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20.05.2018 19:15 von Daniel Schulze

Hering

Hering - es gibt wohl kaum einen Fisch, dessen Name so viele Nichtangler kennen, wie es beim Hering der Fall ist. Die Bezeichnung Hering ist ein fester Begriff, begegnet uns in Supermärkten und Kantinen. Aber wie angelt man eigentlich auf den Hering? Wo lebt er? Wie sieht er aus? Wovon ernährt er sich und wann bestehen die besten Chancen, diesen Fisch zu fangen? All diese Fragen sollen nicht ungeklärt bleiben. Deshalb haben wir uns ihnen angenommen.

Hering - wie sieht er aus?

Der Hering ist ein Fisch, dessen Körperform man als spindelförmig und langgestreckt bezeichnen kann. Ab und an treten Exemplare auf, die etwas hochrückiger und seitlich etwas abgeflacht sind. Das Maul des Herings ist endständig. Seine Zähne sind sehr klein fehlen bei manchen Fischen komplett. Er besitzt einen beschuppten Körper. Die Flanken sind silbrig gefärbt und der Rückenbereich ist von Blautönen gesäumt.


HeringHering - wie lebt er?

Heringe leben im Schwarm, denn das Auftreten im Schwarm gewährt ihnen eine gewisse Sicherheit vor Fressfeinden. Wenn Heringe den Kontakt zum Schwarm verlieren, reagieren sie orientierungslos und panisch. In solchen Momenten werden sie zur leichten Beute für die Raubfische, die auf genau solche Situationen lauern. Der Hering ernährt sich von Plankton und lebt in der Nähe der Küsten. Dort bevorzugt er die Wasserschichten nahe der Oberfläche und das freie Wasser.

Hering - wo kann man ihn fangen?

Besonders gut kann man Heringe in den deutschen Küstengewässern beangeln. Die Ostsee ist eine sehr gute Adresse für das gezielte Angeln auf Heringe, da hier regelmäßig große Populationen vorhanden sind. Es gilt das Wasser vor den Küsten zu beangeln, wo die Schwärme sich gerne aufhalten. Ein Boot ist dabei ein nahezu unabdingbares Mittel zum Zweck.


Hering - wann ist die beste Zeit des Jahres?

Es gibt zwei gute Phasen im Jahr für den Fang von Heringen. Die erste Phase ist der Frühling, bevor die Fische in die Laich gehen und kurz danach, wenn sie das Laichgeschäft beendet haben. Allerdings dient der Hering zu dieser Zeit nicht als besonders guter Speisefisch. Die Heringe verausgaben sich während der Laichzeit gänzlich, sodass sie abmagern und ihr Körperfettanteil sinkt. Dadurch verlieren sie gleichzeitig auch an Geschmack, was sich in der Küche natürlich negativ bemerkbar macht. Im Herbst sieht das Ganze schon etwas anders aus. In der Zeit zwischen Oktober und Anfang Dezember steht der Hering in der Regel bestens im Futter. Der Körperfettanteil ist wieder angestiegen und der Geschmack der Heringe ist deutlich besser, als noch im Frühling. Zu dieser Zeit ziehen die Heringe in großen Schwärmen vor den Küsten entlang. Für den Angler eine ideale Zeit, um eine kurzweilige Angelei zu erleben.


Hering - welches Gerät verwendet man?

Das Gerät, das man zum Angeln auf Hering einsetzt, ist recht schnell erklärt. Man verwendet eine 250 bis 270 Zentimeter lange Rute, die ein Wurfgewicht von 40 bis 70 Gramm besitzt. Diese Rute kombiniert man mit einer Stationärrolle der Größe 4000. Die Spule der Rolle sollte mit 0,14 Millimeter dicker, geflochtener Schnur gefüllt sein. Geflochtene Schnur gewährt einen direkten Kontakt zum Köder, sodass der Angler stets einen Überblick hat, was sich unter Wasser an seinem Köder abspielt und wann der Zeitpunkt für den Anhieb gekommen ist. Am Ende der Hauptschnur wird ein Heringsvorfach mit mehreren Haken befestigt. Diese Haken sind mit kleinen Kunstködern, respektive mit optisch reizenden Komponenten versehen, die die Heringe zum Anbiss verleiten. Um das Ganze zuverlässig auf Tiefe zu bringen, wird am Ende des Vorfachs ein Blei angebracht. Alternativ dazu kann man auch einen Pilker verwenden. Dadurch bringt man den Vorteil auf seine Seite, dass man auch mit der Beschwerung der Montage einen Fisch Haken kann. Nicht selten verirrt sich bei derartigen Montagen ein Dorsch an den Pilker und bittet zum Drill.

Gute Heringsvorfächer findest du hier: Heringssysteme


Hering - wie geht man vor?

Um möglichst schnell Heringe fangen zu können, sollte man mit dem Boot und dem Echolot die Küstengewässer absuchen. Dort, wo man einen Schwarm gefunden hat, schaltet man den Motor aus und beginnt zu angeln. Die Köder lässt man in die Tiefe herab, in der sich der Schwarm aufhält. Wenn man diese Taktik konsequent durchzieht, stellen sich die ersten Bisse bereits nach kurzer Zeit ein. Verschwindet der Schwarm, oder erfolgen keine Bisse mehr, ist es Zeit die Stelle zu wechseln und einen neuen Schwarm zu suchen. Diesen befischt man dann nach dem gleichen Prinzip.


Hering - welche Fangergebnisse sind möglich?

Angelt man, während gut Bedingungen vorherrschen, am richtigen Platz und mit dem richtigen Köder, sind beim Angeln auf Heringe kurzweilige Angelstunden vorprogrammiert. Es kommt nicht selten vor, dass jeder Angler, der sich auf dem Boot befindet, mit einer zweistelligen Stückzahl die Heimreise antritt und sich auf eine leckere Mahlzeit freuen kann.

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26.04.2018 08:20 von Daniel Schulze

Dorsch

Wenn es um das Angeln in den nördlichen Meeresregionen geht, steht wohl kaum ein Fisch derart im Fokus wie der Dorsch. Grund genug für uns, dem Dorsch einen eigenen Bericht zu widmen und darin auf die wesentlichen wissenswerten Aspekte rund um diese Fischart einzugehen. Wir werden dabei vor allem Augenmerk auf Köder, Gerät und Taktik legen.


DorschWo findet man ihn?

Die Dorsche bewohnen die nördlichen Meere. Die Angler legen besondere Aufmerksamkeit auf die Gewässer rund um Norwegen, sowie auf die Ostsee. Idealerweise sollte man ein Echolot einsetzen, um die Fische aufzuspüren. Sie halten sich sehr gerne auf steinigem Grund auf, ebenso in der Nähe von Krautfeldern und überall, wo der Boden des Gewässers unregelmäßige Strukturen aufweist. Abbruchkanten sind beispielsweise immer einen Versuch wert, weil dort meistens mit einem Dorsch oder mehreren Exemplaren zu rechnen ist. Ofmals stehen Dorsche im Schwarm zusammen, sodass man, wenn man einen entdeckt, sogleich mehrere gefunden hat. Die interessanten Spots lassen sich im besten Fall mit Hilfe eines GPS speichern. Dadurch wird es möglich, bei nachfolgenden Sessions sofort die heißen Bereiche aufzusuchen und das Angeln auf diese Art zu optimieren.


Welche Köder setzt man ein?

Dorsche sind Raubfische und lassen sich deshalb gezielt mit Kunstködern beangeln. Pilker und Gummifische sind hier erste Wahl.


Pilker & Gummifische zum Dorschangeln

Pilker lassen sich sehr gut direkt unter dem Boot führen. Durch ihr Gewicht fällt es dem Angler leicht, diese Köder genau dorthin zu befördern, wo sie hin sollen - auf den Gewässergrund. Dann wird der Pilker angehoben, sodass er knapp über Grund sein spezielles Spiel entwickeln kann. Durch den an den Pilkern fixierten Drillingshaken besteht dabei jedoch eine recht große Hängergefahr, mit der man beim Angeln auf Dorsch mit Pilker einfach leben muss. Modelle zwischen 30 und 150 Gramm sind sehr gut geeignet. Als Farben sind vor allem Blau-Grau-Töne effektiv, weil diese auch den typischen Farben der Beutefische der Dorsche entsprechen. Aber auch der Versuch mit Schockfarben kann lohnen. Gummifische sind sehr gute Köder, um gezielt Dorsche zu fangen. Man kann sie gefühlvoll über den Grund führen, so, wie man es vom Angeln auf Zander kennt. Das heißt es kommen entweder die Faulzener-Methode, oder das koventionelle Jiggen zum Einsatz. Gummifische in einer Größe von zwölf Zentimeter kommen beim Dorschangeln in Frage. Die Farbauswahl verhält sich analog zu der beim Pilken. Blau-Grau-Töne machen, in Anlehung an die typischen Beutefische, immer Sinn beim Angeln auf Dorsche.

Gute Pilker zum Dorschangeln findest du hier: Meeresköder

Dorsch - Welche Ruten & Rollen setzt man ein?

Zum Dorschangeln kann man ohne Weiteres mittlere bis schwere Hechtruten verwenden. Wurfgewichte von 150 Gramm machen durchaus Sinn. Die Länge sollte bei 240 bis 270 Zentimeter betragen, weil dies die sehr gute Abmessungen für das leichte Bootsangeln sind. Dorsche beangelt man am besten mit stationären Rolle in der Größe 4000, oder mit in der Größe angepassten Multirollen. Als Schnur kommt eine 0,16-0,24 Millimeter dicke, geflochtene Schnur zum Einsatz.


Wie angelt man auf die Dorsche?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Angeln auf Dorsch vom Boot zwei verschiedene Vorgehensweisen. Das Angeln in der Andrift, sowie das Angeln in der Abdrift. Das Angeln in der Andrift bedeutet, dass man den Köder in die Richtung auswirft, in die das Boot driftet. Dies gelingt vorzugsweise sehr gut mit Gummifischen & Pilkern. Nach dem Absinken auf den Grund wird der Köder entweder heran gepilkt, gejiggt, oder mit der Faulenzermethode geführt. Das Angeln in der Abdrift beudeutet, dass man den Köder auf der Seite des Bootes ablässt, die der Driftrichtung entgegengesetzt ist. Hier ist es nicht notwendig zu werfen. Der Köder wird vom Angler einfach vertikal hinterm Boot in Richtung Grund befördert und dann dort geführt. So, wie man es vom Vertikalangeln kennt. Für diese Vorgehensweise eignet sich die erwähnte Multirolle bestens, da sich durch ihre Funktionen sehr schnell die Tiefe, in der der Köder geführt wird, variieren lässt. Dadurch ist der Angler im Stande dazu, auf kleinste Unebenheiten im Gewässergrund zu reagieren und seinen Köder sehr exakt dort anzubieten, wo die Dorsche lauern

Welche Stückzahlen sind beim Dorschangeln möglich?

Wenn man einen guten Platz erwischt und die Gelegenheit hat, diesen unter guten Bedingungen zu befischen, ist es möglich, dass an diesem Tag alle Angler auf dem Boot mehrere Dorsche fangen. Das eigentliche Angeln ist dabei kein Hexenwerk, es geht viel mehr darum, den richtigen Platz zu finden. Deshalb sollte man der Platzauswahl, wenn man Dorsche fangen möchte, besondere Aufmerksamkeit schenken. Die investierte Zeit wird sich nämlich in Fischen auszahlen, sodass es dem Ergebnis zuträglicher ist, länger zu suchen und dann konstant zu fangen, als nicht zu suchen und deshalb nur wenig Fische auf die Matte zu legen.

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11.04.2018 16:28 von Daniel Schulze

Seelachs

Viele Angler bereisen die Nordmeere auf der Suche nach dem ultimativen anglerischen Erlebnis. Sie befischen dort die schroffen Küsten und die tiefen Fjorde. Dabei stehen Fischarten wie Dorsch, Steinbeißer oder Makrele auf dem Plan. Aber auch der Seelachse stehen im Fokus. Genau dieser Fischart möchten wir den folgenden Artikel widmen, die typischen Merkmale, Eigenschaften und viele verschiedene Informationen rund um das Angeln auf Seelachse aufgreifen und erläutern.

Wie sieht er aus?

Der Seelachs, der auch oftmals als Köhler bezeichnet wird, besitzt eine langgezogene Körperform. Als besonderes Merkmal sind seine drei Rückenflossen und zwei Afterflossen zu nennen, die jeweils eng hintereinander positioniert sind. Der Rücken vom Seelachs ist pechschwarz gefärbt. In Richtung des Bauches färbt er sich mehr und mehr grau und silbrig. Die Seitenlinie ist hell gefärbt, erstreckt sich entlang des ganzen Körpers und ist deutlich erkennbar. Bei alten Exemplaren ist oftmals ein leicht vorstehender Unterkiefer erkennbar. Der Seelachs kann bis zu 30 Jahre alt werden und währenddessen eine Länge von 120 Zentimeter, sowie ein Gewicht von bis zu 20 Kilogramm erreichen. Ausnahmefische, mit weitaus höheren Gewichten, treten jedoch ab und an auf. Die besagte Spezies gehört zur Familie der Dorsche, respektive zu den dorschartigen Fischen.

SeelachsSeelachs - wo kann man ihn fangen?

Der Seelachs ist im Nordatlantik und in der nördlichen Nordsee anzutreffen. Man findet ihn in Küstennähe, aber auch auf dem offenen Meer. Er hält sich in Grundnähe, aber auch in anderen Wasserschichten auf und durchstreift dabei Tiefen von bis zu 250 Meter. Wer den Seelachs finden will, der kann sich beispielsweise an den Futterfischen orientieren. Denn dort, wo sich die Kleinfischschwärme aufhalten, ist auch der Seelachs nicht weit.

Seelachs - welche Köder setzt man ein?

Der Seelachs ist ein Raubfisch und lässt sich deshalb mit Kunstködern beangeln. Gummifische, Shads und Pilker gehören zu den klassischen Ködern, wenn es darum geht, einen Seelachs zu fangen. Im Regelfall wird beim Angeln auf Seelachs vom Boot gefischt. Besonders bewährt hat sich eine bestimmte Vorgehensweise. Dabei lässt der Angler den Pilker zunächst weit in die Tiefe gleiten. Durch mehrmaliges Abstoppen wird dabei ein zu großer Schnurbogen vermieden. Wenn die gewünschte Tiefe erreicht ist, beginnt man damit den Köder in schnellem Tempo einzukurbeln. Dieser schießt dadurch in einer senkrechten Bewegung durchs Wasser und genau darauf wartet der Seelachs. Er kann diesem Reiz kaum widerstehen und schnappt in den meisten Fällen zu.

Seelachs- welches Gerät kommt zum Einsatz?

Als Gerät für das Angeln auf Seelachse kommen keine allzu groben Ruten zum Einsatz, damit man sich den Drillspaß behält. Angelruten in einer Länge bis 270 Zentimeter, die ein Wurfgewicht von 100 bis 200 Gramm aufweisen, eignen sich bestens. Länger müssen die Ruten nicht sein, da ja im Normalfall vom Boot aus geangelt wird. Kürzere Ruten gewährleisten dem Angler eine bessere Köderkontrolle und Vorteile im Drill, im Vergleich zu längeren Angelruten. Das Wurfgewicht sollte die genannte Schwelle nicht unterschreiten, da die eingesetzten Pilker gut und gerne mal 150 Gramm wiegen können. Stationärrollen in einer Größe von 4000 bis 6000 sind sehr gut geeignet. Ihre Spulen sollten, je nach Situation, mit geflochtener Schnur in einer Stärke zwischen 0,12 und 0,22 Millimeter gefüllt sein. Die geflochtene Schnur spielt dem Angler durch ihre Eigenschaften ebenfalls in die Karten. Sie besitzt nämlich, im Vergleich zu monofiler Schnur, eine wesentlich geringere Dehnung. Das wiederum sorgt dafür, dass der Angler den Köder besser spürt und auch die Bisse besser wahrnimmt. Eine bessere Wahrnehmung der Bisse führt zu einer verbesserten Bissausbeute und das sorgt unterm Strich für bessere Ergebnisse. Gelandet werden Seelachse entweder mit einem sogennaten Gaff, oder mit einem Unterfangnetz. Ein Gaff ist ein großer Haken aus Metall, mit einem robusten, langen Stil, respektive Griff. Mit dem Haken fixiert man den Fisch, sodass man diesen anschließend ins Boot ziehen kann. Hiernach wird der Fisch sofort verwertet. Der Unterfangkescher ist ein Netz, das in einem stabilen Rahmen gespannt ist. Mit diesem Netz umschließt man den ausgedrillten Fisch und hebt ihn aus dem Wasser. Für welche Variante man sich letztendlich entscheidet ist ein Stück weit Geschmacksache des Anglers. Beides ist jedoch nicht ganz einfach und bedarf einiger Übung. Wobei Anfänger mit einem Unterfangkescher besser zurecht kommen, als mit einem Gaff. Übung macht allerdings auch hier den Meister, sodass man nach einigen Versuchen eine gewisse Routine entwickelt.

Tolle Meeresruten zum Angeln auf Seelachse findest du hier: Meeresrute


Was macht ihn besonders?

Die Seelachse sind für den Angler so interessant, weil sie ausgesprochen starke Kämpfer sind. Sie bringen die Rollen zum Kreischen und sorgen nach dem Anbiss für Adrenalinausstöße beim Angler. Außerdem stellen die Seelachse wirklich ausgezeichnete Speisefische dar. Nicht zuletzt deshalb stehen sie auf der Liste vieler Angler, die die Nordmeere bereisen und beangeln.

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02.04.2018 18:17 von Daniel Schulze

Steinbeißer

Steinbeißer - viele Meeresangler kennen ihn. Diesen eigentümlichen Fisch, mit den auffällig auswuchernden Zähnen. Perfekt getarnt lauert er in der Tiefe der Meere auf seine Beute. Die Rede ist vom Steinbeißer. Wenn man diesen Fisch so betrachtet, glaubt man nicht daran, dass er einen ausgezeichneten Speisefisch abgibt. Dennoch zählt er ohne Frage zu den kulinarischen Highlights für viele Meeresangler. Wir möchten heute einmal darauf eingehen, wie man einen Räuber wie den Steinbeißer an den Haken bekommt und welche grundsätzlichen Aspekte zu beachten sind, um einen der reichlich bezahnten Räuber aus der Tiefe der Meere an die Oberfläche zu befördern.


Steinbeißer- wo kann man sie fangen?

Der Steinbeißer ist ein Meeresbewohner. Er besiedelt unter anderem die Gewässer vor Norwegens und Islands Küsten. Im Frühling kann man ihn recht nah am Festland finden, sodass dem Angler lange Ausfahrten bis in die aussichtsreichen Jagdgründe erspart bleiben. Wenn das Jahr weiter voran schreitet, zieht es auch die Steinbeißer weiter nach draußen. Der Angler, der diese Entwicklung kennt und den Fischen auf Tritt und Schritt folgt, wird konstant Erfolge verzeichnen.


SteinbeißerWann stehen die Chancen gut?

Wer diesen Fisch fangen möchte, sollte seine Planungen auf den Zeitraum zwischen Mai und Juli eingrenzen. In dieser Phase stehen die Chancen sehr gut, denn die Steinbeißer nehmen die Köder in der Regel sehr gut an.

Steinbeißer - wie organisiert man eine Reise zum Steinbeißerangeln?

Das Tolle ist, dass der Angler selbst nur sehr geringfügig organisieren muss, um an einen Steinbeißer heranzukommen. Viele verschiedene Reiseanbieter bieten mittlerweile Reisen zu Norwegens und Islands besten Angelrevieren an. Hier können die Angler nicht nur in eigens dafür vorgesehenen Behausungen schlafen, kochen, duschen und für das körperliche Wohlbefinden sorgen, sondern auch Boote mieten und mit ihnen hinaus aufs Meer fahren. Ebenfalls stehen geführte Reisen zur Auswahl, bei denen ein Angelguide, der vor Ort lebt und die Gewässer kennt wie seine Westentasche, mit hinausfährt und dafür sorgt, dass dort geangelt wird, wo es sich auch wirklich lohnt.


Welche Köder benutzt man?

Unter anderem kann man sie mit Naturködern fangen. Hier eignen sich Tintenfische oder Fischfetzen sehr gut als Köder. Diese werden auf Systeme, die aus mehreren Haken bestehen, aufgezogen. Um noch einige optische Akzente zu setzen, kann man einen künstlichen Oktopus oberhalb des Hakens auf die Schnur aufziehen. Dieser sorgt mit seinen Armen für zusätzliche Bewegungen und Reize. Das Vorfach zum Angeln auf die besagten Fische besteht in der Regel aus monofiler Schnur, die einen Durchmesser von 1,2 Millimeter aufweist. Ein Blei mit etwa 600 Gramm Gewicht sorgt dafür, dass der Köder erfolgreich in die Tiefe gelassen und genau dort präsentiert werden kann, wo der Steinbeißer lauert. Scharfe, stabile Haken sind für das Angeln auf Steinbeißer ebenfalls unerlässlich. Die Mäuler dieser Fische sind nämlich sehr hart und nur wer einen vernünftigen Haken einsetzt, wird seine Bisse dauerhaft erfolgreich verwerten können.


Steinbeißer - wie geht man vor?

Wenn man einen Platz ausfindig gemacht hat, an dem man Zielfische vermutet, lässt man den Köder bis zum Grund des Gewässers hinabsinken. Wenn er aufgesetzt hat, schließt man die Rolle und bringt die Schnur auf Spannung, damit man Köderkontrolle erhält. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden hebt man den Köder vom Grund ab und lässt ihn wieder ab. Das Ganze geschieht nicht hektisch, sondern eher gemächlich. Nach weiteren 20 bis 30 Sekunden wiederholt man das Ganze und das so lange, bis sich ein Biss einstellt. Diesen Biss sollte man unbedingt mit einem harten Anhieb quittieren, um dem Haken die bestmögliche Unterstützung für ein sicheres Fassen im Fischmaul zu bieten. Im Drill gilt es die Schnur immer auf Spannung zu halten. Auf diese Art und Weise schafft es der Steinbeißer nicht so leicht sich des Hakens zu entledigen. Dadurch schafft man es auch Fische ins Boot zu befördern, die recht knapp gehakt sind. Beim Lösen des Hakens aus dem Fischmaul ist höchste Vorsicht geboten. Die Zähne des Steinbeißers sehen nicht nur Furcht einflößend aus, sondern können auch richtig kräftig zupacken. Die daraus resultierenden Verletzungen können einen kompletten Angeltrip ruinieren.


Wie versorgt man die Fische?

In den Angelbooten, die man über Reiseveranstalter mieten kann, werden vor dem Tourstart Kühlboxen, die mit ausreichend Eis gefüllt sind, verstaut. In diesen Kisten lassen sich die Fische lagern, bis man abends in den Heimathafen zurückkehrt. Dort steht man dann vor der Entscheidung, ob man die Fische in Kühltruhen einfriert, oder ob man sie, gemeinsam mit den Angelkumpels, noch am Fangtag zubereitet und verzehrt, Denn frischeren Fisch kann man wohl kaum essen. Häufig werden aber ohnehin so viele Fische gelandet, dass man sowohl Fische für einen späteren Zeitpunkt einfrieren und gleichzeitig Frischfisch in der Küche zubereiten kann.

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27.03.2018 13:59 von Daniel Schulze

Makrele

Makrele - Makrelen stellen nicht nur einen ausgezeichneten Speisefisch dar, sondern stehen auch bei vielen Anglern auf der Beliebheitsskala der Zielfische ganz weit oben. Da die Makrele ein Meeresbewohner ist, wird sie oftmals vom Kutter aus beangelt. Dabei sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Worum es sich dabei genau geht und worauf man beim Angeln auf Makrelen Wert legen sollte, haben wir für euch in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

MakreleMakrele - was ist das?

Bei der Makrele handelt es sich um einen Meeresfisch. Diese Fischart besitzt eine stromlinienartige Form und strotzt nur so vor Energie. Eine Makrele ist niemals allein unterwegs, sondern tritt in großen Schwärmen auf, die vom Angler gefunden werden müssen. Makrelen ernähren sich räuberisch und lassen sich deshalb beangeln wie ein Raubfisch. Zur Vorgehensweise des Anglers, werden wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch genauere Informationen preisgeben.

Makrele - wo sollte man suchen?

Grundsätzlich sind markante Strukturen im Grund des Gewässers, wie für viele andere Fischarten auch, der Wegweiser zu den Makrelen. Sie mögen diese Bereiche und halten sich in großen Schwärmen dort auf. Beispielsweise stellen die Strömungskanten, die sich im Umfeld von Inseln bilden, stets beste Stellen für das Angeln auf Makrelen dar. Da es, je nachdem wo man angelt, jedoch sehr viele markante Bereiche geben kann, macht es Sinn zusätzlich die Augen, im wahrsten Sinne des Wortes, offen zu halten. Es geht darum Möwen ausfindig zu machen. Möwen, die sich an den kleinen Fischen sättigen, die von den räuberischen Makrelen bei ihrer Jagd bis dicht unter die Oberfläche gedrückt werden. Wer einen solchen Bereich gefunden hat, kann sicher sein, dass dort auch die ein oder andere Makrele abzugreifen ist. Die Möwen sind eben ein ausgezeichneter Indikator.


Makrele - welche Rute benötigt man?

Wenn man vom Kutter aus auf Makrele angeln möchte, dann eignen sich recht kurze, aber dafür robuste Ruten bestens. Die Länge sollte zwischen 220 und 260 Zentimeter betragen. Mit längeren Ruten hat man das Problem, dass man nicht genug Kraft auf die gehakten Fische ausüben kann und dadurch Probleme im Drill bekommt. Gehakte Fische? Ja genau, beim Angeln auf Makrele kann es gut und gerne vorkommen, dass mehrere Fische gleichzeitig einsteigen. Mehr dazu im weiteren Textverlauf. Das Wurgewicht der Rute für das Angeln auf Makrele sollte bei circa 300 Gramm liegen. Dadurch kann der Angler kompromisslos arbeiten, die Drills dauern nicht unnötig lange und man vermeidet das Einsammeln der Schnur des Nebenanglers, was jedes Mal aufs Neue für unnötigen Ärger sorgt.

Gute Meeresruten zum Makrelenangeln findest du hier: Angelruten

Makrele - welche Rolle benötigt man?

Bei der Rolle sollte man unbedingt ebenfalls auf stabile Ausführungen mit einem mittleren bis großen Fassungsvermögen für dicke monofile Schnur setzen. Stationäre Rollen machen am meisten Sinn, da deren Übersetzung einen großen Schnureinzug pro Umdrehung gewährleistet. Dies verkürzt die Drills enorm und bringt dem Angler viel Entlastung im Vergleich zu den Kameraden, die das ganze Unterfangen mit einer Multirolle bestreiten.


Makrele - welche Schnur benötigt man?

Als Schnur kommt nur Monofile zum Einsatz. Durch ihre Beschaffenheit neigt sie bei dieser speziellen Angelei weniger dazu sich zu verdrehen, als geflochtene Ausführungen. Außerdem weist sie ein gewisses Maß an Dehnung auf, welche die Fluchten der Makrelen wesentlich besser abfedert, als eine dehnungsarme geflochtene Schnur. Letztendlich wird der Gebrauch monofiler Schnur auch dem Geldbeutel des Anglers entgegenkommen, da diese Schnüre häufig deutlich niedrigere Anschaffungskosten erzeugen, als der Kauf von geflochtenen Leinen. Der Durchmesser der monofilen Schnur sollte zum Makrelen-Angeln bei 0,40 bis 0,50 Millimeter liegen.


Makrele - welcher Köder kommt zum Einsatz?

Für den Fang von Makrelen vom Kutter aus, werden in der Regel Kunstköder eingesetzt. Diese Kunstköder werden in sogenannten Paternoster-Systemen angeboten. Darunter vesteht man Montagen, die aus mehreren Haken bestehen, die im Abstand von 15 bis 20 Zentimeter zueinander auf der Schnur fixiert sind. Auf den Haken sitzen die Kunstköder, am Ende der Schnur wird ein Blei fixiert, welche das Ganze auf Tiefe bringt. Geangelt wird vertikal direkt unter dem Boot. Das Paternoster wird dabei immer wieder angezogen und absinken gelassen, solange, bis die Makrelen sich einstellen.


Makrele - wie viele Fische fängt man?

Natürlich ist es beim Angeln immer schwer eine verbindliche Aussage über Fangaussichten zu treffen. Allerdings hat sich gezeigt, dass Tage mit 30 bis 50 Fischen pro Tag und Angler beim Makrelenangeln keine Seltenheit darstellen. Für eine kurzweilige Angelei ist also bestens gesorgt.


Makrele - wie kann man sie verwerten?

Makrelen lassen sich auf viele verschiedene Arten verwerten. Man kann sie sowohl sofort nach dem Angeln frisch auf dem Grill zubereiten oder in der Pfanne braten. Ebenso lassen sich Makrelen aber auch sehr gut im Räucherofen veredeln. Insgesamt stellen Makrelen einen ausgezeichneten Speisefisch dar, der von vielen Anglern geschätzt wird. Aber auch als Hechtköder machen Makrelen eine gute Figur.

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09.03.2018 09:53 von Daniel Schulze

Weißer Heilbutt

Weißer Heilbutt - viele Angler, die ihre Angelreisen an die Nordmeere starten, haben ihn stets im Hinterkopf, wenn sie den Köder in die Tiefe sinken lassen. Er ist der größte, schwerste und kampfstärkste Fisch, den man dort mit der Angel fangen kann und bringt regelmäßig Angler an das Ende ihrer Kräfte. Die Rede ist vom Weißen Heilbutt. Wir haben uns für euch mit dem König der Nordmeere befasst, haben Möglichkeiten aufgedeckt, wie man ihn beangeln kann und auf welche Details es zu achten gilt, wenn der Zielfisch Weißer Heilbutt lautet.


Weißer HeilbuttWeißer Heilbutt - was ist das?

Der Begriff Weißer Heilbutt wird von vielen Anglern durch den Ausdruck Heilbutt ersetzt. Es handelt sich bei beiden Bezeichnungen um die selbe Spezies. Er lebt im Nordatlantik und kann eine Länge von 300 Zentimeter erreichen, bei einem Gewicht von 400 Kilogramm. Damit ist er die größte Art der Plattfische. Er kann bis zu 50 Jahre alt werden. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass die Bezeichnung Weißer Heilbutt nicht bedeutet, dass der Heilbutt zur Familie der Butte gehört. Er gehört nämlich zur Familie der Schollen.


Weißer Heilbutt - wie sieht er aus?

Bei einem Heilbutt befinden sich beide Augen auf der rechten Kopfseite. Deshalb gehört er zu den rechtsäugigen Plattfischen. Die Oberseite eines Heilbutt ist gefleckt, die Unterseite grauweiß. Von anderen Arten kann man die Spezies Weißer Heilbutt durch seine dreieckige und schwach ausgerandete Schwanzflosse unterscheiden.


Weißer Heilbutt - wie beangelt man ihn?

Man kann den Heilbutt grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten beangeln. Diese lassen sich aber sehr gut miteinander kombinieren. Worum es sich dabei handelt und wie es funktioniert, wenn ein Weißer Heilbutt gefangen werden soll, lest ihr hier:

Weißer Heilbutt - wie funktioniert es mit der Spinnrute?

Damit ein Weißer Heilbutt mit einer Spinnrute gefangen werden kann, braucht man viel Ausdauer. Es geht für den Angler darum Motivation zu zeigen, denn in manchen Phasen kann es echt schleppend laufen. Währenddessen muss man sich den Naturgewalten stellen. Regen, Hagel und Sturm sind nicht selten beim Angeln in den Gebieten, die der Heilbutt bewohnt. Aber viele Angler finden auch genau darin die Herausfoderung. Man wirft dabei den Köder in Richtung Horizont und lässt ihn danach absinken, bis er den Grund erreicht hat. Dann beginnt man damit ihn einzukurbeln. Dies muss unbedingt so langsam wie möglich erfolgen, da der Heilbutt ein sehr zäher und fauler Genosse ist. Der Köder muss noch geradeso in Fahrt gehalten werden. Wer schneller kurbelt, bekommt weniger Bisse.


Weißer Heilbutt - wie funktioniert es mit Köderfisch?

Wenn ein Weißer Heilbutt mit Köderfisch gefangen werden soll, hat man die Möglichkeit diesen an einer "toten" Rute direkt unter dem Boot anzubieten. Das bedeutet, dass man einen Köderfisch an einem Haken-System, das weiter unten im Text noch erklärt wird, montiert und diesen direkt neben dem Boot zum Grund sinken lässt. Dann zieht man circa zwei Meter Schnur ein, sodass der Köderfisch knapp über Grund hängt. Durch die Drift des Bootes bewegt sich der Köderfisch verfüherisch im Wasser und lockt den Heilbutt aus der Reserve. Die Bremse der Rolle sollte in diesem Fall so weit geöffnet sein, dass ein Weißer Heilbutt beim Biss Schnur nehmen kann. Die beschriebene Technik lässt sich sehr gut mit dem Spinnfischen kombinieren, weil man das Spinnfischen durch das Köderfischangeln nicht behindert und man sich die Zeit bis zum Biss an der Köderfischrute mit Spinnfischen vertreiben kann. Steigt ein Weißer Heilbutt auf Köderfisch ein, legt man die Spinnrute zur Seite und der Drill an der Rute, an der der Heilbutt die Rolle zum Kreischen bringt, beginnt.


Weißer Heilbutt - welche Ausrüstung zum Spinnfischen?

Zum Spinnfischen auf Heilbutt verwendet man eine schwere Spinnrute in einer Länge von 200 bis 270 Zentimeter, die mit einer Meeresrolle, egal ob stabile Stationärrolle ab Größe 5000 oder Multirolle, bestückt ist. Die Spule der Rolle sollte gefüllt sein mit einer 0,20 bis 0,28 Millimeter dicken geflochtenen Schnur. Die Schnur wird deshalb so dünn wie möglich gewählt, weil man, je dicker die Schnur wählt, unter Einwirkung der Drift immer mehr Schwierigkeiten bei der Köderkontrolle bekommt.  Als Köder verwendet man bei dieser Angelei Gummifische in einer Länge von zwölf bis fünfzehn Zentimeter.


Weißer Heilbutt - welche Ausrüstung zum Angeln mit Köderfisch?

Für diese Angelei verwendet man eine etwas stärkere Bootsrute, die im besten Fall mit einer Multirolle bestückt ist. Auf dieser Multi sollten sich etwa 250 Meter geflochtene Schnur befinden, die einen Durchmesser von  0,25 bis 0,30 Millimeter aufweist. Am Ende der Hauptschnur wird mit einem starken Wirbel ein monofiles Vorfach befestigt, das 1,2 Millimeter dick und einen Meter lang ist. An dessen Ende sollten die Haken, also ein Einzelhaken der Größe 7/0 und ein Zwillingshaken befestigt sein. Den Einzelhaken platziert man im Maul des Köderfischs, den Zwilling in der oberen Flanke zwischen der Rücken- und Schwanzflosse.

Gute Meeresruten zum Heilbuttangeln findest du hier: Meeresruten

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05.02.2017 16:22 von Daniel Schulze

Hochseeangeln Ostsee

Hochseeangeln Ostsee - Das Meeresangeln an der Ostsee macht sehr viel Spaß und es sind gute Fänge möglich, was die Stückzahl betrifft. Bei der Durchschnittsgröße muss sich meistens jedoch mit Fischen von 50 bis 60cm zufrieden gegeben werden, wobei diese dafür oftmals besser schmecken, als die großen Dorsche. Allerdings ist auch beim Hochseeangeln an der Ostsee jederzeit mit einem Ausnahmefisch zu rechnen und Dorsche von über 1,20m erblicken hin und wieder das Tageslicht. Neben den Dorschen gerät man immer wieder mal in einen Köhler- oder Wittlingsschwarm, die als Delikatesse gelten und daher ein toller Beifang sind. Mit Light-Pilk-Ruten und Pilkern von 60 bis 100g samt vorgeschaltetem Meeressystem mit Beifängern ist der Angler eigentlich immer auf der sicheren Seite und gut gerüstet. In unserem Angelshop haben wir einen separaten Meeresshop integriert, indem sie Meeresruten, Meeresrollen sowie Meeressysteme und Zubehör zum Hochseeangeln Ostsee finden.

Hochseeangeln Ostsee - Pilken auf Dorsch, Wittling und Köhler!

Hochseeangeln Ostsee - Ist das Meeresangeln an der Ostsee erfolgsversprechend?

Hochseeangeln OstseeHochseeangeln Ostsee - An der deutschen Ostsee gibt es viele Möglichkeiten, um vom Boot auf Dorsch zu Pilken und zu Jiggen. Der Dorschbestand ist zwar in den letzten Jahren leicht zurückgegangen, wobei sich trotzdem immer noch sehr gute Fänge erzielen lassen. Hierfür muss nicht grundlegend auf einen Dorschkutter gegangen werden, sondern auch mit einem kleinen Motorboot lassen sich in Küstengebieten die Dorsche überlisten. Neben dem Dorsch beißen immer wieder Köhler und Wittlinge, die sehr schmackhaft und daher ein gern gesehener Beifang sind.

Hochseeangeln Ostsee - Wie große sind die zu erwartenden Dorsche?

Die Wahrscheinlichkeit einen Rekorddorsch beim Hochseeangeln Ostsee zu fangen ist sicherlich geschwinden gering, denn die Durchschnittsgröße der Dorsche liegt bei ca. 50 bis 60cm, wobei immer wieder Dorsche zwischen 80 und 90cm an den Haken gehen. Allerdings sollte man niemals nie sagen, denn es kommt immer wieder vor, dass der Angler plötzlich denkt, dass er einen Hänger hat, bis dieser sich schließlich bewegt und ein Dorsch von mehr als 1,20m am Haken hängt. Das Hochseeangeln Ostsee hält immer wieder Überraschungen parat, was die Meeresfische und dessen Größe angeht.

Hochseeangeln Ostsee - Welches Meerestackle wird benötigt?

Beim Hochseeangeln Ostsee fällt die Pilkrute meist dünner und sensibler aus, als es in den nordeuropäischen Tiefseegewässern, wie Norwegen oder Island, der Fall ist. Das liegt daran, dass die Ostsee in diesen Bereichen bei weitem nicht so tief und auch die Strömung wesentlich schwächer ist. Daher reichen oftmals Pilker von 60 bis 100g Gewicht aus, wobei der Angler zur Sicherheit auch 120g Köder in seiner Tackletasche für Ausnahmefälle mitführen sollte. Spezielle Light-Pilk-Ruten sind sehr gut für das Pilken auf der Ostsee geeignet, da mit ihr eine gute Köderführung und eine gute Bisserkennung beim Jiggen auf Dorsch gewährleistet werden. Vor dem Pilker sollte ein Meeressystem mit einem oder zwei Beifänger vorgeschaltet werden, weil zum einen die Dorsche sie manchmal bevorzugen und zum anderen Wittlinge sowie Köhler sie im Freiwasser attackieren.

Hier findet ihr gute Pilkruten zum Hochseeangeln Ostsee: Meeresruten

Hochseeangeln Ostsee - Wo gibt es Dorschkutter?

In vielen Häfen in Mecklenburg Vorpommern sowie Schleswig Holstein gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Dorschkutter, so dass fast überall an der deutschen Ostseeküste ein passendes Boot zum Dorschangeln gefunden werden kann. Auf den großen Dorschkuttern finden sich pro Tag oftmals mehr als 50 Angler ein, die ringsherum um das Boot verteilt sind. Wer es beim Hochseeangeln Ostsee lieber gemütlicher mag, für denjenigen kommen kleinere Boote mit einer Besatzungsanzahl zwischen 10 und 20 Personen infrage. Für Teams und Gruppen lassen sich die großen und kleinen Dorschkutter in der Regel auch chartern, wobei dies rechtzeitig im Vorhinein abgeklärt werden sollte. Die meisten Besitzer führen auf ihrer Homepage die Termine, Preise und spezielle Events auf, so dass jeder ein für sich passendes Angebot finden kann.

Hochseeangeln Ostsee - Ist das Pilken auch vom kleinen Motorboot möglich?

Ja, das Hochseeangeln Ostsee kann und wird sehr gerne von kleinen Motorbooten betrieben. Hierbei sollte aus Sicherheitsgründen die Küstengebiete bevorzugt werden, denn auch die Ostsee kann plötzlich zur rauen See ausarten. Daher sollten immer Schwimmwesten zur Sicherheit an Bord sein sowie ein Navigationssystem, damit man auch bei dichtem Nebel den Hafen wiederfindet. Oftmals halten sich Dorschschwärme dicht unter Land auf, was häufig an Steilküsten in 5 bis 10m Wassertiefe der Fall ist. Hier lässt es sich sehr gut mit feinen Material auf Dorsch Pilken und Jiggen.

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30.01.2017 13:39 von Daniel Schulze

Brandungsangeln Ostsee auf Plattfisch und Dorsch

Brandungsangeln Ostsee - Das Angeln vom Strand ist eine sehr spannende Angelart, bei der hauptsächlich Plattfische und Dorsche auf die Schuppen gelegt werden. Beim Brandungsangeln Ostsee werden lange und kräftige Meeresruten in Kombination mit meerestauglichen Stationärrollen verwendet, damit weite Würfe möglich sind. Hierfür ist auch die Hauptschnur mitentscheidend und sie sollte so dünn wie möglich ausfallen, wobei sich daher dünne geflochtene Schnüre oder monofile Keulenschnüre anbieten. Zusätzlich werden beim Brandungsangeln Ostsee spezielle Meeres- oder Brandungssysteme verwendet, die in der Regel zwei Haken und diverse Lockperlen aufweisen. Als Köder sind Wattwürmer und Seeringelwürmer erfolgsversprechend und kommen hauptsächlich zum Einsatz. In unserem Angelshop führen wir diverses Meerestackle, wie beispielsweise Ruten, Rollen, Schnüre und Vorfächer, das alles für das Brandungsangeln Ostsee sehr gut geeignet ist.

Brandungsangeln Ostsee - Angeln auf Plattfisch und Dorsch!

Brandungsangeln Ostsee - Welche Meeresfische sind zu erwarten?

Brandungsangeln OstseeBrandungsangeln Ostsee - Die häufigsten Fischarten die hier an den Haken gehen, sind Plattfisch und Dorsch, wobei immer wieder mit Beifängen von Meerforelle, Aal, Aalmutter, Hornhecht und anderen Meeresfischen zu rechnen ist. Die Plattfische, die beim Brandungsangeln Ostsee beißen, sind oftmals Flundern und Klieschen, obwohl häufig und fälschlicherweise von Schollen die Rede ist. Sie werden zwar auch gefangen, doch das nur äußerst selten. Die Plattfische sind von Natur aus sehr neugierige Artgenossen, die durch verschiedenste Lockmittel am Vorfach, zum Köder gelotst werden. Oftmals beschäftigen sich Flunder, Scholle und Co. mit den Perlen, schieben sie hin und her, ehe sie den Köder fressen. Der Plattfisch Biss beim Brandungsangeln Ostsee macht sich durch ein Vibrieren bemerkbar, während große Platte oftmals nur einmal die Rutenspitze nach unten ziehen. Ein Dorschbiss verläuft genau gegensätzlich und selbst kleine Dorsche reißen mehrmals hintereinander die Rutenspitze nach vorne, so dass schon so manches Dreibein umgefallen ist, das nicht richtig befestigt war.

Brandungsangeln Ostsee - Welche Ruten und Rollen sind sinnvoll?

Spezielle Brandungsruten weisen im Schnitt eine Länge zwischen 3,90m bis 4,50m auf und bringen ein durchschnittliches Wurfgewicht von 200g bis 300g mit sich. Dadurch lassen sich zum einen die schweren Bleigewichte werfen und zum anderen hohe Wurfweiten von über 100 Meter erzielen. Die langen Meeresruten bringen beim Brandungsangeln Ostsee allerdings noch einen weiteren Vorteil mit, denn sie werden fast senkrecht in einen Brandungsrutenhalter bzw. ein Brandungsdreibein gestellt, so dass die Schnur erst recht weit das Wasser kreuzt. Somit haben die Wellen, die am Ufer umschlagen, keine Chance in die Schnur zu drücken, wodurch das Meeressystem samt Köder Stück für Stück näher an das Ufer gespült werden würde. Als Rollen kommen spezielle Brandungsrollen oder Weitwurfrollen zum Einsatz, wobei es darauf zu achten gilt, dass sie salzwasserbeständig sind. Die Spulenköpfe sind meistens hoch, damit beim Werfen nur eine geringe Reibung entsteht und der Köder möglichst weit fliegt. Als Brandungsschnur kann entweder eine geflochtene Schnur, mit ca. 0,14mm Durchmesser, oder eine monofile Keulenschnur gewählt werden. Die Keulenschnur ist meistens 220m lang, wovon die ersten 200m auf der Spule einen Durchmesser von ca. 0,30mm aufweisen und die restlichen 20m sich auf 0,60mm verdicken. Durch die anfängliche dicke Schnur reißt sie beim Wurf mit schweren Bleien nicht und durch die folgende dünnere Schnur sind sehr weite Würfe möglich.

Brandungsangeln Ostsee - Welche Meeressysteme sind erfolgsversprechend?

Beim Brandungsangeln Ostsee werden ganz normale Meeresvorfächer eingesetzt, die mit ein wenig Übung selbst gebunden werden können und es natürlich auch fertig zu kaufen gibt. Sie besitzen in den meisten Fällen zwei Seitenarme bzw. Mundschnüre an dessen Ende jeweils ein Wurmhaken geknotet ist. Auf den Mundschnüren können sich als Lockmittel zum Beispiel Auftriebskörper in verschiedenen Farben sowie Größen und/oder Spinnerblätter, normale Perlen, Schläuche und weitere Dinge befinden. Zusätzlich unterscheiden sich die Brandungsvorfächer in ihrer Funktion, denn es gibt unter anderem verschiedene Weitwurfmontagen, die Liftmontage, die Nachläufermontage und das Wishbone Rig. Welches Vorfach wann eingesetzt wird, ist von den jeweiligen Bedingungen beim Brandungsangeln Ostsee und dem Fressverhalten der Meeresfische abhängig, wobei meistens jedes Vorfach Bisse bringt. Am Ende der Vorfachschnur wird ein Brandungsblei oder ein Weitwurfblei eingehängt, dessen Gewicht den Wind- und Strömungsverhältnissen angepasst sein sollte. Hier gilt so stark wie nötig und so leicht wie möglich, denn einerseits sollte der Köder möglichst weit hinaus geworfen werden und andererseits ist es immer gut, wenn der Köder ganz leicht wandert. Dadurch sucht der Köder aktiv und verteilt seinen Duft, so dass sich eine Lockwolke bildet.

Hier findet ihr gute Meeressysteme zum Brandungsangeln: Meeressysteme

Brandungsangeln Ostsee - Welche Köder bringen die meisten Bisse?

Beim Brandungsangeln Ostsee werden hauptsächlich Wattwürmer und Seeringelwürmer verwendet, wobei ersteres meistens den größeren Erfolg bringt. Zusätzlich lassen sich beide Würmer kombinieren, so dass nach dem weichen Wattwurm ein härterer Seeringler auf den Haken gezogen wird. Dadurch bleibt der Köder auch bei harten Würfen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Haken ohne dabei durch die Wucht abzufliegen. Je nach Wurmgröße können problemlos drei bis vier Würmer auf einen Haken gezogen werden, damit ein saftiger Köder mit einer großen Lockwirkung entsteht. Selbst kleine Plattfische scheuen sich nicht vor großen Ködern und man fragt sich oftmals, wie sie es mit ihrem kleinen und schrägen Maul geschafft haben zu beißen. Beim Aufziehen der Würmer auf den Haken bzw. der Mundschnur ist eine lange Ködernadel sehr hilfreich.

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01.03.2015 09:39 von Daniel Schulze

Accurate Multirolle Linkshand - Stabile Multirollen für kampfstarke Fische

Große Auswahl an Accurate Linkshand Multirollen im Angelshop.

Accurate Multirolle Linkshand - In unserem Angelshop führen wir eine Große Auswahl zum Thema Accurate Multirolle Linkshand, so dass Sie die für Sie passende Linkshand Multirolle auswählen können.

Accurate Rollen Linkshand

Multirolle Linkshand - Auswahl im Angelshop

Dabei haben wir sowohl 1-Gang Multirollen mit unterschiedlichen Übersetzungen in verschiedenen Ausführungen und Größen im Shop als auch 2-Gang Multirollen für alle, die einen Linkshand Multirolle mit zwei Gängen fischen möchten.

Auch haben wir verschiedene Accurate Rollen Serien in unserem Angelshop wie die klassischen Accurate Boss Rollen oder aber die Accurate Dawg Rollen als auch die Accurate Fury Rollen, die eine preiswerte Alternative zu den beiden vorstehenden Accurate Rollen darstellen.

Alle Accurate Linkshand Multirollen verfügen über eine starke Bremse in Form einer Schiebebremse, die eine schnelle, flexible Bremseinstellung während des Drills ermöglicht.

Accurate Multirolle Linkshand - das Einsatzgebiet

Sie können jede Accurate Multirolle Linkshand sowohl zum Angeln in Norwegen, Island und Dänemark beim Meeresangeln auf Dorsch, Heilbutt, Seelachs, Leng , Lumb.. und viele weitere Fischarten als auch zum Angeln auf Waller an den großen Flüssen und Stauseen Europas sowie zum Fischen im Warmwasser auf Thunfische, GT, Barrakuda und andere kampfstarke Meeresfische einsetzen.

Die Accurate Rollen sind sehr gut verarbeitet, haben eine starke Bremse und eine gute Schnurverlegung.

Accurate Multirolle Linkshand - Eigen Erfahrungen

Wir selbst fischen Accurate Rollen seit einigen Jahren und sind damit sehr zufrieden. Derzeit kommt für uns keine andere Multirolle beim Fischen auf kapitale Fische in Frage. Wir vertrauen voll und ganz in unsere Accurates, da uns diese Linkshand Multirollen bisher noch nie im Stich gelassen haben und wir mit Ihnen einige kapitale Fische landen konnten. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Multirollen, zu der Auswahl der geeigneten Schnur oder zu weiterem Tackle haben, so zögern sie bitte nicht und kontaktieren Sie uns, denn wir sind für Sie da und helfen Ihnen gern weiter. Auch können wir Ihnen gern Tipps für gute Angelziele geben.

Zu unseren Accurate Rollen geht´s hier: Accurate

Ihr Angeln Neptunmaster Team

 

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05.09.2013 11:33 von Daniel Schulze

Flunder - Steckbrief eines der beliebtesten Plattfische

Merkmale. Lebensraum, Nahrung und Fortpflanzung der Flunder

Flunder - Die Flunder, im norddeutschen Sprachgebrauch auch Butt genannt, hat als delikater und überaus gesunder Speisefisch eine besonders große Anzahl an Liebhabern und ist demzufolge auch als Angelfisch überaus interessant. Obwohl die Flunder auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten steht, ist derzeitig keine ernst zu nehmende Gefährdung bei Ihnen angesagt, lediglich das Fangverbot von Februar bis April für die weibliche Flunder, sollte wirklich ernst genommen werden.

Hervorstechendes Merkmal der Flunder - ihre ausgezeichnete Tarnung

Neben seiner charakteristischen und unverwechselbaren Form als Plattfisch ist die Flunder in der Lage, sich ausgezeichnet auf dem Meeresgrund zu tarnen, da sie die Pigmente Ihrer Haut farblich verändern kann. Neben dem Menschen und dabei hauptsächlich bei den Anglern hat sie allerdings noch zwei andere Rivalen. Seehunde neigen dazu, die Flunder aus dem Meeresboden auszugraben und von den Seevögeln werden sie in besonders flachen Gewässern ebenfalls relativ schnell entdeckt. Die ausgewachsene Flunder erreicht eine Länge zwischen 30 bis 50 cm und hat eine biologische Lebenserwartung von 15 bis maximal 40 Jahre. Das kleine Maul und ihr abgeflachter Körper, bei dem die Augen in der Regel auf der rechten Seite des Körpers liegen, sind die wesentlichsten Merkmale, die sofort auffallen. Die Hautoberfläche der Flundern fühlt sich ein wenig rau an, ihre Seitenlinie ist mit dornenartigen Warzen durchzogen. Der Körper hat eine typische Stromlinienform, sodass die Flunder recht agil im Wasser unterwegs ist.

Anpassbar an jeden Lebensraum -die Flunder

Die Flunder ist ein sehr gesellig lebendes Tier, das sich vorzugsweise in Bodennähe des Gewässers aufhält. Am Tag bewegt sie sich bevorzugt im Schlamm und Sand, wo ihr Tarnung noch wirksamer ist, bei Dunkelheit halten sich die Tiere in Ufernähe auf und gehen auf Nahrungssuche. Die Flunder findet nicht nur in Küstennähe von Atlantik, Mittelmeer oder Nord- und Ostsee Ihren idealen Lebensraum, sie fühlt sich durchaus auch im Brackwasser der Flussmündungen sehr wohl. Ob Salz- oder Süßwasser - sie zeigt sich in dieser Beziehung recht anspruchslos, bevorzugt allerdings Wassertiefen von höchstens 30 Metern. Je nach Reinheitsgrad des Wassers ist die Flunder mitunter auch in Binnenflüssen heimisch, selbst im Rhein wurde sie in jüngster Zeit schon wieder gesichtet.

Flunder - Der Nacht schwärmende Allesfresser unter den Fischen

Ob Krebse, Insektenlarven oder Würmer, für eine hungrige Flunder sind auf dem Grund lebende Kleintiere ein immer willkommenes Fressen. Während der ersten Lebensmonate ernähren sich die Jungfische zunächst von Plankton, der innerhalb ihres bevorzugten Lebensraums zur Genüge vorhanden ist. Später gehören dann auch kleine Heringsfische oder Grundeln zu den beliebtesten Nahrungsmitteln, die von der Flunder, fast unsichtbar aus ihrem Versteck im Sand heraus, ausgezeichnet wahrgenommen werden. Im Süßwasser jagen die Fische dagegen nach Mückenlarven und Bachflohkrebsen oder futtern sich an Muscheln, Garnelen oder Borstenwürmern satt.

Diese Fischen werden häufig beim Brandungsangeln gefangen. Alles zum Thema Brandungsangeln finden Sie unter: Brandungsangeln

Von Januar bis April ist Laichzeit bei der Flunder

Dazu begeben sich die Fische vorzugsweise auf eine 20 bis 40 Meter tiefe Reise ins Meer, wenn die Flunder ein Alter von zwei bis drei Jahren erreicht hat. Die Weibchen geben zu diesem Zeitpunkt bis zu zwei Millionen, ungefähr ein Millimeter große Eier ab, die sich in salzärmeren Gewässern aufquellen. Aus der später durchsichtigen Larve wird nach wenigen Wochen eine 1,5 bis 3 Zentimeter große Flunder die schon bald darauf zum Plattfisch mutiert.

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