Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992

Einträge

19.02.2018 16:10 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit PVA

Karpfenangeln mit PVA - beim modernen Angeln auf Karpfen ist es mittlerweile völlig normal, dass mit englischen Begriffen und Abkürzungen um sich geworfen wird, die die einzelnen Ausrüstungsgegenstände und Vorgehensweisen bezeichnen. Eine dieser Abkürzungen ist PVA. Aber worum handelt es sich dabei und wie kann man mit der Hilfe von PVA auf Karpfenangeln? Wir haben uns für euch mit der Thematik befasst und die Ergebnisse in den folgenden Zeilen gebündelt.

Karpfenangeln mit PVA -was ist PVA?

Bei PVA handelt es sich um Polyvinylalkohol. Aus diesem Polyvinylalkohol werden Netze, Beutel und Schnüre hergestellt, die unterschiedlichen Anwendungsfällen dienen. Das PVA löst sich unter der Einwirkung von Feuchtigkeit und Wasser auf. Diesen Umstand kann der Angler für sich nutzen.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es sinnvoll?

Das PVA ist für das Angeln sinnvoll, weil der Angler die Eigenschaften, die es aufweist nutzen kann, um die Präsentation seines Köders beim Karpfenangeln zu verbessern.


Karpfenangeln mit PVAKarpfenangeln mit PVA - wozu verwendet man Netze und Beutel?

Die aus PVA bestehenden Netze und Beutel werden, wenn man sie zum Karpfenangeln einsetzt, mit Ködern gefüllt und verschlossen. Das Verschließen erfolgt, indem man das Ende von Strumpf oder Beutel zusammendrückt, in sich verdreht und leicht befeuchtet. Die verschlossene Stelle ist nun relativ dick. Deshalb ist diese Stelle ideal als Verbindungstelle zwischen PVA-Beutel und Montage geeignet. Der Haken wird einfach durchgestochen. Wenn man die Montage, an der der PVA-Beutel befestigt ist, nun zu Wasser bringt, sinkt sie zunächst zum Grund des Gewässers. Dort angekommen, löst sich das PVA komplett auf und man erreicht den Effekt, dass direkt am Köder eine kleine Menge Futter liegt, die die Aufmerksamkeit der Karpfen genau auf den Bereich lenkt, an dem der Hakenköder liegt. Den Haken an einer anderen Stelle durch den PVA-Beutel zu stechen macht wenig Sinn, da das Material dort zu dünn ist und in den meisten Fällen beim Auswerfen reißt. Der Beutel mit dem Futter verliert dadurch die Verbindung zur Montage, landet an irgendeinem Platz im Gewässer und verfehlt seine Wirkung. Generell sollte beim Karpfenangeln mit PVA außerdem beachtet werden, dass sich PVA bei unterschiedlichen Wassertemperaturen unterschiedlich schnell auflöst.


Karpfenangeln mit PVA -wozu verwendet man Schnüre?

Auf die aus PVA hergestellten Schnüre lassen sich sehr gut Boilies aufziehen, mit Hilfe der Ködernadel. Wenn man eine Kette von sechs, sieben oder acht Boilies hergestellt hat, knotet man ein Ende der PVA-Schnur um den Haken oder durchsticht die Schnur mit der Hakenspitze. Nach dem Auswerfen liegen die zusätzlichen Boilies direkt neben dem Hakenköder am Grund des Gewässers und verrichten ihren Dienst. Für welche Variante des PVA man sich entscheidet, ist dem Geschmack des Anglers überlassen. Wer sich für einen geschlossenen Beutel aus PVA entscheidet, sollte diese aber auf jeden Fall vor dem Auswerfen an mehreren Stellen durchstechen. Denn beim Verschließen des Beutels wird auch jedes Mal eine Menge Luft eingeschlossen. Wenn der Auftrieb dieser Luft das Gewicht des Bleies egalisiert, schwimmt der Beutel mit der Montage so lange an der Oberfläche, bis sich der Beutel aufgelöst hat. Die Montage landet dann in den meisten Fällen nicht an ihrem vorgesehenen Platz und die Angelei verliert an Effektivität. Durch das Durchstechen des Beutels umgeht man dieses Risiko, da die Luft aus dem Beutel entweichen kann.


Karpfenangeln mit PVA - welche Köder kann man damit füttern?

Zum Befüllen der PVA-Netze und Beutel kommen Pellets, Boilies und Partikel in Frage. Auch Grundfutter kann mitunter eingefüllt werden. Allerdings darf dieses nicht zu nass ausfallen, weil sich das PVA dann bereits beim Befüllen auflöst. Hier sind Erfahrungswerte wichtig und nützlich.

Karpfenangeln mit PVA - warum ist es bei Kraut sinnvoll?

In Gewässern mit PVA zu angeln, die mit einem dichten Krautbewuchs durchzogen sind, ist deshalb sinnvoll, weil man seinen Hakenköder mit Hilfe des PVA vor dem Kraut schützen kann. Dazu befüllt man den PVA-Beutel oder -strumpf nicht nur mit den gewünschten Ködern, sondern lässt auch seinen Hakenköder und den Haken in die PVA-Hülle gleiten, bevor man sie verschließt. Noch besser ist es, auch das Blei noch mit ins PVA zu schieben. Wenn man die Montage anschließend auswirft, sinkt der PVA-Beutel zum Grund und nimmt die Montage samt Haken und Köder mit. Alle Komponenten sind auf diesem Weg vor dem Kraut geschützt, da das PVA das Kraut abschirmt. Am Grund angekommen, löst sich das PVA auf und die Montage liegt sauber mitten im Kraut. Auf diese Art und Weise kann man Plätze beangeln, die vorher wegen des dichten Krautes als schwer erreichbar oder unbefischbar galten. Nicht selten kommen bei solchen Sessions Fische zum Vorschein, die man zuvor nur selten, oder noch überhaupt nicht gesehen hat.

PVA Beutel und Schnüre findest du hier: PVA

weiter lesen...

13.02.2018 13:34 von Daniel Schulze

Futterboilies

Futterboilies - ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr ins Gespräch gekommen ist bei den Karpfenanglern. Viele Angler fragen sich jedoch, was es damit auf sich hat, denn schließlich verwendet man Boilies doch schon seit vielen Jahren als Futter. Was soll also an Futterboilies anders sein? Diesen Fragen haben wir uns angenommen und das Thema im folgenden Text abgehandelt.


FutterboiliesFutterboilies - was ist das?

Seit vielen Jahren wird das Karpfenangeln mit Boilies praktiziert. Auch das Anfüttern der Plätze im Vorfeld der Sessions geschieht mit den Boilies, die man später als Hakenköder benutzen möchte. Das Problem dabei ist allerdings, dass genau diese Vorgehensweise auf Dauer ziemlich ins Geld geht, schließlich kosten gute Boilies recht viel Geld. Also kam man auf die Idee Boilies zu verringerten Preisen anzubieten, die dann in ihrer Qualität nicht an die als Hakenköder verwendeten Boilies rankommen, aber den Fischen trotzdem gut bekommen, sie auf den Platz locken und auch dort halten.

Futterboilies -  worauf sollte man achten?

Leider schaffen es nicht alle Hersteller ihre Futterboilies qualitativ auf einem ausreichenden Level zu halten. Man bekommt die Boilies zwar für einen sehr günstigen Kurs, erhält jedoch auch Kugeln, die von den Fischen eher gemieden werden. In diesem Moment verliert das Konzept der Futterboilies seinen Sinn. Denn was nutzt mir der hochwertige Hakenköder und das gesparte Geld, wenn die Karpfen den Futterplatz wegen dem großen Anteil an schlechten Boilies meiden? Deshalb ist es bei allen Sparmaßnahmen wichtig darauf zu achten, dass die Futterboilies eine für alle Seiten nachhaltig zufriedenstellende Qualität aufweisen und genau wenn man diesen Spagat schafft, wird man auch Spaß an einem Futterboilie haben.


Futterboilies - wo sollte man füttern?

Füttern sollte man die Boilies überall dort, wo man sich gute Chancen auf einen Karpfen ausrechnet. Das heißt in der Nähe von Seerosenfeldern, oder Krautbänken, an Übergängen vom Schlamm- zum Kiesboden, auf freien Kiesflächen, auf Plateaus oder in der Nähe von Holz. Auch Kanten und andere markante Strukturen im Gewässergrund sind nützliche Wegweiser zum Karpfen. Hier ziehen die Fische auf der Suche nach Futter entlang. Ideal also, wenn unsere Futterboilies genau dort liegen und vom Karpfen gefunden werden.


Futterboilies - wie viel sollte man füttern?

Die Futtermenge, die eingebracht werden sollte, richtet sich immer nach verschiedenen Faktoren. So spielen der Karpfen- und Weißfischbestand eine entscheidene Rolle. Beim Angeln im Fluss sollte man auch die Strömung und die Schifffahrt in die Überlegungen miteinbeziehen. Generell zählen auch immer die Wassertemperatur und die daraus abgeleitete Fischaktivität zu den entscheidenden Größen für die Bestimmung der Futtermenge. Generell tendiere ich aber eher zu kleineren Futtermengen. Ich bin der Meinung, dass es mehr Sinn macht die Plätze ausfindig zu machen, an denen sich die Karpfen aufhalten oder entlang ziehen, anstatt sie mit Futter an einen bestimmten Bereich zu gewöhnen, der unter Umständen völlig abseits der ursprünglichen Zugrouten liegt. Denn wenn der Karpfen aus Gewohnheit ohnehin am ausgewählten Platz vorbeikommt, genügt eine kleine Menge Futter pro Montage völlig aus, um ihn auf den Hakenköder aufmerksam zu machen. Nach einem Biss wird die selbe Menge nachgefüttert und der nächste Karpfen kann kommen. Bei dieser Vorgehensweise erhält man den positiven Nebeneffekt, dass sich der Verschleiß der Futterboilies absolut in Grenzen hält. Den Geldbeutel freut dies natürlich.


Futterboilies - kann man diese auch als Hakenköder benutzen?

Natürlich kann man einen Futterboilie auch als Hakenköder benutzen. Spätestens dann, wenn die Karpfen gemerkt haben, dass sie die Futterboilies ohne Risiko fressen können, von den Boilies, die als Hakenköder benutzt werden, aber eine gewisse Gefahr ausgeht, zahlt sich der Versuch, einen Futterboilie am Haar anzubieten in jedem Fall aus. Denn den am Haar befestigten Futterboilie werden sie ebenso arglos aufnehmen und einsaugen wie den nebenan liegenden Futterboilie. Variation lautet das Stichwort und wer stets am Ball bleibt und neue Vorgehensweisen ausprobiert, der wird dauerhaft dicht am Fisch angeln.


Futterboilies - wo kann man sie kaufen?

Futterboilies kann man entweder in gut ausgestatteten Angelgeschäften, oder online kaufen. Gerade im Onlinebereich sind große Mengen von Futterboilies regelmäßig zu guten Konditionen erwerbbar. Sollte man sich bezüglich der Qualität unsicher sein, macht es durchaus Sinn sich zunächst eine kleine Portion der anvisierten Boilies zuschicken zu lassen, sie zu prüfen und erst dann ein großes Gebinde zu ordern. Eine solche Herangehensweise erspart unnötigen Ärger und natürlich auch einiges an Lehrgeld.


Futterboilies - welche Sorten sollte man auswählen?

Die Vorliebe der Karpfen für bestimmte Geschmacksrichtungen ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich und kann auch im Verlauf der Jahreszeiten variieren. Mal läuft der fischige Boilie hervorragend, mal liegen süße Teigkugeln voll im Trend. Deshalb ist es schwer eine pauschale Antwort zu dieser Frage zu geben. Das Angeln mit verschiedenen Ködern bringt allerdings schnell Rückschlüsse, auf denen man dann aufbauen kann.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Boilies

weiter lesen...

10.02.2018 17:13 von Daniel Schulze

Karpfenangeln mit Method-Blei

Karpfenangeln mit Method-Blei - das Method-Feedern hat sich in den letzten Jahren unter den Anglern im deutschsprachigen Raum etabliert und die Fänge der Angler, die diese Technik nutzen, sprechen für sich. Dass man diese Technik aber auch nutzen kann, um gezielt die ganz großen Friedfische unserer Gewässer zu überlisten, ist vielen Anglern eher weniger bekannt. Deshalb wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, wie man Karpfen mit Hilfe von Method-Bleien beangeln und fangen kann.


Karpfenangeln mit Method-Blei - was ist das?

Beim Angeln mit dem Method-Blei handelt es sich um eine Technik, deren Ursprünge in der Friedfischangelei liegen. Man angelt hier, ähnlich wie beim Futterkorbangeln mit Montagen, über die eine gewisse Menge Futter ins Gewässer eingebracht werden kann. Allerdings wird dazu kein Körbchen verwendet, sondern ein Blei, das durch seine Formgebung dazu geeignet ist, Futter aufzunehmen. Dieses Futter wird fest gegen das Blei gepresst. Am Grund des Gewässers angekommen, entfaltet das Futter seine Wirkung. Der Köder liegt währenddessen direkt neben dem Blei und damit mitten in der Lockwolke. Die Nähe zum Blei wird durch ein Vorfach mit 15 bis 20 Zentimeter Länge erreicht.


Karpfenangeln mit Method-BleiKarpfenangeln mit Method-Blei - warum ist es effektiv?

Mit der Zeit hat man festgestellt, dass auch die Karpfen auf diese Art der Präsentation anspringen und dass man sie gezielt auf diese Art und Weise beangeln kann. Man verwendet dazu schwere Method-Bleie mit Gewichten zwischen 70 und 100 Gramm, versieht sie mit Futter und bringt sie am Karpfen-Platz in Position. Das freigesetzte Futter lockt innerhalb weniger Minuten viele Kleinfische zum Spot. Das Gewusel weckt die Aufmerksamkeit der Karpfen, die sich am Futterplatz ihr Recht einfordern. Liegt in diesem Moment ein attraktiver Hakenköder unweit des Futters, wird er in den meisten Fällen eingesaugt. Diese Art der Präsentation ist nicht nur zielführend, weil sie den Hakenköder besonders hervorhebt, sondern auch, weil sie verhältnismäßig schnell Bisse bringt. Die Aufmerksamkeit der Karpfen wird über den Futterneid, den sie zu den Kleinfischen entwickeln, schnell auf den Spot gelenkt, sodass auch kurze Zeitfenster genügen, um zum Erlfolg zu gelangen.


Karpfenangeln mit Method-Blei - in welchen Gewässern macht es Sinn?

Als Gewässer für das Angeln auf Karpfen mit den besagten Bleien eignen sich sowohl Flüsse, als auch Stillgewässer. In Fließgewässern, wo starke Strömung vorherrscht, oder in Stillgewässern mit stark ausgeprägtem Weißfischbestand ist es sinnvoll das Method-Blei alle paar Stunden mit neuem Futter auzustatten. So kann man sicher sein, dass man kontinuierlich attraktiv präsentiert.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welches Futter setzt man ein?

Viele Friedfischangler nutzen für das Angeln auf Weißfische Fischmehl oder gemahlene Pellets. Mit etwas Wasser entsteht daraus eine zähe Masse, die sich sehr gut um das Method-Blei kneten lässt. Es hält derart gut, dass man Würfe auf kurze und mittlere Distanzen problemlos vollziehen kann, ohne, dass sich etwas der Masse vom Blei löst. Für noch besseren Halt kann man die speziellen Formschalen nutzen, die mit den Method-Bleien geliefert werden. Das Futter am Blei wird mit deren Hilfe nicht nur exakt in Form gebracht, sondern eben auch haltbar fixiert. Alternativ zum Fischmehl kann zum Karpfenangeln auch einfaches Grundfutter verwendet werden. Sehr gut eignet es sich dann, wenn man mit Hilfe von Zusätzen eine hohe Bindung im Futter erreicht, damit es sich besser befestigen lässt. Paniermehl leistet als "Kleber" beispielsweise gute Dienste und ist kostengünstig. Auch kann man das Futter zusätzlich mit Dosenmais, Maden oder anderen kleinen Zusatz-Reizen anreichern.

Karpfenangeln mit Method-Blei - füttert man noch zusätzlich an?

Wenn man mit Method-Blei auf Karpfen unterwegs ist, eignet sich eingeweichter Hartmais sehr gut, um dem beangelten Platz zusätzliche Attraktivität zu verleihen. Auch einzelne Boilies können angefüttert werden, um die Karpfen auf das einzustimmen, was man als Hakenköder anbietet. Pellets und Maden sind weitere Alternativen, die dem Erfolg bei der genannten Angelei zuträglich sind.


Karpfenangeln mit Method-Blei - welche Köder eignen sich dafür?

Bei der Köderfrage hat man die Qual der Wahl. Von Partikeln über Boilies bis hin zu Pellets und Maden ist alles möglich. Gute Erfolge bringen auffällige Köder, die dem Karpfen sofort ins Auge stechen, wenn er den Platz erreicht und mit der Futteraufnahme beginnt. Pop Ups sind deshalb eine sehr gute Wahl. Besonders wenn man Ausführungen in grellen Farben verwendet, erreicht man interessante optische Reize. Gelb oder rot sind absolute Erfolgsfarben.


Karpfenangeln mit Method-Blei - funktioniert es auch ohne Boot?

Diese Art der Karpfenangelei funktioniert sowohl mit, als auch ohne Boot. Wer mit einem Boot arbeiten kann, hat den Vorteil, dass er sich im Vorfeld die Plätze genau anschauen und die Köder sehr genau ablegen kann. Beim Angeln an Gewässern, bei denen ein halber Meter Versatz der Montage über Sieg und Niederlage entscheidet, sollte man deshalb nach Möglichkeit mit einem Boot arbeiten. Dennoch lässt sich auch vom Ufer aus effizient agieren. Genaue Würfe sind dem Erfolg dabei sehr zuträglich.

Tolle Method-Bleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie

weiter lesen...

29.01.2018 14:20 von Daniel Schulze

Karpfen Grundfutter

Karpfen Grundfutter - wer ans Karpfenangeln denkt, der hat automatisch auch das Anfüttern im Kopf. Dieses Anfüttern geschieht in der Regel mit Boilies, Pellets, Mais, oder Tigernüssen. Allerdings ist es auch möglich für den Fang von Karpfen Grundfutter einzusetzen. Welche Eigenschaften das Grundfutter besitzt, die es für die Karpfen interessant machen und worauf es im Gebrauch zu achten gilt, haben wir für euch zusammengefasst.


Karpfen Grundfutter - was ist damit gemeint?

Mit den beiden Begriffen Karpfen Grundfutter ist das Futter gemeint, dass man normalerweise aus dem Stipp- und Feederbereich kennt. Ein solches Grundfutter besteht aus vielen verschiedenen Mehlen, die in Kombination eine attraktive Lockwirkung auf verschiedene Fischarten ausüben. Normalerweise wird diese Art von Futter eingesetzt, wenn es darum geht Brassen, Rotaugen oder andere, kleinere Friedfische zu fangen. Man kann aber auch Karpfen Grundfutter servieren, um sie an den Platz zu locken.


Karpfen GrundfutterKarpfen Grundfutter - wie setzt man es ein?

Bevor man den Karpfen Grundfutter füttern kann, muss man das Pulver zu einem formbaren Teig anmischen. Wobei Teig eigentlich die falsche Bezeichnung ist, weil diese Benennung eher an eine zähe Masse erinnert. Damit man Grundfutter jedoch zielführend verwenden kann, muss es mit Wasser zu einer lockeren Mischung angerührt werden, aus der sich Kugeln formen lassen. Wichtig ist, dass das Futter nicht mit zu viel Wasser angemischt wird. Denn dadurch verliert es den Effekt, dass es unter Wasser aufflockt und auffällige Wolken bildet. Mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh aber schnell raus, Tests im flachen Uferbereich, bei dem das Futter unter Wasser beobachtet werden kann, verschaffen Anfängern schnell Klarheit. Hat man sich einige Kugeln geformt, bringt man diese dort ins Gewässer ein, wo man die Montage ablegen möchte. Das Futter beginnt sich am Gewässergrund sofort zu zersetzen, erste Partikel werden ans Umfeld abgegeben und optische Reize entstehen. Der Plan, der dahinter steckt, lautet wie folgt: Es sollen im ersten Schritt viele Weißfische angelockt werden, die dem Futterplatz durch ihr Gewusel Leben einhauchen. Dieses Treiben bleibt von den anderen Fischen, also auch von den Karpfen, nicht sehr lange unbemerkt. Futterneid wird ausgelöst, was die Karpfen dazu veranlasst ebenfalls schnell den Futterplatz aufzusuchen, um so viel Futter wie möglich zu ergattern. Am Futterplatz angekommen, stolpern die Karpfen zwangsläufig über die Montage und den Hakenköder, da dieser sich optisch deutlich vom übrigen Futter abhebt. Der Biss erfolgt und der Angler kann zum Drill übergehen. Diese Vorgehensweise hat sich vor allem dann bewert, wenn man nur sehr wenig Zeit zum Angeln hat. Das Grundfutter aktiviert den Futterplatz eben wesentlich schneller als beispielsweise gefütterte Boilies und dadurch verkürzt man die Zeit, bis erste Karpfen in unmittelbarer Ködernähe mit dem Fressen beginnen.


Karpfen Grundfutter - welche Montagen benutzt man?

Wenn man Karpfen Grundfutter vorsetzen und effektiv angeln möchte, kann man prinzipiell die selben Montagen verwenden, die man sonst auch beim Karpfenangeln verwendet. Wer allerdings sicher sein will, dass direkt neben dem Köder eine attraktive Portion Futter am Gewässerboden liegt, der kann zu sogenannten Method-Bleien greifen. Dabei handelt es sich im Bleie, die dafür vorgesehen sind, mit Grundfutter umknetet zu werden. So ist sichergestellt, dass der Köder maximal so weit vom Futter entfernt liegt, wie das Vorfach lang ist. Diese Variante hat sich in den letzten Jahren als sehr effektiv erwiesen und verlangt im Vorfeld keine langen Futterkampagnen. Der Aufwand ist also sehr gering, der Ertrag aber hoch.

Methodbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfen Grundfutter - welche Hakenköder setzt man ein?

Wer Karpfen Grundfutter füttert, ist gut beraten, mit recht auffälligen Ködern zu angeln. Das heißt Boilies in hellen, grellen Farben sind erste Wahl. Pop Ups, also auftreibende Boilies, sind ebenfalls bestens geeignet für das Angeln in Kombination mit dem Grundfutter. Mit einem kleinen Schrot- oder Knetblei, das circa zwei bis drei Zentimeter hinter dem Köder auf dem Vorfach angebracht werden sollte, hält man den auftreibenden Boilie in der genau richtigen Distanz zum Grund. Ein solcher Köder sticht jedem Karpfen, der den Futterplatz erreicht, sofort ins Auge.

Karpfen Grundfutter - welche Fische sind damit möglich?

Dass Karpfen Grundfutter mögen ist durch Fangerfolge in der Vergangenheit häufig bewiesen worden. Interessant dabei ist, dass die auf diese Art und Weise gefangenen Karpfen sehr unterschiedliche Größen aufweisen. Vom Satzkarpfen, bis hin zum alten, erfahrenen Endfisch, kann man in jeder Sekunde des Ansitzes mit allem rechnen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Taktik ist, dass man sich, wenn man das Thema Karpfen Grundfutter ernsthaft und konsequent angeht, von den restlichen Anglern absetzt. Nach wie vor füttern die meisten Karpfenangler mit Boilies, Pellets und Mais. Da kann eine Partikel verströmende, optisch attraktive Lockwolke aus Grundfutter definitiv schon mal den Unterschied ausmachen.

weiter lesen...

14.01.2018 10:30 von Daniel Schulze

Karpfenangeln in Marokko

Karpfenangeln in Marokko - das Angeln auf Karpfen ist längst kein Hobby mehr, das nur in der Heimat ausgeübt wird. Gewässer in Frankreich, Italien und Spanien werden schon seit vielen Jahren von unzähligen Karpfenanglern aufgesucht. Jeder von ihnen ist auf der Suche nach seinem ganz eigenen Paradies und viele Angler werden fündig. Was aber, wenn es mal in ein ganz neues Gebiet gehen soll? Für diesen Fall, haben wir eine spannende Lösung.

Karpfenangeln in Marokko - welches Gewässer ist empfehlenswert?

Die Rede ist vom Karpfenangeln in Marokko. Dabei handelt es sich um ein Abenteuer, das nur die wenigsten europäischen Karpfenangler bisher erlebt haben. Aber gibt es denn in Afrika Gewässer, die Karpfen beinhalten? Ja, diese Gewässer gibt es allerdings. Ein See, der für seine guten Möglichkeiten fürs Karpfenangeln bekannt ist, ist der Bin el Quidane.

Karpfenangeln in MarokkoKarpfenangeln in Marokko - wodurch zeichnet sich dieses Gewässer aus?

Der genannte See liegt inmitten einer rauen Hügel- und Felslandschaft. Oftmals herrscht in dieser Gegend ein rauer Wind vor, der das Oberflächenwasser aufpeitscht und dem See ein herausforderndes Aussehen verpasst. Und dieser Herausforderung folgen mittlerweile immer mehr Angler, die das Karpfenangeln in Marokko ausprobieren möchten. Außerdem sind am besagten Gewässer mittlerweile deutschsprachige Reiseveranstalter vertreten, die sich im Hintergrund um organisatorische Aspekte kümmern, damit die Angler, die zu Gast sind, sich auf das Angeln konzentrieren können. Ein weiterer sehr reizvoller Punkt für viele europäische Karpfenangler ist das Erscheinungsbild der Karpfen, die sich in den marokkanischen Seen tummeln. Das Schuppenbild dieser Fische ist jedes Mal aufs Neue außergewöhnlich. Die Schuppen sind in unregelmäßgen Mustern auf den Flanken der Karpfen verteilt, groß wie Apfelscheiben und schimmern golden unter der afrikanischen Sonne. Manche Karpfen weisen sogar einen leichten Grünstich auf. Karpfenangeln in Marokko bedeutet also nicht nur das Angeln vor einer erstaunlichen Kulisse, sondern auch das Angeln auf ganz besondere Fische.

Karpfenangeln in Marokko - wie verläuft die Anreise?

Die Anreise zum Karpfenangeln in Marokko verläuft für die Angler entspannt. Natürlich ist es auch möglich mit dem Auto anzureisen. Dies ist bei der immensen Wegstrecke allerdings eher weniger empfehlenswert. Viel besser ist es, sich in ein Flugzeug zu setzen und zum Zielort zu reisen. Die Reiseveranstalter vor Ort sorgen für die Verbindung vom Flughafen zum Zielgewässer. Dies wird meistens durch Mitarbeiter erledigt, die die gastierenden Angler mit dem Auto am Flughafen empfangen.

Karpfenangeln in Marokko - wo bekommt man Futter her?

Beim Karpfenangeln in Marokko fischt man an großen Seen mit großen Fischbeständen. Für Karpfenangler, die ihre Fische mit Futter zum Köder locken, bedeutet dies, dass sie große Mengen an Futter brauchen, um zum Erfolg zu gelangen. Das Mitbringen dieses Futters ist nicht möglich, da das Gewicht alle zugelassenen Gepäck-Gewichte überschreiten würde. Deshalb ist es umso besser, dass man das Futter direkt vor Ort beziehen kann. Mais steht dabei ganz besonders im Fokus. Er ist in großen Mengen vorhanden, kostet nicht viel und die Karpfen mögen die gelben Körner. Über die Ansprechpartner vor Ort kann man den Kauf des Futters für das Karpfenangeln in Marokko in die Wege leiten.

Karpfenangeln in Marokko - wie fischt man an diesem See?

Beim Karpfenangeln in Marokko geht man nicht wesentlich anders vor, als beim Angeln auf Karpfen in Europa. Man verschafft sich zunächst einen Überblick über das Gewässer und hält nach aussichtsreichen Stellen Ausschau. Interessante Strukturen am Grund des Gewässers zeigen den Karpfenanglern den Weg zum Karpfen. Zur Erkundung des Gewässers können auch Boote in Anspruch genommen werden, die vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Diese sind ebenfalls mit Motoren ausgerüstet, die dafür sorgen, dass man auch bei Wind und Wellen dorthin gelangt, wo man hin möchte.

Karpfenangeln in Marokko - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Beim Angeln auf Karpfen in Marokko kann man nicht nur schöne Fische, sondern auch Karpfen mit Gewichten fangen, die mit den starken Karpfen aus Europa mithalten können. Die Karpfen-Bestände sind recht alt und sind sehr gut abgewachsen. Zwar muss man sich schon durch viele Fische durchangeln, die Gewichte von 10 bis 15 Pfund aufweisen, schwere Fische gleiten aber regelmäßig in den Kescher, sodass man zwischendurch immer wieder mit echten Highlights für seine Mühen und die weite Anreise belohnt wird.

Karpfenangeln in Marokko - worauf ist noch zu achten?

Unbedingt ist beim Angeln in diesem Land darauf zu achten, dass man sich an einem ungezähmten, rauen Gewässer mitten in der Wildnis befindet. Das Angeln dort bringt gerade durch den oftmals vorherrschenden, starken Wind seine ganz eigenen Gefahren mit sich. Wer ins Wasser fällt, muss sich nicht nur an der Oberfläche halten, sondern auch gegen diese Winde und die dadurch entstehenden Strömungen ankämpfen. Schwimmwesten sind deshalb für diese Angelei sehr empfehlenswert, denn Sicherheit sollte stets vorgehen.

Tackle zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenshop

weiter lesen...

08.01.2018 16:30 von Daniel Schulze

Karpfen züchten

Karpfen züchten - in Deutschland besteht ein kontinuierlicher Bedarf an Fischen. Sei es zum Kochen, oder für den Besatz verschiedener Gewässer. Ein sehr beliebter Speise- und Besatzfisch ist der Karpfen. Um den hohen bestehenden Bedarf decken zu können, muss man Karpfen züchten. Aber wo und wie kann man Karpfen züchten? In diesem Artikel setzen wir uns mit der Struktur und den Abläufen in Karpfenzuchten auseinander und zeigen auf, worauf es ankommt, wenn es darum geht Angler und Köche mit ausreichend Karpfen zu versorgen.


Karpfen züchtenKarpfen züchten - wo züchtet man sie?

Wer Karpfen züchten möchte, tut dies hauptsächlich in eigens zur Fischzucht angelegten Teichen. Diese Teiche sind in der Regel sehr flach und weisen eine Form auf, die es erlaubt sie ganz einfach mit einem Netz abzufischen. Schließlich ist es für jeden, der Karpfen züchten will wichtig, dass er ohne Probleme an seine Ware herankommt, wenn er sie verkaufen möchte. Das flache Wasser der Teiche begünstigt eine recht hohe durchschnittliche Wassertemperatur im Verlauf des Jahres. Denn flaches Wasser in flachen Teichen erwärmt sich schneller als das in tieferen Anlagen. Die Teiche, die angelegt wurden, damit man darin Karpfen züchten kann, sind normalerweise umzäunt und oftmals auch mit Netzen überspannt. Außerdem sind sie zumeist durch Hunde rund um die Uhr bewacht. Grund dafür ist, dass Kormorane, Reiher und Fischdiebe ohne diese Schutzmaßnahmen leichtes Spiel hätten. Vor allem Kormorane schaffen es innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden in Fischzuchten anzurichten, wenn sie ungestört ihr Unwesen treiben dürfen. Diese Vögel sind in der Lage dazu Fischzuchtbetreiber finanziell zu ruinieren.


Karpfen züchten - welches Futter benutzt man dazu?

Um Karpfen züchten zu können, braucht man neben den richtigen Gewässern auch das passende Futter. Hartmais, Weizen und Fischmehlpellets eignen sich hier bestens. Sie sind sehr bekömmlich für die Karpfen, liefern ihnen genau die Nährstoffe und die Energie, die sie benötigen, um konstant zu wachsen und außerdem sind diese Futtermittel in großen Mengen zu günstigen Kursen erwerbbar. Das heißt, der Fischzüchter muss keine hohen Investitionen tätigen, um seine Zuchtkarpfen mit Qualitätsnahrung zu sättigen. Wie das Futter in die Teiche eingebracht wird, unterscheidet sich von Karpfenzucht zu Karpfenzucht. Manche Züchter füttern einfach mit der Futterkelle, andere haben an ihren Teichen automatische Futterverteiler angebracht, die in festen zeitlichen Abständen regelmäßig füttern. Eine besondere Form der Futterstationen sind Futterautomaten, an denen sich die Karpfen selbst bedienen können. Aber wie funktioniert das? Über dem Wasser der Teiche, in denen die Fischwirte die Karpfen züchten, sind Behälter angebracht, die an Fässer erinnern. An der Unterseite dieser Behälter befindet sich ein Loch, durch das eine Stange geführt ist. Diese Stange ist in ihrem Querschnitt so bemessen, dass sie ungefähr den halben Lochdurchmesser abdeckt. Außerdem ist die Stange so lang, dass sie bis ins Wasser ragt. Befüllt werden die beschriebenen Behälter von oben mit Hartmais. Dieser rutscht durch bis zur Bohrung an der Unterseite, einige Körner fallen durch, bevor sich die anderen durch ihre Form und den kleinen Durchmesser der Bohrung miteinander verkeilen. Nun gelangt nur noch Mais ins Wasser, wenn an der Stange, die im Loch steckt, gerüttelt wird. Es dauert laut Aussage eines befragten Fischzüchters nicht lange, bis die Karpfen diesen Mechanismus durchschaut haben. Sie betätigen dann zielgerichtet den Hebel, um an ihre Nahrung zu gelangen.


Karpfen züchten - welche Fischgrößen kann man erwerben?

In Fischzuchten, die Karpfen züchten, kann man vom Nachwuchskarpfen bis zum mehrere Pfund schweren Speisekarpfen jegliche Größen erwerben. Möglich ist es allerdings, dass nicht zu jedem Zeitpunkt des Jahres alle Größen erhältlich sind. Zur Weihnachtszeit kann man aber mit sehr großer Sicherheit davon ausgehen, dass Karpfen für die Küche in ausreichender Stückzahl vorhanden sind, sodass jeder, der an den Feiertagen Karpfen essen möchte, auch einen Karpfen bekommt. Während die Fischwirte die Karpfen züchten, kommt es gelegentlich auch vor, dass Fische zu Größen heranwachsen, die sie für die Küche uninteressant machen. Hier können Angelvereine zuschlagen, die ihren Karpfenbestand im Vereinsgewässer gezielt um einige große Exemplare ergänzen wollen. Allerdings sind die Kosten für große Karpfen auch meist sehr hoch.


Karpfen züchten - welche Besonderheiten sind zu erwähnen?

Besonders an den beschriebenen Zuchtanlagen ist, dass die Betreiber dort oftmals nicht nur Karpfen züchten, sondern auch andere Fische. Forellen sind beispielsweise in fast jeder Fischzucht erhältlich. Interessant ist, dass man diese nicht nur lebendig, sondern auch im ausgenommenen und sogar im geräucherten Zustand kaufen kann. Eine weitere erwähnenswerte Besonderheit in Fischzuchten ist, dass dort oftmals auch Angelteiche zur Verfügung stehen. Dort kann man zu einem fairen Preis den ganzen Tag angeln, sich seine Fische also selbst mit der Angel fangen und diese dann abends mitnehmen. Einen frischeren Fisch kann man nicht kaufen, geschweige denn essen.

Zubehör zum Angeln auf Karpfen findest du hier: Karpfenzubehör

weiter lesen...

27.12.2017 18:45 von Daniel Schulze

Karpfen Nahrung

Karpfen Nahrung - wenn man einen Fisch fangen möchte, ist die Frage nach der Nahrung eine der ersten, die man sich stellen muss. Denn nur wenn man weiß, welche Nahrung die betroffene Fischart bevorzugt, kann man daraus Rückschlüsse ziehen, welchen Köder man am besten einsetzt. In diesem Artikel dreht sich alles um das Thema Karpfen Nahrung. Es wird durchleuchtet, was alles dazu gehört und welchen Nutzen der Angler aus diesen Erkenntnissen für sich und seine Angelei ziehen kann.


Karpfen NahrungKarpfen Nahrung - was gehört dazu?

Der Karpfen ist ein Fisch, der in Bezug auf seine Nahrung recht anspruchslos ist. Daher verfügt er über ein sehr breites Spektrum typischer Nahrung. Im Folgenden sind einige Beispiele typischer Nahrung aufgelistet.


Karpfen Nahrung - Muscheln

Muscheln stehen ganz weit oben auf dem Speiseplan des Karpfens. Wenn man sich das Karpfenmaul betrachtet, kann man sich kaum vorstellen, wie es diese Fische schaffen, harte Muschelschalen zu knacken. Dies gelingt ihnen jedoch sehr gut, weil sie über sogenannte Schlundzähne verfügen, für die Muschelschalen kein Problem darstellen.


Karpfen Nahrung - Schnecken

Schnecken sind ebenfalls eine sehr interessante Option für die Karpfen. Sie versorgen die Fische, genau wie die Muscheln, mit reichlich Proteinen und werden deshalb von den Karpfen gerne angenommen.


Karpfen Nahrung - Schneckeneier

Manche im Wasser lebenden Schneckenarten, legen ihre Eier an Wasserpflanzen und bevorzugt an der Unterseite von Seerosenblättern ab und fixieren sie dort. Die Karpfen wissen um diesen Sachverhalt und bedienen sich nach der Eiablage am reichlichen Nahrungsangebot. Diesen Vorgang kann man beobachten, weil die Fische die Blätter dabei von unten anheben, ein Stück aus dem Wasser drücken und die Eier abschlürfen.


Karpfen Nahrung - Krebse

Natürlich stellen auch Krebse eine ausgezeichnete Nahrung für Karpfen dar. Sie werden mitsamt Beinen und Scheren eingesaugt, um Schlund geknackt und dann geschluckt. Deshalb ist es eigentlich kein Problem, wenn sich viele Krebse auf dem Futterplatz einfinden. Denn sie machen den Spot dadurch für die Karpfen noch attraktiver und beleben ihn im wahrsten Sinne des Wortes. Einzig den Hakenköder muss man durch darauf abgestimmte Maßnahmen vor den Krebsen schützen.


Karpfen Nahrung - Kleinstlebewesen

Während die Karpfen den Grund des Gewässers aufwühlen stoßen sie dabei immer wieder auf Würmer und andere Kleinstlebewesen. Diese werden durch die Karpfen dankend angenommen, denn auch diese Tierchen versorgen die Karpfen mit den für das Wachstum essentiellen Nährstoffen.


Karpfen Nahrung - Fische

Man mag es kaum glauben, aber hin und wieder zeigen Karpfen ihre räuberische Seite und machen sich über kleine Fische her. Deshalb sind die Fänge von Karpfen auf Kunstköder oder Köderfische beim Zanderangeln keinesfalls als Zufälle abzustempeln. Ebenso verhält es sich mit Kaulquappen. Denn auch wenn die weitläufige Meinung existiert, dass die Karpfen sie eher meiden, kann es in Gewässern, in denen es kaum Nahrungsalternativen gibt, durchaus dazu kommen, dass die Karpfen sich am Froschnachwuchs bedienen.


Karpfen Nahrung - wann fressen sie?

Karpfen fressen sowohl tagsüber als auch nachts, weshalb das Angeln bei Tageslicht ebenso große Erfolge bringen kann, wie das Ansitzen bei Nacht. Hinsichtlich der Jahreszeiten ist zu sagen, dass die Karpfen vor allem im Frühling und im Herbst, also nach und vor dem langen, kalten Winter, besonders aktiv sind und Nahrung sammeln. Auch vor und nach der Laichzeit stehen die Chancen gut, beim Angeln auf Karpfen zum Erfolg zu kommen, da sie in diesen Phasen ebenfalls eine gesteigerte Nahrungsaufnahme aufweisen. Im Winter nehmen Karpfen Nahrung nur sporadisch zu sich, da ihr Stoffwechsel im eiskalten Wasser auf ein Minimum herabgesetzt wird. Dennoch ist es mit der richtigen Taktik und Platzwahl möglich, auch bei Kellertemperaturen erfolgreich auf Karpfen zu angeln.


Karpfen Nahrung - wie nutzt man dies als Angler?

Wenn der Angler weiß, wann  und wo Karpfen Nahrung aufnehmen, ist das die halbe Miete für den Fangerfolg. Wenn er dann auch noch weiß, wie sich für Karpfen Nahrung natürlich zusammensetzt, hilft das dem anglerischen Glück schon sehr auf die Sprünge. Die eingesetzten Köder können dadurch bestens abgestimmt werden, bevor sie genau zu der Zeit dort abgelegt werden, wo in jedem Fall ein oder mehrere Karpfen entlangziehen. Ein klassisches Beispiel sind Muschelbänke. Wenn bekannt ist, dass sich im Zielgewässer vor allem Muscheln als Nahrung etabliert haben, wird man überall dort eine größere Dichte an Karpfen vorfinden, wo es viele Muscheln gibt. Muschelbänke müssen in solchen Situationen aufgesucht und beangelt werden. Und genauso kann man die Vorgehensweise auf alle anderen Bestandteile natürlicher Karpfennahrung ummünzen. Wer dicht am Zielfisch angeln will, sollte immer bemüht sein, dicht an dessen potentiellen Nahrungsquellen zu angeln und wird so zwangsläufig früher oder später Kontakt bekommen. Deshalb ist das Thema Karpfen Nahrung für jeden, der über einen längeren Zeitraum konstant Karpfen fangen möchte, auch so interessant und richtungsweisend.

Hier findest du Köder zum Karpfenangeln: Karpfenköder

weiter lesen...

09.12.2017 20:30 von Daniel Schulze

Karpfenzucht

Karpfenzucht - wir alle kennen den Weihnachtskarpfen. Es handelt sich dabei um ein Gericht, das an den weihnachtlichen Feiertagen traditionell bei sehr vielen Familien serviert wird. Man könnte auch sagen, die Karpfen erobern zu dieser Zeit die deutschen Küchen. Aber wo kommen all diese Karpfen her? Genauso stellt sich die Frage, wo die Angelvereine, die regelmäßig ihre Gewässer mit Karpfen besetzen, die Mengen an Fisch herzaubern? Die Antwort lautet: Aus der Karpfenzucht. Aber was genau ist eine Karpfenzucht und was zeichnet eine Karpfenzucht aus? Diesen Fragen sind wir nachgegangen.


KarpfenzuchtKarpfenzucht - was bedeutet das?

Unter einer Karpfenzucht kann man sich eine Anlage aus mehreren Teichen vorstellen, die direkt nebeneinander angeordnet sind. In diesen Teichen werden Karpfen gehalten. Sie finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor, um konstant zu wachsen und zu einem bestimmten Zeitpunkt eine gewisse Größe zu erreichen. Die Zuchtteiche einer Karpfenzucht sind in der Regel recht flach und in ihrer Form so beschaffen, dass man sie leicht mit Netzen abfischen kann. Denn schließlich muss man sich ja die Möglichkeit erhalten, die herangezüchteten Karpfen ohne größere Schwierigkeiten abzufischen, wenn man sie verkaufen möchte. Außerdem begünstigt das flache Wasser eine hohe Wassertemperatur, da es sich bereits durch recht geringe Sonneneinstrahlung erwärmt. Das tut dem Stoffwechsel, sowie dem Wachstum des Karpfens gut. Oftmals sind die Teichanlagen einer Zucht umzäunt, mit Netzen überspannt und durch Hunde bewacht. Man möchte auf diese Art vermeiden, dass Fischraub durch Kormorane, Reiher oder Schwarzangler stattfindet. Besonders die schwarz gefiederten Kormorane können innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden in Fischbeständen anrichten und auf diese Art sogar die Existenz von unachtsamen Betreibern einer Karpfenzucht gefährden.

 

Karpfenzucht - womit werden die Karpfen gefüttert?

Das Futter ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil bei einer erfolgreichen Karpfenzucht. Gefüttert wird regelmäßig und in entsprechenden Mengen, damit jeder Karpfen auf seine Kosten kommt und der komplette Bestand recht gleichmäßig abwächst. Als Futter kommen Hartmais, Weizen und Pellets in Frage, da sie in großen Mengen zu erschwinglichen Preisen bezogen werden können und den Karpfen genau die Energie und Nährstoffe liefern, die sie brauchen. Gefüttert wird entweder von Hand mit Hilfe der Futterkelle, oder mit automatischen Futterverteilern, die fix an den einzelnen Teichen installiert sind. Eine ganz besondere Form der Hilfsmittel zum Füttern, sind sogenannte Futterautomaten. Dabei werden über dem Wasser Behälter installiert, die in ihrer Form an ein Fass erinnern. An der Unterseite dieses Behälters befindet sich ein Loch, durch das eine Stange gesteckt wird. Diese Stange ist so dick, dass sie circa die halbe Fläche des Lochs abdeckt. Auch oben besitzen die besagten Behälter eine Öffnung, die durch einen Deckel verschlossen ist. Durch diese Öffnung wird das Futter eingefüllt. Der Hartmais, der bei diesen Futterautomaten in der Regel eingesetzt wird, rutscht bis nach unten zur kleinen Öffnung durch. Einige Körner fallen sofort raus, die anderen verkeilen sich durch ihre Form ineinander. Erst wenn an der Stange, die ebenfalls im Loch steckt, gerüttelt wird, fallen weitere Körner raus. Im Gespräch mit einem Züchter durften wir erfahren, dass die Karpfen recht schnell darin sind zu lernen, wie das Spiel mit dem Futter funktioniert. Sie schwimmen gegen die Stange und erhalten das Futter. So sei der Futterbehälter bei Karpfen, die das Ganze durchschaut haben, innerhalb recht kurzer Zeit leer. Natürlich bedarf es jedoch auch hier einer ständigen Überwachung durch die Mitarbeiter der Karpfenzucht. An dieser Stelle noch eine Ergänzung zum Hartmais. Wenn man sich viele verschiedene Artikel zum Thema Mais durchliest, wird man immer wieder Behauptungen finden, wonach der Mais im harten Zustand schädlich für Karpfen sei. Diese These entkräften Fischzüchter nachhaltig. In der Karpfenzucht bekommen die Karpfen Mais nur in seiner harten und sozusagen trockenen Form. Die Karpfen stellt dies vor keine Schwierigkeiten.

Karpfenzucht - welche Karpfen kann man dort kaufen?

In einer Zucht kann man Karpfen in unterschiedlichen Größen und Gewichten kaufen. So sind beispielsweise kleine Exemplare mit zwischen zehn und fünfzehn Zentimeter Länge genauso erhältlich, wie die zum Verzehr geeigneten mehrpfündigen Exemplare. Aber auch wirklich Große Karpfen mit über zehn Kilogramm Stückgewicht können in so mancher Karpfenzucht gekauft werden. Die Preise für solche Einzelfische, die über viele Jahre in der Karpfenzucht herangewachsen sind, sind im Normalfall allerdings recht hoch.

 

Karpfenzucht - welche Besonderheiten gibt es?

Neben den lebenden Karpfen können in den beschriebenen Zuchtanlagen auch häufig noch weitere Angebote wahrgenommen werden. Beispielsweise kann man vielerorts zum Verzehr fertig vorbereitete Karpfen erwerben. Auch ist es keine Seltenheit, dass die Betreiber der Anlage einen oder mehrere Teiche für Angler zur Verfügung stellen. Hier kann man sich die gewünschten Fische selbst mit der Angel fangen, was für die Angler unter der Kundschaft natürlich eine besonders interessante Option ist. Der Besuch in einer solchen Zucht für Karpfen, lohnt also eigentlich immer.

Köder zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenköder

weiter lesen...

27.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Karpfenangeln Futter

Karpfenangeln Futter -  Karpfen lassen sich mit vielen verschiedenen Köder fangen. Entsprechend groß ist auch die Auswahl vor der Angler steht, wenn er sein Futter auswählen soll, mit dem er die Karpfen an den Platz lockt. Wir haben im Folgenden eine Auflistung zum Thema "Karpfenangeln Futter" zusammengetragen und einige Fakten über die einzelnen Futtermittel ausformuliert.


Karpfenangeln FutterKarpfenangeln Futter - was kommt in Frage?

Bevor es raus zum Karpfengewässer geht, macht es Sinn den Platz an dem später die Montagen ausgelegt werden etwas zu befüttern, damit die Karpfen lernen, dass es dort etwas Leckeres zu holen gibt. Der Angler hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen Arten des Fütterns.


Karpfenangeln Futter - Boilies

Wer seine Plätze ausschließlich mit Boilies vorbereitet, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Karpfen auf den Platz früher oder später ausfindig machen und auch immer wieder aufsuchen, sofern von Seiten des Anglers nachgelegt wird. Es gibt Boilies, die sich unter Wasser schnell auflösen und den Platz dadurch in kürzester Zeit für die Karpfen attraktiv machen. Diese eignen sich für Kurzansitze bestens. Der Nachteil an diesen löslichen Boilies ist jedoch, dass recht schnell nachgelegt werden muss. Genauso gibt es aber auch Boilies, die eine andere Konsistenz aufweisen und für einen sehr langen Lockzeitraum vorgesehen sind. Unabhängig davon, für welchen Boilie man sich beim Vorhaben Karpfenangeln Futter entscheidet, es ist Fakt, dass es schnell ins Geld geht, wenn man nur mit Boilies füttert. Nichts für jedermann, Alternativen müssen also her.


Karpfenangeln Futter - Pellets

"Pellets" lautet häufig die Antwort, wenn eine Antwort zu den Begriffen Karpfenangeln Futter gesucht wird. Und das mit recht. Denn Pellets gehören ebenfalls zu den effektivsten Futtermitteln, die man ins Gewässer einbringen kann, wenn man Karpfen fangen möchte. Sie bestehen in der Regel aus gepresstem Fischmehl und Fischölen und sind für die Karpfen sehr nahrhaft. Es gibt Pellets in nahezu allen erdenklichen Größen, vom Mini-Pellet, bis hin zum XXL-Pellet ist alles im Handel erhältlich. Die Kosten für Pellets sind im Vergleich zu Boilies recht gering, was letztendlich auch einer der Gründe dafür ist, dass sich Pellets in vielen Futtereimern der Karpfenanglerschaft wiederfinden.


Karpfenangeln Futter - Mais

Noch kostengünstiger als die Pellets ist der Mais. Gemeint ist der Hartmais, den man im Getreidehandel in großen Gebinden zu moderaten Preisen beziehen kann. Da tut es dem Geldbeutel nicht weh, wenn mal die ein oder andere Futterkelle mehr auf dem Platz versenkt wird. Aber nicht nur der Preis macht den Mais zu einem zielführenden Karpfenfutter. Auch die Tatsache, dass er von den Karpfen sehr gut angenommen wird, ist ausschlaggebend. Und das erstaunlicherweise sogar in Gewässern, wo vorher nie Mais eingebracht wurde. Gerade in wenig beangelten Flüssen, deren Karpfen Boilies noch nicht kennen, stellt Mais einen Joker für den Karpfenangler dar. Man kann den Mais entweder kochen und dann einige Tage im Sud ziehen lassen, oder ihn mit Wasser in einen Eimer füllen und einige Tage in der Sonne durchquellen lassen. Wenn sich beim Öffnen des Deckels vom Eimer ein leicht säuerlicher Geruch breit macht, ist der Mais genau richtig und macht die Karpfen verrückt. Der Erfolg lässt dann nicht lange auf sich warten.


Karpfenangeln Futter - Tigernüsse

Tigernüsse zählen genau wie Mais ebenfalls zu den Partikelködern. Es sind Knollen, die auch als Erdmandel bekannt sind und im Boden wachsen. In einigen afrikanischen Ländern werden Tigernüsse angebaut für den menschlichen Verzehr, in Europa ist diese Nuss eher unter den Anglern bekannt. Gerne werden Tigernüsse mit Mais kombiniert, wenn es um die Thematik Karpfenangeln Futter geht. Man sollte sie ebenfalls kochen und einige Tage ziehen lassen. Alternativ funktioniert auch die Methode mit dem Wassereimer in der Sonne. Richtig gut sind die Tigernüsse, wenn sie eine zähflüssige Schleimschicht um sich bilden. Dann steht dem erfolgreichen Karpfenangeln nichts mehr im Weg.  Die Beschaffungskosten halten sich absolut im Rahmen, sodass auch größere Mengen kein Problem darstellen. Aus all den genannten Aspekten gehören die Tigernüsse also unbedingt in jede Aufzählung zum Thema Karpfenangeln Futter.


Karpfenangeln Futter - Grundfutter

Wer sich beim Projekt Karpfenangeln Futter etwas vom Standard abwenden möchte, der kann auch das im Stippbereich eingesetzte Pulverfutter verwenden. Gerade dann wenn man einen Futterplatz schnell aktivieren möchte, ist dieses, aus kleinsten Partikeln bestehende Futter eine sehr gute Lösung. Ruckzuck sind Kleinfische angelockt, die dann die Aufmerksamkeit der Karpfen erregen und sie so zum Platz locken. Jeder, der sich über die Thematik Karpfenangeln Futter Gedanken macht, findet im Grundfutter also eine echte Alternative. Wer noch etwas selektieren will, verwendet beim Karpfenangeln Futter mit sehr groben Bestandteilen. Diese eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut, um zunächst große Weißfische und dann zeitnah Karpfen an den Angelplatz zu locken.

weiter lesen...

21.11.2017 20:00 von Daniel Schulze

Karpfenangeln bei Hochwasser

Karpfenangeln bei Hochwasser - Flussangeln stellt für viele Karpfenangler eine sehr große Herausforderung dar. Wenn der Fluss sich dann nach einer Regenperiode auch noch braun verfärbt und der Pegel steigt, ist für viele Angler nicht mehr an Angeln zu denken. Doch genau zu dieser Zeit kann man mit der richtigen Vorgehensweise tolle Fänge verbuchen.


Karpfenangeln bei HochwasserKarpfenangeln bei Hochwasser - welche Stellen sind effektiv?

Die Stellenwahl ist für das Karpfenangeln bei Hochwasser die Komponente, die über Sieg und Niederlage entscheidet. Denn immer dann, wenn das Wasser steigt, finden sich sehr viele Fische, unabhängig der Art, dort ein, wo sie vor der schnellen Fließgeschwindigkeit des Wassers geschützt sind. An solchen Plätzen verschwenden sie nicht unnötig Energie und finden obendrein oftmals noch Nahrung, die sich häufig an den Strömungskanten und in den beruhigten Bereichen ansammelt. Typische Plätze, an denen man beim Karpfenangeln bei Hochwasser mit Fischen rechnen kann, sind Strömungstaschen und -schatten, Rückdreher, die Bereiche hinter Brückenpfeilern, hinter umgestürzten Bäumen oder auch in kleinen Buchten oder Überschwemmungsgebieten. Bacheinmündungen gehören ebenfalls in den Kreis der möglichen Hotspots, besonders jene, in denen sich das Wasser des Bachs zurückstaut, durch den Druck des Flusses.


Karpfenangeln bei Hochwasser - wie viel muss man füttern?

Das Füttern muss beim Karpfenangeln bei Hochwasser nicht besonders üppig ausfallen. Es genügt, einige Tage vorher einige Hände voll Futter einzubringen. Mehr ist nicht notwendig, da die Fische ja ohnehin schon am Platz sind. Außerdem ist es ja auch so, dass ein Hochwasser nicht ewig anhält, wodurch man, selbst wenn man langfristige Futteraktionen durchführen wollte, keine Zeit dazu hätte. Am besten für das Karpfenangeln bei Hochwasser ist es, wenn der Pegel rasch steigt, sich dann mehrere Tage am Scheitelpunkt hält und erst dann wieder langsam damit beginnt zu fallen. Schnell fallende Pegel sind ebenfalls nicht förderlich, weil die Fische dann wieder recht schnell zu den normalen Gewohnheiten übergehen und sich wieder im Gewässer verteilen.

Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Montagen kommen zum Einsatz?

Die Montagen für das Karpfenangeln bei Hochwasser sehen nicht anders als, als bei normalem Wasserstand. Einzig die Haken dürfen ruhig etwas stärker ausfallen, weil ein in die Hauptströmung des Flusses flüchtender Karpfen doch schon recht große Kräfte entwickeln kann. Bei der Verwendung zu schwacher Haken läuft man Gefahr, Fische durch Materialverschleiß zu verlieren. Recht schwere Bleie sind ebenfalls von Nutzen, vor allem dann, wenn man im noch steigenden Wasser angelt. Denn im Regelfall steigt mit dem Pegel auch der Druck des Wasser und ein verhältnismäßig schweres Blei bleibt länger am Platz, als eine kleine Ausführung.

Gute Angelbleie zum Karpfenangeln findest du hier: Karpfenbleie


Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Köder kommen zum Einsatz?

Auch die Köder für das Karpfenangeln bei Hochwasser unterscheiden sich nicht von denen, die man bei anderen Ansitzen verwendet. Hartmais und Pellets machen im Fluss immer einen sehr guten Job und werden von den Fischen angenommen. Aber natürlich sind auch Boilies immer einen Versuch wert. Wer nicht sicher ist, ob die Karpfen am befischten Streckenabschnitt bereits mit Boilies vertraut sind, der sollte beim Vorfüttern im Vorfeld ruhig einige der Hakenköder unter das Futter mischen. Grundbestandteile des Futters sollten Hartmais und Pellets sein, da sie wie bereits erwähnt, im fließenden Gewässer immer gerne genommen werden.


Karpfenangeln bei Hochwasser - wie sollte man die Ruten verteilen?

Beim Karpfenangeln bei Hochwasser kommen der Staffelung der Ruten und der Organisation des Platzes ganz besondere Aufmerksamkeit zu. Es ist nämlich so, dass sich die typischen Strömungstaschen und Aufenthaltsorte der Fische sehr dicht am Ufer bilden. Das heißt, man muss direkt, und zwar wirklich direkt unter der Rutenspitze angeln. Dazu kommt, dass die Spots meistens zu klein für mehr als eine Rute sind. Deshalb macht es Sinn, dass man sich mehrere potentielle Hotspots erschließt und die Ruten entlang des Ufers staffelt. Das Camp, also Zelt und Liege, sollte man, wenn möglich, in einiger Entfernung zum Wasser aufbauen, damit man die Karpfen, die man direkt im Randbereich haken will, nicht unnötig durch Lärm oder Trittschall verschreckt.


Karpfenangeln bei Hochwasser - welche Fische sind zu erwarten?

Das Karpfenangeln bei Hochwasser ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte, weil man nie weiß, welche Fische sich im befischten Strömungsschatten einfinden. Vom Nachwuchsflitzer bis zum Großkarpfen ist alles möglich, was der Bestand zu bieten hat. Zusätzlich muss jederzeit mit Barben, Döbel oder Brassen gerechnet werden, die sich den Platz mit den Karpfen teilen und ebenso auf Boilies, Pellets, Partikel und Co abfahren. Aber genau das macht dann letztendlich auch den Reiz aus, den das Karpfenangeln bei Hochwasser mitbringt. Man nutzt eine Zeit, in der sehr viele Angler daheim sitzen, weil man angeblich unter den genannten Umständen nicht angeln kann und in genau so einer Situation freut man sich über jeden Fisch. Egal ob Karpfen, Barbe, Döbel oder Brasse.

weiter lesen...

Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten