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17.04.2018 07:44

Köder für Schleie

Wer eine Schleie fangen will, der muss es nicht nur schaffen den Köder sehr unauffällig anzubieten, es muss dem Angler auch gelingen den richtigen Köder anzubieten. Aber was ist der richtige Köder für Schleie? Diesem Thema haben wir uns angenommen und eine Vielzahl interessanter Köder für Schleie aufgelistet. Außerdem wurden zu jedem Köder noch die jeweiligen Eigenschaften ausformuliert. So möchten wir einen Gesamtüberblick zu dieser Thematik für unsere Leser gewährleisten und dafür sorgen, dass der nächste Ansitz am Schleien-Teich von Erfolg gekrönt ist.

 

Tauwurm & Dendrobena

Der Wurm hat sich als Köder für Schleie tausendfach bewährt. Tauwürmer gehören deshalb zum festen Repertoire eines Schleienanglers. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anköderung. So ist es beispielsweise möglich den Wurm komplett über den Haken aufs Vorfach zu schieben, bis nur noch die Hakenspitze zu sehen ist. Ebenso kann man den Wurm mehrmals mit der Spitze durchstechen, damit ein kleines Bündel entsteht. Halbierte Würmer sorgen für ein kleineres Gesamtpaket. Wem all das nicht genug ist, der kann den Wurm mehrfach teilen und die Teilstücke dann mittig mit der Spitze durchstechen. Dadurch wird den Schleien der Spielraum genommen. Sie können den Köder nun nicht mehr einsaugen, ohne sehr schnell auch mit der Spitze des Hakens in Berührung zu kommen. Die Bissausbeute lässt sich auf diese Weise steigern. Dendrobena sind Würmer, die deutlich kleiner ausfallen als die Tauwürmer. Dennoch sind sie ihren größeren Artverwandten in keinem Fall unterlegen, wenn es um das Schleienangeln geht. Durch ihre Größe lassen sich mehrere Würmer auf einen Haken aufziehen. Dadurch entsteht ein stark pulsierendes und Duftstoffe aussonderndes Bündel, das Reize an sein Umfeld abgibt. Den Schleien bleibt dies nicht lange verborgen. Ebenso lassen sich Dendrobena dafür nutzen, dem Futter, mit dem man die Schleien-Plätze befüttert den letzten Schliff zu geben. Man mischt sie im Ganzen oder als Teilstücke unter das Futter und erhält dadurch eine verbesserte Lockwirkung.

 

Köder für Schleie - Maden

Maden sind noch ein ganzes Stück kleiner, als die Dendrobena. Dies tut ihrer Effektivität als Köder für Schleie allerdings in keinster Weise einen Abbruch. Sie sind sowohl als Hakenköder, als auch als Futter verwendbar. Als Hakenköder können sie entweder in Portionen von zwei oder drei Maden angeboten werden, oder als großes Bündel, das aus zehn bis fünfzehn Maden besteht. Selbstredend, dass man die Hakengröße dementsprechend anpassen muss. Wer die Maden als Futter einsetzt, bringt damit im wahrsten Sinne des Wortes Leben auf den Futterplatz. Die Schleien, die am Platz eintreffen, stellen sich auf die Maden ein und nehmen die am Haken fixierten Maden, die als Köder für Schleie ausgelegt sind, ohne Argwohn auf.

 

Köder für SchleieKöder für Schleie - Dosenmais

Dosenmais hat viel zu bieten. Er ist im Supermarkt jederzeit erhältlich, kostet nicht viel, verströmt unter Wasser ein intensives Aroma, strahlt durch seine gelbe Färbung zusätzlich nicht zu unterschätzende, optische Reize aus und lässt sich durch seine Konsistenz sehr einfach auf den Haken ziehen. Beim Biss, respektive beim Anhieb durch den Angler,  sorgt eben diese Konsistenz dafür, dass der Haken das Maiskorn zerschneidet und sauber im Fischmaul greift. All diese Aspekte machen den Dosenmais zu einem erstklassigen Köder für Schleie.

 

Pellets & Boilies

Es gibt kaum eine Fischart, die Pellets meidet. Auch als Köder für Schleie sind Pellets sehr gut verwendbar. Man sollte bei der Größe ruhig etwas runtergehen, im Vergleich zum Karpfenangeln. Im warmen Wasser sollte man beachten, dass regelmäßige Köderkontrollen notwendig sind. Denn das warme Wasser bewirkt ein schnelles Auflösen der aus Fischmehlen und -ölen bestehenden Köder für Schleie. Beziehen kann man die Pellets entweder über das Internet, oder in einem gut sortierten Angelladen.

Boilies können, genau wie Pellets, nicht nur beim Karpfenangeln verwendet werden, sondern auch für den gezielten Schleien-Ansitz. Sie werden auch beim Angeln auf Schleie am Haar der Haarmontage angeboten. So gelingt dem Angler eine recht selektive Angelei, da er Weißfische weitestgehend ausschließen kann. Die Größe der Boilies sollte im Vergleich zum Karpfenangeln etwas herabgesetzt werden. Boilies mit Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter eignen sich sehr gut für das Angeln auf Schleien. Pop Ups unterscheiden sich von normalen Boilies darin, dass sie unter Wasser auftreiben anstatt zum Grund zu sinken. Gerade in verkrauteten Gewässern oder Gewässerpassagen kann dieser Auftrieb den entscheidenden Unterscheid ausmachen. Denn währen die sinkenden Boilies auf dem Grund aufliegen und zwischen dem dort vorkommenden Kraut versinken, kann der Angler den Pop Up knapp über dem Kraut anbieten. Dadurch bleibt er für die Schleien deutlich erkennbar, während die sinkenden Boilies gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden. Gesteigert werden kann der optische Effekt noch, indem man Pop Ups in sehr grellen Farben verwendet.

 

Gute Boilies findest du hier: Boilies & Angelköder

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05.04.2018 15:31

Angeln auf Schleie

Für viele Angler, die es auf Friedfische abgesehen haben, ist die Schleie ein sehr besonderer Fisch. Ihr Aussehen und die Tatsache, dass sie sich bei der Nahrungsaufnahme sehr vorsichtig verhält, verleihen der Schleie ihre Besonderheit. Dennoch gibt es natürlich Wege, wie man das Angeln auf Schleie erfolgreich gestalten kann. Wie das genau geht, möchten wir in diesem Artikel beleuchten. Besonders das Angeln auf große Schleien soll dabei im Fokus stehen.

 

Angeln auf Schleie - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Schleien lieben das Kraut und dicht bewachsene Gewässer. Baggerseen, die von den meisten Anglern wegen des zu dichten Bewuchses gemieden werden, sind also für das Angeln auf Schleie erste Wahl. In Flüssen sollte man nach Bereichen Ausschau halten, die von der Strömung verschont und ebenfalls von reichlich Kraut durchzogen sind. Seerosenfelder oder Schilfgürtel stellen ebenfalls ausgezeichnete Plätze dar, um das Angeln auf Schleie auszuüben. Wie groß oder wie klein das Gewässer ist, spielt keine Rolle und sagt nichts darüber aus, ob mit großen Schleien zu rechnen ist. Auch in überschaubaren Still- und Fließgewässern ist der Fang mehrpfündiger Schleien durchaus möglich.

 

Angeln auf SchleieWelche Plätze sind aussichtsreich?

Wie bereits erwähnt ist das Angeln auf Schleie überall dort sinnvoll, wo sich viel Vegetation im Wasser befindet. Die Schleien durchstreifen die Unterwasserwälder auf der Suche nach Fressbarem. Deshalb sollte der Angler versuchen, seinen Köder so dicht wie möglich am Kraut, Schilf oder den Seerosen zu platzieren. Hier stehen die Chancen gut, eine Schleie aus der Reserve zu locken. Kleine freigespülte Kiesplätze zwischen einzelnen Krautfahnen eignen sich beispielsweise hervorragend für das Ablegen des Köders beim Angeln auf Schleie.

 

Welche Ruten und Rollen setzt man ein?

Bevor man mit dem Angeln beginnen kann, braucht man natürlich das nötige Angelgerät. Beim gezielten Angeln auf große Schleien kommt es nicht selten vor, dass sich Karpfen als Beifang einstellen. Damit man sich eine reelle Chance behält, auch diese Beifänge erfolgreich auszudrillen, sollte das Schleien-Gerät nicht zu leicht ausfallen. Als Ruten kommen Modelle in einer Länge von 300 bis 330 Zentimeter zum Einsatz, die mit einer Testkurve von 2,5 bis 2,75 lbs angegeben sind. Derartige Ruten sorgen durch ihre Eigenschaften für Drillspaß beim Bändigen einer Schleie, halten aber gleichzeitig genügend Reserven bereit, um auch im Drill mit Karpfen bestehen zu können. Die Rollen zum Angeln auf große Schleien erinnern ebenfalls an das Karpfenangeln. Große Modelle sind nicht zwingend nötig. Wenn man jedoch große Gewässer beangelt und den Köder auf große Distanzen ausbringen möchte oder muss, ist es hilfreich, wenn man auf eine große Schnur-Kapazität zurückgreifen kann. Eine Rolle in der Größe 7000 oder 8000 eignet sich hier sehr gut. In kleineren Gewässern, wo der Köder nicht weit weg vom Angelplatz platziert wird, genügen Modelle in Größen zwischen 3000 und 5000. Eine zuverlässige Bremse ist für diese Angelei wichtig. Sowohl Schleien, als auch Karpfen können im Drill sehr kraftvolle Fluchten hinlegen. Nur eine sauber arbeitende Bremse kann die auftretenden Kräfte souverän abpuffern.

 

Gute Angelruten zum Angeln auf Schleie findest du hier: Feederruten

 

Angeln auf Schleie - wie setzt sich die Montage zusammen?

Für das Angeln auf Schleie setzt man, wenn man es gezielt auf die größeren Exemplare abgesehen hat, Haarmontagen ein, die mit einem Festblei versehen sind. Eben genauso, wie man es bereits vom Karpfenangeln kennt. Die Hakengrößen kann man etwas herunterschrauben. Die Größenangaben der Hersteller variieren hier sehr stark, allerdings eignen sich die Hakengrößen sechs, acht und zehn der meisten Hersteller sehr gut zum Angeln auf Schleie.

 

Welche Köder sind effektiv?

Sehr effektiv für das gezielte Schleienangeln sind Boilies in der Durchmessern 10 bis 16 Millimeter, Pellets in der gleichen Größenordnung, Tigernüsse, grelle Pop Ups oder Hartmais. Alle genannten Köder werden am Haar angeboten. Durch die harte Beschaffenheit der besagten Köder und die Präsentation am Haar schützt man sich davor, dass der Köder von anderen Fischen wie beispielsweise Rotaugen oder kleinen Brassen vorzeitig gefressen wird. Die Montage bleibt so lange scharf, bis eine Schleie, oder eben ein Karpfen aus dem Kraut kommt und den Köder einsaugt. Ein recht selektives Fischen auf Schleien ist auf diese Art möglich.

 

Angeln auf Schleie - wie gelingt die Bisserkennung?

Die Bisserkennung gelingt beim Schleienangeln ebenso wie beim modernen Karpfenangeln mit Hilfe von elektronischen Bissanzeigern. Auf diesen Bissanzeigern wird die Rute abgelegt. Im Falle eines Bisses zieht der Fisch Schnur von der Rolle. Diesen Schnurabzug registriert der Bissanzeiger und signalisiert dem Angler das Ganze durch ein akustisches Signal. Für den Fall, dass der Fisch nach der Aufnahme des Köders in Richtung des Anglers flüchtet, arbeitet der Angler mit einem Swinger. Dieser Swinger wird in die Schnur geclippt und zieht die Schnur, sollte ein Fallbiss vorliegen, rückwärts durch den Bissanzeiger. Das Signal ertönt und der Angler kann eingreifen.

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28.02.2018 18:59

Angeln mit der Feederrute

Angeln mit der Feederrute - es gibt in Deutschland sehr viele Angler, die entweder auf Wettkampf-Basis oder nur privat, regelmäßig gezielt den Friedfischen nachstellen. Einige versuchen ihr Glück beim Stippen, andere ziehen mit der Bolognaise-Rute los, in der Hoffnung, möglichst viele Weißfische zu überlisten. Eine weitere Möglichkeit, die man hat, wenn man es auf Friedfische abgesehen hat, ist das Angeln mit der Feederrute. Mit dieser Technick lassen sich, bei richtiger Handhabe, tolle Fänge verbuchen. Wir haben uns deshalb dieser Thematik angenommen und alle wissenswerten Aspekte zum Angeln mit der Feederrute im folgenden Text für euch zusammengefasst.

 

Angeln mit der FeederruteAngeln mit der Feederrute -was bedeutet das?

Das Angeln mit der Feederrute ist eine spezielle Angeltechnik, mit der sich Friedfische am Grund des Gewässers beangeln lassen. Über einen Futterkorb, der in der Montage integriert ist, bringt man mit jedem neuen Wurf, den man absolviert, Futter an den Platz. Denn vor jedem Wurf wird das Körbchen mit neuem Futter gefüllt. Auf dem Gewässerboden angekommen, beginnt das Futter damit, sich aus dem Körbchen zu lösen. Es ist wichtig, immer wieder den selben Platz anzuwerfen, damit sich das Futter auf einen möglichst kleinen Bereich konzentriert. Das Futter sorgt für eine große Lockwirkung, der sich die Fische nicht lange entziehen können. Der Hakenköder liegt, je nach Vorfachlänge, entweder ganz nah am Korb und damit mitten im Futter, oder etwas weiter entfernt vom Korb und dadurch eher am Rand der Futterstelle. Zu Beginn des Angelns sollte man recht regelmäßig neu auswerfen, um zunächst einen Futterplatz zu errichten. Ein Wurf alle drei bis vier Minuten macht hier Sinn. Wenn später die Fische am Platz stehen, können ruhig zehn bis fünfzehn Minute zwischen den einzelnen Würfen vergehen. Die Rute liegt beim Angeln mit der Feederrute immer auf einem Rutenhalter auf und die Schnur wird leicht gespannt. Erfolgt ein Biss, wird dieser durch ein Zucken in der Rutenspitze für den Angler erkennbar. Die Rutenspitze einer Feederrute ist sehr sensibel, sodass auch kleine Erschütterungen wahrgenommen werden können. Fangen kann man beim Angeln mit der Feederrute viele verschiedene Fischarten. Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güstern, Schleien, Barben, Karauschen, Giebel und Karpfen sind nur einige der typischen Feeder-Fischarten. Gelegentlich kommen auch Fänge von Barschen, Zandern oder kleinen Welsen vor.

 

Angeln mit der Feederrute -welche Rute verwendet man dafür?

Als Rute kommen beim Angeln mit der Feederrute Modelle in einer Länge zwichen 240 und 390 Zentimeter zum Einsatz, die über Wurfgewichte von zwischen 30 und 180 Gramm verfügen. Kurze Feederruten mit bis zu 300 Zentimeter Länge und einem Wurfgewicht von bis zu 80 Gramm sind dafür geeignet, wenn man nur auf kurze Distanzen und mit kleinen Körben angeln möchte. Ruten mit 330, 360 oder 390 Zentimeter Länge, die ein Wurfgewicht von bis zu 180 Gramm aufweisen, gelten als Heavy Feeder und dienen dazu, weite Würfe mit schweren Körben zu absolvieren.

 

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute

 

Angeln mit der Feederrute -welche Rolle benötigt man?

Als Rollen kommen Modelle zum Einsatz, deren Größe zwischen 3000 und 4500 liegt. Ihre Komponenten sollten hochwertig sein, da diese Rolle im Einsatz sehr viele Würfe absolvieren muss. Die Bremse sollte ruckfrei arbeiten, damit es im Drill, bei den Fluchten kampstarker Fische, nicht zu unnötigen Komplikationen kommt.

 

Angeln mit der Feederrute -worauf ist bei der Schnur zu achten?

Bei den Schnüren hat man die Wahl zwischen Geflochtenen und Monofilen. Monofile besitzt eine gewisse Dehnung, Geflochtene dehnt sich nicht. Durch die fehlende Dehnung wird die Bissanzeige, beim Angeln auf Distanz, nicht verfälscht, respektive nicht abgeschwächt. Die Monofile hat in der Endphase des Drills den Vorteil, dass sie die harten Schläge durch ihre Dehnung besser abfedert, weshalb weniger Fische ausschlitzen. Zum Angeln mit der Feederrute eignen sich monofile Schnüre mit einem Durchmesser von 0,20 bis 0,25 Millimeter und Geflochtene mit einem Durchmesser von 0,15 bis 0,21 Millimeter.

 

Angeln mit der Feederrute -welche Köder setzt man ein?

Bei der genannten Angeltechnik kommen alle typischen Friedfischköder zum Einsatz. Man kann Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer oder Dosenmais dazu verwenden. Manche Spezialisten schwören sogar auf den Einsatz von kleinen Fischmehlpellets als Hakenköder. Diese werden mit Hilfe von speziellen Bait-Bändern am Haken fixiert. Auf diese Art und Weise lassen sich die größeren Exemplare, die sich am Futterplatz einfinden, selektieren.

 

Angeln mit der Feederrute -was ist bei Wind zu beachten?

Wenn man beim Angeln mit der Feederrute mit Wind zu kämpfen hat, ist es wichtig, dass sich die Rutenspitze, nachdem sie auf dem Rutenhalter abgelegt wurde, so dicht wie möglich am Boden befindet. Je größer der Abstand zwischen Boden und Rutenspitze, desto mehr Angriffsfläche bietet man dem Wind und dieser verfälscht die Bissanzeige, weil die Spitze sich ständig bewegt. Knapp überm Boden ist der Wind am schwächsten, wodurch die Bissanzeige verbessert und die Bisserkennung erleichtert wird.

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