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23.06.2018 14:28 von Daniel Schulze

Karpfenköder

Für sehr viele Angler ist der Karpfen ein sehr interessanter Zielfisch. Er erreicht kapitale Größen und liefert meist kraftvolle und spannende Drills. Er gehört neben dem Wels zu den kampfstärksten Fischen unserer Gewässer. Oftmals wird über das Angelgerät und die Kleinteile zum Karpfenangeln gesprochen. Wir möchten den Fokus heute allerdings mal auf die Karpfenköder legen und zeigen, mit welchen Ködern sich die großen Friedfische überhaupt überlisten lassen. Dabei wird nicht nur dargestellt, was sich als Karpfenköder eignet, sondern auch warum und welche Vorbereitungsmaßnahmen es für einige Köder zu treffen gilt.

KarpfenköderBoilies sind tolle Köder zum Karpfenangeln

Boilies sind eine absolute Bank als Karpfenköder! Sie werden am Haar der Haarmontage angeboten. So gelingt dem Angler eine recht gezielte Angelei, da er kleine, störende Weißfische weitestgehend ausschließen kann. Die Größe der Boilies kann zwischen 10 und 30 Millimeter betragen. In manchen Gewässern laufen größere Boilies besser, anderenorts werden kleine Boilies bevorzugt. Was die Geschmacksrichtungen angeht, sind der Fantasie des Anglers keine Grenzen gesetzt. Fruchtige, süße Boilies sind ebenso erhältlich wie würzige, fischige oder fleischige Kugeln. Welche Geschmacksrichtung am besten funktioniert hängt von Gewässer, Jahreszeit und der individuellen Vorliebe der Karpfen ab. Es gibt Boilies in jeder erdenklichen Farbe, was sie in ihrer attraktiven Wirkung als Karpfenköder zusätzlich optimiert.

Karpfenköder - schwimmende Pop Ups

Pop Ups unterscheiden sich von normalen Boilies darin, dass sie unter Wasser auftreiben anstatt zum Grund zu sinken. Gerade in verkrauteten Gewässern oder Gewässerpassagen kann dieser Auftrieb den entscheidenden Unterscheid ausmachen. Denn währen die sinkenden Boilies auf dem Grund aufliegen und zwischen dem dort vorkommenden Kraut versinken, kann der Angler den Pop Up knapp über dem Kraut anbieten. Dadurch bleibt er für die Karpfen deutlich erkennbar, während die sinkenden Boilies gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden. Gesteigert werden kann der optische Effekt noch, indem man Pop Ups in sehr grellen Farben verwendet.

Pellets sind gute alternative Angelköder

Um Karpfen auf einen Platz aufmerksam zu machen, lassen sich Pellets sehr gut verwenden. Wenn man von Pellets als Karpfenköder spricht, meint man damit zylindrige Köder, die aus Fischmehlen und Fischölen gepresst werden. Diese Pellets geben unter Wasser eine große Lockwirkung ab. Wenn sie sich nach und nach auflösen, treten neben den Partikeln der Mehle auch die Öle und die Aromen aus diesem Karpfenköder aus und verbreiten dadurch einen effektiven Lockschleier, der von den Fischen rasch gewittert wird. Allerdings funktionieren diese Prozesse im warmen Wasser wesentlich besser als im kalten Nass, da sich die Öle bei höheren Temperaturen einfach besser lösen. Fischmehlpellets kann man in verschiedenen Größen erwerben und auch der Kauf größerer Gebinde ist möglich. Säcke mit Füllgewichten von bis zu 25 Kilogramm gehören zum Standard und ersparen dem Angler ständige Fahrten in den Angelladen, weil kontinuierlich für neue Karpfenköder gesorgt ist. Ebenso können Pellets als Hakenköder angeboten werden. Man montiert sie dazu, genau wie die Boilies, am Haar der Haarmontage.


Karpfenköder - Mais & Tigernüsse

Wenn es um Karpfenköder geht, führt auch kaum ein Weg an Mais vorbei. Zunächst ein paar Worte zu dem in Anglerkreisen sehr populären Dosenmais. Er wird normalerweise von Karpfenanglern gemieden. Allerdings gibt es Situationen, in denen er einige Trümpfe auf seiner Seite hat. Bei Kurzansitzen darf der Dosenmais zum Beispiel eigentlich nicht fehlen. Warum? Weil er durch sein Aroma sehr schnell für Aktivität am Platz sorgt. Und auch die weiche Konsistenz, für die er sonst so verteufelt wird, spielt ihm hier in die Karten. Denn dadurch, dass er weich ist, kann er leicht von Weißfischen aufgenommen werden. Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich dadurch mehr und mehr Weißfische auf dem Spot, was die Aufmerksamkeit größerer Fische erregt. Es dauert daher häufig nicht lange, bis der Mais Karpfen anlockt und die Hakenköder gefunden werden. Aber auch der Hartmais, den man zu kleinen Preisen im Getreidegroßhandel kaufen kann, ist eine absolute Bereicherung für den Futterplatz. In Wasser gekocht und aufgequollen, macht dieser Karpfenköder die Fische verrückt. Besonders dort wo die Karpfen noch nicht mit Boilies vertraut sind, spielt der Mais seine Stärken aus. Auch dort, wo ein hoher Befischungsdruck vorliegt und sehr oft Boilies als Hakenköder verwendet werden, sorgt der Mais für stramme Schnüre, da die Fische diese Köder einfach nicht so schnell mit Gefahr verbinden. Ohne Tigernüsse im Futtereimer fährt mittlerweile fast kein Karpfenangler mehr ans Wasser. Es handelt sich dabei um die Knolle eines Gewächses, welches vor allem in Südeuropa und Nordafrika als Speisepflanze angebaut wird. Die Behandlung der Tigernüsse sollte so erfolgen, wie beim Hartmais beschrieben. Wenn die Tigers dann eine schleimige, zähflüssige Schicht ausbilden, sind sie genauso, wie die Karpfen sie lieben. Auch Tigernüsse lassen ist bestens am Haar anbieten. Geniale Dienste erweisen sie auch in Kombination mit einem Boilie als Hakenköder.

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20.06.2018 14:07 von Daniel Schulze

Bin el Ouidane

Die Entwicklung beim modernen Karpfenangeln geht immer weiter. Aber nicht nur das Angelgerät und die Vorgehensweisen der Angler werden immer ausgeklügelter. Auch die Gewässer und die durch Karpfenangler bereisten Länder werden immer ausgefallener und exotischer. Eines dieser besonderen Ziele ist der Bin el Ouidane. Dieser See befindet sich in Afrika, genauer gesagt in Marokko. Wir möchten euch in diesem Artikel darüber berichten, was man sich unter dem Namen Bin el Ouidane vorstellen kann und welche Fische man an diesem Ort fangen kann.

Toller Karpfen aus dem Bin el OuidaneWo liegt dieser See?

Der Bin el Ouidane ist ein riesiger See im Atlas Gebirge in Marokko. Es handelt sich dabei um einen Stausee, dessen Staudamm ungefähr 28 Kilometer südlich von Beni Mellal im Fluss El Abid errichtet wurde. Das Ganze befindet sich in der Provinz Azilal. Gebaut wurde die Staumauer zur Stromerzeugung durch Wasserkraft zwischen 1949 und 1953. Auch die Bewässerung der umliegenden Gebiete war ein Ziel dieses Unterfangens. Der See beeindruckt durch sein atemberaubendes Erscheinungsbild und liegt majestätisch gebettet in roten Felsen, Hügeln, Bergen und ebenso rotem Sand.

 

Bin el Ouidane - welche Fische kann man dort fangen?

Im genannten See leben sehr viele Karpfen. Diese Karpfen wurden als Jungfische dort eingesetzt und sind mittlerweile zu kapitalen Exemplaren abgewachsen. Karpfen von über 30 Kilogramm Gewicht wurden am Bin el Ouidane bereits gefangen. Aktuelle Rekorde bewegen sich im Bereich von etwas über 33 Kilogramm. Aber diese afrikanischen Karpfen zeichnen sich nicht nur durch ihr Gewicht, sondern auch über ihr Äußeres aus. An wenigen anderen bekannten Gewässern ist es möglich, so viele extrem individuell beschuppte Karpfen zu überlisten wie am Bin el Ouidane. Größe, Form und Verteilung ist bei jedem Karpfen einzigartig und sucht in einer derartigen Ausprägung seinesgleichen. Wer gedacht hat, man könne in diesem See ausschließlich Karpfen fangen, der irrt jedoch gewaltig. Ebenso sind beeindruckende Bestände an Schwarzbarschen, Hechten, Zandern und Schleien vorhanden. Für Abwechslung ist also auch am Bin el Ouidane bestens gesorgt. Wer zwischendurch die Spinnrute schwingen möchte, wird höchstwahrscheinlich auf seine Kosten kommen.


Welche Anreisemöglichkeiten gibt es?

Theoretisch ist die Anreise natürlich auch mit dem Auto möglich. Wenn man sich allerdings die Landkarte betrachtet und die Distanz zwischen Deutschland und dem Bin el Ouidane betrachtet, wird schnell klar, dass es stressfreiere Varianten geben muss. Und dem ist tatsächlich so. Mittlerweile gibt es an diesem See deutschsprachige Reiseanbieter, die den Transfer unterstützen. Das heißt, man reist mit dem Flugzeug an und kann den Transfer vom Flughafen mit den ortsansässigen Reiseanbietern koordinieren. Auf diese Art und Weise erspart man sich nicht nur jede Menge Geld, das man für Treibstoff ausgeben müsste, um mit dem Auto nach Afrika zu kommen. Sondern auch Reisezeit und vor allem auch Nerven, denn die Reise im Flugzeug ist wesentlich angenehmer, als mit dem Auto.

Bin el Ouidane - welche Montagen und Köder sind erfolgsversprechend?

Nur weil sich der genannte See auf einem anderen Kontinent befindet, bedeutet das natürlich nicht, dass sich die Karpfen dort nicht mit den uns bekannten Taktiken überlisten lassen. Deshalb kommt man dort mit ähnlichen Mitteln zum Erfolg, wie beim Karpfenangeln in Europa. Bei den Montagen sind keine Grenzen gesetzt. Hier kann man die ganze Vielfalt an Rigs einsetzen, die man auch beim Angeln an europäischen Gewässern verwenden würde. Allerdings macht es auch hier Sinn, die Montagen so einfach wie möglich zu halten. Einfache Haarmontagen mit Festblei, die aus robusten und qualitativ hochwertigen Komponenten hergestellt sind, verrichten auch am in Marokko beste Dienste. Als Köder muss man das verwenden, was man entweder mitnehmen kann, oder was man vor Ort bekommen kann. Dabei handelt es sich in erster Linie um Mais. Auch wenn viele Angler jetzt stutzig werden mögen, kann zur Beruhigung gesagt werden, dass die Karpfen an diesem See Mais sehr mögen und auch große Exemplare nehmen die gelben Körner gerne und regelmäßig auf.


Welche Plätze sollte man beangeln?

Die Plätze an denen die Montagen abgelegt werden sollten, sind denen, an denen die Karpfen in Europa gefangen werden, natürlich sehr ähnlich. Abbruchkanten im Gewässergrund, Plateaus, Flachwasserzonen, die Bereiche rund um Inseln und jegliche Bereiche, an denen der Gewässergrund besondere Strukturen aufweist, sind ideal dafür, um mit einer Montage versehen zu werden.


Bin el Ouidane - sind Boote erlaubt?

Boote sind auf diesem See erlaubt. Viele Karpfenangler verwenden Schlauchboote, da mit diesen Booten alles gemacht werden kann, was gemacht werden muss, um die Session zu einem Erfolg werden zu lassen. Egal ob es sich dabei um das Moven, um das Auslegen der Montagen oder um das Drillen von Karpfen geht. Auf die Schlauchboote ist immer Verlass.

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07.06.2018 10:30 von Daniel Schulze

Karpfenfutter Pellets

Karpfenfutter Pellets - diese beiden Schlagwörter stehen stellvertretend für eine Thematik, die sich in sehr viele Bestandteile aufgliedern lässt. Deshalb werden wir in diesem Artikel nicht nur darauf eingehen, was Pellets sind, wo man sie beziehen kann und wie man sie einsetzt, sondern wir zeigen auch auf, welche Vor- und Nachteile Pellets mit sich bringen.


Karpfenfutter Pellets - was sind Pellets?

Bevor man in Erwägung zieht als Karpfenfutter Pellets zu verwenden, sollte man sich zunächst einmal darüber Gedanken machen, worum es sich bei Pellets überhaupt handelt. Als Pellets werden im Angler-Jargon Köder bezeichnet, die aus verschiedenen Fischmehlen und -ölen gepresst werden. Am Ende entstehen Pellets, die eine abgerundete Form aufweisen. Diese Pellets zersetzen sich unter Wasser, geben dabei die kleinen Mehlpartikel und Öle frei und erzeugen dadurch eine sehr attraktive Lockwirkung, der sich nur sehr wenige Fische entziehen können. Obwohl sich nach einiger Zersetzungszeit auch Kleinfische auf die freigegebenen Partikel stürzen, sind es vor allem Karpfen, denen die Pellets den Kopf verdrehen. Deshalb ist es auch so zielführend als Karpfenfutter Pellets einzusetzen. Es gibt Pellets in allen erdenklichen Größen. Vom Mikro-Pellet, bis hin zu sehr großen Pellets lässt der Markt keine Wünsche offen. Dem Angler beschert diese Tatsache sehr variable Einsatzmöglichkeiten für das Karpfenfutter Pellets, denn er kann die Köder- respektive die Futtergröße immer exakt auf die vorliegende Situation abstimmen und sich dadurch bestens anpassen. Und ein Angler, dem es gelingt sich immer bestmöglich an die Gegebenheiten und das Fischverhalten anzupassen, wird immer mehr fangen, als Kollegen, die stur bei der gleichen Vorgehensweise bleiben.


Karpfenfutter PelletsKarpfenfutter Pellets - wo bekommt man sie?

Wer als Karpfenfutter Pellets verwenden möchte, kann diese auf sehr unterschiedlichen Wegen beziehen. Zum einen fallen da natürlich sofort gut sortierte Angelläden ein, die in der Regel immer über ausreichende Pellet-Vorräte verfügen. Ebenfalls interessant für den Karpfenangler ist der Getreide-Großhandel. Hier kann man allerlei verschiedene Futtermittel wie Mais oder Weizen erwerben und oftmals gehören auch Fischmehlpellets zum Sortiment solcher Einrichtungen. Wenn man als Karpfenfutter Pellets einsetzen möchte, kann man diese aber auch ganz bequem über das Internet bestellten. Hier gibt es sehr viele verschiedene Anbieter, die mit interessanten Preis-Angeboten nicht geizen. Generell können Pellets in verschiedenen Gebinden gekauft werden. So kann man sie beispielsweise in kleinen Tüten kaufen, die ein Kilogramm enthalten. Genauso ist es aber auch möglich Säcke zu erwerben, die 25 Kilogramm fassen. Durch diesen Sachverhalt kann sich jeder Angler genau die Menge auswählen, die für seinen Anwendungsfall am günstigsten erscheint und zielgerichtet den Futterbestand im Angelkeller aufbessern.


Karpfenfutter Pellets - wie setzt man sie ein?

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten, wie man die Pellets effektiv nutzen kann. Zuerst ist natürlich naheliegend, dass man diese Fischmehl-Klumpen nutzt, um einen Futterplatz damit anzulegen. Dieser Futterplatz dient dem Karpfenangler dazu, Karpfen in die Nähe seines Hakenköders zu locken und so die Bissanzahl zu steigern. Dazu muss man die Pellets aber keinesfalls pur füttern. Kombinationen mit Partikeln wie Mais, Weizen oder Tigernüssen sind ebenso interessant wie eine Kombi aus Boilies und Pellets. Als Hakenköder machen Pellets ebenfalls eine sehr gute Figur und regelmäßig werden Karpfen auf am Haar angebotene Pellets gefangen. Sehr gut eignen sich hierfür Pellets, die über ein Loch in der Mitte verfügen und sich dadurch spielerisch aufs Haar der Haarmontage aufziehen lassen. Allerdings funktionieren auch sämtliche andere Pellets als Hakenköder. Notfalls muss mit dem Boilie-Bohrer etwas nachgeholfen werden.

Tolles Zubehör für Karpfenmontagen findest du hier: Karpfenzubehör

Karpfenfutter Pellets - welche Vorteile haben sie?

Wenn man als Karpfenfutter Pellets in Betracht zieht, bringt man durch mehrere Vorteile auf seine Seite. Zum einen sind sie recht günstig in der Anschaffung. Auch größere Mengen sind günstig erwerbbar, sodass auch längerfristig angelegte Futteraktionen keine Löcher in die Geldbörse des Anglers reißen. Gleichzeitig strahlen sie wie bereits erwähnt eine sehr große Lockwirkung aus, was sie zu sehr effektiven Ködern für Karpfen macht. Sie lösen sich am Angelplatz recht schnell auf, sodass sie ihre Wirkung nach kurzer Zeit bereits entfalten. Die Angelstellen werden so schnell aktiviert und die Karpfen zügig angelockt.


Karpfenfutter Pellets - welche Nachteile haben sie?

Wie so oft, gibt es natürlich auch beim Thema Karpfenfutter Pellets einige Nachteile aufzuzählen. Die bei den Vorteilen aufgezählte, hohe Löslichkeit der Pellets unter Wasser, kann für den Angler nämlich vom Segen auch zum Fluch werden. Gerade dann, wenn das Wasser recht warm ist, lösen sich die Pellets schnell auf, was regelmäßige Köderkontrollen durch den Angler erfordert. Ist das Wasser jedoch sehr kalt, kommt das genaue Gegenteil zum Tragen. Denn dadurch, dass die Pellets auf Öl-Basis hergestellt sind, zersetzen sie sich im kalten Wasser vergleichsweise langsam. Das bedeutet, dass man, wenn man als Karpfenfutter Pellets im kalten Wasser einsetzt, nur über eine eingeschränkte Lockwirkung verfügt.

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17.05.2018 15:38 von Daniel Schulze

Fischfutter Karpfen

Fischfutter Karpfen - Futter bei die Fische! Dieser Leitsatz trifft beim Friedfischangeln zu, denn ein Platz, an dem es etwas zu holen gibt, wirkt sich auf die Fische sehr anziehend aus. Vor allem beim Karpfenangeln sind Futterplätze ein fester Bestandteil der Taktik. Diese Futterplätze kann man mit unterschiedlichen Typen von Futter aktivieren. Wir geben im folgenden Artikel eine Übersicht über die bekanntesten Lockmittel für Karpfen und benennen, welches Fischfutter Karpfen mögen.

Fischfutter Karpfen - was kommt in Frage?

Um beim Thema Fischfutter Karpfen die richtige Wahl zu treffen, sind sowohl die Lockeigenschaften, als auch die Beschaffungskosten des Futters für den Angler entscheidende Aspekte. Diese variieren von Futter zu Futter.

Fischfutter KarpfenFischfutter Karpfen - Boilies

Karpfenangeln und Boilies gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Nicht nur als Hakenköder sind die kleinen, runden Teigkugeln eine Wucht, sondern auch als Futter, um die Karpfen an den Platz zu locken. Zur Auswahl stehen dem Angler schnell und langsam lösliche, weiche und harte Boilies, sowie auffällige und unauffällige Kugeln. Der Angler muss nun entscheiden, welche Ausführungen für seine Angelei am besten passen. Unabhängig davon, für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, sollte man immer Augenmerk auf eine vernünftige Qualität der Boilies legen. Denn nur Köder, die den Karpfen nachhaltig bekömmlich sind, werden kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum vom Gewässerboden aufgesammelt. Die Kosten sind allerdings recht hoch, wenn man sich beim Füttern ausschließlich auf Boilies versteift und gleichzeitig auf Qualität achtet. Aber auch für dieses Problem gibt es Lösungen.

Gute Boilies zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder


Fischfutter Karpfen - Pellets

Pellets sind beispielsweise ein Köder, respektive ein Futter, mit denen man hohen Kosten beim Füttern aus dem Weg gehen kann. Die aus Fischmehlen und Fischölen gepressten Pellets sind zu günstigen Kursen erhältlich und eignen sich sehr gut als Ergänzungsfutter zu den Boilies. Es macht sogar Sinn weniger Boilies als Pellets auf dem Futterplatz einzubringen, sodass kleinere Mengen an Boilies verbraucht werden und sich die Kosten für deren Beschaffung automatisch in Grenzen halten. Dabei muss man keineswegs auf eine gute Lockwirkung verzichten, denn es gibt kaum einen Karpfen, der die Pellets nicht liebt. Wer dieses Fischfutter Karpfen vorsetzt, kann sich darüberhinaus beim Kauf entscheiden, welche Größe er anbieten möchte. Vom Mini-Pellet bis hin zu sehr großen, welstauglichen Fischmehlklumpen ist mittlerweile alles erhältlich.

 

Fischfutter Karpfen - Mais

Bei der Überlegung, welches Fischfutter Karpfen vorgesetzt werden sollte, führt wohl kaum ein Weg an Mais vorbei. Zunächst ein paar Worte zu dem in Anglerkreisen sehr populären Dosenmais. Er wird normalerweise von Karpfenanglern gemieden. Allerdings gibt es Situationen, in denen er einige Trümpfe auf seiner Seite hat. Bei Kurzansitzen darf der Dosenmais zum Beispiel eigentlich nicht fehlen. Warum? Weil er durch sein Aroma sehr schnell für Aktivität am Platz sorgt. Und auch die weiche Konsistenz, für die er sonst so verteufelt wird, spielt ihm hier in die Karten. Denn dadurch, dass er weich ist, kann er leicht von Weißfischen aufgenommen werden. Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich dadurch mehr und mehr Weißfische auf dem Spot, was die Aufmerksamkeit größerer Fische erregt. Es dauert daher häufig nicht lange, bis dieses Fischfutter Karpfen anlockt und die Hakenköder gefunden werden. Aber auch der Hartmais, den man zu kleinen Preisen im Getreidegroßhandel kaufen kann, ist eine absolute Bereicherung für den Futterplatz. In Wasser gekocht und aufgequollen, macht dieses Fischfutter Karpfen verrückt. Besonders dort wo die Karpfen noch nicht mit Boilies vertraut sind, spielt der Mais seine Stärken aus. Auch dort, wo ein hoher Befischungsdruck vorliegt und sehr oft Boilies als Hakenköder verwendet werden, sorgt der Mais für stramme Schnüre, da die Fische diese Köder einfach nicht so schnell mit Gefahr verbinden.

 

Fischfutter Karpfen - Tigernüsse

Was viele Angler nicht wissen, ist dass Tigernüsse ursprünglich eigentlich als Nahrung für Menschen angepflanzt wurden und werden. Die auch als Erdmandel bekannte Knollenpflanze wächst im Boden und dient bis heute vielen Menschen in südlichen Ländern als Grundnahrungsmittel. Auch die Karpfen stehen auf die Tigers. Gekauft werden können sie in großen Gebinden zu schmalen Preisen. Geliefert werden sie im trockenen Zustand und erinnern vom Erscheinungsbild zunächst an Rosinen. Bevor man sie als Fischfutter Karpfen servieren kann, sollte man die Tigernüsse kochen und anschließend im entstandenen Sud ziehen lassen. Wenn die Nüsse eine dicke Schleimschicht ausbilden und dadurch sogar miteinander verklumpen, sind die im wahrsten Sinne des Wortes reif fürs Angeln. Man kann dieses Fischfutter Karpfen entweder pur, oder in Kombination mit Mais und Boilies präsentieren.

 

Fischfutter Karpfen - welches ist am besten?

Ein bestimmtes "bestes" Futter, welches man als Fischfutter Karpfen vorsetzen kann, gibt es nicht, da die Anforderungen von Gewässer zu Gewässer und zwischen den einzelnen Jahreszeiten stark variieren. Eine Mischung aus Partikeln wie Mais und Tigernüssen, sowie aus Boilies sorgt aber im Regelfall dafür, dass sich Karpfen am Futterplatz einfinden.

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12.03.2018 19:19 von Daniel Schulze

Angeln auf Karpfen

Angeln auf Karpfen - die größten Friedfische unserer Gewässer sind die Karpfen. Viele Angler mögen das gezielte Ansitzen auf die gebartelten Fische, die ihre Nahrung überwiegend vom Grund des Gewässers aufnehmen. Wir haben uns für euch mit dem Angeln auf Karpfen befasst und die wesentlichen Aspekte dieser Angelei aufgelistet.

Angeln auf KarpfenAngeln auf Karpfen - warum ist es interessant?

Das Angeln auf Karpfen ist so interessant, weil es sich bei diesen Fischen um die größten Friedfische unserer Gewässer handelt. Sie erreichen teilweise enorme Ausmaße und Gewichte von weit über 20 Kilogramm. Die Kampfkraft dieser Fische ist ebenso beeindruckend wie ihr Erscheinungsbild und sie bieten dem Angler spannende Drills. Dabei muss der Angler seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und stets kühlen Kopf bewahren, um den Kampf für sich zu entscheiden. Längst nicht jeder gehakte Karpfen bedeutet gleichzeitig auch einen gefangenen Karpfen.


Angeln auf Karpfen - welche Gewässer kommen dafür in Frage?

Als Gewässer für das Fischen auf Karpfen kommen Fließgewässer und Stillgewässer in Frage. Für Einsteiger bieten sich Gewässer an, die keine Strömung aufweisen. Hier ist es verhältnismäßig einfach, einen Futterplatz anzulegen, der die Grundlage für das erfolgreiche Karpfenangeln darstellt. Außerdem sind viele interessante Bereiche an Stillgewässern leicht zu erreichen und zu befischen. Dadurch schafft man es als Einsteiger recht schnell erste Erfolge zu verzeichnen und dadurch anglerisches Selbstvertrauen zu sammeln. Dadurch ist man dann gewappnet für das Angeln im Fluss. In Fließgewässern ist es vor allem die Strömung, die dem Angler negativ in die Karten spielen kann. Montagen werden unter dem Strömungsdruck versetzt, Futter wird weggespült und die Drills werden zusätzlich erschwert. Aber letztendlich liegt genau darin der Reiz, den das Flussangeln ausmacht. Karpfen zu fangen, obwohl die Gegebenheiten es dem Angler nicht leicht machen, ist für viele Angler sehr reizvoll.


Angeln auf Karpfen - welche Ruten verwendet man?

Beim Karpfenangeln verwendet man hauptsächlich Angelruten mit einer Länge zwischen 3,20 und 3,60 Meter. Das Wurfgewicht sollte zwischen 2 und 3,4 lbs liegen. Bei den Ruten sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden, denn nur so wird man auf lange Sicht Spaß an seinem Arbeitsgerät haben und vermeidet dadurch Mehrfachkäufe und Fehlinvestitionen. Sauber und stabil verarbeitete Rutenringe, sowie ein robuster Rollenhalter sind wichtige Eigenschaften, die eine Karpfenrute mitbringen sollte.

Gute Karpfenruten findest du hier: Karpfenrute


Angeln auf Karpfen - welche Rollen verwende man?

Als Rollen kann man stationäre Modelle einsetzen. Am besten in einer Größe zwischen 6000 und 8000. Diese Rollen verfügen in der Regel über Spulen, die groß genug sind, um große Mengen Schnur zu fassen. Dadurch verfügt der Angler über große Reserven, die es ihm erlauben seine Köder, wenn nötig, auf große Distanzen auszulegen. Besonders an großen Seen kann dies ein ganz entscheidender Askpekt sein, um an die Karpfen heran zu kommen.


Angeln auf Karpfen - welche Montagen verwendet man?

Beim modernen Karpfenangeln bietet man die Köder in den meisten Fällen an der sogenannten Haarmontage an. Bei dieser Montage wird der Köder nicht direkt auf den Haken geschoben, sondern an einem wenige Zentimeter langen Stück Schnur, dem sogenannten Haar, befestigt. Wenn der Karpfen diesen Köder einsaugt und anschließend versucht ihn wieder auszuspucken, greift der Haken. Um diesen Effekt zu perfektionieren, sollte die Montage mit einem Festblei versehen sein. Festblei bedeutet, dass sich das Blei auf der Schnur nicht verschieben lässt. Das bewirkt, dass der Karpfen beim Abdrehen nach der Köderaufnahme gegen das fest auf der Schnur sitzende Blei zieht. Der Widerstand des Bleis genügt, um die Hakenspitze ins Karpfenmaul eindringen zu lassen. Auf diese Art gestaltet man das Angeln auf Karpfen sehr erfolgreich.


Angeln auf Karpfen - welche Köder verwendet man?

Als Köder kommen beim Angeln auf Karpfen sehr unterschiedliche Varianten zum Zuge. Man verwendet Boilies, Pop Ups, Pellets, Hartmais oder Tigernüsse, um die Karpfen zu überlisten. Wobei Boilies mit Sicherheit am meisten verwendet werden. Hochwertige Boilies sind voll mit Nährstoffen und Aromen, die die Karpfen zum Fressen animieren. Alle diese Köder werden beim Angeln auf Karpfen, wie beschrieben, auf das Haar der Montage aufgezogen. Damit dies auch mit Hartmais oder Tigernüssen gelingt, müssen diese vorher entweder in Wasser quellen gelassen oder gekocht werden. Der beste Zustand ist dann erreicht, wenn der Mais, respektive die Tigernüsse, einen säuerlichen Geruch ausbilden. Bei den Tigernüssen bildet sich bei richtiger Reife eine dickflüssige Schleimschicht aus. Ist dieser Zustand erreicht müssen die Tigermüsse unbedingt ins Wasser, denn genau so lieben die Karpfen die Nüsse.


Angeln auf Karpfen - welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln auf Karpfen kann man mittlerweile mit Exempaleren von weit über 30 Kilogramm rechnen. Wenige Karpfen mit über 40 Kilogramm Gewicht wurden bisher überlistet. Dennoch macht es keinen Sinn, nur auf die Rekordfische zu angeln. Denn letztendlich zähl jeder Fisch, egal ob groß oder klein, denn er bestätigt den Erfolg der ausgewählte Strategie beim Angeln auf Karpfen.

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06.03.2018 18:55 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit Pop Ups

Karpfenangeln mit Pop Ups - beim modernen Karpfenangeln lassen die Angler nichts unversucht, um an ihr Ziel, einen Karpfen, zu gelangen. Wir möchten uns heute mit einer sehr speziellen Möglichkeit der Köderpräsentation beschäftigen. Dabei wird dem Karpfen der Köder nicht direkt auf dem Grund des Gewässers angeboten, sondern ein kleines Stück darüber. Warum diese Vorgehensweise sinnvoll ist, wie man das Ganze umsetzt und auf welche Kleinigkeiten man achten sollte, lest ihr in diesem Artikel


Karpfenangeln mit Pop Ups - was sind Pop Ups?

Bei Pop Ups handelt es sich um eine spezielle Art von Boilies. Allerdings weisen sie einen grundlegenden Unterschied auf. Denn während normale Boilies sinkender Natur sind und sich auf dem Grund des Gewässers ablegen, besitzen Pop Ups einen Auftrieb, der sie dazu bringt unter Wasser aufzusteigen. Diese Eigenschaften kann sich der Angler in bestimmten Situationen zu Nutze machen und die Fängigkeit seiner Montagen steigern.


Karpfenangeln mit Pop Ups - welche Unterschiede gibt es?

Es gibt Pop Ups in sehr unterschiedlichen Durchmessern. Vom acht Millimeter dicken Mini-Pop Up, bis zum 24 Millimeter dicken XXL-Pop Up ist alles erhältlich. Auch bei den Farben und Geschmacksrichtungen hat der Angler die Auswahl über eine sehr breit gefächerte Produktpalette. Egal ob süß, fleischig oder fischig, man kann sich genau den Pop Up zulegen, dem man für seinen individuellen Anwendungsfall die besten Fangchancen zuschreibt.


Karpfenangeln mit Pop UpsKarpfenangeln mit Pop Ups - wann setzt man sie ein?

Dadurch, dass man einen Pop Up verwendet, verleiht man seinem Hakenköder eine höhere Auffälligkeit. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Köder vom Grund anhebt, kann der Karpfen ihn leichter erspähen und neigt eher dazu, genau diesen Köder vom Futterteppich aufzunehmen. Der Einsatz kann also entweder dann sinnvoll sein, wenn man es mit zähen, beißfaulen Karpfen zu tun hat, da man diese mit den auffälligen Ködern aus der Reserve locken kann. Oder wenn der Boden des Gewässers beispielsweise mit Kraut überzogen ist. Sinkende Köder verschwinden zwischen diesem Kraut. Pop Ups kann man etwas über dem Kraut präsentieren und behält sie dadurch im Blickfeld des Karpfens. Dadurch bleibt die Montage sauber und fängig.


Karpfenangeln mit Pop Ups - worauf ist bei der Montage zu achten?

Wenn man zum Angeln mit Pop Ups ganz normale Montagen verwenden würde, wie man sie auch beim Angeln mit sinkenden Boilies einsetzt, hätte das den Effekt, dass der Pop Up so lange aufsteigt, bis er das Vorfach komplett gestreckt hat und an maximaler Vorfachlänge über dem Grund des Gewässers steht. Abstände zwischen fünfzehn oder dreißig Zentimeter zum Gewässergrund sind in den meisten Fällen allerdings zu viel des Guten. Deshalb ist es besser, in zwei oder drei Zentimeter Abstand zum Haken ein Blei auf das Vorfach zu schalten. Dieses Blei muss so schwer bemessen sein, dass es den Pop Up vorm Aufsteigen abhält. Man kann dazu Schrotbleie verwenden. Manche Angler schreiben Bleischroten allerdings die Eigenschaft zu, dass sie das Vorfachmaterial beschädigen und verwenden deshalb sogenannte Knetbleie. Diese lassen sich wie eine Knetmasse um das Vorfach kneten und dort fixieren, ohne dass etwas beschädigt werden kann.


Karpfenangeln mit Pop Ups - kann man Pop Ups nur separat anbieten?

Generell kann man Pop Ups sowohl separat, als auch in Kombination mit sinkenden Boilies anbieten. Bei einem sinkenden Boilie, der gemeinsam mit einem Pop Up als Hakenköder präsentiert wird, spricht man von einem sogenannten Schneemann. Es ist allerdings auch möglich einen einzelnen Pop Up, oder zwei Pop Ups anzubieten. Je mehr Auftrieb man dem Hakenköder verpasst, desto mehr Gegengewicht muss logischerweise auf dem Vorfach fixiert werden.


Karpfenangeln mit Pop Ups - in welcher Jahreszeit funktioniert es?

Eine sehr gute Jahreszeit für den Einsatz von Pop Ups ist das zeitige Frühjahr. Zu dieser Jahreszeit ist das Wasser meist klar, nicht dicht bewachsen und nicht von vielen Sedimenten durchzogen. Pop Ups sind in diesen Phasen sehr gut sichtbar für die Karpfen und werden sehr gut von ihnen angenommen. Grelle Farben sind für das Angeln auf Karpfen im Frühling sehr gut geeignet. Aber auch im Sommer, wenn die Karpfen nur sporadisch Nahrung aufnehmen, können Pop Ups die Wende bringen. Sie bringen die Karpfen durch ihre optischen Reize dazu den Köder einzusaugen, obwohl sie eigentlich nicht wirklich fressen wollen.


Karpfenangeln mit Pop Ups - welche Fische sind damit zu erwarten?

Mit Pop Ups lassen sich sehr große Karpfen fangen. In vielen Gewässern sind die Karpfen mit den normalen, sinkenden Boilies sehr vertraut und haben gelernt, sie mit Gefahr in Verbindung zu bringen. Ein angebotener Pop Up kann in solchen Gewässern völlig neue Reize setzen. Dadurch werden auch erfahrene und vorsichtige Karpfen zur Aufnahme des Hakenköder animiert. Selbstverständich fallen auf Pop Ups regelmäßig auch kleine Karpfen und Exemplare mittlerer Größe herein.

Gute Pop Ups findest du hier: Karpfenköder

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22.02.2018 09:42 von Daniel Schulze

Karpfenangeln Marokko

Karpfenangeln Marokko - das Angeln auf Karpfen ist längst kein Hobby mehr, das nur in der Heimat ausgeübt wird. Gewässer in Frankreich, Italien und Spanien werden schon seit vielen Jahren von unzähligen Karpfenanglern bereist. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach seinem ganz eigenen Paradies und viele Angler werden fündig. Was aber, wenn es mal in ein ganz neues Gebiet gehen soll? Für diesen Fall, haben wir eine spannende Lösung.

Karpfenangeln Marokko - welches Gewässer sind geeignet?

Die Rede ist vom, für viele noch unbekannten Thema Karpfenangeln Marokko. Dabei handelt es sich um ein Abenteuer, das nur die wenigsten europäischen Karpfenangler bisher erlebt haben. Aber gibt es denn in Afrika Gewässer, die Karpfen beinhalten? Ja, diese Gewässer gibt es allerdings. Ein See, der für seine guten Möglichkeiten fürs Karpfenangeln bekannt ist, ist der Bin el Quidane.


Karpfenangeln MarokkoKarpfenangeln Marokko - wie kann man sich das Gewässer vorstellen?

Der genannte See liegt inmitten einer rauen Hügel- und Felslandschaft. Oftmals herrscht in dieser Gegend ein rauer Wind vor, der das Oberflächenwasser aufpeitscht und dem See ein herausdorferndes Aussehen verpasst. Und dieser Herausforderung folgen mittlerweile immer mehr Angler, die das Abenteuer Karpfenangeln Marokko ausprobieren und erleben möchten. Außerdem sind am besagten Gewässer mittlerweile deutschsprachige Reiseveranstalter vertreten, die sich im Hintergrund um organisatorische Aspekte kümmern, damit die Angler, die zu Gast sind, sich auf das Angeln konzentrieren können. Ein weiterer sehr reizvoller Punkt für viele europäischen Karpfenangler ist das Erscheinungsbild der Karpfen, die sich in den marokkanischen Seen tummeln. Das Schuppenbild dieser Fische ist jedes Mal aufs Neue außergewöhnlich. Die Schuppen sind in unregelmäßgen Mustern auf den Flanken der Karpfen verteilt, groß wie Apfelscheiben und schimmern golden unter der afrikanischen Sonne. Manche Karpfen weisen sogar einen leichten Grünstich auf. Die beiden Schlagwörter Karpfenangeln Marokko bedeuten also nicht nur das Angeln vor einer erstaunlichen Kulisse, sondern auch das Angeln auf ganz besondere Fische.

Guten Angelruten für Karpfen findest du hier: Karpfenruten


Karpfenangeln Marokko - wie gestaltet sich die Anreise?

Die Anreise beim Projekt Karpfenangeln Marokko verläuft für die Angler entspannt. Natürlich ist es auch möglich mit dem Auto anzureisen. Dies ist bei der immensen Wegstrecke allerdings eher weniger empfehlenswert. Viel besser ist es, sich in ein Flugzeug zu setzen und zum Zielort zu reisen. Die Reiseveranstalter vor Ort sorgen für die Verbindung vom Flughafen zum Zielgewässer. Dies wird meistens durch Mitarbeiter erledigt, die die gastierenden Angler mit dem Auto am Flughafen empfangen.

Karpfenangeln Marokko - wie organisiert man das Futter?

Wenn man das Vorhaben Karpfenangeln Marokko in die Tat umsetzt, fischt man an großen Seen mit großen Fischbeständen. Für Karpfenangler, die ihre Fische mit Futter zum Köder locken, bedeutet dies, dass sie große Mengen an Futter brauchen, um zum Erfolg zu gelangen. Das Mitbringen dieses Futters ist nicht möglich, da das Gewicht alle zugelassenen Gepäck-Gewichte überschreiten würde. Deshalb ist es umso besser, dass man das Futter direkt vor Ort beziehen kann. Mais steht dabei ganz besonders im Fokus. Er ist in großen Mengen vorhanden, kostet nicht viel und die Karpfen mögen die gelben Körner. Über die Ansprechpartner vor Ort kann man den Kauf des Futters für das Projekt Karpfenangeln Marokko in die Wege leiten.


Karpfenangeln Marokko - wie geht man in diesem See vor?

Für die Realisierung der Thematik Karpfenangeln Marokko geht man nicht wesentlich anders vor, als beim Angeln auf Karpfen in Europa. Man verschafft sich zunächst einen Überblick über das Gewässer und hält nach aussichtsreichen Stellen Ausschau. Interessante Strukturen am Grund des Gewässers zeigen den Karpfenanglern den Weg zum Karpfen. Zur Erkundung des Gewässers können auch Boote in Anspruch genommen werden, die vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Diese sind ebenfalls mit Motoren ausgerüstet, die dafür sorgen, dass man auch bei Wind und Wellen dorthin gelangt, wo man hin möchte.


Karpfenangeln Marokko - wie groß sind die Karpfen dort?

Wenn man den Plan Karpfen Marokko durchzieht, kann man nicht nur schöne Fische, sondern auch Karpfen mit Gewichten fangen, die mit den starken Karpfen aus Europa mithalten können. Die Karpfen-Bestände sind recht alt und sind sehr gut abgewachsen. Zwar muss man sich schon durch viele Fische durchangeln, die Gewichte von 10 bis 15 Pfund aufweisen, schwere Fische gleiten aber regelmäßig in den Kescher, sodass man zwischendurch immer wieder mit echten Highlights für seine Mühen und die weite Anreise belohnt wird.

Karpfenangeln Marokko - worauf sollte man außerdem achten?

Unbedingt ist beim Angeln in diesem Land darauf zu achten, dass man sich an einem ungezähmten, rauen Gewässer mitten in der Wildnis befindet. Das Angeln dort bringt gerade durch den oftmals vorherrschenden, starken Wind seine ganz eigenen Gefahren mit sich. Wer ins Wasser fällt, muss sich nicht nur an der Oberfläche halten, sondern auch gegen diese Winde und die dadurch entstehenden Strömungen ankämpfen. Schwimmwesten sind deshalb für diese Angelei sehr empfehlenswert, denn Sicherheit geht definitiv vor.

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19.02.2018 16:10 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit PVA

Karpfenangeln mit PVA - beim modernen Angeln auf Karpfen ist es mittlerweile völlig normal, dass mit englischen Begriffen und Abkürzungen um sich geworfen wird, die die einzelnen Ausrüstungsgegenstände und Vorgehensweisen bezeichnen. Eine dieser Abkürzungen ist PVA. Aber worum handelt es sich dabei und wie kann man mit der Hilfe von PVA auf Karpfenangeln? Wir haben uns für euch mit der Thematik befasst und die Ergebnisse in den folgenden Zeilen gebündelt.

Karpfenangeln mit PVA -was ist PVA?

Bei PVA handelt es sich um Polyvinylalkohol. Aus diesem Polyvinylalkohol werden Netze, Beutel und Schnüre hergestellt, die unterschiedlichen Anwendungsfällen dienen. Das PVA löst sich unter der Einwirkung von Feuchtigkeit und Wasser auf. Diesen Umstand kann der Angler für sich nutzen.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es sinnvoll?

Das PVA ist für das Angeln sinnvoll, weil der Angler die Eigenschaften, die es aufweist nutzen kann, um die Präsentation seines Köders beim Karpfenangeln zu verbessern.


Karpfenangeln mit PVAKarpfenangeln mit PVA - wozu verwendet man Netze und Beutel?

Die aus PVA bestehenden Netze und Beutel werden, wenn man sie zum Karpfenangeln einsetzt, mit Ködern gefüllt und verschlossen. Das Verschließen erfolgt, indem man das Ende von Strumpf oder Beutel zusammendrückt, in sich verdreht und leicht befeuchtet. Die verschlossene Stelle ist nun relativ dick. Deshalb ist diese Stelle ideal als Verbindungstelle zwischen PVA-Beutel und Montage geeignet. Der Haken wird einfach durchgestochen. Wenn man die Montage, an der der PVA-Beutel befestigt ist, nun zu Wasser bringt, sinkt sie zunächst zum Grund des Gewässers. Dort angekommen, löst sich das PVA komplett auf und man erreicht den Effekt, dass direkt am Köder eine kleine Menge Futter liegt, die die Aufmerksamkeit der Karpfen genau auf den Bereich lenkt, an dem der Hakenköder liegt. Den Haken an einer anderen Stelle durch den PVA-Beutel zu stechen macht wenig Sinn, da das Material dort zu dünn ist und in den meisten Fällen beim Auswerfen reißt. Der Beutel mit dem Futter verliert dadurch die Verbindung zur Montage, landet an irgendeinem Platz im Gewässer und verfehlt seine Wirkung. Generell sollte beim Karpfenangeln mit PVA außerdem beachtet werden, dass sich PVA bei unterschiedlichen Wassertemperaturen unterschiedlich schnell auflöst.


Karpfenangeln mit PVA -wozu verwendet man Schnüre?

Auf die aus PVA hergestellten Schnüre lassen sich sehr gut Boilies aufziehen, mit Hilfe der Ködernadel. Wenn man eine Kette von sechs, sieben oder acht Boilies hergestellt hat, knotet man ein Ende der PVA-Schnur um den Haken oder durchsticht die Schnur mit der Hakenspitze. Nach dem Auswerfen liegen die zusätzlichen Boilies direkt neben dem Hakenköder am Grund des Gewässers und verrichten ihren Dienst. Für welche Variante des PVA man sich entscheidet, ist dem Geschmack des Anglers überlassen. Wer sich für einen geschlossenen Beutel aus PVA entscheidet, sollte diese aber auf jeden Fall vor dem Auswerfen an mehreren Stellen durchstechen. Denn beim Verschließen des Beutels wird auch jedes Mal eine Menge Luft eingeschlossen. Wenn der Auftrieb dieser Luft das Gewicht des Bleies egalisiert, schwimmt der Beutel mit der Montage so lange an der Oberfläche, bis sich der Beutel aufgelöst hat. Die Montage landet dann in den meisten Fällen nicht an ihrem vorgesehenen Platz und die Angelei verliert an Effektivität. Durch das Durchstechen des Beutels umgeht man dieses Risiko, da die Luft aus dem Beutel entweichen kann.


Karpfenangeln mit PVA - welche Köder kann man damit füttern?

Zum Befüllen der PVA-Netze und Beutel kommen Pellets, Boilies und Partikel in Frage. Auch Grundfutter kann mitunter eingefüllt werden. Allerdings darf dieses nicht zu nass ausfallen, weil sich das PVA dann bereits beim Befüllen auflöst. Hier sind Erfahrungswerte wichtig und nützlich.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es bei Kraut sinnvoll?

In Gewässern mit PVA zu angeln, die mit einem dichten Krautbewuchs durchzogen sind, ist deshalb sinnvoll, weil man seinen Hakenköder mit Hilfe des PVA vor dem Kraut schützen kann. Dazu befüllt man den PVA-Beutel oder -strumpf nicht nur mit den gewünschten Ködern, sondern lässt auch seinen Hakenköder und den Haken in die PVA-Hülle gleiten, bevor man sie verschließt. Noch besser ist es, auch das Blei noch mit ins PVA zu schieben. Wenn man die Montage anschließend auswirft, sinkt der PVA-Beutel zum Grund und nimmt die Montage samt Haken und Köder mit. Alle Komponenten sind auf diesem Weg vor dem Kraut geschützt, da das PVA das Kraut abschirmt. Am Grund angekommen, löst sich das PVA auf und die Montage liegt sauber mitten im Kraut. Auf diese Art und Weise kann man Plätze beangeln, die vorher wegen des dichten Krautes als schwer erreichbar oder unbefischbar galten. Nicht selten kommen bei solchen Sessions Fische zum Vorschein, die man zuvor nur selten, oder noch überhaupt nicht gesehen hat.

PVA Beutel und Schnüre findest du hier: PVA

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13.02.2018 13:34 von Daniel Schulze

Futterboilies

Futterboilies - ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr ins Gespräch gekommen ist bei den Karpfenanglern. Viele Angler fragen sich jedoch, was es damit auf sich hat, denn schließlich verwendet man Boilies doch schon seit vielen Jahren als Futter. Was soll also an Futterboilies anders sein? Diesen Fragen haben wir uns angenommen und das Thema im folgenden Text abgehandelt.


FutterboiliesFutterboilies - was ist das?

Seit vielen Jahren wird das Karpfenangeln mit Boilies praktiziert. Auch das Anfüttern der Plätze im Vorfeld der Sessions geschieht mit den Boilies, die man später als Hakenköder benutzen möchte. Das Problem dabei ist allerdings, dass genau diese Vorgehensweise auf Dauer ziemlich ins Geld geht, schließlich kosten gute Boilies recht viel Geld. Also kam man auf die Idee Boilies zu verringerten Preisen anzubieten, die dann in ihrer Qualität nicht an die als Hakenköder verwendeten Boilies rankommen, aber den Fischen trotzdem gut bekommen, sie auf den Platz locken und auch dort halten.

Futterboilies -  worauf sollte man achten?

Leider schaffen es nicht alle Hersteller ihre Futterboilies qualitativ auf einem ausreichenden Level zu halten. Man bekommt die Boilies zwar für einen sehr günstigen Kurs, erhält jedoch auch Kugeln, die von den Fischen eher gemieden werden. In diesem Moment verliert das Konzept der Futterboilies seinen Sinn. Denn was nutzt mir der hochwertige Hakenköder und das gesparte Geld, wenn die Karpfen den Futterplatz wegen dem großen Anteil an schlechten Boilies meiden? Deshalb ist es bei allen Sparmaßnahmen wichtig darauf zu achten, dass die Futterboilies eine für alle Seiten nachhaltig zufriedenstellende Qualität aufweisen und genau wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch Spaß an einem Futterboilie haben.


Futterboilies - wo sollte man füttern?

Füttern sollte man die Boilies überall dort, wo man sich gute Chancen auf einen Karpfen ausrechnet. Das heißt in der Nähe von Seerosenfeldern, oder Krautbänken, an Übergängen vom Schlamm- zum Kiesboden, auf freien Kiesflächen, auf Plateaus oder in der Nähe von Holz. Auch Kanten und andere markante Strukturen im Gewässergrund sind nützliche Wegweiser zum Karpfen. Hier ziehen die Fische auf der Suche nach Futter entlang. Ideal also, wenn unsere Futterboilies genau dort liegen und vom Karpfen gefunden werden.


Futterboilies - wie viel sollte man füttern?

Die Futtermenge, die eingebracht werden sollte, richtet sich immer nach verschiedenen Faktoren. So spielen der Karpfen- und Weißfischbestand eine entscheidene Rolle. Beim Angeln im Fluss sollte man auch die Strömung und die Schifffahrt in die Überlegungen miteinbeziehen. Generell zählen auch immer die Wassertemperatur und die daraus abgeleitete Fischaktivität zu den entscheidenden Größen für die Bestimmung der Futtermenge. Generell tendiere ich aber eher zu kleineren Futtermengen. Ich bin der Meinung, dass es mehr Sinn macht die Plätze ausfindig zu machen, an denen sich die Karpfen aufhalten oder entlang ziehen, anstatt sie mit Futter an einen bestimmten Bereich zu gewöhnen, der unter Umständen völlig abseits der ursprünglichen Zugrouten liegt. Denn wenn der Karpfen aus Gewohnheit ohnehin am ausgewählten Platz vorbeikommt, genügt eine kleine Menge Futter pro Montage völlig aus, um ihn auf den Hakenköder aufmerksam zu machen. Nach einem Biss wird die selbe Menge nachgefüttert und der nächste Karpfen kann kommen. Bei dieser Vorgehensweise erhält man den positiven Nebeneffekt, dass sich der Verschleiß der Futterboilies absolut in Grenzen hält. Den Geldbeutel freut dies natürlich.


Futterboilies - kann man diese auch als Hakenköder benutzen?

Natürlich kann man einen Futterboilie auch als Hakenköder benutzen. Spätestens dann, wenn die Karpfen gemerkt haben, dass sie die Futterboilies ohne Risiko fressen können, von den Boilies, die als Hakenköder benutzt werden, aber eine gewisse Gefahr ausgeht, zahlt sich der Versuch, einen Futterboilie am Haar anzubieten in jedem Fall aus. Denn den am Haar befestigten Futterboilie werden sie ebenso arglos aufnehmen und einsaugen wie den nebenan liegenden Futterboilie. Variation lautet das Stichwort und wer stets am Ball bleibt und neue Vorgehensweisen ausprobiert, der wird dauerhaft dicht am Fisch angeln.


Futterboilies - wo kann man sie kaufen?

Futterboilies kann man entweder in gut ausgestatteten Angelgeschäften, oder online kaufen. Gerade im Onlinebereich sind große Mengen von Futterboilies regelmäßig zu guten Konditionen erwerbbar. Sollte man sich bezüglich der Qualität unsicher sein, macht es durchaus Sinn sich zunächst eine kleine Portion der anvisierten Boilies zuschicken zu lassen, sie zu prüfen und erst dann ein großes Gebinde zu ordern. Eine solche Herangehensweise erspart unnötigen Ärger und natürlich auch einiges an Lehrgeld.


Futterboilies - welche Sorten sollte man auswählen?

Die Vorliebe der Karpfen für bestimmte Geschmacksrichtungen ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Jahreszeiten variieren. Mal läuft der fischige Boilie hervorragend, mal liegen süße Teigkugeln voll im Trend. Deshalb ist es schwer eine pauschale Antwort zu dieser Frage zu geben. Das Angeln mit verschiedenen Ködern bringt allerdings schnell Rückschlüsse, auf denen man dann aufbauen kann.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies

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10.02.2018 17:13 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit Method-Blei

Karpfenangeln mit Method-Blei - das Method-Feedern hat sich in den letzten Jahren unter den Anglern im deutschsprachigen Raum etabliert und die Fänge der Angler, die diese Technik nutzen, sprechen für sich. Dass man diese Technik aber auch nutzen kann, um gezielt die ganz großen Friedfische unserer Gewässer zu überlisten, ist vielen Anglern eher weniger bekannt. Deshalb wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, wie man Karpfen mit Hilfe von Method-Bleien beangeln und fangen kann.


Karpfenangeln mit Method-Blei - was ist das?

Beim Angeln mit dem Method-Blei handelt es sich um eine Technik, deren Ursprünge in der Friedfischangelei liegen. Man angelt hier, ähnlich wie beim Futterkorbangeln mit Montagen, über die eine gewisse Menge Futter ins Gewässer eingebracht werden kann. Allerdings wird dazu kein Körbchen verwendet, sondern ein Blei, das durch seine Formgebung dazu geeignet ist, Futter aufzunehmen. Dieses Futter wird fest gegen das Blei gepresst. Am Grund des Gewässers angekommen, entfaltet das Futter seine Wirkung. Der Köder liegt währenddessen direkt neben dem Blei und damit mitten in der Lockwolke. Die Nähe zum Blei wird durch ein Vorfach mit 15 bis 20 Zentimeter Länge erreicht.


Karpfenangeln mit Method-BleiKarpfenangeln mit Method-Blei - warum ist es effektiv?

Mit der Zeit hat man festgestellt, dass auch die Karpfen auf diese Art der Präsentation anspringen und dass man sie gezielt auf diese Art und Weise beangeln kann. Man verwendet dazu schwere Method-Bleie mit Gewichten zwischen 70 und 100 Gramm, versieht sie mit Futter und bringt sie am Karpfen-Platz in Position. Das freigesetzte Futter lockt innerhalb weniger Minuten viele Kleinfische zum Spot. Das Gewusel weckt die Aufmerksamkeit der Karpfen, die sich am Futterplatz ihr Recht einfordern. Liegt in diesem Moment ein attraktiver Hakenköder unweit des Futters, wird er in den meisten Fällen eingesaugt. Diese Art der Präsentation ist nicht nur zielführend, weil sie den Hakenköder besonders hervorhebt, sondern auch, weil sie verhältnismäßig schnell Bisse bringt. Die Aufmerksamkeit der Karpfen wird über den Futterneid, den sie zu den Kleinfischen entwickeln, schnell auf den Spot gelenkt, sodass auch kurze Zeitfenster genügen, um zum Erlfolg zu gelangen.


Karpfenangeln mit Method-Blei - in welchen Gewässern macht es Sinn?

Als Gewässer für das Angeln auf Karpfen mit den besagten Bleien eignen sich sowohl Flüsse, als auch Stillgewässer. In Fließgewässern, wo starke Strömung vorherrscht, oder in Stillgewässern mit stark ausgeprägtem Weißfischbestand ist es sinnvoll das Method-Blei alle paar Stunden mit neuem Futter auzustatten. So kann man sicher sein, dass man kontinuierlich attraktiv präsentiert.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welches Futter setzt man ein?

Viele Friedfischangler nutzen für das Angeln auf Weißfische Fischmehl oder gemahlene Pellets. Mit etwas Wasser entsteht daraus eine zähe Masse, die sich sehr gut um das Method-Blei kneten lässt. Es hält derart gut, dass man Würfe auf kurze und mittlere Distanzen problemlos vollziehen kann, ohne, dass sich etwas der Masse vom Blei löst. Für noch besseren Halt kann man die speziellen Formschalen nutzen, die mit den Method-Bleien geliefert werden. Das Futter am Blei wird mit deren Hilfe nicht nur exakt in Form gebracht, sondern eben auch haltbar fixiert. Alternativ zum Fischmehl kann zum Karpfenangeln auch einfaches Grundfutter verwendet werden. Sehr gut eignet es sich dann, wenn man mit Hilfe von Zusätzen eine hohe Bindung im Futter erreicht, damit es sich besser befestigen lässt. Paniermehl leistet als "Kleber" beispielsweise gute Dienste und ist kostengünstig. Auch kann man das Futter zusätzlich mit Dosenmais, Maden oder anderen kleinen Zusatz-Reizen anreichern.

Karpfenangeln mit Method-Blei - füttert man noch zusätzlich an?

Wenn man mit Method-Blei auf Karpfen unterwegs ist, eignet sich eingeweichter Hartmais sehr gut, um dem beangelten Platz zusätzliche Attraktivität zu verleihen. Auch einzelne Boilies können angefüttert werden, um die Karpfen auf das einzustimmen, was man als Hakenköder anbietet. Pellets und Maden sind weitere Alternativen, die dem Erfolg bei der genannten Angelei zuträglich sind.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welche Köder eignen sich dafür?

Bei der Köderfrage hat man die Qual der Wahl. Von Partikeln über Boilies bis hin zu Pellets und Maden ist alles möglich. Gute Erfolge bringen auffällige Köder, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Platz erreicht und mit der Futteraufnahme beginnt. Pop Ups sind deshalb eine sehr gute Wahl. Besonders wenn man Ausführungen in grellen Farben verwendet, erreicht man interessante optische Reize. Gelb oder rot sind absolute Erfolgsfarben.


Karpfenangeln mit Method-Blei - funktioniert es auch ohne Boot?

Diese Art der Karpfenangelei funktioniert sowohl mit, als auch ohne Boot. Wer mit einem Boot arbeiten kann, hat den Vorteil, dass er sich im Vorfeld die Plätze genau anschauen und die Köder sehr genau ablegen kann. Beim Angeln an Gewässern, bei denen ein halber Meter Versatz der Montage über Sieg und Niederlage entscheidet, sollte man deshalb nach Möglichkeit mit einem Boot arbeiten. Dennoch lässt sich auch vom Ufer aus effizient agieren. Genaue Würfe sind dem Erfolg dabei sehr zuträglich.

Tolle Method-Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

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