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12.11.2018 18:47 von Daniel Schulze

Stöckchenmontage

Stöckchenmontage - diese Montage löst ein Problem, welches bei ähnlichen Methoden immer wieder zu Diskussionen sorgt. Wie ihr das gelingt und welche Vor- und Nachteile das Ganze mit sich bringt, haben wir in den folgenden Zeilen für euch aufgelistet.

Wie ist die Stöckchenmontage aufgebaut?

Die Montage selbst ist größtenteils aufgebaut wie eine herkömmliche Abspannmontage. Das heißt sie besteht für das Angeln im flachen Wasser ohne Blei nur aus einem Wirbel und dem Vorfach. Für das Angeln im tiefen Wasser mit Blei und Pose werden Pose, Silikonstopper, Blei und Perle in der genannten Reihenfolge auf die Hauptschnur gezogen und am Ende der Schnur ein Karabinerwibel samt Vorfach angebracht. Einziger Unterschied der beiden Varianten zu den bereits bekannten Abspannmontagen sind eine Perle und ein Karabinerwirbel, die zusätzlich über der Pose montiert werden. Die Perle sitzt dabei unter dem Karabinerwirbel.

Wie wird diese Welsmontage eingesetzt?

Wie bereits geschildert funktioniert die Stöckchenmontage wie die gängige Abspannmontage. Einziger Unterschied ist die Art und Weise, wie die Tiefe eingestellt und die Reißleine an der Hauptschnur fixiert wird. Während man beim normalen Abspannen die Tiefe mit der Pose einstellt und mit einem halben Schlag um die Antenne der Pose verhindert, dass die Schnur beim Spannen durch den Auftriebskörper rutscht, bindet man bei der Stöckchenmontage ein dünnes Stück Holz in die Hauptschnur ein. Dies gelingt mit einem einfachen Laschenknoten. Positioniert wird das Stöckchen unterhalb der zusätzlichen Perle. Wird nun gespannt, ziehen sich Perle und Karabiner gegen das Stöckchen der Stöckchenmontage. Dadurch ist es dem Angler möglich, das Ganze durchzuspannen. Erfolgt nun ein Biss, wird der Stock von der Schnur durchgeschert und der Fisch kann frei gedrillt werden. Damit dies reibungslos gelingt, muss der Stock in einem genau passenden Durchmesser ausgewählt werden. Ist er zu dünn, bricht er beim Spannen der Montage, ist er zu dick, bricht er beim Biss nicht und bereitet dem Angler im Drill Probleme. Auch die Tiefeneinstellung erfolgt über die Platzierung des Stöckchens. Dazu muss die Distanz zwischen dem eingebundenem Stock und den Haken genauso viele Meter betragen, wie die Tiefe, in der man angeln möchte. Hinzugezählt muss außerdem noch der Abstand zwischen Wasseroberfläche und Anbindepunkt des Auslegers werden. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz simpel. Wenn ich beispielsweise vier Meter tief angeln möchte und einen Meter über der Oberfläche meinen Ausleger angeknotet habe, muss die Distanz zwischen Haken und Stöckchen fünf Meter betragen.

Wo kommt diese Montage zum Einsatz?

Da die Stöckchenmontage in ihrer eigentlichen Funktionsweise genauso arbeitet, wie normale Abspannmontagen, ist sie auch in den gleichen Anwendungsfällen zu gebrauchen. Das heißt, bei der Stillwasserangelei oder beim befischen langsam fließender Gewässer.

Welche Vorteile & Nachteile hat die Stöckchenmontage?

Eines der großen Pro-Argumente der Stöckchenmontage ist, dass man, wenn man nicht möchte, nicht zwingend auf den Einsatz einer Pose angewiesen ist. Man kann notfalls gänzlich darauf verzichten und angelt dadurch dezenter. Dies wirkt sich vor allem bei heiklen Fischen auf die ungestörte Köderaufnahme auf. Wer schwere Bleie auf große Distanz ohne Pose anbieten möchte, sollte den Ausleger allerdings sehr hoch anbieten, weil es ansonsten schwer wird die Schnur aus dem Wasser zu heben und sie somit vor Treibgut zu schützen. Nachteile entstehen dann, wenn man ein Stöckchen mit dem falschen Durchmesser auswählt, um die Stöckchenmontage zu installieren. Bricht das Holz nach dem Anhieb nicht wie gewünscht kommt es im Drill unweigerlich zu Problemen, weil man es nicht einfach durch die Ringe kurbeln kann. Beim Angeln in großen Tiefen ist dies besonders problematisch, da sich der Fisch, wenn man bis ans Limit gekurbelt hat, trotzdem noch einige Meter unterm Boot oder vom Ufer entfernt befindet. Das Rausfummeln des Stöckchens aus der Schnur während des Drills ist eine ebenfalls sehr heikle Angelegenheit und führt bei daraus resultierenden Drillfehlern zum Fischverlust.

Stöckchenmontage - Praxistipp

Um immer auf der sicheren Seite zu sein, kann man sich Trink-Strohhalme in kleine Stücke schneiden und diese zum Einbinden in die Schnur nutzen. Sie halten dem Zug der meisten Montagen Stand und werden beim Anhieb zuverlässig durchgeschnitten. Außerdem sind die leicht zu beschaffen und man kann sich beim Durchspannen der Stöckchenmontage an eine bestimmte Spannung gewöhnen und daran festhalten. Dies verhindert ärgerliche Abrisse und damit verbundenes, erneutes Auslegen.

Welche Besonderheiten sind zu beachten?

Besonders wichtig ist, dass die Stöckchen für die Stöckchenmontage eine besonders glatte und saubere Oberfläche aufweisen. Unebende Oberflächen können auf Dauer der Schnur schaden und im schlimmsten Fall einen Schnurbruch verursachen. Vor allem unter der Einwirkung großer Kräfte ist diese Gefahr vorhanden. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich also entweder Zeit bei der Auswahl seiner Stöcke, oder ersetzt sie wie geschildert durch Strohhalm-Stücke, deren Oberfläche sehr glatt ist und kein Risiko darstellt.

Gutes Zubehör für Wallermontagen findest du hier: Welsmontagen

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08.10.2018 18:23 von Daniel Schulze

Wallerangeln am Ebro

Wallerangeln am Ebro - die Waller des Rio Ebro sind seit Jahrzehnten in aller Munde. Welsangler aus ganz Europa besuchen das Gewässer-System regelmäßig, Fänge von großen Fischen sind an der Tagesordnung. Der Ebro gehört zu den ersten Adressen, wenn es um Gewässer mit hervorragendem Großfischbestand geht.

Wo am Ebro lohnt es sich auf Waller zu Angeln?

Wallerangeln am Ebro bedeutet ein Angeln in einem riesigen Gewässer-System. Mehrere Stauseen, Zuflüsse und der naturbelassende Flusslauf unterhalb aller Staumauern bieten exzellente Angel- und Fangmöglichkeiten. Das Dorf Mequinenza steht in engem Zusammenhang mit dem Wallerangeln am Ebro. Es liegt am oberen Ende des Riba-Roja Stausees, direkt unterhalb der Staumauer, hinter der sich der Caspe-Stau befindet. Zusätzlich liegt das Dörfchen, welches sich mit seiner Infrastruktur komplett auf die Angler und deren Bedürfnisse eingestellt hat, direkt am Mündungsbereich der Ebro-Zuflüsse Cinca und Segre. Eine perfekte Ausgangsbasis für Angler, die von dort aus zu den jeweiligen Hotspots ausschwärmen können.

Wallerangeln am Ebro - gibt er dort Angelcamps?

Am Ebro gibt es mehrere Angelcamps, die über zwölf Monate im Jahr von Anglern als Anlaufstelle genutzt werden. Die Camps bieten sichere Abstellmöglichkeiten fürs Auto, sowie Boote, die gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden können. Ausgestattet sind die Boote mit bestens funktionierenden Motoren und Echoloten. Wer sich zwischendurch eine Auszeit vom Wallerangeln am Ebro gönnen möchte, für den stehen Mietwohnungen bereit, die optional dazu gebucht werden können. Ausgestattet sind die klimatisierten Zimmer mit gepflegten, sauberen sanitären Anlagen, einer Küche, Betten und deutschem TV.

Wie angelt man am Stausee?

Das Angeln im Stausee bedeutet Stillwasserangeln mit Bojen oder abgespannten Montagen. Zum Abspannen bieten sich besonders die vielen kleinen Buchten an, die die Ufer des Ebros säumen. Die Schilfgürtel, auf die man dort häufig trifft, lassen sich bestens anspannen. Die Fangaussichten stehen dabei sehr gut, denn das Schilf bietet den Beutefischen der Welse sichere Rückzugsmöglichkeiten. Die Waller wissen das und patrouillieren ständig entlang der Schilfkanten. Bemerkenswert ist, dass beim Wallerangeln am Ebro zahlreiche Tagesbisse keine Seltenheit sind. Die Fische sind recht tagaktiv und können deshalb rund um die Uhr gefangen werden. Aktivangler kommen vom Boot aus zum Erfolg. Das Klopfen und das Vertikalangeln können besonders in den tiefen Passagen des Sees, die als Standplatz vieler Fische dienen, betrieben werden.

Wallerangeln am Ebro - wie angelt man am Fluss?

Wer das Wallerangeln am Ebro in fließendem Wasser betreiben möchte, kommt unterhalb aller Staumauern auf seine Kosten. Strömungskanten, Steilabrisse, Totholz, Plateaus, Kiesbänke und Krautfelder können mit großen Erfolgsaussichten angefischt werden. Im besagten Gebiet ist der Fluss noch naturbelassen, führt eine konstante, mittlere bis starke Strömung und damit geniale Voraussetzungen für das Angeln mit der Unterwasserpose. Bevor man sich in den Fluss begibt, sollte man sich aber dringend über die vorherrschenden gesetzlichen Bestimmungen informieren. Diese verändern sich in Spanien häufig und genau das sollte man berücksichtigen, um nicht ungewollt eine Straftat zu begehen.

Welche Fische sind zu erwarten?

Der Bestand an Welsen ist in diesem Gewässer extrem gut ausgeprägt. Neben der hohen Stückzahl, ist es vor allem die beachtliche Dichte an Großfischen, die beeindruckt. Die bisherige Obergrenze liegt bei über 260 Zentimetern, bei einem Gewicht von über 100 Kilogramm. Bis die 270-Marke geknackt wird, ist es nur eine Frage der Zeit. Verantwortlich für die erstklassigen Wachstumsraten der Welse sind die ganzjährig vergleichsweise milden Temperaturen. Diese Temperaturen bewirken, dass die Welse über 365 Tage im Jahr Nahrung zu sich nehmen und damit die Grundlage für das Erreichen dieser enormen Dimensionen legen.

Wallerangeln am Ebro - verspricht das Pelletangeln noch Erfolg?

Pellets werden von den Wallern am Ebro nach wie vor gerne genommen. Natürlich hat das Wallerangeln am Ebro mit Pellets im Lauf der Zeit auch eine gewisse Entwicklung hingelegt, da der Lerneffekt bei den Welsen nicht ausblieb. Mit einer angepassten Vorgehensweise sind die Fische aber nach wie vor fangbar. Im Gegensatz zu der Anfangszeit der Pelletangelei, als große Pelletmengen Biss auf Biss brachten, sind es mittlerweile kleine und unscheinbare Köder, die die Ruten regelmäßig krumm gehen lassen. Diese Aussagen beziehen sich allerdings nur auf den Bereich Mequinenza, sowie den Lake Caspe. Im unteren, tieferen Teil des Riba-Roja-Stausees kennen die Welse die Pellets nicht und lassen sich nur sehr schlecht damit fangen.

Welche Besonderheiten gibt es beim Wallerangeln am Ebro zu beachten?

Eine der positivsten Besonderheiten, die das Wallerangeln am Ebro mit sich bringt ist die eingangs beschriebene Flexibilität was die Gewässer-Auswahl angeht. Die kurzen Wege zu unterschiedlichen Stauseen oder Flüssen garantieren Ausweichmöglichkeiten, sollte es am angepeilten Ziel nicht so laufen wie gewünscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle zur Verfügung stehenden Alternativen gleichermaßen schlecht laufen ist sehr gering. Dadurch ist es fast unmöglich, dass eine Tour fangtechnisch komplett ins Wasser fällt.

 

Gute Angelrute zum Welsangeln findest du hier: Wallerruten

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18.08.2018 18:36 von Daniel Schulze

Wallercamps

Wallercamps - wer sich darüber informiert, wie und wo das Wallerangeln im Ausland betrieben werden kann, der stolpert schnell über eines der vielen Wallercamps, die sich an Europas besten Wels-Revieren einquartiert haben, um abenteuerlustigen Welsanglern die Basis für einen Auslands-Trip zu bieten. Was genau man unter einem Wallercamp versteht, warum eine Buchung Sinn macht und was dem Angler vor Ort alles geboten wird, haben wir in den folgenden Zeilen für unsere Leser zusammengetragen.

WallercampsSind Wallercamps empfehlenswert, um auf Welse zu Angeln?

Die Buchung in einem der verschiedenen Wallercamps ist schon allein deshalb ratsam, weil man somit die Möglichkeit erhält, sein Fahrzeug sicher zu parken. In den Regionen, in denen sich die meisten guten Wallergewässer befinden, gehören zerschlagene Autoscheiben, entwendete Wertgegenstände und zerstochene Autoreifen zur Normalität. Ein sicherer Parkplatz ist deshalb für einen entspannten Angelausflug, ohne böse Überraschungen, die absolute Grundvoraussetzung. Außerdem hat man in den Wallercamps immer die Möglichkeit Ausrüstungsgegenstände zu verstauen, sodass man nur das mitführen muss, was man wirklich braucht. Das Schleppen von unnötigem Gepäck entfällt somit. Ein Boot ist zum Wallerangeln in den betroffenen Gewässern absolute Grundvoraussetzung. Glücklicherweise kann man diese ebenfalls in allen Wallercamps mieten. Man erhält dadurch eine sehr gute Arbeitsplattform zum Suchen von Stellen, Transportieren der Ausrüstung, Auslegen der Montagen und zum Drillen der Welse. Auch kann direkt vom Boot aus geangelt werden und das sowohl mit aktiven, als auch mit stationären Methoden. Ein Faktor, der von den meisten Anglern bei der Entscheidung für oder gegen eines der Wallercamps vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass man, durch eine Buchung im Wallercamp auch immer einen deutschsprachigen Ansprechpartner vor Ort hat. Dies kann nicht nur die Abläufe begünstigen, sondern auch in Problemsituationen sehr helfen. Wenn beispielsweise technische Probleme vorliegen, weiß der Campbetreiber in der Regel immer einen passenden Ansprechpartner. Noch wichtiger wird dies im Fall eines Unfalls und gesundheitlichen Notfällen. Der Campbetreiber kennt in jedem Fall den schnellsten Weg ins nächstgelegene Krankenhaus. Da die meisten Campbetreiber der Landessprache ihrer Wahlheimat mächtig sind, können Sie vor Ort die Kommunikation übernehmen, sodass schnellstmöglich helfende Maßnahmen eingeleitet werden können. Die meisten Campbetreiber kennen darüber hinaus ihr Gewässer wie ihre Westentasche. Nützliche Tipps und Tricks für die gastierenden Angler sind also immer verfügbar. Wer ganz neu am Gewässer ist, kann in den meisten Wallercamps auch die Dienste eines Guides buchen, der die Gäste zu ihrem Traumfisch führt. Diese Guidings können sich entweder auf einige Stunden, oder sogar auf eine ganze Woche belaufen. Verschiedene Angebote kann man sich vor Ort in Rücksprache mit dem Leiter des Camps erstellen lassen.

Wo befinden sich Wallercamps?

Es gibt Wallercamps in Italien und in Spanien. Die italienischen Camps liegen am Ufer des Flusses Po. Dieser Fluss ist bekannt für seinen sehr guten Welsbestand und die hohe Dichte an großen Fischen. Die Wallercamps befinden sich sowohl am Ober-, Mittel- und auch Unterlauf, respektive dem Delta des Flusses. So kann man sich vor Buchung der Reise genau den Bereich aussuchen, der am interessantesten erscheint. Die spanischen Wallercamps liegen am Ufer des Ebro und dessen Stauseen. Auch hier kann man sich für verschiedene Bereiche entscheiden. So gibt es beispielsweise Camps im Mündungsbereich von Cinca und Segre, aber auch weiter oben und unten im Flussverlauf. Jeder Bereich hat seine ganz besonderen Vorzüge und der Angler entscheidet vor der Buchung, wo er genau angeln möchte.

Welche Jahreszeiten sind interessant zum Welsangeln?

Der Frühling und der Herbst sind immer sehr interessante Phasen für einen Aufenthalt in einem der Wallercamps. Im Frühling erwärmt sich das Wasser Stück für Stück. Die im Winter eingebüßten Energiereserven müssen wieder zugeführt werden, was im Klartext bedeutet, dass die Fische aktiv auf Nahrungssuche sind. Dies steigert selbstredend die Aussichten des Anglers. Vor und nach dem Laichgeschäft, was sich, je nach Temperaturverlauf zwischen Mai und Juli abspielt, stehen die Chancen ebenfalls sehr gut. Im Herbst bereiten sich die Waller auf den bevorstehenden Winter vor und fressen sich Reserven an. Dies gilt sowohl für die spanischen, als auch für die italienischen Welse. Aber auch der Sommer kann seinen ganz besonderen Reiz ausüben. Klar ist es anglerisch etwas schwieriger, allerdings kommt bei den sommerlichen Temperaturen im Süden sehr schnell wahres Urlaubsfeeling auf.

Was für Kosten sind zu erwarten?

Jedes einzelne der verschiedenen Wallercamps hat seine eigene Preisstaffelung. Dadurch ist es schwierig zu diesem Aspekt allgemein gültige Aussagen  zu treffen. So kostet das Mieten eines Bootes für eine Dreiergruppe in "Camp A" pro Woche 400 Euro, während in "Camp B" nur 250 Euro dafür verlangt werden. Allerdings liegt dies größtenteils auch in der Ausstattung der jeweiligen Boote begründet. Letztendlich sind aber derart viele Camps vor Ort, dass sich für jeden Geldbeutel das passende Angebot finden lassen kann.

Gutes Tackle & Zubehör zum Wallerangeln findest du hier: Wallerzubehör

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29.06.2018 19:01 von Daniel Schulze

Wallermontage

Beim Wallerangeln führen viele Wege zum Glück. Deshalb steht jedem, der einen Wels fangen möchte, zunächst eine Auswahl mehrerer Montagen zur Verfügung. Die wesentlichen Unterschiede, sowie die typischen Einsatzgebiete der bekanntesten Montagen zum Welsangeln haben wir in diesem Artikel zusammengetragen und erläutern in den folgenden Zeilen, welche Feinheiten zu beachten sind.  Auch auf die Frage, welche Wallermontage denn die beste sei, haben wir eine eindeutige Antwort gefunden.


Die Wallermontagen sind ausgebrachtWallermontage - Unterwasserpose

Bei der Unterwasserposenmontage handelt es sich um eine Wallermontage, die sich sehr vielseitig einsetzen lässt. Sie kann sowohl mit, als auch ohne Boot ausgebracht werden. Dieser Umstand macht sie also auf alle Fälle für diejenigen interessant, die sich für ihre Welsangelei kein Boot kaufen möchten oder können, oder aber durch Gesetze dazu verpflichtet sind, ohne Boot auszukommen. Grundsätzlich eignet sich die Unterwasserposenmontage am besten für das Angeln in konstanter Strömung, weil sich die Montage durch den Strömungsdruck genauso entfalten kann, wie sie es soll. Vom Aufbau her erinnert diese Wallermontage an eine einfache Grundmontage, wie sie auch zum Aalangeln verwendet wird. Natürlich fallen die verwendeten Komponenten aber wesentlich stärker und robuster aus, damit der Angler dem Wels im Drill Paroli bieten kann. Die fertige Montage besteht aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Wirbel, der ans Ende der Hauptschnur geknotet wird und aus einem Vorfach. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel wird entweder ein Blei, oder ein Stein, der mit einer Reißleine versehen ist, eingehängt. Wer ohne Boot auslegen möchte, greift selbstredend besser zum Blei, weil sich dieses am besten werfen lässt. Steine mit der Rute auszuwerfen sollte dringend vermieden werden. Auf dem Vorfach dieser Wallermontage ist ein Auftriebskörper, die sogenannte Unterwasserpose, angebracht. Dieser Auftriebskörper hat die Aufgabe den Köder etwas vom Grund des Gewässers anzuheben, um ihn so hervorzuheben. Er wird dadurch eher vom Wels wahrgenommen, was die Anzahl der Bisse erhöht.


Wallermontage - Boje

Das Angeln mit Boje funktioniert sehr gut in langsam fließenden und stehenden Gewässern. Zunächst wird ein großer Auftriebskörper mit Hilfe eines Seils und eines schweren Steingewichts im Gewässer am gewünschten Platz fixiert, sodass die Boje auf der Oberfläche schwimmt, aber nicht abtreiben kann. Diese Boje bekommt anschließend eine sogenannte Auslegerschnur, die so abgelängt wird, dass man sich genau über dem Bereich befindet, an dem später der Köder auf Tauchstation gehen soll. Am Ende der Auslegerschnur wird ein Ausleger fixiert, der dazu dient, dass die Auslegerschnur schnell vom Angler gefunden werden kann und nicht absinkt. Wenn dies alles vorbereitet ist, fehlt nur noch die eigentliche Montage. Zum Bojenangeln genügt eine einfache Posenmontage, bestehend aus Pose, Blei, Perle und Vorfach. Allerdings wird oberhalb der Pose noch ein Wirbel auf die Hauptschnur gezogen. Über diesen Wirbel und den Wirbel, der sich am Ausleger der Boje befindet, wird die Montage mit der Boje verbunden. Man schaltet dazu einfach ein je nach Anwendungsfall 0,30 bis 0,50 dickes und zehn Zentimeter langes Stück monofile Schnur zwischen die beiden Wirbel. Anschließend lässt man den Köder zu Wasser, fährt zurück um Angelplatz, stellt die Rute in den Rutenhalter und bringt die komplette Wallermontage auf Spannung. Die Schnur hebt sich dabei aus dem Wasser und wird dadurch resistent gegen Äste, Blätter, Kraut und anderes Treibgut. Währenddessen hängt der Köder genau an der Stelle, für die sich der Angler entschieden hat und hat nicht die Möglichkeit, sich von dort zu entfernen. Zum Einstellen der Tiefe dient die Pose, über deren Posenstift nach der Tiefen-Justierung ein halber Schlag mit der Hauptschnur gelegt werden sollte. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Hauptschnur beim Spannen dieser Wallermontage durch die Pose gezogen und die Tiefe verstellt wird. Die Bojenmontage ist eine sehr effektive Wallermontage, mit der in den letzten Jahren und Jahrzehnten bereits sehr viele Welse gefangen wurden.

Abspannen auf Waller

Das Abspannen läuft sehr ähnlich ab, wie das Angeln mit der Boje. Allerdings verzichtet man in diesem Fall gänzlich auf die Boje und fixiert den Ausleger stattdessen am gegenüberliegenden Fluss- oder Seeufer. Bäume, Sträucher und hervorstehende Äste bieten sich dazu bestens an. Ansonsten sind der Ablauf und die Vorgehensweise bei dieser Wallermontage identisch zum Angeln mit Boje. Dort wo Schiffe und Sportboote fahren sollte man allerdings auf den Einsatz dieser Wallermontage verzichten, weil sich durch die abgespannten Schnüre Gefahren für andere Wassersportler ergeben können.

 

Welche Montage ist die beste?

Die beste Wallermontage ist immer die, die am besten auf die zum Zeitpunkt des Angelns vorherrschenden Bedingungen abgestimmt ist. Außerdem sollte die Montage dem Platz, der befischt wird, angepasst werden. Die einzig wahre Wallermontage existiert also in dem Sinne nicht. Es liegt in der Hand des Anglers die Gegebenheiten einzuschätzen und die passende Entscheidung zu treffen.

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26.01.2018 11:08 von Daniel Schulze

Wallerköder

Wallerköder - das Spektrum der Nahrung eines Welses ist sehr breit gefächert. Denn diese Fischart ernährt sich, indem sie sowohl auf die Jagd geht, aber parallel auch als Sammler aktiv ist. Durch diesen Umstand entsteht für den Angler natürlich eine große Auswahl an möglichen Ködern. Welche Wallerköder dem Welsangler grundsätzlich für das Fangen eines Welses zur Verfügung stehen und welche Eigenschaften die einzelnen Optionen aufweisen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Dabei werden wir sowohl Köder für das aktive, als auch Varianten für das stationäre Wallerangeln beleuchten.


WallerköderWallerköder - Köderfische

Wenn man an Wallerköder denkt, dann fallen einem sofort Köderfische ein. Köderfische dürfen in Deutschland nur tot eingesetzt werden. Dies tut ihrer Fängigkeit, bei der richtigen Vorgehensweise, aber keinerlei Abbruch. Köderfisch eignen sich für das stationäre, aber auch für das aktive Angeln auf Wels. Wer seinem Köderfisch zusätzliche Lockwirkung einhauchen möchte, kann ihn an den Flanken mehrmals aufschneiden. So gibt dieser Wallerköder mehr Aromen ans Wasser ab und hilft dabei, die Waller zum Biss zu verleiten.


Wallerköder - Tauwürmer

Die Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern der Wallerköder. Sie lassen sich als Bündel anbieten und erzeugen durch ihre Bewegungen und durch ihren Geruch ein sehr spezielles Lockmuster, dem sich kaum ein Wels entziehen kann. Tauwürmer sind sehr leicht zu beschaffen, denn nahezu jeder Angelladen hat sie in rauen Mengen im Lager. Die Anwendung macht sowohl beim stationären, als auch beim aktiven Angeln auf Waller Sinn.


Wallerköder - Tintenfische

Mit Tintenfischen schafft es der Wallerangler seinem Zielfisch einen Happen aufzutischen, den er aus seiner natürlichen Umgebung überhaupt nicht kennt. Tintenfische riechen völlig anders, als alle Beutetiere, die der Wels aus seinem Gewässer kennt. Das macht diesen Wallerköder zu einer absoluten Option für den Wallerangler. Gerne werden die Tintenfische dafür in Streifen geschnitten und in Kombination mit Tauwürmern zu großen XXL-Bündeln auf den Angelhaken aufgezogen.


Wallerköder - Blutegel

Blutegel erleben als Wallerköder aktuell sozusagen ihren zweiten Frühling. Noch vor einigen Jahren waren sie sehr schwer zu bekommen. Und wenn, dann musste man sehr hohe Stückpreise akzeptieren. Diese Zeiten sind nun Gott sei Dank vorbei, denn verschiedenen Händlern ist es gelungen Bezugsquellen ausfindig zu machen, die es ihnen erlauben, die Blutegel zu humanen Preisen an den Endkunden zu veräußern. Blutegel entwickeln durch ihre Bewegungen Druckwellen unter Wasser, die vom Waller bestens wahrgenommen werden können. Das Interesse wird dadurch auch bei Fischen geweckt, die nicht direkt am Köder entlangziehen. Wichtig ist nur, dass man die Blutegel so anködert, dass sie sich nicht gegenseitig ineinander verbeißen können. Denn sonst hat man bereits nach kürzester Zeit einen Klumpen aus Blutegeln am Ende des Vorfachs, der sich weder bewegt, noch für Bisse sorgt. Spezielle Systeme für das zielgerichtete Blutegel-Angeln auf Waller drängen glücklicherweise mehr und mehr auf den Markt.


Wallerköder - Blinker

Mit dem Blinker greifen wir den ersten Köder für Waller auf, der sich ausschließlich für das aktive Welsangeln eignet. Man spricht dabei auch vom Spinnfischen auf Wels. Der Blinker selbst besteht aus einer speziell geformten Metall-Platte, die beim Einkurbeln spezielle Bewegungsmuster erzeugt. Diese Bewegungsmuster reizen den Wels und bringen dem Spinnfischer den ersehnten Biss. Blinker gibt es in zahlreichen, unterschiedlichen Farben und Formen und auch in verschiedenen Gewichten. Somit sind sämtliche Anwendungszwecke abgedeckt und jeder, der mit dem Blinker auf Waller los möchte, findet den genau darauf perfekt abgestimmten Wallerblinker.


Wallerköder - Wobbler

Beim Welsangeln sind Wobbler etwas in Vergessenheit geraten, zumindest hört man nicht mehr oft davon, dass Welsangler gezielt mit Wobblern losziehen. Dabei sind Wobbler ein sehr guter Köder für Waller. Diese aus Balsaholz oder Kunststoff bestehenden Kunstköder, die durch ihre Form an die typischen Beutefische von Welsen erinnern, können, je nach Ausrichtung ihrer Tauchschaufel, in unterschiedlichen Wassertiefen geführt werden. Wer mit Wobblern auf Welse angeln will, sollte sich bei den ausgwählten Modellen aber versichern, dass eine hochwertige Verarbeitung vorliegt, damit die großen Belastungen, die im Welsdrill auftreten, abgefedert werden können. Eine durchgehende Drahtachse, die die Basis für die Befestigung der Drillingshaken bildet, sollte beispielsweise unbedingt vorhanden sein. Bei zweigeteilten Modellen müssen die Verbindungselemente robust ausfallen.


Wallerköder - Vertikal-Jig

Der Vertikal-Jig ist ein Wallerköder für das vertikale Angeln unter dem treibenden Boot. Dieser Köder wird dabei immer wieder vom Angler circa 20 bis 50 Zentimeter nach oben gezockt und dadurch bestens in Szene gesetzt. Im Normalfall verfügt ein Vertikal-Jig über zwei Drillingshaken, sowie eine in der Mitte des Köder angebrachte Öse, in die das Vorfach eingeknotet, oder per Karabiner eingehängt werden kann.

Wallerköder - Vertikal-System

Mit einem Vertikal-System kann man tote Köderfische beim Vertikalangeln einsetzen. Sie werden dazu einfach an den Haken des Systems fixiert und mit Hilfe des Bleikopfs zum Boden des Gewässers geführt. Mit kleinen Sprüngen wird dann der Grund nach abliegenden Wallern abgesucht.

Eine Auswahl toller Wallerköder findest du hier: Welsköder

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03.11.2017 15:00 von Daniel Schulze

Welsrute

Welsrute - durchstöbert man die aktuellen Sortimente der Hersteller, stößt man mittlerweile auf eine Vielzahl verschiedener Ruten, die alle dazu benutzt werden können, Welse zu fangen. Für jede Angeltechnik gibt es spezielle Modelle und jedes dieser Modelle, hat seine speziellen Eigenschaften. Wir haben uns mit diesem Artikel der Thematik Welsrute angenommen und werden im Folgenden die speziellen Eigenschaften der verschiedenen Rutentypen aufzeigen. Wir hoffen damit vor allem Einsteigern in die Materie die Auswahl ihre persönlichen Favoriten zu erleichtern.

 

Welsrute - welche Rutenmodelle gibt es?

Da man den Wels auf viele verschiedene Arten fangen kann, ist es logisch, dass es auch für jede Methode einen speziellen Typ einer Welsrute gibt. Folgende Ausführungen stehen für den Angler zur Auswahl:


WelsruteWelsrute - welche Eigenschaften besitzt eine Ansitzrute?

Eine Welsrute, die zum Ansitzangeln eingesetzt werden soll, besitzt in der Regel eine Länge zwischen 280 und 320 Zentimeter, die Wurfgewichte variieren von 300 bis 1000 Gramm. Sie fällt damit vergleichsweise lang aus. Dies hat vielerlei Gründe. Zum einen ist es für ein sauberes und störungsfreies Angeln wichtig, dass die Schnur aus dem Wasser gehoben werden kann, wenn es darauf ankommt. Vor allem beim Flussangeln schafft es der Angler nur auf diese Art, dem lästigen Treibgut aus dem Weg zu gehen. Für das Abheben der Schnur von der Wasseroberfläche zählt jeder Zentimeter Rutenlänge und genau aus diesem Grund, darf die Rute auf keinen Fall zu kurz ausfallen. Außerdem spielt eine lange Welsrute dem Angler beim Angeln auf Distanz in die Karten, wenn er beim Biss den Anhieb vernünftig bis zum Fisch durchbringen möchte. Je länger die Rute ist, desto mehr Kraft lässt sich in diesem Augenblick auf die Hakenspitzen übertragen. Wenn man das so liest, könnte man meinen, dass die Ruten für das Ansitzangeln nicht lang genug sein können. Jedoch sind zu lange Ruten ebenso unbrauchbar. Denn ab dem Moment, wenn der Haken im Welsmaul gegriffen hat, liegt die Hebelkraft beim Wels. Das heißt, je länger die Rute ausfällt, desto schwerer hat er der Angler, sich dem kämpfenden Fisch entgegenzustellen. Besonders kleine Menschen werden somit schnell, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgehebelt. Auch wenn man beim Uferangeln zum Drillen ins Boot steigt, haben lange Ruten Nachteile im Drillverhalten. Auch dann, wenn man sein Lager, wie so oft, unter überhängenden Bäumen, oder in dichter Ufervegetation aufschlägt, sind Ruten in Überlänge nachteilig.


Welsrute - welche Eigenschaften besitzt eine Bootsrute?

Eine zum Bootsangeln verwendete Welsrute muss sich nicht zwangsläufig von den Ansitzruten unterscheiden. Möchte man beispielsweise stationär vom Boot angeln und hat beim Uferangeln Ruten mit 280 - 300 Zentimeter Länge im Einsatz, kann man diese problemlos vom Boot aus fischen. Zum Driftangeln werden gerne Ruten mit 240 Zentimeter Länge verwendet, weil durch die geringere Länge das Handling im Boot erleichtert und die Drilleigenschaften verbessert werden.

Welsrute - welche Eigenschaften besitzt eine Spinnrute?

Der Angler hat die Spinnrute den ganzen Tag in der Hand und muss damit zielgenaue Würfe am Fließband produzieren, um zum Erfolg zu kommen. Dies gelingt ihm nur, wenn er ermüdungsfrei angeln kann und genau deshalb muss eine Spinnrute vor allem sehr leicht sein. Ein Eigengewicht von unter 300 Gramm ist ideal und spielt dem Angler in die Karten. Die Länge gängiger Spinnruten liegt bei 260 bis 300 Zentimeter und das Wurfgewicht in einem Bereich von 30 bis 180 Gramm.


Welsrute - welche Eigenschaften besitzt eine Vertikalrute?

Eine Vertikalrute ist eine Welsrute, die dazu benutzt wird den Köder vertikal unter dem Boot zu führen. Da auch diese Rute den ganzen Tag vom Angler geführt wird, sollte auch hier auf ein möglichst geringes Eigengewicht Wert gelegt werden. Eine Rutenlänge zwischen 180 und 210 Zentimeter ist sehr gut, damit man den Köder wirklich direkt unter dem Boot und im Kegel des Echolotgebers führen kann. Kombinieren lässt sich die Wallerrute zum Vertikalangeln, genau wie die Ruten bei allen anderen Welsangeltechniken, entweder mit einer Muti- oder einer Stationärrolle. Natürlich sollte die Rolle in ihren Ausmaßen auch immer dem Einsatzzweck angepasst werden. Beim Vertikalangeln wären große, schwere Rollen, beispielsweise völlig fehl am Platz.


Welsrute - welche Kosten erwarten den Angler?

Natürlich kann man bei der Beschaffung einer Welsrute richtig Geld ausgeben. Dies ist allerdings nicht unbedingt nötig. Mittlerweile bekommt man eine vernünftige Welsrute schon für relativ kleines Geld. Nach oben sind, wie so oft, natürlich keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man dabei auch immer bedenken, dass man nicht nur eine Welsrute, sondern auch eine passende Rolle und auch noch Schnur braucht. Hinzukommt, dass man mit nur einer Kombo, zumindest beim Ansitzangeln, nicht weit kommt. Zwei oder drei Kombos, bestehend aus Welsrute, Rolle und Schnur sind schon nötig, damit man beim stationären Angeln vernünftig arbeiten kann.

Ein Auswahl toller Welsruten findest du hier: Welsrute

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13.09.2017 11:35 von Daniel Schulze

Fin Nor Offshore 10500 zum Wallerangeln

Was ist die Fin Nor Offshore 10500 für eine Wallerrolle?

Fin Nor Offshore 10500 - Die Offshore Rollenserie von Fin Nor erfreut sich bereits seit vielen Jahren einer großen Beliebtheit unter den Walleranglern. Eine neue Auflage dieser tollen Wallerrollen ist ab Herbst 2017 erhältlich. Zudem kommt mit der Fin Nor Offshore 10500 eine weitere Rollengröße auf den Markt. Sie bietet eine noch größere Schnurfassung, als es bereits bei dem 9500er Modell der Fall war. Somit besitzt der Wallerangler mit dieser Wallerrolle noch mehr Möglichkeiten beim Welsangeln, was gerade in Bezug auf das Distanzangeln der Fall ist. Die Schnurfassung beträgt in etwa 700m einer 0,45er Angelschnur, so dass der Wallerangler ein sehr großes Schnurvolumen erhält. Dadurch lässt sich die Wallermontage an Stellen ablegen, die vorher nahezu unerreichbar schienen.

Die Fin Nor Offshore 10500 Wallerrolle findet ihr hier: Offshore 10500

Für welche Angelmethoden ist die Fin Nor Offshore 10500 geeignet?

Fin Nor Offshore 10500Die Fin Nor Offshore 10500 bietet sich für sämtliche Angelmethoden des passiven Wallerangelns an. So lässt sich mit ihr beispielsweise das Bojenangeln, das Angeln mit der Unterwasserposenmontage sowie das Anbinden an Bäumen oder Ästen ausüben. Beim Distanzangeln auf Wels wurde meist auf große Multirollen zurückgegriffen. Das ist allerdings nicht mehr nötig, da die Fin Nor Offshore 10500 eine solch große Schnurfassung aufweist, dass auch mit ihr das Distanzangeln problemlos möglich ist. Gerade beim Wallerangeln in Italien am Po, in Spanien am Ebro und an der Rhone in Frankreich können die Hotspots manchmal mehrere hundert Meter entfernt im Gewässer liegen. Um diese Spots erreichen zu können wurde oftmals auf einen dünneren Schnurdurchmesser zurückgegriffen, um ausreichend Wallerschnur auf seiner Wallerrolle zur Verfügung zu haben. Mit der Offshore 10500 gehört dieses Problem der Vergangenheit an, da sie auch für eine dicke Wallerschnur eine große Schnurfassung bietet.

Für welche Angelarten eignet sich die Fin Nor Offshore 10500?

Die Fin Nor Offshore 10500 bietet sich sehr gut zum Boots- und Uferangeln an. Mittels des Auslegebootes bzw. des Schlauchbootes lässt sich die Wallermontage auf große Entfernungen ablegen und die Wallerrute anschließend im Bootsrutenhalter oder im Welsrutenhalter am Ufer abstellen. Zudem eignet sich die Welsrolle auch sehr gut für Uferangler, die kein Boot zur Verfügung haben. Das Rollengewicht stellt hierbei keine Probleme dar, weil die Wallerrute nach dem Auswerfen in den Rutenhalter gestellt wird. Hier ist allerdings wieder die große Schnurfassung von Vorteil. Beißt ein kapitaler Wels, zieht dieser oftmals eine große Menge Schnur von der Angelrolle. Hat der Angler kein Boot zur Verfügung und muss vom Ufer drillen, kann das zum Problem werden. Aufgrund des großen Schnurvolumens der Fin Nor Offshore 10500 besitzt der Angler jetzt mehr Zeit, den Fisch zu stoppen und auszudrillen.    

Welche Merkmale weist die Fin Nor Offshore 10500 auf?

Die Fin Nor Offshore 10500 ist eine sehr robuste Wallerrolle. Sie hält den Belastungen beim Wallerangeln selbst sowie der großen Krafteinwirkung im Drill mit einem Großwels problemlos stand. Ihr robustes Rollengetriebe, die stabile Rollenachse sowie die unverwüstliche Bauweise machen diese Wallerrolle zu einem Arbeitstier beim Wallerangeln. Im Gegensatz zu dem 9500er Modell muss der Rollenbügel bei der Fin Nor Offshore 10500 manuell umgelegt werden. Die Welsrolle ist ein zuverlässiger Begleiter beim Großfischangeln und mit ihr lässt sich auch ein kapitaler Wels von mehr als 100kg Gewicht problemlos ausdrillen.

Die Eigenschaften der Fin Nor Offshore 10500 im Überblick:

  • Schnurfassung: 700m / 0,45mm
  • Übersetzung: 4,4:1
  • Schnureinzug: 115 cm
  • Kugellager: 4
  • Bremskraft: 27,2 kg / 60 lbs
  • Gewicht: 1135 g
  • Gehäuse und Seitendeckel aus Aluminium
  • sehr großes Offshore-Mehrscheiben-Bremssystem
  • CNC-Edelstahl-Kurbel
  • großer Schnurführer mit Anti-Drall-System
  • robuste Getriebebauteile aus Bronze und Edelstahl
  • Aluminium-Spule
  • S-Kurve-Schnurverlegung
  • Multistop-Rücklaufsperre
  • Außenanschlag, daher keine Gefahr eines ungewollten Bügelumschlags beim Wurf

Was macht die Fin Nor Offshore 10500 so stabil?

Die Offshore Angelrollen wurden eigentlich zum Big Game Angeln auf Marlin, Thunfisch und anderen großen Meeresfischen entwickelt. Bei dieser Angelei ist die Angelrolle einer noch größeren Belastung ausgesetzt, als es beim Wallerangeln der Fall ist. Damit sie dem Meeresangeln standhält, sind in der Fin Nor Offshore 10500 sehr robuste Einzelteile verbaut. Gerade die Komponenten, auf denen der gesamte Druck liegt, bestehen aus Edelstahl. Dies sind unter anderem das Getriebe, die Kugellager und die Achse. Aufgrund ihrer Stabilität in Kombination mit ihrem großen Schnurvolumen stellt die Angelrolle eine sehr gute Wallerrolle dar, die bei normalem Gebrauch nahezu unzerstörbar ist.

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12.09.2017 12:18 von Daniel Schulze

Unterwasserpose

Unterwasserpose - ein Begriff, der im Zusammenhang mit der modernen Welsangelei sehr oft fällt. Für Angler, die gerade ihre ersten Schritte beim Welsangeln machen, klingt die Bezeichnung Unterwasserpose immer etwas verwirrend, weil sie Posen normal nur als Auftriebskörper kennen, die nicht unter Wasser, sondern auf der Oberfläche eingesetzt werden, um Bisse anzuzeigen. Wir möchten mit diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, woher dieser spezielle Name kommt und wo die Einsatzgebiete der Unterwasserpose liegen.


UnterwasserposeUnterwasserpose - was ist eine Unterwasserpose?

Bei einer Unterwasserpose handelt es sich um einen Auftriebskörper. In den meisten Fällen ist dieser Auftriebskörper stromlinienförmig. Dieser Auftriebskörper wird allerdings nicht wie normale Posen zur Anzeige von Bissen verwendet. Sie wird auf dem Vorfach einer Grundmontage montiert und hat die Aufgabe, den Köder etwas vom Gewässerboden abzuheben. Die Präsentation des Köders wird dadurch etwas auffälliger und reizvoller für die umherziehenden Welse. Wie bereits erwähnt, gleicht die Montage beim Angeln mit der Unterwasserpose einer einfachen Grundmontage. Der Auftriebskörper sitzt auf dem Vorfach, etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter vor dem Haken. Um ihn in seiner Position zu fixieren, kann man Silikonstopper nutzen, die einfach vor und nach der Unterwasserpose aufs Vorfach geschoben werden. Damit sich die Montage auch am Gewässergrund fixieren lässt, wird entweder ein Blei, oder ein Stein für die Montage verwendet.


Unterwasserpose - wann fischt man mit Stein, wann mit Blei?

Steine werden beim Angeln mit der U-Pose immer dann eingesetzt, wenn ein Köder in einer recht starken Strömung sicher an einer bestimmten Stelle gehalten werden soll. Vor allem beim Angeln auf große Distanzen hat ein Stein, aufgrund seines Gewichts, große Vorteile gegenüber eines Bleis. Die Rutschgefahr wird fast vollständig ausgeschlossen und der Köder befindet sich während der gesamten Angelzeit im gewünschten Bereich. Allerdings benötigt man zum Ausbringen von Steinmontagen in der Regel ein Boot. Da ein Boot aber immer einen großen oraganisatorischen und auch finanziellen Aufwand bedeutet, hat nicht jeder die Möglichkeit mit Steinen zu arbeiten. In solchen Situationen schaffen Bleie in Gewichten zwischen 150 und 350 Gramm Abhilfe. Mit etwas Gefühl kann man diese Bleie vom Ufer auswerfen und gelangt somit, im Optimalfall, an den Fuß der Uferkante und damit genau dorthin, wo viele Welse auf der Suche nach Beute entlang ziehen.

Gute Unterwasserposen zum Angeln auf Welse findest du hier: Wallerposen


Unterwasserpose - welche Gewässer eignen sich am besten?

Ideale Gewässer und Gewässerbereiche für das Angeln mit der U-Pose sind jene, in denen eine konstante, mittlere bis starke Strömung vorherrscht. Denn nur mit der nötigen Strömung schafft es das Vorfach sich sauber zu strecken und nur dann können Verhedderungen unterbunden werden. Genau deshalb sind auch Kehrwasser oder Prallufer immer mit Vorsicht zu genießen. Hier ist das Wasser zwar auch in Bewegung, allerdings verhalten sich die Verwirbelungen in der Regel nicht so, wie es für einen sauberen Einsatz der Unterwasserpose nötig wäre.


Unterwasserpose - wie lang sollte das Vorfach sein?

Die Länge des Vorfachs hängt auch immer etwas von der zum Zeitpunkt des Angelns am Wasser vorherrschenden Situation ab. Grundsätzlich sind Längen zwischen 180 und 200 Zentimetern jedoch gute "Allround-Längen", mit denen man in vielen Situationen Fischkontakte erhält. Je nach Fischverhalten und Rahmenbedingungen am Fluss, kann man die Rigs dann variieren, sie entweder kürzen oder verlängern.


Unterwasserpose - für welche Jahreszeit eignet sich diese Methode?

Die U-Pose ist eine Methode, mit der man ganzjährig Fische fängt. Besonders gut funktioniert sie allerdings immer dann, wenn sich die Fische passiv und träge verhalten und am Gewässergrund abliegen. Man präsentiert den Welsen die Köder mit dieser Grundmontage sehr grundnah und direkt vorm Maul. Dadurch werden auch Welse zum Biss verleitet, die eigentlich keine Nahrung aufnehmen wollten. Sie geben den empfangenen Reizen einfach irgendwann nach. Auch Agressionsbisse sind in solchen Phasen keine Seltenheit.


Unterwasserpose - welche Köder präsentiert man damit?

Mit der Unterwasserpose kann man sehr viele verschiedene Köder anbieten. Köderfische, Tauwürmer, Tintenfische und Blutegel sind einige Beispiele. Wer seinem toten Köderfisch oder anderem leblosen Köder mehr Bewegung einhauchen möchte, der kann die Lockwirkung seiner Montage verstärken, indem er auf spezielle Flügel-Unterwasserposen zurückgreift. Diese speziellen Auftriebskörper sind an ihren Flanken mit kleinen, schaufelartigen Flügeln versehen, die die Unterwasserpose unter dem Einfluss einer konstanten Strömung in eine Rotation versetzen. Die Dadurch erzeugten Druckwellen spürt der Wels. Selbstverständlich können die geflügelten U-Posen auch in Kombination mit jeden anderen Wallerköder eingesetzt werden. Beim Präsentieren eines Köders in der Strömung ist es auch immer wichtig darauf zu achten, dass sich dieser sauber in die Strömung stellen kann, um die volle Lockwirkung zu entfalten und Verhedderungen zu vermeiden.

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28.08.2017 20:00 von Daniel Schulze

Welszubehör

Welszubehör - wenn Angler sich über das Gerät unterhalten, welches man zum Welsangeln benötigt, wird fast ausschließlich über Ruten, Rollen und Schnüre gesprochen. Diese Gegenstände bilden allerdings nur die Basis. Damit Fänge gelingen können, sind viele kleine Helfer nötig. In diesem Text möchten wir das Welszubehör, was sich in der Tasche jedes Walleranglers befinden sollte, durchleuchten. Natürlich könnte man auch diese Liste wesentlich verlängern, wir möchten uns jedoch auf die wichtigsten kleinen Helfer des Welsanglers konzentrieren und deren Vorzüge und Eigenheiten aufzählen.


Welszubehör - Wirbel

Bei den Wirbeln gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Modelle. Wirbel mit und ohne Karabiner. Einige Welsangler vertrauen den Wirbeln mit Karabinern nicht, weil sie in den Einhängern eine Schwackstelle sehen. Es herrscht die Meinung, dass das Material, durch das ständige Öffnen und Schließen und das damit verbundene Biegen, ermüdet und dadurch leichter bricht, wenn Belastungen im Drill auftreten. Andere Angler hingegen, können sich die Karabiner-Wirbel aus ihrem Welszubehör nicht mehr wegdenken. Sie schätzen diese Ausführungen, weil Vorfachwechsel damit innerhalb weniger Sekunden erledigt sind und können es sich nicht vorstellen, für jedes neue Vorfach, das zum Einsatz kommt, neue Knoten in der Montage zu wickeln.


WelszubehörWelszubehör - Haken

Haken zählen natürlich ebenfalls zu den wichtigsten Utensilien im Welszubehör. Zum Welsangeln werden in der Regel Einzelhaken, Zwillingshaken, oder Drillinge verwendet. Unabhängig von der Form, müssen zwei Eigenschaften bei jedem Haken unbedingt vorhanden sein: Schärfe und Stabilität. Die Schärfe ist wichtig, damit der Haken im Maul des Welses zuverlässig greift. Eine hohe Stabilität gewährleistet, dass man auch im Kampf mit einem der ganz großen Fische die Oberhand behält.


Welszubehör - Blei

Wenn man von Welszubehör spricht, dürfen Bleie selbstredend ebenfalls nicht fehlen. Sie dienen wie bei allen anderen Angelarten, bei denen Bleie verwendet werden, dazu, die Montage auf Tiefe zu bringen und sie dort zu halten. Die zum Welsangeln verwendeten Bleie liegen in Gewichtsklassen zwischen 50 und 300 Gramm. Ihre Form kann, je nach Einsatzweck variieren. Es gibt kurze gedrungene und längliche, schlanke Bleie. Einige Angler schwören auf spezielle, ummantelte Bleie. Dieser Beschichtung wird nachgesagt, dass sie die elektromagnetischen Felder, die ein Blei angeblich erzeugt, abschirmt. Dies ist, wenn man den Ausführungen dieser Wallerangler folgt wichtig, weil die Welse diese Felder wahrnehmen und dadurch verschreckt werden können.

Welszubehör - Posen

Wer von Welszubehör spricht, der darf die Posen nicht vergessen. Es gibt sehr viele verschiedene Posenmodelle, die zum Fangen von Welsen dienen. Einige werden klassisch auf der Oberfläche eingesetzt, andere unter Wasser. Auf der Wasseroberfläche dienen sie dazu, die Bisse anzuzeigen und das Bleigewicht zu egalisieren, was besonders beim Abspannen auf weite Distanzen sehr wichtig ist. Unter Wasser werden sogenannte Unterwasserposen genutzt, um den Köder vom Gewässergrund abzuheben und ihn dadurch attraktiver anzubieten.


Welszubehör - Landehandschuhe

Welse werden per Handlandung in der Endphase des Drills gesichert. Dabei greift der Angler dem Wels ins Maul und umfasst den Unterkiefer. Logischerweise gerät wer beim Zupacken in Kontakt mit den zahlreichen kleinen Zähnchen des Welses. Um Verletzungen vorzubeugen, kann man das Welszubehör im Landehandschuhe erweitern. Diese Handschuhe bieten Schutz vor den Zähnen und können zu einer verletzungs- und schmerzfreies Landen des Welses beitragen.


Welszubehör - Zange

Ohne eine Zange ist das Welszubehör nicht komplett. Hauptsächlich wird sie gebraucht, um festsitzende Haken aus dem Fischmaul zu lösen. Gerade bei kleineren Welsen ist es schwer an tiefsitzende Haken heranzukommen, weil das Maul nicht groß genug ist, um den Haken mit der Hand zu lösen. Hier kommen spezielle, extra lange Zangen zum Einsatz mit denen man problemlos weit in den Schlund hinein gelangt. Aber auch in vielen anderen Situationen, beispielsweise bei unerwarteten Reparatur-Arbeiten am Bootsmotor, kann eine Zange hilfreich sein.


Welszubehör - Schere

Beim Welsangeln arbeitet man im Normalfall mit sehr dicken und robusten Schnüren. Damit man diese sauber verarbeiten und durchtrennen kann, sollte zum Wallerzubehör immer auch eine scharfe Schere gehören. Gute Modelle bleiben auch nach vielen Schnitten scharf und ermöglichen dadurch ein sehr sauberes Arbeiten.

Welszubehör - verrottbare Schnur

Wer beim Einsatz von Grundmontagen auf Steine setzt, der sollte diese mit verrottbarer Schnur verbinden. Denn nur wenn die Schnur, die mitsamt des Steins am Gewässergrund zurückbleibt, sich nach einer recht kurzen Zeit vollständig zersetzt, kann man als Angler gewährleisten, dass das Angeln keine unschönen Rückstände im Gewässer hinterlässt. Gerade deshalb, weil wir Angler die Natur so sehr lieben und schätzen, sollte dies von ganz besonderem Interesse für uns sein.

Welszubehör - Abhakmatte

Ohne eine Abhakmatte sollte kein Welsangler ans Wasser fahren, denn sie ist der wichtigste Schutz für die Schleimhaut der gefangenen Fische. Bevor die Welse allerdings auf die Matte gezogen werden, sollte die unbedingt mit viel Wasser übergossen werden. Denn nur eine nasse Abhakmatte kann den Effekt erzielen, den der Angler sich von ihr erhofft.

Gutes Welszubehör zum Wallerangeln findet ihr hier: Welszubehör

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29.07.2017 17:39 von Daniel Schulze

Wallerzubehör

Wallerzubehör - durchstöbert man die Sortimente der Hersteller und Händler wird schnell klar, dass mittlerweile ein sehr breites Spektrum an Wallerzubehör angeboten wird. Gerade die Anfänger und Neueinsteiger haben Probleme zu unterscheiden, was sie für ihre Angelei benötigen und was nicht. Die folgenden Zeilen sollen dabei helfen einen Überblick über die Basis-Bestandteile einer Welsausrüstung zu geben und Fehlkäufe zu vermeiden.

Eine gute Auswahl an Wallerzubehör findet ihr hier: Wallerzubehör

Wallerzubehör - Haken

WallerzubehörOhne Haken kein Fisch, das ist auch beim Wallerangeln so. Gängig sind hier Einzelhaken und Drillinge. Einzelhaken in den Größen von 4/0 bis 8/0 eignen sich hervorragend, bei den Drillingen leisten Größen von 1/0 bis 5/0 perfekte Dienste. Wichtig ist es bei den Drillingen auf eine ausreichende Drahtstärke zu achten, da hier auch Ausführungen mit zu geringem Durchmesser angeboten werden.

Wallerzubehör - Vorfachmaterial

Als Vorfachmaterialien kommen geflochtene und monofile Schnüre zum Einsatz. Geflochtene Schnüre eignen sich bestens, um dem Köder eine natürliche Präsentation zu verleihen und ihn beispielsweise verführerisch in der Strömung taumeln zu lassen. Durchmesser von 0,9 bis 1,4 Millimeter sind hier gängig. Monofile Schnüre bewirken in strömungsberuhigten Zonen ein Angeln ohne verwickelte Schnüre und besitzen eine hohe Abriebfestigkeit. Hier sind Durchmesser von 1,0 bis 1,3 Millimeter gefragt.

Wallerzubehör - Bleie

Bleie bringen die Welsköder verlässlich auf Tiefe. Sie sollten je nach Anwendungsfall zwischen 50 und 300 Gramm schwer sein. Ummantelte Ausführungen sollen elektromagnetische Felder abschirmen und vermeiden, dass der Wels aufgrund dieser Felder vor dem Biss das Weite sucht. Eine wirklich bessere Fangquote konnte allerdings bisher nicht fundiert bestätigt werden.

Wallerzubehör - Wirbel

Hier kommen Modelle mit und ohne Karabiner in die engere Auswahl. Wer flexibel bleiben und schnell Vorfächer austauschen können möchte, macht mit dem Karabiner alles richtig. Diejenigen, die dem Karabiner nachsagen, er sei eine mögliche Bruchstelle bei der Einwirkung großer Kräfte, können auch lediglich auf den kugelgelagerten Wirbel zurückgreifen.

Wallerzubehör - Unterwasserposen

U-Posen gehören zu den wichtigsten Waffen eines Welsanglers. Mit Modellen zwischen 5 und 60 Gramm macht der Angler alles richtig und schafft den Spagat zwischen ausreichend Auftrieb und dezenter Präsentation. Wer lange Freude an den Auftriebskörpern haben möchte, sollte darauf achten nur Modelle aus robustem Material zu kaufen.

Wallerzubehör - Posen

Posen werden für viele Methoden des modernen Welsangelns benötigt. Dazu gehören beispielsweise das Abspannen, das Bojenangeln und das Driften. Sie dienen zum Egalisieren schwerer Blei- und Ködergewichte und als Bissanzeiger. Posen, die mit 300 Gramm angegeben sind, eignen sich hervorragend und sind auch in Situationen, in denen mit viel Blei geangelt wird die perfekte Lösung.

Wallerzubehör - Gummiperlen

Sie werden dazu genutzt, um Pufferzonen zwischen den einzelnen Komponenten der Montage zu schaffen. Meistens finden sie ihren Platz zwischen Blei und Wirbel. Dort dienen sie gleichzeitig auch als Knotenschutz.

Wallerzubehör - Silikonstopper

Stopper gehören zur absoluten Grundausstattung. Man setzt sie ein, um U-Posen oder Bleie an einem bestimmten Punkt auf der Schnur zu fixieren. Auch zum Einstellen der Tiefe können sie in Kombination mit einer Gummiperle bei manchen Montagen genutzt werden.

Wallerzubehör - Mutlitool

Das Multitool vereint alle Werkzeuge, die der Wallerangler für seine Arbeit am Wasser benötigt. Neben einem Messer ist vor allem die Zange oftmals im Einsatz, wenn es zum Beispiel darum geht Haken zu lösen.

Wallerzubehör - Lösezange

In manchen Situationen stößt das Multitool an seine Grenzen. Besonders wenn kleine Fische den Haken tief inhaliert haben, fehlt der Platz um mit der Hand oder einer normalen Zange zu arbeiten. Die speziellen, langen Lösezangen schaffen hingegen genau das und sollten deshalb den Weg in jede Wallertasche finden.

Wallerzubehör - Glöckchen

Zum Erkennen der Bisse hat sich das Glöckchen seit Jahrzehnten etabliert. Wenngleich es nicht alle Biss-Varianten, die auftreten können, signalisieren kann, schafft es das Glöckchen wie kein anderer Bissanzeiger das Ansaugen des Köders durch den Wels zu signalisieren.

Wallerzubehör - Schleudergummi

Schleudergummi findet in vielen Bereichen des Welsangelns Anwendung. Hauptaufgabengebiet ist allerdings der Schutz der Knoten vor den Zahnplatten der Welse. Bei der Verwendung von monofilen Schnüren sorgt dieser Gummi außerdem dafür, dass die Wicklungen der Knoten nicht mehr aufspringen.

Wallerzubehör - Fahrradschlauch

Kleine, aus einem alten Fahrradschlauch herausgeschnittene Stücke werden nach dem Anködern über die Hakenspitze gezogen und verhindern, dass der Köder während des Angelns vom Haken rutscht.Alternativ kann man auch die Bait Stopper nehmen, die von der Angelgeräteindustrie angebiten werden.

Wallerzubehör - Steinschnur

Ohne Schnur, mit der man Steine verschnüren kann, sind viele Methoden nicht anwendbar. Wichtig ist, dass die Schnur verrottbar ist, damit die Umwelt nicht durch den Verbleib im Wasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Manche Paketschnüre, die man auf der Post für kleines Geld erwerben kann, leisten hier beste Dienste.

Wallerzubehör - Reißleine

Als Reißleine werden monofile Schnüre in Stärken von 0,25 bis 0,60 benutzt. Eine geringe Dehnungseigenschaft ist hier von Vorteil, damit problemlose Anhiebe gefördert werden.

Wallerzubehör - Hakenfeile

Stumpfe Haken führen zu Fehlbissen. Um diese zu vermeiden und nicht ständig neue Greifer kaufen zu müssen kann man die "alten" Haken mit Hilfe einer Hakenfeile ganz einfach nachschleifen. Abgestumpfte Haken werden dadurch in Windeseile wieder zu scharfen Waffen - im wahrsten Sinne des Wortes.

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