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28.08.2017 20:00

Welszubehör

Welszubehör - wenn Angler sich über das Gerät unterhalten, welches man zum Welsangeln benötigt, wird fast ausschließlich über Ruten, Rollen und Schnüre gesprochen. Diese Gegenstände bilden allerdings nur die Basis. Damit Fänge gelingen können, sind viele kleine Helfer nötig. In diesem Text möchten wir das Welszubehör, was sich in der Tasche jedes Walleranglers befinden sollte, durchleuchten. Natürlich könnte man auch diese Liste wesentlich verlängern, wir möchten uns jedoch auf die wichtigsten kleinen Helfer des Welsanglers konzentrieren und deren Vorzüge und Eigenheiten aufzählen.

 

Welszubehör - Wirbel

Bei den Wirbeln gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Modelle. Wirbel mit und ohne Karabiner. Einige Welsangler vertrauen den Wirbeln mit Karabinern nicht, weil sie in den Einhängern eine Schwackstelle sehen. Es herrscht die Meinung, dass das Material, durch das ständige Öffnen und Schließen und das damit verbundene Biegen, ermüdet und dadurch leichter bricht, wenn Belastungen im Drill auftreten. Andere Angler hingegen, können sich die Karabiner-Wirbel aus ihrem Welszubehör nicht mehr wegdenken. Sie schätzen diese Ausführungen, weil Vorfachwechsel damit innerhalb weniger Sekunden erledigt sind und können es sich nicht vorstellen, für jedes neue Vorfach, das zum Einsatz kommt, neue Knoten in der Montage zu wickeln.

 

WelszubehörWelszubehör - Haken

Haken zählen natürlich ebenfalls zu den wichtigsten Utensilien im Welszubehör. Zum Welsangeln werden in der Regel Einzelhaken, Zwillingshaken, oder Drillinge verwendet. Unabhängig von der Form, müssen zwei Eigenschaften bei jedem Haken unbedingt vorhanden sein: Schärfe und Stabilität. Die Schärfe ist wichtig, damit der Haken im Maul des Welses zuverlässig greift. Eine hohe Stabilität gewährleistet, dass man auch im Kampf mit einem der ganz großen Fische die Oberhand behält.

 

Welszubehör - Blei

Wenn man von Welszubehör spricht, dürfen Bleie selbstredend ebenfalls nicht fehlen. Sie dienen wie bei allen anderen Angelarten, bei denen Bleie verwendet werden, dazu, die Montage auf Tiefe zu bringen und sie dort zu halten. Die zum Welsangeln verwendeten Bleie liegen in Gewichtsklassen zwischen 50 und 300 Gramm. Ihre Form kann, je nach Einsatzweck variieren. Es gibt kurze gedrungene und längliche, schlanke Bleie. Einige Angler schwören auf spezielle, ummantelte Bleie. Dieser Beschichtung wird nachgesagt, dass sie die elektromagnetischen Felder, die ein Blei angeblich erzeugt, abschirmt. Dies ist, wenn man den Ausführungen dieser Wallerangler folgt wichtig, weil die Welse diese Felder wahrnehmen und dadurch verschreckt werden können.

 

Welszubehör - Posen

Wer von Welszubehör spricht, der darf die Posen nicht vergessen. Es gibt sehr viele verschiedene Posenmodelle, die zum Fangen von Welsen dienen. Einige werden klassisch auf der Oberfläche eingesetzt, andere unter Wasser. Auf der Wasseroberfläche dienen sie dazu, die Bisse anzuzeigen und das Bleigewicht zu egalisieren, was besonders beim Abspannen auf weite Distanzen sehr wichtig ist. Unter Wasser werden sogenannte Unterwasserposen genutzt, um den Köder vom Gewässergrund abzuheben und ihn dadurch attraktiver anzubieten.

 

Welszubehör - Landehandschuhe

Welse werden per Handlandung in der Endphase des Drills gesichert. Dabei greift der Angler dem Wels ins Maul und umfasst den Unterkiefer. Logischerweise gerät wer beim Zupacken in Kontakt mit den zahlreichen kleinen Zähnchen des Welses. Um Verletzungen vorzubeugen, kann man das Welszubehör im Landehandschuhe erweitern. Diese Handschuhe bieten Schutz vor den Zähnen und können zu einer verletzungs- und schmerzfreies Landen des Welses beitragen.

 

Welszubehör - Zange

Ohne eine Zange ist das Welszubehör nicht komplett. Hauptsächlich wird sie gebraucht, um festsitzende Haken aus dem Fischmaul zu lösen. Gerade bei kleineren Welsen ist es schwer an tiefsitzende Haken heranzukommen, weil das Maul nicht groß genug ist, um den Haken mit der Hand zu lösen. Hier kommen spezielle, extra lange Zangen zum Einsatz mit denen man problemlos weit in den Schlund hinein gelangt. Aber auch in vielen anderen Situationen, beispielsweise bei unerwarteten Reparatur-Arbeiten am Bootsmotor, kann eine Zange hilfreich sein.

 

Welszubehör - Schere

Beim Welsangeln arbeitet man im Normalfall mit sehr dicken und robusten Schnüren. Damit man diese sauber verarbeiten und durchtrennen kann, sollte zum Wallerzubehör immer auch eine scharfe Schere gehören. Gute Modelle bleiben auch nach vielen Schnitten scharf und ermöglichen dadurch ein sehr sauberes Arbeiten.

 

Welszubehör - verrottbare Schnur

Wer beim Einsatz von Grundmontagen auf Steine setzt, der sollte diese mit verrottbarer Schnur verbinden. Denn nur wenn die Schnur, die mitsamt des Steins am Gewässergrund zurückbleibt, sich nach einer recht kurzen Zeit vollständig zersetzt, kann man als Angler gewährleisten, dass das Angeln keine unschönen Rückstände im Gewässer hinterlässt. Gerade deshalb, weil wir Angler die Natur so sehr lieben und schätzen, sollte dies von ganz besonderem Interesse für uns sein.

 

Welszubehör - Abhakmatte

Ohne eine Abhakmatte sollte kein Welsangler ans Wasser fahren, denn sie ist der wichtigste Schutz für die Schleimhaut der gefangenen Fische. Bevor die Welse allerdings auf die Matte gezogen werden, sollte die unbedingt mit viel Wasser übergossen werden. Denn nur eine nasse Abhakmatte kann den Effekt erzielen, den der Angler sich von ihr erhofft.

 

Gutes Welszubehör zum Wallerangeln findet ihr hier: Welszubehör

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29.07.2017 17:39

Wallerzubehör

Wallerzubehör - durchstöbert man die Sortimente der Hersteller und Händler wird schnell klar, dass mittlerweile ein sehr breites Spektrum an Wallerzubehör angeboten wird. Gerade die Anfänger und Neueinsteiger haben Probleme zu unterscheiden, was sie für ihre Angelei benötigen und was nicht. Die folgenden Zeilen sollen dabei helfen einen Überblick über die Basis-Bestandteile einer Welsausrüstung zu geben und Fehlkäufe zu vermeiden.

 

Eine gute Auswahl an Wallerzubehör findet ihr hier: Wallerzubehör

 

Wallerzubehör - Haken

WallerzubehörOhne Haken kein Fisch, das ist auch beim Wallerangeln so. Gängig sind hier Einzelhaken und Drillinge. Einzelhaken in den Größen von 4/0 bis 8/0 eignen sich hervorragend, bei den Drillingen leisten Größen von 1/0 bis 5/0 perfekte Dienste. Wichtig ist es bei den Drillingen auf eine ausreichende Drahtstärke zu achten, da hier auch Ausführungen mit zu geringem Durchmesser angeboten werden.

 

Wallerzubehör - Vorfachmaterial

Als Vorfachmaterialien kommen geflochtene und monofile Schnüre zum Einsatz. Geflochtene Schnüre eignen sich bestens, um dem Köder eine natürliche Präsentation zu verleihen und ihn beispielsweise verführerisch in der Strömung taumeln zu lassen. Durchmesser von 0,9 bis 1,4 Millimeter sind hier gängig. Monofile Schnüre bewirken in strömungsberuhigten Zonen ein Angeln ohne verwickelte Schnüre und besitzen eine hohe Abriebfestigkeit. Hier sind Durchmesser von 1,0 bis 1,3 Millimeter gefragt.

 

Wallerzubehör - Bleie

Bleie bringen die Welsköder verlässlich auf Tiefe. Sie sollten je nach Anwendungsfall zwischen 50 und 300 Gramm schwer sein. Ummantelte Ausführungen sollen elektromagnetische Felder abschirmen und vermeiden, dass der Wels aufgrund dieser Felder vor dem Biss das Weite sucht. Eine wirklich bessere Fangquote konnte allerdings bisher nicht fundiert bestätigt werden.

 

Wallerzubehör - Wirbel

Hier kommen Modelle mit und ohne Karabiner in die engere Auswahl. Wer flexibel bleiben und schnell Vorfächer austauschen können möchte, macht mit dem Karabiner alles richtig. Diejenigen, die dem Karabiner nachsagen, er sei eine mögliche Bruchstelle bei der Einwirkung großer Kräfte, können auch lediglich auf den kugelgelagerten Wirbel zurückgreifen.

 

Wallerzubehör - Unterwasserposen

U-Posen gehören zu den wichtigsten Waffen eines Welsanglers. Mit Modellen zwischen 5 und 60 Gramm macht der Angler alles richtig und schafft den Spagat zwischen ausreichend Auftrieb und dezenter Präsentation. Wer lange Freude an den Auftriebskörpern haben möchte, sollte darauf achten nur Modelle aus robustem Material zu kaufen.

 

Wallerzubehör - Posen

Posen werden für viele Methoden des modernen Welsangelns benötigt. Dazu gehören beispielsweise das Abspannen, das Bojenangeln und das Driften. Sie dienen zum Egalisieren schwerer Blei- und Ködergewichte und als Bissanzeiger. Posen, die mit 300 Gramm angegeben sind, eignen sich hervorragend und sind auch in Situationen, in denen mit viel Blei geangelt wird die perfekte Lösung.

 

Wallerzubehör - Gummiperlen

Sie werden dazu genutzt, um Pufferzonen zwischen den einzelnen Komponenten der Montage zu schaffen. Meistens finden sie ihren Platz zwischen Blei und Wirbel. Dort dienen sie gleichzeitig auch als Knotenschutz.

 

Wallerzubehör - Silikonstopper

Stopper gehören zur absoluten Grundausstattung. Man setzt sie ein, um U-Posen oder Bleie an einem bestimmten Punkt auf der Schnur zu fixieren. Auch zum Einstellen der Tiefe können sie in Kombination mit einer Gummiperle bei manchen Montagen genutzt werden.

 

Wallerzubehör - Mutlitool

Das Multitool vereint alle Werkzeuge, die der Wallerangler für seine Arbeit am Wasser benötigt. Neben einem Messer ist vor allem die Zange oftmals im Einsatz, wenn es zum Beispiel darum geht Haken zu lösen.

 

Wallerzubehör - Lösezange

In manchen Situationen stößt das Multitool an seine Grenzen. Besonders wenn kleine Fische den Haken tief inhaliert haben, fehlt der Platz um mit der Hand oder einer normalen Zange zu arbeiten. Die speziellen, langen Lösezangen schaffen hingegen genau das und sollten deshalb den Weg in jede Wallertasche finden.

 

Wallerzubehör - Glöckchen

Zum Erkennen der Bisse hat sich das Glöckchen seit Jahrzehnten etabliert. Wenngleich es nicht alle Biss-Varianten, die auftreten können, signalisieren kann, schafft es das Glöckchen wie kein anderer Bissanzeiger das Ansaugen des Köders durch den Wels zu signalisieren.

 

Wallerzubehör - Schleudergummi

Schleudergummi findet in vielen Bereichen des Welsangelns Anwendung. Hauptaufgabengebiet ist allerdings der Schutz der Knoten vor den Zahnplatten der Welse. Bei der Verwendung von monofilen Schnüren sorgt dieser Gummi außerdem dafür, dass die Wicklungen der Knoten nicht mehr aufspringen.

 

Wallerzubehör - Fahrradschlauch

Kleine, aus einem alten Fahrradschlauch herausgeschnittene Stücke werden nach dem Anködern über die Hakenspitze gezogen und verhindern, dass der Köder während des Angelns vom Haken rutscht.Alternativ kann man auch die Bait Stopper nehmen, die von der Angelgeräteindustrie angebiten werden.

 

Wallerzubehör - Steinschnur

Ohne Schnur, mit der man Steine verschnüren kann, sind viele Methoden nicht anwendbar. Wichtig ist, dass die Schnur verrottbar ist, damit die Umwelt nicht durch den Verbleib im Wasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Manche Paketschnüre, die man auf der Post für kleines Geld erwerben kann, leisten hier beste Dienste.

 

Wallerzubehör - Reißleine

Als Reißleine werden monofile Schnüre in Stärken von 0,25 bis 0,60 benutzt. Eine geringe Dehnungseigenschaft ist hier von Vorteil, damit problemlose Anhiebe gefördert werden.

 

Wallerzubehör - Hakenfeile

Stumpfe Haken führen zu Fehlbissen. Um diese zu vermeiden und nicht ständig neue Greifer kaufen zu müssen kann man die alten Haken mit Hilfe einer Hakenfeile ganz einfach nachschleifen. Abgestumpfte Haken werden dadurch in Windeseile wieder zu scharfen Waffen - im wahrsten Sinne des Wortes.

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22.07.2017 17:19

Waller Bissanzeiger

Waller Bissanzeiger - da der Waller ein Fisch ist, dessen Aktivitätsphasen sich größtenteils nachts abspielen, braucht der Angler einen Bissanzeiger, der ihn bei einem Biss zuverlässig aus dem Schlaf reißt. Die Geräteindustrie hat darauf reagiert, sodass es mittlerweile viele verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Funktions-Prinzipien und Eigenschaften gibt.

 

Waller Bissanzeiger - Worauf kommt es an?

Die wichtigste Eigenschaft, die ein Waller Bissanzeiger mitbringen muss ist, dass er sämtliche Biss-Varianten, die ein Wels produzieren kann, erkennt und anzeigt. Die Bisse eines Welses können unterschiedlich ausfallen. Mal äußert sich eine Attacke in einem hektischen Rütteln der Rute, mal sinkt sie sehr langsam, in einer gleichmäßigen Bewegung nach vorne. Sehr charakteristisch für einen Welsbiss ist der erste heftige Ruck, der in die Rute fährt, wenn der Wels den Köder einsaugt. Auf all diese Situationen muss ein Waller Bissanzeiger vorbereitet sein und sie zuverlässig anzeigen.

 

Waller Bissanzeiger - welche Modelle gibt es?

Waller BissanzeigerIn den letzten Jahren hat sich in Bezug auf Waller Bissanzeiger sehr viel getan. Es gibt aktuell sehr viele verschiedene Modelle von diversen Herstellern, die auf die Erkennung von Vibration und stetigem Vorzug der Rute kalibriert sind. Aber auch simple, nicht elektronische Lösungen spielen bei der Bisserkennung eine wichtige Rolle.

 

Waller Bissanzeiger - Glöckchen

Das Glöckchen ist für viele Welsangler unverzichtbar. Es reagiert auf nahezu alle Biss-Varianten der Welse und sorgt beim Angler mit seiner charakteristischen Akustik seit vielen Jahren für Nervenkitzel und Adrenalinschübe. Der Nachteil des Glöckchens kommt bei langsamen Bissen, bei denen die Rute in einer langsamen, konstanten Bewegung nach vorne sackt, zum Tragen. Die langsame Bewegung bewirkt, dass die Kugel im Inneren der Glocke nicht wie üblich an die Wandung geschleudert wird, sondern lediglich an ihr entlang rollt. Dadurch wird kein Geräusch erzeugt und das Signal an den Angler bleibt aus. In diesem Augenblick versagt die Glocke als Waller Bissanzeiger kläglich.

 

Waller Bissanzeiger - elektronisch mit Schnurabzug

Elektronische Bissanzeiger, die über ein Schnurlaufröllchen auf Schnurabzug reagieren sind eine Möglichkeit Welsbisse zu erkennen. Damit dies bestmöglich funktioniert, ist es allerdings wichtig, dass die Ruten waagerecht abgelegt und mit geöffneter Rollenbremse gefischt werden. Nur so kommt beim Biss genügend Schnurabzug zu Stande, um Bisse ausreichend deutlich darzustellen. Stellt man die Ruten senkrecht, scheiden Waller Bissanzeiger, die auf Schnurabzug reagieren allerdings aus. Aufwendige Haltearm-Konstruktionen am Rutenhalter werden dann benötigt, um den Waller Bissanzeiger in Position zu bringen. Diese Lösungen haben sich in der Vergangenheit auf lange Sicht nicht bewährt.

 

Waller Bissanzeiger - elektronisch auf Erschütterung und Vorzug

Diese Waller Bissanzeiger wurden unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte zum Thema Welsbiss entwickelt und sind durch die verbaute Elektronik in der Lage, alle auftretenden Biss-Varianten zuverlässig anzuzeigen. Der Angler sollte beim Kauf allerdings unbedingt darauf achten, dass er sich für Geräte entscheidet, die nicht nur auf Erschütterungen, sondern auch auf langsamen Vorzug der Rute reagieren. Nur so kann man davon ausgehen, für sämtliche Situationen gewappnet zu sein.

 

Waller Bissanzeiger - macht eine Funkbox Sinn?

Um die Bisse beim Welsangeln bestmöglich verwerten zu können ist es wichtig, dass man sich immer in unmittelbarer Nähe der Ruten befindet. Nur so kann man bei einer Attacke schnell genug den Anhieb setzen und den Wels haken. Zieht man diesen Sachverhalt in Betracht, macht eine Funkbox, die die Signale vom Waller Bissanzeiger über große Distanzen empfängt und anzeigt, keinen Sinn. Allerdings gibt es während eines Ansitzes auch immer Phasen, in denen die akustische Wahrnehmung des Anglers gestört ist. Beispielsweise kräftige Regengüsse, die aufs Dach des geschlossenen Zeltes prasseln. Auch wenn der Waller Bissanzeiger auf höchster Lautstärkestufe arbeitet, ist nicht immer gewährleistet, dass man die Töne im Inneren des Zeltes hören kann. In solchen Momenten ist eine Funkbox Trumpf und bietet dem Angler auch unter extremen Einflüssen die sichere Gewissheit, dass er keinen Anfasser verpasst. Wer einmal in den Genuss dieses Vorteils gekommen ist, möchte ihn erfahrungsgemäß nicht mehr missen.

 

Waller Bissanzeiger - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Trotz aller genannten Vorzüge ist und bleibt die Rutenspitze der beste Bissanzeiger. An ihr kann der Angler ablesen was sich am Köder abspielt und wann der richtige Zeitpunkt für einen Anhieb gekommen ist. Damit dies auch nachts gut funktioniert muss neben dem Knicklicht, welches an der Spitze angebracht werden sollte, auch dafür gesorgt sein, dass von der Liege aus alle Rutenspitzen gut zu sehen sind. Ertönt einer der Bissanzeiger im Verlauf der Nacht, kann von der Liege aus erkannt werden, ob es sich tatsächlich um einen Biss oder doch nur um ein Störgeräusch handelt. Es kann entsprechend reagiert und der Biss bestenfalls verwandelt werden. Befinden sich die Rutenspitzen nicht im direkten Sichtfeld, ist dies unmöglich. Man weiß durch die Töne des Bissanzeigers zwar, dass etwas an der Rute geschieht, kann aber nicht einschätzen was getan werden muss.

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15.07.2017 17:02

U-Pose

U-Pose - ein Auftriebskörper, der aus der modernen Welsangelei nicht mehr wegzudenken ist. Ein Großteil dergroßen Fische, die in den letzten Jahren gefangen wurden, fielen auf die U-Pose herein. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, dass der Köder mit der Unterwasserpose extrem dezent angeboten werden kann.

 

U-Pose - wie funktioniert sie?

U-PoseDie U-Pose ist ein Auftriebskörper, der dazu genutzt wird, den Köder beim Angeln mit der Grundmontage etwas vom Grund abzuheben. Sie verleiht dem angebotenen Happen dadurch zusätzliche Attraktivität und steigert die Anzahl der Bisse. Vor allem im Fluss spielt diese Montage ihre Stärken voll aus, weil die Strömung im Fließgewässer dafür sorgt, dass sich die Montage jederzeit schön streckt. Das wiederum vermeidet Verwicklungen.

 

U-Pose - wie sieht die Montage aus?

Für die Herstellung einer Montage mit U-Pose, werden ein Karabinerwirbel, ein Stück Vorfachmaterial, zwei Silikonstopper, die gewünschten Haken und eine U-Pose benötigt. Am Ende der Hauptschnur findet der Wirbel seinen Platz. Anschließend, stellt man aus Haken und Vorfachmaterial das Vorfach her. Dann wird die U-Pose mit Hilfe der beiden Silikonstopper auf dem Vorfach fixiert. Eine Schlaufe am Ende des Vorfaches rundet das Ganze ab und sorgt dafür dass das Rig in den Wirbel eingehängt werden kann.

 

U-Pose - welche Größe sollte gewählt werden?

Weil sehr viele Faktoren Einfluss darauf haben, in welche Gewässertiefe der Köder durch die U-Pose gehoben wird, ist es schwer eine pauschal gültige Aussage über die richtige Größe zu formulieren. Letztendlich muss die am Wasser vorherrschende Situation jedes Mal aufs Neue überprüft, bewertet und danach gehandelt werden. Die hauptsächlichen Einflussgrößen für die Distanz in der der Köder über Grund schwebt, sind die Strömung und die Ködergröße. Je mehr Strömung vorliegt und je größer der Köder ist, desto größer muss auch die Unterwasserpose ausfallen, wenn die Montage angehoben werden soll.

 

U-Pose - wo auf dem Vorfach muss sie sitzen?

Normalerweise sind zehn bis fünfzehn Zentimeter Abstand zwischen Unterwasserpose und Köder genau richtig. Manchmal macht es aber durchaus Sinn den Abstand auf ein Minimum zu reduzieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine unmittelbar vorm Haken positionierte Unterwasserpose Verwicklungen vorbeugt, weil sie es dem toten Köder auf diese Art und Weise extrem schwer macht, sich ins Vorfach einzudrehen und sich zu verwickeln.

 

U-Pose - machen Ausführungen mit Flügeln Sinn?

Da das Angeln mit lebendem Köderfisch in Deutschland verboten ist, muss sich der Angler etwas einfallen lassen, um die beim toten Köfi fehlenden Bewegungsreize zu ersetzen. Eine Unterwasserpose mit Flügeln schafft hier in jedem Fall Abhilfe. Durch die Strömung und die Flügel, beginnt die Unterwasserpose um die eigene Achse zu rotieren und gibt dabei enorme Druckwellen an die Umgebung ab. Welse können diese Bewegungsmuster über große Distanzen wahrnehmen und werden dadurch auf die Montage aufmerksam. Natürlich funktioniert dieses Prinzip nur im Fließgewässer und auch nur dort, wo genügend Fließgeschwindigkeit vorhanden ist.

 

U-Pose - kann sie auch im Stillgewässer eingesetzt werden?

Diese Frage ist ganz klar mit JA zu beantworten. Jedoch gibt es dabei einige Aspekte zu beachten, um etwaige Probleme bereits im Vorfeld auszuschließen. Die Verwicklungsgefahr beim Stillwasserangeln mit der Unterwasserpose ist sehr hoch, wenn starker Wind auf dem Wasser steht oder Unterströmungen vorhanden sind. Oftmals verwickelt der tote Köder sich dann mit dem Vorfach in der Hauptschnur, oder im Blei- bzw. Steingewicht. Deshalb ist monofiles Vorfachmaterial hier Pflicht. Durch seine Steifigkeit wird das Eindrehen in die Hauptschnur verhindert und hält den toten Köderfisch gestreckt immer etwas auf Distanz. Um dennoch ganz sicher zu gehen, sollte man die Montage beim Angeln ohne Strömung absenken. Das heißt, die Hauptschnur wird größtenteils an den Grund angelegt. Dies gelingt beim Angeln mit der U-Pose am besten mit einem Stein, an dem eine dünne Reißleine und ein Karabiner angebracht sind. Ist die Montage ausgelegt, wird der besagte Stein kurz vorm Ufer über den Karabiner auf der Hauptschnur eingehängt, anschließend lässt man ihn auf den Grund sinken. Spannt man das Ganze jetzt durch, schmiegt sich die Hauptschnur an den Gewässerboden und nimmt dem toten Köderfisch auf diese Weise die Möglichkeit sich durch Unterströmungen oder Wind darin zu verfangen.

 

U-Pose - welche Vor- und Nachteile haben Rasseln?

In einigen auf dem Markt erhältlichen Modellen, sind in der U-Pose spezielle Rasseln verarbeitet, die für zusätzliche akustische Reize sorgen sollen. Dies funktioniert an Gewässern, an denen nicht viel auf Wels geangelt wird sehr gut, da der Wels von Natur aus ein sehr neugieriger Fisch ist und der Geräuschquelle gerne auf den Grund geht. Allerdings können sich die Rasseln auch schnell zum Nachteil entwickeln. Nämlich dann, wenn die angesprochenen Fische in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen mit diesen Rasseln machen konnten. Sie bringen die Geräusche der Unterwasserpose dann mit Gefahr in Verbindung und beißen wesentlich vorsichtiger.

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08.07.2017 14:28

Welsvorfach

Welsvorfach - die Frage nach dem richtigen Welsvorfach beschäftigt viele Angler. Welches Material sollte man verwenden, wo liegen die Vorzüge, wo die Nachteile? Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen werden wir uns dieser Thematik in den folgenden Zeilen annehmen.

 

Welsvorfach - welche Ausführungen gibt es?

WelsvorfachGrundsätzlich kann Welsvorfach in zwei Gruppen unterteilt werden, die sich mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften für verschiedene Zwecke eignen. Es handelt sich dabei um geflochtenes und monofiles Vorfachmaterial. Eine gute Auswahl an Vorfachmaterial für Waller findest du hier: Wallerschnur

 

Geflochtenes Welsvorfach

Geflochtenes Material wird von den meisten Welsanglern für die Herstellung ihrer Vorfächer verwendet. Weil es so flexibel ist, fällt es leicht ein Welsvorfach daraus herzustellen, Wicklungen und Knoten sind in Windeseile geknüpft. Auch beim Angeln spielt die Flexibilität des Geflechts eine große Rolle. Sie ermöglicht eine sehr natürliche Köderpräsentation, vor allem in der Strömung, wo der Köder verführerisch umherpendeln kann und so extreme Reize auf die Welse in der Umgebung ausübt. Auch die störungsfreie Köderaufnahme durch den Waller wird durch die Materialbeschaffenheit begünstigt. Gängige Durchmesser für geflochtenes Vorfachmaterial bewegen sich zwischen 0,9 und 1,4 Millimeter.

 

Monofiles Welsvorfach

Ein Welsvorfach, das aus monofiler Schnur hergestellt wird, fällt wesentlich steifer aus als bei einer Geflochtenen. Dadurch ist es für den Einsatz in Gewässern mit geringer Strömung prädestiniert, da es dort, begünstigt durch den besagten Umstand Verwicklungen zwischen Vorfach und Hauptschnur größtenteils unterbindet. Besonders in Stillgewässern, in denen der Köderfisch eingesetzt werden kann sollte auf monofiles Welsvorfach zurückgegriffen werden. Ein weiterer Vorteil der Steifigkeit, die die monofile Schnur besitzt, ist die Gewährleistung eines gewissen Stiff-Rig-Effekts, wie er aus dem Karpfenbereich bekannt ist. In Situationen mit spitz beißenden Welsen kann dies der entscheidende Trumpf sein, wenn es darum geht die Fehlbiss-Serie abzustellen. Durchmesser zwischen 1,0 und 1,3 Millimeter eignen sich bestens für das Welsangeln.

 

Welsvorfach - wie lang sollte es ein?

Die Länge, die ein Welsvorfach haben sollte hängt natürlich davon ab, für welche Montage es gedacht ist und in welcher Tiefe gefischt werden soll. Beim Abspannen machen Vorfächer mit circa 100 Zentimetern Länge Sinn, da man dieses Maß dann beim Einstellen der Tiefe mit Hilfe der Pose leichter verrechnen kann. Beim Angeln mit der Unterwasserpose muss das Welsvorfach so abgelängt werden, dass der Köder im Zusammenspiel mit seinem Eigengewicht, der U-Pose und der Strömung die gewünschte Angeltiefe erreicht. Gängige Längen befinden sich in Bereichen zwischen 180 und 250 Zentimetern.

 

Welsvorfach - Was ist besser, Mono oder Geflecht?

Die Frage nach dem Besser kann nicht pauschal beantwortet werden. Jedes der genannten Materialien hat seine Vor- und Nachteile. Je nach Situation ist das eine lediglich besser geeignet, als das andere. Wirklich verzichten sollte man auf keins der beiden. Die Kunst liegt darin das Gewässer zu beobachten, die Situation einzuschätzen und sich am Ende für die richtige Lösung zu entscheiden.

 

Welsvorfach - Welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Hier sollte ganz klar noch einmal betont werden, dass es beim Welsangeln nicht im Tragkraftwerte geht. Sehr oft kann man diesbezüglich Diskussionen verfolgen. Gerne wird über angeblich zu geringe Tragkräfte gefachsimpelt und oftmals wird dabei vergessen, dass es darum überhaupt nicht geht. Für uns Welsangler spielt die Tragkraft eine eher untergeordnete Rolle, da wir die gängigen Vorfachmaterialien mit keiner am Markt erhältlichen Wallerrute auch nur ansatzweise an die Belastungsgrenze bringen könnten. Es ist also egal, ob das Vorfach 60 oder 80 Kilogramm hält, da man maximal 20 - 25 Kilogramm aufbringen kann. Viel entscheidender ist die Abriebfestigkeit des Materials. Das heißt, die Widerstandsfähigkeit gegen den Materialabtrag bei der Reibung an Hindernissen wie Kanten, Holz und Muscheln. Die Festigkeit sollte nach Möglichkeit sehr hoch ausfallen, um im Drill auch heikle Situationen durchstehen zu können, ohne den Fisch zu verlieren.

 

Welsvorfach - Kombination vereint Vorteile

Um die Vorzüge beider genannter Optionen miteinander zu vereinen, ist es möglich, sie in einem Rig zu verbauen. Dazu wird das Stück zwischen Einzelhaken und Drilling aus geflochtener Schnur geknüpft, der Hauptteil des Vorfachs besteht aus Mono. Man erhält sich auf diesem Weg die Möglichkeit, den Abstand zwischen beiden Greifern individuell auf die Köderfischgröße anzupassen, während man gleichzeitig auf die hohe Abriebfestigkeit der Monofilen zählen kann.

 

Welsvorfach - Praxistipp

Wer im Winter tief angeln und den Köder dicht am Grund präsentieren möchte, für den machen Vorfächer mit Blei-Beschwerung Sinn. Dazu wird das Gewicht von der Hauptschnur entfernt und aufs Vorfach aufgezogen. Der Köder wird somit noch dichter am Grund gehalten und in seinem Bewegungsradius eingeschränkt. Dem Fressverhalten der trägen Winterwaller kommt dies sehr entgegen, was sich in vielen Fällen in einer erhöhten Bissanzahl auswirkt. Welsvorfach – Worauf sollte man Wert legen? Die am Markt erhältlichen Welsvorfächer sind für große Belastungen auf Zug und Abrieb geschaffen. Diese Eigenschaften greifen allerdings nur dann, wenn die Schnüre in einem ausreichend guten Zustand sind. Deshalb sollte man beim Feststellen von Beschädigungen keiner möglicherweise verhängnisvollen Faulheit nachgeben und das Rig im Zweifelsfall neu binden. Im Drill mit einem der Urfische unserer Flüsse und Seen, sind es nämlich genau diese kleinen Nachlässigkeiten, die brutal bestraft werden.

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01.07.2017 13:25

Abspannen auf Waller

Abspannen auf Waller - eine der sicherlich am häufigsten angewendeten Methoden bei der Welsangelei, die sich ihre Daseinsberechtigung in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch grandiose Fänge verdient hat.

 

Abspannen auf Waller - wie funktioniert es?

Beim Abspannen auf Waller wird die Montage am gegenüberliegenden Gewässerufer angebunden. Dies gelingt über eine sogenannte Ausleger-Schnur, die durch eine Reißleine mit der Montage verbunden wird. Das Ganze zielt darauf ab, den Köder während der kompletten Angelzeit am gleichen Platz zu halten, also genau dort, wo sich der Angler die größten Fangchancen ausrechnet. Ohne diese Fixierung würde die Montage möglicherweise durch Wind, Strömung - verzogen und ungewollt vom Hotspot entfernt. Erfolgt ein Biss, dient die Reißleine beim Abspannen auf Waller als Sollbruchstelle und gibt die Montage samt Fisch zum Drill frei.

 

Abspannen auf Waller - wie ist die Montage aufgebaut?

Abspannen auf WallerDie Montage für das Abspannen auf Waller ist recht simpel aufgebaut. Man benötigt dafür zwei Karabinerwirbel, eine Pose mit circa 300 Gramm, ein Blei mit 200 Gramm, eine Gummiperle, einen Stopper, sowie ein Vorfach mit dem jeweiligen Haken-System. Zuerst fädelt man den ersten Karabiner auf die Hauptschnur, gefolgt von der Pose, Stopper Blei und Perle. Am Ende der Hauptschnur wird der zweite Wirbel angeknotet, welcher anschließend das Vorfach aufnimmt. Die Tiefe in der beim Abspannen auf Waller geangelt wird, stellt man über die Pose ein. Die Schnur wird in der Antenne geklemmt und mit einem halben Schlag vor dem Durchrutschen bewahrt. Der Stopper über dem Blei dient dazu, dass dieses immer dort bleibt wo es soll. Der Wirbel oberhalb der Pose ist dazu da, die Reißleine aufzunehmen. Diese sollte für das Abspanne auf Waller aus einer 0,30 bis 0,50 Millimeter dicken Monofilen bestehen und ungefähr zehn Zentimeter lang sein. Die Auslegerschnur, von der eingangs gesprochen wurde, wird beim Abspannen auf Waller dafür benötigt, die korrekte Distanz zum Fixpunkt am Ufer zu überbrücken. Konkret bedeutet dies, dass die Auslegeschnur am gewünschten Baum oder Strauch festgebunden wird. Anschließend fährt man so lange mit dem Boot rückwärts, bis der Punkt erreicht ist, an dem man Angeln möchte. Meist ist dies die abfallende Uferkante. Dort wird die Schnur gekappt und ebenfalls mit einem Wirbel versehen. Über die Reißleine werden Auslegerschnur und Montage miteinander verbunden, abschließend verankert man die Rute senkrecht in einem Rutenhalter und bringt das komplette Gebilde auf Spannung, bis sich nur noch die Schnur unterhalb der Pose im Wasser befindet. Für die Auslegerschnur zum Abspannen auf Waller können problemlos alte Hauptschnüre verwendet werden. Nach dem Angeln, werden diese selbstredend wieder von Bäumen und Sträuchern entfernt. Natürlich werden jetzt einige fragen, ob man beim Abspannen auf Waller nicht auch direkt mit der Reißleine am Fixpunkt anbinden kann. Theoretisch ist das natürlich möglich. Allerdings braucht man dann oftmals mehrere Meter der Monofilen, die bei einer solchen Länge eine wesentlich größere Dehnung aufweist. Die Folge sind verfälscht dargestellte Bisse und Anhiebe, die ins Leere gehen. Verfälscht deshalb, weil der Wels durch die Dehnung viel mehr Spielraum mit dem Köder hat, bevor man es an der Rutenspitze angezeigt bekommt. Bei einer kurzen Reißleine, ohne Dehnung, zeigt die Spitze der Angel hingegen exat und nahezu 1:1 an, was gerade am Köder geschieht. Für die Bissverwertung ist es wichtig, dass der Angler die Reißleine beim Anhieb problemlos sprengen kann. Durch die Dehnung einer langen Mono-Breakline gelingt dies nicht problemlos.

 

Passendes Zubehör zum Abspannen auf Wels findet ihr hier im Shop: https://www.angeln-neptunmaster.de/wallerangeln/

 

Abspannen auf Waller - für welche Gewässer eignet sich diese Montage?

Das Abspannen auf Waller kann in fast allen Gewässertypen angewendet werden. Egal ob Fluss oder See, Strömung oder Stillwasser, die Präsentation gelingt überall. Selbstredend kann in großen Strömen aufgrund der großen Distanz nicht überspannt werden und auch in Schifffahrtsstraßen sollte man diese Montage meiden. Ansonsten ist das Abspannen auf Waller ein verlässlicher Erfolgsgarant. Besonders im Fluss sollte man jedoch stets beachten, dass die Hauptschnur und der Ausleger die Wasseroberfläche nicht berühren, weil sie sonst heran gespültes Treibgut aufnehmen. Dadurch baut sich, je mehr Zeit vergeht, ein immer größerer Druck auf, der die Reißleine früher oder später zum Platzen bringt. Von den störenden Vibrations-Geräuschen ganz zu schweigen.

 

Abspannen auf Waller - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Was leider von vielen Anglern beim Abspannen auf Waller vernachlässigt wird ist die Gefahr, die von dieser Montage für andere Wassersportler ausgeht. Die Hauptschnur hängt oft nur in geringer Distanz über der Wasseroberfläche, also in Kopfhöhe heranfahrender, unaufmerksamer Bootskapitäne. Eine Kollision unter Vollgas, kann dann schnell zu schwerwiegenden Verletzungen führen. Deshalb sollte immer darauf geachtet werden, ob die Situation vor Ort den Einsatz der Abspannmontage überhaupt zulässt.

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26.06.2017 12:53

Wallergriff

Griff zum Anlanden der Welse

Wallergriff - beim Wallerangeln werden die ausgedrillten Fische nicht wie viele andere Zielfische per Unterfangnetz gelandet, sondern per Hand. Eine spezielle Grifftechnik erlaubt es den Fisch zu sichern, um ihn anschließend auf die Abhakmatte ziehen zu können.

 

Wallergriff - was ist der Wallergriff?

WallergriffDer Wallergriff ist eine Grifftechnik, die dazu dient vom Drill ermüdete Fische zu landen. Dabei macht sich der Angler die robuste Beschaffenheit des Wels-Unterkiefers zu Nutze. Er dient sozusagen als Griff, über den sich der Wels fixieren lässt.

 

Wallergriff - wann kommt er zum Einsatz?

Der Wallergriff kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht Welse zu landen. Obwohl kleinere Exemplare bis zu einer Länge von 120 Zentimetern wohl auch mit einem großen Kescher gelandet werden könnten, ist es gängige Praxis beim Welsangeln auch diese kleineren Fische mit der Hand zu sichern.

 

Wallergriff - wie geht man vor?

Da der Unterkiefer, je nach Größe des Welses, unterschiedlich groß sein kann, gibt es grundsätzlich zwei Varianten, wie der Angler zupacken kann. Unabhängig davon, für welche Variante man sich entscheidet ist es jedoch wichtig vor dem Zugreifen zu überprüfen, ob der Fisch bereits bereit für die Landung ist. Dazu greift man zunächst ins Vorfach, um die Spannung zwischen Haken und Rute etwas zu entlasten. Dadurch beugt man der Gefahr vor, von einem eventuell ausschlitzenden Haken getroffen zu werden. Man führt nun den Fisch am Vorfach heran und berührt ihn mit der anderen Hand am Kopf. Hat der Fisch noch Energie, erfolgt in der Regel in genau diesem Augenblick eine weitere Flucht. Verharrt er regungslos an der Oberfläche, kann man ihn greifen. Gut beraten ist man, nach der Berührung des Kopfes einige Sekunden zu warten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es Welse gibt, die das Anfassen erst nach einer kurzen Verzögerung mit der besagten Flucht quittieren.

 

Wallergriff - für große Fische

Fische mit einer Größe ab 150 Zentimetern besitzen in den meisten Fällen einen Unterkiefer der es erlaubt mit vier Fingern der Griffhand ins Maul zu fassen und mit dem Daumen von unten dagegen zu halten. Bei Welsen ab 180 Zentimeter Länge ist es sogar möglich den Wallergriff mit zwei Händen gleichzeitig auszuführen. Bei Exemplaren über zwei Meter Länge sollten stets zwei Hände verwendet werden, da es dadurch leichter fällt die teils enormen Gewichte der Fische zu stemmen.

 

Wallergriff - für kleinere Fische

Bei Exemplaren unter 150 Zentimetern geht man genau umgekehrt vor. Lediglich der Daumen umgreift den Kiefer innen, alle anderen Finger sichern von außen. Der Platz im Inneren des Fischmauls ist hier einfach zu gering, um mit der kompletten Hand zuzugreifen. Diese Grifftechnik kann natürlich auch immer dann verwendet werden, wenn die Angelhaken den Platz im Welsmaul zu sehr einschränken.

 

Wallergriff - welche Fehler sollte man vermeiden?

Da beim Greifen durch Unachtsamkeiten schnell bösartige Verletzungen auftreten können, ist die Sicherheit des Anglers hier das oberste Gebot. Um diese zu gewährleisten ist es wichtig, sich vor dem Wallergriff einen genauen Überblick zu verschaffen, wo im Maul des Welses die Haken gefasst haben. Natürlich sollte man vermeiden, direkt in die Haken hineinzugreifen, oder die Hände in deren unmittelbarer Nähe zu positionieren, da bei möglichen Kopfschlägen der Kontakt zwischen Haken und Hand sehr wahrscheinlich ist. Richtig gefährlich werden die Kopfschläge dann, wenn ein Mehrfach-Hakensystem eingesetzt wurde und einer der Haken frei umherbaumelt. Gerade dann ist es extrem wichtig den Fisch genau zu beobachten und im richtigen Moment zuzugreifen. Hat man den Fisch gepackt, sollte unter keinen Umständen mehr locker gelassen werden, da genau dann die Gefahr am größten ist, doch von einem der umhergeschleuderten Angelhaken getroffen zu werden. Ist man allein am Wasser, sollte man beim Wallergriff noch vorsichtiger vorgehen, da niemand da ist, der bei einem Unfall helfen könnte. Hakt man sich beispielsweise selbst, während sich der zweite Haken des Systems noch im Fischmaul befindet, wird es schnell ungemütlich. Für diesen Fall sollte unbedingt immer eine Schere oder ein Messer bereit liegen, damit man schnell reagieren und die Schnur kappen kann.

 

Wallergriff - Extratipp

Gerade für Einsteiger ist das Greifen eines Welses eine spannende Angelegenheit, die jedoch unerwartet schmerzhaft ausgehen kann. Schuld daran sind die feinen Zähnchen, die sich auf den Zahnplatten der Welse befinden. Aufgrund ihrer Beschaffenheit können sie zwar keine ernsthaften Verletzungen erzeugen, blutende Schürfwunden sind jedoch nahezu unvermeidbar. Um auf Nummer sicher zu gehen gibt es deshalb speziell für den Wallergriff entwickelte Landehandschuhe, die vor Wunden schützen. Diese eignen sich vor allem für Anfänger in Sachen Wels, weil sie damit ohne Schmerzeinfluss Routine in ihre Grifftechnik bekommen können. Hat man dann nach einiger Zeit Erfahrung gesammelt, können die Handschuhe auch weggelassen werden, da verbissene Hände auch irgendwie zur Welsangelei dazu gehören.

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19.06.2017 11:36

Wallerangeln vom Boot

Tipps & Tricks zum Welsangeln vom Boot

Wallerangeln vom Boot - für das langfristig zielorientierte Angeln auf Wels ist ein Boot unabdingbar. Natürlich ist es auch möglich ohne Boot zu angeln, allerdings ermöglicht der schwimmende Untersatz eine wesentlich genauere und damit effektivere Präsentation des Köders. Dies schlägt sich im Lauf der Zeit in spürbar verbesserten Fangergebnissen nieder.

 

Wallerangeln vom Boot - welche Arten von Bootsangeln gibt es?

Wallerangeln vom BootAls Bootsangeln können vielerlei Vorgehensweisen interpretiert werden. Egal ob man das Boot zum Auslegen der Köder oder als Basis zum Aktiv- oder Stationärangeln einsetzt, wird bei allen drei Varianten von Bootsangeln gesprochen.

 

Wallerangeln vom Boot - warum ist es so effektiv?

Wallerangeln vom Boot ist deshalb so erfolgreich, weil es dem Angler mit Hilfe des Bootes gelingt den Köder viel exakter an seinen Bestimmungsort zu bringen. Wer genauer angelt, angelt dichter am Fisch und bekommt deshalb als logische Konsequenz oft mehr Bisse. Ein reiner Uferangler, der seine Montagen ohne Boot positionieren muss, ist im direkten Vergleich häufig unterlegen.

 

Wallerangeln vom Boot - welche Boote gibt es?

Boote gibt es in den unterschiedlichen Ausführungen, hergestellt aus verschiedensten Materialien. Doch egal ob Schlauch-, Alu- oder GFK-Boot, sie lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. So gibt es Auslegeboote, Aktivangelboote und Boote zum stationären Angeln. Auslegeboote fallen eher klein aus. Sie dienen lediglich dazu die Montagen hinauszubringen und bieten deshalb meistens nur Platz für eine Person. Längen von 160 bis 200 Zentimeter sind hier gängig. Boote für das Aktivangeln, also das Spinnfischen, Vertikalangeln oder Klopfen sind etwas größer, da sich ein oder mehrere Angler über viele Stunden darauf aufhalten können sollen. Boote zwischen zwei und vier Meter Länge sind für diesen Zweck sehr beliebt. Angelboote für stationäre Methoden fallen oftmals sehr groß aus. Dies ist auch notwendig, da die Angler in der Regel darauf übernachten müssen und deshalb neben dem zum Angeln genutzten Bereich auch eine geeignete Liegefläche benötigen.

 

Wallerangeln vom Boot - was bedeutet aktives Bootsangeln?

Beim Wallerangeln vom Boot spricht man dann von aktivem Angeln, wenn Methoden wie das Spinnfischen, das Vertikalangeln, oder das Klopfen ausgeübt werden. Dabei wird das Gewässer aktiv mit den jeweiligen Ködern nach Welsen abgesucht. Das Boot ist dabei unabdingbar, denn nur dadurch ist es dem Angler möglich eine große Wasserfläche abzusuchen. Es wird dazu genutzt die markantesten Stellen aufzusuchen, in der Hoffnung, dass der Zielfisch dort gefunden und zum Biss animiert werden kann.

 

Wallerangeln vom Boot - was bedeutet stationäres Bootsangeln?

Wallerangeln vom Boot kann auch stationär erfolgen. Das bedeutet, der Angler nutzt das Boot als Ausgangsplattform, um seine Ansitzangelei zu betreiben. Das Boot wird am gewünschten Ort verankert, anschließend werden die Montagen mit Hilfe eines kleinen Auslegebootes ausgebracht. Die eingesetzten Methoden sind identisch zu denen, die auch der Uferangler beim Ansitz verwendet. Die Unterwasserpose, das Abspannen oder die Bojenmontage sind die beliebtesten Montagen.

 

Wallerangeln vom Boot - wo liegen die Vorteile des stationären Bootsangelns?

Der größte Vorteil beim Wallerangeln vom Boot ist, dass der Angler nicht an die Zugänglichkeit des Ufers gebunden ist und frei auswählen kann, welchen Teil des Gewässers er gerne befischen möchte. Es ist ihm dadurch möglich Spots anzufahren, die für den normalen Uferangler unerreichbar sind. Es wird also ausschließlich in Zonen gefischt, die wegen ihrer fehlenden Zugänglichkeit einem geringen Befischungsdruck unterliegen. Nicht zuletzt deshalb ist das stationäre Wallerangeln vom Boot sehr erfolgversprechend. Ein weiterer Vorteil ist das hohe Maß an Flexibilität. Während der Uferangler für einen Platzwechsel seine komplette Ausrüstung einpacken und ins Auto oder Boot verladen muss, braucht der Bootsangler nur die Montagen einzukurbeln und den Anker zu lichten und kann dann sofort starten. Er spart also nicht nur Zeit, sondern auch körperlichen Aufwand, was sich letztendlich positiv auf die Motivation auswirkt und zu gewissenhafterem Angeln führt.

 

Wallerangeln vom Boot - wo liegen die Nachteile des stationären Bootsangelns?

Wenn man einen Nachteil für das Wallerangeln vom Boot finden sollte, steht der Lautstärkepegel wohl an erster Stelle. Da das Boot einen Resonanzkörper darstellt, übertragen sich erzeugte Geräusche sehr laut in die Umgebung. Eine unachtsam fest abgestellte Kiste oder eine versehentlich umgestoßene Wasserflasche sind typische Beispiele für ungewünschte Geräuschquellen, die das Angeln negativ beeinflussen können. Besonders die Bewohner viel befischter Gewässer erkennen diese Signale als Warnung, suchen das Weite, oder halten in den darauffolgenden Stunden das Maul geschlossen.

 

Wallerangeln vom Boot - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Für das Wallerangeln vom Boot ist es wichtig, dass man sich genau das Boot zulegt, welches man für seine persönliche Angelei benötigt. Dazu sollte man sich zunächst hinterfragen, was man genau damit machen möchte und mit welchen Rahmenbedingungen dabei verstärkt zu rechnen ist. Dadurch lässt sich die große Auswahl, die der Markt bietet Stück für Stück sortieren, bis man letztendlich bei genau dem Boot angelangt ist, welches der persönlichen Angelei exakt entspricht. Fehlkäufe werden somit vermieden.

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15.01.2017 09:00

Welsangeln in Deutschland

Welsangeln in Deutschland mit Erfolg, ist schon lange kein Zufall mehr, denn in den letzten Jahren hat sich an vielen deutschen Gewässern ein guter Wallerbestand eingestellt, so dass mittlerweile ein gezieltes Welsangeln in Deutschland gang und gäbe ist. Die Fänge beim Welsangeln in Deutschland weisen regelmäßig Fische von mehr als zwei Metern Länge auf und es wurden schon Welse gefangen, die die magische Grenze von 2,60m geknackt haben. Die Unterwasserposenmontage sowie Bojenmontage und andere Abrissmontagen werden nicht nur beim Wallerfischen an Po, Ebro und Rhone eingestzt, sondern sind auch beim Welsangeln in Deutschland sehr erfolgsversprechend. Da jederzeit mit einem Zwei-Meter-Wels bis hin zu 100kg-Wallern zu rechnen ist, sollte ausschließlich gutes Wallertackle verwendet werden, was auf das Welsangeln ausgelegt ist. In unserem speziellen Wallershop führen wir Wallerruten, Wallerrollen sowie diverses Wallertackle, das sehr gut für das Welsangeln in Deutschland geeignet ist.

Welsangeln in Deutschland - Gute Welsbestände in Deutschlands Flüssen und Seen!

Welsangeln in Deutschland - Wo ist das Angeln auf Wels in Deutschland erfolgsversprechend?

Welsangeln in DeutschlandWelsangeln in Deutschland - Es lohnt sich mittlerweile, angefangen vom kleinen Vereinsteich bis hin zum großen reißenden Fluss, fast an jedem deutschen Gewässer ein Walleransitz mit Aussicht auf Erfolg. Das liegt ganz einfach daran, dass sich die Welse in den letzten Jahren sehr gut vermehren und sich besonders über das vernetzte Flusssystem ausbreiten konnten. Der Rhein ist beispielsweise wohl eines der besten Welsgewässer Deutschlands, der viele Nebenflüsse aufweist, die wiederum von anderen Flüssen gekreutzt werden. Das Resultat daraus ist, dass sich die Welse in diesen Flüssen ausgebreitet haben und zu einer teilweise guten Welspopulation angewachsen sind, wodurch nahezu an jedem Fluss mit einem Welsbiss zu rechnen ist. In großen Seen oder Vereinsteichen verhält es sich ähnlich, denn hier konnten sich die Welse zwar nicht ausbreiten, aber vor einigen Jahrzehnten wurden an sehr vielen Gewässern Besatzmaßnahmen in Form kleiner Waller gemacht. Im Laufe der Zeit sind die Fische abgewachsen und haben sich wiederum vermehrt, so dass sich auch dort teilweise gute Wallerbestände angesiedelt haben.

Welsangeln in Deutschland - Welche Wallermontagen sind empfehlenswert?

Beim Wallerangeln in Deutschland kommen natürlich die Welsmontagen zum Einsatz, die auch an den europäischen Top Welsrevieren, wie Po, Ebro oder Rhone verwendet werden. Die Wallermontage, die wohl am Häufigsten eingestzt wird und auf die auch sehr viele Fänge von Großwelsen zurückgeht, ist die Unterwasserposenmontage. Sie ist relativ leicht zu bauen und lässt sich beinahe an jedem Gewässer gezielt einsetzen. Am besten ist sie allerdings für Fließgewässer geeignet, wo sie als Abrissmontage samt Stein mit einem Boot ausgelegt oder mit einem Wallerblei vom Ufer geworfen werden kann. Weiterhin lässt sich die Unterwasserposenmontage beim Welsangeln in Deutschland mit Köderfisch oder Tauwurmbündel einsetzen, so dass diese Montage für Waller sehr vielseitig ist. Neben dieser Grundmontage finden auch diverse Posenmontagen, wie Bojenmontage oder Abrissmontage befestigt an Bäumen, beim Wallerangeln in Deutschland ihren Einsatz. Hierfür wird in der Regel ein Boot benötigt, was an einigen Gewässern in Deutschland verboten ist. Trotzdem lassen sich auch Wallermontagen mit Pose vom Ufer einsetzen, wie es sehr gut an Buhnenköpfen oder Kehrströmungen in Flüssen der Fall ist. Hier reicht es, wenn eine einfache Posenmontage an der Strömungskante in das Wasser gesetzt und der Rollenbügel erst geschlossen wird, wenn der Köder an den HotSpot getrieben ist.

Welsangeln in Deutschland - Welches Wallertackle wird benötigt?

Wallerangeln ist kompromisslos und das ist auch beim Welsangeln in Deutschland nicht anders! Ein Großwels verlangt dem Wallergerät im Drill alles ab und beansprucht es auf das Härteste, so dass nur Qualitätsprodukte verwendet werden sollten. Der Wallerangler muss sich immer vor Augen halten, dass die gesamte Wallerfalle nur so stark ist, wie das schwächste Glied. Das bedeutet, dass einem die beste Wallerrute nichts bringt, wenn der Wallerwirbel minderwertig ist und bereits bei geringem Druck bricht. An nahezu jedem Gewässer wo es Waller gibt, treibt auch der eine oder andere Ausnahmewels sein Unwesen, so dass überall mit großen Welsen zu rechnen ist. Daher ist eine stabile Wallerrute mit einem starken Rückgrat sehr wichtig, um dem Waller Paroli bieten zu können. Die Wallerrolle sollte eine stabile Achse, ein robustes Getriebe sowie ein funktionierendes Bremssystem aufweisen, damit im Drill nichts schief gehen kann. Eine abriebfeste Wallerschnur von guter Qualität sowie auf das Wallerangeln ausgelegtes Wallerzubehör runden das Wallertackle für das Welsangeln in Deutschland ab.

Die passende Wallerausrüstung zum Welsangeln in Deutschland findest du hier: Wallershop

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13.11.2016 13:44

Mequinenza Angeln

Mequinenza Angeln - das kleine spanische Dörfchen Mequinenza am Ufer des Ebro ist seit Jahrzehnten für seine herausragenden Angelmöglichkeiten bekannt. Zum einen sind es die immensen Wasserflächen in dieser Gegend, zum anderen sind es die vielen verschiedenen Fischarten und das hohe Aufkommen von kapitalen Exemplaren, die das Mequinenza Angeln so interessant machen.

 

Mequinenza Angeln - Warum lohnt es sich?

Mequinenza AngelnIn Mequinenza zu angeln ist deshalb so reizvoll, weil dort extrem gute Bestände unterschiedlicher Fischarten vorzufinden sind. Neben den Welsen, für die diese Gegend besonders bekannt ist, kommen auch Zander, Karpfen, Schwarz- und mittlerweile auch Flussbarsche in Hülle und Fülle vor. Die Dichte an Großfischen ist währenddessen nahezu einzigartig. Welse von 260 Zentimetern, Karpfen über 25 Kilogramm, Zander über 90 und Barsche über 40 Zentimeter sind keine Seltenheit. Beim Mequinenza Angeln ist also für jeden Geschmack etwas dabei und das, dank der hohen Durchschnittstemperatur im Jahresverlauf, ohne jegliche Unterbrechung. Auch zwischen Dezember und März sind die Bedingungen rund um die spanische Angel-Stadt zumeist so gut, dass die Winterpause, wie man sie aus anderen Ländern kennt, entfällt. Die Fische nehmen zu jedem Zeitpunkt des Jahres Nahrung zu sich und halten die Fanchancen daher konstant aufrecht.

 

Mequinenza Angeln - Wo ist es interessant?

Es finden sich viele verschiedene, interessante Spots auf vergleichsweise engem Raum. So sind es beispielsweise die Mündungsbereiche der Zuflüsse Cinca und Segre, die immer wieder für rekordverdächtige Fänge sorgen. Weiterhin gilt auch die Staumauer zum oberhalb gelegenen Caspe-Stausee als Hotspot für jegliche Fischarten. Aber auch der Stausee selbst hat mit seinen zahlreichen Buchten, dem strukturreichen Gewässergrund, den endlosen Schilfgürteln den versunkenen Wäldern einige anglerische Herausforderungen zu bieten, die seit Jahren für Faszination bei den Anglern sorgen.

 

Mequinenza Angeln - Welche Fischarten sind zu erwarten?

Wie eingangs bereits kurz erwähnt bedeutet Mequinenza Angeln die Möglichkeit viele unterschiedliche Fischarten gezielt zu beangeln. Die guten klimatischen Bedingungen kommen sowohl den Welsen, als auch den Zandern, Barschen, Karpfen und auch den Futterfischen der Raubfische und deren Beständen sehr entgegen. Für große Stückzahlen und geniale Abwachsraten ist also gesorgt.

 

Mequinenza Angeln- Welche Angeltechniken kommen zum Einsatz?

Viele unterschiedliche Fischarten können natürlich auf viele verschiedene Arten beangelt werden. Beim stationären Welsangeln kommen vor allem die Bojenmontage und das Abspannen an aussichtsreiche Uferbereiche in Frage. Beliebte Aktiv-Methoden für den Fang der räuberischen Bartelträger sind das Vertikalangeln sowie das Spinnfischen. Besonders in den Zuflüssen sorgen Kunstköder seit Jahren für konstante Fänge. Das Zanderangeln kann entweder auch stationär, oder aktiv durchgeführt werden. Beim Ansitz greift man ganz klassisch entweder auf Grund- oder Posenmontagen zurück, Aktivangler setzen auf vertikal unterm Boot geführte Köder. Gleiches gilt für das Fangen der Flussbarsche. Wer Schwarzbarsche drillen möchte, ist gut beraten einen Versuch mit Oberflächenködern wie beispielsweise Poppern zu starten. Die Bisse der großmäuligen Energiebündel sind dabei meistens spektakulär und lassen das Anglerherz höher schlagen. Das Karpfenangeln erfolgt mit den gängigen Grundmontagen. Wer besonders flexibel in der Platzwahl bleiben möchte, hat die Möglichkeit, sich bei einem der ortansässigen Anbieter ein Boot zu mieten und so Bereiche zu befischen, die dem Uferangler verwehrt bleiben. Dies gilt selbstredend auch für jegliche andere Angler, die ihren Aktionsradius beim Mequinenza Angeln maximieren möchten.

 

Das passende Angelzubehör für einen Trip nach Mequinenza findet ihr hier: Angelzubehör

 

Mequinenza Angeln - Gibt es Anlaufstellen für Angler in dieser Gegend?

Jeder der sich Mequinenza Angeln zum Ziel gesetzt hat, hat die Möglichkeit sich in einem der vor Ort installierten Angelcamps einzumieten. Dadurch erhält man den Vorteil das Auto sicher abstellen zu können und einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben, sollte es zu Schwierigkeiten kommen. Außerdem können dort verschiedene Service-Leistungen wie Mietwohnungen, Leih-Angelgerät und Guiding-Touren in Anspruch genommen werden. Selbstredend sind diese Optionen kein Zwang, sodass jeder individuell entscheiden kann, was er für seinen Angelurlaub haben möchte und was nicht. Dennoch sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass es vor allem für Neulinge in Sachen Mequinenza Angeln lohnenswert sein kann, sich mit Hilfe eines Guides einen ersten Überblick über die zur Verfügung stehende Wasserfläche zu verschaffen.

 

Mequinenza Angeln - Was macht das Angeln dort besonders?

Besonders ist das Mequinenza Angeln deshalb, weil dort viele unterschiedliche Gewässer-Systeme in geringer Entfernung zueinander liegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zeitgleich überall schlecht läuft ist sehr gering. Diese Tatsache gewährleistet dem Angler ein hohes Maß an Flexibilität. Läuft es an Gewässer A nicht, wird Gewässer B beangelt. Da in jedem der besagten Flüsse und Seen die gleichen Fischarten vertreten sind, gilt diese Flexibilität für sämtliche Zielfischangler, egal ob es ein Barsch, Zander, Karpfen oder Wels sein soll. Anglerische Wünsche bleiben beim Mequinenza Angeln also nur in den seltensten Fällen offen, was mitunter einer der Gründe für den guten Ruf des kleinen Dörfchens ist. Und sollte eben doch mal ein Angeltrip fangtechnisch unter dem Durchschnitt liegen, ist es die Kombination aus der extrem schroffen, weitläufigen und deshalb beeindruckenden Landschaft und den erstklassigen kulinarischen Möglichkeiten im Ort, die den Aufenthalt zu einen unvergesslichen Erlebnis machen.

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