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01.08.2018 17:38 von Daniel Schulze

Angelfutter

Wer beim Angeln seine Ausbeute steigern möchte, hat die Möglichkeit, mit Angelfutter etwas nachzuhelfen und den Platz, an dem der Köder ausgelegt wird, etwas attraktiver für die Fische zu gestalten. Dabei sind jedoch einige Aspekte zu beachten, damit das Ganze auch den gewünschten Effekt erzielt. Worum es dabei im Detail geht, lest ihr in diesem Artikel.

Angelfutter - fertig angemischtWas ist Angelfutter und wofür benötigt man es?

Unter der Bezeichnung Angelfutter könnte man zunächst eine Vielzahl von Futtermitteln zusammenfassen. Allerdings möchten wir uns in dieser Abhandlung lediglich auf das Pulverfutter versteifen, das man im Angelfachhandel erwerben kann und das vorzugsweise für den Fang von Weißfischen und anderen Friedfischen gedacht ist. Dieses Pulverfutter, welches vielen Anglern auch als Grundfutter bekannt ist, besteht aus verschiedenen Mehlen, die letztendlich den Gesamtmix ergeben. Es gibt Mischungen, die durchweg sehr feine Partikel aufweisen, aber auch Mixe, bei denen bewusst mit groben Bestandteilen gearbeitet wird. Außerdem gibt es Angelfutter in vielen verschiedenen Aromarichtungen. Von süß, über herb, bis hin zum fischigen Grundfuttermix sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich dadurch mit seinem Futter auf viele Situationen und die Vorlieben verschiedener Zielfischarten einstellen. Das beschriebene Angelfutter ist sehr fexibel einsetzbar und nicht nur an eine spezielle Angelmethode gekoppelt. Im Folgenden findet ihr die Montagen und Methoden, bei denen das Futter am häufigsten verwendet wird.

 

Welches Fischfutter braucht man zum Futterkorbangeln?

Das Angeln mit Futterkorb ist eine Angeltechnik, die ohne vernünftiges Angelfutter nicht funktioniert. Die Montage ist recht simpel und gleicht einer einfachen Grundmontage, wie man sie vom Aalangeln kennt. Mit dem Unterschied, dass das Grundblei durch ein Futterkörbchen ersetzt wird und generell wesentlich feinere Komponenten, also Haken und Schnüre verwendet werden, als beim Angeln auf Aal. Das Futterkörbchen wird mit Angelfutter gefüllt, bevor man auswirft. Sobald es am Grund des Gewässers angekommen ist, beginnt das Futter damit, aus dem Körbchen auszutreten. Besonders im Fluss wäscht die Strömung das kleine Drahtgitter recht schnell aus. Auf dem Gewässerboden entsteht so von Wurf zu Wurf ein immer größer werdender Teppich aus Angelfutter. Dieser bleibt nicht lange unbemerkt und sobald die Fische am Platz eintreffen, finden sie den Hakenköder. Dieser wird aufgenommen, die Rutenspitze zuckt und der Angler kann den Anhieb setzen.

Angelruten zum Feederangeln findest du hier: Feederrute


Welches Angelfutter ist zum Posenangeln sinnvoll?

Beim Angeln mit Pose kommt das beschriebene Angelfutter ebenfalls zum Einsatz. Es wird hier allerdings nicht mit der Montage zu Wasser gebracht. Man formt stattdessen Kugeln, die etwa so groß sind wie ein Tennisball und wirft diese dann von Hand genau an die Stelle, an der später der Köder per Posenmontage angeboten wird. Übt man diese Angelei im Fluss aus, ist es wichtig die Strömung und die Wassertiefe zu berücksichtigen und die Kugeln aus Angelfutter entsprechend etwas weiter oberhalb einzubringen.


Angelfutter - was sollte man beachten?

Bevor man das Futter zu Kugeln formen, oder in den Futterkorb drücken kann, muss es zunächst mit Wasser angemischt werden. Hier lauern die folgenreichsten Fehlerquellen auf den Angler. Sehr entscheidend ist, wie nass man das Futter anmischt. Denn ist es zu nass, bilden sich Klumpen, die von den Fischen als Ganzes aufgenommen werden. Der Sättigungseffekt tritt dadurch wesentlich schneller ein, als wenn sich die Fische, wie im Idealfall gewünscht, immer nur sehr kleine Bestandteile einer Futterwolke einverleiben können. Außerdem sollte man versuchen, das Futter in seiner Farbe dem Grund des beangelten Gewässers anzupassen. Denn wenn zwischen den Farben von Boden und Futter ein zu großer Kontrast entsteht, kann es vorkommen, dass es die Fische meiden, sich über das Futter zu stellen. Sie haben Angst ihre Deckung zu verlieren, da sie in ihrer Körperfarbe ja an den Gewässergrund angepasst sind und über einem beispielsweise sehr hellen Futter deutlich erkannt werden können. Wenn Feuchtigkeitsgrad und Farbe stimmen, kann man das Angelfutter zusätzlich noch mit etwas Dosenmais oder einigen Maden verfeinern. Diese kleinen Bonus-Happen machen die Futterstelle für die Fische interessanter. Die Farbe vom Mais und die Bewegungen der Maden sorgen nämlich für nahezu unwiderstehliche, optische Reize.

Für welche Fischart ist welches Futter gut?

Nur über die Auswahl des Futters, kann man nicht komplett selektieren, welche Fischart man letztendlich fängt. Klar gibt es beispielsweise Aromen auf die manche Fischarten mehr und manche Fischarten weniger abfahren. So stehen beispielsweise Plötzen auf Anis-Aromen, während Brassen eher durch alles was nach Mandeln riecht und schmeckt animiert werden. Allerdings wird es immer wieder vorkommen, dass man auf einem von Brassen dominierten Platz zwischendurch einige Rotaugen fängt und umgekehrt. Wer auf größere Weißfische und Karpfen aus ist, hat beispielsweise auch die Möglichkeit ein Futter zu verwenden, dass mit sehr vielen groben Partikeln durchzogen ist. Eine derartige Mischung wird von den beschriebenen Fischen sehr gut angenommen. Im Normalfall ist es auch so, dass das Beißen der kleineren Fische nachlässt, sobald sich mittlere und große Exemplare auf dem Futterplatz einstellen und mit dem Fressen beginnen.

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02.07.2018 18:31 von Daniel Schulze

Angeln Futterkorb

Am Fluss- oder Seeufer zu sitzen und gespannt darauf zu warten, dass die Rutenspitze zu zucken beginnt, damit man einen beherzten Anhieb setzen kann - das ist Angeln mit der Feederrute. Was es dabei zu beachten gibt und worauf es bei der Thematik Angeln Futterkorb ankommt erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Der Futterkorb ist ausgebrachtAngeln Futterkorb - was bedeutet das?

Wer das Angeln mit Futterkorb ausübt, bedient sich einer speziellen Angeltechnik. Ziel ist es, mit Hilfe des Futterkorbes, der in der Montage integriert ist, möglichst viel Futter auf dem selben Punkt am Gewässergrund einzubringen. Dadurch sollen Friedfische an den Platz gelockt werden. Der Hakenköder, der unweit des Futters positioniert ist, soll genau diese angelockten Fische zum Biss verleiten.

Welche Gewässer kommen zum Angeln mit Futterkorb in Frage?

Als Gewässer kommen sowohl Still- als auch Fließgewässer in Frage. Stillgewässer bieten sich für Anfänger an, weil man hier nicht auf die Strömung achten muss. Diese kann beim Thema Angeln Futterkorb im Fluss dem Angler recht böse mitspielen, wenn sie beispielsweise dafür sorgt, dass der Korb nicht liegen bleibt und es nicht möglich ist, einen vernünftigen Futterplatz anzulegen. Die Strömung kann aber nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein, wenn sie dafür sorgt, dass sich die Duftspur des Futters schnell unter Wasser verteilt und die Fische recht schnell zum Platz gelockt werden.

 

Welche Ruten & Rollen braucht man?

Da diese Angelei auf sehr unterschiedliche Anforderungen am Gewässer angepasst werden muss, ist es schwer pauschal gültige Aussagen zum Gerät zu treffen. Man muss differenzieren, unter welchen Bedingungen geangelt wird und dann lässt sich eine genaue Aussage zur Materialauswahl treffen. Wenn man im schnell fließenden Wasser fischt und weit werfen muss, dann benötigt man lange Ruten mit einem hohem Wurfgewicht, damit auch schwere Körbe auf Distanz gebracht werden können. Rutenlängen zwischen 330 und 390 Zentimeter und Wurfgewichte von 30 bis 180 Gramm sind hier angebracht. Beim Angeln auf kurze Distanz und im stillen oder langsamen Wasser, reichen Ruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 80 Gramm. Diese sollten 270 bis 300 Zentimeter lang sein. Hier kommen Stationärrollen der Größe 3000 bis 4500 zum Einsatz. Sie sollten sich mit 200 Meter 0,22 bis 0,28 Millimeter dicker monofiler Schnur oder 0,15 bis 0,22 Millimeter dicker geflochtener Schnur bespulen lassen. Außerdem sollte die Bremse fehlerlos arbeiten und sich problemlos justieren lassen. Man sollte mit der Rolle mühelos werfen können, auch auf große Entfernungen. Die einzelnen Komponenten sollten robust und sauber verarbeitet sein. Dies sichert der Rolle eine lange Funktionstüchtigkeit.

Angeln Futterkorb - welche Futterkörbe braucht man?

Die Futterkörbe müssen ebenso den Gegebenheiten angepasst werden, wie die Ruten beim Projekt Angeln Futterkorb. In stehendem Wasser und leichter bis mittlerer Strömung kommen Körbe mit Gewichten von 10 bis 30 Gramm zum Einsatz. Im schnell fließenden Wasser braucht man Körbe mit Gewichten zwischen 50 und 90 Gramm, damit diese am Platz liegen bleiben. Modelle, deren Enden beide offen sind, spülen schneller aus, als Ausführen, bei denen eine der beiden Seiten verschlossen ist.

Gute Feeder zum Angeln Futterkorb findest du hier: Feederkörbe

Welches Futter und welche Köder machen Sinn?

Pulverfutter aus verschiedenen Mehlen ist das ideale Futter für diese Angeltechnik. Es ist in unzähligen unterschiedlichen Geschmacks- und Aromarichtungen erhältlich und lässt sich mit Wasser zu einer Masse verarbeiten, die sich problemlos in den Futterkorb pressen lässt. Als Köder verwendet man bei dieser Angelei die typischen Friedfischköder Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit dieser Köderauswahl ist man auf viele verschiedene Situationen vorbereitet und schafft es in den meisten Fällen, Fische zum Biss zu verleiten.

Angeln Futterkorb – welche Plätze sind interessant?

Die Plätze für diese Methode finden sich überall dort, wo auch mit Friedfischen zu rechnen ist. Abbruchkanten im Flussboden sind immer ein Garant für Fischkontakt. Hier ziehen die Fische entlang auf der Suche nach Futter. Finden sie auf diesem Weg einen mit Futter gedeckten Tisch, verharren sie am Platz und bedienen sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hakenköder unter diesen Umständen gefunden wird, ist sehr hoch.

Angeln Futterkorb – wann muss der Anhieb erfolgen?

Der Anhieb muss erfolgen, sobald die Spitze der Rute damit beginnt, sich unnatürlich zu bewegen. Unnatürlich bedeutet hier, dass sie sich auch anders bewegt, als beispielsweise unter der Einwirkung von Wind und Strömung. Es ist dieses hektische oder konstante Wippen der Spitze, das den beißenden Fisch verrät. Genau jetzt muss der Angler da sein und den Anhieb setzen.

Wie sollte man bei Wind mit dem Feederkorb angeln?

Wenn man das Projekt Angeln Futterkorb bei Wind angeht, muss man versuchen die Rutenspitze vor dem Wind zu schützen. Dazu muss sie so dicht wie möglich über dem Boden platziert werden, da hier der Wind am wenigsten stark bläst. Nur so ist eine vernünftige Bisserkennung möglich. Außerdem sollte man die Rute am Ufer immer in Windrichtung ausrichten, um einen störenden Schnurbogen zu vermeiden.

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26.06.2018 17:49 von Daniel Schulze

Futter für Schleien

Schleien sind Friedfische und lassen sich deshalb mit typischen Friedfisch-Ködern fangen. Auch das Füttern auf Schleien ist möglich. Aber welches Futter verwendet man, wenn man Schleien an seinen Angelplatz locken möchte? Welche Aspekte sind zu beachten und was mögen Schleien ganz besonders? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und für euch die Antworten zusammengetragen. Dadurch soll es auch unseren Lesern möglich sein, beim nächsten Ansitz das richtige Futter für Schleien auszuwählen und den Ansitz noch erfolgreicher zu bestreiten.


Grundfutter für SchleienWarum und was sollte man anfüttern?

Natürlich kann man sein Glück beim Angeln auf Schleien auch auf die Probe stellen, ohne die befischten Plätze anzufüttern. Dies wird von Zeit zu Zeit auch funktionieren. Allerdings wird man an Plätzen, an denen man Futter einbringt, höhere Chancen generieren, eine Schleie zu fangen. Der Grund dafür ist folgender: Schleien entwickeln vor allem dort gute Bestände, wo ihre Anforderungen an einen guten Lebensraum erfüllt werden. Sie mögen Gewässer, die dicht mit Kraut besiedelt sind und halten sich gerne im oder ganz dicht am Kraut auf. In einem solchen Umfeld wimmelt es von natürlicher Nahrung, sodass es der Schleie an nichts fehlt. Sie kann nahezu an jedem Ort im Gewässer fressen. Das spielt dem Angler nicht in die Karten, weil er ja schließlich möchte, dass die Schleie an einem ganz bestimmten Ort frisst. Und zwar dort, wo der Hakenköder ausgelegt worden ist. Dies kann mit dem richtigen Futter für Schleien erreicht werden. Man befüttert damit den gewünschten Bereich und gestaltet diesen dadurch wesentlich attraktiver für die Schleien. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Zielfische auf dem Futterplatz erscheint und den Hakenköder aufnimmt, steigt dadurch. Es ist pauschal schwer zu sagen, welches das beste Futter für Schleien ist. Je nach Gewässer, Jahreszeit, Wassertemperatur und Fischbestand kann die Vorliebe der Schleien für bestimmtes Futter variieren. Deshalb haben wir die wesentlichen Futtermittel, die für das Schleienangeln in Frage kommen, kurz aufgelistet und beschrieben.


Futter für Schleien - Grundfutter anmischen

Mit Grundfutter ist das Futter gemeint, das die Angler beim Stippen und Feedern verwenden, um die Weißfische an ihren Platz zu locken. Dieses Futter wird mit Wasser angemischt und zu Kugeln geformt, die dann auf dem Futterplatz versenkt werden. Wenn das Futter auch nach dem Befeuchten die richtige, pulvrige Konsistenz aufweist, erzeugt es unter Wasser große Wolken und sorgt dadurch dafür, dass schnell Fische auf die Futterstelle aufmerksam werden. Auch den Schleien bleibt ein derartiger Futtereintrag nicht lange verborgen. Deshalb sollte eine Tüte des Pulverfutters im Futtereimer des Schleienangler nicht fehlen. Das besagte Futter lässt sich auch sehr gut mit anderen Futtermitteln unserer Auflistung kombinieren, wodurch die Attraktivität ein weiteres Mal erhöht wird.


Mais ein toller Köder zum Schleiangeln

Dosenmais ist ein ausgezeichnetes Futter für Schleien. Die Schleien mögen die gelben, weichen, aromatischen Körner. Man kann den Futterplatz entweder nur mit Mais befüttern, oder ihn mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Den Mais ohne Zusätze zu füttern bringt den Vorteil mit sich, dass man nicht so viele Kleinfische anspricht. Es dauert in der Regel länger, bis Bisse erfolgen. Dafür finden sich schneller große Fische am Futterplatz ein. Eine weitere Möglichkeit den Dosenmais als Futter für Schleien einzusetzen, ist ihn als Püree anzubieten. Dazu sollte man ihn zunächst mit einen Pürier-Stab zerkleinern, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Diese Masse erzeugt unter Wasser eine immense Lockwirkung und wird von den Schleien sehr gut wahrgenommen. Auch Kombinationen aus ganzem Dosenmais und pürierter Mais-Masse sind möglich.


Futter für Schleien - Maden

Auch die Made stellt ein ausgezeichnetes Futter für Schleien dar. Es gelingt mit Hilfe von Maden einen Futterplatz in Bewegung zu versetzen. Die Bewegungsreize, die von den dort eingebrachten Maden an die Umgebung ausgesendet werden, finden in der Schleie einen dankbaren Empfänger. Man kann die Maden entweder mit einer Schleuder am Platz einbringen, oder mit dem oben genannten Grundfutter kombinieren. Dadurch wird es möglich die Maden punktuell zu platzieren und sie schnell auf Tiefe zu bringen. Dies ist beim Angeln auf Schleien wichtig. Denn wenn die Maden sehr langsam durch jede Wasserschicht sinken müssen, bevor sie die am Grund fressenden Schleien erreichen, besteht die Gefahr, dass kleine Weißfische die Maden im Mittelwasser abfangen. Maden kann man entweder als Futter für Schleien, oder als Hakenköder verwenden.


Pellets und Boilies für Schleien

Pellets und Boilies lassen sich sehr gut als Futter für Schleien verwenden. Man legt damit, genau wie beim Angeln auf Karpfen, einen Platz an und befischt diesen mit, an Haarmontagen präsentierten, Boilies und Pellets. Für die Schleien dürfen beide Köder ruhig etwas kleiner ausfallen. Boilies in Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter und Pellets in der gleichen Größenordnung sorgen für gute Fangergebnisse.

Gute Boilies kannst du hier kaufen: Angelköder

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11.06.2018 20:40 von Daniel Schulze

Schleienangeln

Beim Stichwort Friedfischangeln denkt man im Allgemeinen an die Fischarten Rotauge, Rotfeder, Brasse und Giebel. Die Schleie zählt natürlich ebenso zu den Friedfischen, hebt sich aber deutlich von den anderen genannten Arten ab. Zum einen durch ihr Aussehen, zum anderen dadurch, dass sie recht scheu ist und bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig zu Werke geht. In diesem Artikel haben wir viele wissenswerte Fakten zum Fang der cleveren Schleien zusammengetragen.


SchleienangelnSchleienangeln - welche Gewässer eignen sich?

Schleien mögen verkrautete Gewässer und Gewässerbereiche. Deshalb lohnt sich das Schleienangeln in Flüssen und Seen, die einen sehr üppigen Pflanzenbewuchs aufweisen. Im Fluss hält man am besten Ausschau nach Zonen, die nur eine sehr geringe Strömung führen. Solche Areale sind zumeist von viel Kraut durchzogen und genau hier wird man auch die Schleien finden.

Schleienangeln - welche Plätze machen Sinn?

Mit dem Wissen, dass die Schleien das Leben in der und um die Unterwasser-Vegetation lieben, wird die Platzwahl auf einmal recht einfach. Oftmals lassen sich gute Plätze zum Schleienfischen mit bloßen Auge erkennen. Verkrautete Zonen, Seerosenfelder und Schilfgürtel, oder Kombinationen aus diesen drei Aspekten sind verlässliche Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg beim Schleienfischen. Die Köder sollte man versuchen so dicht wie möglich am Kraut zu platzieren. Je dichter die Köder am Kraut liegen, desto weniger müssen die Schleien das Kraut verlassen, um an sie heranzukommen. Auf kleinen, freigespülten Kiesplätzen zwischen den einzelnen Krautfahnen oder auf hartem, freiem Untergrund direkt vorm Schilfgürtel lohnt das Ablegen des Köders beim Schleienfischen sehr häufig.


Schleienangeln - welche Montagen gibt es?

Natürlich gibt es auch beim Schleienangeln viele verschiedene Angeltechniken, um zum Erfolg zu kommen. Diese alle auszuführen würde an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen. Deshalb möchten wir uns auf zwei wesentliche Varianten beschränken, die bereits viele Schleien in die Kescher-Maschen der Angler befördert haben. Die Rede ist vom Schleienangeln mit Pose und vom Grundangeln.


Schleienangeln - Posenmontage

Beim Angeln auf Schleie mit Pose muss der Angler einen Spagat schaffen. Es geht für ihn darum, die einzelnen Komponenten der Montage so weit zu verkleinern und zu verfeinern, dass die Schleien keinen Verdacht schöpfen. Gleichzeitig benötigt der Angler jedoch auch Reserven, denn die Schleien sind gute Kämpfer. Gerade wenn man ohnehin schon dicht am Kraut angelt, sollte das Material so ausgewählt sein, dass man realistische Chancen auf Seiten des Anglers behält, den Fisch vom Hindernis weg zu halten. Monofile Hauptschnüre in Durchmessern von 0,25 bis 0,30 Millimeter, oder geflochtene Hauptschnüre in Durchmessern von 0,10 bis 0,15 Millimeter sind in solchen Situationen angemessen. Als Posen kommen beim Schleienfischen ausschließlich dezente Modelle in Frage, die der Schleie keinen Widerstand bieten, der sie verschrecken könnte. Modelle mit Tragkräften von zwei bis vier Gramm eignen sich für diesen Zweck sehr gut. Oftmals wird von Anglern auch ein sogenannter Waggler zum Schleienangeln mit Pose eingesetzt. Die entsprechende Bebleiung ist obligatorisch. Die Hakengröße richtet sich nach den verwendeten Ködern. Wer Tauwürmer einsetzen möchte ist mit Wurmhaken der Größe sechs bis acht gut beraten. Für Maden und Dendrobena eignen sich Haken der Größe zehn bis 12 sehr gut beim Schleienangeln.


Schleienangeln - Grundmontage

Die Grundmontage für das Angeln auf Schleien ist nahezu identisch zu den Montagen, die man vom modernen Karpfenangeln kennt. Sie bestehen aus einem Festblei, aus einem Vorfach und einem Haken, der mit einem Haar versehen ist. Auf dieses Haar werden die Köder aufgezogen. Man erhält dadurch eine gewisse Selektivität, denn andere Fischarten, die den Futterplatz mit den Schleien teilen, schaffen es in der Regel nicht die am Haar angebotenen Köder aufzunehmen. Wenn es zum Biss kommt, handelt es sich deshalb oftmals im eine Schleie. Oder eben um einen Karpfen, denn deren Bisse lassen sich beim Schleienangeln nie ausschließen.

Schleienangeln - welche Köder sind effektiv?

Für das Schleienangeln kann man Tauwürmer, Dendrobena, Maden, Dosenmais, Hartmais, Tigernüsse, Pellets oder eben Boilies und Pop Ups verwendet. Nicht jeder Köder lässt sich mit jeder Methode präsentieren. Der Angler muss deshalb im ersten Schritt für sich definieren, was er genau vor hat und welche Köder dafür in Frage kommen.

Schleienangeln - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Sehr interessant ist beim Angeln auf Schleien, dass man selbst in kleinen Gewässern nie ausschließen kann, dass eine der alten und gut abgewachsenen Schleien den Köder einsaugt. Die Größe der fangbaren Schleien lässt sich absolut nicht an der Gewässergröße abschätzen und dieser Umstand sorgt bei jedem Biss für Spannung und Adrenalinschübe vom Feinsten.


Schleienangeln - welche Besonderheiten sind zu nennen?

Als Besonderheit ist bei dieser Angelei der Fisch selbst zu nennen. Schleien gehören mitunter zu den schönsten Kreaturen, die unsere Gewässer zu bieten haben. Ihre Farbgebung und ihre elegant geschwungene Körper- und Flossenform machen sie zu einem absoluten Highlight für jeden Angler, der eine Schleie im Kescher hat.

 

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04.06.2018 13:46 von Daniel Schulze

Angeln Feeder Montage

Angeln Feeder Montage - das Angeln mit der Feederrute ist eine tolle Variante für den Friedfischfang. In diesem Artikel bekommt ihr einen vielseitigen Überblick in die Thematik Angeln Feeder Montage und erfahrt dabei alles, was man zu dieser Methode wissen sollte.


Angeln Feeder MontageAngeln Feeder Montage - wie sieht sie aus?

Die Montage für diese Angeltechnik setzt sich aus einem frei auf der Hauptschnur gleitenden Karabinerwirbel, an dem ein Futterkörbchen befestigt ist, aus einer Gummiperle, aus einem weiteren Karabinerwirbel am Ende der Hauptschnur und aus einem Vorfach zusammen. Beim Thema Angeln Feeder Montage geht es darum, dass man über das Futterkörbchen Futter ins Gewässer einbringt und einen Teppich aus Futter am Grund des Gewässers anlegt. Auf diesem Teppich wird der Hakenköder angeboten. Man verspricht sich dadurch eine höhere Bissfrequenz.

Angeln Feeder Montage - welche Hauptschnur verwendet man?

Man verwendet bei dieser Angelei eine monofile Hauptschnur mit einem Durchmesser zwischen 0,22 und 0,28 Millimeter. Damit ist man in den meisten Situationen auf der sicheren Seite. In besonderen Situationen sind Abweichungen von diesen Richtwerten natürlich möglich. Auch geflochtene Schnüre machen hin und wieder Sinn. Zum Beispiel dann, wenn man dauerhaft auf große Distanzen angelt. Hier zeigt die dehnungsfreie Geflochtene Bisse wesentlich sauberer an, als eine Monofile, die eine vergleichsweise hohe Dehnung aufweist. Geflochtene Schnüre zwischen 0,15 und 0,22 Millimeter eignen sich zum Feedern.


Angeln Feeder Montage - welche Vorfächer verwendet man?

Die Vorfächer sind bei dieser Methode aus monofilem Material und ihr Durchmesser beläuft sich auf 0,14 bis 0,18 Millimeter. Die Vorfächer beim Feedern können verschieden lang sein. Wenn man erreichen möchte, dass der Köder dicht am Korb liegt, machen kurze Vorfächer Sinn. Für große Distanzen zum Köder sind längere Vorfächer logischerweise die bessere Wahl.

Angeln Feeder Montage - welche Futterkörbchen verwendet man?

Bei der Auswahl des Futterkörbchens kann man sich an der Strömung orientieren. Leichte bis mittlere Strömung lässt sich mit Modellen von 10 bis 30 Gramm sehr gut beangeln. Schnellere Flusspassagen brauchen Futterkörbchen mit 50 bis 90 Gramm Gewicht. Je schwerer der Korb, desto besser bleibt er an Ort und Stelle liegen.


Angeln Feeder Montage - welche Haken verwendet man?

Die Haken für das Feedern liegen in einem Größenbereich zwischen 10 und 16. Je nachdem mit welchem Zielfisch man größtenteils zu rechnen hat und je nachdem, welche Köder man verwenden möchte, sollte man die Hakengröße anpassen.

Angeln Feeder Montage - auf welche Wirbel greift man zurück?

Wenn man auf die beschriebene Art und Weise angeln möchte, ist es sinnvoll Karabinerwirbell zu benutzen, weil sie den Angler dazu befähigen, schnelle Vorfachwechsel durchzuführen und sich neuen Situationen anzupassen. Der Karabiner sollte an der Verschlussstelle so ausgeformt sein, dass der unter großem Druck nicht aufbiegen kann. Karabiner mit geradem Draht am Verschlussstück neigen dazu, gebogene eher nicht. Eine Tragkraft von sechs bis acht Kilogramm ist mehr als ausreichend.


Angeln Feeder Montage - mit welchen Ruten fischt man?

Die Ruten zum Feederangeln sind mit einer feinen Spitze ausgestattet, die meist auch noch grell eingefärbt ist. Dies ist deshalb der Fall, damit der Angler die Bisse, die beim Feedern über die Spitze angezeigt werden, besser erkennen kann. Wurfgewichte zwischen 30 und 180 Gramm und Längen zwischen 270 und 390 Zentimeter sind, je nach Anwendungszweck, absolut sinnvoll.


Angeln Feeder Montage - welche Rollen sind sinnvoll?

Rollen der Größe 3000 bis 4500 sind für das Feederangeln sehr gut geeignet. Sie sollten gute Wurfeigenschaften aufweisen und robust verarbeitet sein, da eine Rolle bei dieser Angeltechnik dauerhaften Belastungen ausgesetzt ist. Eine Schnurkapazität von 200 Meter ist absolut ausreichend.

Gute Feederrollen findest du hier: Angelrollen


Angeln Feeder Montage - welche Köder kommen zum Einsatz?

Typische Köder für das Angeln mit der Feederrute sind Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer und Dosenmais. Mit sogenannten Baitbändern können auch größere Köder wie beispielsweise Pellets mit der Feederrute angeboten werden. Auf diese Art und Weise lassen sich größere Fische besser selektieren.

Angeln Feeder Montage - welches Futter benutzt man?

Man setzt bei dieser Technik aus Futter aus verschiedenen Mehlen. Manche Futter-Mixe beruhen auf einer Fisch-Basis, andere sind eher süß und fruchtig. Es gibt für jede Sitution das richtige Futter. Die Kunst für den Angler besteht darin, das richtige Futter zur richtigen Zeit auszuwählen.


Angeln Feeder Montage - welche Rutenhalter kommen zum Einsatz?

Als Rutenhalter dienen beim Feedern einfache Erdspieße mit V-Auflagen. Auf derartigen Rutenhaltern lässt sich die Rute bequem ablegen und die Schnur lässt sich durchspannen. Beim Biss kann der Angler die Rute blitzschnell dem Rutenhalter entnehmen und den Anhieb setzen.


Angeln Feeder Montage - wie sollte die Bremse eingestellt sein?

Die Bremse sollte immer so eingestellt sein, dass Bisse sauber verwertet werden können, aber auch so, dass gleichzeitig auch Schnur abgezogen werden kann, sollte der Fisch nach dem Anhieb mit einer kraftvollen Flucht antworten. Gerade dann, wenn mit Karpfen zu rechnen ist, sollte man darauf achten.

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11.05.2018 11:23 von Daniel Schulze

Schleienköder

Schleienköder - es gibt wohl keinen Angler, der nicht in den Genuss kommen möchte, mindestens einmal in seinem Anglerleben eine schöne Schleie zu fangen. Angeltechniken gibt es für diesen Zielfisch viele. Wir möchten uns jedoch heute dem Thema Köder widmen und haben deshalb für euch die bekanntesten und effektivsten Schleienköder, sowie die wichtigsten, zugehörigen Informationen zusammengetragen.

Was sollte man verwenden?

Schleien kann man mit unterschiedlichen Ködern fangen. Die folgende Liste enthält vom Dosenmais, über die Dendrobenas und Tigernüsse, bis hin zu den Boilies alle Möglichkeiten, die dem Angler zur Verfügung stehen, wenn er sich zum Schleienangeln entscheidet.


SchleienköderDosenmais

Es gibt nur wenige Angelköder, die so bekannt sind wie der Dosenmais. Und dies hat seinen Grund. Er ist im Supermarkt für kleines Geld jederzeit erhältlich, lässt sich durch seine Konsistenz sehr gut auf den Angelhaken ziehen und sorgt durch seine süßen Aromen für viele Bisse. Auch Schleien mögen Dosenmais. Die besten Techniken, bei denen Dosenmais als Schleienköder zum Einsatz kommt, sind das Posenangeln und das Feedern. Auch zum Füttern lässt sich Dosenmais verwenden. Entweder man füttert die Körner so, wie sie aus der Dose kommen, oder man püriert sie mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse, die unter Wasser große, attraktive Wolken erzeugt. Diese Masse kann man entweder pur, oder in Kombination mit Grundfutter einsetzen.


Maden

Auch auf Maden werden regelmäßig Schleien gefangen. Die kleinen Krabbler machen durch ihre Bewegungen unter Wasser auf sich Aufmerksam, ihre helle Färbung trägt ebenfalls ihren Teil zur Effektivität der Made als Schleienköder bei. Jeder Angelladen hat sie im Normalfall in seinem Sortiment. Auch mit Maden kann man einen Platz unter Futter und vor allem in Bewegung versetzen.


Seidenraupen

Seidenraupen machen Schleien verrückt. Sie gehören zwar definitiv zu den Exoten in dieser Aufzählung, wer sie allerdings als Schleienköder zur Verfügung hat, darf auf gute Erfolge hoffen. Auch als Zutat für Boilies zeichnen sich Seidenraupen aus. Im gut sortierten Zoohandel kann man sie in Eimern erwerben. Ob man sie dann direkt als Hakenköder verwendet, oder zuerst Boilies daraus rollt und diese dann den Schleien anbietet, hängt von der Vorliebe des Anglers ab und von der Angeltechnik, die zum Fang der Schleien eingesetzt werden soll.


Tauwürmer & Dendrobenas

Tauwürmer gehören zu den absoluten Klassikern für das Angeln auf Schleie. Sie sind, genau wie die Maden, in jedem Angelladen erhältlich. Auch hier halten sich die Preise in Grenzen, sodass sich der Angler nicht in finanzielle Verlegenheit bringt, wenn er regelmäßig mit Tauwurm auf Schleien angelt. Der Tauwurm wird am besten an Grundmontagen angeboten. Beim klassischen Grundangeln, oder beim Feedern macht er eine sehr gute Figur. Wer ihn per Posenmontage anbieten möchte, kann dafür auch kleine Stücke des Tauwurms verwenden. Diese lassen sich von den Schleien leichter aufnehmen. Die Fehlbissrate wird dadurch gesenkt. Bei Dendrobenas handelt es sich ebenfalls im Würmer, allerdings sind diese eine bis zwei Stufen kleiner als die Tauwürmer. Diese Würmer lassen sich sehr gut an Posenmontagen verwenden. Ebenfalls ist es möglich, die Dendrobenas in kleine Stücke zu zerteilen und diese dann dem Futter beizumischen, mit dem man den Angelplatz befüttert. Durch ihre Bewegungen und ihr Aroma steigern sie die Attraktivität des Angelplatzes enorm und machen ihn für die Schleien noch interessanter.

Hartmais

Hartmais bekommt deshalb einen separaten Platz in dieser Auflistung, weil er sich in sehr vielen Punkten vom Dosenmais unterscheidet. Er besitzt eine harte Konsitenz und lässt sich dadurch nicht direkt auf den Angelhaken ziehen. Deshalb muss er am Haar angeboten werden. Besonders beim gezielten Angeln auf große Schleien findet diese Technik Anwendung.


Tigernüsse

Tigernüsse sind gute Köder für Schleien. Sie müssen vor dem Einsatz am Wassser zunächst eingeweicht werden, bis sie richtig schön aufgequollen sind. Dem Wasser, in dem die Tigernüsse quellen, kann man Aromen beimischen. Dadurch sondern die Tigers beim späteren Angeln auf Schleien kontinuierlich Diftstoffe an ihre Umgebung ab, die von den Schleien wahrgenommen werden.


Pellets & Boilies

Pellets sind ein echter Allroundköder, wenig verwundelrich also, dass auch Schleien auf die aus Fischmehl gepressten Köder stehen. Für das Schleienangeln werden die Pellets, genau wie Tigernüsse und der Hartmais am Haar angeboten. Bezugsmöglichkeiten gibt es viele. Jeder gut sortierte Angelladen vertreibt Pellets und auch das Internet ist durchzogen mit preiswerten Angeboten für verschiedene Gebindegrößen. Klar, dass auch die Boilies in unserer Auflistung nicht fehlen dürfen. Als Schleienköder verwendet man Boilies mit Durchmessern von 10 bis 16 Millimeter. Manche Angler schwören für das Schleienangeln auf süße Geschmacksrichtungen, andere setzen auf herbe und eher fischige Sorten. Letztendlich sind die Vorlieben der Schleien von Gewässer zu Gewässer jedoch ohnehin verschieden. Deshalb gilt es, die Geschmackssorte individuell am beangelten Gewässer abzustimmen.

Guten Angelruten zum Schleienangeln findest du hier: Matchrute

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02.05.2018 10:14 von Daniel Schulze

Angeln Method Feeder

Das Angeln mit Futterkorb ist vielen Anglern ein Begriff. Beim Thema Angeln Method Feeder sieht es da schon etwas anders aus. Obwohl diese Angelei dem Angeln mit dem Futterkorb sehr stark ähnelt, ist sie für einen Großteil der Angler noch absolutes Neuland. Deshalb haben wir uns mit dieser Angelmethode befasst und die einzelnen Fakten zusammengefasst. Angeln Method Feeder bedeutet, dass man eine Montage verwendet, mit der sich Futter auf dem Grund des Gewässers einbringen lässt. Damit wird bewirkt, dass die Fische sich in die Nähe des Hakenköders begeben. So soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass ein Fisch den Köder findet, ihn aufnimmt und es zum Biss kommt. Der Unterschied zum Angeln mit dem Futterkorb besteht darin, dass das Futter nicht in einen Futterkorb, sondern an ein dafür vorgesehenes Blei gepresst wird. Dies geschieht darüber hinaus mit wesentlich mehr Druck, als es beim Befüllen des Futterkörbchens der Fall ist. Als Hilfsmittel wird dazu eine spezielle Schale mit dem Blei mitgeliefert, die dazu dient, das Futter in die passende Form zu bringen und gleichmäßigen Druck beim Pressen aufbauen zu können. Das Method Blei hat eine spezielle Form. Die Unterseite ist meist glatt, oder leicht genoppt. An der Oberseite sind die Bleie rippenartig geformt, mehrere parallele Stege sind nebeneinander aufgereiht. Zwischen diese soll das Futter gepresst werden, denn die gerippte Form gibt dem Futter den nötigen Halt. Man sollte bei dieser Angelei immer darauf achten, dass die Bremse korrekt eingestellt ist. Korrekt bedeutet, dass größere Fische nach dem Biss sofort Schnur nehmen können, wenn sie nach dem Anhieb sofort eine kraftvolle Flucht hinlegen. Gerade dann, wenn regelmäßig mit großen Karpfen gerechnet werden kann, ist die richtige Justierung der Bremse wichtig, wenn man Schnurbrüche vermeiden möchte.


Angeln Method Feeder

Welches Futter und Köder benutzt man dafür?

Als Futter benutzt man beim Projekt Angeln Method Feeder das Pulverfutter, das auch von vielen Stippanglern verwendet wird, um Fische an den Platz zu locken. Ebenso wird von vielen Anglern, die diese Technik ausüben, Pelletmehl aus zermahlenen Pellets verwendet. Dieses Mehl lässt sich, wenn man es mit der richtigen Menge Wasser anreichert, sehr fest zusammenpressen. Als Köder kommen beim Method Feeder Angeln Pellets, kleine Boilies und Mais in Frage. Ebenfalls ist es möglich, je nach Situation, Mais oder Maden zu verwenden. Die Regel sind aber harte und verhältnismäßig große Köder, um größere Fische am Futterplatz zu selektieren.


Welche Hakengrößen & Vorfächer kommen zum Einsatz?

Je nachdem welche Köder man einsetzt und auf welche Fischarten man es abgesehen hat, kommen Haken in Größen zwischen acht und zwölf zum Einsatz. Kleine Haken für kleine Köder und etwas größere Haken für verhältnismäßig große Köder. Damit die Fische, die wegen dem Futter auf den Platz kommen, den Köder auch schnell finden können, sollte der Köder in unmittelbarer Nähe des Futters liegen. Dies wird durch ein kurzes Vorfach erreicht. Zehn bis fünfzehn Zentimeter reichen völlig aus und sorgen für eine auffällige Köderpräsentation.



Angeln Method Feeder - welche Ruten und Rutenhalter benutzt man?

Als Ruten verwendet man starke Feeder-Ausführungen. Die Länge muss, angepasst auf die gewünschte Wurfdistanz, zwischen 270 und 390 Zentimeter liegen., das Wurfgewicht zwischen 30 und 180 Gramm. Es kommt darauf an, welche Strömungsverhälnisse vorliegen und wie weit man werfen möchte. Kurze Distanz und wenig Strömung bedeutet, dass man kurze Ruten und niedrige Wurfgewichte nutzen kann, Würfe auf große Distanz und harte Strömung brauchen lange Ruten und hohe Wurfgewichte. Man benötigt einen Rutenhalter, auf dem sich die Rute sauber ablegen lässt. Die Schnur muss sich durchspannen lassen, damit der Angler eine sensible Bissanzeige erhält. Beim Biss muss der Angler die Rute blitzschnell aus dem Halter entnehmen und einen Anhieb setzen können. All diese Anforderungen verbinden V-Auflagen, die sich auf Erdspießen installieren lassen.

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute


Welche Fische kann man damit fangen?

Mit dieser Angeltechnik lassen sich Friedfische wie Rotaugen, Brassen, Güstern, Karauschen, Giebel, Alande, Schleien und Barben fangen. Auch Karpfen lassen sich mit dieser Methode überlisten. Hin und wieder steigen sogar große Exemplare auf die kleinen Köder ein.


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17.04.2018 07:44 von Daniel Schulze

Köder für Schleie

Wer eine Schleie fangen will, der muss es nicht nur schaffen den Köder sehr unauffällig anzubieten, es muss dem Angler auch gelingen den richtigen Köder anzubieten. Aber was ist der richtige Köder für Schleie? Diesem Thema haben wir uns angenommen und eine Vielzahl interessanter Köder für Schleie aufgelistet. Außerdem wurden zu jedem Köder noch die jeweiligen Eigenschaften ausformuliert. So möchten wir einen Gesamtüberblick zu dieser Thematik für unsere Leser gewährleisten und dafür sorgen, dass der nächste Ansitz am Schleien-Teich von Erfolg gekrönt ist.


Tauwurm & Dendrobena

Der Wurm hat sich als Köder für Schleie tausendfach bewährt. Tauwürmer gehören deshalb zum festen Repertoire eines Schleienanglers. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anköderung. So ist es beispielsweise möglich den Wurm komplett über den Haken aufs Vorfach zu schieben, bis nur noch die Hakenspitze zu sehen ist. Ebenso kann man den Wurm mehrmals mit der Spitze durchstechen, damit ein kleines Bündel entsteht. Halbierte Würmer sorgen für ein kleineres Gesamtpaket. Wem all das nicht genug ist, der kann den Wurm mehrfach teilen und die Teilstücke dann mittig mit der Spitze durchstechen. Dadurch wird den Schleien der Spielraum genommen. Sie können den Köder nun nicht mehr einsaugen, ohne sehr schnell auch mit der Spitze des Hakens in Berührung zu kommen. Die Bissausbeute lässt sich auf diese Weise steigern. Dendrobena sind Würmer, die deutlich kleiner ausfallen als die Tauwürmer. Dennoch sind sie ihren größeren Artverwandten in keinem Fall unterlegen, wenn es um das Schleienangeln geht. Durch ihre Größe lassen sich mehrere Würmer auf einen Haken aufziehen. Dadurch entsteht ein stark pulsierendes und Duftstoffe aussonderndes Bündel, das Reize an sein Umfeld abgibt. Den Schleien bleibt dies nicht lange verborgen. Ebenso lassen sich Dendrobena dafür nutzen, dem Futter, mit dem man die Schleien-Plätze befüttert den letzten Schliff zu geben. Man mischt sie im Ganzen oder als Teilstücke unter das Futter und erhält dadurch eine verbesserte Lockwirkung.


Köder für Schleie - Maden

Maden sind noch ein ganzes Stück kleiner, als die Dendrobena. Dies tut ihrer Effektivität als Köder für Schleie allerdings in keinster Weise einen Abbruch. Sie sind sowohl als Hakenköder, als auch als Futter verwendbar. Als Hakenköder können sie entweder in Portionen von zwei oder drei Maden angeboten werden, oder als großes Bündel, das aus zehn bis fünfzehn Maden besteht. Selbstredend, dass man die Hakengröße dementsprechend anpassen muss. Wer die Maden als Futter einsetzt, bringt damit im wahrsten Sinne des Wortes Leben auf den Futterplatz. Die Schleien, die am Platz eintreffen, stellen sich auf die Maden ein und nehmen die am Haken fixierten Maden, die als Köder für Schleie ausgelegt sind, ohne Argwohn auf.


Köder für SchleieKöder für Schleie - Dosenmais

Dosenmais hat viel zu bieten. Er ist im Supermarkt jederzeit erhältlich, kostet nicht viel, verströmt unter Wasser ein intensives Aroma, strahlt durch seine gelbe Färbung zusätzlich nicht zu unterschätzende, optische Reize aus und lässt sich durch seine Konsistenz sehr einfach auf den Haken ziehen. Beim Biss, respektive beim Anhieb durch den Angler,  sorgt eben diese Konsistenz dafür, dass der Haken das Maiskorn zerschneidet und sauber im Fischmaul greift. All diese Aspekte machen den Dosenmais zu einem erstklassigen Köder für Schleie.


Pellets & Boilies

Es gibt kaum eine Fischart, die Pellets meidet. Auch als Köder für Schleie sind Pellets sehr gut verwendbar. Man sollte bei der Größe ruhig etwas runtergehen, im Vergleich zum Karpfenangeln. Im warmen Wasser sollte man beachten, dass regelmäßige Köderkontrollen notwendig sind. Denn das warme Wasser bewirkt ein schnelles Auflösen der aus Fischmehlen und -ölen bestehenden Köder für Schleie. Beziehen kann man die Pellets entweder über das Internet, oder in einem gut sortierten Angelladen.

Boilies können, genau wie Pellets, nicht nur beim Karpfenangeln verwendet werden, sondern auch für den gezielten Schleien-Ansitz. Sie werden auch beim Angeln auf Schleie am Haar der Haarmontage angeboten. So gelingt dem Angler eine recht selektive Angelei, da er Weißfische weitestgehend ausschließen kann. Die Größe der Boilies sollte im Vergleich zum Karpfenangeln etwas herabgesetzt werden. Boilies mit Durchmessern von 12 bis 16 Millimeter eignen sich sehr gut für das Angeln auf Schleien. Pop Ups unterscheiden sich von normalen Boilies darin, dass sie unter Wasser auftreiben anstatt zum Grund zu sinken. Gerade in verkrauteten Gewässern oder Gewässerpassagen kann dieser Auftrieb den entscheidenden Unterscheid ausmachen. Denn währen die sinkenden Boilies auf dem Grund aufliegen und zwischen dem dort vorkommenden Kraut versinken, kann der Angler den Pop Up knapp über dem Kraut anbieten. Dadurch bleibt er für die Schleien deutlich erkennbar, während die sinkenden Boilies gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden. Gesteigert werden kann der optische Effekt noch, indem man Pop Ups in sehr grellen Farben verwendet.

Gute Boilies findest du hier: Boilies & Angelköder

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05.04.2018 15:31 von Daniel Schulze

Angeln auf Schleie

Für viele Angler, die es auf Friedfische abgesehen haben, ist die Schleie ein sehr besonderer Fisch. Ihr Aussehen und die Tatsache, dass sie sich bei der Nahrungsaufnahme sehr vorsichtig verhält, verleihen der Schleie ihre Besonderheit. Dennoch gibt es natürlich Wege, wie man das Angeln auf Schleie erfolgreich gestalten kann. Wie das genau geht, möchten wir in diesem Artikel beleuchten. Besonders das Angeln auf große Schleien soll dabei im Fokus stehen.

Angeln auf Schleie - welche Gewässer sollte man aufsuchen?

Schleien lieben das Kraut und dicht bewachsene Gewässer. Baggerseen, die von den meisten Anglern wegen des zu dichten Bewuchses gemieden werden, sind also für das Angeln auf Schleie erste Wahl. In Flüssen sollte man nach Bereichen Ausschau halten, die von der Strömung verschont und ebenfalls von reichlich Kraut durchzogen sind. Seerosenfelder oder Schilfgürtel stellen ebenfalls ausgezeichnete Plätze dar, um das Angeln auf Schleie auszuüben. Wie groß oder wie klein das Gewässer ist, spielt keine Rolle und sagt nichts darüber aus, ob mit großen Schleien zu rechnen ist. Auch in überschaubaren Still- und Fließgewässern ist der Fang mehrpfündiger Schleien durchaus möglich.


Angeln auf SchleieWelche Plätze sind aussichtsreich?

Wie bereits erwähnt ist das Angeln auf Schleie überall dort sinnvoll, wo sich viel Vegetation im Wasser befindet. Die Schleien durchstreifen die Unterwasserwälder auf der Suche nach Fressbarem. Deshalb sollte der Angler versuchen, seinen Köder so dicht wie möglich am Kraut, Schilf oder den Seerosen zu platzieren. Hier stehen die Chancen gut, eine Schleie aus der Reserve zu locken. Kleine freigespülte Kiesplätze zwischen einzelnen Krautfahnen eignen sich beispielsweise hervorragend für das Ablegen des Köders beim Angeln auf Schleie.


Welche Ruten und Rollen setzt man ein?

Bevor man mit dem Angeln beginnen kann, braucht man natürlich das nötige Angelgerät. Beim gezielten Angeln auf große Schleien kommt es nicht selten vor, dass sich Karpfen als Beifang einstellen. Damit man sich eine reelle Chance behält, auch diese Beifänge erfolgreich auszudrillen, sollte das Schleien-Gerät nicht zu leicht ausfallen. Als Ruten kommen Modelle in einer Länge von 300 bis 330 Zentimeter zum Einsatz, die mit einer Testkurve von 2,5 bis 2,75 lbs angegeben sind. Derartige Ruten sorgen durch ihre Eigenschaften für Drillspaß beim Bändigen einer Schleie, halten aber gleichzeitig genügend Reserven bereit, um auch im Drill mit Karpfen bestehen zu können. Die Rollen zum Angeln auf große Schleien erinnern ebenfalls an das Karpfenangeln. Große Modelle sind nicht zwingend nötig. Wenn man jedoch große Gewässer beangelt und den Köder auf große Distanzen ausbringen möchte oder muss, ist es hilfreich, wenn man auf eine große Schnur-Kapazität zurückgreifen kann. Eine Rolle in der Größe 7000 oder 8000 eignet sich hier sehr gut. In kleineren Gewässern, wo der Köder nicht weit weg vom Angelplatz platziert wird, genügen Modelle in Größen zwischen 3000 und 5000. Eine zuverlässige Bremse ist für diese Angelei wichtig. Sowohl Schleien, als auch Karpfen können im Drill sehr kraftvolle Fluchten hinlegen. Nur eine sauber arbeitende Bremse kann die auftretenden Kräfte souverän abpuffern.

Gute Angelruten zum Angeln auf Schleie findest du hier: Feederruten

Angeln auf Schleie - wie setzt sich die Montage zusammen?

Für das Angeln auf Schleie setzt man, wenn man es gezielt auf die größeren Exemplare abgesehen hat, Haarmontagen ein, die mit einem Festblei versehen sind. Eben genauso, wie man es bereits vom Karpfenangeln kennt. Die Hakengrößen kann man etwas herunterschrauben. Die Größenangaben der Hersteller variieren hier sehr stark, allerdings eignen sich die Hakengrößen sechs, acht und zehn der meisten Hersteller sehr gut zum Angeln auf Schleie.


Welche Köder sind effektiv?

Sehr effektiv für das gezielte Schleienangeln sind Boilies in der Durchmessern 10 bis 16 Millimeter, Pellets in der gleichen Größenordnung, Tigernüsse, grelle Pop Ups oder Hartmais. Alle genannten Köder werden am Haar angeboten. Durch die harte Beschaffenheit der besagten Köder und die Präsentation am Haar schützt man sich davor, dass der Köder von anderen Fischen wie beispielsweise Rotaugen oder kleinen Brassen vorzeitig gefressen wird. Die Montage bleibt so lange scharf, bis eine Schleie, oder eben ein Karpfen aus dem Kraut kommt und den Köder einsaugt. Ein recht selektives Fischen auf Schleien ist auf diese Art möglich.

Angeln auf Schleie - wie gelingt die Bisserkennung?

Die Bisserkennung gelingt beim Schleienangeln ebenso wie beim modernen Karpfenangeln mit Hilfe von elektronischen Bissanzeigern. Auf diesen Bissanzeigern wird die Rute abgelegt. Im Falle eines Bisses zieht der Fisch Schnur von der Rolle. Diesen Schnurabzug registriert der Bissanzeiger und signalisiert dem Angler das Ganze durch ein akustisches Signal. Für den Fall, dass der Fisch nach der Aufnahme des Köders in Richtung des Anglers flüchtet, arbeitet der Angler mit einem Swinger. Dieser Swinger wird in die Schnur geclippt und zieht die Schnur, sollte ein Fallbiss vorliegen, rückwärts durch den Bissanzeiger. Das Signal ertönt und der Angler kann eingreifen.

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28.02.2018 18:59 von Daniel Schulze

Angeln mit der Feederrute

Angeln mit der Feederrute - es gibt in Deutschland sehr viele Angler, die entweder auf Wettkampf-Basis oder nur privat, regelmäßig gezielt den Friedfischen nachstellen. Einige versuchen ihr Glück beim Stippen, andere ziehen mit der Bolognaise-Rute los, in der Hoffnung, möglichst viele Weißfische zu überlisten. Eine weitere Möglichkeit, die man hat, wenn man es auf Friedfische abgesehen hat, ist das Angeln mit der Feederrute. Mit dieser Technick lassen sich, bei richtiger Handhabe, tolle Fänge verbuchen. Wir haben uns deshalb dieser Thematik angenommen und alle wissenswerten Aspekte zum Angeln mit der Feederrute im folgenden Text für euch zusammengefasst.


Angeln mit der FeederruteAngeln mit der Feederrute -was bedeutet das?

Das Angeln mit der Feederrute ist eine spezielle Angeltechnik, mit der sich Friedfische am Grund des Gewässers beangeln lassen. Über einen Futterkorb, der in der Montage integriert ist, bringt man mit jedem neuen Wurf, den man absolviert, Futter an den Platz. Denn vor jedem Wurf wird das Körbchen mit neuem Futter gefüllt. Auf dem Gewässerboden angekommen, beginnt das Futter damit, sich aus dem Körbchen zu lösen. Es ist wichtig, immer wieder den selben Platz anzuwerfen, damit sich das Futter auf einen möglichst kleinen Bereich konzentriert. Das Futter sorgt für eine große Lockwirkung, der sich die Fische nicht lange entziehen können. Der Hakenköder liegt, je nach Vorfachlänge, entweder ganz nah am Korb und damit mitten im Futter, oder etwas weiter entfernt vom Korb und dadurch eher am Rand der Futterstelle. Zu Beginn des Angelns sollte man recht regelmäßig neu auswerfen, um zunächst einen Futterplatz zu errichten. Ein Wurf alle drei bis vier Minuten macht hier Sinn. Wenn später die Fische am Platz stehen, können ruhig zehn bis fünfzehn Minute zwischen den einzelnen Würfen vergehen. Die Rute liegt beim Angeln mit der Feederrute immer auf einem Rutenhalter auf und die Schnur wird leicht gespannt. Erfolgt ein Biss, wird dieser durch ein Zucken in der Rutenspitze für den Angler erkennbar. Die Rutenspitze einer Feederrute ist sehr sensibel, sodass auch kleine Erschütterungen wahrgenommen werden können. Fangen kann man beim Angeln mit der Feederrute viele verschiedene Fischarten. Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güstern, Schleien, Barben, Karauschen, Giebel und Karpfen sind nur einige der typischen Feeder-Fischarten. Gelegentlich kommen auch Fänge von Barschen, Zandern oder kleinen Welsen vor.


Angeln mit der Feederrute -welche Rute verwendet man dafür?

Als Rute kommen beim Angeln mit der Feederrute Modelle in einer Länge zwichen 240 und 390 Zentimeter zum Einsatz, die über Wurfgewichte von zwischen 30 und 180 Gramm verfügen. Kurze Feederruten mit bis zu 300 Zentimeter Länge und einem Wurfgewicht von bis zu 80 Gramm sind dafür geeignet, wenn man nur auf kurze Distanzen und mit kleinen Körben angeln möchte. Ruten mit 330, 360 oder 390 Zentimeter Länge, die ein Wurfgewicht von bis zu 180 Gramm aufweisen, gelten als Heavy Feeder und dienen dazu, weite Würfe mit schweren Körben zu absolvieren.

Gute Feederruten findest du hier: Feederrute


Angeln mit der Feederrute -welche Rolle benötigt man?

Als Rollen kommen Modelle zum Einsatz, deren Größe zwischen 3000 und 4500 liegt. Ihre Komponenten sollten hochwertig sein, da diese Rolle im Einsatz sehr viele Würfe absolvieren muss. Die Bremse sollte ruckfrei arbeiten, damit es im Drill, bei den Fluchten kampstarker Fische, nicht zu unnötigen Komplikationen kommt.


Angeln mit der Feederrute -worauf ist bei der Schnur zu achten?

Bei den Schnüren hat man die Wahl zwischen Geflochtenen und Monofilen. Monofile besitzt eine gewisse Dehnung, Geflochtene dehnt sich nicht. Durch die fehlende Dehnung wird die Bissanzeige, beim Angeln auf Distanz, nicht verfälscht, respektive nicht abgeschwächt. Die Monofile hat in der Endphase des Drills den Vorteil, dass sie die harten Schläge durch ihre Dehnung besser abfedert, weshalb weniger Fische ausschlitzen. Zum Angeln mit der Feederrute eignen sich monofile Schnüre mit einem Durchmesser von 0,20 bis 0,25 Millimeter und Geflochtene mit einem Durchmesser von 0,15 bis 0,21 Millimeter.


Angeln mit der Feederrute -welche Köder setzt man ein?

Bei der genannten Angeltechnik kommen alle typischen Friedfischköder zum Einsatz. Man kann Maden, Pinkies, Dendrobena, Tauwürmer oder Dosenmais dazu verwenden. Manche Spezialisten schwören sogar auf den Einsatz von kleinen Fischmehlpellets als Hakenköder. Diese werden mit Hilfe von speziellen Bait-Bändern am Haken fixiert. Auf diese Art und Weise lassen sich die größeren Exemplare, die sich am Futterplatz einfinden, selektieren.


Angeln mit der Feederrute -was ist bei Wind zu beachten?

Wenn man beim Angeln mit der Feederrute mit Wind zu kämpfen hat, ist es wichtig, dass sich die Rutenspitze, nachdem sie auf dem Rutenhalter abgelegt wurde, so dicht wie möglich am Boden befindet. Je größer der Abstand zwischen Boden und Rutenspitze, desto mehr Angriffsfläche bietet man dem Wind und dieser verfälscht die Bissanzeige, weil die Spitze sich ständig bewegt. Knapp überm Boden ist der Wind am schwächsten, wodurch die Bissanzeige verbessert und die Bisserkennung erleichtert wird.

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