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12.08.2018 15:04

Am Rhein Angeln gehen

Der Rhein führt nicht nur jede Menge Wasser mit sich, sondern hält jede Menge interessanter und spannender Möglichkeiten für Angler bereit. Wir haben uns mit diesem Fluss beschäftigt und seine wesentlichen Eigenschaften zusammengetragen. Dabei ist ein interessanter Artikel entstanden, den jeder, der am Rhein angeln möchte, unbedingt gelesen haben sollte.

Am Rhein AngelnWas macht diesen Fluss so interessant für Angler?

Wenn man am Rhein angeln möchte, ist das deshalb spannend, weil dieser Fluss sehr viele verschiedene Gesichter vorzuweisen hat. Deshalb ist das angeln dort extrem facetten- und dadurch abwechslungsreich. Je nachdem, auf welche Fischart man es abgesehen hat, sucht man sich den entsprechenden Platz aus und beginnt zu angeln. Man findet für jede Fischart Bereiche, die aufgrund ihrer Gegebenheiten hohe Fangchancen generieren. Wer am Rhein angeln möchte, der kommt auf seine Kosten, unabhängig davon, ob es sich um einen Allroundangler oder um einen Zielfischjäger handelt.

Am Rhein Angeln - welche Angelplätze gibt es?

Wie bereits erwähnt gibt es am Rhein sehr viele interessante Plätze, die sehr verschieden sind. Dadurch findet man, wenn man am Rhein fischen möchte, immer den Platz, der den persönlichen anglerischen Vorlieben entspricht. In der folgenden Auflistung findet man Beschreibungen zu sehr charakteristischen Angelplätzen am Rhein.

Buhnen sind gute Angelplätze beim Angeln im Rhein

Buhnen sind Steinwälle sind immer gute Plätze um am Rhein Angeln zu gehen, die quer zur Fließrichtung in den Fluss gebaut werden. Sie dienen dazu, die Strömung abzufangen und zu brechen. Wenn mehrere Buhnen in einem gewissen Abstand nebeneinander errichtet werden, entstehen dazwischen sogenannte Buhnenbecken. In diesen Buhnenbecken bilden sich typische Strömungsbilder wie Kehrwasser und Prallufer. Auch der Gewässergrund weist charakteristische Ausspülungen auf. Wer am Rhein fischen möchte, kann hier viele verschiedene Raubfische fangen. Die typischen Rhein-Räuber Rapfen, Zander, Wels und Barsch findet man in Buhnen genauso, wie Hechte.

Steinpackungen sind häufig gute Spots zum Raubfischangeln

Von Steinpackungen spricht man überall dort, wo mit Hilfe von vielen großen Steinbrocken die Ufer künstlich befestigt werden. Derartige Befestigungen können sich kilometerweit am Fluss entlang ziehen. Zwischen den Steinen finden viele Fische Schutz, andere Arten finden hier beste Jagdreviere. Wenn man am Rhein angeln und Aale fangen möchte, ist man hier genau richtig, da diese sich zwischen den Steinen verstecken können. Raubfische wie Rapfen, Döbel, Zander, Barsche, Hechte und Waller suchen die Steinpackung auf um dort ihre Beute in die Enge zu treiben. Waller nutzen die Steinpackung außerdem als Ruheplatz.

Am Rhein Angeln - auch Kiesbänke sollte man nicht vernachlässigen

Viele Ufer des Rheins sind von flachen Kiesbänken gesäumt. Diese Kiesbänke bieten zahlreichen Fischen Rückzugsgebiete. Die Raubfische folgen ihrer potentielen Beute in diese Bereiche. Deshalb kann man im flachen Wasser, in der entsprechenden Phase des Jahres, nicht nur Friedfische fangen, sondern auch Raubfische wie Rapfen, Zander und Welse.

Wodurch zeichnen sich Altarme und Inseln aus?

An begradigten Flüssen bleiben Altarme zurück, an denen der ursprüngliche Verlauf des Flusses sichtbar wird. Diese Altwasser bieten sehr gute Ruhezonen für die Fische, an denen sie Abstand von der Schifffahrt haben und teilweise Flachwassergebiete finden, die für die Reproduktion der Fische sehr wichtig sind. Altarme sind wesentlich übersichtlicher als der große Fluss selbst. Deshalb ist es für jemand, der am Rhein angeln will, sinnvoll in den Altwassern des Flusses anzufangen. Hier gelingt es schneller, sich einen Überblick zu verschaffen und ein Gefühl für den Fluss zu bekommen. Außerdem lassen sich an diesen Angelstellen sehr viele verschiedene Fischarten fangen. Inseln bieten immer eine besondere Gelegenheit zum Angeln. Sie stellen eine große Unregelmäßkeit in der regelmäßigen Struktur des Flusses dar und sind alleine deshalb schon sehr interessant für den Fischfang. Interessant ist, dass meist eine tiefe und eine flache Seite an der Insel vorbeiführt. Meist ist nur die tiefe Seite von Schiffen befahren. Hinter der Insel bilden sich oftmals interressante Strömungsschatten, die, wenn man am Rhein angeln möchte, immer einen Versuch wert sind.

Am Rhein Angeln - welche Fischarten sind zu erwarten und wie kann ich diese fangen?

Beim Angeln am Rhein kann man sehr viele unterschiedliche Fischarten fangen. Bei den Friedfischen stößt man auf Arten wie Rotaugen, Rotfedern, Lauben, Brassen, Güstern, Giebel, Schleien, Barben, Nasen und Karpfen. Zu den Raubfischen des Rheins gehören Aale, Döbel, Rapfen, Barsche, Hechte, Zander und Welse. Alle genannten Arten kommen in durchaus nennenswerten Beständen vor, der gezielte Versuch lohnt auf jede einzelne Art. Am Rhein kann man sehr viele unterschiedliche Angeltechniken anwenden. Vom Stippen, über das Feedern, das Spinnfischen und das Ansitzangeln ist bis hin zum aktiven Angeln vom Boot alles möglich. Auch das Nachtangeln ist an sehr vielen Strecken erlaubt. Für eine abwechslungsreiche, kurzweilige Angelei ist also auf jeden Fall gesorgt.

Guten Angelruten, um am Rhein Angeln zu gehen, findest du hier: Raubfischrute

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20.07.2018 14:36

Futter für Aale

Wenn man vom Anfüttern spricht, dann denkt man zuerst an Fischarten wie Karpfen, Brassen oder Rotaugen. Beim Angeln auf diese Fische ist es normal, dass der Angler Futter einsetzt, um sie an den Angelplatz zu locken. Aber funktioniert das auch beim Angeln auf Aale? Und wenn ja, wie genau funktioniert es? Genau dies lest ihr in diesem Artikel.

 

Futter für AaleKann man Aale anfüttern?

Es ist tatsächlich möglich, Aale mit gewissen Futtermitteln an den Angelplatz zu locken. Man darf sich das Ganze nicht genau so vorstellen, wie es beim Angeln auf Friedfische der Fall ist, aber es ist tatsächlich möglich die Bissfrequenz zu steigern, indem man die Aale durch das Einbringen gewisser Futtermittel auf einen gewissen Bereich im Gewässer konditioniert.

 

Futter für Aale - welche Köder eignen sich dazu?

Als Futter für Aale eignet sich alles, was die Aale mögen und was sich gut am Angelplatz ausbringen und verteilen lässt. Vier Varianten von typischem Aalfutter haben wir hier für euch aufgelistet:

 

Futter für Aale - Fischfetzen & zerteilte Meeresfische

Aale mögen Fisch. Deshalb macht es Sinn den Angelplatz auch mit Fisch zu präparieren. Dazu fängt man sich zunächst einige Fische, tötet sie waidgerecht und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn man mehrere Hände voll Fischfetzen vorbereitet hat, geht es an den Fluss oder den See, an dem geangelt werden soll. Dort bringt man die Fischfetzen am ausgewählten Angelplatz ein. Der Geruch der Fischfetzen verteilt sich recht rasch unter Wasser und macht den Angelplatz für die Aale interessant. Diese suchen den Platz auf und machen sich über das ausgebrachte Futter für Aale her. Die gleiche Vorgehensweise kann man auch bei der Verwendung von Meeresfischen anwenden. Man verteilt sie genau wie die aus dem Süßwasser stammenden Futterfischfetzen am Angelplatz und animiert die Aale dadurch zur Aufnahme von Nahrung. Meeresfische bringen als Futter für Aale zwei grundsätzliche Vorteile mit sich. Zum einen kann man sie bequem in nahezu jedem Supermarkt kaufen und muss nicht immer wieder Zeit in das Fangen von Köderfischen investieren. Zum anderen haben die Meeresfische, wie beispielsweise Sardinen, einen ganz eignen Geruch, den die Aale aus ihrem natürlichen Umfeld nicht kennen. Genau dieser Geruch macht die Meeresfische als Futter für Aale interessant.

 

Tauwürmer, Dendrobena und Maden zum Aalangeln

Auch Tauwürmer, Dendrobena und Maden kommen als Futter für Aale in Frage. Die größte Schwierigkeit besteht bei diesem Futter allerdings darin, es bis auf den Gewässergrund zu bekommen und damit einen gleichmäßigen Futterteppich anzulegen. Besonders im Fluss werden Würmer und Maden aufgrund ihres geringen Gewichtes gerne von der Strömung mitgerissen, sodass es sehr schwer ist, exakt zu bestimmen, wo das Futter für Aale den Weg zum Grund gefunden hat. Man behilft sich deshalb mit einem einfachen Trick und rührt sich einen Grundfutter-Mix an, der größtenteils aus Fischmehl besteht. Dieses Grundfutter lässt sich befeuchten, zu Kugeln formen und dadurch sehr genau anfüttern. Auch unter der Einwirkung von Strömung. Bevor man mit dem Füttern beginnt, mischt man die Würmer und die Maden unter den Grundfutter-Mix. Die Würmer sollte man vorher noch in mehrere Stücke zerteilen, weil sie sich dadurch besser unter das Futter mischen lassen und mehr Duftstoffe verbreiten.

 

Welche Vorteile hat das Anfüttern und wie oft sollte man füttern?

Wenn man einen Termin für den Aalansitz festgelegt hat, sollte man, drei bis fünf Tage bevor man ansitzt, damit beginnen den Angelplatz anzufüttern. Dadurch haben die Aale genügend Zeit sich an den Platz zu gewöhnen und zu lernen, dass es dort leichte Beute abzugreifen gibt. Ist dieser Lerneffekt eingetreten, hat man sich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aal-Session geschaffen. Der große Vorteil, den das Anfüttern auf Aale mit sich bringt ist, dass man die Chancen erhöht, am Tag des Angelns Aale auf dem Angelplatz vorzufinden. Je mehr Aale den Futterplatz besuchen oder passieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen den oder die ausgebrachten Hakenköder findet.

 

Futter für Aale - welche Nachteile hat das Füttern?

Einen Nachteil, den das Anfüttern auf Aale besitzt, ist die Tatsache, dass durch das eingebrachte Futter auch andere Fischarten angesprochen und an den Platz gewöhnt werden können. Da wäre zum Beispiel der Hecht zu nennen, der es ebenfalls begrüßt, wenn über einen längeren Zeiraum immer wieder Fischfetzen an einem bestimmten Platz eingebracht werden. Legt man am Angeltag die Aalmontagen mit Köderfisch oder Fischfetzen aus, ist es sehr gut möglich, dass sich ein Hecht daran vergreift. Der Angler geht aus diesen ungeplanten Konfrontationen nur selten als Sieger hervor, weil das Aalgerät nicht für die scharfen Zähne des Hechtes ausgelegt ist.

 

Gute Lockstoffe zum Aalangeln findest du hier: Lockmittel

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08.07.2018 13:29

Nachtangeln am Rhein

Der Rhein eignet sich nicht nur wegen seiner herausragenden Fischbestände, sondern auch wegen der dort herrschenden Gesetzeslage als ein erstklassiges Gewässer für entspannte Ansitze in lauen Sommernächten. Welche Fischarten sich besonders eignen, um beim Nachtangeln am Rhein beangelt zu werden, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengetragen. Außerdem werden die für Fischart und Gewässer typischen Angelmethoden geschildert. Auf diese Art und Weise erhält man beim Lesen einen Gesamtüberblick über das, was man beim nächsten sommerlichen Nachtansitz ausprobieren und beachten sollte.

 

Nachtangeln am RheinNachtangeln auf Zander im Rhein mit der Grundmontage

Wenn man beim Nachtangeln am Rhein mit der Grundmontage zum Zander kommen möchte, wird der Köder mit Hilfe einer einfachen Laufbleimontage am Gewässergrund angeboten. Dabei sollte beachtet werden, dass das Blei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen angepasst wird. Ausführungen in 80 - 100 Gramm sind dabei keinesfalls übertrieben. Zu empfehlen ist der Gebrauch von Fluorocarbon für die Herstellung des Vorfachs. Dieses Material entzieht sich durch seine unauffällige Beschaffenheit den Augen der vorsichtigen Raubfische. Steinpackungen und Buhnen sind geeignete Passagen für diese Art des Zanderfangs beim Nachtangeln am Rhein. Da die Gefahr von Hängern bei der Verwendung von Bleien für die Steinpackungsangelei recht hoch ausfällt, macht es durchaus Sinn auf ein so genanntes Tiroler Hölzl zurückzugreifen. Diese Art von Montagenbeschwerung vermindert die Zahl der Montagenverluste. Als Köder kommen beim Grundangeln tote Köderfische oder Fischfetzen in Frage.

 

Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Posenmontage

Für das Posenangeln müssen beim Nachtangeln am Rhein Zonen mit langsamer Strömung oder stehendem Wasser aufgesucht werden. Steganlagen oder in Häfen verankerte Freizeitboote eignen sich beispielsweise bestens dazu, mit der Posenmontage abgesucht zu werden. Die Zander suchen hier Schutz. Ergibt sich für sie eine leicht zu erreichende Nahrungsgelegenheit, wird diese in der Regel angenommen und die Pose taucht ab. Ebenfalls interessant für das Nachtangeln am Rhein auf Zander mit der Pose sind Kleinfischansammlungen in der Nähe der Wasseroberfläche. Diese bleiben meist nicht lange unbemerkt von den Zandern und werden attackiert. Ein dezent in der Nähe dieser Schwärme angebotener Einzelfisch wird von diesen raubenden Fischen gerne angenommen.

 

Angeln auf Aal mit der Grundmontage

Für den Fang von Aalen beim Nachtangeln am Rhein kommt eine klassische Grundmontage zum Einsatz. Für die Montage benötigt man ein Grundblei, zwei Karabinerwirbel, eine kleine Gummiperle, sowie ein Vorfach, das mit den entsprechenden Haken versehen ist. Zunächst wird einer der beiden Wirbel auf die monofile Hauptschnur gefädelt. Diese sollte einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen. Nach dem Wirbel folgt die Gummiperle und an das Ende der Hauptschnur knotet man den zweiten Wirbel. In den frei auf der Hauptschnur gleitenden Wirbel hängt man das Blei ein. Ausführungen wie Birnen- oder Sargblei eignen sich für das Nachtangeln am Rhein sehr gut. Gewichte zwischen 50 und 70 Gramm reichen in vielen Fällen aus. Bei etwas stärkerer Strömung können auch Modelle von 90 Gramm verwendet werden. Das Vorfach wird in den Wirbel eingehängt, der sich am Ende der Hauptschnur befindet. Das Vorfach selbst variiert in seinem Durchmesser je nachdem, welche Hakengröße man einsetzt. Es sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter lang sein. Haken in einer Größe von vier bis sechs reichen für die meisten Situationen völlig aus. Spezielle Aalhaken eignen sich sehr gut für das Beködern mit Tauwürmern, da sie über zwei zusätzliche Widerhaken am Hakenschenkel verfügen.

 

Nachtangeln auf Waller mit der Unterwasserposenmontage

Eine der effektivsten Montagen für das Angeln auf Wels beim Nachtangeln am Rhein ist die Unterwasserposenmontage. Diese Montage hat ihren Namen von einem Auftriebskörper, einer sogenannten Unterwasserpose, die auf dem Vorfach fixiert ist und den Köder durch ihren Auftrieb vom Gewässergrund abhebt. Das steigert die Attraktivität des Köders, die Welse reagieren sehr positiv darauf. Da diese Montage eine gewisse Strömung benötigt, um sich sauber zu strecken, ist sie für das strömungsreiche Wasser des Rheins prädestiniert. Um die Montage dort zu halten, wo man sich die besten Erfolgsaussichten ausrechnet, benutzt man ein Steingewicht oder ein schweres Blei. Das Blei kann geworfen werden, sodass nicht zwingend ein Boot vorhanden sein muss. Um den Stein sauber abzulegen, ist ein Boot definitiv nötig. Natürlich, kann man den Stein auch per Hand ein paar Meter weit rauswerfen. Diese Art des Angelns bringt aber eine gewisse Ungenauigkeit mit sich und sollte deshalb gemieden werden. Neben der Unterwasserposenmontage ist für das Nachtangeln am Rhein auch das Abspannen absolut zielführend. Vor allem während Hochwasser-Perioden eignet sich diese Methode bestens, um die Köder sauber in Kehrwassern und Strömungstaschen anzubieten. Allerdings sollte man bei einer viel befahrenem Wasserstraße wie dem Rhein darauf achten, dass man, sollte man das Abspannen einsetzen, keine anderen Wassersportler behindert oder gefährdet. Die großen Welse des Rheins beißen oftmals in der zweiten Nachthälfte. Deshalb sollte man beim Nachtangeln am Rhein stets bis spät in die Nacht sehr aufmerksam sein.

 

Gute Wallerruten findest du hier: Welsruten

 

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17.06.2018 22:04

Spinnfischen am Rhein

Der Rhein ist ein beeindruckender Fluss. Er wird bewohnt von unzähligen Fischen, die unterschiedlichen Arten zugehören. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Fische im Rhein zu beangeln. Dieser Artikel handelt speziell vom Spinnfischen am Rhein. Dabei wird über die zu fangenden Fischarten, die interessanten Stellen, die einzusetzenden Köder und viele andere wissenswerte Aspekte gesprochen. Nach dem Lesen dieses Artikels steht der Spinnfischtour am Rhein also nichts mehr im Weg.

 

Kunstköder zum SpinnangelnWas bedeutet Spinnangeln?

Das Spinnfischen am Rhein bedeutet, dass man versucht mit künstlichen Ködern, die die typische Beute von Raubfischen imitieren, einen der Räuber zu überlisten. Der Angler muss den besagten Kunstködern durch bestimmte Führungstechniken Leben einhauchen, um die Raubfische zum Biss zu verleiten. Das Spinnfischen am Rhein kann entweder vom Ufer, oder vom Boot aus betrieben werden. Das Angeln vom Ufer hat den Vorteil, dass es kostengünstiger und weniger aufwändig ist, als das Angeln vom Boot. Es genügen eine Rute und eine kleine Tasche und schon kann es losgehen, während für ein Angeln vom Boot erst noch das Boot zu Wasser gelassen werden muss. Dafür hat man als Bootsangler aber auch den Vorteil, dass man Plätze erreicht, die für Uferangler unzugänglich sind. An solchen Stellen herrscht oftmals ein deutlich geringerer Befischungsdruck, was vor allem beim Angeln mit Kunstköder ein entscheidender Vorteil sein kann.

 

Welche Fische kann man beim Spinnangeln am Rhein fangen?

Beim Spinnfischen am Rhein kann man eine Vielzahl unterschiedlicher Fische erbeuten. Zu rechnen ist mit Barschen, Zandern, Döbeln, Rapfen, Hechten und Welsen. Natürlich muss das Angelgerät auf diese sehr unterschiedlichen Fische angepasst werden. Barsche, Zander und Döbel werden mit recht feinem Material beangelt, während die Ausrüstung für das Spinnfischen am Rhein auf Wels unbedingt robust ausfallen muss. Nicht nur, weil die Welse im Drill enorme Kräfte freisetzen, sondern auch, weil die Strömung sie in ihren Fluchten noch zusätzlich unterstützt.

 

Spinnfischen am Rhein - welche Stellen sind interessant?

Sehr interessant für das Spinnfischen am Rhein sind alle Plätze an denen viel Futterfisch vorkommt, oder an denen sich die Räuber aufhalten, um während ihrer Ruhephasen Kraft zu tanken. Dazu gehören flache Kiesbänke, diverse Strömungskanten, Buhnen und Steinpackungen. Außerdem zählen auch umgestürzte Bäume, über das Wasser gewachsene Bäume und Sträucher, sowie Steganlagen und verankerte Boote und Schiffe zu wahren Raubfisch-Magneten. Flache Kiesbänke eignen sich beim Spinnfischen am Rhein sehr gut für das Fangen von Barschen. Sie mögen diese Zonen, weil sich hier viele Kleinfische tummeln. Das Gleiche gilt für Rapfen und Döbel, wobei man die Rapfen auch im Bereich von Buhnen und ganz dicht an der Steinpackung findet. Zielgenaue Würfe bis kurz vor die Steine sind hier die Grundlage für den Erfolg. Zander stehen etwas tiefer, aber ebenfalls gerne im Bereich der Buhnen und Steinpackungen. Hechte mögen jede Deckung, die sie als Unterstand nutzen können, um dann aus dem Hinterhalt zuzustoßen. Umgestürzte Bäume, Stege und verankerte Boote sind deshalb immer für einen Hecht gut. Der Wels ist der König der Buhnen. Er schätzt diese Bereiche für ihr hohes Fischvorkommen. Auch in der Steinpackung macht das Angeln auf Welse Sinn. Hier ruhen sie sich gerne aus, bevor sie zu ihrem nächsten Beutezug losziehen. Das Spinnfischen am Rhein kann also durchaus als vielfältig und abwechslungsreich bezeichnet werden.

 

Welche Köder kommen beim Spinnangeln in Frage?

Als Köder kommen beim Spinnfischen am Rhein Spinner, Blinker, Gummifische und Wobbler zum Einsatz. Diese sollten in ihrem Aussehen und ihrer Größe selbstredend den Vorlieben der einzelnen Zielfische angepasst werden. Barsche, Döbel und Rapfen lassen sich sehr gut mit kleinen Spinnern und Wobblern überlisten. Auch kleine Gummifische locken regelmäßig Barsche aus der Reserve. Zander werden häufig auf Gummiköder und Wobbler gefangen. Hechte und Waller mögen recht große Spinnköder aller Art. Während der Hecht sich gerne auf große Gummiköder stürzt, nehmen Waller gerne große Blinker.

 

Spinnfischen am Rhein - worauf ist zu achten?

Besonders für die Uferangler am Rhein ist zu beachten, dass sie auf festes Schuhwerk achten und nach Möglichkeit nicht alleine losziehen sollten. Oftmals muss man am Rhein von der Steinpackung aus angeln. Dies ist vor allem an Buhnen der Fall. Die Steine liegen nicht immer fest aufeinander, können deshalb kippen und einen unachtsamen Angler zum Stolpern bringen. Hinzukommt, dass die glatte Oberfläche in Verbindung mit Algenbewuchs und Wasser ein Ausrutschen begünstigt. Wer bei einem solchen Unfall allein unterwegs ist und im Falle eines Falles kein Handy zur Verfügung hat, um Hilfe zu rufen, kann sich kaum helfen. Das gilt vor allem nachts. Festes Schuhwerk und ein zuverlässiger Angelpartner bewahren vor einem solchen Szenario. Außerdem kann der Angelpartner bei der Landung von Fischen, sowie beim Verewigen mit der Kamera behilflich sein.

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14.06.2018 19:49

Angeln auf Aal

Das Nachtangeln ist bei sehr vielen Anglern sehr beliebt. In völliger Dunkelheit am Ufer zu sitzen und darauf zu warten, dass sich ein Fisch den Köder schnappt, fasziniert sehr viele Petri-Jünger so sehr, dass die Fluss- und Seeufer in den warmen Monaten des Jahres auch nachts von Anglern gesäumt sind. Der Hauptzielfisch ist bei diesen nächtlichen Ansitzen in erster Linie der Aal. Er ist nachtaktiv, lässt sich also nachts sehr gut fangen, liefert spannende Bisse und Drills und zeichnet sich darüber hinaus noch dadurch aus, dass es sich beim Aal um einen ausgezeichneten Speisefisch handelt. Welche Gewässer und Plätze, welches Gerät und welche Köder für das Angeln auf Aal in Frage kommen, haben wir im folgenden Artikel für euch zusammengetragen.

 

AalangelnAngeln auf Aal - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Sowohl Stillgewässer, als auch Gräben, Bäche und Flüsse zählen zu den potentiellen Aalgewässern. Viele Angelvereine besetzen ihre Gewässer, respektive ihre Gewässerabschnitte, regelmäßig mit Aalen. Dadurch besteht vielerorts eine Bestandsdichte, die ein zielgerichtetes Angeln auf Aal mit realistischen Erfolgsaussichten zulässt. Die Gewässergröße verrät dabei nicht zwingend etwas über die zu erwartende Fischgröße. Beim Angeln auf Aal kann man im kleinsten und unscheinbarsten Graben, die im wahrsten Sinne des Wortes, dicksten Überraschungen erleben.

 

Welche Plätze sind aussichtsreich?

Der Aal liebt die Dunkelheit und er liebt es ebenfalls sich so gut wie möglich zu verstecken. Es liegt also auf der Hand, dass der Angler gut beraten ist, genau die Passagen des Gewässers aufzusuchen, an denen diese beiden Kirterien erfüllt werden. Eine klassische Anlaufstelle für das Aalangeln am Fluss ist die Steinpackung. Zwischen den Fels- und Steinbrocken verstecken sich die Aale vor Feinden und lauern auf mögliche Beute. Sie nutzen die Steinpackung als Basis. Von hier aus starten sie ihre nächtliche Suche nach Futter und kehren am Ende immer wieder gesättigt zurück. Gleiches gilt für im Wasser liegendes Totholz, freigespülte Wurzeln, unterspülte Ufer, Seerosen- und Krautfelder und für tief ausgespülte Bereiche des Gewässers.

 

Angeln auf Aal - welche Ruten & Rollen setzt man ein?

Für das Angeln auf Aal nutzt man eine Rute mit einer Länge zwichen 270 und 320 Zentimeter und einem Wurfgewicht von 40 bis 70 Gramm. Mit derartigen Ruten ist man für das Angeln auf Aal bestens gewappnet. Als Rolle genügt für das Fischen auf Aale ein stationäres Modell der Größe 3000. Sie kann genügend Schnur aufnehmen, um für alle beim Aalangeln auftretenden Situationen vorbereitet zu sein. Ebenfalls positiv bemerkbar macht sich eine sauber arbeitende Rollenbremse, die bei hektischen und kraftvollen Fluchten des Aals ruckfrei Schnur freigibt.

 

Wie setzt sich die Montage beim Aalangeln zusammen?

Die Montage ist beim Aalangeln denkbar einfach. Auf die monofile Hauptschnur, die einen Durchmesser von 0,30 bis 0,35 Millimeter aufweisen sollte, wird ein Birnenblei aufgezogen, gefolgt von einer kleinen Gummiperle. Birnen- und Sargbleie eignen sich bestens für das Angeln auf Aale. Je nach gewünschter Wurfweite und dem vorliegenden Strömungsdurck sollte das Blei zwischen 50 und 70 Gramm schwer sein. Am Ende der Hauptschnur wird ein Karabinerwirbel mit einer Tragkraft von acht bis zehn Kilogramm fixiert. Dessen Karbiner nimmt die Schlaufe des Vorfachs auf. Das Vorfach besteht ebenfalls aus einer monofilen Schnur. Hier liegen die Durchmesser jedoch bei zwischen 0,18 und 0,25 Millimeter. Die Länge des Vorfachs sollte beim Aalangeln ziwschen 50 und 80 Zentimeter betragen. Absolut sinnvoll ist es, spezielle Wurmhaken zu verwenden, wenn man auf Aale angelt. Diese Haken sind an ihren vergleichweise langen Schenkeln mit zwei zusätzlichen Widerhaken ausgestattet. Dadurch ist es dem Wurm, der später als Köder eingesetzt wird, nicht ohne Weiteres möglich, vom Haken zu rutschen. Er bleibt also so lange auf dem Haken, bis der Aal auf die Montage aufmerksam wird und den Köder aufnimmt.

 

Angeln auf Aal - welche Köder sind effektiv?

Wer an das Angeln auf Aal denkt, der denkt bei der Köderfrage sofort an den guten alten Tauwurm. In der Tat eignen sich Tauwürmer sehr gut für das Angeln auf Aal. Aber auch Dendrobenas, also kleinere Würmer, werden von den Aalen ausgezeichnet angenommen. Jedoch auch Köderfische zählen zu den besten Ködern, die man Aalen präsentieren kann. Kleine Lauben, Rotaugen, oder auch Barsche sind ideal für das Aalangeln geeignet. Diese können entweder im Ganzen, oder als Fetzen angeboten werden. Die Aale mögen beides.

 

Wie gelingt die Bisserkennung beim Aalangeln?

Die Bisserkennung beim Angeln auf Aal gelingt über das Beobachten der Rutenspitze. Da die Schnur zwischen Blei und Rutenspitze stets leicht durchgespannt ist, erkennt der Angler mit seine Augen jeden Zupfer, den der Aal am Köder tätigt. Dies kann sofort mit dem Anhieb quittiert werden. Beim Nachtangeln dienen ein Knicklicht und eine Aalglocke als optische, sowie akustische Unterstützung für das Erkennen eines Bisses.

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01.06.2018 16:26

Angeln Hamburger Hafen

Angeln Hamburger Hafen - generell ist Hamburg als ein spannendes Reiseziel bekannt und beliebt. Mehr und mehr Angler lernen die Stadt im Norden Deutschlands auch für die Möglichkeiten zu schätzen, die sie den Anglern bietet. Viele Angler versuchen deshalb mittlerweile ihr Glück beim Angeln in der Großstadt. Wasser steht dafür in Hamburg definitiv genügend zur Verfügung. Ein ganz besonders interessanter Bereich ist der Hamburger haben, weshalb wir diesen Bericht dem Thema Angeln Hamburger Hafen gewidmet haben.

 

Angeln Hamburger Hafen - warum ist es so interessant?

Angeln im Hamburger Hafen ist unter anderem deshalb so interessant, weil es das Angeln vor einer sehr beeindruckenden Kulisse bedeutet. Man fischt in einem riesigen Hafengebiet und hat unzählige Möglichkeiten, wo man den Köder platzieren kann. Doch nicht nur wegen seiner Größe ist der Hamburger Hafen interessant. Ebenfalls ist er dafür bekannt, dass er sehr viele Fische beherbergt. Regelmäßig werden hier kapitale Exemplare verschiedener Arten von Anglern überlistet.

 

Angeln Hamburger HafenAngeln Hamburger Hafen - welche Fische kann man dort fangen?

Natürlich kann man, wenn man das Projekt Angeln Hamburger Hafen angeht, sowohl Raub- als auch Friedfische fangen. Dennoch ist der Hamburger Hafen vor allem bekannt für seine guten Bestände sämtlicher Raubfischarten. Im Klartext bedeutet dies, dass man in diesem Gebiet Barsche, Zander, Hechte, Rapfen und sogar den ein oder anderen Waller überlisten kann. Dadurch hat der Angler sozusagen eine sehr breite Auswahl an potentiellen Zielfischen. Entschieden wird sich für das, was am reizvollsten erscheint und schon kann das Angeln starten.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Man hat mehrere Möglichkeiten, um den Köder zum Raubfischfang anzubieten. Dabei unterscheidet man zunächst, ob man stationär oder aktiv auf die ausgewählte Zielfischart angeln möchte und überlegt dann, ob man einem Naturköder oder einem künstlichen Köder den Vorzug gibt.

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Köder kommen zum Einsatz?

Als Köder verwendet man entweder Naturköder oder Kunstköder. Das bedeutet, dass man entweder Würmer oder tote Köderfische einsetzt, oder eben künstliche Köder. Darunter versteht man kleine Spinner, Blinker, Gummifische oder Wobbler. Mit Würmern lassen sich Barsche und manchmal auch Zander und Welse aus der Reserve locken. Ansonsten springen diese Fischarten sehr gut auf Kunstköder oder Köderfische an. Bei Rapfen und Hechten sollten die Tauwürmer zur Seite gelegt und ausschließlich Köderfische oder Kunstköder verwendet werden.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Köderfischen?

Das Angeln mit Köderfisch gelingt, sofern man es stationär, also beim Ansitz ausüben möchte, grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Montagen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, den Köderfisch an einer Posenmontage in der gewünschten Wassertiefe anzubieten. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man festgestellt hat, dass die Raubfische eher in den oberen Wasserschichten jagen. Außerdem kann man den Köderfisch auch auf Grund anbieten. Dies gelingt mit einfachen Grundmontagen, die aus Laufblei, Wirbel, Vorfach und Haken bestehen.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie angelt man mit Spinnködern?

Mit Spinnködern angelt man aktiv, weil der Angler ihnen gewissermaßen Leben einhauchen muss. Erst dann, wenn Kunstköder durch den Angler sauber geführt werden, senden sie die Reize an ihr Umfeld aus, die die Raubfische zur Attacke verleiten. Für die richtige Führungstechnik muss man von Köder zu Köder unterscheiden. Gummifische können beispielsweise einfach durchs Wasser gezogen, aber auch in Sprüngen über den Grund geführt werden. Spinner hingegen benötigen konstanten Zug, während man bei Wobblern wiederum mit kleinen Pausen arbeiten kann, aber auch nicht unbedingt muss. Wichtig beim Spinnfischen, egal welchen Köder man verwendet, ist die Ausdauer. Wenn in den ersten Angelstunden nichts passiert, muss konzentriert weiter geangelt werden, bis der lang ersehnte Biss erfolgt.

 

Gute Gummiköder findest du hier: Gummifische & Jigs

 

Angeln Hamburger Hafen - zu welchen Zeiten ist das Angeln möglich?

Beim Thema Angeln Hamburger Hafen kann gesagt werden, dass das Angeln tagsüber und nachts ausgeübt werden kann. Bisse können zu jeder Phase des Tages auftreten. Die Dämmerungsphasen sind auch hier, wie an vielen anderen Gewässern, sehr interessant.  

 

Angeln Hamburger Hafen - welche Jahreszeit eignet sich dafür?

Im Hamburger Hafen halten sich ganzjährig Fische auf, sodass man sie auch über das ganze Jahr mit der Angel dort fangen kann. Wer in der kalten Jahreszeit losgeht, sollte besonderes Augenmerk darauf legen, wo er hintritt. Die senkrecht abfallenden Betonufer und Spundwände sind bei Bodenfrost extrem glatt. Ein Sturz ins eiskalte Wasser aus dieser Höhe geht selten glimpflich aus.

 

Angeln Hamburger Hafen - wie keschert man gehakte Fische?

Bei der Thematik Angeln Hamburger Hafen kommt dem richtigen Kescher eine ganz besondere Bedeutung zu. Bei meterhohen Spundwänden kommt man mit normalen Kescherstangen an deren Grenzen. Hier müssen spezielle Spundwandkescher her. Diese werden an einem langen Seil zum Fisch herabgelassen. Nachdem der Fisch über das Netz gezogen hat, zieht man ihn mit dem Seil nach oben.

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29.05.2018 12:53

Aalköder

Aalköder - gerne wird in deutschen Gewässern auf Aal geangelt. Aale kämpfen heftig im Drill und schmecken, richtig zubereitet, hervorragend. Aber bevor man sie in der Küche verarbeiten kann, muss man sie zunächst erstmal fangen. Welche Köder dafür in Frage kommen, haben wir in der folgenden Abhandlung durchleuchtet und alles aufgezählt, worauf Aale stehen.

 

Aalköder - was kommt in Frage?

Da der Aal sich als Jäger und Sammler ernährt, weist er ein sehr breit gefächertes Beutespektrum auf. Es gibt unter Wasser also nur sehr wenig, was der Aal verschmäht. Für den Angler ist dieser Umstand natürlich günstig, denn dadurch hat er eine große Auswahl was den verwendeten Aalköder angeht. Die effizientesten Aalköder lauten wie folgt:

 

Aalköder - Tauwürmer

Zu einem Aalansitz gehören Tauwürmer einfach dazu. Sie lassen sich im Angelgeschäft um die Ecke besorgen und bei richtiger Handhabe über einen längeren Zeitraum hältern. Um sie dem Aal anzubieten gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man zieht den kompletten Tauwurm auf den Haken auf und durchsticht ihn mit dessen Spitze mehrmals, sodass eine Art Bündel entsteht. Oder man zerteilt den Wurm in mehrere, gleich lange Stücke und durchsticht diese in der Mitte, sodass die Enden auf jeder Seite gleich weit überstehen. Durch diese Art der Präsentation fällt es dem Aal schwer den präsentierten Aalköder aufzunehmen, ohne dabei auch die Hakenspitze zu inhalieren. Die Bissverwertung wird auf diese Art und Weise deutlich gesteigert. Für reibungsloses Angeln macht es darüber hinaus ebenfalls Sinn, bei der Verwendung von Würmern auf spezielle Aalhaken zurückzugreifen. Diese Haken sind auf ihrem Schenkel mit speziellen Widerhaken ausgestattet, die bewirken, dass der Wurm nicht so leicht von Haken rutschen, respektive gezogen werden kann.

 

Aalköder - Dendrobenas

Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls um Würmer. Allerdings sind diese deutlich kleiner als Tauwürmer. Sie erzeugen dadurch unter Wasser ein völlig anderes Bewegungsmuster als Tauwürmer. Außerdem verströmen sie ein Aroma, das sich von dem anderer Würmer abhebt. Auch Dendrobenas können im Fachhandel erworben werden und lassen sich ebenso wie die Tauwürmer, lange hältern. Aufgrund ihrer geringeren Größe kann man als Aalköder ruhig mehrere Dendrobenas auf dem Haken befestigen. Auch hier machen Wurmhaken definitiv Sinn, da sie auch hier ein unerwünschtes Rutschen des Köders unterbinden.

 

AalköderAalköder - Maden

Auch Maden sind sehr gut als Aalköder geeignet. Da sie jedoch recht klein sind, sollte man für den gezielten Aalansitz ausschließlich Madenbündel anbieten, die aus mehreren Maden bestehen. Fünf bis zehn Maden ergeben ein wild umher wuselndes Bündel, das genau die Reize an die Umgebung verströmt, die man für die Aalangelei braucht. Wenn man Maden als Aalköder verwendet, ist der Wurmhaken nicht zwingend nötig, da sie in der Regel auf dem Hakenschenkel fixiert bleiben.

 

Aalköder - Nacktschnecken

Nacktschnecken werden nicht von vielen Anglern als potentielle Köder für Aal betrachtet. Dennoch gehören sie definitiv dazu! Immer wieder gelangen Schnecken, beispielsweise in Hochwasserphasen, in die Gewässer, die von Aalen bewohnt werden. Man kann sie also durchaus als eine sehr natürliche Nahrung für die Aale beschreiben und genau deshalb kann man auch jederzeit mit Bissen rechnen, wenn man eine Nacktschnecke als Aalköder auslegt. Hier ist die Köderbeschaffung natürlich deutlich schwieriger als bei Tauwürmern und anderen Aalködern, weil man Nacktschnecken nicht wie andere Aalköder im Angelgeschäft kaufen kann. Wenn man jedoch die Augen ein wenig offen hält, kann man sich in den Dämmerungsphasen oder an regnerischen Tagen in kurzer Zeit einen reichhaltigen Vorrat an Nacktschnecken zusammensuchen. Wiesen und Gärten sind ideale Areale für den Schneckenfang. Angeboten werden die Nacktschnecken, wenn man einen Aal fangen möchte, wie die anderen Köder auch, am Grund des Gewässers. Hier werden sie für den Aal zur leichten Beute.

 

Aalköder - Köderfische

Natürlich gehören auch Köderfische zu sehr guten Ködern, um Aale zum Anbiss zu verleiten. Sie werden mit einfachen Grundmontagen am Boden des Gewässers angeboten und warten dort auf den Biss. Als Köderfische kommen Rotaugen, Rotfedern, kleine Barsche oder Lauben in Frage, die eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern aufweisen. Mit Hilfe einer Ködernadel fädelt man diese kleinen Fischchen auf das Vorfach und zieht sie auf den Hakenschenkel. Auf diese Art und Weise ist der Haken größtenteils versteckt. Der Aal schöpft dadurch keinen Verdacht und nimmt den Happen arglos auf. Wer zusätzliche Aromen freisetzen will, kann die Köderfische an den Flanken etwas einritzen. Dadurch verströmen sie eine noch kräftigere Lockspur.

 

Aalköder - Fischfetzen

Es gibt Zeiten, in denen die Aale recht vorsichtig beißen. Ein zu großer Köder kann in diesen Phasen kontraproduktiv sein. In solchen Momenten kann man mit Fischfetzen die Wende herbeiführen. Man zerschneidet dazu die Köderfische und bietet einzelne Stücke mit der Montage am Gewässergrund an. Besonders die Kopf- und Schwanz-bereiche von Köderfischen sorgen für Bisse beim Aalangeln.

 

Gutes Zubehör zum Aalangeln findest du hier: Angelzubehör

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23.05.2018 12:00

Rapfen Angeln

Rapfen Angeln - das Angeln auf Rapfen ist abwechslungsreich und spannend. In jeder geangelten Sekunde kann es zur Explosion der Wasseroberfläche kommen, die darin endet, dass der Köder mit brachialer Kraft in die Tiefe gezogen wird. Die Bremse der Rolle heult auf und es wird Meter um Meter Schnur von der Spule gerissen. Eine Angelei, die jedem Angler das Adrenalin durch die Adern schießen lässt. Und genau zu dieser Angelei haben wir euch die wichtigsten Aspekte zusammengetragen.

 

Rapfen Angeln - welche Gewässer kommen in Frage?

Wenn man auf Rapfen angeln möchte, kann man dies sowohl in Flüssen, als auch in Stillgewässern tun. Denn in manche Seen gelangen die Rapfen über die Zuflüsse und entwickeln dann nennenswerte Bestände, auf die man gezielt angeln kann. Grundsätzlich sollte man, um Rapfen angeln zu können, aber einen Fluss aufsuchen. Denn eigentlich ist der Rapfen ein typischer Flussfisch und mag das bewegte Wasser.

 

Rapfen AngelnRapfen Angeln - an welchen Plätzen fängt man sie?

Der Rapfen liebt die Strömung und lässt sich deshalb überall dort fangen, wo das Wasser so richtig in Bewegung kommt. Klassiche Plätze für jeden, der Rapfen angeln will, sind die Turbulenzbereiche, die unterhalb von Turbinenausläufen an Staustufen entstehen. Auch die Bereiche in und um Buhnen sind für einen Angler, der Rapfen Angeln will sehr interessant. Gleiches gilt für Steipackungen, die einer gleichmäßigen Strömung unterliegen und für flache Kiesbänke, auf denen sich die potentiellen Futterfische der Rapfen tummeln. Man kann die Rapfen in den genannten Bereichen bei der Jagd beobachten. Denn sie rauben in der Regel dicht unter der Wasseroberfläche und bringen das Wasser bei der Jagd zum Kochen. Das Wasser schäumt auf und die Kleinfische spritzen im wahrsten Sinne des Wortes panisch auseinander. Dabei entsteht für jeden Angler ein wahres Spektakel für Augen und Ohren. An Spannung ist das Ganze kaum zu überbieten. Das wird jeder Angler bestätigen können, der auf Rapfen angeln geht.

 

Rapfen Angeln - wie angelt man vom Ufer?

Das Angeln vom Ufer auf Rapfen gehört zu den klassischen Methoden. Man sucht sich einen interessanten Bereich aus und beginnt diesen systematisch zu beangeln. Beim Rapfenangeln bedeutet das, dass man zunächst die Augen und Ohren offen hält nach jagenden Fischen. Hat man jagende Rapfen erspäht, sollte man sie mit dem Köder ein Stück überwerfen und ihn dann an die Fische herankurbeln. Auf diese Art und Weise vermeidet man, dass die Rapfen das Weite suchen, wenn der Köder in ihrer unmittelbaren Nähe die Wasseroberfläche durchschlägt. Erblickt man nicht direkt raubende Fische, sucht man die augenscheinlich interessanten Bereiche Stück für Stück ab. Man setzt die einzelnen Würfe sehr dicht nebeneinander, um sicherzustellen, dass man das ganze Areal wirklich gründlich absucht.

 

Rapfen Angeln - wie angelt man vom Boot?

Vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, ist etwas, was nicht für jeden möglich ist, da nicht jeder über ein Boot verfügt. Wenn man allerdings die Möglichkeit hat vom Boot aus auf Rapfen angeln zu können, dann sollte man diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Denn man erhält dadurch die Chance in Bereichen zu fischen, an die ein Uferangler nicht herankommt. An solchen Plätzen herrscht ein wesentlich geringerer Befischungsdruck als an Spots, die auch von Uferanglern frequentiert werden. Die Rapfen sind dort weniger argwöhnisch und schnappen sich eher einen Köder, als an einem, unter hohem Befischungsdruck stehenden Angelplatz. Eine ebenfalls gute Methode, mit der man Rapfen angeln kann, wenn man mit dem Boot unterwegs ist, ist das Angeln vor der Steinpackung. Man lässt sich dafür an der Packung entlang treiben und hält den Abstand zum Ufer kostant. Man setzt währenddessen Wurf um Wurf ganz dicht an die Steine und bekommt meistens dicht vorm Ufer die Bisse. Die Würfe müssen sehr exakt platziert werden. Wirft man zu kurz, erfolgt nämlich kein Biss. Wirft man zu weit, landet der Köder in den Steinen und reißt in der Regel ab.

 

Rapfen Angeln - welche Köder verwendet man?

Rapfen sind Raubfische und lassen sich deshalb sehr gut beim Spinnfischen fangen. Als Köder kommen beim Spinnfischen auf Rapfen in erster Linie Spinner, Blinker, Wobbler und Gummifische in Frage. Die Farben Weiß, Gelb, Silber und Rot eignen sich sehr gut für diese Angelei. Wichtig ist, wenn man Rapfen Angeln möchte, dass man die Köder mit sehr hoher Geschwindigkeit führt. Rapfen mögen sehr schnell geführte Köder und attackieren diese mit brachialer Kraft. Die Bisse kommen sehr hart und es ist wichtig, dass jeder, der Rapfen Angeln möchte, seine Bremse auf die richtige Einstellung überprüft. Im Fall eines Bisses kommt es nämlich zum Schnurbruch oder zum Ausschlitzen des Hakens aus dem Fischmaul, wenn die Bremse der Rolle zu weit geschlossen wurde.

 

Gute Spinner zum Rapfenangeln findest du hier: Spinnköder

 

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14.05.2018 14:45

Köderfischmontage

Köderfischmontage - unter der Wasseroberfläche tummeln sich viele verschiedene Fischarten. Diese Fischarten lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen. Man spricht zum einen von Friedfischen und zum anderen von Raubfischen. Raubfische kann man entweder mit künstlichen Ködern beangeln, die die typischen Beutefische imitieren, oder man kann echte Fische als Köder verwenden. Diese müssen in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage tot angeboten werden. Wie dies am besten gelingt und welche grundsätzlichen Möglichkeiten dazu zur Verfügung stehen, kann in folgendem Artikel nachgelesen werden. Das Angeln mit der Köderfischmontage bedeutet grundsätzlich, dass man einem Raubfisch einen Beutefisch so serviert, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit auf ihn aufmerksam wird. Dies gelingt entweder in verschiedenen Tiefen des Freiwassers, oder am Grund des Gewässers. Man kann dabei auf eine Köderfischmontage mit Pose zurückgreifen, oder eine Köderfischmontage verwenden, die ohne eine Pose auskommt. Im Detail funktioniert das Ganze wie folgt.

 

KöderfischmontagePosenmontage

Bei der Posenmontage hebt man den Köderfisch durch den Auftrieb der Pose vom Gewässergrund ab. In welcher Tiefe man angelt, lässt sich über die auf der Hauptschnur verschiebbare Pose einstellen. Dies gewährleistet dem Angler eine gewisse Flexibilität. Er kann dadurch beispielsweise im Frühling sehr flach angeln, wenn sich die Flachwasserzonen zuerst erwärmen und viele Fische beherbergen. Ebenso kann mit der Köderfischmontage mit Pose tief geangelt werden, wenn sich die Fische bei fallender Wassertemperatur in tiefere Gewässerbereiche zurückziehen. Neben der Pose, die wie bereits erwähnt auf die Hauptschnur gefädelt wird, benötigt man noch die entsprechende Bebleiung, sowie einen Karbinerwirbel. Diese werden in genau dieser Reihenfolge montiert. In den Karabiner des Wirbels hängt man das Vorfach ein, welches über die entsprechenden Haken verfügt, die zum Köder passen. Als gute Modelle für das Angeln mit der Köderfischmontage haben sich Einzelhaken der Größe zwei bis vier und Drillingshaken der Größe vier bis sechs etabliert.

 

Gute Posen zum Köderfischangeln findest du hier: Angelposen

 

Grundmontage

Bei der Grundmontage wird die Pose weggelassen. Auf der Hauptschnur gleitet ein Laufblei, das in seiner Größe den Strömungsverhältnissen angepasst sein sollte. Je stärker die Strömung ausfällt, desto schwerer sollte das Blei sein, damit der Köder am ausgewählten Platz bleibt und nicht zum Spielball des Wassers wird. Auch der Gewässerboden spielt eine Rolle. Ist der Boden zu weich und das Blei zu schwer, sinkt das Blei ein und das Abziehen der Schnur gelingt dem Fisch nicht mehr, ohne einen Widerstand zu verspüren. Ans Ende der Hauptschnur wird auch hier ein Karabinerwirbel geknotet, der das Vorfach aufnimmt. Man kann nun noch auswählen, ob der Köder direkt am Grund des Gewässers, oder etwas darüber angeboten werden soll. Mit im Handel erhältlichen Styroporstreifen oder -kugeln lassen sich tote Köderfische in die Schwebe bringen. Auch ist es möglich, Köderfische mit Hilfe einer Spritze mit Luft zu füllen, was dafür sorgt, dass sie unter Wasser aufsteigen.

 

Köderfischmontage - wie ködert man die Köder an?

Köderfische die man im Freiwasser mit der Posenmontage anbieten möchte, kann man mit einem System aus Einzelhaken und Drilling anbieten. Der Einzelhaken findet seinen Platz unter der Rückenflosse, der Drilling im Brust- oder Bauchbereich des Köders. So hält man den Fisch in einer recht natürlichen Position, was Raubfische dazu verleitet, den Köderfisch zu attackieren. Am Grund angebotene Köder können ebenfalls mit zwei Haken befestigt werden. Einer davon sollte kurz hinter dem Kopf platziert werden und der Zweite im Bereich der Schwanzwurzel. Sinn man es auch, den Köderfisch nach dem Befestigungen der Haken an der Schwanzwurzel zwei Mal mit einer Ködernadel zu durchstechen und das Vorfach in entgegengesetzten Richtungen durch zu ziehen. Auf diese Art und Weise wirkt sich der Druck des Auswerfens auf die Schwanzwurzel des Köders und nicht auf die Haken aus, die, bei zu viel Druck, ausschlitzen könnten. Dies kann bei kraftvollen Würfen entscheidend sein.

 

Worauf ist besonders zu achten?

Unter diesem Gesichtspunkt sind gleich mehrere Aspekte zu nennen. Zum einen sollte man beim Angeln mit der Köderfischmontage ausschließlich Komponenten verwenden, die durch ihre Qualität für diese Angelei brauchbar sind. Die in unseren Gewässern lauernden Raubfische können kapitale Größen erreichen und bieten nach dem Biss die entsprechenden Drills. Minderwertiges Material kommt dabei sehr schnell an seine Grenzen. Außerdem sollte man stets auf eine Präsentation des Köders achten, die so unauffällig wie möglich ist. Viele Raubfische benutzen ihre Augen für die Jagd. Sobald ihnen etwas seltsam vorkommt, zögern sie, oder suchen im schlimmsten Fall das Weite.

 

Welche Tricks kann man anwenden?

Wenn sich die Raubfische bitten lassen und träge sind, kann es helfen den toten Köderfischen Leben einzuhauchen. Dazu kann man die Köderfischmontage mit einer Segelpose ausstatten, oder den Köderfisch gelegentlich etwas anzupfen und einige Meter in seiner Position verändern. Nicht selten erfolgt dann die Attacke.

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08.05.2018 14:25

Angelstellen am Rhein

Angelstellen am Rhein - der Rhein ist ein Fluss, der unvorstellbar große Wassermassen mit sich führt. Es handelt sich dabei um einen sehr strukturreichen Fluss mit sehr vielen Facetten und verschiedenen Gesichtern. Durch die Vielfalt entsteht an den Ufern des Rheins eine unzählbare Menge an potentiellen Angelstellen. Diese Angelstellen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen und besitzen unterschiedliche Eigenschaften. Diesen verschiedenen Angelstellen haben wir uns in diesem Bericht angenommen. Wie sehen die einzelnen Plätze aus und welche Fischarten kann man dort zielführund beangeln? Auf genau diese Fragen haben wir die Antworten.

 

Buhnen

Buhnen sind Steinwälle, die quer zur Fließrichtung in den Fluss gebaut werden. Sie dienen dazu, die Strömung abzufangen und zu brechen. Wenn mehrere Buhnen in einem gewissen Abstand nebeneinander errichtet werden, entstehen dazwischen sogenannte Buhnenbecken. In diesen Buhnenbecken bilden sich typische Strömungsbilder wie Kehrwasser und Prallufer. Auch der Gewässergrund weist charakteristische Ausspülungen auf. An solchen Angelstellen am Rhein kann man viele verschiedene Raubfische fangen. Dazu gehören Rapfen, Zander, Welse, aber auch Hechte und Barsche. Friedfische wie Brassen und Barben lassen sich ebenfalls im Umfeld von Buhnen fangen.

 

Angelstellen am RheinSteinpackungen

Von Steinpackungen spricht man überall dort, wo mit Hilfe von vielen großen Steinbrocken die Ufer künstlich befestigt werden. Derartige Befestigungen können sich kilometerweit am Fluss entlang ziehen. Zwischen den Steinen finden viele Fische Schutz, andere Arten finden hier beste Jagdreviere. Diese Angelstellen am Rhein beherrbergen Aale und Grundeln, die sich zwischen den Steinen verstecken können. Raubfische wie Rapfen, Döbel, Zander, Barsche, Hechte und Waller lieben die Steinpackung um dort ihre Beute in die Enge zu treiben.

 

Naturufer

Als Naturufer bezeichnet man die Ufer, die sich noch in ihrem ursprünglichen, wilden Zustand befinden. Sie sind meistens lehmig, von Sträuchern und Bäumen bewachsen und von deren Wurzeln durchzogen. Einzelne Steine finden sich ebenfalls an Naturufern. Der Angler findet an solchen Angelstellen am Rhein Brassen und andere Weißfische, sowie Aale und Waller. Besonders die Übergänge von Steinpackungen zu Naturufern sind für das gezielte Fangen von Welsen sehr gut geeignet.

 

Altarme

An begradigten Flüssen bleiben Altarme zurück, an denen der ursprüngliche Verlauf des Flusses sichtbar wird. Diese Altwasser bieten sehr gute Rückzugsgebiete für die Fische. Hier haben sie Ruhe vor der Schifffahrt und finden teilweise Flachwassergebiete, die für die Reproduktion der Fische sehr wichtig sind. Altarme sind wesentlich übersichtlicher als der große Fluss selbst. Deshalb liegen viele Angelstellen am Rhein in den Altwassern des Flusses. An diesen Angelstellen lassen sich sehr viele verschiedene Fischarten fangen. Weißfische, Karpfen und viele verschiedene Raubfische zählen dazu.

 

Hafenbecken

Hafenbecken stellen immer interessante Angelstellen am Rhein dar. Hier finden die Fische sehr gute Rückzugsmöglichkeiten. Im Winter ziehen beispielsweise große Weißfischschwärme in diese Bereiche. Deshalb lassen sich dort in den Wintermonaten gezielt große Mengen an Rotaugen fangen, während an weiten Teilen des Flusses absolut nichts zu holen ist. Allerdings ist das Angeln nicht in jedem Hafenbecken gestattet, man sollte sich im Vorfeld deshalb unbedingt über die vorliegende Gesetzeslage informieren.

 

Brückenpfeiler

Brückenpfeiler sind tolle Angelstellen am Rhein, weil sie die Strömung brechen. Dadurch entstehen zum einen strömungsberuhigte Bereiche, in denen sich Fische einfinden können, um Kraft zu tanken. Zum anderen entstehen an solchen Plätzen aber auch interessante Strömungskanten, die sich beispielsweise mit der Spinnrute sehr gut beangeln lassen. An solchen Stellen ist vor allem mit Raubfischen zu rechnen. Rapfen, Zander und Waller sind klassische Brücken-Räuber. Besonders beim Wallerangeln ist das Angeln am Brückenpfeiler sehr beliebt und bringt regelmäßig dicke Welse auf die Abhakmatte.

 

Totholzansammlungen

Man findet Ansammlungen von Totholz vor allem an Angelplätzen am Rhein, die sich in Altarmen befinden. Diese Ansammlungen bieten Unterstände und Rückzugsmöglichkeiten für sehr viele Fische. Beispielsweise Welse, Hechte und Aale mögen das Holz um sich unterzustellen. Hechte jagen auch aus dieser Deckung heraus. Aber auch Friedfische wie Karpfen stellen sich gerne im Holz unter. An derartigen Angelstellen am Rhein muss der Angler nach dem Biss mit kraftvollen Fluchten in Richtung des Holzes rechnen und versuchen, diese Fluchten abzufangen.

 

Angelstellen am Rhein - überhängende Büsche

Es gibt wohl kaum ein Gewässer, an dem überhängende Büsche, Äste und Bäume keine potentiellen Hotspots für Angler darstellen. Hier lauern Raubfische ihrer Beute auf. Auch Friedfische mögen diese Plätze, weil über die Vegetation regelmäßig Nahrung ins Gewässer gelangt. Entweder auf direktem Weg, durch Früchte wie Nüsse, Kirschen oder Mirabellen, die von den Bäumen ins Wasser fallen oder indirekt, über Insekten, die sich nicht an den Ästen halten können und in Kontakt mit der Wasseroberfläche kommen. Der Angler findet hier also erstklassige Bedingungen vor, ohne dass er selbst noch großartig anfüttern muss.

 

Gute Angelruten Sets zum Angeln am Rhein findest du hier: Angelsets

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