversprechend aussehen, aber dennoch abseits der Zonen liegen, an denen sich die Angler die Klinke in die Hand geben.

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21.12.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hechtkescher

Hechtkescher - neben Rute, Rolle und Schnur gibt es viele andere Hilfsmittel, die dem Angler den Fischfang erleichtern. Dies gilt auch beim Hechtangeln. Im folgenden Text möchten wir uns deshalb mit einem Hilfsmittel beschäftigen, welches dazu dient, die gehakten und ausgedrillten Fische sicher und problemlos zu landen. Richtig, die Rede ist vom Hechtkescher. Wir haben seine Eigenschaften und Einsatzgebiete für euch durchleuchtet und in den nachfolgenden Zeilen aufgelistet. Somit kann sich jeder unserer Leser wichtige Informationen einholen, bevor der nächste Hechtkescher angeschafft wird und dadurch Fehleinkäufe vermeiden.


Hechtkescher - was ist das?

Zunächst stellt sich die Frage, was ein Hechtkescher eigentlich ist. Nun, bevor man diese Frage speziell auf den Zielfisch Hecht abgestimmt beantworten kann, sollten zunächst ein paar generelle Worte zur Thematik Kescher verloren werden. Es handelt sich bei einem Kescher um ein Netz, welches an einer circa zwei Meter langen und zumeist noch ausziehbaren, also verlängerbaren Kescherstange befestigt ist. Das Netz selbst, wird von einem runden oder eckigen Rahmen gehalten und so in Form gebracht, dass eine Öffnung entsteht, die groß genug ist, um auch größere Fische einzunetzen. Man benutzt einen Kescher um ausgedrillte Fische in der Endphase des Drills zu sichern und an einer erneuten Flucht zu hindern. Kescher ist jedoch nicht gleich Kescher. Die beschriebene Variante kann nämlich auch als Unterfang-Kescher bezeichnet werden. Eine weitere Kescherform stellt der Setzkescher dar. Dieser unterscheidet sich in seiner Form und Funktion allerdings grundlegend vom Unterfang-Kescher und kommt nicht beim Hecht- sondern beim Friedfischangeln zum Einsatz, wo er als Aufbewahrungsort für die getätigten Fänge dient. Man sollte sich also vor einem Kauf oder einer fachlichen Diskussion im Angelladen überlegen, welche der beiden Varianten man im Sinn hat und dies dem Diskussionspartner entsprechend mitteilen, damit man Missverständnisse frühzeitig vermeidet.


HechtkescherHechtkescher - wie sollte er aussehen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Hechtkescher aussehen kann. Man kann sowohl Modelle mit herkömmlichem Netzmaterial erwerben, als auch Hechtkescher, deren Gewebe aus gummierten Material besteht, oder mit einer Gummibeschichtung überzogen ist. Durch dieses Gummimaterial erhält das Gewebe nicht nur eine glatte Oberfläche, die der Schleimhaut der Hechte positiv entgegen kommt, sondern auch eine gewisse Steifigkeit. Diese Steifigkeit bewirkt, dass sich die Haken und vor allem die Drillinge, die beim Hechtangeln oft zum Einsatz kommen, nicht so leicht verfangen und im Material verstricken können. Jeder, der bereits einmal einen herkömmlichen Kescher benutzt hat, weiß, wie sich die Löseaktionen eines festsitzenden Hakens in die Länge ziehen können und was dies an Nerven kosten kann. Beim gummierten Hechtkescher gelingt das Befreien des Hakens aus dem Keschermaterial innerhalb weniger Sekunden mit ein, zwei Handgriffen und schon kann das Angeln entspannt weitergehen. Ebenfalls wichtig ist beim Hechtkescher ein stabiler Rahmen, der auch mit den Belastungen klarkommt, die auftreten, wenn ein Hecht im Kescher nochmal so richtig um sich schlägt. Die Verbindungsstelle zum Griff erfährt in dieser Phase ebenfalls große Belastungen und sollte entsprechend beschaffen sein. Außerdem unterstützt ein Hechtkescher mit stabilem Rahmen das Keschern in Bereichen, in denen es durch dichten Kraut-,Schilf-, oder Seerosenbewuchs behindert wird. Durch den stabilen Rahmen lassen sich die Wasserpflanzen einfach zur Seite schieben und der Hecht kann sicher eingenetzt werden.

Hier findest du tolle Kescher zum Hechtangeln: Hechtkescher


Hechtkescher - wann setzt man ihn ein?

Eingesetzt werden Kescher für Hechte immer dann, wenn eindeutig zu erkennen ist, dass der Hecht sich im Drill verausgabt hat und bereit ist für die Landung. Der Angler würde es nicht schaffen, den Hecht mit der Angel aus dem Wasser zu heben, ohne dem Fisch oder seinem Gerät zu schaden. Deshalb ist der Hechtkescher genau hier bestens angebracht. Man taucht für eine sichere Landung den Kescher knapp unter die Oberfläche und zieht anschließend den Hecht langsam über den Rahmen des Keschers. Dann wird der Kescher angehoben, bis die Maschen des Netzes den gefangenen Fisch umschließen und dadurch sichern. Nun zieht man den Fisch in Richtung des Ufers. Aber aufgepasst! An genau dieser Stelle wird es nochmal heikel. Man sollte unbedingt vermeiden den Kescher nun mit waagerecht gehaltener Kescherstange einfach anzuheben. Denn die Kräfte, die in diesem Moment auf die Verbindungsstelle zwischen Rahmen und Kescherstab wirken, sind zu immens. Es kommt zum Abknicken des Rahmens und zur anschließenden Unbrauchbarkeit des Keschers. Viel besser ist es deshalb, den Stab des Keschers senkrecht nach oben zu ziehen. Die dadurch in Längsrichtung wirkenden Kräfte sind wesentlich besser zu ertragen für die Verbindungsstelle. Man beugt Materialverschleiß vor und hat dadurch lange Zeit Freude an seinem Hechtkescher.


Hechtkescher - kann man ihn nur für Hechte benutzen?

Kescher für Hechte können natürlich auch für die Landung anderer Fischarten verwendet werden. Beispielsweise eignen sich Hechtkescher mit stabilem Rahmen und robusten Netzen bestens dazu, Karpfen zu landen, die sich im dichten Uferbewuchs aus Kraut und Schilf festgesetzt haben.

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12.12.2017 13:33 von Daniel Schulze

Hechtpose

Hechtpose - es gibt wohl kaum etwas, das einen Angler derart in seinen Bann zieht wie eine rote Hechtpose, die seelenruhig im Morgennebel verharrt, während ein neuer Tag anbricht. Wenn die Pose dann plötzlich zu wandern beginnt und wenige Augenblicke später abtaucht ist die Spannung und die Adrenalinausschüttung kaum zu überbieten. Wenn man das so liest und sich dieses Szenario vor dem geistigen Auge ausmalt, ist es eigentlich verwunderlich, dass nicht öfter von dieser Angeltechnik berichtet wird. Genau deshalb dreht sich in diesem Artikel alles um das Thema Hechtpose.


Hechtpose - was ist das?

Eine Hechtpose ist ein Auftriebskörper, der es, wenn man ihn richtig montiert, dem Angler erlaubt, seinen Köder in jeder beliebigen Tiefe im Gewässer anzubieten. Außerdem ist die Hechtpose dafür zuständig dem Angler den Biss anzuzeigen, wenn sich ein Hecht den ausgelegten Happen schnappt und damit davonzieht. Hechtposen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben den altbekannten, gedrungenen Modellen mit normaler Antenne, kann man im Handel auch Posen kaufen, deren Antenne mit einem kleinen Segel versehen ist. Man spricht deshalb auch von Segelposen. Diese können eingesetzt werden, wenn der Angler den Wind nutzen möchte, um die Montage in eine Drift zu versetzen. Auf diese Art und Weise sind auch Plätze erreichbar, die man ohne Boot ansonsten nie hätte erreichen können. Plätze, an denen die Hechte keine Gefahr mit dem angebotenen Köder in Verbindung bringen und deshalb noch argloser beißen, als in anderen Bereichen. Außerdem gibt es Posen, bei denen man die Schnur für die Tiefeneinstellung zwischen Antenne und Posenkörper einklemmt und andere Ausführungen, mit durchgehender Schnurführung. Diese Posen werden in ihrer Position fixiert, indem man Stopper oberhalb auf die Schnur zieht und dort platziert, wo die Pose später auf der Schnur sitzen soll. Durch Stopper fixierte Posen eignen sich vor allem dort, wo man mit der Hechtpose in recht tiefem Wasser angeln möchte und die Angeltiefe ansonsten nicht mit Hilfe der Pose einstellen könnte, weil sie die Länge der Rute überschreitet.

Hier findest du Posen zum Hechtangeln: Hechtposen


Hechtpose - wie sieht die Montage aus?

Die Montage für das Angeln mit Hechtpose ist simpel. Wenn man mit einer feststellbaren Pose angelt, zieht man diese zuerst auf die Schnur. Anschließend schiebt man die entsprechende Bebleiung und eine kleine Perle auf die Hauptschnur auf, bevor man einen Karabinerwirbel an deren Ende anknotet. Der Karabiner des Wirbels dient als Aufnahme für das Vorfach. Für das Hechtangeln mit Hechtpose sollte man in jedem Fall ein Stahlvorfach verwenden, weil es häufig vorkommt, dass das Vorfach beim Posenangeln Kontakt mit den Zähnen des Hechtes bekommt. Hochwertige und flexible Stahlvorfächer sorgen für eine saubere Präsentation, für eine störungsfreie Köderaufnahme durch den Hecht und für einen sicheren Drill, ohne unnötige Fischverluste.

 

HechtposeHechtpose - wo setzt man sie ein?

Mit Hechtpose kann man an unterschiedlichen Gewässertypen erfolgreich angeln. Egal ob im Fluss, im See, im Kanal oder im kleinen Vereinsteich. Überall wo man einen Hechtbestand erwartet, kann die Montage mit der Hechtpose die Lösung zum Erfolg sein. Richtig gut eignet sich diese Montage auch, um den Köder punktgenau am Standplatz eines Hechtes über einen längeren Zeitraum anzubieten. Nicht immer stürzen sich die Hechte sofort auf den erspähten Köder, ab und an lassen sie sich etwas bitten. Und genau hier schlägt die Stunde des geduldigen Posenanglers.


Hechtpose - worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf einer Hechtpose sollte man sich zunächst darüber im Klaren sein, was man damit machen möchte. Für das Angeln in größeren Tiefen sollte man auf Posen zurückgreifen, die per Stopper fixiert werden. Angelt man nur in flachen Bereichen, kommt man mit einer Klemmpose bestens aus. Für jeden Hechtangler, der regelmäßig im Wind ansitzt, macht eine Segelpose durchaus Sinn. Natürlich sollte die Pose optisch so auffällig sein, dass sie auch aus größerer Entfernung noch gut zu erkennen ist. Ihr Auftrieb sollte so gering wie möglich sein, allerdings auch stark genug, um die geplanten Ködergrößen sauber zu tragen. Wer auch mal in die Dunkelheit hinein fischen möchte, dem erweist eine Pose, die über eine Aufnahme für ein Knicklicht verfügt, gute Dienste. Darüber hinaus sollte man beim Kauf einer Pose auch Augenmerk auf die Verarbeitung und die Qualität legen, denn an hochwertigen Posen hat man eindeutig länger Spaß.


Hechtpose -  welche Köder werden damit angeboten?

Als Köder kommen beim Angeln auf Hecht mit Pose in erster Linie tote Köderfische zum Einsatz. Für die Auswahl der Fischart, die man dem Hecht vorsetzt, kann man sich an dem Friedfischbestand orientieren, der im betroffenen Hechtgewässer vorliegt. Die Fischart, die am meisten vorkommt, ist auch immer ein Volltreffer als Hechtköder. Ein Joker für zickige Hechte sind beim Posenangeln auf Hecht Köder wie Makrele oder Hering. Sie sind den meisten Hechten unbekannt und deshalb interessant.

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30.11.2017 12:30 von Daniel Schulze

Hechtvorfach

Hechtvorfach - zum Angeln auf Hecht gehört mehr als eine gut sichtbare Pose, ein attraktiver Kunstköder, oder aber scharfe Haken. Neben all diesen Bestandteilen kommt vor allem dem Hechtvorfach eine besondere Rolle zu. Welche unterschiedlichen Materialien es gibt und welche Eigenschaften sie jeweils aufweisen, möchten wir in diesem Artikel genauso durchleuchten, wie die Verarbeitung und die Integration vom Hechtvorfach in die Montage, mit der man Hechte fangen möchte.


HechtvorfachHechtvorfach - was ist das?

Bevor man erklären kann, worum es sich bei einem Hechtvorfach handelt, sollte man zunächst einmal darauf eingehen, was überhaupt ein Vorfach ist. Im Friedfischbereich, also beim Angeln auf Brassen, Rotaugen und andere kleinere Zielfischarten, verwendet man als Vorfach eine Schnur, die zwischen 50 und 100 Zentimeter lang und im Durchmesser dünner ist, als die Hauptschnur, mit der man die Rolle bespult hat. Der Sinn, der sich dahinter verbirgt, ist dass man mit diesem dünnen Vorfach einfach dezenter angeln kann. Im direkten Umfeld des Köders befindet sich keine dicke, auffällige Schnur, sondern nur eine dünne, unauffällige Leine. Außerdem erleidet man, wenn man zwischendurch einen Fisch hakt, den man absolut nicht stoppen kann, keinen Hauptschnurbruch, sondern verliert nur das Vorfach. Die restliche Montage bleibt erhalten. Beim Karpfenangeln nutzt man das Vorfach, um den Hakeffekt positiv zu beeinflussen. So gibt es beispielsweise Vorfächer, die durch ihre weiche Beschaffenheit sehr leicht eingesaugt, oder durch ihre Steifheit nur sehr schwer wieder ausgespuckt werden können. Je nach Situation muss der Angler entscheiden, für welche Vorfach-Variante er sich entscheidet. Beim Thema Hechtvorfach, kommt jedoch noch ein ganz anderer Ansatz zum Tragen. Und zwar muss man bei der Auswahl von einem Hechtvorfach immer berücksichtigen, dass dieser Fisch eine Vielzahl sehr scharfer Zähne besitzt. Das heißt, dass das Vorfach während eines Drills ständig starken Belastungen ausgesetzt ist. Vor allem auf Abrieb wird ein Hechtvorfach beansprucht und genau dieser Tatsache, muss das Material gewachsen sein.


Hechtvorfach - an welchen Montagen wird es verwendet?

Ein Hechtvorfach benutzt man bei sämtlichen Angeltechniken mit denen man Hechte fangen kann. Sowohl beim Spinnfischen als auch beim Ansitzangeln mit Naturködern, kommt man nicht um die Verwendung eines Vorfachs herum. Die Hauptschnur wäre den Belastungen, die während eines Hechtdrills dort auftreten, wo die Schnur mit dem Maul des Hechtes in Kontakt kommt, nicht gewachsen. Dennoch sehen die Vorfächer beim stationären Angeln anders aus, als beim Aktivangeln. Ein Hechtvorfach zum Angeln mit Köderfisch, wird mit einem oder mit zwei Haken versehen, die dazu gedacht sind, den Köder an der Montage zu fixieren. Beim Spinnfischen besitzt das Vorfach am Ende lediglich einen Karabiner, über den der ausgewählte Kunstköder in der Montage integriert werden kann. So hat man als Spinnfischer die Möglichkeit, immer wieder den Köder zu wechseln, ohne diesen jedes Mal komplett neu einknoten zu müssen.


Hechtvorfach - welche Typen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Thema Hechtvorfach zwei verschiedene Materialien. Es handelt sich dabei zum einen um Stahlvorfach und zum anderen um Hardmono.


Hechtvorfach - Stahlvorfach

Das Stahlvorfach ist ein Vorfach, welches durch seine Eigenschaften bestens auf die Anforderungen eingestellt ist, die im Hechtdrill gestellt werden. Es ist sehr abriebfest und verschleißt selbst dann nicht, wenn es bei einem harten, langen Drill ständig zwischen den scharfen Hechtzähnen hindurchgleitet. Oftmals wird dem Stahlvorfach vorgeworfen es sei zu auffällig und zu steif. Diese Vorwürfe können allerdings entkräftet werden, da die Hersteller mittlerweile Stahlvorfächer hervorbringen, die sehr flexibel und ebenso dezent sind. Bei gleichbleibender Stabilität natürlich.

Hier kannst du Stahlvorfächer zum Hechtangeln kaufen: Stahlvorfach


Hechtvorfach - Hardmono

Der große Vorteil, der Hardmono im Vergleich zum Stahlvorfach zugesprochen wird, ist sein unauffälliges Erscheinungsbild. Das Material ist transparent und dadurch für den Hecht nur sehr schwer unter Wasser zu erkennen. Viele Angler schreiben dieser Eigenschaft eine erhöhte Anzahl an Bissen, im Vergleich zum Stahlvorfach zu. Allerdings muss im gleichen Atemzug erwähnt werden, dass die Abriebfestigkeit von Hardmono oft nicht an die eines Stahlvorfachs rankommt. Neben Hardmono Vorfächern setzen viele Hechtangler auch auf etwa 1,00mm dicke Fluorocarbon Schnur als Hechtvorfach.


Hechtvorfach - wo kann man sie kaufen?

Man kann Vorfächer für Hecht sowohl in Angellläden, als auch im Internet erwerben. Viele Läden und Online-Anbieter bieten ein breites Spektrum verschiedener Vorfächer für jede Angeltechnik, mit der man dem Hecht nachstellen kann, an. So findet man neben den mit Karabinern ausgestatteten Ausführungen auch Stahlvorfächer, an denen die Haken zum Naturköderangeln bereits befestigt sind. Hier kann man dann noch auswählen, ob man eher ein Vorfach mit einem Einzelhaken, oder eine Ausführung mit zwei Drillingshaken für seinen individuellen Anwendungsfall benötigt. Diejenigen, die ihre Vorfächer gerne selber knüpfen, können jedoch auch alle Komponenten einzeln kaufen und sich die Vorfächer dann speziell für ihre Zwecke herstellen. So ist sichergestellt, dass wirklich jeder, der ein Vorfach für Hecht sucht, auch wirklich genau das findet, was er braucht.

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09.11.2017 17:00 von Daniel Schulze

Hechtrute

Hechtrute - wenn man sich das Thema Hechtrute als Basis für einen Artikel zurechtlegt, könnte man problemlos zahlreiche Seiten verfassen, weil diese Thematik extrem viele Aspekte aufwirft, die behandelt werden könnten und auch müssten, um das Ganze detailliert auszuführen. Um das Ganze etwas einzuschränken und letztendlich auch für den Leser etwas überschaubarer zu gestalten, haben wir uns dazu entschlossen, uns diesmal speziell mit der Rute für den Spinnfischer zu befassen. Das Spinnfischen stellt nämlich ganz besondere Anforderungen ans Gerät und genau diese, möchten wir mit Hilfe dieses Berichtes aufgreifen und durchleuchten.

Gute Spinnruten zum Spinnfischen auf Hecht findest du hier: Hechtrute


HechruteHechtrute - was gibt es Grundlegendes zu sagen?

Direkt zu Beginn sei gesagt, dass man das Thema Hechtrute nur sehr schwer verallgemeinern kann. Jeder Mensch ist anders gebaut und veranlagt, hat andere Vorlieben, Stärken und Schwächen. Und da eine Hechtgerte zum Spinnfischen ein Gegenstand ist, der exakt auf die individuellen Anforderungen eines jeden Anglers abgestimmt werden muss, ist es schwierig allgemeingültige und auf jeden Angler übertragbare Aussagen zu treffen. Je besser die Hechtrute auf den Angler abgestimmt ist, desto mehr Freude wird er daran haben und auch das ausdauernde, effiziente Angeln wird von dem perfekten Zusammenspiel zwischen Angler und Rute beeinflusst. Schließlich muss man die Angel beim Spinnfischen nicht nur mehrere Stunden in der Hand behalten, sondern währenddessen immer wieder kraftvoll und möglichst exakt werfen. Unpassende Modelle verhindern dies. Rein technisch, lassen sich jedoch problemlos einige Aussagen treffen.


Hechtrute - worauf sollte man achten?

Im Folgenden haben wir einige der wichtigsten Komponenten einer Hechtangel zum Spinnfischen aufgelistet und beschrieben.


Hechtrute - Ringe

In der Regel wird beim Spinnfischen auf Hecht mit geflochtenen Hauptschnüren geangelt. Geflochtene Schnüre weisen im Vergleich zu monofilen Schnüren eine wesentlich rauere Oberfläche auf. Dadurch werden die Komponenten der Rute, über die die Schnur ständig gezogen wird, sehr stark beansprucht. Ihr erratet es schon, die Rede ist von den Ringen. SIC-Ringe besitzen eine harte und glatte Oberfläche und machen sich dadurch an einer Hechtrute für das Spinnfischen unersetzbar.

Hechtrute - Wicklungen

Gute Ringe allein reichen aber nicht aus, wenn sie nicht vernünftig an der Hechtrute befestigt sind. Bei minderwertigen Ausführungen kann es passieren, dass sich nach einigen Sessions und den ersten Wurfserien die Ringe allmählich lockern. Verantwortlich dafür sind schlecht verarbeitete Wicklungen, die eigentlich dazu fungieren, die Ringe am Blank zu halten. Dieser Aufgabe kommen sie unter der hohen Belastung allerdings nicht dauerhaft nach, wenn man bei der Rutenwahl auf das falsche Pferd setzt. Deshalb sollte genau diese Stellen der Hechtrute ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit bei der Rutenauswahl zukommen.


Hechtrute - Gewicht

Zum Gewicht der Hechtrute ist zu sagen, dass man auch hier vor dem Hintergrund auswählen sollte, dass man die Spinnangelei über mehrere Stunden am Stück ausüben will und teilweise auch muss, um an Fische zu kommen. Nur wer ermüdungsfrei wirft, kann seine Konzentration und Motiviation über einen längeren Zeitraum auf einem ausreichenden Level halten. Dabei sollte man sich auch im Klaren darüber sein, dass die fertige Kombo neben der Rute, später auch noch die Rolle und die Schnur enthält. Im Umkehrschluss heißt das, dass es Sinn macht, die Rute so leicht wie möglich auszuwählen, weil man sich somit einen kleinen Gewichts-Puffer für Rolle und Schnur schaffen kann.


Hechtrute - Ergonomie

Ergonomisch sollte eine gute Hechtrute ebenfalls sein. Das heißt, die sollte gut in der Hand liegen und sich bequem halten lassen. Diese Ergonomie hängt ab vom Verhältnis zwischen Grifflängen, -anordnungen und -formen, der Position des Rollenhalters und den körperlichen Gegebenheiten des Anglers.


Hechtrute - Wurfgewicht und Länge

Wurfgewicht und Länge lassen sich ebenfalls nur sehr schwer verallgemeinern. Um konkrete Aussagen treffen zu können, müsste man festlegen, welche Köder man benutzen möchte, wie weit man werfen muss und auch der persönliche Geschmack des Anglers spielt eine entscheidene Rolle. Wer auf große Distanzen werfen muss, erhält durch eine längere Rute einen entsprechend längeren Hebel. Dies unterstützt auch den Anhieb auf Distanz. Wer jedoch sehr oft vom Boot, oder sogar größtenteils vertikal unterm Boot angelt, der kommt mit kürzeren Modellen besser ans Ziel.


Hechtrute - was gibt es zur Aktion zu sagen?

Was die Aktion der Rute angeht, besteht oftmals immer noch der Irrglaube, dass man mit einer weichen Rute mehr Gefühl hat, als mit einer härteren Ausführung. Dem ist jedoch nicht so. Denn in Wirklichkeit ist es so dass eine härtete Rute den Angler viel eher spüren lässt, was genau am Köder passiert. Dies ist leicht nachvollziehbar, wenn man in Betracht zieht, dass die Schläge, Anfasser und Erschütterungen von einer weichen Rute viel mehr abgefedert und aufgesaugt werden, als von einem vergleichweise harten Stock. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Zwar leicht und ergonomisch, für ein prblemloses Handling, aber niemals zu weich, für eine bessere Köderkontrolle und einen effizienteren Anhieb.

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28.10.2017 18:00 von Daniel Schulze

Grundfutter Karpfen

Grundfutter Karpfen - dabei handelt es sich um zwei Begriffe, die zunächst in keiner direkten Verbindung zueinander stehen. Schließlich würde man Grundfutter, also dieses pulverartige Lockmittel, das unter Wasser zu Wolken aufflockt, eher mit Fischarten wie Brassen oder Rotaugen assoziieren. Karpfen hingegen, würde man eher mit typischem Futter wie Boilies, Pellets, Mais oder Tigernüssen in Verbindung bringen. Allerdings gibt es auch noch eine ganz andere Möglichkeit Karpfen an den gewünschten Platz zu locken. Wir möchten unseren Lesern mit dieser Abhandlung zum Thema Grundfutter Karpfen zeigen, wie sie genau dieses Futtermittel etwas zweckentfremden und beim Karpfenangeln damit punkten können.

Grundfutter KarpfenGrundfutter Karpfen - was ist damit genau gemeint?

Wenn man davon spricht, dass man mit der Hilfe von Grundfutter Karpfen fangen möchte, dann dreht es sich dabei um das Futter, das man im Angelladen beim Stipp- und Feederzubehör findet. Es ist das gleiche Futter, das man zum Fang von Brassen, Rotaugen, Schleien oder Karauschen einsetzt. Dieses besagte Grundfutter besteht aus verschiedenen Mehlen. Diese Mehle weisen verschiedene Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen auf, sodass man für jede Situation das richtige Futter kaufen kann. Außerdem gibt es Futtermischungen, deren Bestandteile sehr fein zermalen sind, aber auch Mixe, die mit vielen groben Bestandteilen durchzogen sind.


Grundfutter Karpfen - wie setzt man es ein?

Wer mit Grundfutter Karpfen auf den Angelplatz locken möchte, rechtfertigt diesen Gedanken mit folgendem Plan: Es geht darum mit dem Grundfutter dort, wo man seinen Köder ablegt, große Wolken zu erzeugen. Neben den Aromen, die vom Futter verströmt werden, setzt der Angler für die Umsetzung seiner Strategie vor allem auf die optischen Reize des Futters, welches, bei richtiger Vorbereitung, zu deutlich erkennbaren Partikel-Wolken aufflockt. Man beabsichtigt dadurch allerdings nicht in erster Linie, die Karpfen zu animieren. Vielmehr geht es darum, Weißfische aufmerksam zu machen, die den Futterplatz aufsuchen und sich an den umhertreibenden Partikeln erfreuen. Dieser Effekt tritt in den meisten Fällen recht schnell ein, sodass nach wenigen Minuten schon ein reges Treiben auf dem Futterplatz herrscht. Und genau auf diese Fischaktivität setzt der Karpfenangler, um den Futterneid bei seinem eigentlichen Zielfisch zu wecken. Die Karpfen erkennen die Tumulte und die Streitereien der Weißfische um das Futter aus größerer Entfernung. Dadurch wird bei ihnen der Futterneid ausgelöst. Die Hoffnung, möglichst viel der Nahrung für sich ergattern zu können, veranlasst sie dazu, die Futterstelle aufzusuchen und sich zu sättigen. Die Weißfische verschwinden dann recht schnell und überlassen den Karpfen das Feld. Der Hakenköder, der sich mitten im Futterteppich befindet, wird von den Karpfen schnell entdeckt und eingesaugt. Der Bissanzeiger ertönt, Mission erfüllt. Diese Taktik, bei der man mit Grundfutter Karpfen befischt, ist vor allem dann sehr gut geeignet, wenn man nicht viel Zeit hat, um auf Karpfen anzusitzen. Denn der komplette, beschriebene Prozess läuft recht schnell ab, sodass es vom Einbringen des Futters, bis zum Ertönen des Bissanzeigers meist nicht lange dauert. Futterplätze, die nur mit Boilies befüttert werden, laufen erfahrungsgemäß deutlich später an.


Grundfutter Karpfen - was ist zu beachten?

Damit das Grundfutter Karpfen und natürlich auch die Weißfische intensiv locken kann, ist es wichtig, beim Anmischen zu beachten, dass man die Mischung nicht zu sehr anfeuchtet. Ein zu nasses Futter bildet zusammenhängende Klumpen aus, was verhindert, dass sich unter Wasser eine Lockwolke aus Kleinstpartikeln bildet. Auch werden die Weißfische sehr schnell gesättigt, wodurch sie den Platz recht schnell wieder verlassen. Ist bis dahin noch kein Karpfen aufmerksam geworden, geht der Plan nicht auf und der Bissanzeiger bleibt still.


Grundfutter Karpfen - wie macht man das Futter noch interessanter?

Damit das Grundfutter Karpfen so richtig zum Fressen anregt, wenn sie auf dem Platz angekommen sind, ist es sinnvoll die Mischung noch um einige Maiskörner, zerbrochene Boilies und kleine Pellets aus Fischmehl zu ergänzen. Liegen diese etwas größeren Bestandteile am Grund herum, veranlasst das die Karpfen dazu, den Platz im wahrsten Sinne des Wortes auf der Suche nach Nahrung umzugraben. Maden zeigen hier ebenfalls eine außerordentlich effektive Wirkung, da sie mit ihren Bewegungen sowohl Weißfische als auch Karpfen gleichermaßen ansprechen. Vor allem im Winter und im zeitigen Frühling, wenn man die Fische unter keinen Umständen sättigen möchte, sind Maden eine tolle Ergänzung für das Futter des Karpfenanglers.


Grundfutter Karpfen - welche Köder benutzt man?

Wenn man mit Grundfutter Karpfen anlocken und anschließend fangen möchte, sind auffällige Hakenköder sehr interessant. Auffällige, grelle Farben, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Futterplatz erreicht, sind erste Wahl. Für diejenigen, die mit Grundfutter Karpfen überlisten wollen und dabei auf die beschriebenen Maden setzen, ist es sinnvoll, die Maden auch auf dem Haar der Haarmontage anzubieten, beispielsweise in Kombination mit einem auffälligen Boilie. Abschließend kann man sagen, dass das Thema Grundfutter Karpfen in Zukunft sicherlich noch einiges von sich hören lassen wird, da es eine zeitsparende und sehr effiziente Methode ist, um Karpfen zu fangen.

Guten Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

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25.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hechtköder

Hechtköder - er ist grün, besitzt einen torpedoförmigen Körper, verfügt über ein großes Maul mit scharfen Zähnen und seine Attacken erfolgen blitzschnell. Gemeint ist der Hecht. Ein Raubfisch, der auf sehr viele Angler einen großen Reiz ausübt. Diesen im Hinterhalt lauernden Räuber mit dem Köder aus seinem Versteck und zum Biss zu verleiten, beschert vielen Angelbegeisterten einen ganz besonderen Kick. Aber welche Hechtköder stehen überhaupt zur Verfügung? Genau dies möchten wir in diesem Artikel behandeln und die einzelnen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, durchleuchten.


Hechtköder - worin unterscheiden sie sich?

Zunächst kann man festhalten, dass sich die Hechtköder grundsätzlich in zwei Kategorien gliedern. In Hechtköder für das Ansitzangeln, bei dem stationär an einer Stelle geangelt wird und in Hechtköder, die man zum aktiven Angeln benutzt. Das heißt, man führt die Köder aktiv, bleibt immer in Bewegung und sucht weitläufige Strecken, also große Wasserflächen ab.


Hechtköder - welche eignen sich zum Ansitzangeln?

Zum Ansitzangeln eignen sich als Hechtköder vor allem Köderfische, die in Deutschland tot angeboten werden müssen. Aber Köderfisch ist nicht gleich Köderfisch, auch hier gibt es einige Feinheiten zu beachten.


HechtköderHechtköder - Süßwasserfische

Zunächst kann man sich für die Auswahl der richtigen Köderfischart an den Fischbeständen im Zielgewässer orientieren. Sind beispielsweise viele Rotaugen und -federn vorhanden, machen sie sehr wahrscheinlich den größten Anteil der Nahrung des Hechtes aus. Kommen viele Barsche vor, stehen diese als Hechtnahrung hoch im Kurs. Wer also einen Überblick über die Vorkommensdichte einzelner Arten hat und diese dann gezielt einsetzt, kann davon ausgehen einen guten Köder anzubieten.


Hechtköder - Meeresfische

Unter Meeresfischen versteht man in Bezug auf das Hechtangeln Makrelen, Sardinen und Heringe. Diese Fischarten sind in passenden Größen in den Kühltheken von Supermärkten zu finden. Die Besonderheit dieser Köder ist der spezielle Geruch der sich entwickelt, wenn man sie ins Wasser einbringt. Sie riechen anders als die Futterfische, der der Hecht im Süßwasser erbeuten kann und genau das macht sie für die Hechte interessant. Besonders an stark beangelten Gewässern, an denen die Hechte mit allen Wassern gewaschen sind, kann ein Meeresfisch als Köder etwas völlig Unbekanntes darstellen und Hechte zum Biss überlisten, die alle anderen Köder verschmäht hätten.


Hechtköder - welche eignen sich zum Aktivangeln?

Für das Aktivangeln werden in den meisten Situationen künstliche Köder verwendet. Auch diese sogenannten Kunstköder unterscheiden sich in verschiedene Typen.


Hechtköder - Blinker

Ein Blinker besteht aus einer Metallplatte, aus einem Wirbel mit dem er an der Schnur fixiert werden kann und aus einem Drillingshaken. Das alles wird von stabilen Sprengringen zusammengehalten. Die Metallplatte des Blinkers ist so geformt, dass sie sich unter Wasser beim Einkurbeln verführerisch bewegt. Neben den optischen Reizen, die vom Blinker ausgehen sind es vor allem die Druckwellen, die Hechte aufmerksam werden lassen. Blinker gibt es, wie sämtliche andere Kunstköder, in sehr vielen verschiedenen Farben und Designs, sodass jeder Angler das findet, was er für seinen individuellen Zweck benötigt.

Gute Blinker zum Spinnfischen auf Hecht findest du hier: Blinker


Hechtköder - Spinner

Die Komponenten eines Spinners sind denen eines Blinkers recht ähnlich. Auch der Spinner verfügt über ein Metallplättchen, einen Drilling und eine Öse für das Fixieren an der Angelschnur. Der Unterschied zum Blinker besteht darin, dass er über eine durchgehende Achse verfügt, um die das Spinnerblatt während des Angelns rotiert und so die Reize erzeugt, die ein Hechtbait braucht.

Hechtköder - Wobbler

Wobbler sind Kunstköder die durch ihre Form an typische Beutefische eines Hechtes erinnern. Sie werden aus Kunststoff oder aus Balsaholz gefertigt. Ausgestattet sind Wobbler mit einem oder mehreren Drillingen und sie unterscheiden sich in ein- , zwei- und dreiteile Modelle. Je nach Teilung variiert das Laufverhalten des Wobblers. Außerdem besitzen Wobbler eine Tauchschaufel am vorderen Ende, diese reguliert in welcher Tiefe der Wobbler beim Einkurbeln läuft. Man spricht deshalb auch von tief- und flachlaufenden Wobblern.


Hechtköder - Jerkbaits

Jerkbaits erinnern durch ihr Aussehen im ersten Moment an Wobbler. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass ihnen die Tauchschaufel fehlt. Sie werden vom Angler über die Rutenspitze geführt, die den Baits durch ruckartiges Anziehen Leben einhaucht. Die Jerkbaits taumeln dadurch durchs Wasser wie ein angeschlagener Fisch. Eine solche Gelegenheit lassen sich nur wenige Hechte entgehen.


Hechtköder - Gummifische

Bei Gummifischen ist der Name Programm. Hier besteht alles aus Gummi. In ihrer Form lehnen sich manche Gummifische an die typische Beute von Hechten an, andere zeichnen sich durch ein völlig ausgefallenes Erscheinungsbild aus. Auch was die Farbgebung angeht, bleiben bei Gummifischen keine Wünsche offen. Damit diese Köder beim Werfen auf Distanz gebracht werden können, werden sie mit einem Bleikopf kombiniert, in dem auch der Haken integriert ist. Geführt werden können Gummifische entweder wie Blinker oder Spinner, also durch einfaches Einkurbeln, oder vertikal unter der Rutenspitze. Diese Angelei bringt vor allem an Spundwänden, oder beim Angeln vom Boot regelmäßige Erfolge.

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22.10.2017 20:00 von Daniel Schulze

Hecht Wobbler

Hecht Wobbler - das Kunstköderangeln auf die unterschiedlichen Raubfischarten boomt. Die Entwicklung steht nicht still und aus dieser Tatsache resultieren Ladenregale, die in regelmäßigen Abständen mit neuen künstlichen Ködern befüllt werden. Jeder verspricht den ultimativen Lockfaktor mitzubringen, sodass es dem Angler oft schwerfällt eine Entscheidung zu treffen. Heute möchten wir uns deshalb einen dieser zahlreichen Köder etwas genauer ansehen, seine Feinheiten beleuchten und Eigenschaften auflisten. Die Rede ist vom Wobbler.

Tolle Wobbler findest du hier: Wobbler


Hecht Wobbler - wie benutzt man Wobbler?

Wer sich mit dem Thema Hecht Wobbler auseinandersetzt, der beschäftigt sich mit einem Köder für das aktive Angeln auf Hecht. Das heißt, der Wobbler wird mit einer dafür konzipierten Spinnrute an einen Platz befördert, an dem man einen Hecht vermutet. Durch das Einkurbeln wird dem Köder Leben eingehaucht, sodass er für den Raubfisch eine hohe Attraktivität darstellt. Gelegentliche Tempowechsel und andere Variationen in der Köderführung tragen in einigen Fällen zur Verbesserung der Fänge bei.


Hecht WobblerHecht Wobbler - welche Arten gibt es?

Wer sich für das Projekt "Hecht Wobbler" für ein Modell entscheiden muss steht vor der Qual der Wahl. Vier der grundsätzlichen Unterschiede, die Wobbler zueinander aufweisen können, haben wir deshalb hier für euch aufgelistet:


Hecht Wobbler - flachlaufende Ausführungen

Ob ein Wobbler flach oder tief läuft, entscheidet die Größe und der Neigungswinkel seiner Tauchschaufel. Wobbler, die mit einer recht kleinen und recht steil nach unten ausgerichteten Schaufel versehen sind, eignen sich für flachere Gewässerabschnitte und Tauchtiefen. Angeln in Flachwassergebieten und das Oberflächenangeln sind Parade-Disziplinen solcher Köder für Hecht.


Hecht Wobbler - tieflaufende Ausführungen

Wobbler bei denen die Tauchschaufel groß ausfällt und eher flach ausgerichtet ist, schaffen es große Tiefen zu erreichen. Je flacher und größer die Schaufel ausfällt, desto tiefer läuft der Wobbler. Bis zu etwa zehn Meter Tiefe können dadurch erreicht werden. Sehr gut eignen sich tieflaufende Wobbler zum Schleppen in Flüssen oder Seen, oder auch zum normalen Wurffischen vom Ufer aus, wenn man die Hechte eine Etage tiefer vermutet als gewöhnlich.


Hecht Wobbler - einteilige Ausführungen

Einteilige Hecht Wobbler sind Wobbler, deren Körper, wie der Name es bereits erahnen lässt, aus einem Stück gefertigt sind. Sie bestehen in vielen Fällen aus Holz, Balsaholz, oder aus Kunststoff. Die Form eines Wobblers erinnert oftmals an die typische Form eines Beutefischs. Der einteilige Aufbau ermöglicht dem Wobbler beim Einkurbeln durch den Angler spezielle Laufeigenschaften, mit denen die Hechte aus der Reserve gelockt werden.


Wobbler - zweiteilige Ausführungen

Zweiteilige Wobbler sind geteilt. Sie bestehen aus zwei Teilen, die so miteinander verbunden sind, dass das Schwanzteil ein sehr charakteristisches Spiel entwickeln kann. Auf diese Art und Weise lassen sich abermals Bewegungsmuster erzeugen, die sich von den einteiligen Modellen klar abheben und in bestimmten Situationen den Unterschied ausmachen können.

Hecht Wobbler - welche Farben eignen sich?

Bei der Frage, welche Farbe denn nun die richtige für einen Hecht Wobbler ist, gehen die Meinungen auseinander. Man könnte auch sagen, dass es vermutlich so viele Meinungen wie Angler gibt. Jeder hat eben seinen ganz eigenen Geschmack und seine persönlichen Favoriten, die sich durch individuelle Erfolgsgeschichten ganz vorne im Ranking der einzelnen Angler platziert haben. Ganz sicher sagen kann man jedoch, dass sich die Farben, die denen der natürlichen Beute sehr nahe kommen, immer eignen. Das heißt, dass sich beispielsweise in Gewässern mit hohem Weißfischaufkommen silbrig-helle Farbtöne immer gut machen. Auch ein Barsch- oder Hechtdekor wird von den Raubfischen gut angenommen. Speziell für Hecht liegt man mit einer Kombination aus Rot und Weiß in den meisten Fällen ebenfalls nicht verkehrt.


Hecht Wobbler - worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Wobblers sind verschiedene Aspekte zu beachten, die vor unerwünschten Enttäuschungen schützen. Diese Aspekte beziehen sich sowohl auf die Haltbarkeit, als auch auf die praktische Anwendung des Wobblers.


Hecht Wobbler - Stabilität

Die Stabilität ist beim Wobbler das A und O. Hochwertige Komponenten, die den Belastungen eines harten Drills gewachsen sind, sollten unbedingt gegeben sein. Vor allem bei zweiteiligen Modellen muss gewährleistet sein, dass die Verbindungsstelle der beiden Teile jeden noch so harten Schlag pariert, sollte der Hecht mal nur am hinteren Haken hängen.


Hecht Wobbler - Abstand der Haken

Der richtige Abstand der Haken zueinander ist ein wesentliches Kriterium für einen reibungslosen Ablauf. Dieser Abstand muss immer mindestens so groß sein, dass die Haken sich nicht gegenseitig erreichen können. Denn dann verhaken sie sich oftmals ineinander, was das Laufverhalten des Wobblers beeinflusst und dazu führt, dass attackierende Fische nicht sauber verwertet werden können. Notfalls kann man sich behelfen, indem man die mitgelieferten Sprengringe gegen kleinere Ausführungen austauscht, oder auf den vorderen Drilling komplett verzichtet.


Hecht Wobbler - welche Fische sind damit möglich?

Beim Angeln mit Wobbler kann man von der Kinderstube bis hin zum größten Fisch des Gewässers mit allen Exemplaren rechnen, da die Reize sowohl kleinere, als auch größere Hechte ansprechen und zum Biss verleiten.

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