Telefon: +49 (0) 5171 / 5439992

Einträge

12.09.2013 12:26 von Daniel Schulze

Flussbarsch - Wissenswertes über den Flussbarsch

Flussbarsch: Lebenraum und Fortpflanzung, Flussbarsch angeln, Nahrung  des Flussbarsches

Flussbarsch - Bei uns erhalten sie interessante Informationen über den Flussbarsch. Wo sein Lebensraum ist und wie man ihn am besten angelt. Außerdem zeigen wir die markanten Merkmale, an denen man ihn erkennt.

Flussbarsch auf Wobbler

Flussbarsch - Lebensraum

Der Flussbarsch lebt in stillen Gewässern. Meist werden größere Seen oder auch Flüsse von ihm besiedelt. Er ist in ganz Europa anzutreffen. Der Flussbarsch lebt in Gruppen von 5- 10 Tieren. Er hält sich in der Regel in den tieferen Bereichen des Sees auf und in der Freiwasserzone. Dort findet er genug Nahrung. Die jüngeren Tiere verbringen die ersten Lebensjahre in der Uferzone, da dort am meisten Plankton und Kleintier lebt, von denen sie sich in der Anfangszeit ernähren. Der Flussbarsch wird im See in drei Gruppen unterteilt. Der Krautbarsch lebt in der Uferzone und ist sehr kräftig gefärbt. Der Jadebarsch lebt in der Freiwasserzone und ist heller und weniger kräftig gezeichnet wie seine Artgenossen. Außerdem gibt es den Tiefenbarsch, welcher wie sein Name vermuten lässt, in den tieferen Bereichen eines Sees lebt. Er ist zudem dunkler gefärbt. Diese Unterteilungen zeigen, dass der Barsch ein sehr robustes und anpassungsfähiges Tier ist.

Flussbarsch - Merkmale und Aussehen

Ein besonderes Merkmal des Flussbarsches ist die zweigeteilte Rückenflosse. Diese beiden sind mit den sogenannten Stachelstrahlen ausgestattet. Ein weiteres Erkennungsmerkmal dieser Fischart ist die Färbung ihrer Brust- und Bauchflossen. Die rötlichen Flossen fallen einem sofort ins Auge und lassen auf einen Flussbarsch schließen. Kleine schwarze Flecke sind auf den Häuten zwischen den Flossenstrahlen zu erkennen. Der Rücken vom Flussbarsch hebt sich vom Rest des Körpers ab, da er dunkler gefärbt ist. Auf dem restlichen Körper ist ein Streifenmuster zu sehen. Ansonsten ist der Fisch grau-grün gefärbt und das Maul ist oberständig. Das bedeutet, dass der Unterkiefer über den Oberkiefer ragt. Im Durchschnitt können Flussbarsche eine Gesamtlänge von 30 Zentimetern erreichen. Es wurden aber auch Exemplare mit einer höheren Körperlänge gefunden. Das Gewicht überschreitet selten 1 Kilogramm. Aber auch hier gibt es natürlich Außnahmen. Wie groß und schwer ein Flussbarsch wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie Nahrungspotenzial des Sees, ab. Außerdem besitzt der Flussbarsch Kammschuppen, welche fest in der Haut sitzen.

Flussbarsch - Fortpflanzung

Ein Flussbarsch -Weibchen schafft es tausende bis hunderttausende Eier zu laichen. Diese werden in einem Laich-Schlauch in der Nähe des Ufers abgesetzt. Dort hängen sie beispielsweise an Ästen, Wasserpflanzen oder Steinen fest, bis die Larven schlüpfen. Das kann 5-10 Tage dauern. Die Laichzeit des Flussbarsches ist zwischen März und Juni. Nach dem Schlüpfen treiben die Larven an die Wasseroberfläche, wo sie ihre Schwimmblase füllen. Im Pelagial ernähren sich die Larven von Plankton, Würmen und Muscheln. Sobald die Flussbarsche größer geworden sind, ernähren sie sich von kleineren Fischen, Fischnachwuchs und auch von eigenen Artgenossen. Nach etwa zwei Jahren sind die Flussbarsche  geschlechtsreif und können für eine neue Generation Fische sorgen. Flussbarsche sind äußerst robust und anpassungsfähig, so dass sie eine hohe Überlebensrate haben. Sie werden bis zu 12 Jahre alt.  Im Winter schwimmen die Fische in die tieferen Regionen des Sees, um dort zu überwintern.

Flussbarsch - Angeltipps

Der Flussbarsch ist ein Raubfisch. Daher lässt er sich sowohl mit Natur- als auch mit Kunstködern fangen. Bei der Wahl der Kunstködern bieten sich kleine Wobbler, Gummifische und Twister an. Diese sollten zwischen 5 und 10 cm groß sein. Ein guter Tipp soll die Wahl von Barschfarben oder des Firetiger-Design sein.  Bei Naturködern eigenen sich kleinere Fische wie Plötzen, Moderlieschen, kleine Barsche und auch Kaulbarsche. Auch das Angeln mit Tauwürmern und Maden hat sich bestens bewährt. Außerdem ist er ein sehr beliebter Speisefisch.

Wir hoffen wir konnten ihnen nützliche Angeltipps und interessante Informationen über den Flussbarsch näher bringen. Vielleicht hilft ihnen der ein oder andere Hinweis beim nächsten Angeln weiter.

weiter lesen...

06.04.2013 21:04 von Daniel Schulze

Spinnfischen auf Barsch am Natursee

Ein toller kapitaler Barsch mit 43cm Längen beim Spinnfischen auf Barsch an einem 10ha Natursee gefangen

Kapitaler Barsch beim Spinnfischen auf Barsch- Hinter diesem Titel verbirgt sich ein kuzer Bericht von einem grandiosen Angeltrip im letzten Herbst, denn im letzten Herbst konnte ich einen tollen Barsch beim gezielten Spinnfischen auf Barsch erwischen, der 43cm lang war.

Der Angeltrip begann wie folgt: Ich wollte die ganze Woche endlich mal wieder ans Wasser kommen, um gezielt auf kapitale Barsche zu fischen. Am Wochenende war es dann endlich soweit und ich konnte endlich wieder zum Spinnfischen fahren.

Als Gewässer für diesen Kurztrip zum Barschangeln habe ich mir einen alten Natursee ausgesucht, der reich mit Kleinfisch ist, sehr klar ist und eine Wassertiefe in der Regel zwischen 2-8m hat. Zudem ist der See gut verwachsen und zahlreiche Bäume und große Äste liegen im Wasser und bieten den Fischen Schutz - ideale Bedingungen also, unter denen sich die Barsche gut entwickeln können. Gute Fänge der Barsche in den vergangenen Jahren waren ein weiteres Kriterium, das für das Spinnfischen auf Barsch an diesem See sprach.

Dieser Natursee hat zudem  eine Größe von ca. 10ha. und ist ideal an einem Angeltag komplett beangelbar, so dass man mit genügend Ausdauer beim Spinnfischen auf Barsch garantiert irgendwann die Wege der kapitalen Barsche in diesem Natursee kreuzen würde.

Als Angelköder hatte ich mir für den Angeltrip zum Spinnfischen auf Barsch zahlreiche Gummifische, Spinnderbaits und Wobbler eingepackt, um auf alles am Wasser bestens vorbereitet zu sein. Ich probierte als erstes die Gummifische, um nicht gleich einen guten Wobbler, in diesem hängerträchtigen Gewässer beim Spinnfischen auf Barsch zu versenken.

Doch leider ging auf Gummifische an diesem Tag nichts und ich entschied mich nach ca. 1,5 Std. auf Wobbler um zusteigen und wählte einen Jackson Real Jerk Wobbler in 12cm in der Farbe Baitfisch - wahrlich ein großer Happen für einen Barsch, aber ein kapitaler Barsch - und der war schließlich das erklärte Ziel - würde mit diesem Wobbler kurzen Prozess machen.

Und so kam es auch, denn als ich eine ca. 3m tiefe Stelle befischte, die vor Ästen nur so wimmelte, twitchte ich den Real Jerk langsam über die Äste hinweg als ich einen gewltigen Biss bekam, bei dem ich Mühe hatte den Fisch von den Ästen fernzuhalten, um ihn nicht im Drill zu verlieren.

Es gelang mir uns nach weniger als 5min konnte ich einen tollen Barsch sicher landen.

Kapitaler Barsch beim Spinnfischen auf Barsch

 Der Barsch, den ich gezielt beim Spinnfischen auf Barsch mit dem Wobbler fangen konnte war 43cm lang und ein schönes Foto Wert.

Wir hoffen, dass Ihnen der Bericht über das Spinnfischen auf Barsch gefallen hat und würden uns freuen, wenn Sie mal wieder bei uns im Angelblog für Raubfischangler vorbeischauen würden.

Ihr Angeln Neptunmaster Angelteam

 

 

weiter lesen...

Versandkostenfreie Lieferungen innerhalb Deutschlands ab 50 EUR Warenwert gelten nur bei direktem Einkauf in unserem Webshop www.angeln-neptunmaster.de
Alle Preise inklusive MwSt. zzgl. Versandkosten - © 2009 Angeln-Neptunmaster - alle Rechte vorbehalten